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Periodical volume Nr. 173, 26.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

legenen Giebel des Hauses Kürassierstraße 24, an der 
Westfront des alten Polizei-Präsidiums am Mühlendamm, 
auf dem Hofe des Hauses Stralauer Straße 25, än dem 
Hause Friedrichsgracht 1 u. a. m. Auch Weinberge be 
fanden sich früher in Berlin, wie der Götzesche Weinberg 
(der heutige Kreuzberg), der Mehnersche, wovon die Wein- 
und Mehnerstraße ihren Namen haben, der Wollanksche, 
nach dem „Weinbergsweg" benannt ist, der des Wein 
meisters Stohse. woher die Bezeichnung Weinmeisterstraße 
stammt, die Tempelhofer Weinberge an der Bergmannstraße 
u. a. Früher würde der Berliner Wein auch gekeltert, 
doch konnte er in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, 
wie berichtet wird, nur noch zur Essigfabrikation verwendet 
werden. 
Gerichtliches. 
(:) Wichtig für F rerwehrleute. Gegen den Eigentümer 
eines vom Feuer heimgesuchten Grundstücks war eine Schadenersatz 
klage von dem Nachbar angestrengt und damit begründet worden, 
daß der Schaden von der Feuerwehr im Jnterrfse des Verklagten 
verursacht worden sei, auch habe der Beklagte die Wehr herbeigerufen. 
Das Gericht hat die Klage abgewiesen, weil die Feuerwehr im öffent- 
lichen Interesse gehandelt habe. Die Versicherung lehnte ebenfalls 
den Ersatz des Schadens ab. Daraufhin klagte der Nachbar, dem 
der Garten verwüstet, ein Zaun umgerissen und eine Mauer demoliert 
worden war, nunmehr gegen einen der, Helfer, der sich an den 
Arbeiten beteiligt hatte und nicht nachweisen konnte, daß er von der 
Feuerwehr dazu aufgefordert worden sei. Dieser Helfer lehnte bei 
einem zweiten Brande, der im Ort auskam, die Aufforderung zur 
Hilfeleistung ab. Er ist nunmehr aus Grund des § 360 Nr. 10 des 
Strafgesetzes zweimal verurteilt worden. Das erstemal, weil er sich 
ohne Aufforderung an der Löschung beteiligt, und das zweitemal, 
weil er der Aufforderung zur Hilfeleistung nicht Folge geleistet hat. 
(:) Eine bemerkenswerte Entscheidung fällte, den „Dr. 
Nachr." zufolge das Metzer Schwurgericht. Ein 22 jähriger Postgehilfe 
hatte die Einnahmen aus Postanweisungen in Höhe von 800 M. für 
sich verwendet und die Veruntreuungen durch Fälschung der amtlichen 
Bücher zu verdecken gesucht. Zu seiner Entschuldigung machte er, 
nach der .Franks. Ztg.', geltend, daß er im ersten halben Jahre seiner 
Dienstzeit keinerlei Gehalt und später nur ein Jahresgehalt von 650 
Mark bezog, wovon die Postverwaltung noch einen Teil zurückbehalten 
habe. Die Geschworenen sprachen den jungen Beamten, der sich bisher 
eines guten Rufes erfreute, mit der Begründung, daß er sich in einer 
Zwangslage befunden habe. 
vermischtes. 
" Untergegangene Dörfer tm Grnnewald. Die immer 
mehr zunehmende Bebauung des GrunewaldsaumeS und die geplante 
Erschließung weiterer Telle des Forstes rufen die Erinnerung wach "an 
alte, längst verschwundene Stätten im Grunewald. Bereits im 
14. Jahrhundert war der Teltow vollkommen germanisiert, und [nur 
kärgliche Spuren wendischen Volkstums hatten sich hier und dort er 
halten. Da, wo heute die Krumme Lanke sich durch den Wald zieht, 
lag das slavische Fischerdorf .Krummensee", von dem die Sage erzählt, 
daß eS auf dem Grunde des Sees versunken ruht. Erwähnt wird es 
zuerst im Jahre 1249, in dem Bischof Rütger von Brandenburg den 
Mönchen von Lehnin den Zehnten von Krummensee bestätigt. Nach 
einer Urkunde von 1251 verkauften die Markgrafen Johann und Otto 
dem Kloster das ganze Dorf für 150 M. Silber. Lange wußte man 
nicht, wo da» Dorf eigentlich zu suchen sei bis in einer dritten Ur 
kunde die nähere Ortsbezeichnung „bei Cedelendorg", das heutige 
Zehlendorfs gefunden wurde. In der Nähe von Zehlendorf gab es 
einen See, der noch 1590 „Krummensee" hieß, die heutige Krumme 
Lanke; an ihren Ufern lag dar gleichnamige Dorf. Wann und wo- 
durch es „müßt" geworden, läßt sich nicht mehr mit Sicherheit fest- 
stellen. Im Schloßkataster von 1624 wird Krummensee als wüst auf- 
geführt mit dem Zusatz: „Seind die Leute wegen großer Armut ent 
laufen." Krummensee ist vom Erdboden verschwunden, der Wald 
wächst darüber hin. Am heutigen Schlachtensee erhob sich ehedem das 
wendische Fischerdorf Slatice; seinen soviel wie goldgelb bedeutenden 
Namen hat es vermutlich nach den gelben Sanddünen erhalten. DaS 
Dorf wurde 1375 von den wendischen Einwohnern vcilaffen und ging 
schnell zugrunde; aus den wenigen Hütten, die dem Verfalle ent 
gingen, soll die jetzige alte Fischerhütte entstanden sein. Der Grüne- 
waldsee führte noch 1433 die Bezeichnung „Epliensee", in welchem 
Jahre Kurfürst Joachim II. Grund und Boden zu seinem späteren 
Jagdschloß „Zum grünen Walde" erwarb. Der See stand ehemals 
wie auch die übrigen Seen im Grunewald mit dem Teltowsee in Ver 
bindung und bildet mit ihnen den Rest des vorgeschichtlichen Fluß 
bettes der Panke, die in dieser tiefen Rinne einst der Havel zufloß. 
Gemeinnütziges. 
Konservierung von Fleisch und anderen Vor 
räten im Sommer ohne Eis. Für die Leiterinnen 
größerer Haushaltungen, in denen man auf Vorräte an 
gewiesen ist, ersteht in jedem Sommer mit dem zweck 
mäßigen Aufbewahren der Nahrungsmittel, die in den 
heißen Monaten schwer vor dem Verderben zu behüten 
sind, eine schwierige Aufgabe. In den meisten Familien 
existieren ja wohl Eisschränke und -Kisten, doch findet man 
auf dem Laute, wo nicht immer ein Eiskeller zur Ver 
fügung steht, und besonders in kleinen Städten oft Haus 
haltungen, in denen alle derartigen Kühlvorrichtungen 
fehlen müssen, da weder Kunst- noch Natureis zu erhalten 
wäre. In frostarmen Jahren macht sich der Mangel an 
Eis bekanntlich in vielen Provinzialorten sehr unangenehm 
fühlbar. Fleisch wird am sichersten vor dem Verderben 
geschützt, wenn man es hängend aufbewahrt; im Liegen 
verdirbt es leichter, besonders wenn es auf Brettern ruht. 
In Steintopf oder Schüssel eingelegt, hält es sich im 
Vergleich dazu bester. Ein praktisches Verfahren ist 
folgendes: Man schlägt das Fleisch in ein in Essig 
getränktes Tuch, dem man einige Tropfen Wickersheimer 
Konservierungsflüssigkeit zugesetzt hat, oder bedeckt das 
Stück Fleisch dicht mit frischen Kohlblättern. Das Essig 
tuch muß täglich mindestens dreimal gewechselt werden. 
-^Selbst im heißen Sommer kann man ein Stück Fleisch 
einige Tage auf nachstehende Weise ganz frisch und ohne 
Beigeschmack erhalten: Das frische Fleisch wird in ein 
reines, weißes Tuch gehüllt und in einen Kasten gelegt, 
der in einem kühlen und trockenen Raum steht. Es wird 
dicht mit Kleie überschüttet und kann ruhig bis zum 
Gebrauch stehen bleiben. — Für 1 bis 2 Tage hält sich 
das Fleisch gut in einer Marinade von Milch und 
Essig. In den Tropen wird Fleisch in einem Sud 
von starkem Kaffee länger als 24 Stunden frisch 
erhalten. Gebratenes Fleisch von Geflügel in einen 
Steintopf gelegt und mit halb Schmalz und halb 
Nierentalg übergoffen, kann ziemlich lange aufbewahrt 
werden. Das Fett muß vorher gut ausgekocht sein und 
das Gefäß nach dem Erhärten der Masse mit Blase Über 
bunden werden. Fische halten sich minstens 48 Stunden 
ganz frisch, wenn sie ausgenommen werden. Sie werden 
mit Salz und braunem Zucker innen und außen abge 
rieben und fest in ein Tuch eingewickelt. Man legt sie 
besser auf Stein und deckt sie mit frischem Sand zu. Ge 
müse bedürfen kaum einer besonderen Aufbewahrung, da 
sie im Sommer nur frisch verbraucht werden. Milch muß 
bekanntlich in der heißen Zeit sofort abgekocht und in 
Steintöpfen in Gefäße mit kaltem Master gesetzt werden. 
Das Wasser erneuere man recht häufig. Erdbeeren kann 
man zwischen Kohlblättern in dunkeln, trockenen Kellern 
2 bis 3 Tage ganz frisch erhalten. Schinken und Würste 
lasse man entweder in der Räucherkammer oder lege sie 
fest in Zeitungspapier eingedreht, in den Zimmerofen. 
Krebse bewahrt man in einem Faß voll Nesteln, über die 
man einige Eier geschlagen und Milch gegossen hat, 
lebend auf. 
Standesamts Nachrichten. 
Friedenau. 
Wochen vom 9. bis 22. Juli 1905. 
Geburten: Ein Knabe: 
Landwirt Richard Thomson Kürschner- 
meister Richard Henze (Zwillingspaar). 
Stellmacher Wilhelm Giese. Restaurateur 
Jsaia Pedrocchi. 
Ein Mädchen: 
Tanzlehrer Georg Kinder. Oberkellner 
Paul Groß. Koch Georg Schätzler. 
Eheschließungen: 
Uhrmacher Emil Besteck und Regina 
Werner, ohne Beruf. Kaufmann Arthur 
Liebmann und Barbara Hlawatschek, ohne 
Beruf. Lagerverwalter Friedrich Ehlert 
und Maria Kirsch, Aufwärterin. Kauf 
mann Waldemar Reuter und Charlotte 
Hendrich, ohne Beruf. Pfarrvikar August 
Ürbain und Margarethe KlinSrnann, ohne 
Beruf. Zimmermann Ernst Kloh und 
Bertha Adam, Dienstmädchen. 
Sterbefällc: 
Verw. Rektor Marie Thime. 81 I. Ilse 
Dyck, 13 T. Zimmermann Georg Smolinski, 
38 I. Verw. Sanitätsrat Hennette Stropp, 
74 I. Gertrud Ejchner. 1 Mon. Ewald 
Schlatzke. 9 Mon. Anna Franke, 8 Mon. 
Mechanikerlehrling Richard Scharnow, 18 I. 
Hedwig von Jankowski, 2 Mon. 
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