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Periodical volume Nr. 172, 25.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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Friedenau, Dienstag den 25. Juli 1905 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Wien. Der Petersburger Korrespondont der 
„N. Fr. Pr." bestätigt, daß die Zusammenkunft des Zaren 
mit Kaiser Wilhelm auf Wunsch des Ersteren erfolgt sei 
und daß bei der Zusammenkunft neben der persönlichen 
freundschaftlichen Aussprache auch politische Fragen berührt 
wurden. Weiter erklärt sich der Korrespondent: Wer sich 
Kaiser Wilhelm als einen Gegner der russischen Friedens 
verhandlungen vorstellt, der wisse eben nicht, welchen 
Anteil der Kaiser daran hat, daß gegenwärtig in Amerika 
Pourparlers über den Frieden stattfinden und wer der 
Ansicht sei, daß Kaiser Wilhelm dem Zaren geraten habe, 
die in Rußland verlangten Reformen zu verweigern, soll 
doch erst abwarten, welche Maßregeln der Zar nach der 
Zusammenkunft ergreifen wird. 
Warschau. Trotz Intervention hochgestellter Per 
sönlichkeiten hält der General-Gouverneur das Verbot der 
Abhaltung des nach hier einberufenen landwirtschaftlichen 
Kongresses aufrecht. 
In Grodzisko sind ernste Arbeiterunruhen aus 
gebrochen. Militär ist deshalb nach dort abgegangen. 
In der hiesigen Citadelle sind neuerdings 5 Deserteure 
standrechtlich erschossen worden. 
Palermo. In der Nähe der Stadt fand in einer 
Grube infolge Explosion schlagender Wetter ein Erdsturz 
statt, wobei 12 Arbeiter getötet, 4 schwer und zahlreiche 
andere leicht verletzt wurden. 
' ‘ Part-. „Petit Joutnal" meldet aus Fez: Der 
englische Gesandte, Lowther, teilte dem Sultan mit, daß 
die englische Regierung die Einladung zur Konferenz an 
nehme. Man glaubt zu wissen, daß er außerdem erklärt 
habe, die Ursache der früheren Opposition gegen die Ein 
ladung seien nunmehr geschwunden. 
Der „Petit Parisien" meldet aus Tanger: Die Nieder 
lagen des Prätendenten bestätige sich in vollem Umfange. 
Die Truppen des Sultans machten viele Gefangene, u. a. 
auch die männlichen und weiblichen Sklaven des Präten 
denten. Zwei Revolvergeschütze, große Mengen Munition 
und Vieh wurden erbeutet. Der Prätendent flüchtete in 
die Berge. 
Brüssel. Der König erließ eine Amnestie für 
die Militärs, die zu Strafen bis 500 Frcs. oder drei 
Monaten Gefängnis verurteilt sind. Für bisher Un 
bescholtene erstreckt sich die Amnestie auf Strafen bis zu 
1000 Fres. oder 6 Monaten Gefängnis. 
Odessa. Die Einberufung der Rekruten für dieses 
Jahr findet bereits am 15. August statt, drei Monate 
früher als sonst. Diese Maßregel hat den Zweck, die 
Aufrechterhaltung der Ordnung im Lande zu fördern. 
Bom Nusfisch-Japanischeu Kriegsschauplatz. 
London. „Daily Telegraph" meldet aus Tokio: 
Auf die Note des chinesichen Gesandten in Paris sei der 
chinesischen Regierung betreffend der Mandschurei mit 
geteilt worden, daß die Mächte China, von dem Vorgehen 
bezüglich der Abmachungen zwischen Japan und Rußland 
informieren werden. 
„Daily Telegraph" meldet aus Tokio, daß die beiden 
Armeen in der Mandschurei nur noch 19 Kilometer von 
einander entfernt sind. 
Allgemeines. 
0 Unsere blauen Jungens in Kopenhagen. 
Aus der dänischen Hauptstadt wird uns geschrieben: Die 
deutschen Matrosen haben in Kopenhagen Aufsehen im 
besten Sinne des Wortes erregt. Wie schon bekannt, sind 
die deutschen Kriegsschiffe „Kaiser Wilhelm II" (Flagg 
schiff Großadmiral Köster), „Kaiser Wilhelm der Große", 
„Wittelsbach", „Zähringen", „Mecklenburg", „Wettin", 
sowie die Küstenpanzer „Trithoff" und „Aegir" vor Anker 
gegangen. Die beiden letzteren Schifte haben im Frei 
hafen, gegenüber dem Pavillon des „Kgl. Dansk Pacht- 
klub" festgemacht und so begrüßen sich. hier aus nächster 
Nähe die deutschen Flaggen mit dem über den Refshaleöen 
wehenden Danebrogkreuz. Die übrigen 6 Schiffe liegen 
weiter draußen an der Hafeneinfahrt, gegenüber dem 
Treckoner. Sie kommen von Skagen und gingen gestern 
Montag nach Danzig in See. Es herrscht infolge des 
Besuches der deutschen Marine ein ungemein lebhaftes 
Treiben im Freihafen, die Dampferbarkassen fahren im 
flotten Tempo hinüber und herüber und bringen die 
Mannschaften an Land. Dazwischen kreuzen Motorboote 
unter dänischer Flagge, sie vermitteln den Zivilistenverkehr, 
denn die Uferstraßen, besonders die „Lange Linie," um 
säumen tausende von Schaulustigen, von denen viele sich 
übersetzen lassen, um eins der deutschen Kriegsschiffe zu 
besichtigen, was bereitwilligst gestattet wird — ohne be 
sonders Ceremoniell. Von dem lebhaften Interesse, das 
man an unserm Geschwader nimmt, zeugt am besten die 
Tatsache, daß das Publikum stundenlang im strömenden 
Regen aushält und seit einiger Zeit regnet es hier täglich 
den ganzen Tag. Die deutschen Matrosen (es sind über 
5000) gehen truppenweise an Land, schon in den nächst 
gelegenen Restaurationen sieht man sie sitzen, sich beim 
Glase Carlsberg-Pilsener „Öl" unterhalten und Ansichts 
postkarten an die „Lieben daheim" schreiben. Die Ver 
ständigung mit der dänischen Bevölkerung macht ja für 
den Matrosen, der platt spricht, nicht allzu große Schwierig 
keiten. Die Herren Offiziere frühstücken „Reserveret" im 
Pavillon des dänischen Dachlklubs, vor dem sich bald eine 
Anzahl Droschken ansammelt, um die fremden Gäste nach 
der Stadt zu befördern. Matrosentrupps ziehen über den 
Kongens Nytoro, dem neuen Königsplatz, und viele unserer 
blauen Jungens nehmen dort auf der Terrasse des Hotels 
d'Angleterre Platz um mit einem Schälchen Mokka den 
Magen zu wärmen. Es ist ein ausgelassenes Völkchen, 
wenns an Land geht, damit aber keiner über die Stränge 
schlägt, fehlts auch an den Patrouillen nicht, die auf 
Ordnung halten. Regen Zuspruch erhält auch das be 
rühmte Tivoli-Etablissement. Hier wird bei Musik und 
Scherz an manchen Tischen eine dänisch-deutsche Ver 
brüderung gefeiert. Überall hat man nur anerkennende 
Worte über die strammen. deutschen Seeleute, ihre straffe 
Disziplin, ihre Gemütlichkeit gehört. Die Deutschen spielen 
zur Zeit hier überhaupt eine große Rolle, denn der Reise 
strom hat ihrer eine ungeheure Anzahl herübergebracht. 
sj Eisenbahnunglück bei Altenbeken. Wegen 
der plötzlich eingetretenen Unfahrbarkeit des Tunnels bei 
Altenbeken sind die Strecken Altenbeken-Hannover-Herford 
und -Ottbergen auf unbestimmte Zeit vollständig gesperrt. 
Reisende, Gepäck und Güter werden umgeleitet. Kurs 
wagen Aachen-Berlin laufen über Scherfede-Holzminden. 
Lokales. 
f Mit gutem Beispiele voran geht unsere Ge 
meinde. In einer gestern Abend stattgefundenen Kom 
missionssitzung wurden die eingegangenen Angebote auf 
Ausführung der Handwerkerarbeiten (Maler, Glaser, Töpfer, 
Schlosser, Rohrleger, Elektrizität für das Direktor-Wohn 
gebäude beim Gymnasium geprüft und vergeben. Wie wir 
erfahren, wurden sämtliche Arbeiten an hiesige Hand 
werksmeister vergeben deren Angebote vor allem niedrig 
wäret:, wenn auch Berliner Firmen mit einigen Mark noch 
mehr unterboten hatten. 
f Die Wagen der Linien D, E und E, welche 
bisher auf dem Bahnhöfe Belzigerstraße ihren Standort 
hatten, haben nunmehr ihr Domizil nach Steglitz verlegt. 
Der dortige alte Dampfbahnhof in der Schloßstraße ist 
jetzt zur Aufnahme von Motorwagen hergerichtet, und 
wird als Zweigbahnhof des hiesigen Depots betrachtet. 
Die Verlegung dieser drei Linien wird eine Übersiedelung 
einer größeren Anzahl von Straßenbahnbeamten von 
Schöneberg nach Steglitz im Herbst zur Folge haben. 
Um dem Personal bis zu dieser Zeit Fahrgelegenheit nach 
und von Steglitz zu geben, fahren die letzten Wagen 
dieser Linien noch auf dem Bahnhöfe Belzigerstraße ein, 
und gehen früh als erste Wagen wieder vom Hof. Die 
durch die aus- und einsetzenden Wagen bisher gegebene 
reichliche Verbindung Schönebergs mit Friedenau und 
Steglitz hat durch die Verlegung allerdings einige Einbuße 
erlitten. 
t Das kleine Rathaus am Marktplatze, das sich 
heute zum erstenmale frei von der Bretterwandumhüllung 
zeigt, soll auch eiue Uhr erhalten, damit sowohl die Markt 
händler als auch die Marktbesucher wiffen, wieviel es ge 
schlagen hat. Die vorgeschlagene Uhr hat den Beifall der 
Kommission nicht gefunden; an künstlerischem Gepräge ließ 
ie Aache ist mein." 
Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
11. (Nachdruck verboten. Alle Rechte »oilebaltcn.) 
„Papa siebt wieder blaß aus! Ist solcher Herzkrampf ge 
fährlich?" flüsterte Constanze Herrn Floris etwas später zu.— 
Aber sie hörte kaum die ausweichende Antwort, denn jetzt 
kam eine der schönsten Nummern. Eine ganze Reihe altdeutscher 
junger Helden stritt um den Siegespreis, den Krimhilde als 
Königstochter austeilte. — Der ritterliche, blonde Siegfried 
entzückte durch die außerordentliche Kraft und Gewandtheit 
ebenso wie durch seine vollendete Anmut und schöne Gestalt. 
Er sprang über acht nebeneinander gestellte Rosse, und das 
machte ihm keiner der Gefäbrten nach. Als Krinihilde ihm 
den Siegespreis bot, durchbrauste ein frenetischer Jubel das 
S aus; — die beiden jungen Mädchen hielten sich an den 
änden gefaßt und wandten keinen ihrer leuchtenden Blicke 
von der schönen Gruppe. 
„Als lvenn das nun so ganz was Besonderes wäre! 
Habe das schon zwanzigmal gesehn!" murrte ärgerlich einer 
der jungen Herrn aus Tucettis Gesellschaft. 
„Aber so haben sic es sicher noch nicht gesehn! In dem 
Corriere della Sera stand, Herr Godlawsky habe, was die 
Anmut und Leichtigkeit betreffe, nicht seines Gleichen!" er 
widerte Constanze zornig. 
„Warum reizt sie das absprechende Urteil so sehr, 
Signorina Constanze?" fragte der junge Richter und sah 
unruhig in ihr glühendes Gesicht. 
Ein sanftes, süßes Lächeln verschönte dieses sehr: „Weil ich 
nicht leiden kann, daß nian das Gute und Schöne verun 
glimpft, Signor Palmieri! Weiter nichts!" gab sie in ganz 
anderem milden Tone zurück. 
„Weiter wirklich nichts?" ftagte er und sah ihr tief und 
bittend in die Augen. 
Ein Schauer der Wonne rieselte dem jungen Ding unter 
diesem Blick durch die Adern. 
„Nichts — ganz gewiß nichts weiter!" flüsterte sie, und 
dann sahen sie sich an, wie ein Liebespaar, das sein erstes 
Bekenntnis ausgetauscht hat. 
Auf deni Rückwege führte Palmieri Constanze. — Er 
war vielleicht nur ein Durchschnittsmensch, ihr erschien er aber 
als der beste und edelste und klügste der Menschen. Sie liebte 
eben in ihm das noch unerkannte Ideal ihres jungen Herzens. 
Die ganze Gesellschaft ließ sie gewähren; man betrachtete 
es als eine abgemachte Sache, daß sie sich heiraten würden. 
Ducetti sprach auf dem Heimwege lebhaft mit Herrn und 
Frau Flons; — er fühlte sich so angenehm erleichtert und gab 
sich von seiner liebenswürdigsten Seite, so daß die Nachbarn 
ihm sagten, sie gratulierten sich zu der neuen Bekanntschaft. 
Auch in ihrem Hause, in welchem noch die Leitern und Ge 
rüste der Maler und Tapezierer herumstanden, redeten sie unter 
einander in diesem Sinne weiter. 
„Mir ist immer, als hätte ich ihn schon früher gesehen 
oder gekannt," sagte Ellen nachdenklich, 
„Das macht wohl die Aehnlichkeit mit seiner Tochter," 
meinte die Schwägerin. 
„Aehnlichkeit? Ich finde keine Spur davon. Und dann — 
der offene, treue Ausdruck in Constanzes Augen und sein 
ewig forschender, lauernder Blick! Aber keine Idee! — Ich 
mag ihn nicht!" 
„Du ahnungsvoller Engel Du!" zitierte lachend ihr Bruder 
und sie lachte mit. 
» • 
Unterdeß ging Palmieri, der sich von Constanze mit 
einen: innigen Händedruck verabschiedet hatte, heim und über 
legte sich in bester Laune seine Situation. — Er war bis 
über die Ohren verliebt in das süße Ding, er würde vielleicht 
Rot gehabt haben, sich die Geschichte aus dem Sinn zu schlagen, 
denn das Mädchen übte nun einmal auf ihn einen ihm selbst 
unerklärlichen Zauber aus. , Welches Glück, daß Ducetti durch 
seine vielbesprochene Erfindung plötzlich ein wohlhabender 
Mann geworden, dem es leicht wurde, seine Tochter auszu 
statten. 
Er selbst war ja auch bemittelt, er würde Constanze e:ne 
Equipage, er würde ihr eine Theaterloge und einige auserlesene 
Diamanten geben können — wie das so Sitte war bei den 
Milanesen; es.stand ihrer Verheiratung also nichts im Wege. 
Am andern Tage konnte er zu Ducetti gehen, um seine Tochter 
zu werben, und das wollte er tun. 
* * * 
* 
Daß Palmieri kommen würde, stand bei Ducetti fest; die 
Art des jungen Juristen, Constanze anzuschwärmen, hatte sich 
bis heute in den Grenzen gehalten, die einen letzten Entschluß 
noch frei läßt; heute war offenbar von ihm ein solcher gefaßt 
worden, das zeigte er deutlich genug. 
Constanze hatte ihren Vater vor dem Zubettgehen zärtlich 
urnarnlt — ihre Augen und Mienen waren wie durchleuchtet 
von dem jungen Glück. 
Er küßte sie; — eine tiefe Wehmut überfiel ihn, daß er 
sich nie, nienrals wieder würde freuen können wie einst, daß 
jede Zärtlichkeit — o, Gott! Indeß — es war gut so, sehr 
gut. Palmieri möge sie hinnehmen, sic liebte ihn offenbar und 
würde bei ihm gut geborgen sein. 
Ehe er schlafen ging, trank er, der sonst äußerst nüchterne 
Mann, mehrere Gläser schweren Weines. Er hatte heraus 
gefunden, daß er dann schlief, und er fürchtete nichts so sehr, 
als das lange Wachlicgcn vor dem Einschlummern oder das 
Aufwachen mitten in der Nacht. 
Am andern Morgen weckte ihn die Unruhe, welche die 
heute beginnenden Arbeiter im Hause verursachten. Das 
Sprechen, Gehen, Hämmern nahm seinen Ansang. Er ärgerte 
sich darüber! Schlaf war ihm jetzt das köstlichste Gut, und sie 
raubten eS ihm, raubten ihn: das süße Vergessen. 
Das brachte seinen Entschluß betreffs der abermaligen 
Reise nach Rom zur vollen Reife. — Er kündigte Donna 
Laura den Tag seiner Abreise an und schickte die Tanien in 
die Stadt, die nötigen Einkäufe für Constanze zu niachen und 
nicht zu knausern — er wünschte seine Tochter elegant und 
aeichmackvoll gekleidet zu sehen. (Fortsetzung folgt.)
        
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