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Periodical volume Nr. 171, 23.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

findet. Vor beiden Pflanzen sei deshalb wiederum auf 
das nachdrücklichste gewarnt. 
f Das Handgelenk gebrochen Der Maurer 
lehrling Schibskowsky auS Berlin, der auf einem Neubau 
in der Fregestraße beschäftigt ist, wollte am Sonnabend 
einige Jungens, die auf dem Bau spielten, wegjagen. 
Unglücklicherweise kam er hierbei zu Fall und brach sich 
das linke Handgelenk. Bewußtlos wurde er zur Sanitäts 
wache gebracht und dort ein Notverband angelegt. 
-j- Schlägerei. Am Sonnabend nach Beendigung 
des Tanzes kam es vor der Restauration „Kaiser Wilhelm 
garten" w^der einmal zu einer größeren Schlägerei, bei 
der auch das „zarte Geschlecht" eine mitwirkende Rolle 
spielte. Einer der halbwüchsigen Bürschlein nahm aber 
keinen Anstand, auch dieses zarte Geschlecht anzugreifen, 
indem er der „Dame" einen derartigen Stoß versetzte, daß 
sie zu Fall kam und sich nur mit Mühe wieder aufrichten 
konnte. Die Schlägerei verursachte trotz der späten Nacht 
stunde einen großen Menschenauflauf. Erst nachdem einige 
Passanten die aufgeregten Burschen aufgefordert, aus 
einander zu gehen, konnte die nächtliche Ruhe wieder her 
gestellt werden. — Wir wollen bei dieser Gelegenheit 
unseren nächtlichen Sicherheitsdienst wieder einmal unter 
die Lupe nehmen. Es wurde natürlich geklagt, daß kein 
Schutzmann oder Nachtwächter zur Stelle gewesen sei. Es 
war bedauerlich, aber wir müssen immer wieder darauf 
hinweisen, daß die Beamten zu gleicher Zeit nicht überall 
sein können; wenn über etwas geklagt werden kann, so ist 
es dies, daß für den Nachtdienst immer noch zu wenig 
Beamte sind. 
f Kleiner Brand. Durch Unvorsichtigkeit eines 
Gehilfen brach am Sonnabend zwischen 9 und 10 Uhr 
bei dem Uhrmacher Hohendorf, Rheinstraße 49, in dessen 
Abwesenheit unbedeutendes Feuer auS. Der junge Mann 
hatte im Korridor eine brennende Lampe unter einen 
Regulator gestellt, wodurch dieser in Brand geriet. Einige 
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren zur Stelle 
und beseitigten schnell jede Gefahr. 
f Polizeibericht. Gefunden wurde ein Offiziers 
achselstück, ein Richtholz und ein Sack mit Handwerkzeug. 
Näheres im Polizeibureau in der Feurigstraße. 
Schöneöerg. 
— Haus- und Grundbefitzerverein. In diesen 
Tagen hat der Schöneberger Haus- und Grundbesitzerverein 
sein neues Mitgliederverzeichnis für das Jahr 1905 
herausgegeben. Gegen das Vorjahr ist die Mitgliederzahl 
wieder bedeutend gestiegen und ist auf 1200 angewachsen, 
darunter befinden sich 6 Stadträte und 44 Stadtverordnete 
der Stadt Schöneberg. Als Ehrenmitglied des Vereins 
ist Herr Stadtrat Heyl, Hauptstr. 124, aufgeführt. Ferner 
als Vorstandsmitglieder die Herren: Prof. Heyne, Vor 
sitzender, Zietenstr. 3, Or. Nathan, Schriftführer, Westend, 
Ebereschen-Allee36, Schneider, Schatzmeister, Kyffhäuserstr.2. 
Beisitzer sind: Bendisch, Landshuterstr. 4, Gansow, Neue 
Winterfeldtstr. 34, von Glasenapp, Vorbergstr. 3, Haase, 
Sponholzstr. 42, LinicuS, Hohenfriedbergstr. 18, Raach. 
Frankenstr. 79, Schellack, Wielandstr. 11, Schoppen, 
Lichterfelde, Mommsenstr. 11, Schüler, Wartburgstr. 16, 
Stahl, Wielandstr. 1, Stützer, Luitpoldstr. 4, Treugebrodt, 
Wielandstr. 38. Außerdem enthält das Verzeichnis die 
Namen der Mitglieder zweier Ausschüsse:-1. Wahl-Ausschuß. 
Heyne, Vorsitzender. Fischer, Gansow, Haase, Linicus, 
Ör. Nathan, Sarre, Schneider, Schüler, Stahl, Stötzer, 
Treugebrodt, Troitsch. 2. Vergnügungs-Ausschuß. Stötzer, 
Vorsitzender. Dr. Nathan, Woiwode, Aug. Büttner, 
Linicus, Gutsche, Schneider, Stahl, E. Bendisch. — In 
dem Vorwort „an unsere Mitglieder" heißt es u. a.: 
Wenn wir auf das Vereinsleben im verflossenen Jahre zurück- 
blicken, so müssen wir konstatieren, daß sich die Prophezeihungen ge> 
wiffer Unken, welche glaubt-n, der Haus- und Grundbesitzer-Verein 
würde erheblich zurückgehen, sich spalten, oder an Bedeutung im 
Schöneberger kommunalen Leben verlieren, nachdem sein langjähriger 
I. Vorsitzender Gustav Müller die Augen geschlossen habe, in keiner 
Weise bestätigt haben. Wir wissen selbst am besten, was uns Gustav 
Müller war. und es kann nicht geleugnet werden, daß seine unver 
wüstliche Arbeitskraft, seine liebenswürdige Persönlichkeit Md sein 
reiches Können oft in unseren Reihen schmerzlich vermißt wird. Wußte 
er sich doch stets eins mit unserem Verein; und der Verein hielt stets 
treu zu ihm. So haben wir uns denn bemüht, in seinem Sinn für 
den Verein weiterzuarbeiten, und unser Streben war von Erfolg be- 
gleitet. Die Mitgliederzahl ist im verflossenen Jahr wieder wesentlich 
gestiegen und jetzt auf ca. 1200 angewachsen. 
— Firmeneintragungen. Nr. 27 198. Kom- 
manditgesellschaft Internationales Korrespondenz-Bureau 
Seewald & Co., Schöneberg, und als persönlich haftender 
Gesellschafter Karl Seewald, Kaufmann, Schöneberg. Die 
Gesellschaft hat am 5. Juli 1905 begonnen. Ein Kom 
manditist ist vorhanden, — Bei Nr. 4145. (Firma: 
Emil Wolfs, Schöneberg): Der Sitz der Firma ist nach 
Deutsch-Wilmersdorf verlegt. Inhaber wohnt in Deutsch- 
Wilmersdorf. — Bei Nr. 2605. (Firma: Pöe L Schartiger 
Nächst., Schöneberg): Der Inhaber heißt „Emil", im Aus 
lande approbierter Apotheker. 
Merlin und Wororte. 
§ Die Werdersche Kirche, ein hervorragender Bau 
Schinkels, wird jetzt im Innern erneuert und erhält Zentral 
heizung, sodaß das Gotteshaus vorläufig geschloffen bleibt. 
Erst vor einiger Zeit sind die beiden charakteristischen Türme 
an der Südseite, von denen früher jeder eine Uhr hatte, 
ausgebessert worden. Die Kirche, bei der abweichend von 
anderen Gotteshäusern Chor und Altar nicht nach Osten, 
sondern nach Norden liegen, ist in den Jahren 1825—1828 
von Schinkel in gotischem Stil erbaut worden. 
§ Budde belohnt seine Beamten. Eine außer 
ordentliche Belohnung hat der Eisenbahnminister dem 
Lokomotivheizer Seiler in Bentschen bewilligt. Seiler hat 
am 30. v. M. einen Brand im Personenzuge Breslau- 
Berlin rechtzeitig bemerkt, sodaß ein größeres Unglück 
vermieden wurde. 
gerichtliches. 
?. Ein beim Versuch ertappter Einbrecher in der Person 
des schon vielfach vorbestraften Arbeiters Karl Reese aus Friedenau 
wurde der 1. Strafkammer aus dem Untersuchungsgefängnis vorgeführt. 
Am 18. Juni er. erwachte der Zigarrenhändler Gottschlick in Schöne 
berg von einem Geräusch, das aus seinem Laden kam. Er und seine 
Ehefrau beobachteten dann den R. bei seinem Bemühen, sich durch ei« 
zum Laden führendes Hauswartfenster vom Hausflur aus den Zutritt 
zum Laden zu verschaffen. Durch das Erscheinen des Ehepaares, 
das in der Überraschung den Einbrecher verscheuchte, war der Ein- 
bruch vereiielt worden Es gelang aber dem Gottschlick sofort, nach 
dem er sich notdürftig angekleidet hatte, den Einbrecher in der Person 
des R. zu stellen. Dieser bestritt vor der Strafkammer, der Dieb zu 
sein. Die Zeugin Frau G. erklärte indessen, sie habe sich die Persön- 
lichkeit des Einbrechers ganz genau angesehen und sie erkenne den 
Angeklagten bestimmt wieder als den Täter. Daraujhin wurde R. 
des versuchten schweren Diebstahls für schuldig erachtet und, weil er 
schon wegen Diebstahls vorbestraft ist, zu 1 Jahr Zuchthaus, 2 Jahr 
Ehrverlust und Zulässigkeit von Polizeiaufsicht rerurteilt, dem Antrage 
des Staatsanwalts gemäß. 
P. Schwere Mißhandlung durch Fußtritte gegen den Unterleib 
war dem Kutscher Willy Tischer zur Last gelegt, der schon einmal 
2 Monate Gefängnis wegen Mißhandlung seiner Ehefrau verbüßte. 
Im Juli v I. hatte sich T. nochmals desselben Vergehens schuldig 
gemacht. Nachbarn fanden die Ehefrau des Angeklagten v.-r der Tür 
bewußtlos liegen und schafften die am Unterleib durch Fußtritte ihres 
brutalen Ehemanns verletzte Frau in ihre Wohnung. Sie hatte infolge 
der Mißhandlung eine Knickung des Uterus erlitten. — Vor der Straf 
kammer erhob T. den Einwand, er habe diese Straftat im Zustande 
geistiger Unzurechnungsfähigkeit rerübt. Auf Grund des vom Kreis- 
artt Dr. Schulz abgegebenen Gutachtens erkannte die Strafkammer 
auf Freisprechung. 
P. Aus dem Untersuchungsgefängnis wurde der am 
17. Juli cr. in EchöneLerg wegen Sittlichkeitsverbrechens verhaftete 
16jährige Lehrling Erich Richard Weiß, bisher zu Friedenau wohn 
haft, der 3. Strafkammer vorgeführt. Die Verhandlung fand unter 
Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Der Angeklagte war beschuldigt, 
im Januar d. I. zu Cchöneberg mit einer Blutsverwandten unsittlichen 
Vcrkehr gepflogen und außerdem Eittlichkeitsverbrechen, die gemäß 
§ 176 R.-St.-G.-B. zu ahnden find, begangen zu haben. Das Urteil 
lautete unter Anrechnung von 1 Monat Untersuchungshaft auf 
3 Monate Gefängnis. 
Wermischles. 
* Die Bevölkerung des Deutschen Sketche» hat nach der 
Schätzung des Kaiserlichen Statistischen Amtes im laufenden Jahre 
60 Millionen überschritten. Nach dem Statistischen Jahrbuch ist die 
t itllere Bevölkerung des Jahres 1915 auf 60164 000 Köpfe geschätzt 
gegen 59 364 000 im Jahre 1904 und 58 569 000 im Jahre 1903. 
Von 1903 zu 1904 hätte hiernach die Bevölkerung um 795 000 und 
von 1904 zu 1905 um 800 000 zugenommen. Die am 1. Dezember 
d. I. stattfindende Volkszählung wird zeigen, wie weit das rechnungS- 
mäßige Ergebnis von dem wirklichen abweicht. Erheblich wird der 
Unterschied nach den Erfahrungen bei den früheren Volkszählungen 
jedenfalls nicht sein Die 50. Million überschritt die Einwohnerzahl 
Deutschlands im Jahre 1892; 1870 betrug die Bevölkerung des heutigen 
Deutschen Reiches 408 Minionen, 1855 36,1, 18Iß 24,8 Millionen. 
Man kann ungefähr berechnen, daß sich die Bevölkerung des Reiches 
seit 72 Jahren verdoppelt hat. 
• Ein Sonderling hat neuerdings eine seltsame Statistik 
hinterlassen. Er hat sorgfältigst die Küsse verzeichnet, die er mit 
seiner Frau in einem Zeitraum von 20 Jahren gewechselt hat. 
Danach erreichten diese Liebeserweise im ersten Jahre die gewaltige 
Zahl von 6500, das sind hundert Stück für den Tag. Im zweiten 
Jahre verminderten sie sich um die Hälfte. Im dritten war die täg 
liche Leistung etwa zehn. Nach fünf Jahren zählte man nur noch 
zwei Küsse täglich, den Gutenmorgen- und Gutenachtkuß. Später 
wird nur hier und da noch ein Kuß ausgetauscht. Das ist das Los 
des Schönen auf der Erde. 
' Galant. Richter: .Wie heißen Sie?" — Zeugin (alte 
Jungfer): .Anna Meyer!" — Richter: .Wie alt sind Sie (sich zu ihr 
verbeugend, leisei vor 15 Jahren gewesen?" — Zeugin (erleichtert): 
.25 Jahre!" 
* Schreckliche Insel. Ein Naturforscher erzählt: „Wir wurden 
von unserer Fahrt abgelenkt und gelangten zu einer Insel, welche 
noch herrenlos fein soll." — Backfischchen: „Herrenlos? Ach, das muß 
eine schreckliche Insel sein!" 
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