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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Beilage zu Nr. 17Ü des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Sonnabend, den 22. Juli 1905. • 
Konnlagsptauderei. 
Da die Badereisen bei den zerstreuungslustigen Mode 
geworden sind, findet man jetzt in den Kurorten weit 
.mehr gesunde als leidende Menschen. „Wir sind keine 
Kranken," hört man. häufig die Leute ausrufen, und sie 
glauben, es dann meist notwendig zu haben, uns dies so 
drastisch wie möglich in renommistischer Weise durch 
Trinken, Lärmen und Tollen zeigen zu müssen. Es ist 
zwar ganz recht, sich seiner Gesundheit zu freuen, allein 
Orte wie Bäder und Sommerfrischen gehören in erster 
Linie den Heilungsbedürftigen. Eine große Anzahl von 
ihnen ist nervenüberreizt, diese brauchen unbedingte Ruhe: 
darum entfliehen dieselben dem Toben und Tosen der 
geschäftlichen Städte. Ihre schmerzhaften Nerven beleidigt 
schon oft das unschuldigste Lachen; sie ärgern sich darüber, 
ohne daß sie dafür können. Der Hotelbesitzer, der ab 
hängig von den Gästen ist, kann und will nicht immer 
auf vollständige Ruhe sehen Sommererfrischungsorte sind 
in erster Linie für Ruhe und friedliche Erholung da und 
nicht zum übersprudeln lärmender, oft durch geistige 
Getränke künstlich hervorgerufener Lebenslust. Auch 
Wohnungsparteien haben die Pflicht, an Gesundungsorten 
wenigstens, auf ihre Hausgenossen Rücksicht zu nehmen, 
umsomehr, da die Landhäuser gewöhnlich sehr leicht ge 
baut sind und manche Großstädter, wie man wenigstens 
von den Reichshauptstädtern sagt, glauben sich in der 
freien Natur nach ihrer Meinung am freiesten, nämlich 
am rücksichtslosesten benehmen zu dürfen. Nächtliche Feste 
und nächtlicher Lärm gehört überall anders hin, nur nicht 
an den Ort, wo die Kranken das Recht haben, zuerst be 
rücksichtigt zu werden. Schreiber dieses beobachtete ein 
mal in einem Badeorte, wie die verschiedentlichsten Kranken 
ganz langsamen Schrittes in der wärmenden Nachmittags 
sonne auf und ab gingen. Zwei junge Touristen drängen 
sich schnellen Schrittes hindurch, die Zigarre in« Munde 
und gewaltig dampfend. Da treibt der Luftzug die Rauch 
wolke einem blassen, langsam oahinschleichenden Mann 
vollständig ins Gesicht, daß er stehen bleiben muß und 
plötzlich einen Hustenanfall bekommt, was die schnellen 
Passanten nicht einmal bemerken. Wer weiß, welchen 
Nachteil der Kranke dadurch davongetragen hat? Und 
welche Opfer bringt oft ein Kranker an Zeit und Geld 
einer Kur in der reinen Luft der Natur, und wieviel 
hängt nicht vom Gelingen derselben ab? Ebenso sind die 
Ruhebänke an diesen Orten in erster Linie für Kranke. 
Wie oft kommt es vor, daß ein solcher, dem oft jeder 
Schritt schwer wird und dem die Müdigkeit oft ganz 
plötzlich ankommt, alle Plätze von Gesunden besetzt findet. 
Anstrengung kann ihm schaden; aber da die meisten 
Kranken ein Gefühl von Zaghaftigkeit in sich fühlen, so 
bitten sie auch nicht um einen Platz. Wer weiß, wie sie 
auch bei manchem ankommen würden? Kurz, in Ge 
sundungsorten, wo sich zur Reisezeit die Krankheit mit 
der Lebenslust trifft, ist es für einigermaßen einsichtsvolle 
Menschen nicht anders als recht und billig, den Kranken 
die gehörige Rücksicht angedeihen zu lassen. 
Manöver-Plaudereien. 
Von M. v. R.. Friedenau. 
(Schluß.) 
Nunnrehr beginnt der schwierigste Teil des Tages. 
Wie schon vorher erwähnt, gehört die Einleitung eines 
geordneten Rückzuges zu den schwersten militärischen 
Kunststücken. Aber auch eine vernichtende Verfolgung, die 
den errungenen Erfolg erst zum wahren Siege stempelt, 
erfordert ein hohes Maß taktischen Könnens. Natürlich 
nutzt zunächst die Infanterie und Artillerie ihre weit 
tragendsten Geschosse aus, um dem Gegner noch jeden 
erdenklichen Schaden zuzufügen, denn der Feind, der heute 
kampffähig bleibt, kann morgen vielen Schaden zufügen. 
Während dessen hat sich die Kavallerie dem Feinde an 
die Fersen geheftet, jede Gelegenheit ausnutzend, um 
überraschend mit einer Attacke hinzufahren. Ihr bleibt 
denn auch die Schlußaufgabe, festzustellen, wo der kampfes- 
inüde Besiegte am Ende des Tages zur Ruhe übergegangen 
ist. Da alle Kräfte aber einmal ein Ende haben, so 
wird schließlich der Abstand zwischen beiden Parteien 
immer größer, sie schicken sich an, zur Ruhe iiberzugehen, 
beide natürlich beobachtet von der feindlichen Kavallerie 
resp. von besonders gut berittenen Offizier-Patrouillen. 
Auch selbst iu der Nacht lassen diese „Schmarotzer" nicht 
locker, und gedeckt in der Nähe der feindlichen Biwaks 
liegend, gewahren sie jede in der Nacht oder am frühen 
Morgen geschehene Veränderung, um sie sofort auf Um 
wegen dem Führer zu melden. 
Nächtliche Unternehmungen müssen also sehr geschickt 
eingeleitet werden, z. B. läßt man die Zelte stehen und 
die Biwaksfeuer brennen; eine Freude für den Beteiligten 
sind sie nicht, denn nach den Strapazen des Tages wünscht 
Jeder Ruhe. Mit Recht wird aber großer Wert auf diese 
Übungen gelegt; eine ganz bekannte Gegend sieht eben 
Nachts, und wenn es selbst Vollmond ist, ganz anders 
aus. Wie leicht hält da die aufgeregte Phantasie eine 
Reihe Bäume für eine vorgehende Schützenlinie. 
Während nun der größte Teil jeder Partei als 
„ruhendes Gros" in einen gewissen Zustand der Ruhe 
übergeht, d. h. entweder Quartiere oder ein Biwak bezieht, 
kommt der vierte bis dritte Teil auf Vorposten. Gefürchtetes 
Wort „Vorposten"; denn hier ist von Ruhe nicht viel die 
Rede, und für eine öfter gestörte Nachtruhe kann man 
garantieren. Gilt cs doch hier auf Vorposten für die 
Sicherheit der dahinter liegenden Abteilungen zu sorgen, 
und der Vorposten-Koinmandeur, der für das alles durch 
seine Befehle und Anordnungen verantwortlich ist, hat 
wahrlich kein beneidenswertes Amt. Die ganze Nacht 
kommen die Patrouillen und Ordonnanzen, um ihm 
Meldungen nnd Befehle zu bringen. Alles, was er neues 
vom Feinde erfährt, weiß wenige Minuten darauf auch 
der Meilen weit hinter ihm liegende Parteiführer; denn 
Beide sind mit dem „Kavallerie-Telegraphen" verbunden. 
Eine wunderbare Erfindung der Neuzeit. Bei einer 
mehrere Reiter starken Patrouille führt ein Mann eine 
Rolle feinsten, blankpolierten Draht bei sich in einer 
Länge von 25 Kilometer. Ein zweiter Mann legt mit 
Hilfe einer langen Stange mit Gabel diesen Draht über 
die Chausseebäume, an beiden Endpunkten der Leitung 
wird ein Telephon angebracht, das nebenbei eine Art 
Trompetenvorrichtung hat, die nach Art der Morse- 
Telegraphie in kurzen und langen Tönen Punkte und 
Striche wiedergeben kann. - Je nach der Eile kann also 
auf beide Arten gesprochen, telephoniert und telegraphiert 
werden. Die Verbindung zweier Truppenteile geschieht 
fast so rasch als die Truppe marschiert. 
Wir wollen jetzt als Zuschauer, nachdem wir es im 
Biwak der Vorposten ziemlich ungemütlich gesunden haben, 
uns einige Kilometer rückwärts zum „ruhenden Gros" be 
geben. Ja, hier ist es etwas ganz anderes. Statt der 
unheimlichen Stille- vorne hören wir hier die Regiments- 
inustken spielen, ein zahlreiches Publikum, meist dem 
schönen Geschlecht gehörig, erfüllt das Lager, und eine 
Freude ist es, unsere Soldateska da zu beobachten. Hier 
steht auf einem Bierfaß irgend ein geriebener Berliner 
Junge und erzählt seinen, ihn bewundernden Kameraden 
vom Lande irgend eine Schnurrpfeiferei, oder er singt ein 
Kuplet, von dessen Erfolge man sagen kann: 
„Die Ritter schauten mutig drein 
Und in den Schoß die Schönen," 
dort haben sich die Sänger einer Kompagnie zusammen- 
getan und singen a capella vierstimmig, manchmal werden 
es auch mehr Stimmen Um schließlich sich im unisono 
Gesang wiederzufinden „Ja, treu ist die Soldatenliebe", 
wobei unser früher erwähnter Franz ganz genau weiß, 
daß er im letzten Quartier nicht einen Augenblick an seine 
Garnison-„Karline" gedacht hat, an einer anderen Stelle 
sehen wir den Bataillonstambour, der von seiner „Ollen" 
daheim etwas gelernt hat, für seinen Major ein Beefsteak 
braten. Glücklicherweise geht das hinter dem Zelt vor sich; 
denn wenn der sonst so eigene Herr sähe, was Alles mit 
dein einen Messer geschnitten wird, und wozu der Koch 
löffel alles dienen niuß — Brrrl 0'est 1a guerrel 
Nun senkt sich die Dunkelheit allmählich über unseren 
Spaßmacher, über unseren ungetreuen Franz und über die 
Stabsküche des Herrn Major hernieder, und die Feuer 
werden angezündet. Jetzt am Feuer werden unbedingt 
nur noch sentimentale Lieder gesungen, und Niemann, 
Wachtel, Vogel und wie die Saugesbrüder alle heißen, 
haben nie so bewundernde Zuhörer gehabt als unsere 
braven Musketiere an den mit offenem Munde — den 
haben sie ja freilich meistens — herunistehenden Dorf 
bewohnern. 
Auf einmal ertönt „Trommelwirbel" um 3 / 4 9 uhx 
Abends, es ist das Locken zum Zapfenstreich. Alles ver 
läßt die Feuer und die Kompagnien treten vor den Ge 
wehren an. Um 9 Uhr beginnt der Zapfenstreich, ab 
wechselnd von den Spielleuteu und der Regimentsmusik 
ausgeführt. Jedes Regiment macht ihn für sich; weiter 
rückwärts bläst die Kavallerie und Artillerie ihre schöne 
Retraite, und wenn dies beendet ist, hören wir die 
Stimme des Kommandeurs: „Mützen ab zum Gebet!" 
und die weihevollen Klänge des Chorals: „Ich bete an 
die Macht der Liebe" schallen weithin durch die Nacht. 
Der alte Offizier vor der Front gedenkt der Schlachtfelder 
in Frankreich, da an i solchen Abenden mancher Kamerad 
fehlte, der noch Tags zuvor inbrünstig mitgesungen hatte, 
und eine dicke Träne rollt über die Backe des harten und 
doch so weichen Mannes. 
Der letzte Ton verklang. „Mützen auf —' weg 
getreten I" Lautlose Stille herrscht im Lager, die Feuer 
werden kleiner, und aus den kleinen Zelten tönt bald ver 
nehmliches Schnarchen in allen Tonarten; denn es muß 
rasch geschlafen werden. Um 3 Uhr Nachts heißt es schon 
wieder aufstehen und das Biwak aufräumen. 
Hu, ist der kalte Morgen ungemütlich! 
Kirchliche Nachrichte«. 
Sonntag, den 28. Juli. 
Friedenau. 
Vorm. 10 Uhr: K.R. v. Dalton. 
Nachm. 6 Uhr: P. Kleine. 
Svang. Jüngltngsverei«: Sonntag 
Abend 8—10 Uhr im Gemetndehause. 
Gäste willkommen! 
Evang. Jungfrauevverein, Gemeinde- 
ha»S Kaiser-Alle 76a, 7—9 Uhr. 
Christl. Jungfrauenverein, Fregestr. 46. 
5",-9 Uhr. 
Schöneberg. 
Apostel Paulus.Kirche. 
Borui. 10 Uhr: P. Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindcrgottesdienst: 
P. Ollmann. 
Nachm. 6 Uhr: P. Boehm. 
Dann keichte nnd Abendmahl. 
Alte Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: Hilfsp. Tuch. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: Hilfspr. Habel. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirchsaal Sedanstr. 8l. 
Norm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst: P. 
Boehm. 
Nathanael-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: Kand. Zimmermann. 
Nachm. 6 Uhr: P. Neumann. 
Methodisten-Gemein de. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7a-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C. Güther. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. 
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Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken. 
Katholische Kirche in Steglitz (Kieler 
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An Sonn- und Festtagen: Meste 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr 
Vorm. Segensandacht 7 Uhr Abends. — 
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