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Periodical volume Nr. 170, 22.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Medenauer Ortsteil von 5chöneberg nnd den Bezirksverein 5Ld-West. 
Unparteiische Zeitung für KamilliMle 
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Leo Schultz in Fttedenau. 
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Leo Schultz in Friedenau. 
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Wr. 170. Friedenau, Sonnabend den 22. Juli 1905 12. Iahrg. 
Depeschen. 
Gelsenkirchen. Die Gelsenkirchener „Allgem. Ztg." 
teilt mit, daß von den 39 unlängst in der Borussia ver 
unglückten Bergleuten alle bis auf 3 aufgefunden sind. 
14 davon sind geborgen. Man nimmt an, daß die Berg. 
leute von giftigen Gasen überrascht worden sind, sodaß 
alle gleichzeitig gestorben sind. Die Gestchtszüge von 
22 Bergleuten sind nicht zu identifizieren. 
Frankfurt. Dem Brüsseler Korrespondenten der 
„Frkf. Ztg." wird von gewöhnlich trefflich unterrichteter 
Seite erzählt, daß nach der großen Festlichkeit vor dem 
Justizpalast der König im Lakener Palast ein Familien 
diner gegeben habe, wobei er sich endgiltig mit seiner 
Tochter Klementine versöhnt und sie zum Schluß herzlich 
geküßt habe. 
Wie«. Die „Neue Fr. Pr." veröffentlicht ein 
Interview ihres Pariser Korrespondenten mit Herrn von 
Witte. Derselbe erklärte, daß er über das genaue Pro 
gramm seiner Mission nichts mitteilen könne. Seine 
Mission sei eine derartige, daß er die größte Diskretion 
wahren müffe. Die Aufgabe, welche ihm der Zar erteilt 
habe, bestehe darin, mit den japanischen Bevollmächtigten 
in Verhandlungen einzutreten, um festzustellen, ob ein 
Friedensschluß möglich sein werde. 
Nach einer Moskauer Meldung der „N. Fr. Pr. er 
klärte ein Semstwomitglied, daß der Kongreß beschlossen 
habe, gegen das Vorgehen der Polizei, welche übrigens 
auf eine direkte Weisung Trepows eingeschritten sei, beim 
Senat in Petersburg Beschwerde zu führen. 
Budapest. Infolge des passiven Widerstandes 
werden die Steuereinkünfte immer geringer. In der 
Hauptstadt liefen ein vom 1. bis 20. Juli 74 519 Kronen 
Steuern gegen 829 215 Kronen in derselben Zeit des 
Vorjahres. ■ Die Regierung berief den Oberbürgermeister 
vom Urlaub zurück. 
Naab. Die Landung des gestern von Wien ab 
gelassenen Militär - Luftballons gestaltete sich äußerst 
schwierig. Infolge des Sturmes wurde der Ballon 
längere Zeit am Boden geschleift. Hierbei erlitt der Führer 
des Ballons, Leutnant Klimke, einen Knöchelbruch. 
Neapel. Im hiesigen Hafen ist die östliche Haupt 
wand des im Bau begriffenen Trockendocks eingestürzt. 
Der hierdurch entstandene Schaden wird auf l* */ 2 Mill. 
Lire geschätzt. Das Marineamt hat eine strenge Unter 
suchung eingeleitet. 
Paris. „Petit Parisien" meldet aus Odessa, infolge 
der Entdeckung eines umfangreichen Komplottes unter den 
Mannschaften der Schwarzen Meerflotte und den An 
gestellten deS Arsenals in Sewastopol sind die üblichen 
Flottenmanöver, welche demnächst stattfinden sollen, auf 
gegeben worden. Es heißt ebenfalls, daß die Kriegsschiffe 
desarmiert werden. 
„Matin" meldet aus Petersburg, der Zar hat seine 
Abreise auf einige Stunden verschoben auf Grund von 
wichtigen Telegrammen, die ihm aus Moskau zugegangen 
sind. Er wird diese Nacht oder heute Morgen abfahren. 
Sein Gefolge besieht aus 200 Personen. Zwei Pachten 
des Marinedepartements werden den „Polarstern" als 
Begleitschiffe eskortieren. 
,,Echo de Paris" meldet aus Moskau: Es verlautet bis 
her nichts bestimmtes über den Ort der Zusammenkunft 
des Zaren mit Kaiser Wilhelm. 
London. Über die an.^ Bord des Kriegsschiffes 
„Bennington" erfolgte Explosion wird aus San Diego 
noch weiter berichtet: Die Explosion erfolgte um ^11 Uhr 
Morgens, als an Bord alles beschäftigt war. Man 
bemerkte eine große Dampfwolke aus dem Innern des 
Schiffes aufsteigen. Ein Teil der Kommandobrücke flog 
in die Luft. Ebenso eine große Anzahl menschlicher Körper 
und Körperteile. Eine furchtbare Erschütterung erfolgte 
im Hafen. Alle dort vor Anker liegenden Schiffe sandten 
sofort ihre Boote zu Hilfe zur Aufnahme der Verwundeten. 
Bis jetzt sind 58 Tote festgestellt. Unter den Verwundeten 
befinden sich zwei Offiziere, von denen einer tötlich verletzt 
ist. Die gesamte Bemannung hat annähernd 300 
Mann betragen, 298 sind verletzt. 
In den konservativen wie liberalen Parteibureaus 
herrscht die Überzeugung, die Regierung werde nicht 
gehen, außer wenn eine noch schwerere Mederlage kommt. 
Sehr bemerkt wird, daß Chamberlain und seine bedeutendsten 
Parteireformer vorvergangene Nacht die Regierung im 
Stiche ließen. 
Madrid. Eine Waschanstalt ist gestern hier ein 
gestürzt. 5 Personen wurden getötet, 37 schwer verletzt. 
Odessa. Vier Redakteure der hiesigen „Nowosti" 
wurden verhaftet. Da für die nächsten Wochen Unruhen 
befürchtet werden, trifft die Polizei umfassende Vor 
kehrungen. Zahlreiche angesehene Persönlichkeiten, die 
politisch verdächtig sind, erhielten Befehl, sofort mit ihren 
Familien das Gouvernement zu verlassen. 
Neuyork. Die Panama-Kommisston fordert von 
Agenten Angebote, zur Besorgung von je 2000 italienischen, 
japanischen und chinesischen Arbeitern zur Einstellung 
neben den 12 000 jetzigen. 
Was Iriedenau noch fehlt. 
Unsere Gemeindevertretung ist in die Ferien ge 
gangen, in diesem Jahre vielleicht etwas später als sonst, 
immerhin aber noch vor Beginn der Hundstage. Eigentlich 
spüren wir auch zur Zeit nicht viel davon, daß wir den 
Hundstagen nicht ferne sind, denn Regen und Sturm 
kühlen angenehm ab. Aber heiß wird es doch noch 
werden und wenn dann unsere Herren Stadtväter in den 
Bädern der Ost- und Nordsee von der. anstrengenden 
Arbeit der letzten Sitzungsperiode ausruhen und in den 
kühlenden Fluten ein Bad nehmen, dann mag vielleicht 
doch mancher an sein Friedenau zurückdenken, wo die 
Sonne heiß auf das Asphalt niederbrennt und kein Wasser 
spiegel zum erfrischenden Bade ladet. Dann wird er als 
gewissenhafter Gemeindeverordneter sich auch erinnern, daß 
er in den letzten Monaten mehrmals das Wort „Volks 
badeanstalt" gehört hat. Wo war es doch nur schnell? 
Er erinnert sich, daß zu gleicher Zeit von einer Volks 
brauerei die Rede war und nach einigem Nachsinnen, weiß 
er, daß schon bei Beratung des Etats von einer Volks 
badeanstalt gesprochen wurde. Die Sache wurde damals auf 
die bekannte lange Bank geschoben. Wenn man sich nun 
so in den Meereswogen wiegen kann, dann denkt man 
über die Volksbadeanstalt doch etwas anders an in dem 
weisheitsschwangeren Sitzungssaals in unserem Gymnasium. 
Es wird auch so viel von Rückständigkeit gesprochen, rück 
ständig ist Friedenau hinsichtlich einer Badeanstalt, unsere 
Nachbargemeinden geben uns nachahmenswerte Beispiele. 
Man darf eben nicht übersehen, daß auch der kleine Mann 
das Bedürfnis hat, ein Bad zu nehmen, und daß vor 
allem die kleinen Wohnungen westlich der Kaiserallee nicht 
alle mit einem Bade ausgestattet sind. Schon Cäsar 
rühmt in seinen Büchern ä« bello Oallieo, daß die 
Germanen die Reinlichkeit über alles liebten und gemein 
sam in den Flüssen badeten. Ist es da nicht Rück 
ständigkeit, wenn eine Gemeinde, die ja gerade nicht an 
Geldbeutelschwindsucht leidet, nicht dafür sorgt, daß eine 
Volksbadeanstalt in den Ort kommt, nachdem der Teltow- 
kanal Friedenau doch links liegen läßt? Unser Herr Ge 
meindeverordneter im Seebade an der Ostsee nimmt sich 
bei solchen Gedanken mit aller Bestimmtheit vor, 
gleich nach den Ferien wacker für eine Volksbadeanstalt 
einzutreten. Gut Ding braucht lange Weile, bis zum 
nächsten Sommer könnte es vielleicht doch etwas mit der 
Badeanstalt werden. In seinem Gedanken beruhigt, be 
endet er sein Seebad und kehrt zum Hotel zurück, wo er 
unter seinen Postsachen schon aus Lokalpriotismus zuerst 
zum „Friedenauer Lokalanzeiger" greift. Das neueste vom 
neuen: Herr Amtsvorsteher Schnackenburg hat den Titel 
Bürgermeister erhalten. Der Herr Gemeindeoerordnete 
freut sich aus ganzem Herzen darüber. Sein nächster 
Gedanke aber ist, zu einem Bürgermeister gehört auch ein 
Rathaus. Eigentlich liegt da die Sache nicht einmal so 
schlimm, die Mittel für den Bau sind im Etat bereits 
vorgesehen. Höchste Zeit wäre es, daß die Angelegenheit 
in Fluß käme. Das Modell steht ja jetzt auch nahezu 
vollendet am Marktplatze da. Die Verwaltungsräume be 
finden sich zur Zeit in einem Hause, das nach seinem 
äußeren Aussehen nicht darauf schließen läßt, daß hier der 
Bürgermeister von Friedenau mit seinem Generalstabe 
waltet. Die Bureauräume selbst lassen manches zu 
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Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
9. (Nachdruck verbot«». Alle Rechte vorbehalten.) 
Aber während die vornehme Dame jo leicht hin und doch 
so vertraulich das alles aus ihn einsprach, da ging es plötzlich 
wie eine heftige Erschütterung durch ihn hin, und in ihm rief 
es: »Ja, das war die Rettung! Das das Heilmittel! Ein 
so schönes, junges Weib! Natürlich! Das war ja wie ein 
Wunder. — Aber sollte das junge Mädchen —? Und in der 
Erregung küßte er die Hand der Marchese inbrünstig. Sie sah 
— er hatte sie vcrstandeil und ging mit Leidenschaft auf ihre 
Idee ein, die vielleicht auch schon die seinige gewesen. 
Als sie langsam zum Wagen zurückkehrten, in welchem 
sie Irene zurückgelassen, standen ein paar Eminenzen plaudernd 
neben ihr, und Ducettis Stirn überflog eine Wolke. Er war 
schon eifersüchtig, sah sie schon mit ganz anderen Blicken an 
wie seither. 
Sie nierkte nichts. Interessiert blickte sie in das Gewimmel 
der jetzt zur Stadt zurückflutenden Spaziergänger. Die Be 
kannten und Freunde der Marchesa sahen verwundert und 
neugierig auf diesen allen unbekannten Herrn, der in ihrer 
Equipage mit ihr und der schönen Ge ellschafterin fuhr. Man 
begriff fast sofort. Sie war immer eine passionierte Heirats- 
stisterin gewesen. 
„Welches sind Ihre nächsten Pläne, Signor Ducetti?" 
fragte die Dame mit einem verständnisvollen Ausdruck. 
„Ich habe zu Haus für kurze Zeit Geschäfte, Excellenz«, 
danit komme ich wieder nach Rom, und wenn Sie mir 
gestatten ■—?* 
„Sie werden uns doch hoffentlich nicht vergessen! Vielleicht 
bringen Sie Ihre Tochter mit? Ich meine, Irene könnte 
der Signorina dann zuweilen Gesellschaft leisten —.* 
Irenes Augen leuchteten auf. 
„Wie gerne würde ich das tun, wenn Excellenz« es gütigst 
gestatten — 
jache ist mein." 
So war denn auch das auf das beste verabredet. Tueetti 
kam der ihn vor einer Stunde noch so überraschende Gedanke 
durchaus nicht mehr so unmöglich vor. 
* * 
* 
Mit dein Nachtzuge fuhr er nach Mailand. Gottlob, 
der Mond schien nicht. Es niacht sich doch jetzt nach den 
Aufregungen der letzten Tage eine Reaktion geltend, die sich 
in geistiger Lcbhafligkeit und höchster körperlicher Ermüdung 
zur Geltung brachte. 
Wie zerschlagen fühlte er sich, und dabei jagte ein Ge 
danke den andern. — Was machten so ein paar Wochen 
aus einem Menschen, wenn die Hand des Schicksals über ihm 
ist! Von Sorge, Angst und Not gefoltert, war er damals 
von Mailand abgereist — jetzt kehrte er heim: ein reicher 
Mann, ein Mann mit einer Zukunft, mit der Aussicht auf 
Ehren nnd Auszeichnungen, mit der Hoffnung ans ein junges 
schönes Weib! — In seinem Herzen rief eine andere Stimme 
noch ein anderes schlimmes Wort. — Aber fort damit — 
Reue und gute Werke lösten ihn. Nach und nach war er 
über diesen Gedanken eingeschlafen, und ganz erfrischt verließ 
er den Schlafwagen, als der Zug in Mailand ankam. 
* * 
* 
Die Menschen gingen schon wieder an ihre Tagesarbeiten. 
Es fiel ihm auf, als er in die Nähe seines Hauses kani, daß 
die Nachbarvilla, welche jahrelang verschlossen und unbewohnt 
gestanden, eine ganz veränderte Physiognomie zeigte. Die stets 
gefchlossenen Läden waren geöffnet, die Fenster ebenso — 
darinnen wehten ganz frische Gardinen, im Garten begannen 
Arbeiter Kies zu streuen, und ein Tueetti bekannter Dekora 
teur ging mit zwei Gehülfen eben. in das Haus. 
Die Sache selbst ließ ihn sehr gleichgültig; er hatte so 
ganz seiner Erfindung gelebt, den Kopf immer so voll von 
Plänen und Sorgen gehabt, daß er eigentlich erst jetzt, wo 
der Zustand sich geändert, daran dachte, daß ihin diese stille 
Nachbarschaft angenehm gewesen. 
Und nun sah er auch sein eigenes Besitztum mit offeneren 
Augen an als sonst. — Er entdeckte plötzlich, daß es ver 
nachlässigt aussah; — der Anstrich bedurfte dringend der Er 
neuerung, das Gärtchen sah ungepflegt und wüst aus, und 
als er nun in das noch stille Haus trat — er war ganz un 
angemeldet gekommen, rind sein Diener stutzte und blickte ihn 
forschend an — schritt er nach kurzem Gruß die Treppe 
hinan und sah überall den Verfall und die Vernachlässigung, 
die dem Hausherrn zur Last fällt, denn seine alte Verwandle, 
me er nach dein Tode seiner Frau sich geholt, hielt das Haus 
sonst sauber und ordentlich. — Aber für Irene genügte ihm 
las nicht! — Beppo machte sich um ihn zu tun. — Er fühlte, 
der Mensch beobachtete ihn, und gereizt fragte er: „Was 
schaust Tu mich denn so an wie ein Wundertier?" 
„Gnädiger Herr! Sie sind um Jahre jünger geworden!" 
rief der geschmeidige Florentiner. 
Das war allerdings eine Antwort, die Dncetti nicht er 
wartet hatte, eine ganz ungeahnte Freude. Er trat sofort 
vor den Spiegel und sagte lachend: „Ich bin doch auch noch 
kein Großvater, Beppo!" 
„Ein Großvater? Corpo di Bacchol Signor Tueetti 
sehen aus wie — ." 
Und der schlaue Beppo machte seine Kunstpause mit allem 
Bedacht, und in den listigen Augen lag die bohrende Schlau 
heit, die bis ins Innerste dringen möchte. 
Ducettis Laune hatte sich sehr gehoben. 
Beppo half ihm, sich frisch zu machen, und erzählte dabei 
die Stadtneuigkeiten. 
An die Nachbarvilla dachte er schon gar nicht, denn seit 
einer Woche ivar das eine alte Geschichte. Aber sein Herr 
fragte danach. 
„Ein Deutscher hat sie gekauft, ein Wiener, einige sagen 
auch, sie sei ihm aus einer Erbschaft zugefallen. Die Familie 
will hier leben. Eine schöne Signorina ist dabei und hat nnt 
Signorina Constanze Bekanntschaft vom Kloster her —* 
Tueetti dachte bereits an Wichtigeres. 
„Ich habe Mello, den Dekorateur, dort ins Haus gehen 
sehen, Beppo, laufe hinüber und sage ihm, ich wünschte ihm 
eine größere Arbeit an meinem Hanse zu übertragen und ließe
        
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