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Periodical volume Nr. 168, 20.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

nagelte Heringe, die so salzig waren, daß man sie nicht 
genießen konnte, künden dem Wanderer, was für ein 
gastlich Quartier hier gewesen. 
Nach einigen Marschtagen, die alle drei Tage von 
einem Ruhetage unterbrochen werden, ist dann endlich der 
Ort erreicht, in dessen Nähe der vorher von den höheren 
Behörden sorgfältig erkundete Exerzierplatz für das 
Regiments- und Brigadeexerzieren liegt. Gewöhnlich nach 
einem Ruhetage, an welchem man sich häuslich für die 
nächsten 14 Tage eingerichtet hat, beginnt das Regiments 
exerzieren. 
Von allen Seiten rücken die Kompagnien oder 
Bataillone auf den befohlenen Sammelplatz uud setzen die 
Gewehre zusammen. Da auf einmal ertönt die Stimme 
des Regiments-Kommandeurs: „An die Gewehre — 
Gewehr in die Hand — Points vor! und bald stehen die 
drei Bataillone schnurgerade ausgerichtet, wie aus Erz 
gegossen. Erst kommt natürlich ein strammer Parade 
marsch, der Prüfstein für eine vollendete Exerzierausbildung, 
dann folgen Exerzierbewegungen, den Beschluß macht ein 
Gefecht gegen einen durch Flaggen markierten Feind unter 
Zugrundelegung einer bestimmten, den Unterführern mit 
geteilten Gefechtsidee. Nach acht Tagen folgt dann in 
gleicher Weise das Brigadeexerzieren — beide Perioden 
beschlossen durch eine Besichtigung. 
War nun bisher Frieden, so geht jetzt der Krieg los. 
Die beiden Regimenter der Infanterie-Brigade, die noch 
eben friedlich zusammen exerziert hatten, trennen sich jetzt 
in zwei feindliche Parteien, während jedem Regiment zwei 
bis drei Eskadrons und eine Abteilung Feldartillerie zu- 
geteilt wird. In der Regel wird eine Partei stärker 
gemacht, sei es durch Kavallerie oder Artillerie oder durch 
Zuteilung von Jägern oder Pionieren. Beide Parteien 
erhalten eine gemeinsame, sogenannte „Allgemeine Kriegs 
lage", die eine Partei wird die „blaue", die andere die 
„rote" Partei genannt und jede Partei erhält nun eine 
„besondere", nur ihr bekannte Kriegslage mit einem ent 
sprechenden Aufträge. 
Auf Grund dieses Auftrages resp. dieser Aufgabe gibt 
nun jeder Parteiführer — beim Brigademanöver ein Oberst 
oder Oberstleutnant — seinen Befehl. Über beiden 
Parteien schwebt als Unparteiischer der Leitende, hier der 
Brigadegeneral. Mit Hilfe seiner Schiedsrichter entscheidet 
er, wo gesiegt worden, wo zurückgegangen werden muß. 
Maßgebend hierfür sind lediglich die Maßregeln der 
Führer und das Verhalten der Truppe, tue sie das 
Gelände benutzt hat, ob sie gedeckt vorgegangen, ob sie 
geschickt eine Stellung besetzt, ob die Entfernungen richtig 
geschätzt worden, ob der Angriff in straffer Ordnung aus 
geführt worden, und wenn auch bei der gleichen Aus 
bildung beider Teile vielfach die Mehrzahl entscheidet, 
während das im Kriege nicht imnier der Fall ist, wo der 
kühne Wagemut eine hervorragende Rolle spielt, so bleibt 
doch im Rahmen des Vorerwähnten noch genug übrig, 
um zu hochinteressanten Entscheidungen zu kommen und 
die Fähigkeit des Führers in das rechte Licht treten 
zu lassen. 
Wir wollen annehmen, „Blau" habe einen entscheiden 
den Sieg erfochten und „Rot" ziehe sich, gründlich ge 
schlagen, zurück, von „Blau" energisch verfolgt. Mit 
dieser Verfolgung entfernt sich „Blau" aber von den 
Quartieren, die es am Abend beziehen soll resp. von 
welcher Gegend au§ der Leitende für diese Partei den 
Ausgangspunkt der nächsten Tagesaufgabe geplant hat. 
Denn alle diese Dinge, die Aufgaben, die Quartiere, 
müssen aus Friedens- und namentlich Verpflegungsrück- 
stchten von langer Hand her sorgfältig vorbereitet werden, 
und die Veranlagung eines Manövers ist ein außer 
ordentlich schweres, militärisches Kunststück, viel schwerer 
als der Laie ahnt. 
Da auch ferner die Marschleistungen jeder Truppe 
einmal ein Ende haben, so muß dem Gange des Manövers 
eine Wendung gegeben werden. Auf einmal kommen bei 
„Rot" Verstärkungen, die die (angenommene) Division 
oder das ArnOkorps ihm sendet. Die stampft der 
„Leiiende" sozusagen aus der Erde. Jede Kompagnie, 
Eskadron. Batterie führt nämlich eine Flagge bei sich, die 
Infanterie eine rote, die Kavallerie eine weiße, die 
Artillerie eine gelbe. Diese läßt der Leitende in ihm ge 
nehmer Zahl entrollen, und nun stellt jede Flagge eine 
neue Kompagnie rc. dar. Natürlich darf das nur der 
Leitende tun. Die siegreiche blaue Partei muß also der 
Übermacht, der frisch auftretenden Kräften weichen und sich 
zurückziehen. Oder aber: mitten im siegreichen Vordringen 
erhä.t eine Partei von ihrem Armeekorps, von dem sie 
doch nur ein abgezweigter Teil ist, z. B. ein Seiten 
detachement zur Sicherung einer Flanke, die betrübende 
Nachricht (natürlich wieder durch den Leitenden), daß.das 
Korps geschlagen worden ist und sich hinter den und den 
Abschnitt (Flußauf, Seenkette, Höhenrücken rc.) zurückziehe. 
Natürlich kann unser Detachement unter diesen Um 
ständen nicht weiter vorgehen, sondern muß sich trotz des 
Sieges ebenfalls zurückziehen. Das sind alles durchaus 
kriegsgemäße Dinge, und da nichts schwerer ist, als einen 
geschickten Rückzug einzuleiten und die Befehle dazu zu 
geben, so wird so etwas sehr oft und gerne angeordnet. 
An die kleineren 3 bis 4 tägigen Brigademanöver schließen 
sich die Divisionsmanöver 4 bis 5 Tage lang an und 
daran die Korpsmanöoer. Letztere enden meist mit einem 
1 bis 2 tägigen Manöver gegen einen „markierten Feind". 
Auf der einen Partei befindet sich also das ganze 
Korps, das ist schon eine stattliche Zahl selbst in Friedens- 
stärke, aus der anderen Seite wenige Truppen mit Flaggen. 
Bon der Kunst, eine solche Truppenmasse zu führen, wird 
man einen Begriff bekommen, wenn man erfährt, daß ein 
Armeekorps (auf Kriegsstärke) mit 28 000 Gewehren, 700 
Säbeln und 144 Geschützen aus 38 000 Köpfen. 7000 
Pferden und 2000 Fahrzeugen besieht und in der Marsch 
kolonne lang ist: 
Kombattanten 24 Kilometer 
Große Bagage 8 „ 
Munitions-Kolonnen und Trains 20 „ 
in Summa . 52 Kilometer 
oder fast 7 deutsche Meilen, d. h. so viel als, daß die 21 
deutschen Armeekorps (ohne neu zu bildende KriegS- 
formationen) auf eine Marschstraße gesetzt, mit dem An 
fang am Rhein bei Koblenz stehen, während das Ende am 
Meniel sich befindet. (Fortsetzung folgt.) 
HeschäMches. 
Zur Justallatiousfrage. Der heutigen Auflage liegt ein 
Prospekt, des am Orte schon lange wohnhaften Ingenieurs für 
elektrische Licht- und Kraftanlagen Johanne« Wolgie», 
Handjerystr. 53, bei, dem man die ungefähren Kosten elektrischer 
Anlagen entnehmen kann. Die darin angegebenen Stromkosten er- 
mäßigen sich jedoch noch für Friedenau, well der Strompreis hier 
billiger als in Berlin ist, noch wesentlich, worauf wir hier besonders 
hinweisen möchten Da Herr Ingenieur I. Wolgicn als langjähriger 
Praktiker in seinem Fache bekannt ist, so können wir ihn R flektanten 
zur Herstellung elektrischer Anlagen bestens empfehlen. 
MT* 1000 Mark in Bar. Der heutigen Nummer liegt ein 
Prospekt des Verlages F. Ringies, Berlin, betreffend Preis 
ausschreiben, bei, welchen wir unseren geschätzten Lesern einer besonderen 
Beachtung empfehlen. Jeder Abnehmer der 3 angeführten Bücher 
nimmt ohne weitere Kosten bei Einsendung der Lösung des Vexier- 
bi'des an der Verteilung teil. 
Die Friedenauer Wohnungen 
werden größtenteils nach dem „Friedenauer Wohnungs- 
anzeiger" geniietet. Die nächste Ausgabe erfolgt am 
Sonnabend und sind Ankündigungen bis Mittags 12 Uhr 
an diesem Tage der Geschäftsstelle Rheinstraße 15 zu 
übermitteln. 
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