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Periodical volume Nr. 167, 19.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den ßriedenaner Grtsteil von Schöneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
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Mr. 167. Friedenau, Mittwoch den 19. Juli 1905 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Stettin. In Christenfelde geriet eine scheu 
gewordene Rinderherde in eine Gruppe Schulkinder. Sechs 
Kinder wurden totgetreten, viele schwer verletzt. 
Posen. Die wegen Giftmordes, begangen an ihrem 
Ehemann, verurteilte Pelagia Pawlak wurde heute Morgen 
hingerichtet. 
Mannheim. Die Mannheimer Zeitungen brachten 
kürzlich die Nachricht, daß das deutsche Konsulat in Odessa 
sich geweigert habe, für die Entschädigungsansprüche 
dortiger Firmen einzutreten. Auf die Beschwerde einer 
hiesigen Firma, die in Odessa große Fabriken betreibt, 
erhielt sie vom Reichskanzler noch keine Antwort. Als 
sie sich darauf an das Ministerium wandte, ging ihr vom 
Auswärtigen Amte der Bescheid zu, daß der kaiserliche 
Generalkonsul in Odessa beauftragt sei, sich der Interessen 
der bei den dortigen Unruhen geschädigten Deutschen an 
zunehmen. 
LemberA. Im Pilgerhause des Wallfahrtsortes 
Kochanowa entstand infolge blinden Feuerlärms eine große 
Panik, wobei ein Wallfahrer gelötet und zahlreiche ver 
wundet wurden. 
Warschau. Im Gefängnis zu Dwinsk brach eine 
Revolte aus, weil die dort internierten politischen Ge 
fangenen zwei jüdische zum Tode verurteilte Gefangene 
befreien wollten. Erst nachdem ein größeres Militärauf 
gebot herbeigerufen wurde, konnte die Ruhe wieder her 
gestellt werden. Bei vielen Gefangenen wurden Revolver 
beschlagnahmt. 
Moskau. Die Untersuchung über die Ermordung 
des Stadthauptmanns Schuwalow ist nunmehr beendet. 
Der Schuldige wird vom Militärgericht abgeurteilt und 
entweder gehängt oder nach Sibirien verschickt werden. 
Petersburg. In der Audienz, welche der Zar 
Herrn v. Witte vor seiner Abreise erteilte, soll der Kaiser 
die Ansicht ausgesprochen haben, er vertraue darauf, daß 
Rußland doch noch in der Mandschurei siegreich sein werde. 
Witte soll den Standpunkt vertreten, daß weder eine 
Kriegsentschädigung oder eine Landabtretung an China 
gerechtfertigt sei. 
Paris. Aus Paimbecuf wird gemeldet, daß bei 
einer Bootfahrt ein Kahn, in dem sich 6 Personen be 
fanden, kenterte und alle Insassen erttanken. 
In den Schlachthäusern von La Billett ist eine große 
Feuersbrunst ausgebrochen. Wie verlautet, ist das Feuer 
von verbrecherischer Hand angelegt. Die gesamte Pariser 
Feuerwehr war an Ort und Stelle. Ein heftiger Wind 
erschwerte die Rettungsarbeiten. Bis jetzt sind keine Opfer 
zu verzeichnen, auch alles Vieh konnte gerettet werden. 
Der Schaden ist sehr beträchtlich. Auf der Brandstelle 
wurden gegen 50 Verhaftungen vorgenommen. 
Sofia. Im Lause des nächsten Monats finden in 
Mazedonien Kongresse der innern Organisation statt, die 
alle Streitigkeiten schlichten und neue prinzipielle Organi- 
sattonsfragen regeln sollen. 
»Oie Mache ist mein." 
Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
6. (Nachdruck verboten. Alle Rechte »orbehalten.) 
Wenn Constanze rhn heiratete —! Er war aus einer 
vornehmen, geachteten Familie! 
Und ihreiivillen! Keine Reue! Es ist geschehen. 
Dann ging er hinunter und, das innere Widerstreben 
energisch niederlänipfend, in das Zimmer des Toten, der dort 
jetzt aufgebahrt war. — 
So lag jetzt vielleicht die alte Frau. — Aber nein, sie 
lebte! Sie lebte sicher! - Sie wäre vielleicht auch so gestorben, 
wenn er nicht den Dolch gezückt hätte! So wogte es in ihm. 
Diese und andere ähnliche Gedanken, an die er sich an 
klammerte, wie der Ertrinkende an den Strohhalm, hinderten 
nicht, daß er entsetzlich bleich wurde. 
Terestna sah es und hatte dieselbe Verwunderung rote 
Tornelli: .Ich hätte nicht gedacht, daß er so viel von dem 
alten Mann hielt! Er besuchte ihn seit Jahren nicht. Das 
mag er nun wohl bereuen." 
Sie gab ihm einen Schlüssel: .Der Herr Abbate hat em 
Papier geschrieben für Sie — Sie siitd der Erbe, hat er 
gejagt, Signor. Und ich will es Ihnen nur gleich sagen, cs 
Uegt noch irgendwo Geld! Er war zu schwach geworden; er 
konnte es nicht mehr auf die Spark .sse nach Cutteo bringen; — 
im Tische, da liegt's nicht und nirgends. Wir werdeir aber 
suchen, Signor, und Sie werden die alte Teresina nicht ver 
gessen! Ach, wenn der Signor Ducetti mich doch hier un 
Hause lassen wollte!" a 
Er hörte das alles und nickte dazu mechainsch — dte Alte 
sah aber wohl, er dachte — an das Geld, das er erben 
würde. ' ' 
* ♦ ♦ 
Athen. Die 22 jährige, bildschöne Tochter des 
Generals Smolenskis, Rallu, erschoß sich, weil sie an 
geblich die unmenschliche Behandlung durch ihren Vater 
nicht mehr ertragen konnte. 
Neuyork. Der Hauptstatistiker Hidte vom Ackerbau 
departement in Washington trat wegen der vorgekommenen 
Fälschungen der Ernteberichte über Baumwolle und 
Tabak zurück. 
Gemeindliche Armenfürsorge. 
Unser gegenwärtiges wirtschaftliches Leben, der immer 
mehr zunehmende Konkurrenzkampf und die in fort 
währendem Steigen begriffenen Lebensmittelpreise haben 
zu der traurigen Tatsache führen müssen, daß die 
Anzahl der unterstützungsbedürftigen Personen besonders 
in den letzten Jahren immer mehr anwuchs. Kaum wird 
dem Kinde in seiner Jugend Zeit zur vollständigen Aus 
bildung gelassen, kaum ist das Kind zum Knaben ent 
wickelt, da wird es in die dunstigen Fabrikräume geschleppt 
und an der Maschine zur Maschine herangebildet. Nicht 
selten sind aber auch die Fälle, daß ein rapider Sturz 
von der Höhe erfolgt und der Manu, der vor einem 
Jahre noch in lukullischen Genüssen schwelgte, heute um 
ein Stückchen trockenes Brot bettelt. Das ist eben das 
Leben mit seinen oft sonderbaren wechselreichen Schicksals 
fällen. All diese Hilfsbedürftigen, die wir im allgemeinen 
schlechtweg als „Arme" bezeichnen, fallen in den meisten 
Fällen dann der Gemeinde zur Last. Sie unterscheiden 
sich in solche, die vorübergehend Hilfeleistung beanspruchen 
und solche, die ständige fortlaufende Unterstützung von den 
Gemeinden erhalten. Verpflichtet sind die Gemeinden zu 
dieser Unterstützung durch das Gesetz betreffend den Unter 
stützungswohnsitz. Schwierig ist aber oft die Entscheidung 
der Frage, wann und in welchen Fällen diese „öffentliche 
Armenpflege" einzugreifen hat, wann eben eine Hilfs 
bedürftigkeit vorliegt. Die Fälle werden immer zu prüfen 
sein, gerade dies ist aber eine nicht leichte Aufgabe. Bei 
sogenannten Ortsarmen, die schon längere Jahre in der 
Gemeinde vor ihrer Verarmung wohnten, wird diese die 
genauen Familienverhältnisse wohl kennen. Wie nun 
aber, wenn sich bei einer kurz zugezogenen Person Unter 
stützungsbedürftigkeit herausstellt? Die öffentliche Armen 
pflege soll nur eingreifen, wenn der Bedürftige aus 
Zuwendungen Dritter die Mittel zum notdürftigen 
Unterhalte nicht erlangen kann. Kann der Armenausschuß, 
wenn er sieht, hier muß sofort geholfen werden, erst die 
Angaben des Nachsuchenden prüfen? Leider sind die Fälle 
nicht selten, daß die Gemeinde einfach belogen wird und 
der Unterstützte nach erlangter Verpflegung verduftet. 
Unter diesen Umständen dürfte eine Hauptfrage sein: Wie 
kann die Gemeinde Verarmungen vorbeugen? Eine 
Antwort hierauf wird lauten: Indem sie vor allem auf 
richtigen Vollzug der sozialen Gesetze, das sind Invaliden-, 
Kranken- und Unfallversicherung, sieht, beziehungsweise 
diese überwacht. Unsere soziale Gesetzgebung ist ja in 
Keine Seele brachte den Namen und Person des In 
genieur Ducetti aus Mailand mit dein Tode der alten Dame 
in Verbindung, deren Ermordung und Beraubung die ganze 
Riviera, ganz Italien in Aufregung versetzte. 
In Mailand bekam Ducettis Schreiber von seinem Herrn 
die Nachricht, daß er anläßlich des Todes seines Onkels, des 
Abbate Ducetti, in Satita Alma sei, und den Befehl, alle 
eingegangene Briefe und Zeitungen dahin zu schicken, auch 
Signorina Armilla zu benachrichtigen, daß das Ordnen des 
Nachlasses des alten Herrn ihn für einige Tage in Anspruch 
nehme. 
Dieser Nachlaß war zum äußersten Erstaunen Ducettis 
durchaus nicht so ganz geringfügig. Auf der Bank von 
Turin lagen über 11000 Lire, und hinter einem Stein in 
der Kaminecke fand er, wie der Abbate es ihm ausgeschrieben, 
außer den letzten Zinsen ein Sparkassenbuch auf die Spar 
kasse von Cuneo. 
Alles in allem machte die Erbschaft nahezu 15000 Lire aus. 
Das ganze Dorf beneidete den glücklichen Erben und 
wunderte sich, daß kein Freudenstrahl sich in seinen Augen 
und Mienen zeigte. 
„Hätt' ich das gewußt! Der Mord war nicht nötig! 
Wenn ich 15 000 Lire zahlte, gab mir Notar Vcntili für die 
anderen 5 000 Frist!" Der Gedanke ließ Ducetti gar nicht 
los, obwohl er sich immer wieder Palmieris Mahnung zurief: 
„Nur keine Reue! Nur keine Reue!" Ja, der hatte gut 
reden! Der war reich, angesehen und ein Mensch von wahr 
haft adliger Gesinnung. Ach, wenn der um Constanze werben 
würde! 
Und tmn hatte er sich auch ein Herz gefaßt und das 
Portefeuille von Juchten untersucht. — Das Checkbuch. — 
Gänzlich unnütz! Aber ivie ivohlhabcnd mußte die Frau ge 
wesen sein! — Wohin damit? Er zählte die Kassenscheine. — 
O, wie seine Zähne aufeinander schlugen, ivie er bebte, und 
vielen Punkten verbesserungsbedürftig und der große Bau, 
zu dem Kaiser Wilhelm I. den Grundstein legte, steht 
erst im Erdgeschoß fertig da und harrt seines weiteren 
Ausbaues, der ja in nächster Zeit durch die Witwen- und 
Waisenversorgung wieder um ein Stück vervollständigt 
werden soll. Bedauerlicherweise aber werden gerade diese 
sozialen Gesetze von vielen nicht als die Wohltat hin 
genommen, die sie wirklich sind. Tausende von Personen 
zählt das Reich, denen die Versicherungen zu gute kämen, 
die sich aber durch allerlei reelle und unreelle Manipulationen 
der Versicherungspflicht zu entziehen suchen. Warum? 
Sie wollen eben nicht versichert sein, halten es vielleicht 
sogar unter ihrer Würde, versicherungspflichtig zu sein, 
glauben durch die Versicherung zu sehr auf die gleiche Stufe 
mit dem Arbeiter gestellt zu werden. Daß aber sie gerade 
so den Wechselfällen des Lebens unterworfen sind, daß sie 
durch Krankheit ebenso in Not geraten können, wie der 
Arbeiter, daran denken oder wollen sie wenigstens nicht 
denken. Erst, wenn die Not an sie heran getreten, dann 
erinnern sie sich, daß sie eigentlich doch versicherungs 
pflichtig gewesen seien und nun Anspruch auf Unterstützung 
nach dem Gesetze hätten. Nun soll die Gemeinde helfen, 
daß eine Rente erlangt wird, „wenn es auch nur einige 
Mark wären, es märe doch etwas". Ein „zu spät" wird 
aber die Antwort sein müsse», denn das Gesetz läßt eine 
nachträgliche Beitragsleistung nur auf eine gewisse Zeit 
zurück zu, die aber nicht der gesetzlichen Wartezeit gleich 
kommt. Das Ende vom Liede: die Gemeinde wird auf 
Grund des Gesetzes den Unterst^tzungswohnsitz betreffend. 
Armenunterstützung gewähren ütüssen. Seit mehreren 
Jahren wird lebhafte Agitation für eine staatliche Privat 
beamtenversicherung betrieben. Tausende von all denen, 
die eine derartige Versicherung anstreben, könnten von der 
staatlichen Invaliden-, Kranken- und Unfallversicherung 
Gebrauch machen. Unmittelbar drängt sich die Frage auf, 
warum tun sie dies nicht? "Wie denken sich die Herren eine 
staatliche Privatbeamten-Verstcherung? Es erscheint nach den 
Aussagen maßgebender Persönlichkeiten ausgeschlossen, daß eine 
solche Versicherung auf anderem Wege durchführbar ist, als dem 
des Markensystemes. Die Materie ist äußerst schwierig 
zu bearbeiten und es werden noch Jahre ins Land gehen, 
bis die staatliche Privatbeamten-Verstcherung Gesetz wird. 
Die meisten Privatbeamten werden in früheren Jahren, 
bevor sie die Beamteneigenschaft erhielten, in ihren An 
fangsstellungen, versicherungspflichtig nach den Bestimmungen 
des Jnvalidenversicherungs- und Krankenversicherungsgesetzes 
oder Unfallversicherungsgesetzes gewesen sein. Später sind 
sie dann wohl aus dieser Versicherungspflicht infolge ihres 
erhöhten Jahresgehaltes ausgeschieden. Von dem Der- 
sicherungsrechte, das ihnen auf Grund ihrer früheren Ver 
sicherungspflicht zusteht, machen nur die wenigsten Ge 
brauch. Der Vollzug des Jnvalidenverstcherungsgesetzes 
liegt in den Händen der unteren Verwaltungsbehörde, d. i. 
die Gemeinde. In ihrem eigentsten Interesse sollte sie es auch 
für eine Hauptaufgabe halten, scharf darauf zu achten, daß 
welche Mühe er batte, nicht in ein krampfhaftes Schreieit zu 
verfallen! — Zwei Tausender, sieben Fünshunderter und für 
etwa dreihundert kleiitere Scheine — dafür — dafür hatte er 
gemordet — eine alle, schlafende Frau erstochen! 
Alles hatte er voit sich geschleildert, sich auf sein Bett ge 
worfen, das Gesicht auf das Polster gedrückt, seine wahn- 
sinnige Berziveiflnng, feilte glühende Reue hincingeschrien, in 
dem er sich vor Qual herumwälzte. 
Nicht einnial seine Türe hatte er verschlossen, er war 
überhaupt ganz kopflos. 
Plötzlich legte ihm jemand die Hand auf die Schulter. 
Teresina stand mit erschrockener Miene neben seinem Bette. — 
Da wars ihm, als ob plötzlich sein Herz aufhöre, zu schlagen; — 
er rang nach Atem — seine Brust wogte keuchend auf und 
nieder — er stieß Schreie aus, glaubte zu ersticken und sah 
graublau aus, als werde er sofort sterben. 
Dann brach er zusammen. Der Krampf war vorüber; 
todesmatt, ttttfähig, ein Glied zü rühren, lag er da. 
Die alte Frau schielte ttach dem vielen Gelde auf dem 
Tische. — Ein neidischer Zug trat in ihr sonst gutmütiges 
Gesicht. — Er sah es — rühren konnte er sich nicht. 
Am anderen Tage fühlte er sich wieder wohler, wenn 
auch zerschlagen wie noch nie. 
Er kündigte Teresina an, sie solle lebenslang im Hause 
wohnen bleiben, das bisherige Gehalt beziehen, und von dem 
Gelde der Mrs. Henderson gab er ihr zwei Fünfziglirescheine. 
Das war für die alte Magd ein Vermögen. 
Sie nahm an, er habe all dies Geld in dem Versteck 
gefunden, das der Abbate ihm schriftlich mitgeteilt. Er ließ 
sie dabei, und auch, als sie nctlgierig meinte, daß seien wobl 
mehr als 500 Lire? nickte er. Teresina hatte im Leben 
niemals solche hohe Scheine gesehen. 
* * * 
(Fortsetzung folgt.)
        
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