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Periodical volume Nr. 166, 18.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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»v. 166. 
Friedenau, Dienstag den 18. Juli 1905 12. Iahrg. 
Depeschen. 
Hamburg. Der russische Verkehrsminister Fürst 
Schilkow ist hier eingetroffen, angeblich wegen Schiffs 
bestellungen. 
Wien. Der Kaplan am Juliusspital in Würzburg, 
Dr. Eduard Eismann, ist zum Professor für Kirchenrecht 
an der deutschen Universität in Prag ernannt worden. 
Der 23jährige Postbeamte Josef Westermaier, zuge 
teilt dem Bahnpostamt in Herzogenburg, unterschlug Geld 
briefe im Werte von 15 000 Kronen. Er wurde verhaftet. 
Rom. Man erwartet anläßlich der neuen Debatte 
im Parlament über die Eisenbahnfrage eine äußerst hefiige 
Sitzung. Wie verlautet, ist der Kobinettschef Fortis 
keineswegs beruhigt über das Schicksal des Kabinetts. 
Bukarest. Die russische Grenze wurde nunmehr 
für alle jüdischen Reisenden gesperrt. Nur solche Juden, 
welche im Besitze russischer Päffe^sind, dürfen nach Ruß 
land kommen. ^ 
Belgrad. Der serbische Konsul in Pristina meldet, 
daß der allgemeine Aufstand der Albanesen gegen die 
Christen ausgebrochen ist. 
Saloniki. Im Dorfe Resova bei Negotin fand ein 
heftiger Kampf statt zwischen Truppen und einer dort ver 
steckten bulgarischen Bande. Die Bulgaren warfen 
Bomben. Die türkischen Verluste sollen schwer sein. 
Warschau. Hier zirkulieren Aufrufe, durch welche 
zum solidarischen Boykott gegen alle russischen Beamten 
aufgefordert wird. 
Petersburg. Aus Kronstadt wird gemeldet, daß 
die meuterischen Matrosen des Linienschiffes „Alexander II." 
zum zweiten Male vereidigt wurden. 16 Rädelsführer 
wurden vom Kriegsgericht getötet. 
London. .Die englischen Morgenblätter äußern sich 
sehr erregt über die Erwerbung einer englischen Kohlen 
grube durch ein deutsches Syndikat. Der „Globe" erklärt, 
Deutschland suche die Oberhoheit zur See zu erlangen und 
die englische Flotte zu ruinieren. Daher sei es eine 
Torheit, einem deutschen Syndikate zu gestatten, eine 
Grube zu erwerben, da der Gebrauch von Kohle aus 
diesen Gruben den deutschen Kriegsschiffen eine ltber- 
legenheit gegenüber den englischen geben würden. Dieselbe 
Ansicht spricht die „Pall Mall Gazette" aus. 
Paris. „Echo de Paris" berichtet aus Rom: Im 
Vatikan spricht man von einer bevorstehenden Gründung 
von Nunciaturen in Berlin und Konstantinopel. 
„Petit Journal" meldet aus Tanger: Aus Fez wird 
mitgeteilt, daß im Einverständnis mit den verschiedenen 
Mächten der Sultan, um der öffentlichen Meinung 
Genugtuung zu geben, welche ihn beschuldigt, europäischem 
Einfluß zuviel Gehör zu schenken, drei Minister ihrer 
Ämter entheben werde und zwar sofort, nachdem die 
fremden Vertreter Fez verlassen haben werden. Es 
handelt sich um die Minister des Krieges, des Aus 
wärtigen und der Finanzen. Andrerseits befürchtet man, 
wie es heißt, einen allgemeinen Aufstand, besonders in 
der Provinz Racus. 
Odessa. Die Unruhen in den ländlichen Distrikten 
sind im Rückgang begriffen. Alle Güter in der Umgegend 
von Odessa sind von starken Kosakenabteilungen bewacht. 
Vom Rusfisch-Japanischeu Kriegsschauplatz. 
Petersburg. General Liniewitsch meldet unter dem 
18. d. Mts., daß in der Nacht vom 14. auf den 15. die 
Japaner auch die östliche Küste von Sachalin bombardiert 
hätten. 
Paris. Der Petersburger Korrespondent des 
„Eclair" berichtet aus angeblich gut informierter Quelle, 
daß man in dortigen diplomatischen Kreisen in betreff des 
Friedens äußerst pessimistisch sei. Man glaubt, daß die 
japanischen Delegierten nur sehr beschränkte Befugnisse 
haben und daß sie instruiert sind, den russischen Vor 
schlägen auszuweichen. 
London. „Daily Telegraph" meldet aus Tokio: 
Jeden Augenblick wird die Übergabe der Russen auf 
Sachalin, deren Lage hoffnungslos sei, erwartet. 
In hiesigen diplomatischen Kreisen sieht man den jetzt 
bevorstehenden Friedensverhandlungen zwischen Rußland 
und Japan mit starker Zuversicht entgegen. Man erzählt, 
daß von Berlin aus direkt beim Zaren persönlich vor nicht 
langer Zeit eine Einwirkung zu Gunsten des Friedens 
schlusses stattgefunden habe. Den meisten Wert legt man 
aber auf die Person Wittes als Friedensunterhändler, 
weil man sich erinnert, daß dieser hervorragende Staats 
mann, der nun wieder zur Geltung kommt, von Anfang 
an ein Gegner der russischen Eroberungspolitik in Ostasien 
gewesen ist. Von den japanischen Forderungen, die man 
hier vertraulich zu kennen scheint, dürsten bei den Friedens 
unterhandlungen nur zwei wirkliche Schwierigkeiten her 
vorrufen. Sie beruhen beide auf der Sorge Japans, daß 
Rußland, wenn es nach einigen Jahren wieder zu Kräften 
gekommen sein sollte, einen neuen, dann vielleicht erfolg 
reicheren Versuch unternehmen könnte, die verlorene 
Stellung in Ostasien wieder zu gewinne». Aus dieser Er 
wägung heraus, wünscht man in Japan eine Zusage, daß 
Rußland das zweite Geleis der sibirischen Bahn nicht aus 
baue und im Stillen Ozean keine Kriegsflotte unterhalte. 
Mit demnächst bedenklich scheinenden Verlangen, daß aber 
einflußreiche Kreise in Tokio für eine Lebensfrage Japans 
zu halten scheinen, wird kein russischer Staatsmann sich 
eher abzufinden wiffen, als Witte, weil er es sicher als 
Amiom betrachtet hat, daß Rußland in Ostasien wirtschaft 
lich und moralisch, aber nicht politisch Eroberungen machen 
wolle. Auch wird kein russischer Politiker besser als der 
Schöpfer des modernen russischen Kreditsystenis sich mit 
der Aufgabe abfinden, die eventl. größere Kriegs- 
«Sie Koche ist 'nein." 
Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
5. (Nuchdruik vcrduic». ‘"11« Siechte »orBefcaUcn.) 
-■ Die drei jungen Leute sahen sich an. B,s jetzt war ihnen 
heute noch nicht der Gedanke gekommen, daß Mrs. Susan 
Henderson, geborene Floris, keine weiteren Blutsverwandten 
hatte, als die Brüder Edward und Franz Floris und deren 
Schwester Ellen. 
„Sie sind also die mutmaßlichen Erben — jedenfalls die 
nächsten Angehörigen? Das erleichtert die Sache außerordent 
lich!" beruhigte der Beamte; nachdem er sein Protokoll aus 
genommen und von den Zeugen hatte unterschreiben lassen, 
empfahl er sich; — die Ermordete lag, friedlich aussehend, 
aufgebahrt — es blieb hier in diesem kahlen Raume jetzt nur 
noch der Leichenbestatter mit seinen Leuten. , 
Die Geschwister und die junge Frau Edwards Flons 
zogen sich in ihre Zimmer zurück, und jetzt erst kam die ganze 
Wucht des schrecklichen Ereignisses ihnen zum Bewußtsein. 
* * 
Im Halbdunkel des wundervollen Frühlingsabends fcfyriU 
Ducetti zwischen Olivengärten und Wiesen auf gutem Wege, 
jetzt schon weit von Bordighera, auf das Dorf Aquadolce zu. 
Er kannte hier sozusagen jeden Fußbreit Boden; denn 
wenn er früher mit seinem jungen Weibe in der heißen 
Sommerzeit in Sama Alma weilte auf dem kleinen Gütchen, 
das schon sein Urgroßvater im Besitz gehabt, dann war es 
ihm oft in Haus nnd Garten zu eng geworden und er hm- 
ausgestreift ins Gebirge, oder nach dem Meere hinab — oft 
sogar weiter nach Mentone und Monte Carlo. — Seit sein 
Weib gestorben, hatte er den entlegenen, überaus einfachen 
kleinen Landsitz nicht mehr aufgesucht. — In seiner innerlichen 
Vereinsamung trieb es ihn unter Menschen, für die Kinder 
hielt er die Seebäder von Castellamare nützlicher, und dahin 
schickte er sie mit ihrer Gouvernante, während er sich in 
deutschen, französischen und englischen Bäder „auffrischte." 
Jetzt nach Jahren kam er zum ersteii Male wieder hier 
her. Die Chaussee war auch eine Errungenschaft der letzten 
Zeit. Von Aquadolce schlug er einen Seitenweg ein, der in 
das Gebirge führt — einen steinigen, unebenen Weg, der 
steil bergan ging. 
Unter ihm lag bald das uralte Dörfchen mit der 
phantastischen Schloßruine und dem schiesen Brückenbogen, 
der über das bei starkem Regen oft hoch angeschwollene 
Flüßchen sich wölbte. — Wie genau er das alles kannte! — 
Damals! Ja, damals war noch glückliche Zeit für ihn. 
Er war den zwei Stunden langen Weg mit einer Gemüts 
ruhe gegangen, die ihn selbst wunderte. 
„Sie war im Moment tot! Du bist ein Mörder!" sagte er 
sich — aber sein Verstand sagte es, sein Herz begriff nichts 
davon. Alles war wie tot in ihm; nur eine gewisse 
Befriedigung, daß er die ganze Tasche voll Geld hatte und 
zum bestimmten Termin zahlen konnte. 
Sie hatte auch nicht gelitten, die alte Frau. 
Wäre ihr Schlaf nur um ein Weniges fester gewesen, 
hätte er sie gewiß nicht erstochen. 
Ganz sachte wollte er ihr das Taschentuch wegziehen, 
worin sie ihren Spielgewinnst geborgen, als er sie gestern, 
vom Spieltisch aufstehen sah. — Ihm kam der Gedanke, so 
wie sie zu ihm in den Wagen stieg: Ihr Geld könnte Dich 
retten. Es soll Dich retten. 
O gewiß, er war zum Schlimmsten entschlossen, denn ihm 
blieb keine Wahl, kein Zögern. — Aber sie machte es ihm so 
leicht. — „Ich will ein Schläfchen machen," sagte sie beim 
letzten Abschiedsgruß noch aus dem Wagen heraus zu ihren 
Begleitern. Ob sie ihn gesehen? Ob jene? Er wußte es 
nicht, er hatte sich in seine Ecke gedrückt und getan, als 
schliefe er. — War das Ueberlegung gewesen? Oder was 
war es? 
Sie nahm gar keine Notiz von ihm, legte den Kopf an 
das Seitenkissen, rückte ihre Ledertasche, die sie am Gürtel 
trug, bequem zurecht — und dann schlief sie bereits. — Und 
er — ohne Besinnen — nahm den kleinen Dolch, den er für 
entschädigung in Frankreich aufzubringen. Aus diesem 
Grunde allein glaubt man, daß die friedliebende Welt der 
Mission des Herrn Witte mit Vertrauen entgegen 
sehen kann. 
Tokio. Einem hiesigen Blatte zufolge hat Japan 
nicht die Absicht in der Mandschurei zu verbleiben; es 
habe auch bereits die Absicht ausgedrückt, seine Truppen 
aus dieser Provinz zurückzuziehen, sobald die Lage es ihm 
gestatte. 
General Mischtschanko unternimmt große Streifzüge in 
die Mongolei. Ec scheint die Absicht zu haben, den 
Japanern vom linken Flügel aus in den Rücken zu fallen. 
IttnfunddreWg Jahre. 
Morgen sind 35 Jahre verstrichen seit dem denk 
würdigen Tage, wo die französische Kriegserklärung in 
Berlin überreicht wurde. Der sofort einberufene nord 
deutsche Reichstag gab durch die unbeschränkte Bewilligung 
der erforderlichen Kriegsmittel der nationalen Begeisterung 
des Volkes Ausdruck. König Wilhelm ging zur stillen 
Einkehr in sich selbst in das Mausoleum zu Charlotten 
burg, um an dem Grabe der vielgeprüften und einst unter 
französischer Anmaßung schwer duldenden Eltern im Ge 
bete sich zu stärken zu. dem schweren Kampfe mit dem 
Neffen des Mannes, der im Siegesübermute einst das 
Herz der Königin Luise tötlich getroffen hatte. Und an 
demselben Tage ward auch das Ehrenzeichen der Frei 
heitskriege erneuert; das eiserne Kreuz sollte wiederum 
für Tapferkeit gegen Frankreich verliehen werden. 
„Das ist gerade wie 1813" — hatte König Wilhelm 
bei dem jubelnden Empfange in Berlin geäußert. Ja, es 
war eine große Zeit wie 1813, und wem es vergönnt war, 
sie mittätig zu durchleben, dem wird das Herz wieder 
jung werden bei der Erinnerung an die großen, herrlichen 
Tage. Ein Wille, eine Begeisterung, ein todesmutiger 
Entschluß durch alle Gauen unseres Vaterlandes, ein Puls 
schlag durch das ganze deutsche Volk von der Sennhütte 
der bayerischen Alp bis zum Fischerhaus am Nord- und 
Ostseestrand, von dem Rheinstrom bis zur Memel. 
Jugendliches Feuer der Begeisterung in dem er 
mattenden Auge des Veteranen der Befreiungskriege, 
männliche Entschlossenheit und heiliger Kampfesmut in 
dem kaum dem Knabenalter entwachsenen Jüngling! Wer 
das sah, der konnte es wohl verstehen, warum immer und 
immer wieder das markige Lied von der „Wacht am 
Rhein" erklang. Es war richtig, was ahnend Max 
Schneckenburger bereits im Jahre 1840 gesungen hatte: 
„Es braust ein Ruf wie Donnerhall, 
Wie Schwertgeklirr und Wogenprall 
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! 
Wer will des Stromes Hüter sein? 
Lieb Vaterland, magst ruhig sein, 
Fest steht und treu die Wacht am Rhein!" 
sein eigenes Herz bestimmt, schnitt die Tasche ab — ganz 
leise — sie erwachte — nein, noch nicht — aber in, Schlaf 
griff sie säst in sein Messer — er war zurückgefahren — sie 
schlug die Augen auf — noch ganz schlafend — und da — in 
seinem wahnsinnigen Schrecken hatte er zugestoßen! 
Nicht einen Laut tat sie, keinen Seufzer. 
Wie erstarrt hatte er gestanden — in der einen Hand 
die kleine feine Lederlasche, in der andern den Dolch. 
War sie denn tot? 
Ta pfiff cs. — Der Zug hielt. Wo? Er wußte es nicht 
— er war wie betäubt, wie sinnlos. Ganz mechanisch sagte 
er sich: Tu bist verloren, wenn Du Dich jetzt verrätst. 
„Bortighera! Bordighera!" schrie man. Er stieg aus — 
die kleine Lasche in der Hand, war er mit verschiedenen 
andern Allkommenden vom Bahnhof ausgegangen, da brauste 
der Zug schon weiter. Und da fiel ihm ein: Man wird es 
sobald ilicht entdecken, sie saß genau, als ob sie schliefe. 
War sie denn wohl tot? Träumt er einen etwa schlimmen 
Traum? — Nein — der Mond schien, nnd er ging und 
wachte und empfand nichts. 
U>ld während er sich ganz verwundert diesen inneren 
Zustand klar machte, machte eine gewisse Angst in ihm auf: 
Wenn es doch nur bliebe — nur dauerte! 
Er wußte ganz genau: Seine Qualen der letzten Zeit, 
seine Aufregung waren zu furchtbar gewesen, jetzt konnte er 
überhaupt nichts mehr fühlen; — der Meilsch erträgt nur ein 
gewisses Maß. — Ja, welin es nur dauerte! 
Der Mond ging auf, das heißt er trat hinter einem 
Berge hervor — seine Strahlen sielen Ducetti gerade ins 
Gesicht. — Ein Mensch kam ihm entgegen, ein Mann in seinen 
Jahren. Er ivollte achtlos an ihm vorüber, wie an den 
wenigen andern Begegnenden, die er auf dem Wege getroffen. 
Plötzlich blieb der Mann stehn. 
„Signor Ducetti! Ist es möglich?" 
Dabei wandte er zufällig sein Gesicht auch den Mond 
strahlen zu. 
Ducetti war furchtbar erschrocken. Er hätte nicht sagen
        
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