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Periodical volume Nr. 165, 17.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

ein Karneval auf dem Eise, ein Fest in Venedig und 
vieles mehr gibts wie natürlich en miniature zu sehen. 
Durch überaus komplizierte und feiner Mechanik werden 
die Seiltänzer-Figuren in Bewegung gesetzt und effektvoll 
ist die optische Darstellung der Diophramen bez. der Licht- 
Wandelbilder. Alles, was uns Herr Pottharst zeigt, 
wird verständnisvoll und interessant durch seinen rührigen 
Geschäftsführer erklärt und eine neun Mann starke Kapelle 
sorgt fleißig für Musikbegleitung. Die Direktion verdient 
für ihre gediegenen Vorstellungen nach allen Kräften vom 
Publikum unterstützt zu werden- es ist in dem geräumigen 
Theater interessant für Jung und Alt. 
f Die letzten Tage von Pompeji. Einen ver 
gnügten Abend bereitete am Sonnabend der rührige Gast 
wirt Herr Behrendt den Gästen in seiner Feldkantine zum 
„Wilhelmshöher Brunnen". Ein prächtiges Feuerwerks 
schauspiel „Die letzten Tage von Pompeji" fand stürmischen 
Beifall, nicht minder die trefflichen Grammophonvorträge. 
Der Besuch war ein sehr guter, der Aufenthalt ein ur 
gemütlicher. 
t Steinwurf in ein Eisenbahnabteil. Leicht 
verletzt wurden gestern Abend 9 Uhr zwei Personen in einem 
von Potsdam kommenden Zuge auf der Strecke Steglitz- 
Friedenau durch einen Steinwurf in das Wagenabteil. 
Der Attentäter konnte leider nicht ermittelt werden. 
-f Folgenschwerer Zusammenstof;. In der 
Rheinstraße kollidierten gestern Abend gegen 6 Uhr ein 
Radfahrer mit einem Automobil. Der 25 jährige Rad 
fahrer Hofmann aus Berlin kam so unglücklich zu Fall, 
daß er bewußtlos liegen blieb und mit schweren Ver 
letzungen am Kopfe und der Hüfte zur Sanitätswache ge 
bracht werden mußte, wo ihm ein Notverband angelegt 
wurde. 
-j- Eisenbahnunfall. Über einen schrecklichen Eisen 
bahnunfall, der sich gestern Morgen auf dem Görlitzer 
Bahnhof ereignete, wird uns von einem Friedenauer, der 
Augenzeuge war, folgendes berichtet: Als sich der 
Personenzug Berlin—Görlitz um 7 Uhr 15 Minuten in 
Bewegung setzte, sprangen noch zwei Frauen auf das 
Trittbrett eines Wagenabteils und kamen dabei zu Fall. 
Während die jüngere Dame auf den Bahnsteig zu fallen kam, 
geriet die ältere Dame, eineFrau Scholz, zwischen die Räder des 
nächstfolgenden Wagens. Als der Zug zum Stehen gebracht 
werden konnte, wurde Frau Scholz in schrecklichem Zustande 
tot unter den Rädern hervorgezogen. Für die Fahrgäste 
bot sich ein schrecklicher Anblick. Die jüngere Dame 
wurde schwer verwundet in das Stationsgebäude getragen. 
Mit 25 Minuten Verspätung konnte der Zug die Fahrt 
fortsetzen. Der traurige Unfall sollte neuerdings davor 
warnen, einen in Bewegung befindlichen Zug zu besteigen. 
-j- Nadlers Leide». Zwei unserer Mitbürger aus 
dem Schöneberger Ortsteil, der Tischlermeister Sch. und 
der Gastwirt U. machten gestern Vormittag eine Radpartie. 
In Wannsee angelangt, verwickelte sich die Kette des 
Sch.'schen Rades mit dem Hinterrad, wodurch dieser zu 
Fall kam und sich Verletzungen an. der Hüfte zuzog. 
Merkwürdigerweise kipple sein Radfahrer U. auch um, 
ohne jedoch dabei Schaden zu erleiden. 
Schöneöerg. 
— Das neue Krankenhaus schreitet — wenn auch 
langsam — seiner Vollendung entgegen. Im Außenbau 
fertiggestellt sind bis jetzt zehn Krankenpavillons; mit den 
inneren Putzarbeiten und dem Maschinenhaus ist Anfang 
dieser Woche begonnen worden. Als eine Neuerung ist zu 
erwähnen, daß die meisten Gebäude, die mit den Haupt- 
fronten dem Süden zugewandt sind, zum Aufenthalt für 
die Patienten Veranden besitzen. Die Hauptschwierigkeiten 
für die Fertigstellung liegen zum Teil mit an den höchst 
ungleichmäßigen Terrainverhältniffen. — In seiner ersten 
Bauperiode wird das Krankenhaus 350 Betten erhalten, 
seine endgiltige Ingebrauchnahme wird jedoch vor dem 
1. Oktober 1906 nicht zu erwarten sein. Die Stadt 
verordnetenversammlung dürfte sich jetzt schon auf be 
deutende Nachforderungen gefaßt machen, die hoffentlich 
auf keine Schwierigkeiten stoßen werden. 
Berlin und Vororte. 
§ Eine weltberühmte Stätte der Elektro 
technik, das Haus Markgrasenstraße 94, in dem sich fast 
54 Jahre lang die Fabrik von Siemens & Halste befand, 
wird jetzt abgebrochen. Am 12. Oktober 1847 hatte Werner 
Siemens in der Schöneberger Straße 19 eine kleine Werk 
statt mit 3 Drehbänken eröffnet. Doch geriet das kleine 
Unternehmen durch die Wirren der 48er Revolution und 
durch den darauffolgenden dänischen Krieg, an dem Siemens 
mit seinen Brüdern teilnahm, ins Stocken. Gegen Ende 
des Jahres 1851 wurde das Haus Markgrasenstraße 94 
erworben, das für die große Berliner Fabrik der Firma 
den Grundstock gebildet hat und später durch die Neben 
häuser Markgrasenstraße 92 u. 93 und Charlottenstraße 6 u. 7 
erweitert wurde. Es ist unmöglich, aufzuzählen, was alles 
aus dieser Stätte hervorgegangen ist. Kurz vor Weih 
nachten 1866 wurde in dem Hause Nr. 94 die erste „dynamo 
elektrische" Maschine hervorragenden Berliner Physikern vor 
geführt. Die Erfindung dieser Maschine ist, wie W. Siemens 
in seinen „Lebenserinnerungen" schreibt, „die Grundlage 
eines großen, neuen Industriezweiges geworden und hat 
fast auf alle Gebiete der Technik belebend und umgestaltend 
eingewirkt." Von den andern Anlagen, die aus diesen 
Werkstätten hervorgegangen sind, seien nur noch erwähnt 
die erste Berliner Rohrpost (1865), die öffentliche elektrische 
Bahn für Personenverkehr in Lichterfelde, die erste der 
Welt (1881) und die Berliner elektrische Hoch- und Unter 
grundbahn (1897). 
§ Völkermuseum. Der große, aus Eisen und 
Stein bestehende Schuppen für das Berliner Völkermuseum, 
der sich auf der Dahlemer Feldmark inmitten grüner 
Kartoffelfelder erhebt, ist jetzt vollendet und wird dem 
nächst der Benutzung- iibergeben werden. In diese.» 
Schuppen sollen alle neuankommenden für das Museum 
bestimmten Gegenstände zunächst nntergebracht und gesichtet 
werden. 
§ Personalien. Der Geh. Baurat Göpel, Mitglied 
der Kgl. Eisenbahndirektion Berlin ist vom 1. September 
an zum Eisenbahn-Direktionspräsident in Königsberg i. Pr. 
ernannt worden. 
8 Nach zwölf Jahren. Gegen den Maler Viktor 
Buhr, geboren am 3. August 1868 zu Köln a. Rh., der 
sich verborgen hält, soll eine durch Urteil des Königlichen 
Landgerichts I in Berlin im Monat Mai 1893 erkannte 
Gefängnisstrafe wegen Betruges und Urkundenfälschung 
von sechs Monaten vollstreckt werden. Zu diesem Behufe 
erläßt der Berliner Staatsanwalt einen Steckbrief hinter 
den flüchtigen Maler. 
Steglitz. Die Einwohnerzahl hat im letzten Viertel 
jahr das 30. Tausend überschritten. Nach den Fort 
schreibungen bezifferte sie sich am 30. Juni auf 31025 
Personen; sie hat seit dem 51. März eine Vermehrung 
um 1424 Köpfen erfahren. 
Gerichtliches. 
P Unter Ausfchlußßder Öffentlichkeit verhandelte die 3. Strafkammer 
des Berliner Landgerichts II. drei Anklagesachen wegen Verbrechen- 
wider die Sittlichkeit. In einem Falle war die 16 jährige Dienstmagd 
Stein von hier angeklagt auf Grund des § 176 R. St. G. weil sie 
den 8 jährigen Sohn ihrer Dienst.Herrschaft, der Bäckermeister G'schen 
Eheleute Hierselbst, zu unsittlichen Zwecken mißbrauchte und zur Vor- 
nähme und Duldung unsittlicher Handlungen verleitet hatte. Der 
Gerichtshof nahm Rücksicht auf das jugendliche Alt r der Angeklagten 
und erkannte auf 1 Woche Gefängnis. — Bedenklicher lagen die 
beiden anderen zur Anklage stehenden Einzelfälle, in welchen eS sich 
um zwei bereits wegen Eittlichkeitsvei brechen vorbestrafte rohe Patrone 
handelte. Die beiden aus dem Moabiter Untersuchungsgefängnis vor 
geführten Angeklagten, Arbeiter Hügli aus Berge bei Nauen, und 
Emil Heidrich waren ebenfalls auf Grund des h 176 R. St. G. an 
geklagt. Heidrich hatte am 31. Mai d. I das Schulmädchen F .... 
von der Straße weggelockt und sich an dem Kinde unsittlich ver- 
gangen. Das Urteil gegen ihn lautete auf 1 Jahr Zuchthaus, 
3 Jahre Ehrverlust. — Der schlimmste Übeltäter war der Angeklagte 
Hügli. Dieser hatte zur Zeit der Tat an einer ansteckenden Krankheit 
gelitten und das von ihm verschleppte Opfer, ein 3 jähriges Mädchen, 
angesteckt, sodaß es in ärztliche Behandlung gegeben werden mußte. 
Die Strafkammer zog in Erwägung, daß diese ganz außerordentlich 
ftivole Straftat mit besonderer Strenge geahndet werden muß. DaS 
Urteil lautete auf 3 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Verlust der 
bürgerlichen Ehrenrechte. — 
P Ein Rosendieb, der schon dreimal wegen Diebstahls vorbe 
strafte Arbeiter Erich Knitbel aus Steglitz mußte sich wiederum vor 
der 3. Strafkammer des Berliner Landgerichts II verantworten. Am 
23. Mai d. I. hat K. dem Pacbtland des Gärtners Glatzke auf tum 
Gräfischen Grundstück Hierselbst einen diebischen Besuch abgestattet und 
im offenen Treibhaus 39 Rosen abgeschnitten, als er festgenommen 
wurde. Um den Diebstahl ausführen zu können, war K. über einen 
Zaun gestiegen Es lag schwerer Diebstahl im Rückfall vor, der mit 
Zuchthaus geahndet wird, wenn nicht mildernde Umstände zugebilligt 
werden. Die Strafkammer nahm von Verhängung einer Zuchthaus 
strafe noch Abstand und erkannte unter Zubilligung mildernder Um 
stände auf 6 Monate Gefängnis dem An rage des Staaisanwalts 
gemäß. Der Vorsitzende des Gerichtshofes entließ aber den Auge- 
klagten mit der Verwarnung, daß im Wiederholungsfälle Zuchthaus- 
strafc zudiktiert werden muffe. 
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