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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Q 
Beilage zu Nr. 164 des „Friedenauer Lokal Anzeiger". 
Sonnabend, den 15. Juli 1905. 
Sonnlagsptauderei. 
Wie liebe ich die stillen Seelen! 
Die Stille ist des Himmels Bild; 
Wie hohe Gaben ich mag wählen, 
Die Stille nur aus Heil'gem quillt. 
Man begegnet ihnen selten, ach, so selten im Leben, 
den' stillen Seelen. Bilden sie doch gewissermaßen einen 
Anachronismus in unserer geräuschvollen Zeit, die Menschen, 
die sich eine innere unerschütterliche Ruhe bewahrt, einen 
unantastbaren Frieden aus dem lärmenden und doch so 
kleinlichen Alltagstrubel, den tausendfachen Nörgeleien und 
Gehässigkeiten des modernen Geschäftslebens gerettet haben. 
Noch heute könnte man mit der Diogeneslaterne in 
den Straßen nach derartigen Menschen suchen. Denn sie 
fallen nicht auf in der großen Menge, sie haschen nicht 
nach Effekt, sie setzen ihre Persönlichkeit nicht — sozusagen 
— in Szene. Ein angeborenes Gefühl für natürliche 
innere Würde bewahrt sie vor einer sklavischen Abhängig 
keit von der Meinung ihrer Mitmenschen, die so vielen 
von uns bedeutende Opfer nicht nur an Zeit und Mühe, 
sondern auch an Geld kostet. 
Daß diese stillen Naturen nur ihr eigenes Gewissen, 
nur ihr eigenes sittliches Empfinden zur Richtschnur für 
ihr Handeln machen, das ist ihre Stärke, das sichert ihnen 
ihre Freiheit und Unabhängigkeit von den stets wechselnden 
Tagesströmungen, gleichviel auf welchem Gebiet. 
Auch sie stehen auf einer höheren Warte, von wo 
aus gesehen das bunte, wechselvolle Getriebe des Lebens 
nur noch die großen gesetzmäßigen Züge zeigt, Züge, in 
denen die kleinen verwirrenden und zufälligen Einzelheiten 
vollkommen aufgehen. 
Ja, die Stille quillt nur aus dem Heiligen, wie 
Dilia Helena singt. Nur starke, allem Äußeren abge 
wandte Charaktere sind ihrer fähig, aber auch nur sie ver 
breiten jene wohltuende Wärme im Umgänge, die einer 
Häuslichkeit, einem geselligen Beisammensein so großen 
Reiz verleiht. Denn nur bei ihnen ist man gewiß, immer 
dieselbe wohlwollende und rücksichtsvolle Beurteilung zu 
finden, deren andere, leichter von jedem Windhauch äußerer, 
zufälliger Verhältnisse bewegte Naturen so selten fähig 
sind. Man ist ihrer Treue und ihrer Freundschaft viel 
sicherer, obwohl sie ihre Zuneigung nicht so rasch und 
wahllos verschenken, wie beweglichere Charaktere. Bei 
ihnen findet man immer in den kleinen und großen Nöten 
des Lebens ein verständnisvoll teilnehmendes Wort, das 
gleichmeit entfernt ist von der abgebrauchten Höflichkeits 
phrase, wie von rührseliger Überschwenglichkeit. 
Stille Naturen! 
Es liegt oft etwas Abgeklärtes in ihrem Wesen, wie 
der Widerschein einer versunkenen Sonne, etwas von dem 
milden Sternenlicht einer lauen, weichen Sommernacht. 
Welche unermüdlichen Anstrengungen, welche langwierigen 
inneren Kämpfe gehören wohl dazu, das brausende 
Fortissimo einer starken uno weichen Natur zu jener Stille 
abzudämpfen, die nur verhaltene Kraft ist, und nicht 
Schwäche oder innere Armut, wie oberflächliche Beurteiler 
vielleicht im ersten Moment wähnen. 
Ja, das Leben macht bisweilen still. Wenp zu 
unseren liebsten und heißesten Wünschen der Himmel 
wieder und immer wieder „ein gnädiges Nein lächelt", 
wie es so schön im Liede heißt, wenn wir die Schranken, 
die wir in jugendlicher Unerfahrenheit zu überfliegen 
wähnten, mühselig Zoll für Zoll erklimmen müssen, wenn 
es einsam um uns her und in unserem Herzen wird, 
dann verstllnlinen wir allmählich, aber nicht, weil Herz 
und Sinn stumpfer werden, sondern weil unser Empfinden 
tiefer, unsere Lebenserfahrung reicher, unser Menschentum 
voller wird. 
Still ist die Einsamkeit, der Friede, 
Es weint in Sehnsucht still der Schmerz. 
Und waltet stille Glut im Liede, 
Dringt es am tiefsten in das Herz. 
Still sind Gedanken. Blumentriebe, 
Still ist der Schlaf, des Todes Schein, 
Still ist der Traum von süßer Liebe, 
Bewegt, doch still ein edles Sein. 
Amtliche Anzeigen. 
Auszug 
aus dem Protokoübuche der 
Gemeindevertretung. 
Verhandelt 
Friedenau, den 13. Juli 1905. 
Zur Beschlußfassung über die auf der 
nachstehenden Tagesordnung bezeichneten 
Gegenstände war auf heute eine Sitzung 
anberaumt, zu welcher die Mitglieder 
der Gemeinde-Vertretung, unter Angabe 
der zur Beratung kommenden Gegenstände, 
sowie mit dem Hinweise darauf, daß die 
Nichtanwesenden sich den gefaßten Be 
schlüssen zu unterwerfen haben, eingeladen 
worden find. 
Eingefunden hatten sich die nachstehend 
genannten Personen: 
Gemeinde - Vorsteher Schnackenburg, 
Schöffe Draeger, Lichtheim, Wossidlo. Ge- 
meindeverordneter Berger, Fechner, Frau- 
zelius, Frölich, Hendrich, Hertzer, Homuth, 
Kunow, Matttzies, Panse, Schremmek.Schu, 
Leo Schultz, Uhlenbrock, Haustein, Lohmann 
erschien erst bei Punkt 5, und als Protokoll- 
führer: Bureauvorsteher Sudau. 
Die Gemeinde-Vertretung ist, da mehr 
als die Hälfte der Mitglieder derselben 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende 
Gegenstände: 
1. Mitteilungen des Gemeindevorstandes. 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Genehmigung des Entwurfs sür den 
Hamburger Platz und Bewilligung der 
Kosten (2. Lesung.) 
2. Antrag der Herren Gemcindeverord- 
neten Berger und Schultz betreffend Prüfung 
der Frage wegen der Verpflichtung zur 
Zahlung von Anliegerbeiträgcn. Reserenlen 
die Herren Antragsteller. 
3. Genehmigung des Entwurfs belr. 
Anlegung von 2 Gleisen auf der nörd 
lichen Strecke der Kaiserallee. 
4. Antrag des Herrn Gemeindever- 
ordneten Schultz beir. Regulierung der 
Kaiserallee (2. Lesung). Referent Herr 
Schultz. 
b) in geheimer Sitzung. 
5. Vergebung der Regulierungsarbeiten 
sür die Kaiseralli-r. Referent Herr Schöffe 
Draeger. 
6. Vergebung d r Regulierungsarbeiien 
für die Wilhelmstraße und den Hamburger 
Platz. 
Nach Eröffnung der Sitzung wurde das 
letzte Protokoll verlesen und genehmigt. 
Mitteilungen. 
Der Herr Vorsitzende teilt mit 
a) daß die Wahl der Schöffen Bache 
und SadSe die landrätliche Bestätigung 
gefunden hat und ihre Einführung daher 
nach ihrer Anwesenheit in der nächsten 
Sitzung erfolgen könne. 
b) daß der Fluchtlinienplan sür daü 
Sportparkgelände die Königliche Ge 
nehmigung erhalten hat und daß die 
förmliche Festsetzung erfolgen wird, sobald 
d.r Vertrag mit der Berlinischen Bod.n- 
Gesellschaft zustande gekommen ist; 
c) ein Schreiben des Magistrats Schöne- 
berg, wonach ein bkstimmter Termin für 
die Inbetriebnahme der gemeinschaftlichen 
Kanalisation noch nicht angegeben werden 
kann, der Betrieb aber voraussichtlich in, 
Laufe des nächsten Monuts aufgenommen 
werden kann; 
cl) eine Mitteilung des Werkes Lugs- 
bürg, daß die Lieferung des ersten Motors 
für das Elektrizitätswerk jetzt prompt er. 
folgen und die betriebsfertige Herstellung 
gegen den 20. September d. Js. beendet 
sein wird. 
Beschlüffe. 
1. In zweiter Lesung genehmigt die 
Vertretung den abgeänderten Entwurf für 
den Hamburger - PI .tz und bewilligt die 
erforderlichen Mittel in Höhe bis zu 
33000 Mk 
2. Nachdem die Antragssteller ihren 
Antrag begründet hatten, wird letzterer 
angenommen. Er lautet, daß unverzüg- 
lich in die Prüfung wegen der Ver 
pflichtung zur Bezahlung der Anlieger- 
kosten zu den bisherigen und zukünftigen 
Etraßenausbauten getreten wird und die 
Derpfliichtung hierzu durch eine ent- 
'prechende Novelle zum Ortsstatut end 
gültig festgelegt wird. 
3. und 4. Nachdem der Her: Ge 
meindevorsteher über die veränderte Sach 
lage eingehend referiert und den Beschluß- 
des Bauausschuffes mitgeteilt, sowie Herr 
Gemeindeverordneter Schultz die Erklärung 
abgegeben hat, seinen Antrag nunmehr 
zurückzuziehen, beschließt die Gemeinde- 
Vertretung dem Antrage des Bauaus- 
schxffes entsprechend einstimmig: 
a) die ganze Kaiseralle einschließlich 
Friedrich Wilhelmplatz mit Stampfasphalt 
zu versehen unter Verschmälerung des 
südlichen Teiles auf 12 Meter und An- 
iegung von Rasenstreifen. 
?*Vb) die Anerbieten der Anlieger auf Her 
gäbe von freiwilligen Beiträgen im Ge 
samtbeträge von 16 000 Mk. anzunehmen 
mit der Maßgabe, daß die Frage der 
gesetzlichen Verpflichtung zur Zahlung von 
Anliegerbeiträgen hierdurch unbeiüyit 
bleibt und daß die freiwilligen Beiträge 
zur Anrechnung kommen, falls die An 
lieger zu den PflasterungSkosten heran 
gezogen werden sollten. 
Nachdem die Dringlichkeit zuvor aner 
kannt worden war, wurde dieser Beschluß 
auch in zweiter Lesung -einstimmig ge- 
nehwigt. 
Gleichzeitig erteilt die Vertretung ihre 
Zustimmung zu den Entwürfen über die 
Verlegung von zwei Gleisen im südlichen 
und nördlichen Teil der Kaiser-Allee mit 
der Maßgabe, daß der Vorstand bemüht 
sein soll, eine Abschrägung der Ecke am 
Pfarrgrundstück herbeizuführen, sodaß ein 
Wagen bequem vorbeifahr-n kann. 
5. Auf den Dringlichkeitsantrag des 
Herrn Gemeindevorstehers beschließt die 
Vertretung nach zuvoriger Anerkennung 
der Dringlichkeit ihre Geneigtheit, den 
durch Wasserschäden betroffenen Personen 
Beihilfen zu gewähren, ohne jedoch eine 
Verpflichtung der Gemeinde zum Schaden 
ersatz anzuerkennen. Dem Gemeindevor- 
stande wird es überlassen, die gestellten An 
träge zu prüfen und wo es sich um kleinere 
Beträge handelt und rasche Hülfe enge- 
brackt erscheint, Beträge zu bewilligen und 
aus Abschnitt 19,7 des HauPtvoranschlagS 
auszuzählen. 
Schluß der öffentlichen Sitzung 7V 3 Uhr. 
Bekanntmachung. 
Der bisherige Bureaugehilfe Hermann 
Schießler ist als Bureau-Assistent in der 
hiesig n Gemeinde- und Amtsoerwallung 
auf L benSzeit angestellt worden. 
Friedenau, den 10. Juli 1905. 
Der Gemeinde-Voisteher. 
Schnackenburg. 
Kirchliche Nachrichten. 
Sonntag, den 16. Juli. 
Friedenau. 
Vorm. 10 Uhr: K.-R. v. Dalton. 
Nachm. 6 Uhr: P. Kleine. 
Gvang. Jünglingsverein: Sonntag 
-ibend 8—10 Uhr im Gcmeindehause. 
Käste willkommen! 
Evang. Jun ffrauenvercin, G meinde- 
Haus Kaiser-Alle 76 a, 7-9 Uhr. 
Christi. Jungfrauenverein, Fregestr. 46. 
5'/,- 9 Uhr. 
Dckiönebera» 
Apostel Paulus-Kirche. 
Lorm. >0 Uhr: P. Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
x Mittags 12 Uhr KindergotteSdicnst: 
P. Miibt 
Nachm. 6 Uhr: P Boehm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kirche. 
Vorm. 10 UH-: Kand. Reiche. 
Nachm. 6 Uhr: Hilfspr. Habel. 
Daun Beichte und Abendmahl. 
Kirchsaal Sedanstr. 81. 
Vorm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Nachm. 2 Uhr KindergotteSdicnst: P. 
Boehm. 
Nathanael - Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Troschke. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Neumann. 
Methodisten-Gemein de. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7a-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C Güther. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. 
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Pfarrei Stegjitz gehörigen Katholiken. 
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An Sonn- und Festtagen: Messe 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9>/, Uhr 
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