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Periodical volume Nr. 163, 14.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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M-, 163 
Friedenau, Freitag den 14 Juli 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Hamburg. Reichskanzler Fürst Bülow hat außer 
der bekannten Millionenerbschaft auch eine umfangreiche 
Besitzung, nämlich den großen Park bei Blankenese von 
dem Großkaufmann Godeffroy geerbt. 
München. Im Baugewerbe ist eine Verständigung 
zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Gange. 
Karlsruhe. Die badischen Landtagswahlen sollen 
laut „Bad. Landsmann" am 24. Oktober stattfinden. 
In einer stark besuchten, von allen Parteien ein 
berufenen Protestoersammlung gegen die geplante Eisen- 
bahntarif-Reform begründete Rechtsanwalt Frühauf die 
vorgeschlagene Resolution unter stürmischen Beifall. Kolb 
(Soz.) wünschte einen Protest gegen die Regierung, die 
bewußt auf eine Berpreußung der badischen Bahnen hin 
arbeite, unter Mißachtung der Reichsverfaffung in den 
Paragraphen 44 und 45. Wenn die Bahnen verpreußt 
seien, sei an Reichseisenbahnen nicht mehr zu denken. Die 
Resolution wurde einstimmig angenommen. 
Paris. Gerüchtweise verlautete gestern Abend, der 
Kriegsminister habe im Zusammenhang mit den Zwischen 
fällen in der gestrigen Kammersitzung seine Demission 
eingereicht. Indessen wird das Gerücht von autoritativer 
Seite als unbegründet bezeichnet. 
Das Begnadigungsdekret ist heute Morgen im Amts 
blatte veröffentlicht worden. Präsident Loubet vollzog 
bereits die Begnadigungsdekrete für Dörouläde, Jules, 
Guerin, den Grafen Lur-Saluce und, Duffet. Die Dekrete 
erscheinen zum heutigen Nationalfest im „Journal officielle". 
In den Wandelgänzen der Kammer heißt es, Karcel 
Hadert sei entschlossen, den Abgeordneten Lasies, der Schuld 
am Scheitern der Amnestie ist, zum Duell zu fordern. — 
Der „Matin" meldet aus San Sebastian: Nachdem 
Döroulöde die Nachricht erhalten hatte, daß das Parlament 
die Amnestie ablehne und die Regierung sich darauf be 
schränke, eine allgemeine Begnadigung eintreten zu lassen, 
verweigerte er die Erklärung, ob er die Amnestie an 
nehmen wolle oder nicht. Duffet hat aus Brüssel an den 
Präsidenten Loubet ein Telegramm gesandt, worin er er 
klärt: Durch die Amnestie stellt man uns gleich mit ver- 
abscheuungswüröigen Menschen; dies kann für uns nur 
erniedrigend sein. Eine allgemeine Begnadigung stellt 
uns ebenfalls auf gleiche Stufe wie gemeine Verbrecher 
und ist für uns nicht minder erniedrigend. Weiter fügt 
Duffet hinzu, er werde noch in der Nacht, bevor die Be 
gnadigung in Kraft trete, nach Frankreich zurückkehren, um 
der Regierung auf diese Weise Gelegenheit zu geben gegen 
ihn auf Verletzung der Verbannung vorzugehen. Der 
Graf Lur-Saluces hat ein Telegramm ähnlichen Inhalts 
an den Präsidenten Loubet gerichtet. 
Die Meldung von einer bevorstehenden Zusammen 
kunft Roubiers mit Tittoni, in der besondere Abmachungen 
bezüglich Kreta getroffen werden sollen, werden unter- 
richteterseits in Abrede gestellt. 
London. Insgesamt hat man bis jetzt 107 Leichen 
bei dem Grubenunglück in Wales geborgen. Die weiteren 
Bergungsarbeiten sind vorläufig eingestellt worden, da 
fortwährend Erdrutsche stattfinden und die Retter zu ver 
schütten drohen. 
Gibraltar. Sechs der verunglückten Matrosen auf 
dem Kriegsschiffe „Jmpacabel" sind ihren gräßlichen Ver 
letzungen erlegen. 
Petersburg. Herr von Witte wird sich am 
26. d. M. in Cherbourg an Bord des Dampfers „Kaiser 
Wilhelm der Große" nach Neuyork einschiffen. Es heißt, 
er habe dieselben Instruktionen erhalten wie Murawiew. 
Petersburg. Wie verlautet, steht die Amnestie 
einer großen Anzahl politisch kompromittierter Persönlich 
keiten bevor. 
Odessa. Die Meldung vom Ausbruch einer neuer 
lichen Matrosenmeuterei in Sewastopel bestätigt sich nicht. 
Hier wie dort herrscht vollkommene Ruhe. Das Schlacht 
schiff „Rostislaw" ist mit dem Transportdampfer „Pruth" 
hier eingetroffen und landete 14 schwer gefesselte 
Meuterer, nahm dafür 90 Matrosen vom meuternden 
„Georg Pobjedonossez" als Gefangene an Bord. Die 
selben werden auf dem Landwege eskortiert, damit die 
Schiffsmannschaft nicht mit ihnen in Berührung kommt. 
Odessa. 24 Rädelsführer der letzten Unruhen sind 
in verschiedenen Gefängnissen gestern gehängt worden. 
18 andere Führer sollen öffentlich hingerichtet werden. 
Bom Russisch-Japanischen Kriegsschauplatz. 
Tokio. Augenzeugen der Beschießung der Stadt 
Korffakowsk auf Sachalin teilen mit, daß einige Kanonen 
schüsse genügten, um die russischen Befestigungswerke zu 
zerstören und die feindlichen Batterien zum Schweigen zu 
bringen. 
Sitzung der Hemeindevertretung 
vom 13. Juli 1905. 
Herr Gemeindevorsteher Schnackenburg machte zu 
Beginn der Sitzung folgende Mitteilungen: Die Herren 
Schöffen Bache und Sadäe sind vom Landrat bestätigt 
worden und können nunmehr in nächster Sitznng eingeführt 
werden. Der Fluchtlinienplan für den ehemaligen Sportpark 
hat die Genehmigung des Kaisers gefunden, so daß nun 
mehr der Vertrag mit Herrn Direktor Haberland völlig 
abgeschlossen werden kann. Auf eine Anfrage, wann die 
Kanalisation fertig würde, hat der Magistrat Schöneberg 
erwidert, er bedaure, keinen genauen Termin angeben zu 
können, voraussichtlich könne die Öffnung der Kanäle im 
Laufe des nächsten Monats erfolgen. Die Maschinenfabrik 
Augsburg hatte sich, wie schon in der Sitzung der Baü- 
kommission mitgeteilt wurde, infolge des Metallarbeiter- 
Streikes in ihrer Fabrik veranlaßt gesehen, der Gemeinde 
mitzuteilen, daß sie die Motoren bis zum 1. Oktober 
nicht liefern könne. Nach Beendigung des Streikes sei 
nun aber ein Telegramm eingelaufen, in dem die Fabrik 
mitteilt, daß der erste Waggon mit Maschinenteilen abge 
gangen sei. In einem weiteren Schreiben gibt die Fabrik 
die Versicherung, daß der erste zu liefernde Motor bestimmt 
am 20. September in Betrieb genommen werden kann. 
Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten. 
Der etwas abgeänderte Entwurf für den Hamburger 
Platz wurde in 2. Lesung debattenlos genehmigt und die 
Kosten bis zur Höhe von 33 000 M. genehmigt. 
Zu Punkt 2 der Tagesordnung „Antrag der Gemeinde- 
verordneten Berger und Schultz betreffend Prüfung der 
Frage wegen der Verpflichtung zur Zahlung von Anlieger 
beiträgen" bemerkte Antragsteller G.-V. Leo Schultz, er 
finde den Antrag deshalb begründet, um Ordnung zu 
schaffen, wer zum Bezahlen von Anliegerbeiträgen ver 
pflichtet ist und wer nicht. Es könnte nun so scheinen, 
als ob der Antrag nur für die Kaiserallee gestellt worden 
sei, das liege ihm ferne, die Gemeindevertretung habe 
stets für das ganze Allgemeine einzutreten. Der Sache 
müsse näher getreten werden, damit man erreiche, wer zu 
zahlen hat und wer nicht und auch der Zwiespalt beseitigt 
werde: Wir haben gezahlt und die nicht. Es liege im 
Interesse der Gemeinde, daß vorsichtig gewirtschaftet werde 
und daß man die Gelder, die man zu bekommen habe, 
auch einziehe. Man habe jetzt einen großen Überschuß 
gehabt, er glaube nicht, daß der Überschuß immer bleiben 
werde, es werde eine Zeit kommen, die weniger günstig 
in finanzieller Hinsicht sei, da wäre es dann doch an 
genehm, wenn die Überschüsse für später angelegt und die 
Anleihen allmählich gedeckt resp. keine weiteren aufgenonnnen 
werden. Die in den nächsten Jahren zu erzielenden hohen 
Überschüsse müßten für allgemeine Zwecke wie Pflasterungen, 
Bezahlung der angekauften Ländereien verwendet werden. 
Er bitte deshalb, den Antrag zu unterstützen und anzu 
nehmen. Herr Gemeindevorsteher Schnackenburg führt 
hierzu aus: Er könne wohl sagen, daß er den grund 
sätzlichen Standpunkt durchaus teile. Es sei eine sehr 
schwierige Materie, die aber auch bisher nicht unbeachtet 
geblieben sei, er habe Herrn Bork beauftragt, das ganze 
Aktenmaterial durchzuarbeiten und bei jeder Straße festzu 
stellen, sind Anliegerbeiträge bezahlt, wer hat die Straße 
gepflastert usw. Diese Arbeit habe außerordentlich viel 
Mühe gemacht, liege aber jetzt seit Wochen fertig vor. Er 
habe mit Herren, die sachkundig sind und die die Ent 
wickelung des Ortes mitgemacht haben, den Herren Homuth 
und Schremmer gesprochen und ihnen das ganze Akten-- 
material übermittelt, damit sie nach ihren eigenen Erfahrungen 
prüfen, ob alles den Tatsachen entpreche, was in den 
Akten enthalten sei. Herr G.-V. Homuth habe das 
Material, da er noch zu sehr mit der Prüfung der Ge- 
meinderechnungen beschäftigt sei, noch nicht genügend 
durchgesehen, er werde aber einige Bemerkungen einreichen. 
Herr G.-V. Schremmer halte die Feststellungen für richtig. 
Mit diesen Feststellungen habe man die erste Grundlage 
für alle späteren Arbeiten. Nun sei vor allem ein 
„Hie Rache ist mein." 
Kriminal-Roman von L. Haid beim. 
<Kachd-»< vcrboien. All» Rechte »ortietmltsn.) 
Plötzlich schlug dies um. Sie verlor und verlor wieder, 
verlor nach einem glücklichen Spiel abermals. — Befremdet 
schaute sie guf und gerade in die Augen des Mannes, dessen 
sie sich sofort als ihres stummen Reisegefährten erinnerte. 
Ah! — Er war's, der ihr Unglück brachte! 
Was in ihr vorging, wußte er ganz genau. — 
Noch einmal versuchte sie ihr Glück. — Nein, es ging 
nicht, der Mensch war's wirklich, der ihr ivundervollcs 
Spielglück störte. — Sie raffte ihren Gewinn zusammen. 
Das Gold tat sie in eine eigenartige grün-goldige Börse, die 
aussah wie die Schuppen eines Tieres — richtig! Ta saß 
auch am unteren Ende ein Drachenkopf mit funkelnden, roten 
Rubinenaugen. — Ihre Bankbillcts stopfte sie eilig und 
ärgerlich in eine kleine Ledertasche — aber auch jetzt verrieten 
nur die Augen, daß sie zornig war, und nur er bemerkte es. 
Sie sah ihn nicht mehr. als sie aufstand; aber kaum 
hatte sie ihren Platz verlassen, als er sich darauf niederließ. 
Das hatte er gewollt. Denn — vogne la galere! — oft 
sucht das Glück nicht die Person, sondern den Platz. Auch 
er war nicht der Mann. eine Erregung kund zu tun, aber er 
konnte es nicht ändern, daß er blaß und immer blasser 
wurde, daß sein Gesicht von Angst und Eifer ivie zerwühlt 
aussah, daß der Schiveiß ihm dick auf der Stirn stand; — 
renn er verlor — verlor, was er vielleicht eben gewonnen, 
im nächstei: Augenblick. 
Nicht einen Blick hatte er dafür, daß, je weiter der Abend 
vorschritt, um so eleganter und kostbarer die Toiletten der 
Damen wurden. 
Beim Fürsten Urulitscheff war Diner gewesen. — Die ganze 
vornehme Gesellschaft kani von dort noch in die Säle, um zu 
sehen und gesehen zu werden. 
Was der Erfindungsgeist der Modistinnen, der Reichtum,' 
die Verschwendungssucht und der feinste Geschmack Schönes 
und Schönstes in dieser Saison darzubieten vermocht hatten, 
das trat hier in Erscheinung. Die Großfürstin in ihrem mit 
edelsten weißen Straußfedern besetzten, von Diamanten und 
farbigen Steinen geradezu überrieselten weißen Sammetkleide, die 
Prinzessin Trubetzkoi in ihreni duftigen Crepekleide, das über 
und über mit Wasserlilien bestickt und niit Perlen und rosa 
Korallen garnidrt war, bis zu den amerikanischen Damen, 
deren Väter oder Gatten über hundert Millionen und niehr 
verfügten und die ihre Kleider ebenso mit den auserlesensten 
Edelsteinen und Spitzen schmücken ließen — es entfaltete 
sich in dieser Abendstunde eine Pracht, welche das ganze 
Publikum anzog und fesselte, selbst einen Teil der Mitspieler 
aufmerksam machte. 
Nur wenige waren so ganz in das fieberhafte Jagen 
nach Gewinn vertieft, daß sie gar nicht ausschauten, auch 
nicht einmal, als kleine Frauenhände, deren Finger ganz mit 
blitzenden Ringen, deren Handgelenke mit einer wahren Last 
funkelnder, leuchtender Armreife bedeckt waren, mehr zum 
Vergnügen heute, als im Ernst, hier ein Röllchen Goldstücke, 
dort einen dieser großen Scheine auf die Felder des grünen 
Tisches warfen, um zwei oder drei Minuten später lachend 
über den Geivinn oder mit einem Achselzucken über den Ver 
lust zurückzutreten. — 
Und er — er verlor immer! Und er war doch gekommen, 
um sich durch das Spiel zu retten vom geschäftlichen Ruin! — 
Er mußte gewinnen! Durchaus! Seine Ehre, seine Freiheit 
stand auf dem Spiel; — er hatte am dritten Tag von heute 
an zwanzigtausend Francs zu zahlen — Mündelgelder, anver 
trautes Gut, und er hatte sie nicht — hatte sie verloren in 
einer Börsenspekulation, oie ihn retten sollte. 
Die Sale waren schon fast leer. — Die Croupiers sahen 
bereits ungeduldig nach der Uhr! — Ta! —Es schlug! Das 
Spiel >var für heute zu Ende. — Unbegreiflich schnell waren 
die Geldsummen, welche die Bank eingeheimst, vom Tische 
verschivunden; — Männer, die man vorher nicht gesehn, 
traten zu den Croupiers — die Diener begannen schon aus 
den Seitentüren zu kommen. 
Ach, was künimert den Spieler der Mechanismus der Spiel 
bank ! — Der glückliche eilt rasch fort, sich im Hotel noch von 
den Aufregungen der letzten Stunde zn erholen — der 
unglückliche schleicht fast besinnungslos hinaus, oder er stürmt 
fort, sich draltßen auszutoben. 
* * * 
.Ich will nicht sterben — noch nicht, Constanze bedarf 
meiner noch, Leppo und Carlo noch mehr! Aber die — die 
mögen sich selbst helfen, meine Kleine, mein süßes Mädchen — 
kann das nicht," hätte der Schluß seines Gedankens geheißen, 
wenn nicht sein qualvolles, fürchtcrl ches Elend den Unglück 
lichen stumnl gemacht. 
Er — er allein war Schuld daran, wenn seine holde 
Tochrer ins Elena geriet — seine Söhne, die prächtigen 
kleinen Burschen, die mit soviel Liebe und Sorgfalt auferzogen 
ivorden, hilflos ans die eigene ungeprüfte Kraft gestützt, unter« 
gingen — er allein! Er ivar geachtet, wohlhabend, ein glück 
licher Mann gewesen; seine Gatlin starb ihm zu früh — 
das war's! Das? O, betrüge Dich doch nicht selbst, Nicolo 
Dncelti; — auf ein so schwaches Rohr hättest Du Dich nie- 
uials stützen können! — Was war's denn, was hat Dich an 
diesen Abgrund geführt, Nicolo Tucetti? Dein Leichtsinn, Deine 
fröhliche Sorglosigkeit, Deine Schwäche gegen Dich selbst und 
andere! — Ganz unmerklich, mit kleinen Schritten bist Du "so 
weit gekommen. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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