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Periodical volume Nr. 162, 13.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

fälschung vor d. h. ein Verbrechen, daS mit Zuchthausstrafe nach den 
Bestimmungen des Strafgesetzes geahndet werden muß. Vor der 
2. Strafkammer mußte sich Bosse wegen Urkundenfälschung und Unter- 
schlagung verantworten.. Er war geständig Dem Antrage desStaaS- 
anwaltS gemäß erkannte die Strafkammer auf 1 Jahr 6 Monate 
Zuchthaus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer 
von 3 Jahren. 
Mermischles. 
* Interessante Wettfahrten zwischen Dampf- und elektrischen 
Lokomotiven har die Neuyorker Zentralbahn jüngst auf einer Versuchs- 
strecke von sechs Meilen Länge anstellen lassen. Die genannte Bahn 
geht bekanntlich mit dem Plan um, auf ihren Vorort- und Fernlinicn 
(von 400 Kilometer Gleislänge) den elektrischen Betrieb einzurichten 
und eS sollte durch j-ne Wettfahrten nachgewiesen werden, daß die elek- 
tlischen Lokomotiven imstande seien, die bisher durch Dampf betriebenen 
Züge (4l 0—875 Tonnen Gewicht) mit der fahrplanmäßigen Geschwindig 
keit von 80—100 Kilometer per Stunde zu befördern. Die einzelnen 
Fahrten wurden so eingerichtet, daß stets beide Züge nebeneinander 
im selben Augenblick in Bewegung gesetzt wurden, sodaß ihre Beschleu- 
nigung und Geschwindigkeit unmittelbar verglichen werden konnten. 
Trotz ungünstiger Einrichtung der Stromversorgung schnitt die elek- 
Irische Lokomotive bei diesen Wettfahrten sehr gut ab. Wenn sie auch 
— infolge EpannungsabfalleS — bei'einigen Fahrten anfänglich hinter 
der Dampflokomotive zurückblieb, so holte sie das Versäumte doch sehr 
bald nach und brachte es bei der gleichen Belastung schließlich auf eine 
Fahrgeschwindigkeit von 130 Kilometer Per Stunde. Die Zeitung des 
Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen, welche einen längeren Bericht 
über diese Versuche bringt, bemerkt dazu folgendes: Was durch diese 
interesiante Wettrennen zunächst bewiesen wird, ist die unumstößliche 
Tatsache, daß die Leistungsfähigkeit der berühmten amerikanischen Riesen- 
lokomotiven mit ihren gewaltige» Größen- und Gewichtsverhältniffen 
keineswegs im Einklang steht. Die bekannte Borsigsche Heißdampf- 
lokomotioe, die nicht wesentlich schwerer als die elektrische Lokomotive 
der Zentralbahn ist, und die einen Zug von sechs Wagen mit 126 Kilo- 
Meter Per Stunde beförderte, würde sich höchstwahrscheinlich in den 
oben mitgeteilten Wettfahren wackerer gehalten haben, als die unge- 
heure Verbundlokomotive der amerikanischen Eisenbahn. Zum Schluffe 
bemerkt daS Blatt, daß der elektrische Betrieb von Fern- und Schnell- 
ügen in den Vereinigten Staaten wohl nähere und größere Aussichten 
abe, als auf den deutschen Bahnen; den Wettbewerb mit den neuesten 
Erzeugnissen des deutschen LokomotivbaueS dagegen werde die Elektro- 
technik wohl weniger leicht finden. 
' Wider den Eisenbahnerverband. Die Generaldirektion 
der sächsischen Staatsbahnen erläßt in ihrem Amtsblatts die folgende 
Warnung: In den letzten Monaten haben in Chemnitz, Dresden, 
Leipzig usw. mehrfach Arbeiter wegen Beteiligung an dem „Verbände 
der Eisenbahner Deutschlands" (Hamburg) aus dem Staatsdienste ent- 
fern! werden muffen. Unter den entlaffenen Arbeitern befanden sich 
leider mehrere Mitgliedervertreter und Vorstandsmitglieder der Betriebs- 
kranken- und Arbeiter-Pensionskaffe. Ein solcher Vertreter habe es 
sogar mit seinen Pflichten als Arbeiter der Etaatsbahnvcrwaltung für 
vereinbar gehalten, eine schließlich der polizeilichen Auflösung verfallene 
Versammlung von Mitgliedern jenes „Verbandes" in Leipzig als Vor- 
fitzender mitzuleiten. Mit der Tätigkeit der Arbeiter als Vorstands- 
Mitglieder usw. der Betriebskranken- usw. Kaffe steht die Entlaffung in 
keinerlei Zusammenhang. Unter Hinweis auf die bisher erlaffenen 
Verbote warnt die Generaldirektion nochmals vor jeder Beteiligung 
am „Verbände der Eisenbahner Deutschlands" und bemerkt, daß eine 
solch« „unnachstchtlich die Entfernung aus dem Staatseisenbahndienste' 
zur Folge haben werde. 
" Alle« schon dagewesen. Über die Statuten einer Sterbe- 
kaffe im alten Rom lesen wir in der „Beil, zu M. Allg. Ztg.": Auch 
das alte Rom hatte seine Sterkekaffen und Vereine mit Btgräbnis- 
fürsorge, di« sich mntatis mutandis nicht gar viel von den unsrigen 
unterscheiden und die, von ernsten humanitären Zwecken angefangen 
bis zu den jährlichen Festeffen und Vcrgnügungsabenden der Mit- 
glieder, alles aufzuweisen haben, was auch ein heutiger Begräbnis- 
verein bietet. Ein sehr lesenswerter Aufsatz des bekannten Hannover- 
schen Altphilologen Albert Müller in den „Neuen Jahrbüchern für 
daS klassische Altertum" beschäftigt sich eingehend mit den Sterbe- 
kaffen und Vereinen für Begräbnisfürsorge in der römischen Kaiser 
zeit und unterrichtet uns von den Namen, Mitgliedern, z. B. Fach- 
vereine und Begräbnisfürsorge der Schreiber, Liktoren, Boten, 
Herolde, Opferdiener, über die Einrichtungen, die Geldbeiträge und 
die Auszahlungen in Sterbefällen, die zwischen 75 und 850 Denaren 
variieren, u. a. m. Solche Körperschaften dienten entweder aus 
schließlich der Begräbnisfürsorge für die Mitglieder und ihre Ange- 
hörigen, wie es ja in Rom auch quasi Aktienvereine für Erbauung 
von Kolumbarien, ja auch Spekulationsbauten von solchen gab, 
oder die Begräbnisfürsorge war nur Nebenzweck. Die Vereine hatten 
nicht allein die Bestattung zu besorgen, sondern auch das Andenken 
des Verstorbenen an den Allerseelentagen (Parentalia) und an be- 
sonderen Denktagen des Vereins oder Daten, die den Verstorbenen 
angingen, zu Pflegen. Dafür erhielten' die Vereine nicht allein von 
Mitgliedern, sondern auch von außerhalb derselben stehenden frommen 
Stiftern Legate, wofür sie ganz analog mit den Stiftungen der 
heutigen katholischen Kirche die Verpflichtung übernahmen, Monument, 
Sarkophag und Urne und die gärtnerischen Anpflanzungen an dem 
Grabe für alle Zeiten in Ordnung zu halten und an den bestimmten 
Tagen die Opfer darzubringen. Unter den Inschriften, die fast 
allein das Material für diese sozialpolitische Einrichtung des kaiser 
lichen Roms abgeben, ist namentlich eine solche von Lanuvium. dem 
heutigen Divita Lavigna, zu nennen, die vom 9. Mai 139 datrert ist 
und das ganze Statut einer Sterbekaffe, des „ersprießlichen Kölle- 
giums der Verehrer der Diana und des Antonius", enthält. Die 15 
Paragraphen des Statuts handeln vom Eintrittsgeld und den 
Monatsbeiträgen, der Frist, nach welcher man bezugsrechtigt wird, 
dem Sterbegeld, von dem Verfahren bei Todesfällen auf der Reise, 
der Unpfändbarkeit des Sterbegeldes, demMusschluß der Selbstmörder 
von Extralasten der Freigelaffenen und dann in ausführlicher Weise 
von den Festlichkeiten; denn die Pflege heiterer Geselligkeit spielt in 
den Stcrbekaffenvereinen des alten Rom keine kleine Rolle. Eine 
Verpflichtung zur Leichenbegleitung ist bei diesen Vereinen nicht aus 
gesprochen; der einem anderen erhaltenen Statut sind den Säumigen 
Strafen angedroht. In Lanuvium wurden dafür die Mitglieder 
durch eine Geldverteilung zum Folgen veranlaßt. Unter den Ver 
einen, die Begräbnisfürsorge als accefforischen Zweck hatten, ist a s 
besonders intereffant der der „kaiserlichen Depeschenträger in Rar- 
bonne" und ein »Verein von Schauspielerinnen in Rom zu nennen. 
Die Vereine fielen auch unter ein Bereinsgcsetz, das namentlich die 
Zahl der Zusammenkünfte, und zwar wohl aus politischen vesorg- 
niffen, beschränkte. 
• Der niedliche Marienkäfer, auch Sonnenkälbchen oder 
Siebenpunkt genannt, ist jetzt allenthalben zu erblicken, und jedermann 
begrüßt den kleinen, rotröckigen Gesellen mit Vergnügen, heißt es doch 
im Volksmunde, daß er demjenigen Menschen, dem er zufliegt, Glück 
bringt. Nimmt man solch ein Käferchen in die Hände, so zieht eS 
sofort die Beine ein und stellt sich tot und gibt einige Tropfen gelben, 
häßlich riechenden SafteS von sich. Dieser aus den Gelenken der 
Beine kommende ölige Stoff wird, wie neuerdings erst nachgewiesen 
worden ist, nicht etwa von Drüsen ausgeschieden, sondern ist nichts 
anderes, als das unveränderte Blut des Käfers, das auf eine nunmehr 
auch aufgeklärte Weise nach außen tritt. Es ist festgestellt worden, 
daß in der Gelenkhaut der Beine deS Marienkäfers besondere Spalten 
vorhanden sind, durch die das Blut ins Freie gelangt, aber nur bei 
derjenigen Stellung der Beine, die der Käfer einnimmt, wenn er sich 
tot stellt. Die Bewegungen, die er hierbei macht, rufen einen erhöhten 
Druck des BluteS in den Beinen hervor, und dieses tritt dann durch 
die Spalten aus. die bei anderen Bcinstellungen verschloffen bleiben. 
Das Bluten der Marienkäfer ist als ein DerteidigungSmittel gegen 
insektenfreffende Tiere anzusehen. Durch Versuche ist nachgewiesen 
worden, daß Eidechsen und Amphibien die von ihnen verschlungenen 
Marienkäfer sofort wieder auswarfen. Kreuzspinnen rührten die mit 
dem Safte von Marienkäfern bestrichenen Fliegen nicht an, ergriffen 
sogar die Flucht vor ihnen und begannen bei großem Hunger erst 
nach längerem Zögern und wiederholten Kundgebungen des Wider- 
willens sie auszusaugen. Die Käfer können sich daher ohne jede 
Gefahr den Blicken insektenfressender Tiere aussetzen. Macht eine« 
von diesen, weil es jenen vielleicht zum ersten Mal begegnet, einen 
Angriff auf sie, so erhält es sofort eine Probe deffen, was es zu 
erwarten hat. Sechs Tropfen des widrigen Blutes treten aus, und 
diese genügen wahrscheinlich meist, um dem Feinde den Appetit für 
immer zu verleiden. Der Mensch kann mit der Wehrhaftigkeit dieser 
Tierchen zufrieden sein, denn er hat an den kleinen Käfern und ihren 
Larven mächtige Freunde im Vernichtungskampfe gegen das im 
Sommer so stark auftretende Geschlecht der Blatt- und Schildläuse. 
' Keine Gefahr. Lehrer: »Du kannst aus der Schule aus- 
bleiben, so lange Deine Mutter die Masern hat." — Schüler: ,O, 
da brauchen Sie keine Angst zu haben, daß ich sie von ihr kriege; 
sie ist bloß meine Stiefmutter! Von der kriege ich nie etwas!" 
Briefkasten. 
Ein Bekehrter. Mit Ihren Ausführungen „Speist im Ort", 
angebliche Mißstände in einem Steglitzer Restaurant betreffend, sind 
wir völlig einverstanden. Warum nennen Sie uns aber Ihren Namen 
nicht? Der Wirt wird sich natürlich an uns halten, falls er in Jhrm 
Ausführungen Beleidigungen findet. Wir sollen also dann die Suppe 
ausessen, von der wir nicht einmal wissen, wer sie eingebrockt. Machen 
wir nicht! 
Amtliche Anzeigen. 
Bekanntmachung. 
Die Rotlaufseuche unter dem Schweine- 
bestände des Eigentümers August Balz in 
Schmargendorf, Breite Straße 23 ist er 
loschen. 
Friedenau, den 11. Juli 1905. 
Der Amts-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
r Danksagung. 's 
Für die uns ans Anlaß unserer t 
‘ Silber Hochzeit erwiesenen Aufmerk 
samkeiten. sagen wir auf diesem « 
Wege allen Freunden und Be- v 
kannten herzlichsten Dank. f 
Hermann Schutze nebst Frau 
geb. Platzeck. 
Schöneberg, den 13. Juli 05. 
Fricdenauerstr. 63. 
Friedenauer 
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Friedenau, Rheinstrasse 9 
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Oeffentliche Ausschreibung. 
Für den Neubau des Direktor-Wohnhauses am Maybachplatz sollen nachstehende 
Arbeiten in öffentlicher Ausschreibung vergeben werden: 
Tischlerarbeiten 
Schlofferarbeiten, 
Glaserarbeiten, 
Maler- und Anstreicher-Arbeiten, 
Gas- und Wafferanlagen, 
Elektrische Anlagen, 
Töpferarbeiten. 
Die Unterlagen können im Baubureau des Gymnasiums von 9—1 und von 
3—5 Uhr Nachmittags eingesehen werden oder sind gegen Erstattung der Schreib 
gebühren dort erhältlich. 
Die Eröffnung der Angebote erfolgt am 18. Juli, Nachmittag 3 Uhr, im Bau 
burau des Gymnasiums am Maybachplatz. 
Friedenau, den 12. Juli 1905. 
Der Gemeinde-Vorstand. 
Schnackenburg. 
Boranzeige. 
Den hochgeschätzten Bewohnern von Friedenau 
und Steglitz die ergebene Mitteilung, daß daS 
Mechanische Theater 
von H. Potthar st [ssso 
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