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Periodical volume Nr. 161, 12.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Fmdkimkl z«K«l°An;kiskr. 
GKichzeiÜg Organ für den Hmdenauer Grtsteil von Schöneberg und den Bezirksverein Süd-West. 
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Fernsprecher: Nr. 129. 
»r. 161 
Friedenau, Mittwoch den 12. Juli 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Hannover. Gestern Abend verübte der Kesselschmied 
Koch auf seine frühere Geliebte, die von ihrem Manne 
getrennt lebende Frau Weffer aus Isernhagen, die nichts 
mehr von ihm wiffen wollte, einen Mordversuch, indem 
er in der Wohnung ihrer Verwandten in der Schulstraße 
ihr mehrere Schläge mit einem Hammer auf den Kopf 
versetzte. Die Frau erlitt furchtbare Verletzungen. Man 
zweifelt an ihrem Aufkommen. 
Bremen. Die Aussperrung der 3000 Werftarbeiter 
wurde aufgehoben. Am Donnerstag beginnt wieder 
die Arbeit. 
Wien. Bei einer Übung des Kreuzers „St. Georg" 
im Golf von Fasana bei Pola wurde eine Dampfbarkasse 
durch ein Torpedoboot zum Sinken gebracht; die Mann 
schaft wurde gerettet. 
Budapest. Da der Anarchist Alexander Farras, 
der das Attentat auf König Alfons von Spanien verübt 
haben soll, sich angeblich in Ungarn aufhält, richtete die 
Pariser Präfektur an die ungarische Polizei das Ersuchen, 
ihn zu verhaften und auszuliefern. 
Nom. DaS Ersuchen des Kardinals Perraud an 
läßlich des französischen Nationalfestes, welches in diesem 
Jahre auf einen Freitag fällt, das Fastenverbot aufzu 
heben, ist vom Vatikan rundweg abgelehnt worden. 
Warschau. Die Kommission zur Ausarbeitung von 
Vorschlägen für die Einführung von Semstwos in Polen 
wird im nächsten Monat ihre Tätigkeit beginnen. 
Moskau. Auf Grund der Aussagen des Mörders 
des Gouverneurs Schuwalow gelang es der Polizei, 
mehrere geheime Zusammenkunftsorte der Revolutionäre 
sowie eine Bombenwerkstätte aufzuheben. Unter den Ver 
hafteten befinden sich einige den besseren Ständen ange 
hörende Personen. 
Petersburg. Die Reise des Zaren nach Moskau 
ist, wie verlautet, auf den 16. d. Mts. festgesetzt. 
Brüffel. Nach dem „Zwanzigsten Jahrhundert" ist 
die Aussperrung der Weber Verviers bereits wieder auf 
gehoben. 
Paris. 200 kanadische Industrielle sind gestern hier 
eingetroffen und werden heute vom Präsidenten Loubet 
empfangen werden. 
Nach Annahme des Amnestiegesetzes durch den Senat 
wird nunmehr auch Deroulöde nach Frankreich zurückkehren. 
Das Palais Castillo, welches der verstorbenen 
Königin Jsabella von Spanien gehörte, ist von einem 
Unternehmer gekauft worden, der es niederzureißen be- 
Var entschleierte Bild zu Sais. 
Roman von Dr. F. Stolze. 
yg t«achdr»ck antaten.) 
„Freilich sagte sie's Ihnen. Sie versprach Ihnen ja 
auch Dienste wie früher zu leisten. Erinnern Sie sich doch! 
Oder soll ich noch deutlicher werden?" 
Norris sah mich entsetzt an. Er war offenbar völlig 
überrascht. Da kam ihm der Präsident zu Hilfe: 
„„Und Sie bilden sich ein, daß wir Ihnen Glauben 
schenken werdend" 
„Sie werden es wohl müssen. Wenn Sie mich dazu 
zwingen, werde ich noch vielmehr erzählen. Ich werde er 
zählen von einem Morde, der in der Nacht vom 30. April 
zum 1. Mai im Chinesenpark von San Francisco stattge- 
funden hat, ich werde verlangen, daß Professor Wenham 
daseist vernommen wird, dem ich sofort die nötigen Mit 
teilungen gemacht habe, ich werde.... Aber was sehen Sie 
mich so fassungslos an, Tom Norris?" 
Er war leichenblaß und schluckte kramphaft, als ob 
er ersticken sollte. Dann stotterte er mit kaum verständlicher 
Stimme: 
„„„Ich beantrage die Vernehmung von Frau Nora 
Fernbach." "" 
Jetzt war die Reihe des überraschten Staunens an mir. 
Die Vernehmung von Nora! Mso war sie nicht tot! Also 
hatte ich sie gar nicht gemordet! Ein Stein fiel mir vom 
Herzen. Und nun begriff ich, weshalb in der Anklage von 
Mordanfall und nicht von Mord die Rede gewesen war. 
Aber wenn es sich so verhielt, konnte ich doch unmöglich 
verurteilt werden. Mit höchster Anstrengung unterdrückte 
ich meine Erregung und horchte gespannt, was nun ge 
schehen würde. 
«„„Ich hatte gehofft,""" sagte der Präsident, „„„der 
jungen Dame bei ihrem sehr angegriffenen Zustande die 
Vernehmung ersparen zu können, zumal sie mich dringend 
darum gebeten hatte. Aber ich sehe schon, es geht nicht 
an, und so vertage ich, denn die Sitzung auf eine halbe Stunde 
und werde Frau Nora Fernbach herbescheiden lassen.""" 
Man brachte mich in meine Zelle zurück. Was stürmten 
in der kurzen Zeit nicht für Gedanken auf mich ein, Freude, 
absichtigt. Damit erledigt sich auch das Gerücht, daß 
König Leopold von Belgien das Palais käuflich er 
worben hat. 
Der Redakteur des „Gaulois" hatte mit Delcaffö 
ein Interview über die marokkanische Frage. Delcassö 
erklärte u. a. folgendes: Eine ernste Politik wird nicht 
von Gefühlen geleitet, nicht mit Erinnerungen und Be 
dauern über Vergangenes gemacht, vielmehr in der Gegen 
wart und unter Zugrundelegung der Interessen der Länder. 
Delcasss erklärt, daß Frankreich nur eine Annäherung un 
England vornehmen dürfe, mit welchem Lande der 
Handelsaustausch ein bedeutender sei, während die deutschen 
Waren den französischen Markt überschwemmte. Weiter 
sagte Delcasse, wenn wir die Sache genauer betrachten, 
so müssen wir uns gestehen, daß es für uns ein Ding der 
Unmöglichkeit ist, mit der Waffe in der Hand gegen Eng 
land zu kämpfen. Wir sind nicht imstande, die Über 
legenheit Englands zur See zu stürzen. Für ein Kriegs 
schiff, welches wir bauen, baut England deren fünf. Es 
ist daher besser, sich vor der kalten Vernunft zu beugen 
und auszurechnen, was uns die Mithilfe der Macht Eng 
lands bei gewiffen Eventualitäten nutzen kann. Was unS 
diese eventuelle Mithilfe bedeutet, daS ist die tatsächliche 
Unfähigkeit Deutschlands, uns mit Krieg zu ^überziehen. 
Auf die Frage des „Gaulois"-Mitarbeiters, ob die Gefahr 
eines Konfliktes zwischen Frankreich und Deutschland seit 
Beginn der Marokkovechandlungen bestanden habe, er 
klärte Delcasse, er habe diese Frage niemals ernst ge 
nommen, denn im Falle eines Krieges mit Deutschland 
hätte England Frankreich unterstützt und die im Werden 
begriffene deutsche Kriegsflotte völlig zermalmt, sowie seine 
Handelsinteressen auf unabsehbare Zeit lahm gelegt. 
Madrid. Der gestrige Ministerrat bewilligte den 
Kredit für 13 Millionen für Andalusien. 
Konstanza. Das russische Geschwader ist, nachdem 
der „Potemkin" flott gemacht, wieder nach Sewastopol 
abgegangen. 
B»m Rnsfisch-Japaittschen Kriegsschauplatz. 
London. Nach Meldungen aus der Mandschurei ist 
nunmehr Wladiwostok von den Japanern völlig blockiert. 
Lokales. 
t Bestätigung. Die Herren Schöffen Bache und 
Sadee, von denen ersterer bekanntlich in vorletzter 
Gemeindevertreter-Sitzung wiedergewählt und letzterer neu 
gewählt wurde, haben die Bestätigung des Landrates 
gefunden. 
daß ich sic nicht getötet hatte, Besorgnis vor der Art 
ihres Zeugnisses. 
Man führte mich wieder in den Saal, die Sitzung 
wurde von neuem eröffnet, und der Präsident befahl, die 
Zeugin hereinzuschaffen. 
Sie lag, in Kissen gebettet, auf einem Rollstuhl. Ihr 
Gesicht war sehr bleich, ihre Augen flackerten unruhig hin 
und her, und streiften mich nur schnell und verstohlen. 
Der Präsident legte ihr die Formfragen vor. Sie ant 
wortete mit schwacher Stimme. 
„„„Ist es wahr,""" fuhr der Präsident fort, „„„was 
der Angeklagte behauptet, daß er sich im Nationalpark von 
Ihnen getrennt habe, weil Sie ihn bestohlen und Ihren 
neuen Liebhaber angestiftet hätten, einen Ünfall bei seinen 
Uebungen zu veranlassen? Ist es wahr, daß der Direktor 
des Concordia-Theaters und der Distriktsbeamte dies be 
stätigen kann? Ist es wahr, daß die Zeugin dem Zeugen 
Tom Norris in Chicago keinerlei Mitteilungen über hoch 
verräterische Pläne des Angeklagten, sondern Mitteilungen 
ganz anderer Art gemacht hat?""" 
Mein Auge ruhte gespannt auf Nora. Sie hatte die 
Hände krampfhaft verschlungen und bewegte die Finger 
mechanisch hin und her. Dann sandte sie einen scheuen 
Blick zu mir herüber, wandte ihn jedoch schnell wieder ab. 
Ihre Lippen zitterten leise, aber kein Laut wurde hörbar. 
„„„Ich mache die Zeugin darauf aufmerksam,""" fuhr 
der Präsident fort, „„„daß sie ihr Zeugnis verweigern 
kann, wenn sie sich dadurch irgendwie zu schädigen 
glaubt." " " 
Noch einmal blickte sie schnell zu mir herüber, dann 
flog es wie ein Aufatmen aus schwerer Angst über ihr 
Gesicht, und sie flüsterte: 
„„„Ich verweigere die Aussage.""" 
Was mochte in diesem Augenblicke in ihr vorgegangen 
sein? Scheute sie sich, einen Meineid zu schwören, oder, 
konnte sie sich nun doch nicht entschließen, dem Manne, den 
sie geliebt hatte, den Todesstoß zu versetzen? 
Im Zuhörerraum ertönte ein dumpfes Murren. Man 
war unzufrieden mit Noras Verhalten. Auch Norris kaute 
zornig an seinem Schnurrbart. 
„„Unter diesen Umständen,"" sagte der Präsident, in 
dem er sich an ihn wendete, werden wir wohl zur Ver- 
ch Ein Bergleich zwischen Charlottenburg und 
Friedenau, so schreiben Berliner Zeitungen, der aller 
dings sehr zu Ungunsten Charlottenburgs ausfällt, drängt 
sich bei Betrachtung der verflossenen Jubiläumsfestlich- 
ktiten auf. 
Die 15 000 Seelen zählende Gemeinde Friedenau feierte im 
November v. Js. ihr 30 jähriges Bestehen unter freudiger Anteil- 
nähme ihrer Bewohnerschaft. DaS Fest erhielt damals besondere 
Weihe durch die über alles Erwarten große Zahl von Stiftungen, die 
wohlhabende Bürger zum Besten der Armen, Schulen und anderer 
gemeinnütziger Einrichtungen vermacht haben. Während und nach 
dem Feste wurden solche Stiftungen angemeldet. Wenn dieselben auch 
in keinem Falle die Höhe von 5000 M. überschritten, so war doch durch 
die Zahl derselben — insgesamt 10 — der Gemeinsinn der Bürger- 
schast aufs schönste dokumeutiert worden. Für die 200 Jahrfeier Char 
lottenburgs hatte man eine Fülle großmütiger Spender und Stiftungen 
mit um so größerer Sicherheit erwartet, als Charlottenburg, das von 
fachkundiger Seite als die reichste Stadt Preußens gefeiert zu werden 
pflegt, unllr allen Stadtgemeinden die meisten Millionäre zu seinen 
Bewohnern zählt. Die Erwartungen waren auch deshalb so hoch- 
gespannt, weil es in anderen Großstädten bei ähnlichen Feiern 
Millionen-Sliftungen gab, die den Namen zahlreicher Bürger späteren 
Generationen erhielt. Freilich gab Kommerzienrat Direktor Steinthal 
mit seiner Stiftung für Errichtung von weiteren Waldschulen ein 
gutes Beispiel vor Beginn des Festes; allein er fand nur bei einem 
einzigen Herrn Nachahmung, der 3000 M. für verschämte Arme 
spendete ... Im übrigen aber gab eS — zugeknöpfte Taschen." 
Wir bemerken hierzu, daß die, anläßlich des Orts 
jubiläums gemachten Stiftungen zusammen den hübschen 
Betrag von 10 000 M. überschreiten. Charlottenburg 
kommt also bei dem Vergleich tatsächlich sehr schlecht weg, 
unser Friedenau hat eben gezeigt, daß hier Männer 
wohnen, die ein warmes Herz haben, indem sie besonders 
die Stiftungen dem Fonds für verschämte Arme oder 
anderen kommunalen Einrichtungen unter Berücksichtigung 
der Armen zukommen ließen. 
-j- Silberne Hochzeitsfeier. Gestern beging unser 
Mitbürger der Gastwirt und Hausbesitzer Hermann 
Schulze, Friedenauerstraße 63, mit seiner Gemahlin in 
bester Gesundheit und bei körperlicher wie geistiger Frische 
die Feier der silbernen Hochzeit. In großer Zahl wurden 
dem Jubelpaar Beglückwünschungen, Blumenspenden und 
kostbare Geschenke zuteil. Vormittags erschienen die Ab 
ordnungen der Vereine, denen Herr Schulze seit Jahren 
angehört, und zwar für den Krieger- und Landwehroerein 
die Herren Stoltzenburg, Wegner, Baumgart; Verein der 
Gast- und Schankwirte Friedenaus: die Herren Fechner, 
Gundlach, Kiewitz, Siepert, Schreiber und für den Schöne 
berger Gastwirtsverein die Herren Grund, Thiel und 
Birkholz. Herzliche Ansprachen erfolgten und tiefgefühlten 
Dank erwiderte der Jubilar. Aufs Beste wurden die 
Erschienenen bewirtet. Abends fand im „Rheinschloß die 
nehmung des Direktors und des Distriktsbeamken, viel 
leicht auch des Professors Wenham schreiten müssen."" 
„„„Ich begreife nicht, Herr Präsident,""" erwiderte 
Norris mit vor Erregung bebender Stimme, „„„was das 
nutzen soll. Der Angeklagte bringt alles mögliche vor, 
was gar nicht zur Sache gehört. Es steht fest, daß er 
Frau Nora Fernbach beinahe getötet hätte. Man kann ihm 
ja mildernde Umstände zugestehen. Wenn Frau Fernbach 
nicht ^xcden will, so müßte, sollte ich meinen, mein Zeug 
nis genügen!""" 
„„In der Tat sollte es das,"" wandte sich der Präsident 
zu mir. „ „Was sagen Sie zu diesen Worten unseres edlen 
Norris, der sogar mildernde Umstände für sie in Vor 
schlag bringt?"" 
„Ihres edlen Norris? Hahaha! Ich sage dazu, daß 
dieser edle Mann ein gemeiner, hinterlistiger Mörder ist, 
daß er in jener Nacht im .Chinesenpark durch die Bande, 
an deren Spitze er steht, den Fabrikarbeiter Stimming, weil 
er zwei Verwarnungen zum Trotz mehr arbeitete, als Norris 
ihm vorgeschrieben hat, ermorden ließ, ich sage " 
Ich Narr, der ich nicht schweigen konnte! Er würde 
mir geholfen haben, glimpflich davon zu kommen, denn 
er hatte davor gezittert, daß ich seinen Nimbus zerstören 
könnte. Jetzt, wo ich gesprochen hatte, kannte er kein Er 
barmen mehr. Wie ein Rasender sprang er auf einen Tisch 
und rief mit seiner dröhnenden Stimme durch den Saal: 
„„„Und, das duldet Ihr, Mitbürger, daß dieser 
deutsche Hund mich ungestraft anbellen darf? Ihr schenkt 
ihm euer Ohr und hört auf seine Verleumdungen? Ich 
aber sage euch: Hier heißt es Farbe bekennen! Wer mein 
Freund, oder vielmehr der Freund unseres erhabenen.Vater 
landes ist, der duldet nicht, daß dieser Mensch länger sein 
Gift ausspritzen darf. Das Urteil, das Urteil!""" 
Mit Donnerstimme wiederholte die Versammlung die 
beiden letzten Worte. Eingeschüchtert saßen die Geschworenen 
da und blickten sich fragend an. Dann flüsterte der Obmann 
dem Präsidenten etwas ins Ohr. Und nun erhob sich dieser, 
wie bezaubert von dem starr auf ihn gerichteten Blick des 
Volkstribunen, und sagte: _ 
„ „Meine Herrn Geschworenen, ich frage Sie, ob Sie 
die Verteidigung des Angeklagten noch länger mit anhören 
wollen?""
        
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