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Periodical volume Nr. 228, 28.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Fmdeimer CakaUJlnsrigcr. 
GleichzeiÜg Organ für den Hriedenaner Grtsteil von 
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»». 160» 
Friedenau, Dienstag den 11. Juli 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Esten. Da die Arbeitgeber im Baugewerbe die 
versprochenen Bergleichsverhandlungen mit den Arbeit 
nehmern nicht eröffneten, brachte Oberbürgermeister 
Zweiger aufs neue den zurückgezogenen Antrag auf Be 
willigung von 20 000 M. für die Arbeiter für die nächste 
Stadtverordnetensitzung ein. 
Koblenz. Das hiesige Schwurgericht sprach den 
evangelischen Pfarrer Zimmermann aus Bacharach am Rhein 
von der Anschuldigung des Meineides frei. 
Konstanz. Die sozialdemokratischen Gäste sind 
wieder abgereist und die Stadt zeigt wieder das Alltags 
bild. Kein Soldat darf mit Zivilisten sprechen. Die 
lokale Presse verurteilt aufs heftigste allgemein die 
getroffenen Maßregeln der Regierung. 
Paris. Der frühere französische Gesandte in Berlin 
Arrago erklärte, es sei unmöglich gewesen, etwas besseres 
von den Unterhandlungen zu erwarten. Dadurch, daß wir 
an der internationalen Konferenz teilnehmen, wissen wir, 
wohin wir gehen, denn die deutsche Regierung hat begriffen, 
daß es für uns notwendig ist, legitime Garantien zu er 
halten und die vor der Kammer mitgeteilten Meinungs 
austausche geben uns die Genugtuung, zu welcher wir 
berechtigt sind. Der frühere Kolonialminister Chaotemps 
erklärte, er sei sehr befriedigt. Ohne Zweifel sei es eine 
Konzession, die Frankreich gemacht habe, aber Frankreich 
hätte sich ins Unrecht gesetzt und es ist keine Unehre, sein 
Unrecht einzusehen. Im großen und ganzen sei der Ein 
druck, den die Lösung der Angelegenheit auf ihn mache, ein 
guter. In der „Humanttö" erklärt Jaurds, die ministerielle 
Erklärung sei die beste Lösung der Schwierigkeiten und 
könne als die endgültige Beilegung des diplomatischen 
Zwischenfalles betrachtet werden, der während mehrerer 
Wochen sehr schwer auf den deutsch-französischen Beziehungen 
lastete. Clemenceau schreibt in der „Aurore": Rouvier habe 
kluger Weise die Sache aus dem bodenlosen Dorngestrüpp 
gezogen, in welchem sie sein Vorgänger gelassen hatte. Das 
Ergebnis reiche Rouvier zur Ehre, Freunde und Feinde der 
Regierung müßten es sich angelegen sein lassen, dies an 
zuerkennen. Die Note lasse das französische Marokko- 
abkomuien mit anderen Mächten völlig unberührt. Frank 
reich konnte an diesem Punkte nicht rütteln lassen, keine 
französische Regierung hätte dulden können, daß das Aus 
land in irgend einer Form dies Abkommen störte. 
Brüste!. Seit gestern haben 46 Webereien in 
Berviers ihre Fabriken geschlossen, wodurch ca. 2500 
Arbeiter brotlos geworden sind. 
Allgemeines. 
0 Neues von der Alters- und Jnvaliden- 
verficherung. Durch Bekanntmachung des Bundesrats 
ist vorgeschrieben, daß vom 1. Oktober an alle in Quittungs 
karten für Jnvalidenoerffcherte eingeklebten Marken ent 
wertet werden mllffen, während bisher die Entwertung 
nur für Marken vorgeschrieben war, die für mehr als eine 
Woche gelten. Die Entwertung erfolgt durch Angabe des 
Das entschleierte Bild zu $ais. 
Roman von Dr. F. Stolze. 
^ lR-chdrxck »«loten.) 
Ich konnte es nicht bestreiten. Jetzt nahm der öffent- 
liche Ankläger das Wort: 
„„„Meine Herren Geschworenen! Die Sache liegt so 
ungemein klar, daß ich nicht viel Worte zu verlieren brauche. 
Daß dieser Deutsche einer der gefährlichsten Hochverräter 
ist, kann nicht bezweifelt werden. Offenbar hat er sich in 
unser Land nur zu Zwecken des Umsturzes eingeschlichen, 
wahrscheinlich unterstützt von seiner Regierung, die, als 
Hauptvertreterin der frciheitswidrigen Bestrebungen, ihren 
größten Feind in unserem aufgeklärten Lande sehen muß! 
(Laute Cheers.) Ich denke, meine Herren Geschworenen, 
Sie werden mit mir keinen Augenblick im Zweifel darüber 
sein, daß der Angeklagte des Hochverrats schuldig ist. Ich 
habe genug gesagt.""" (Wiederholte Cheers.) 
Ich erhob mich zur Gegenrede. Aber ein furchtbarer 
Tumult aus dem Zuhörerraum erstickte jedes meiner Worte. 
Ich sah, wie der Obmann der Geschworenen sich erhob und 
zum Präsidenten trat, der ihm beifällig nickend zuhörte. 
Dann ergriff dieser selbst das Wort und rief in den sich 
nun beruhigenden Lärm hinaus: 
„„Der Obmann der Geschworenen hat mir soeben er 
klärt, daß dieselben bei der Klarheit der Sachlage auf die 
Verteidigung des Angeklagten verzichten. Sie sind sich be 
reits schlüssig geworden und erklären einstimmig den An 
geklagten des Hochverrates für schuldig."" (Laute Cheers.) 
Ich sank vernichtet auf meinen Platz zurück. War das 
eine Gerichtsverhandlung, war das Gerechtigkeit? 
Tages der Entwertung in Ziffern mittelst Tinte; zum 
Beispiel „1. 10. 05" bei Entwertung am 1. Oktober 1905. 
Eine sehr segensreiche Änderung erfährt das Formular 
der nach dem 1. Oktober 1905 ausgegebenen Quittungs 
karten. Bekanntlich erlosch jeder Alters- oder Jnvaliden- 
Rentenanspruch und jeder Anspruch auf Erstattung von 
Beiträgen im Falle einer Verheiratung oder des Todes 
des Versicherten, wenn innerhalb zweier Jahre nach Aus 
stellung der Karte nicht für 20 Beitragswochen bei den 
Versicherungspflichtigen und 40 Beitragswochen bei den 
zur Versicherung Berechtigten Beiträge gezahlt wurden. 
Bei der Gleichgiltigkeit, mit der vielfach das Marken 
kleben besorgt wurde, war es eine leider häufige Er 
scheinung, daß aus diesem Grunde eine Rente trotz eines 
arbeitsreichen Lebens versagt werden mußte. Das neue 
Formular enthält nun in dem Aufdruck auf der Außen 
seite diese Bestimmung über den Verlust der Rechte. Es 
ist zu hoffen, daß durch diesen Hinweis auf die Nachteile 
der unterlassenen Markenverwendung die Versicherten fortan 
mit größerem Eifer ihre Interessen auf dem Gebiete der 
Invalidenversicherung wahren, und daß der Versicherungs 
gedanke zum Heile der arbeitenden Bevölkerung eine 
wesentliche Ausbreitung erfährt. 
sj Ferienkarten im Fernverkehr. Wie gemeldet, 
sollen für die Zeit der großen Schulferien und zwar bis 
zum 14. August d. I. versuchsweise auch im Fernverkehr 
Ferienkarten — Stamm- und Nebenkarten 2. und 
3. Wagenklasse — wie sie bisher nur im Vorort-Verkehr 
zugelassen waren zur Ausgabe gelangen. Wie die Königl. 
Eisenbahndirektion Berlin bekannt macht, sind die neuen 
Ferienkarten auch von Vororten nach Vorortstationen unter 
den bereits mitgeteilten Bedingungen zulässig. 
Lokales. 
P Ordensverleihung. Dem Rechnungsrat Herrn 
Friedrich Schmidt, bisher bei der Hauptverwaltung der 
Staatsschulden, ist der Kronenorden dritter Klasse verliehen 
worden. 
f Verbreiterung des Bahnhofes Friedenau- 
Wilmersdorf. Die Arbeiten an der Verbreiterung des 
Bahnhofes Friedenau-Wilmersdorf schreiten rasch vorwärts. 
Die Unterführung ist nahezu völlig fertiggestellt. Nach 
Vollendung der Arbeiten wird der Bahnhof einen ent 
schieden würdigeren Anblick bieten, als bisher. 
t Die Beiträge für die Handwerkskammer 
betragen für die Friedenauer Gewerbetreibenden in diesem 
Jahre 219,62 M. Erhoben werden 5 Prozent der ver- 
anlagteu Gewerbesteuer. An der obigen Summe sind 170 
Gewerbebetriebe beteiligt in welchen 482 Gesellen und 113 
Lehrlinge beschäftigt sind, ein Zeichen, daß der Friede 
nauer Gewerbebetrieb im Verhältnis zur Einwohnerzahl 
ein ziemlich großer ist. 
f Die neue Bedürfnisanstalt am Marktplatze, 
scherzweise bekanntlich das kleine Rathaus genannt, wird 
in den nächsten Tagen eröffnet werden, nachdem die Bau 
arbeiten vollendet sind. Der Bau ruft einen schönen 
Nachdem sich der Lärm etwas gelegt hatte, ergriff der 
Präsident abermals das Wort: 
„ „Wir kommen zum zweiten Punkte der Anklage. Meine 
Herren Geschworenen, der höchste Stolz unseres glorreichen 
Staatswesens ist Gerechtigkeit! (Wiederholte Cheers.) Ge 
rechtigkeit muß auch dem größten Verbrecher zuteil wer 
den. (Cheers.) Ich hoffe daher, ganz in ihrem Sinne zu 
handeln, wenn ich sage, daß die Rechtfertigung des An 
geklagten in Bezug auf Punkt 2 mir gegründet erscheint. 
(Zustimmung der Geschworenen.) Denn es ist in der Tat 
ein Menschenrecht, daß. man durch eine offenstehende Tür 
hindurchgehen darf, solange man nicht direkt daran ver 
hindert wird. Da nun, wie erwiesen ist, der Gefängnis 
wärter in der Trunkenheit mehrere Türen, darunter auch 
die zur Zelle des Angeklagten, unverschlossen gelassen hat, 
ist der Angeklagte in Ausübung seiner Menschenrechte ge 
wesen, als er das Gefängnis verließ, und ich erlaube mir 
die Anfrage an den Herrn Staatsanwalt, ob er nicht die 
Anklage in Bezug auf Punkt 2 fallen lassen will. Ich kann 
dies 'mit um so leichterem Herzen tun, als ja die Strafe 
für diesen Punkt gegenüber der für die beiden anderen 
Punkte kaum in Betracht kommt!"" 
Der öffentliche Ankläger erhob sich: 
„„„Ich kann dem Herrn Präsidenten nur zustimmen, 
ckustitia kunciamentum reipublioas!" " " (Donnernde Cheers.) 
Welch' elende Farce! Tiefe Verachtung erfüllte mich 
bei den nun folgenden Worten des Präsidenten. 
„ „Sie sehen, Angeklagter, wie hoch die Gerechtigkeit 
in diesem Lande steht, Hhren anderweitigen schweren Ver 
brechen zum Trotz läßt die Anklagebehörde die Anklage 
in Bezug auf Punkt 2 fallen und die Geschworenen stimmen 
dem bei."" (Hipp, hipp, hipp, Hurrah!) 
Eindruck hervor, obwohl im Stile einfach gehalten, 
gereicht er dem Marktplatze sicherlich zum Schmucke. 
f Die Geleise für die neue Linie 88 lind nunmehr 
bis über die Friedenauer Brücke gelegt. Zugleich wurde 
die Beckerstraße mit Granitsteinen neu gepflastert. 
-j- Angesichts der Ferien wollen wir nicht ver 
fehlen, unsere Leser darauf hinzuweisen, daß Sommer 
frischler und Vergnügungsreisende etwaigen Pflichten als 
gerichtliche Zeugen durch ihre Abwesenheit nicht entzogen 
sind, sie haben vielmehr der gerichtsamtlichen Aufforderung 
unbedingt Folge zu leisten, andernfalls sie in Geldstrafe 
bis zu 300 M. verfallen können. Glücklicherweise gibt es 
auch hier einen Modus, seiner Pflicht zu genügen, ohne 
deshalb seinen Aufenthalt im Bade oder in der Sommer- 
«frische zu unterbrechen. Man schreibt nämlich einfach an 
die betreffende Gerichtsabteilung, daß man sich da oder 
dort auf Sommerurlaub befindet, weshalb man bittet, am 
nächsten Gerichtssitze protokollarisch vernommen zu werden. 
Dieses Bittgesuch mit einer Retourmarke versehen, findet 
fast immer Gehör. Lautet aber die Antwort ablehnend, 
weil z. B. auf die Anwesenheit des Zeugen vielleicht wegen 
einer Konfrontierung großes Gewicht gelegt wird, so reist 
man auf ein oder zwei Tage in die Heimat zurück, er 
scheint zum Termin und läßt sich dann von der Gerichts 
kasse unter Vorzeigung der Rückfahrkarte oder einer eisen 
bahnamtlichen Bescheinigung, daß die Rückfahrt in die 
Heimat an dem betreffenden Tage stattgefunden hat und 
das Geld für eine neue Fahrkarte gegen Quittung hinter 
legt worden ist, dieses Reisegeld nebst einigen Zehrgroschen 
vergüten. 
t Geländeübungen. Sowohl in unserer nächsten 
als auch weiteren Umgebung finden zur Zeit größere Ge 
ländeübungen der Infanterie und Kavallerie statt. Mit 
Sang und Klang marschieren die Truppenteile in den 
Vormittagsstunden durch unseren Ort in ihre Kasernen 
zurück. 
f Vom neuen Sportpark. Der neue Sportplatz 
östlich der Wannseebahn, auf Steglitzer Gebiet, wird kaum 
bis zum 1. August, wie geplant war, der Benutzung über 
geben werden können, obwohl dort gegen 100 Arbeiter 
beschäftigt sind. Bis jetzt weist nur eine vom alten 
Sportpark übernommene Tribüne, die auf dem Gelände 
aufgestellt ist, auf die eventuelle Zukunft des Platzes hin. 
Mit der Anlage der Rennbahn geht es nur langsam vor 
wärts, immerhin erhält man aber ein Bild der zu 
künftigen Rennbahn, die an Umfang vor der alten Bahn 
nicht zurückstehen wird. Ob der Platz ebenso günstig liegt, 
wie der ehemalige Friedenauer Sportpark, ist sehr fraglich. 
Sowohl vom Friedenauer, als vom Steglitzer Wannsee 
bahnhof ans, ist immer noch eine gute Strecke nicht des 
allerbesten Weges zum Rennplätze zurückzulegen. 
t Für die bevorstehende Reisezeit ist, sobald 
man sich außerhalb des engeren Vaterlandes bewegen will, 
ein behördlicher Ausweis ein unerläßliches Erfordernis, 
um etwaigen Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen. 
Man wird in Deutschland mit einem Heimatschein oder 
„„Wir kommen nun zu dem schwersten Teil der An 
klage, dem dritten Punkte. Ihre Rechtfertigung wird schwer 
lich Stich halten, Angeklagter. Man rufe den Zeugen Tom 
Norris herein!"" 
Ich fühlte es, jetzt kanr die Entscheidung. Norris trat 
ein. Seine und meine Blicke kreuzten sich, wie die Degen 
zweier Fechter. Auf die Aufforderung des Präsidenten be 
gann er: 
„ „ „Ich hatte Nora Fernbach in San Francisco genau 
gekannt, sie aber aus dem Auge verloren, als sie sich mit 
diesem Deutschen verheiratet hatte. Es überraschte mich 
in hohem Grade, als sie mich in Chicago vor wenigen 
Tagen — es war am 12. dieses Monats, unmittelbar nach 
der glorreichen Niederwerfung des Widerstandes der Jung 
arbeiter gegen die allgemeinen Arbeitcrinteressen (laute 
Cheers) — aufsuchte, um mir mitzuteilen, daß sie sich 
von ihrem Manne getrennt habe, weil er mit verräterischen 
Plänen gegen die Verfassung der Union umgehe . . 
Ich sprang empor. 
„Das ist nicht wahr!" rief ich mit tönender Stimme. 
„„Wollen Sic wohl schweigen, Angeklagter?"" unter 
brach mich 'der Präsident. „ „Sie können reden, wenn die 
Reihe an Ihnen ist. Fahren Sie fort, Herr Norris."" 
„„„Sie sagte mir also, daß sie es für ihre Pflicht 
halte, diese hochverräterischen Pläne zu vereiteln und bat 
um meinen.Beistand dazu, den ich ihr natürlich sofort zu 
sagte. Da ihr Mann ihr gesagt hatte, daß er nach Boston 
reisen wolle, wo er postlagernd Briefe erwarte, telegra 
phierte ich dorthin, ihn im Betretungsfalle festzunehmen, 
und wir machten uns selbst nach Boston auf den Weg. 
Dort erfuhren wir aber, daß keinerlei Briefe für einen 
Herrn Werner eingegangen seien, und es ivar klar, daß
        
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