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Periodical volume Nr. 159, 10.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Sorge zu tragen, daß man aber namentlich links und 
rechts der Straßenbahntracen die Parallelstraße nicht mit 
Bahnlinien belasten soll, die sich auf Kosten der Über 
sichtlichkeit und Leichtigkeit des Verkehrs gegenseitig Kon 
kurrenz machen. Es mag der Gesichtspunkt noch hinzu 
kommen, den der frühere VerkehrSdecernent einmal in die 
Worte kleidete: „Einige Straßen von Berlin müssen denn 
doch noch zu Wohnzwecken vorbehalten bleiben." Ohne 
Straßenbahn will die städtische Baudeputation aber auch 
den Durchbruch nach der Bellevuestraße nicht riskieren; 
denn sie hat, wie gemeldet, das Projekt daraufhin ganz 
abgelehnt. Hoffentlich zeigt sich der Magistrat in dieser 
wichtigen Frage weitsichtiger. 
§ Die beiden dorischen Sandsteinsäulen, die 
einst das Dach der Vorhalle des vor Kurzem abgebrochenen 
nördlichen Steuerhauses an der Charlottenburger Brücke 
trugen, sind im Garten der technischen Hochschule wieder 
aufgestellt worden. Hier stehen bereits die beiden jonischen 
Säulen, die man einst zu beiden Seiten des Hauptein 
ganges des alten Domes sah. 
§ Der Akademische Turn-Bund Berlin hielt am 
Sonnabend in der städtischen Turnhalle, Prinzenstraße, 
anläßlich seines Stiftungsfestes ein Schauturnen ab, dem 
Major Kreyenberg vom Kriegsministerium, sowie mehrere 
Offiziere von der Militär-Turnanstalt beiwohnten. Außer 
dem waren als Ehrengäste anwesend die städtischen Turn 
warte Dr. Feddern und Pape, der Vorsitzende des Berliner 
Turnrats Prof. Dr. Reinhardt, Dr. Hans Brendicke, die 
Profefforen Schaefer, Schneider, Gerhardt, Wunderlich 
u. a. Nachdem die Turner, etwa 100 an der Zahl, unter 
dem Gesänge des Bundesliedes: „Ich kenn' ein Wahlspruch" 
in die Halle eingezogen waren, fanden zunächst sehr exakt 
ausgeführte Stabübungen statt, die der Bundesturnwart 
Referendar Fischer leitete. Hierauf begrüßte der Bundes 
vorsitzende stud. phil. B. Klatt die Gäste und wies da- 
rauf hin, daß die akademische Jugend diese Turnübungen 
nicht als einseitigen Sport, sondern als notwendiges Ge 
gengewicht gegen die Geistige Beschäftigung betreibe. Mit 
einem „Gut Heil" auf die Gäste schloß er seine Rede. 
Dann folgten die weiteren turnerischen Darbietungen, 
unter denen besonders die vorzüglichen Leistungen einer 
Musterriege am Barren und die Kürübungen am Reck her 
vorzuheben sind. Den Schluß bildete ein Kreisballspiel, 
bei dem viel Gewandtheit gezeigt wurde. Am Abend fand 
ein Kommers in den „Germaniasälen", Chausseestraße, statt. 
Zuschriften. 
Geehrte Redaktion! In der Sonnabendnummer befindet sich unter 
Zuschriften ein Artikel, unterzeichnet I. M. Dieser Fall ist bereits 
vor 14 Tagen in meinem Geschäft passiert. Ein junger Mann kauft 
einen Stehkragen, nach cr. 2 Stunden kommt derselbe angeheitert 
wieder, mit der Behauptung, derselbe wäreIzu eng. Ich gebe dem 
selben verschiedene andere Sachen, derselbe nahm aber nochmals auf 
seinen eigenen Wunsch den erstgelauften, mit den Worten: ich war ja 
noch gar nicht zu Hause, derselbe soll für mein Bruder sein, da weiß 
ich gar nicht ob derselbe richtig ist. Am anderen morgen früh nach 
8 lltzr kommt eine fremde Frau und verlangt von meiner Frau in 
höchst groben Tönen einen beschädigten Kragen umgetauscht. Ich 
hörte diesen Krach in meiner Schlafstube, zog mich sofort an und habe 
der Frau nur für dies Benehmen die Tür gewiesen. Als Geschäfts- 
stau muß man es genau wiffenß wenn jemand einen alten Kragen 
für neu bekommt, so ist dies Staatsanwaltsache, auch muß man wissen 
wie man sich im Geschäft zu benehmen hat. Warum denn den 
Namen verschweigen? Heraus damit, falls cs gewünscht wird solches 
vor der richtigen Stelle zu [widerlegen so bin ich bereit dazu. 
Gleichzeitig zugegen gewesene Kundschaft ist auch als Zeuge bereit 
dazu. Wir kleine Gewe.betreibende find nicht zum Narren da. 
Max Flieg, Rheinstraße 21. 
vermischtes. 
" Literatur- und Theaterfreunde mögen darauf hingewiesen 
sein, daß mit dem heutigen 10, Juli ein Zeitraum von 150 Jahren 
verstrichen ist seit dem Tage oder vielmehr seit dem Abend, da 
Lessings „Miß Sara Sampson" zu Frankfurt a. O. erstmalig über 
die Bretter ging. Der Dichter hatte jenes „bürgerliche Trauerspiel", 
wie er es nannte, zu Anfang des Jahres 1753 innerhalb 8 Woche 
in der Stille eines kleinen Gartenhauses zu Potsdam niedergeschrieben. 
Amtliche Anzeigen. 
Auszug 
aus dem Protokollbuche der 
Gemeindeverttetung. 
Verhandelt 
Friedenau, den 6. Juli 1905. 
Zur Beschlußfaffung über die auf der 
nachstehenden Tagesordnung bezeichneten 
Gegenstände war auf heute eine Sitzung 
anberaumt, zu welcher die Mitglieder 
der Gemeinde-Vertretung, unter Angabe 
der zur Beratung kommenden Gegenstände, 
sowie mit dem Hinweise darauf, daß die 
Nichtanwesenden sich den gefaßten Be- 
schluffen zu unterwerfen haben, eingeladen 
worden find. 
Eingefunden hatten sich die nachstehend 
genannten Personen: 
Gemeinde - Vorsteher Schnackenburg, 
Schöffe Draeger, Lichtheim, Wossidlo, Ge- 
meindeverordneter Berger, Bierhan, Fechner, 
Franzelius, Frölich, Haustein, Hendrich, 
Hertzer Homuth,Kunow,Lohmann,Matthies, 
Panse, SadSe, Schremmer, Schu, Leo Schultz, 
Uhlenbrock, außerdem Regiecvngs- und 
Etadtbaumeistec Püttmann, Diplom- 
Ingenieur Mulertt und als Protokoll- 
füher: Bureauvorsteher Sudau. 
Die Gemeinde-Vertretung ist, da mehr 
als die Hälfte der Mitglieder derselben 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende 
Gegenstände: 
1. Mitteilungen des Gemeindeoorstandes. 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Genehmigung des Entwurfs betr, 
Anlegung von 2 Gleisen aus der nörd 
lichcn Sirccke der Kaiserallee. 
2. Genehmigung des Entwurfs für den 
Hamburger Platz. 
3. Beschlußfaffung über Anlegung einer 
elektrischen Feuermelde-Einrichtung. 
4. Auswahl der Lampen für die Straßen 
beleuchtung. 
5. Anlegung einer Zentralheizung in der 
Volksschule. 
6. Antrag des Herrn Gemeindever 
ordneten Schultz be>r. Regulierung der 
Kaiserallee (2. Lesung). 
Referent: Punkt 1 der Unterzeichnete 
Punkt 2 und 5 Herr Schöffe Draeger, 
Punkt 3 Herr Schöffe Lichtheim. Punkt 4 
Herr Dipl.-Jng. Mulertt. 
b) in geheimer Sitzung. 
7. Vergebung der Regulierungsarbeiten 
für die Kaiserallee. Referent Herr Schöffe 
Draeger. 
8. Vergebung der Regulierungsarbeiten 
für die Straßen 8 und 10 sowie die 
Wilhelmstraße. Referent Herr Schöffe 
Draeger. 
9. Antrag der Gasgesellschaft betr. Gas 
rohrverlegung in der Kaiserallee. Referent 
Herr Schöffe Draeger. 
10. Siraßenausbauvertrag mit dem 
Berlin-Charlottenburger Bauverein Ref. 
der Unterzeichnete. 
Nach Eröffnung der Sitzung wurde das 
letzte Protokoll verlesen und genehmigt. 
Mitteilungen. 
Der Herr Vorsitzende teilt mit 
a) ein Schreiben des Steinsetzmeisters 
Herin Ritze hier wegen Berücksichtigung 
bei Vergebung der Regulierungsarbeiten 
in der Kaiserallee pp.; 
b) daß die Herren Minister des Innern 
und der Finanzen sich damit einverstanden 
erklärt haben, daß für 1905' von der 
Forderung eines Polizeikostenbeitrages für 
die von dem Herrn Polizei-Präsidenten in 
Berlin hier ausgeübte Kriminal- und 
Sittenpolizei Abstand genommen wird; 
c) ein Dankschreiben des Tierarztes 
Herrn Schulz im Namen der Familie 
Lefövre für die Ehrung des verstorbenen 
Schöffen Herrn Lefsvre durch Benennung 
einer Straße mit seinem Namen; 
ä) ein Dankschreiben des Zentral-Ver- 
bandes der Gemeindebeamten für die 
seitens der Gemeinde gewährte Beihilfe 
zur Errichtung eines Gemcindebeamten- 
heims. 
Beschlüffe: 
1. Punkt 1 wird bis zur Beratung des 
Punktes 6 zurückgestellt. 
2. Die Gemeinde-Vertretung genehmigt 
den von Herrn Schöffen Draeger erläuterten 
Entwurf für die Regulierung des Ham 
burger Platzes unter Berücksichtigung der 
aus der Milte der Vertretung gewünschten 
Abänderung nnd bewilligt die erforderlichen 
Kosten in Höhe bis zu 33000 M. aus 
den Mitteln der großen Anleihe in erster 
Lesung. 
3. Dem Antrage der Vorlage ent 
sprechend erklärt sich f-'e Vertretung mit 
der Anlage einer elek rischen Feuermelde. 
Einrichiung einverstanden und bewilligt 
die erforderlichen Mittel bis zu der in der 
Vorlage genannten Höhe aus Abschnitt 
19, 7 des Hauptvoranschlages. 
4. Dem Vorschlage des Elektrizitäts- 
Ausschusses gemäß erteilt die Vertretung 
ihre Zustimmung: zur Beleuchtung der 
Rheinstraße und der Kaiser-Allee einschließ 
lich des Friedrich Wilhelmplatzes Flammen 
bogenlampen, in allen übrigen Straßen 
gewöhnliche Bogenlampen zu verwenden. 
5. Dieser Punkt wird vertagt. 
6. Der Herr Vorsitzende beantragt, die 
Angelegenheit in den Bauausschuß zurück- 
zuverweisen, und teilt die Gründe seines 
Antrages mit. Nachdem ein Gegenantrag 
des Herrn Gemeinde-Verordneten Schultz: 
die Dringlichkeit für die Beratung seines 
Antrages zu beschließen gegen 5 Stimmen 
abgelehnt worden war, wurde dem Antrage 
des Herrn Vorsitzenden entsprechend und 
gleichzeitig auf Antrag des Herrn Lich;deim 
beschlossen, den Bauausschuß um 3 Mit 
glieder zu verstärken. Gewählt wurden 
die Gemeindeverordneten Homuth, Hendrich 
und Berger. 
Schluß der öffentlichen Sitzung 8 llbr. 
Standesamts Nachrichten. 
Friedenau. 
Wochen vom 18. Juni bis 8. Juli 1905. 
Geburten: Ein Knabe: 
Architekt Paul Schröder. Schlächter 
meister Friedrich Dreher. Buchhandlungs 
gehilfen Guido Fritsch. Arbeiter Karl 
Meißner. Kunstmaler Richard Tack-, 
llnviverfitätsprofcffor vr. meä. Willibald 
Nagel. Kaufmann Otto Eger. Mechaniker 
Rudolph Jungheim. Schneider Willy 
Tausendfreund. Arbeiter Wilhelm Neack 
Ein Mädchen: 
Geschäftsführer Karl Friedrich Kalkoff, 
Schneidermeister Hermann Reich, Architekt 
Bahne Jacobsen. Hausdiener Gustav Lange. 
Bankbeamten Rudolf Dyck. Reheimen Re- 
gistrato' Emil Müller. Straßenbahnfahrer 
Paul Chmilewski, Kutscher Robert Grieger. 
Schriitsteller Theodor Wolff. Tapezier 
Georg Herbert. Klempner Albert Bialas 
Aufgebote: 
Zimmermann Ernst Kloh und Bertha 
Adam, Dienstmädchen, Uhrmacher Emil 
Besteck und Regina Werner, ohne Berus 
Steinsetzer Otto Wallun und Anna Manke, 
ohne Beruf. Kaufmann Arthur Liebmann 
und Barbara Hlawatschek, ohne Beruf 
Lagervcrwalter Friedrich Ehlert und Maria 
Kirsch, Au'wärterin. Kaufmann Waldemar 
Reuter und Charlotte Hendrich, ohne Beruf 
Architekt Bruno Vaßel und Elisabeth Leist, 
ohne Beruf. 
Eheschließungen: 
Porzellanformer Bruno Grass mit Anna 
Großmann, ohne Beruf, Schlosser Wilhelm 
Blümel mit Klara Schütte, ohne Beruf. 
Maurer Alfred Wiedemann mit Anna 
sempc, Dienstmädchen. 
Sterbefälle: 
Derehel. Maurer Magdalena Neumann, 
27 I. Lina Dickmann, 28 T. Arbeiter- 
Invalide Christian Kuckert, 65 I, Frieda 
Münch, 8 Mon. Elisabeth Wendland 
2 Mon. Verehel. Baurat a, D. Elise 
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