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Periodical volume Nr. 227, 27.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Beilage zu Nr. 158 des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Sonnabend, den 8. Juli 1905. 
Sonnlagsplauderei. 
Die Städte sind gegenwärtig öde und leer, denn wer 
es nur irgend konnte, befindet sich jetzt in einem Badeort. 
Dem dient der Kuraufenthalt zur Wiederherstellung seiner 
Gesundheit, jenem zum Vergnügen, und diesem oder dieser 
wieder dazu — unverheiratete Töchter an den Mann zu 
bringen. Solch höherem Zwecke müssen dann vornehmlich 
die sogenannten RsunionS dienen, die allwöchentlich selbst 
im kleinsten Badeort stattfinden. Auf ihnen kommen 
häufig gar rasch Verlobungen zustande, ob solches leicht 
sinnig schnelle Knüpfen fester Bande aber stets von Glück 
für die Beteiligten ist, erscheint mehr als fraglich. Junge 
Leute, die sich im Verkehr des Badelebens kennen und 
lieben gelernt haben, sollten beide erst längere Zeit ver 
streichen lassen, ehe sie sich öffentlich verloben. „Drum 
prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen 
findet; der Wahn ist kurz, die Reue lang!" Das sollten 
auch die lieben Eltern bedenken, die es oft zu eilig haben, 
ihre Kinder unter die Haube zu bringen. Jeder Mensch 
ist mehr oder minder etwas Schauspieler, besonders aber 
das Weib. Jeder erscheint daher in der Geselligkeit, im 
Kurkonzert, auf Ausflügen oder bei der Röunion anders 
als zuhause im tagtäglichen Alltagsleben. Da man nun 
aber mit seiner Frau den größteu Teil des Lebens Gott 
sei Dank zuhause verbringt, so darf nicht der Eindruck, 
den ein junges Mägdlein auf uns in der Gesellschaft 
macht, maßgebend sein. Ebenso ist es verkehrt, wenn ein 
junges Mädchen ihren Zukünftigen auf einem solchen Balle 
oder einer Landpartie „himmlisch" findet, und nachher in 
der schnell geschlossenen Ehe erfahren muß, daß er ein 
recht gewöhnlicher Erdenbürger, ein Grobian, Bummeljahn, 
Zänker ist. Die Folge ist dann, daß das junge Mädchen, 
das im Kurhaussaal ein „Engel" war, sich zuhause in 
der Ehe zu einer Teufelin ausmausert. Die Tugenden, 
die das Haus schmücken und angenehm machen, auf denen 
das wahre Glück einer ehelichen Liebesgemeinschaft beruht, 
können sich auf dem Parkett des Tanzsaales oder dem 
Kies des Konzertgartens nicht zeigen. Wer sich daher 
jetzt zur sommerlichen Saison für jemand interessiert, der 
suche „ihn" oder umgekehrt „sie" erst daheim kennen zu 
lernen, und zwar nicht nur, wenn ein größerer Kreis 
„geladener Gäste" da ist, sondern im alltäglichen Gange 
des Lebens. Wie sich jemand da gibt, sei es Mann oder 
Weib, so wird er auch im großen und ganzen in der Ehe 
sein. Ist z. B. die Kleidung der Auserwählten sauber, 
ordentlich und einfach, ist das Auftreten bescheiden und 
ungezwungen, auch von natürlicher Grazie, ist das Be 
nehmen gegen die Angehörigen herzlich und gütig, die 
Unterhaltungsweise nicht langweilig und ungebildet, so 
find schon sehr viele Bedingungen zu einer glücklichen 
Ehegemeinschaft vorhanden. Die wichtigste ist natürlich, 
daß man gegenseitig wirklich dauernde Liebe empfindet 
und beim andern Teile erwartet; denn „Lieben und nicht 
geliebt werden ist verlorene Zeit!" 
Gerichtliches. 
(:) DaS DienstzenguiS. Zur Vorsicht bei Ausstellung des 
Zeugnisses für den Angestellten seitens des Dienstherrn mahnt nach- 
stehende Entscheidung des Kriegsgerichts vom 17. April 1905, welche 
in der .Jur. Wochenschr.' mitgeteilt wird. Das streitige Zeugnis 
enthielt die Angabe, daß der Betreffende .ein fleißiger, strebsamer 
und treuer Mitarbeiter gewesen sei, der gern empfohlen werde.' Im 
Anschluß daran war noch bemerkt, daß die Firma von welcher das 
Zeugnis herrühre, auch gern bereit sei, auf Wunsch „jede dahin 
gehende mündliche Auskunft in diesem Sinne zu erteilen.' Unter 
Vorlegung dieses Zeugnisses bewarb sich dessen Inhaber anderweit 
um eine Stellung, die er auch erhielt. Er unterschlug dann in dieser 
seiner neuen Stellung Gelder im Betrage von 2500 M. !und wurde 
deshalb zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt. Sein neuer 
Dienstherr verlangte nun im Wege der Klage von dem Aussteller des 
Zeugnisses Erstattung des unterschlagenen Betrages, indem er be 
hauptete, daß die Ausstellung wider besseres Wissen erfolgt sei. Es 
wurde tatsächlich festgestellt, daß der Angestellte bereits in seinem 
früheren Dienst Unterschlagungen begangen hatte, daß dem Beklagten 
diese Unterschlagungen nicht unbekannt geblieben waren, und daß der- 
selbe sogar noch besonders gewarnt worden war, das Zeugnis, wie er 
es ausgestellt hatte, zu erteilen. Das Gericht stellte auch weiter fest, 
daß der Kläger gerade durch dieses Zeugnis mitbestimmt worden war, 
das Engagement abzuschließen, und daß er ohne dasselbe sich zu dem 
selben nicht hätte bereit finden lassen. Die Klage wurde hiernach für 
begründet erklärt. Das Zeugnis, das ein Prinzipal dem Handlungs 
gehilfen über Art und Dauer der Beschäftigung sowie über seine 
Führung und Leistungen ausstellt, ist dazu bestimmt, dem HandlungS- 
gehilfen bei Bewerbung um anderweite Anstellung als Ausweis zu 
dienen und denen, an die er sich zu diesem Behufe wendet, Auskunft 
über seine Qualifikation, ju geben. Der Prinzipal, der in einem zu 
diesem Zweck bestimmten Zeugnis Angaben macht, deren Unwahrheit 
ihm bewußt ist, macht sich somit einer absichtlichen Täuschung der- 
jenigen, denen der Handlungsgehilfe das Zeugnis vorlegt, bezw. 
mindestens eines Versuchs einer solchen Täuschung schuldig. Eine 
solche Handlungsweise lauft durchaus wider Treu und Glauben und 
stellt unzweifelhaft <incn Verstoß gegm die guten Sitten dar. Sie 
verpflichtet daher den Aussteller des Zeugnisses gegenüber den Ge 
schädigten zum Schadenersatz. 
(:) Die Ehefrau „im Beistände des Ehemannes". Es 
ist vielfach üblich, daß bei Klagen einer Ehefrau diese als Klägerin 
mit dem Zusatz „im Beistände ihres Ehemannes" bezeichnet wird. 
Durch eine neuere Entscheidung des Reichsgerichts vom l. März 1905, 
mitgeteilt in Nr. 7 der „Jurist. Wochenschrift', ist festgestellt, daß 
durch diesen Zusatz nicht zum Ausdruck gebracht wird, daß der Mann 
durch die Frau im Prozeß vertreten und also selbst Partei sein will, 
derselbe besagt vielmehr an sich nichts weiter, als daß der Mann mit 
der Klage einverstanden ist. Nach § 52 Absatz 2 der Zivilprozeß, 
ordnung wird die Prozeßfähigkeit der Frau dadurch, daß sie Ehefrau 
ist, nicht be>chränkt, und wenn nun § 1400 Absatz 2 des Bürgerlichen 
Gesetzbuches für den gesetzlichen Güterstand bestimmt, daß die Frau 
ein zum eingebrachten Gut gehörendes Recht im Wege der Klage nur 
mit Zustimmung des Mannes geltend machen könne, so folgt daraus 
zwar, daß die Äktiv-Legitimation der Ehefrau zu solchen Klagen von 
der Voraussetzung abhängig ist, daß der Mann mit der Klage- 
erhcbung durch sie einverstanden ist, dagegen nicht, daß der Mann 
selber als Partei an dem Prozesse teilnehmen müsse. Diese Zu 
stimmung kann der Mann durch Teilnahme an dem Prozesse, als 
Mitkläger oder Nebenintervenient betätigen, er stimmt der Prozeß- 
führung aber auch dann zu, wenn er sich außerhalb des Prozesses 
damit einverstanden erklärt. Daraus ergibt sich dann weiter, daß der 
Ehemann, eben weil er nicht Prozeßpartei ist, in dem Prozeß auch 
als Zeuge vernommen werden kann. 
(:) Wem gehört die Ne tourmarke.' Bei Offerten kommt es 
bekanntlich sehr oft vor, daß der Absender für die Frankierung des 
Antwortschreibens eine Retourmarke beilegt. In der Frage, wem nun 
diese Retourmarke gehört, ist, wie die „Tägl. Rundschau' mitteilt, 
jent ein interessantes Urteil ergangen. In der betreffenden Klagesache 
war jemand, der eine 20 Pf.-Marke, die einem Bewerbungsschreiben 
für Frankierung eines Antwortsbescheides beigefügt war, nicht für 
diesen Zweck benutzt, sondern für sich verwendet hatte, wegen Unter- 
schlagung zu 3 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Die Berufungs- 
instan, war aber anderer Ansicht, indem sie den Angeklagten kostenlos 
des ihm zur Last gelegten Vergehens freisprach und dem Kläger an- 
heimstellte, ans dem Wege der Schadenersatzklage sein Recht zu 
erstreiten. 
Gemeinnütziges. 
Schneidcbohnen in Specksoße. 6 Personen. 
2 l l 2 Stunden. 1V 2 Kilogramm sauber hergerichtete 
Schneidebohnen werden in leicht gesalzenem Wasser weich 
gekocht. Unterdessen hat man 159 Gramm fetten Speck 
feinwürflig geschnitten, auf dem Feuer zerlassen und 
drei Löffel Mehl darin hellbraun geröstet, gießt alsdann 
2 Obertassen heißes Wasser oder leichte Brühe daran, kocht 
eine glatte seimige Soße, fügt 1—2 Löffel Essig, etwas 
Pfeffer und nach Geschmack Salz dazu, läßt die abge 
tropften Bohnen in der Soße gut durchkochen, schmeckt ab, 
vollendet mit 10 Tropfen Maggi'sWürze und gibt das 
Gemüse auf. 
Die lästigen Fliegen machen sich recht bemerkbar, 
da heißt es bei Zeiten an ihre Vertreibung aus der 
Wohnung, aus Stube, Küche und Kammer, zu denken. 
Man räuchere die Räuine, denen die Fliegen fern bleiben 
sollen, mit getrockneten Kürbisblättern, nachdem die Fenster 
und sonstigen Öffnungen mit Fliegenfenstern versehen 
worden und die Türen geschlossen sind. Der Geruch des 
Lorbeeröls ist den Fliegen gleichfalls sehr zuwider. Man 
menge einige Tropfen davon zu der Farbe, womit die 
betreffenden Räume gestrichen werden. Die Aufstellung 
von Fliegenpapier läßt sich nur empfehlen, wenn dasselbe 
giftfrei und somit für die Menschen, besonders Kinder, 
gefahrlos ist. Giftfreies Fliegenpapier fertigt män sich 
selbst aus nnt pulverisiertem schwarzen Pfeffer gemischten 
Syrup, den nian mit einem Pinsel auf Löschpapier streicht 
und eintrocknen läßt. Beim Gebrauch feuchtet man das 
Papier an und legt es ans einen Teller. 'Auch die Mücken 
werden sich bald lästig erweisen. Um Mücken aus 
Zimmern zu vertreiben, setze man in dasselbe eine 
brennende Laterne, deren Scheiben mit durch Wein ver- 
diinnten Honig oder Syrup bestrichen sind. An der 
Laterne werden bald alle Mücken gefangen sein. 
Kirchliche Nachrichten. 
Sonntag, den 3. Juli. 
Friedenau. 
Bonn. 10 Uhr: P. Kleine. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Lütje. 
Evang. JüngUngsveretn: Sonntag 
Abend 8—10 Uhr im Gemeindehause. 
Bäste willkommen! 
Evang. Jungfrauenverein, Gemeinde 
haus Kaiser-Alle 76», 7—9 Uhr. 
Christl. Jungfrauenverein, Fregestr. 46. 
5'/,-9 Uhr. 
Schöneberg. 
Apostel PauluS-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Mirbt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr KindergotteSdienst: 
P. Mirbt. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Burgwitz. 
Alte Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: Hilfspr. Habel. 
Dann Leichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Boehm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirchsaal Sebanstr. 81. 
Vorm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst: P. 
Boehm. 
Nathanael-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Neumann. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Reiche. 
Methodisten-Gemein de. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7 »-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C. Güther. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. 
Gottesdienstordnnng 
für die in Friedenau wohnhaften zur 
Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken. 
Katholische Kirche in Steglitz (Kieler 
Straße 11). 
An Sonn- und Festtagen: Messe 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr 
Vorm. Segensandacht 7 Uhr Abends. — 
An Wochentagen: Messe 7'/« und 8 Uhr 
Vormittags. Beichtgelegenheit an den 
Abenden vor Sonn- und Festtagen und 
früh vor der Messe. 
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