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Periodical volume Nr. 155, 05.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

diese Vergünstigung auch in der Neuen Photographischen 
Gesellschaft, A.-G., in Steglitz. Die letztgenannte Firma' 
hat für ihre 650 Angestellten im Betriebsjahc ein statt 
liches Kastnogebäude ausgeführt. 
^ Bom Markte. DieBeerenzeitistda. Außer Erdbeeren 
gab es heute auf dem Markte vor allem die ersten Himbeeren. 
Während der Preis für erstere ein im allgemeinen 
mäßiger ist, stehen letztere im Preise noch sehr hoch. Sehr 
gut war auch der Blumenmarkt beschickt, hier waren es 
besonders Rosen, die guten Absatz bei den verschiedensten 
Preisen je nach Art und Frische fanden. 
f Die Reifezeit macht sich bereits auch in unserem 
Orte bemerkbar. Täglich sieht man in den Straßen zahl 
reiche Droschken mit Gepäck hoch beladen, welche die Reise 
lustigen zur Bahn bringen. Im Vereinsleben macht sich 
ebenfalls bereits Ferienstimmung bemerkbar, der Besuch der 
Versammlungen flaut merklich ab und auch unsere Ge 
meindevertretung wird voraussichtlich morgen in die 
Ferien gehen. 
-j- Bei der gegenwärtigen großen Hitze vergessen 
leider zahlreiche Vorgartenbesttzer, die Gärten zu be 
sprengen, sodaß diese besonders in den Nachmittagsstunden 
einen traurigen Anblick bieten und nach Wasser lechzen. 
Wer Freude an seinem Vorgarten haben will, der darf 
auch die Pflege nicht vergessen. 
t Nach Otto Falb dürfte sich die Witterung 
im Juli während der ersten beiden Drittel des Monats 
meistenteils trocken und heiter gestalten, während im letzten 
Drittel zahlreiche Niederschläge eintreien sollen. Den 2. 
sowie den 16. Juli bezeichnet Falb als kritische Termine 
zweiter Ordnung. — Nach dem hundertjährigen Kalender 
werden sich die ersten drei Tage des Juli kühl und trübe 
erweisen, am 6. soll es sehr kalt sein. Vom 7.—18. ist 
wieder schönes warmes Wetter zu gewärtigen, vom 19. 
bis 21. steht Regen in Aussicht, dann jedoch soll es bis 
zu Ende des Monats klar und warm bleiben. 
t Astronomisches vom Juli. Merkur, in den 
Zwillingen und im Krebs, anfangs 1 / 2 Stunde, Mitte 
1 Stunde, zum Schluß 1 / i Stunde nach Sonnenuntergang 
am Westhimmel sichtbar. — Venus, im Stier, Morgen 
stern, geht bald nach 1 Uhr Morgens auf. — Mars, in 
der Wage, geht anfangs um 12^ Uhr, zum Schluß um 
10*/2 Uhr Abends im Südwesten unter. — Jupiter, im 
Stier, geht anfangs um V/ 2 Uhr, zum Schluß um 11^/ 3 
Uhr Abends auf. — Saturn, im Wassermann, geht anfangs 
um 11 Uhr, zum Schluß um 9 Uhr Abends auf. — Am 
1. Juli Abends gegen 10 Uhr stehen in Berlin in der 
Richtung von Süden nach Norden folgende Sternbilder: 
Herkules, Krone, Drache, Kleiner Bär, Cassiopeja, Fuhr 
mann. Im Osten: Adler, Leier, Schwan, Andromeda. 
Im Westen: Bootes, Löwe, Großer Bär. — Dauer der 
Dänlmerung im Juli: anfangs 53, am Ende 46 Min. 
-j- Der zweite Bezirk des Havelländischen 
Turngaues, zu welchem auch Friedenau gehört, ver 
anstaltet am Sonntag den 9. d. M. eine Bezirksturnfahrt. 
Die Teilnehmer sammeln sich in Zehlendorf im Vereins 
lokal des dortigen Turnvereins, dem „Fürstenhof". Don 
hier geht der Marsch um 1 / 2 8 Uhr zunächst nach Klein- 
Machnow, wo gefrühstückt wird, dann an der großartigen 
Echleusenanlage vorbei, am Teltowkanal entlang bis 
Kohlhasenbrück, und von da zurück den Königsweg nach 
Zehlendorf. Hier findet ein gemeinsames Mittagessen im 
großen Saal des „Fürstenhof" statt. Nachmittags 3 Uhr 
beginnt ans dem Platze neben dem Sonnenbad des Turn 
vereins zwischen Spandauerstraße und Zinnowweg ein 
Wetturnen in volkstümlichen Übungen, zu dem nur 
Turner zugelassen werden, die am Vormittag mitmarschiert 
sind. AIs Übungen sind mit Rücksicht auf das Gauturn 
fest bestimmt: Dreisprung, Hochsprung, Stabhochsprung, 
Gewichtheben und Steinstoßen. Preise werden nicht 
verteilt. Daneben werden auch Wettspiele und andere 
Vorführungen stattfinden. 
f Die Friedenauer Schützengilde hielt gestern 
unter dem Vorsitz des Kameraden Wermke, 2. Führer, ihre 
Monatssitzung ab. Die Abrechnung vom Königsschießen 
ergab einen Überschuß von etwas über 400 M. Das 
Vermögen beträgt jetzt über 1100 M. Einer Einladung 
der Tegeler Schützengilde zur Fahnenweihe am 16. Juli 
Folge zu geben und die Fahrt mit einem Kremser wird 
beschlossen. Der Antrag, die Veranstaltung einer 
Landpartie und Sommerfest wird, nachdem sich einige 
Kameraden dagegen ausgesprochen, zurückgezogen. Betreffs 
des Ausschießens einer Erinnerungsmedaille aus Anlaß der 
Hochzeitsfeier unseres Kronprinzen wird beschlossen, daß 
die Medaille nach dem Tode des Inhabers der Gilde 
zurückgegeben und zum Andenken von dieser aufbewahrt 
wird. Zum Schluß wird beschlossen, den sogenannten 
„Münchener Fonds", der durch Ausschießen von bunten 
Scheiben erreicht wird, bei dem nächstjährigen Deutschen 
Bundesschieben in München, gleichmäßig an diejenigen 
Kameraden zu verteilen, die das Fest besuchen. Nach 
dem noch Kamerad Wermke Instruktionen über Aufmarsch 
usw. erteilt hatte, wird um 12 Uhr die Versammlung 
geschlossen. 
-j- Sterbekaffe für ehemalige Krieger und 
Waffengefährten. Die ordentliche Mitglieder-Ver- 
sammlung der Sterbekasse für ehemalige Krieger und 
Waffengefährten im Königreich Preußen, Verficherungs- 
oerein auf Gegenseitigkeit in Spandau fand am Sonntag 
den 25. v. M., Vormittags 11 ’/a Uhr, in den Germania 
sälen zu Spandau statt. Der Jahresbericht, die Bilanz 
nebst Gewinn- und Verlustrechnung wurden verlesen und 
genehmigt, sowie dem Aufstchtsrat und dem Vorstande 
Entlastung ausgesprochen. Wir heben aus der Bilanz 
hervor, daß der Reservefonds 125 321,85 M., die Prämien 
reserve 804 285 Mark und das gesamte Vermögen 
1 086 822,05 M. beträgt. Die Anträge des Aufsichtsrats 
über Verwendung des Überschusses und zur Bildung von 
Rücklagen wurden angenommen, wobei wir bemerken, daß 
nach Verstärkung des Reservefonds noch 10 000 M. einer 
Spezialreserve und 6000 M. dem Pensionsfonds über 
wiesen wurden. Sämtliche Aufstchtsratsmitglieder, 9 Herren, 
wurden auf 5 Jahre wiedergewählt. Es folgte nunmehr 
die Beschlußfassung über die Anträge des Vorstandes und 
Aufsichtsrats bezüglich der Gewinnverteilung. Dieselben 
wurden einstimmig genehmigt und gehen dahin, daß nach 
dem System der steigenden Dividende an alle Mitglieder, 
welche länger als 5 Jahre der Kasse angehören, 16 2 / 3 
bis 41 2 / 3 Prozent der Jahresbeiträge als Dividende 
gewährt werden sollen, sodaß also in diesem Jahre 2 bis 
3 Monatsbeiträge erlassen werden (ungefähr 29 000 M) 
Die Zahl der wirklichen Todesfälle ist hinter der 
rechnungsmäßigen um 35 Proz. zurückgeblieben. Schließlich 
wurde nach dem Antrage des Vorstandes die Einführung 
einer Tabelle 3 beschlossen. Nach derselben wird die ver 
sicherte Summe im Todes- und Erlebensfall gezahlt. 
f Durchgebrannt ist der Hausdiener einer hiesigen 
Weinhandlung unter Mitnahme eines größeren Geldbetrages. 
•f Ohnmächtig wurde gestern Abend am Maybach 
platz eine vom Ringbahnhof kommende Dame. Passanten 
trugen die Ohnmächtige auf eine der Bänke und führten 
sie, nachdem sie sich wieder erholt hatte, in die Wohnung 
einer Verwandten in der Handjerystraße, zu deren Besuch 
sie aus Berlin nach Friedenau gefahren war. 
Schöneöerg. 
— Ernennung. Den Charakter als Geheimer 
Sanitätsrat erhielt Sanitätsrat Dr. Cohn Hierselbst. 
— Hitzschlag. Die Erzieherin Adelheid Wrock von 
hier wurde gestern Nachmittag vor dem Hause Bellealliance 
straße 5 infolge Hitzschlages ohnmächtig. Sie wurde 
zunächst nach der Unfallstation I Tempelhofer Ufer und 
von dort sodann auf ihren Wunsch nach ihrer Wohnung 
gebracht. 
Berlin und Wororte. 
8 WaS in städtischen Betrieben pasfiereu kann, 
ersteht man aus einer Nachweisung der Unterstützungen, 
welche die Stadtgemeinde auf Grund der Gemeindebeschlusse 
vom 6. September 1900 im letzten Rechnungsjahre ge 
währt hat. Dieselbe zählt nicht weniger als 50 Unfälle 
auf, die in Kommunalbetrieben vorgekommen und reichs 
gesetzlich nicht versichert sind. Gefährliche Posten sind z. B. 
die Stellen der Leichendiener in den Krankenhäusern. Von 
diesen sind 4 verunglückt und zwar dadurch, daß sie bei 
der Obduktionshilfe rc. sich durch Leichengift eine Blutver 
giftung zuzogen; zwei hatten Stichwunden an den Händen, 
ein dritter hatte sich beim Putzen von Präpariergläsern in 
den Finger geschnilten. Sie sind sämtlich in ihrer Er 
werbsfähigkeit beschränkt. Nicht minder gefährlich ist der 
Dienst in den Irrenanstalten, bei den Epileptikern rc. Da 
hat z. B. ein Pfleger von einem Kranken einen Fußtritt 
gegen den Unterleib, der andere einen schweren Biß in den 
Finger, der dritte einen Hieb über den Kopf erhalten rc. 
und eine Pflegerin, die von einer Kranken überfallen 
wurde, leidet noch heute an einer unheilbaren Störung 
des Nervensystems. Mehrere Reinemache-Frauen in Ge 
meindeschulen sind beim Fensterputzen mit der Leiter zu 
sammengebrochen, eine hat sich beim Scheuern eine Stahl 
feder tief in die Hand gestochen rc. Ein städtischer Brief 
träger verunglückte dadurch, daß ihn ein Pferd in den 
Finger biß, ein Turndiener verstauchte sich das Hand 
gelenk und die Verletzung wurde tuberkulös, sodaß sie den 
Tod zur Folge hatte, ein Bademeister erlitt einen Leisten 
bruch und starb 5 Monate später an Darmverschlingung, 
wiewohl er bis zu seinem Tode arbeitsfähig blieb. Den 
Verunglückten bezw. ihren Hinterbliebenen sind im letzten 
Jahre an Renten insgesamt 6687 M. gezahlt worden. 
8 Der Nachlaß des „Enterbte«". Vor Jahres 
frist starb im Hospital des Arbeitshauses zu Rummelsburg 
der seit 5 Jahren im Wege der öffentlichen Armenpflege 
unterstützt gewesene Schneider August W. unter Hinter 
lassung seiner Ehefrau und dreier großjährigen Kinder, die 
sich sämtlich in dürftigen Verhältnissen befinden. Kein 
Mensch hatte geahnt, daß der arme Hospitalit ein kleines 
Vermögen sein eigen nannte. Er hatte nämlich von seiner 
Mutter rund 8400 M. geerbt und diese Summe befand 
sich, wie ermittelt wurde, im Gewahrsam seines Bruders, 
eines Bäckermeisters. Wie bekannt, steht der Stadt 
gemeinde Berlin an derartigen Nachlässen ein gesetzliches 
Erbrecht zu und zwar hat sie im vorliegenden Falle die 
Hälfte des Nachlasses zu beanspruchen, während die andere 
Hälfte der Witwe W, zufallen würde. Aus dem Anteil 
der Stadt sind aber noch die Pflichtteile der 3 Kinder zu 
befriedigen, sodaß ihr ein Erbteil im Betrage von 2100 M. 
verbleiben würden, hierzu kommen noch 2447 M. Forderung 
für gewährte Armenunterstützungen, macht zusammen 
4547 M. Der Bruder des Verstorbenen, der diesem Dar 
lehne in Höhe von 2935 M. gegeben haben will. hat der 
Stadt nun eine Gesamtabfindung von 3500 M. geboten. 
Mit Rücksicht darauf, daß es zweifelhaft erscheint, ob die 
Witwe zur Wiedererstattung der Armenunterstützungen an 
gehalten werden kann, haben sich die städtischen Behörden 
mit-diesem Vergleichsvorschlage einverstanden erklärt. 
8 Grünn«. Am 1. Juli wurde hier eine zweite 
Apotheke errichtet, die schon längst bei den Hunderten von 
Sommergästen eine Notwendigkeit war. Sie figuriert als 
Zweiganstalt der Apotheke in Köpenick. 
Vermischtes. 
* Die Wiedererwerbung der durch Strafurteil verwirkten 
Doktorwürde hat sich in Deutschland und Österreich zu einer 
„Doktorfrage' ausgewachsen. Die Einen sagen, der Verurteilte, dem 
der Doktorgrad aberkannt worden sei, müsse nach Verstreichen der ge 
setzlich für das Erlöschen der Staffolgen festgesetzten Frist de 
Doktorats-Prüfung (Rigorosum, Dissertation rc.) vollständig wieder 
holen, haben aber nach Bestehen derselben das R^cht abermals 
promoviert zu werden. Andere Rechtslehrer behaupten, durch die Ver 
urteilung sei nicht die wissenschaftliche Wertung des Bestraften, 
sondern nur seine persönliche Würdigkeit, den Doktortitel zu führen, 
verneint worden; daher habe allein die Fakultät, welche ihn promo 
viert hat, darüber zu befinden, ob der Verurteilte jene Würdigkeit 
wiedererlangt habe. In dem letzterem Sinne hat jetzt, wie die 
„Dt. Jur.-Ztg. mitteilt, der österreichische oberste Verwaltungsgerichts 
hof entschieden: einer Wiederholung der Prüfung bedürfe es nicht, 
die Fakultät habe lediglich, wie beider Ersto-rleihung des Doktorats, 
so auch bei dessen Wiederleihung zu prüfen, ob der Kandidat „die 
ersten Grundsätze der Sittlichkeit und Rechtschaffenheit" besitze. 
* Die Uuruheu im südliche» Rußland beginnen auch auf 
den Eisenbahnverkehr ihren Schatten in werfen. Nach einem der 
Königl. Eisenbahndirektion Berlin zugegangenen Telegramm ist die 
Verfrachtung von Gütern nach allen Stationen der die Stadt Odessa 
im Norden und Osten umschließenden Gürtelbahn, namentlich Alt- 
Odessa, Pereffyp, Sastawa und r^üeffa-Hafen, bis auf weiteres sistiert. 
Auch der Versandt von Transporten im überseeischen Verkehr über 
Odessa hinaus wird aufgehalten. 
• Im Hinblick auf die PIlzsaiso« erscheint unS eine 
Warnung vor Giftschwämmen angebracht. Einer der giftigsten ist der 
Fliegenpilz, der an seinem hochroten, mit weißen Punkten übersäten 
Hut leicht kenntlich ist. Er fühlt sich klebrig an, das Innere deS 
Stieles ist mit spinnwebeartigem Mark erfüllt. Ein in Buchenwäldern 
häufig vorkommender Giftpilz ist der Pantherschwamm, der dem 
Flicgenpjlz sehr ähnlich ist, nur ist die Färbung des Hutes ein wenig 
dunkler, als bei letzterem. Unter Birken wächst häufig der Birken 
reizker, der leicht mit dem eßbaren Eierschwamm zu verwechseln ist, 
doch kann man ihn durch seinen behaarten Rand leicht erkennen. Ein 
der genießbaren Spitzmorchel ähnlicher Giftpilz ist die Gicht- und 
Stinkmorchel, die sich im Anfangsstadium in einer schmutzig-gelben 
Hülle befindet und durch ihren widerlichen Geruch leicht erkenntlich ist. 
Der Saupilz oder Hexenschwamm, der dem Steinpilz ähnelt, ist daran 
zu erkennen, daß er beim Durchschneiden blau anläuft. Der Spei- 
teufel mit seinem roten gelben oder auch glänzend weißen Hut ist mit 
einem ablösbaren schleimigen Häutchen überzogen und schwer erkenn- 
bar. Ein außerordentlich giftiger Schwamm ist ferner der Knollen- 
biätterschwamm, der an gistiger Wirkung dem Fliegenpilze gleich 
kommt. Derselbe ist deshalb sehr gefährlich, weil man ihn in jungem 
Zustande mit einem Champignon verwechseln kann. Kennzeichen find 
sein oben hohler und unten dicker Stiel. Der Schwefelkopf, ein 
namentlich an Baumstämmen in Büscheln wachsender Giftpilz, ist 
durch seine schwefelgelbe Farbe kenntlich. Endlich ist noch der Satans- 
pil- mit seinem dicken roten Schaft zu erwähnen, der namentlich in 
Laubwäldern und auf B.rgwiejen wächst. Er fühlt sich klebrig an, 
sein schmutzig-gelber Hut ist polstersörmig gewölbt. Überhaupt 
zeichnen sich die Giftpilze hauptsächlich durch ihre lebhaften Farben 
vor den eßbaren aus. — Bei Vergiftungsfällen durch Giftpilze find 
schleunigst Brechmittel anzuwenden. 
In dom Hause RtldllStr&SSC 19 (Ecke Kirchstrasse) an der Kaisereiche habe ich eine Filiale meines 
Beerdigungsinstitutes 
\IaKai4 ==== Innungs-Tischlermeister — .z= 
VlUMcIV i lUUCll Beerdigungs - Institut u. Sarg-Fabrik 
Hauptgeschäft: Berlin W., Potsdamer Str. 114. 
eröffnet 
Grosses Lager von Holz- u. Metallsärgen. 
Übernahme von Beerdigungen, Leichentransporten u. Feuerbestattungen 
unter vorheriger Berechnung aller Kosten einschl. der Grabstell- u. Kirchengebühren.
        
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