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Periodical volume Nr. 304, 29.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Friedtimer L«klll-A«;eiger. 
Gleichzeittg Organ für den Zriedenauer Grtsteil von Schöneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
Md limgerlilhe Angelegenheiten. 
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Leo Schultz in Friedenau. 
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in allen Annoncenexpeditionen. 
Fernsprecher; Nr. 129. 
Friedenau, Freitag den 29. Dezember 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Wittenberg. Die „Allgem. Ztg." berichtet: Ein 
schwerer Unglück ereignete sich gestern Nachmittag um 
‘«4 Uhr in der Sprengstofffabrik der Westfälisch-Anhaltischen 
Sprengstoff Fabrik Aktien.Gesellschaft durch Entzündung 
einer Puloertrommel. die einen auf einem Schinalspur- 
geleis stehenden Pulverwaggon mir entzündete. Gelötet 
wurden hierbei 7 Mann, 3 waren sofort tot, die 4 anderen 
erlagen den Brandwunden. Schmer oder minder verletzt 
wurden l4 Personen. Der Materialschaden ist ein 
bedeutender. Der Betrieb ist nicht gestörr. 
München. Das Komitee das die Vorbereitung zur 
Veranstaltung einer deutsch-englischen Friedenskundgebung 
zu treffen hat, beschloß, am Dreikönigstage eine öffentliche 
Versammlung im alten Rathause zu veranstalten. Bei 
der Auswahl der Redner sollen alle politischen Richtungen 
inbetracht kommen. Der Versammlung wird eine kurze 
Resolution vorgelegt werden. Unabhängig davon werden 
Unterschriften von Notablen und Vertretern der ver 
schiedenen Korporationen für eine Erklärung gesammelt, 
deren Abfassung in Vorbereitung ist. 
Vlrakan. Polnische Reisende erzählen, daß nunmehr 
auch in Lodz der bewaffnete Aufstand ausgebrochen ist. 
Revolutionäre haben sich nach heftigen Kampf mit dem 
Militär hinter Barrikaden und verschanzte Häuser zurück 
gezogen. Artillerie hat Befehl erhalten, diese Häuser und 
Barrikaden niederzureißen. 
Petersburg. Die beruhigenden Nachrichten aus 
Moskau verfehlen nicht, auch auf die hiesigen an der 
Etreikbewegung teilnehmenden Arbeiter einen günstigen 
Einfluß auszuüben. In den Fabriken wird beinahe nor 
mal gearbeitet, auch die sonstigen Betriebe haben ihre 
Tätigkeit wieder aufgenommen. — Nach Meldungen auS 
Feodosta soll der Prozeß gegen den Leutnant Schmidt in 
der nächsten Woche beginnen. — Eine Bande von Revo 
lutionären ist in die Wohnung des Chefs der Geheim 
polizei eingedrungen, wo sie ihn ersuchte, von seiner 
Familie Abschied zu nehmen und ihn dann erschoß. — Die 
tianssibirische Eisenbahn ist oberhalb des Baikalsees an 
verschiedenen Stellen zerstört. Infolgedessen ist der Rück 
transport der in der Mandschurei befindlichen Truppen in 
Frage gestellt und wird jedenfalls eine bedeutende Ver 
zögerung erfahren. 
Kiew. Eine Versammlung von Revolutionären 
wurde von Polizei und Militär umzingelt und über 
hundert Teilnehmer verhaftet. Ferner wurde eine Bomben 
fabrik von der Polizei beschlagnahmt. 
Odessa. Die Ausländer erhalten in den Konsulaten 
Aufnahmescheine auf die im Hafen liegenden Dampfer im 
Falle des Ausbruches von Unruhen. Nach dem Erscheinen 
der Mitteilungen des Arbeiterdeputiertenrats wurden die 
meisten Deputierten verhaftet. Ein vom revolutionären 
Komitee in Genf gemietetes, mit 10 000 Gewehren be 
ladenes Schiff wurde von Zollschiffen beschlagnahmt. Ein 
zweites Schiff, das mit 4000 Gewehren beladen war, 
entkam. Nach Verhängung des Belagerungszustandes pro 
klamierten die Revolutionäre den Generalausstand, in 
dessen konnte dieser nicht- in Kraft treten, weil viele 
Arbeiter sich dem Streik widersetzten. 
Paris. In Angelegenheit der Prinzessin Luise von 
Koburg wird erklärt, daß die Nachricht über ein Abkommen 
zwischen dem Prinzenpaar verfrüht sei. Es sei zwar 
richtig, daß augenblicklich Verhandlungen im Gange seien 
und daß auch Dr. Bachrach in Paris weile, dagegen sei 
es unrichtig, daß letzterer den Auftrag erhalten habe, im 
Namen des Prinzen definitive Abmachungen mit der 
Prinzessin zu treffen. 
Pari-. In Clermont Ferrand explodierte eine 
Dynamitbombe vor der Wohnung eines Jagdaufsehers. 
Die Wohnung wurde völlig zerstört, Personen aber nicht 
verletzt. Man vermutet einen Racheakt. 
Paris. „Libre Parole" meldet aus Oran, seit drei 
Wochen werde eine Anzahl Deutscher, welche Erkundigun 
gen militärischer Natur einzogen, in verschiedenen Departe 
ments beobachtet. In einem wichtigen Zentralplatze der 
Provinz seien drei verdächtige Deutsche den Behörden sig 
nalisiert worden. — Wie das „Echo de Paris" meldet, ist 
ein Spezialkommiffar aus Marseille in Begleitung mehrerer 
Polizeiagenten in Nizza eingetroffen, um dort eine Unter 
suchung im Zusammenhange mit der Spionageaffäre ein 
zuleiten. 
Toulon. Der Konsularagent, der vor einigen Tagen 
plötzlich verschwunden ist und besten Abreise man mit der 
Spionageastäre in Zusammenhang bringt, ist noch immer 
nicht zurückgekehrt. Seitens der Verwaltung der Marine- 
werkstätten wird erklärt, es seien keine Pläne aus ihren 
Archiven verschwundep. 
Madrid. Es wird bestätigt, daß die erste Sitzung 
der Konferenz in Algeciras am 16. Januar k. Js. zu ge 
wärtigen ist. 
Madrid. Aus Digo wird berichtet, daß ein eng 
lisches Geschwader im Mai nach den spanischen Gewässern 
kommen werde. Dasselbe werde die Königliche Aacht be 
gleiten, an Bord deren König Eduard sich nach Spanien 
begeben werde, um der Vermählung der Prinzessin von 
Battenberg mit König AlfonS beizuwohnen. Der König 
werde in Vigo landen und per Bahn nach Madrid 
Weiterreisen. 
Nenyoi^. Wie der „Sun" meldet, habe Frankreich 
ein neues Ultimatum an den Präsidenten Castro gesandt, 
um ihn zu veranlaffen, die Kabelfrage und die Angelegen 
heit der innern Schuld endgiltig zu erledigen. 
Allgemeines. 
[] Eisenbahn-Verkehr mit Rußland Der 
Personen- und Güterverkehr über Mlawa ist gesperrt; 
Güter über diese Strecke werden nicht angenommen, 
rollende angehalten und den Versendern zur Verfügung 
gestellt. — Die Verkehrsstörungen auf den Linien der 
Kaiser FerdinandS-Nordbahn sind beseitigt, Güter aller Art 
nach Oswicien Dzieditz und Oderberg, Ort und Übergang, 
werden wieder für alle Richtungen angenommen. 
Lokales. 
t Elektrische Straßenbeleuchtung — eingestellt! 
Wie uns von amtlicher Seile mitgeteilt wird, hat die Elektrizi- 
tätskommission in der gestrigen Sitzung beschlossen, die für die 
Beleuchtung der Rheinstraße und Kaiser-Allee verwendeten 
Flammenbogenlampen der Firma Lahmeyer sofort zur 
Beifügung zu stellen, da die mehrwöchentlichen Beleuchtungs 
versuche ergeben haben, daß die Lampen den bei der 
Ausschreibung gestellten Bedingungen nicht entsprechen. 
Die Straßenbeleuchtung wird daher sofort in diesen beiden 
Straßen eingestellt, bis eine Entscheidung über eine andere 
zu verwendende Lampe getroffen ist. 
f Offenhaltung der Geschäfte Am Sonntag 
sind die Geschäfte wie Sonntags geöffnet. Eine Aus 
nahme machen hier nur die Bäcker, die bis 7 Uhr Abends 
und die Papierhändler, die bis 8 Uhr Abends offenhalten 
dürfen. 
t Die nach dem Stempelstenergesetz aufzu 
stellenden Pacht-, Miet- usw. Verzeichnisse sind in An 
sehung des im Kalenderjahre 1905 in Geltung gewesenen 
schriftlichen stempelpflichtigen Pacht-, Miel- oder anti- 
chretischen Verträge bis spätestens zum 31. Januar 1906 
den zuständigen Steuerstellen zur Versteuerung vorzulegen, 
sofern der Versteuerungspflicht für diese Zeit nicht schon 
früher genügt ist. Wie der Herr Landrat heute im amt 
lichen Anzeigenteil mitteilt, gehören zu den Steuerstellen 
auch die Stempelverteiler, soweit der zu entrichtende 
Stempclsteuerbetrag die Grenze ihrer Entwertungsbefugnis 
(in der Regel 60 M.) nicht überschreitet. Die Nicht 
erfüllung der Versteuerungspflicht zieht die gesetzliche 
Strafe nach sich. Stempelerheber für Friedenau ist Herr 
Kaufmann Hartwig, Handjerystraße 76/77. 
f Für den Januar-Umzugstermin kommen in 
Friedenau folgende polizeiliche Bestimmungen in Betracht: 
Der am 2. Januar k. I. beginnende Umzug muß bei 
kleinen, aus höchstens zwei Zimmern mit Zubehör be 
stehenden Wohnungen an demselben Tage, bei mittleren, 
aus drei oder vier Zimmern nebst Zubehör bestehenden 
Wohnungen am 3. Januar mittags 12 Uhr, bei großen, 
mehr als vier Wohnzimmer umfassenden am 4. Januar 
mittags 12 Uhr beendet sein. 
Tau sendfaktig (Unglück. 
Roman von H. Hill. 
22. sNackidruck o-lt.te».) 
Ja diesem Augenblick erinnerte sich Janet an etwas, das 
fi« in dem Wirbel, der ihr armes Gehirn erfaßte, ganz ver 
gessen batte — nämtich, daß Sir Gideon Marske, Roger 
Marske's Vater, m einem der kleineren Häuser dieser aristo 
kratischen Straß« wohnte, die sie soeben passierten. Es 
war sehr ieicht m'alick, daß er sie gar nicht verfolgte, sondern 
»ur das Staothaus seines Vairrs aussuchte. 
Und wirklich, gerade, als sie diesen Gedanken erfaßte, 
schoß ein Privatautomobü an ihr vorbei und hielt an der 
Ecke gegenüber vor einem etwas vorstehenden Hause. Roger 
Marske sprang heraus und parlainentierte mit dem Chauffeur. 
Er schien so vertieft in die Instruktionen, die er seinem 
Diener gab, daß seine Augen gar nicht in die Richtung 
schweiften, ivo Janets Wagen vorbeifuhr, um jedoch fast 
äuge,iblictsich danach durch langsam bahinschlenderilde Karren 
aufgehalten zu werden. Die Verzögerung dauerte nicht länger 
als einen Augenblick, aber Janet war sehr erregt, und sie 
hätte vor Freude jauchz.n mögen, als ihr Kutscher eine Lucke 
»spähte und, auf sein Pferd einhauend, die Stockung über 
wand. Aus ihre eilige Frage, ob der Motorwagen ihr wieder 
nachsah,e, gab er eine verneinende Antwort. 
„Die Maschine wartet, und die Leute sind in das Haus 
gegangen," sagte er. die Klappe zuschlagend. 
Janet stieß einen Seufzer der Erleichterung aus und 
wollte ihre Dispositionen schon beinahe abändern und dem 
Kutscher befehlen, sie direkt zu Frau Webley in Nottmghilt zu 
bringen: indessen hing soviel davon ab, ihren Besuch dort 
geheim zu halten, daß sie beschloß, ihren ursprünglichen Plan 
auszuführen und ihre Spuren zu venoischen. Er war emfacy 
«nv sinnreich. Sie wollte das Great Western-Hotel von der 
Straß« aus betreten und es durch den rückwärtigen Eingang, 
zum Bahnhof führte, verlassen. Sie hatte in diefein Holet 
mit ihrem Vater gewohnt und kannte sich in dem Gebäude 
aus: da sie nichts als eine Reisetasche mitgebracht hatte, würde 
sie durch keinerlei Gepäck behindert sein. 
Nachdem sie den Kutscher freigebig entlohnt hatte, ohne 
zu ahnen, daß er sie während des kllrzen Zeitraumes der 
Stockung gleich einem Schafe verkauft hatte, führte sie ihren 
Plan aus. Sie gab dem Portier die Erklärung, daß sie in 
den Kaffeesalon gehen ,volle, um eine Erfrischung zu nehmen, 
ebe sie den Zug erreichte, und eilte durch die Korrioore, die 
Stufeii hiiiunter. die zum Padvington-Bahnhofe führten; sie 
ging zum Ankunftsperron, warf sich rasch in einen zweiten 
Wagen und war in dem guten Glauben, ihren etwaigen Ver 
folger irregeführt zu haben. 
An der Ecke der High-Street, Nottinghill, entließ sie de;, 
zweiteil Wagen und ging zu Fuß. Nunimer 430 ausfindig zu 
inachen. Sie hatte eine beträchtliche Distanz zurückzulegen, 
ehe sie sie erreichte, und fand, genau so wie sie es erwartet 
hatte, daß es ein kleiner Zeitungsladen sei, an dessen Fenster 
folgende Aufschrift angebracht ivar: „Briefe können abgeholt 
oder befördert iverden. Honorar 1 Penny." 
Sie vergewisserte sich zuerst, daß der Name Webley noch 
über der Tür stand, dann überschritt sie die schmutzige Schwelle 
und befand sich in einer Atmosphäre, die von dem unange- 
nehnien Gerüche der Druckerschwärze ganz erfüllt ivar. Eine 
starke Frau, die hinter dem kleinen Ladentische gestrickt hatte, 
stand bei Janets Eintritt auf — gierig, wie sie glaubte, eine 
Kundschaft zu empfangen. Um sich bei ihr einzuführen, kaufte 
das junge Mädchen eine Zeitschrift und ein halbes Dutzend 
Pennyblätter und während sie diesen Handel abschloß, nahm 
sic die Verkäuferin in Augenschein. 
Der Eindruck war nicht sehr günstig. Auf den ersten 
Blick hätte man sie für eine dumme, gutmütige Person hallen 
können, aber wenn man sie näher betrachtete, verlor sie an 
Harmlosigkeit. Die Augen, die sehr nahe zusammensaßen, als 
ob sie das Dazwischentreten der knolligen Nase störte, waren 
klein nnd rot gerändert, und sie sah nie in das Gestcht des 
jenigen, niit dem sie sprach. 
Sie schien keine sehr einladende Persönlichkeit, um bei 
ihr Beistand in einer Sache auf Leben nnd Tod zu suchen, 
nnd schien auch nicht besonders vertrauenswürdig zu sein. 
Dennoch inußte Janet den Versuch wagen. 
„Sie empfangen hier Briese," sagte sie und holte einige 
kleine Münzen hervor, um ihren Einkauf zu bezahlen. 
„Halte : Äie eüi Register von jenen, die hier abgeholt oder 
befördert werden?" 
Tie Frau strich das Geld ein und ließ es Münze für 
Münze in die Schublade gleiten, ehe sie antwortete. 
„Es scheint, daß Sie deshalb einen Schilling ausgegeben 
haben, um das zu erfahren," sagte sie langsam. „Nein, ich 
halte kein Register: und ich tue auch etwas anderes nicht: ich 
verrate n eine Kundschaften nicht." 
Ihre Augen erhoben sich diesmal bis zu Janets Nase 
und senkten sich dann rasch in einem augenscheintichen Ver 
suche, das gutgemachte, aber schon etwas abgetragene Kleid zu 
prüfen, das die junge Dame anhatte. Janet durchschaute 
ihre Absicht. Sie dachte wohl, daß sie sich Briefe dorthin 
adressieren lassen wollte, und schätzte ihren wahrscheinlichen 
Wert für sie vom Standpunkte der Erpressung ab. Es wäre 
ihr wahrlich leid gewesen, irgend eine Korrespondenz durch die 
Hände dieser Harpyie gehen zu sehen. 
Ihr Glaubensbekenntnis ignorierend, stellte sie eine andere 
Frage: „Können Sie mir die gegenwärtige Adresse von einem 
Herrn Danvers Crane geben, der vor zrvei Jahren seine 
Briese hierher adressieren ließ?" 
Die Antwort war ein Kopfschütteln, und sie setzte sich 
wieder nieder und kehtte zu ihrem Strickzeugs zurück. 
Janet drang in sie: „Ich gebe Ihnen einen Souvereign 
für die Information nnd verspreche Ihnen, dem Herrn nicht 
zu sagen, wo ich sie erhielt." 
Die Frau sah rasch auf und warf einen Blick nach 
dem Ladenfenster. Als sie den Kopf wieder zurückwandte, hatte 
sich ihr Benehmen vollftändig geändert. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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