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Periodical volume Nr. 293, 14.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Frieiikimtt toKlil-Aiimztt. 
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»r. 293 
Frieder au. Donnerstag den 14. Dezember 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Frankfurt a. Mt. Die Kommission, die nach Ruß 
land gereist war, um die Unterstützung der Opfer der 
letzten Judenhetzen zu regeln, ist. wie man der „Fikf. Ztg." 
mitteilt, nach Berlin zurückgekehrt. Das Russo-Jewish- 
Komitee in London wird demnächst inbetreff der Aus 
wanderfrage eine Konferenz nach Frankreich einberufen, 
auf welche alle größeren Organisationen, die an dem 
Hilsswerke beteiligt sind, vertreten sein werden. 
Mährisch-Ostrau. Auf dem hiesigen Bahnhof der 
Kaiser Ferdinand-Nordbahn sind die Unterbeamten und 
Bediensteten auf Weisung des Wiener Organisationsbüros 
heute in die passive Resistenz eingetreten. Falls die Ver 
handlungen mit dem Eisenbahnministerium bis Sonnabend 
nicht von Erfolg begleitet sind, werden am Sonntag 
sämtliche Beamte und Angestellte der Privatbahnen in die 
passive Resistenz eintreten. 
Budapest. Wie verlautet, wird der ungarische 
Reichstag am 19. Dezember wieder auf zwei Monate 
vertagt werden. 
Um allen ausgestreuten Gerüchten entgegenzutreten, 
wird die Regierung wahrscheinlich noch vor der Auflösung 
des Reichstages den Gesetzentwurf betr. Einführung deS 
allgemeinen, geheimen gemeindeweis auszuübenden Wahl 
rechts publizieren. In parlamentarischen Kreisen gilt es 
als feststehend, daß daS Abgeordnetenhaus am 19. d. M. 
auf längere Zeit vertagt wird. 
Warschau. Der Eisenbahnerstreik ist beendet. 
Dagegen sind die Polizeimannschaften deS ersten Stadt 
bezirks in den Streik getreten. 
Kiew. Infolge des neuerlichen Telegraphenstreikes 
liegen hier und in Kischinew vom Auslande nach Peters 
burg und anderen russischen Städten adressierte Telegramme 
haufenweise vor. Nach Meldungen aus Petersburg sind 
die verhafteten Mitglieder des Verbandes der Petersburger 
Druckereiarbeiter in Freiheit gesetzt worden, nur Chrustalew 
bleibt in Haft und wird vor ein Kriegsgericht gestellt 
werden. 
Storkholui. Die letzten noch hier zurückgebliebenen 
Mitglieder der deutschen Handelsvertragsdelegation sind 
gestern abgereist. Man behauptet, daß vielleicht die Ver 
handlungen im neuen Jahre fortgesetzt werden. 
Biferta Die Arbeiten zur Flottmachung des 
gestrandeten Dampfers „Berger Wihlem" sind bis jetzt 
resultatlos geblieben. Die Hafenbehörden beschlossen, 
ruhigere See abzuwarten, um dann das Rettungswerk 
fortzusetzen. Der Dampfer steckt 10 Fuß tief im Sande. 
Pari«. Gestern Abend wurde in der Kammer das 
Gelbbuch über Marokko ausgegeben. Es geht daraus her- 
• vor, daß die Lage, wie bekannt, während einer gewissen 
j Zeit äußerst gespannt gewesen ist. 
Das „Echo de Paris" glaubt mitteilen zu können, 
daß Rouvier den Wunsch ausgesprochen hat, am Freitag 
in der Kammer eine Erklärung über die Marokkofiage 
und die auswärtige Politik Frankreichs abzugeben. Rouvier 
werde in dieser Debatte die Beziehungen Frankreichs zu 
den übrigen Mächten besonders aber zu Deutschland dar 
legen und die friedlichen Absichten Frankreichs versichern. 
Rouvier werde erklären, daß Frankreichs Zusammenkunft 
auf die Aufrechterhaltung des Friedens hinziele, unter der 
Bedingung daß dieser mit der Würde des Landes verein 
bar sei. Die Regierung sei der Ansicht, daß der 
Augenblick noch nicht gekommen sei, eine Generaldebatte 
über die auswärtige Politik zu beginnen und hoffe, daß 
die Rechte sich mit den Erklärungen Rouviers vorläufig 
begnügen und ihre Interpellation zur Beratung des Bugdets 
des auswärtigen Amtes verschieben werde. Was DelcassL 
betrifft, so werde Rouvier seiee Erklärung so abfassen, daß 
eine Antwort des früheren Ministers des Äußeren erübrigt 
wird. 
Der „Eclair" berichtet, daß das Rekrutierungsburau 
des 20. französischen Armeekorps nicht weniger als 800 
Deutsche, die sich ihrer Dienstpflicht entzogen hatten, in 
diesem Jahr eingeschrieben hat. Dieselben haben sich 
sämtlich zum Dienst in der Fremdenlegion gemeldet. 
Rom. Der Marineminister hat Befehl gegeben, 
daß zwei schnelle Kreuzer sich bereit halten, nach Lagu 
Eira zu dampfen, um sich zur Verfügung des italienischen 
Gesandten in EarracaS zu halten und evtl, die italienischen 
Fordernngcn zu unterstützen. 
Washington. Das Staatsdepartement teilt mit, 
daß augenblicklich die Verhandlungen zwecksu Festlegung 
des Datums für die zweite Haager Friedenskonferenz 
unterbrochen sind. 
Neuyork. Hearsts Anfechtung der Wahl Mac Clellans 
wurde vom Appellhof in Albany abgewiesen. 
Rio de Janeiro. Der Minister des Äußeren 
dementiert erneut die Washingtoner Nachricht, daß der 
brasilianische Gesandte in Washington dem amerikanischen 
Staatssekretär Mitteilungen über den Pantherzwischenfall 
gemacht habe. Die Regierung erklärte vor dem Parlamente, 
daß die Abfahrt eines Geschwaders mit den alljährlichen 
Flottenübungen im Zusammenhang stehe und keineswegs 
als Demonstration aufgefaßt werden dürfe. 
Mgemeines. 
0 „Allgemeine Verbesserungen de« Schnell 
verkehr«" stellt das Organ des Vereins deutscher 
Eisenbahn-Verwaltungen für die Nächstliegende Zeit in 
Aussicht. Die bisherige Entwickelung des Dampfbahn 
wesens werde für die Beschleunigung des Eisenbahn- 
Verkehrs kein Maßstab sein; denn es habe rund 70 Jahre 
gedauert, um die Geschwindigkeit von 70 auf 100 Kilo 
meter zu steigern. Abgesehen von der langsamen 
Weiterbildung des technischen Teiles, seien auch die 
Zaghaftigkeit und der Kleinmut der Gesetzgeber, wie der 
Behörden lange Zeit ein Hemmschuh für den rascheren 
Fortschritt gewesen, diese Zustände dürften aber heute als 
beseitigt gelten. In dem Wettbewerb zwischen elektrischem 
und Dampfbetrieb fehle es zur Zeit noch an Verluchs- 
ergebniffen des Dauerbetriebes. Das nächste Ziel, welches 
dem Verfaffrr .(Reg.-Baumeister Hans Martens - Posen) 
vorschwebt, ist die Schaffung möglichst vieler Fern-Schnell- 
züge mit 120 Kilometer-Stunden-Geschwindigkeit, die sich 
in die bestehenden Fahrpläne organisch einfügen lassen. Dabei 
kommt er in einem längeren Abschnitte über die Zug- 
bildung zu dem Schluffe, daß die großen v-Züge die 
dritte Klasse mitführen, daß daneben aber auch luxusartige 
Schnellzüge bestehen müßten, welche nur erste und zweite 
Klasse führen; bei den ersteren (36 Axen mit 434 Plätzen, 
360 Tonnen schwer) solle die Höchstgeschwindigkeit 100 
Kilometer, bei den letzteren (24 Axen, 152 Plätze, 
240 Tonnen Gewicht) 120 Kilometer-Stunde betragen 
dürfen. Der Zeitgewinn würde für die Reisenden nahezu 
1 / 3 der jetzigen Reisezeit ausmachen. Voraussetzung wäre 
aber, daß den Schnellzügen „Zuführungszüge" voraus 
eilten. welche dem ersteren an den wenigen Haltepunkten 
die Reisenden aus den durchschnittenen Bezirken zuführten 
und ebenso müßten „VerteilungSzüge" folgen. Dem 
Kapitel über „Bauart der Lokomotiven" entnehmen wir 
folgende, intereffante Angaben. Die wirtschaftliche Aus 
nutzung der Lokomotiven hat ihre Grenzen; eS ist dabei 
zu beachten: das Schmieren des Triebwerks, die Reinigung 
des Rostes rc., das Waffernehmen rc. Die bisherigen 
Versuche haben gezeigt, daß rund 300 Kilometer in ca. 
Sstündiger Reisezeit ohne Betriebsstörungen durchlaufen 
werden können. Ebenso wichtig ist die Frage der 
Leistungsfähigkeit des Personals: das Verfeuern von 
stündlich lausend Kilogramm Kohle während 4 bis 
5 Stunden an einem Standort, der fortgesetzt Körper und 
Nerven in gleicher Weise beansprucht, dürfte die oberste 
Grenze der Arbeitsleistung sein. Dazu komme die geistige 
Anstrengung des Führers, Beobachtung der Strecke, der 
Signale, namentlich in der Nacht, wo das Feuer das 
Auge blendet, die begrenzte Fernsicht bei ungünstiger 
Windrichtung rc. Auf der neuen Borsig-Maschine sei der 
Führerstand am vorteilhaftesten gewählt; ob die (zur 
TausendfMig (Unglück. 
Roman von H. Hill. 
I I. crr-ubdr»ck »erd,««».) 
Arthur', flüsterte sie, .wie wäre es, wenn des Mannes 
Name ähnlich geklungen hätte. Nicht Maske, sondern 
Marske . . ? Ich kenne einen Roger Marske, Du hast ihp 
heute nachmittag mit Lady Murirl und mir gesehen.' 
Rivingtons Herz klopfte ungestüm. Vieles sprach für die 
Richtigkeit dieser Vermutung. Zuerst sein instinktiver Ab 
scheu vor dem Manne, dann Marske's boshaft ausgedrückte 
Ueberzeugung von seiner Schuld, sein offenkundiger Wunsch, 
Lady Muriels Interesse an seiner Flucht zu ersticken, indem 
er ihr die Zeitungen vorenthielt. 
Aber anderseits hatte Rivington nie zuvor von ihm 
gehört, jedenfalls nickt in Verbindung mit seiner Mutter und 
seiner Schwester, und er hatte auch nicht den mindesten 
Grund, zu glauben, daß sie ihn gekannt hatte,l. Wenn dem 
so war. welches Interesse hätte er dann an ihrem Tode haben 
können, vorausgesetzt, daß Klaras unzufammeiihangende 
Aeußerung wirklich baz,l dienen könnte, ihren Mörder zu 
bezeichnen . . . .? Rivington klammerte sich in der Tat nur 
an Strohhalme, aber er konnte keinen Fingerzeig armer acht 
lassen, am allerwenigsten einen, der so mel Wahrscheinlichkeit 
Wenn wir herausfinden könnten, daß dieser Roger 
Narske jemals in irgend einer Verbindung mit meinen Ver- 
lvandten stand, würde ich wissen, daß Du das Rätsel richtig 
leidst hast." sagte er, .und dann rvürdc alles davon ab 
längen, daß in der Natur dieser Verbindung irgend e wav 
,egt was den Toppclmoro rechtfertigen könnte. Dag Klara 
seinen Namen in der Todesstunde erwähnte, ist ja an und 
sür sich noch kein Beweis seiner Schuld." 
Janrts Finger zitterten so. daß der Vorhang sich be- 
vegte, den sie. um bessere Aussicht stuf den Weg zu haben, 
piruckhiell. b Roger MarSke ist ein schlechter Mensch, 
r ist'hier, un. Ladn Muriel mit seinen Aufmerksamkeiten zu 
»erfolgen, die sie verabscheut, die sie aber wegen ihres Vaters 
törichter Vorliebe für den Sohn eines seiner Kabinetts- 
mitglieder zu dulden hat. Und Herr Marske hält es für 
vereinbar mit seiner Ehre, mich mit seinen ebenso abscheulichen, 
aber iveniger erklärlichen Aufmerksamkeiten zur selben Zeit zu 
belästigen.' 
.Dieser Bursche ..murmelte Rivington ingrimmig. 
Er sragte Janet, wie sie dazu kam, so hochgestellte Persönlich 
keiten wie die Tochter des Premierministers und den Sohn 
des Schatzkanzlers zu kennen; denn obwohl die Chilmarks von 
guter Abkunft waren, bewegten sie sich doch für gewöhnlich 
nicht in so hohen Kreisen. 
Aber die Geschichte verhielt sich ganz einfach. Die Be 
kanntschaft gehörte zu jenen, die in London nie entstanden 
iväreii, aber die in diesem kleinen Badeort rasch gekeimt und 
gewachsen war; Lady Muriel, die sich während der Londoner 
Saison halb zu Tode getanzt hatte, war nach Ardmore ge 
kommen, um sich zu erholen, und da die Hochflut der Besucher 
den Ort noch nicht überschwemmt hatte, waren die Mädchen 
auf ihren Spaziergängen aus den Klippen uiiteinander bekannt 
und schließlich Freundinnen geworden. 
„Sie ist das süßeste Geschöpf und so sympathisch, so teil 
nehmend! Sie hat es bald bemerkt, daß ich einen Kummer 
hatte,' fügte Janet hinzu. „Eines Tages, als wir im Heide 
kraut vor Alum Bay saßen, brach ich zusammen und erzählte 
ihr niein schreckliches Leid. Sie glaubt jo fest an Deine Un 
schuld wie ich selbst." 
Das war die Tochter des Mannes, den zu töten man 
ihn befreit hatte . . . 
„Können wir ihr nicht alles anvertrauen und sie bitten, 
ihres Vaters Sympathie sür uns zu gewinnen?" So klammerte 
er sich an einen neuen Strohhalm. 
Aber Janet >var klüger als er und wies auf die Gefahr 
eines solchen Schrittes hin. Wie günstig Lord Alphington 
ihm auch gesinnt war, er wäre machtlos gewesen, ihn zu 
retten, ehe seine Unschuld sich klar herausgestellt hätte, und 
so würde er als kalter, hochmütiger Staatsmann, der in seinem 
21 ml erstarrt war. zwenclloe die gänze Geschichte als eine 
Erfindung verlachen u»o ihn dem Henker überliefern. Tie 
Eciahr war ,n groß, in» sich ihr an zusetzen. 
.Ich bin nur ein Ätädchcii, Arthur, aber ich muß den 
Kampf für Dich allein zu Ende führen," fuhr das tapfere 
Mädchen mit fester Stimme fort. „Niemand darf unser Ge 
heimnis teilen, wenigstens nicht, bis ich einen Erfolg davon 
getragen habe. Wer hütet das Landhaus Deiner Mutter in 
New-Forest?" 
„Sarah Leven, eine alte Dienerin, die dort bleiben sollte, 
bis — bis das Inventar versteigert worden iväre," antwortete 
Rivington. 
„Wie ist ihre Gesinnung gegen Dich?" 
„Sie war uns allen ergeben, die treue Seele, sie hat 
mich von Kindheit auf gekannt; aber, wie fast alle anderen 
Leute, glaubt sie ivahrscheinlich auch an meine Schuld —' 
„Wir wollen es nicht hoffen," erwiderte Janet ernst. 
„Jedenfalls werde ich morgen mit dein ersten Schiffe hinüber 
fahren und meine Nachforschungen dort anstellen. Es heißt 
„The Glcn", nicht wahr? . . . 'Ah, verhalte Dich ruhig, 
da sieh!" 
Ihre Sliiniue wurde fast nnhörbar. als sie diesen War- 
iiitngsrns aussließ, und ohne sich zu regen, folgte Rivington 
der Richtung ihres entsetzten Blickes. Mitten ans dem Wege, 
wo das Mondlictit sein breites, fleischiges Gesicht überflutete, 
stand Herzog. Im Euer des Gespräches hatten die beiten 
Liebenden in ihrer Wachsamkeit nachgelassen, und er hatte sieh 
dem Hanse genähert. 
Hatte er sie gesehen? Der Anblick von Janet allein hätte 
seinen Verdacht nichc erregen können. Jedenfalls gab er 
keinerlei Zeichen, und nach einer Weile schritt er rasch und 
leise dem Gartentor zu. 
„Geh in Tein Zimmer zurück," flehte Janet im 
Flüsterton. 
Es bedurfte keiner zweiten Aufforderung, aber an der Tür 
hielt Rivington noch einen Augenblick inne und fragte 
atemlos: „Wie sollen wir uns weiter verständigen?" 
„Geh nur, geh .... ich iverde schon ein Mittel finden!" 
So ging er rasch über den Treppenabsatz hinüber^ und 
kaum hatte er die Tür hinter sich geschlossen, als die Stiege 
von neuem krachte. Eine Minute später hörte er, wie 
Herzog sich leis in, Nebenzimmer bewegte. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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