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Periodical volume Nr. 291, 12.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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Nr. 291 
Friedenau, Dienstag den 12. Dezember 1905 
Depeschen. 
Hanau. Eine Versammlung von Tabak- und 
Zigarrenarbeitern und -Arbeiterinnen sagte einstimmig eine 
scharfe Protestresolution gegen die geplante Tabak- 
besteuerung. 
Pilsen. Sämtliche Arbeiter der großen Montan 
fabrik in Kaznau sind wegen Lohndifferenzen in den Aus 
stand getreten. 
Wien. Behufs Verhinderung einer neuerlichen 
passiven Resistenz der Eisenbahner ist man im Eisenbahn- 
Ministerium entschlossen, weiter bei den Privatbahnen zu 
vermitteln. 
Budapest. Ministerpräsident Feyervary wir sich 
heute nach Wien begeben, um morgen vom Kaiser in 
Audienz empfangen zu werden, und die definitive Ent 
scheidung dariiber entgegenzunehmen, ob der Reichstag am 
19. d. M. vertagt oder aufgelöst werden soll. 
Budapest. Die Sozialisten wollten gestern einen 
Demonstrationszug zum Klub der Kossuthpartei veran 
stalten; da jedoch die Polizei dies nicht gestattete, schrieb 
die sozialistische Parteileitung an die Kossuthpartei einen 
Brief; diese möge sich, ihrem Programm getreu, an die 
Spitze der WahlrechlSbewegung stellen. Die Koffuthpartei 
beschloß auch tatsächlich gestern Abend mit allen gegen 
eine Stimme mit aller Kraft für die Verwirklichung des 
allgemeinen Wahlrechts einzutreten, ohne jedoch dieserhalb 
den Kampf um die nationalen Forderungen aufzugeben, 
oder die Koalition zu sprengen. 
Warschau. Der angedrohte allgemeine Eisenbahner- 
streik war bis spät RachtS noch nicht ausgesprochen. Nach 
dem die Reservisten der Garnison in der Festung Brestli- 
towsk sich äußerst erregt und widerspänstig zeigten, wurden 
ca. 1000 Mann in ihre Heimat entlassen. 
Kiew. Infolge des energischen Auftretens deS Gou 
verneurs ist die Ruhe teilweise wieder hergestellt. Auch 
Post und Telegraph funktionieren. Aus Kischinew wird 
gemeldet, daß auf Befehl deS Synods das dortige Priester- 
seminar bis zum nächsten Jahre geschloffen wurde, da sich 
unter den Seminaristen ein revolutionärer Geist bemerk 
bar macht. Auch das Gymnasium soll geschloffen werden. 
Petersburg. Ein englischer Torpedojäger ist bei 
der Nikolaibrücke vor Anker gegangen. Das Schiff soll 
beauftragt sein, die englischen Jntereflen wahrzunehmen. 
London. AuS Peking wird berichtet, aller Wahr 
scheinlichkeit nach werden die japanisch-chinestschen Ver 
handlungen über die Mandschurei morgen beendet. 
Die deutsch-englischen Beziehungen nach erfolgtem 
Kabinettswechsel werden von der Presse lebhaft besprochen. 
Die Blätter erklären in ihrer Mehrzahl, die Aufgabe des 
Kabinetts gehe dahin, die Beziehungen zu Deutschland 
zu verbessern. 
Paris. „Petit Parisien" veröffentlicht einen Auszug 
aus dem morgen erscheinenden Gelbbuche über Marokko. 
Das Gelbbuch beschäftigt sich mit den Vorgängen in 
Marokko feit Beginn des Jahres 1901 bis zum 38. Oktober 
1905. In dem zweiten Teil des Buches befinden sich die 
Dokumente über die Instruktionen, welche dem französischen 
Vertreter in Tanger im Jahre 1904 zugegangen sind. Am 
Schluffe des Buches befinden sich die Dokumente, welche 
Bezug haben auf die deulsch-franzöfischen Verhandlungen, 
und die Mitteilungen Frankreichs an die übrigen Mächte. 
Der Gesetzentwurf betreffend die Gewährung eines 
Budgetprovisorium von 2 / 12 enthält keinerlei Forderungen 
für die Vertreter der Religionsgemeinschaften. Das 
Kultusbudget ist bekanntlich durch das Trennungsgesetz 
vom 1. Januar abgeschafft. Die Geldunterstützungen, 
welche den Religionsgemeinschaften zugestanden worden 
sind, werden erst nach drei Monaten, also Ende März, 
ausbezahlt. 
Professor Radiguet, der sich auf dem Gebiete der 
Radium-Erforschung große Verdienste erworben hat, ist 
gestern das Opfer seiner Experimente geworden. Er hatte 
sich bereits vor einiger Zeit am Arme verletzt, und wußte, 
daß seine Wunde unheilbar sei. Indessen hatte er seinen 
schlimmen Zustand seiner Familie verheimlicht, um diese 
nicht zu beunruhigen. 
Der König von Portugal wohnte gestern im 
Laboratorium von Professor Braneli Versuchen mit Radio- 
Telegraphie bei, welche es ermöglicht, auf große Ent 
fernungen das Feuer der Leuchttürme zu entzünden, 
Geschütze abzuseuern rc. Der König zeigte für diese Versuche 
großes Interesse. 
Nom. Das Kapitel von St. Johann von Lateran 
hat, nachdem das Trennungsgesetz von Loubet unterzeichnet 
worden ist, diesen seine Rechte als Domherr der Kirche 
enthoben. 
Washington. Frankreich hat sich geweigert, die 
Protestnote zurückzuziehen, welche es gegen die Haltung 
des Präsidenten Castro gegenüber dem französischen Ge 
sandten der venezolanischen Regierung zugestellt hatte. 
Castro hatte das Angebot gemacht, die venezolanische Note, 
welche gegen das Verhalten Frankreichs protestierte, zurück 
zuziehen, aber die vorherige Zurückziehung der französischen 
Note verlangt. 
Der Staatssekretär des Auswärtigen hat von dem 
amerikanischen Geschäftsträger in Brasilien neue Einzel 
heiten über den Zwischenfall des „Panters" mitgeteilt er 
halten. Das Telegramm fügt hinzu, die allgemeine An 
sicht in Rio de Janeiro gehe dahin, daß die Angelegenheit 
baldigst auf gütlichem Wege beigelegt sein werde. Es 
verlautet, der deutsche Botschafter Baron Speck von Stern 
berg, der gestern im auswärtigen Amt vorsprach, habe 
erklärt, sein Besuch hänge keineswegs mit dem Zwischen- 
Tausendfäküg Qlngfücft. 
Roman von H. Hill. 
9. (Nachdruck witottu.) 
Indes behielt er sein gewöhnliches Benehmen voll mürri- 
schen^Gehorsams bei, stand auf und ging mit Herzog durch 
die Dämmerung in das Hotel. Er war froh, zu sehen, daß 
das Billard nicht nur besetzt, sondern auch vierfach bestellt 
war Sie konnten nichts anderes tun als in einer Ecke sitzen 
und dein Spiele zusehen, während Herzog mit seinem Nachbar 
auf der Sitzbank plauderte und den angeblichen Grund ihres 
Aufenthaltes in Totland umständlich auseinandersetzte. Riving- 
ton wurde als reicher Kranker der mit seinem Privatärzte 
reiste, mit gebührendem Respekte behandelt, und er sah m der 
Tat übel genug aus. Es war nicht förderlich für eu, buchen 
des Aussehen, zu hören, wie die eleganten jungen Börsianer 
und Geschäftsleute aus London Wetten für und gegen dre 
Wiedereinsangung des .Brockenhurst Mörders" abichlossen. 
Um zehn verließen sie das Hotel und kehrten nach wprnrg- 
thorpe zurück. Als sie sich dem Hause näherten, brach Rwrng- 
lons Hoffnung zusaminen. denn ersah, daß in dem Wohn- 
-immer der Chilniarks kein Licht war. Janet und ihr Vater 
hatten sich bereits zurückgezogen, und er hatte einen Tag für 
seine Aufgabe verloren. 
F.au Krance. die sie kommen horte, tauchte aus den 
rückwärtigen Regionen auf; ihr kleines, wieselartiges Gesicht 
war von Lockenwickeln umgeben. _ 
c>ch wußte nicht, ob die Herren nicht noch etwas 
brauchen," sagte sie mit Schärfe, „wir gehen hier früh zu 
Bette, und ich war im Begriffe, mich niederzulegen. 
Lerroa sah sie durchdringend an und zog seine Uhr 
Heroik. 1 „Run es ist noch nicht halb elf," erwiderte er 
Aber gehen Sie," sagte er in seiner glattesten Werse, „Sie sind 
ja ganz verändert. Frau Krance. irgend etwas hat Lie ver- 
droffrir^itil ^ ^cht — aber eigentlich sollte 
ich Ihnen nicht böse sein. Herr Doktor," sagte die Frau, 
an cheinend versöhnlicher. „Die Geschichte ist nämlich die, daß 
meine anderen Mieter, von denen ich geglaubt hatte, daß sie 
bleiben würden, mir heute früh gekündigt haben. Dann 
haben sie es wieder zurückgenommen, nachdem die junge 
Tanie von ihrem Spaziergang gekommen war, und wollen 
ans unbestimmte Dauer bleiben. Ich habe das nicht gern, 
wenn der Wind jeden Augenblick aus einer anderen Rich 
tung bläst und man mir keine Gründe angibt." 
Den Bruchteil einer Sekunde lang runzelte Herzog die 
Brauen. „Run ja. Frau Krance, es ist immer verdrieß- 
li i>, wenn wir die Gründe der anderen Leute nicht erraten 
können," sagte er und fixierte Rivington während seiner Rede. 
„Aber wenn Sie Ihre Mieter iticht verlieren, dann ist ja 
alles gut. Und was uns anbelangt, so gehen Sie jedenfalls 
so früh zu Bett, als es Ihnen beliebt, denn wir gehen auch 
hinauf . . . Roch ein Wort. Herr Martin ist leidend, 
wie Sie wissen. Haben Sie einen leichten Schlaf für den 
Fall, als ich heißes Wasser oder sonst etwas in der Stacht 
für ihn benötigen würde?" 
„Das kann ich gerade nicht behaupten, mein Herr. 
Ich habe soviel Arbeit unter tags, daß ich ziemlich fest 
schlafe," erwiderte die Hausfrau. 
„Run gut, lassen Sie uns hoffen, daß sich keine Ge 
legenheit bieten wird, Ihre Ruhe zu stören," sagte Herr 
Herzog liebenswürdig. „Ich wünsche Ihnen gute Nacht. Frau 
Krance, und angenehme Träume." 
Nachdem der Sturm mit der zänkischen kleinen Frau 
vorüber war, nahmen die beiden ihre Leuchter und gingen die 
Treppe hinauf. Rivington fühlte, daß es ein Resultat seiner 
Doppelzüngigkeit war. daß Herzog an der Schwelle seines 
Schiaszimmers von ihn: schied, ohne ihn irgendwie vor 
Fluchtversuchen zu warnen. Er hatte ihn in ein vollkommenes 
Vertrauen zu leinen Motiven und Absichten eingewiegt: es 
sei denn, daß sein Reh zu fest gezogen war, als daß er 
ohne sein Wissen hätte entrinnen können. Er erinnerte sich, 
daß Herzog in Southampton von Untergebenen gesprochen 
12. Iahrg. 
fall zusammen, der übrigens bedeutend aufgebauscht rvor- 
den sei. 
Reuyork. Roosevelt hatte eine Besprechung mit 
einer Abordnung der Kohlenarbciter unter Mitschell, um 
im nächsten Frühjahr bei Ablauf des jetzigen Abkommens 
einen Streik zu vermeiden. 
Schanghai. Die Differenzen zwischen der Munizipal 
verwaltung und den chinesischen Behörden betreffs der 
Behandlung weiblicher Arrestanten im gemischten Gerichts 
hof verursachen große Erbitterung in chinesischen Kreisen. 
Die Chinesen drohen, falls keine Einigung erzielt wird, 
mit dem allgemeinen Boykott gegen die Fremden. 
Allgemeines. 
0 Für Riviera-Reifende dürfte die Nachricht von 
Interesse sein, daß die französischen Bahnen jetzt endlich 
den Anfang gemacht haben, im internationalen Verkehr 
Rückfahrkarten mit längerer Giltigkeitsdauer zu gewähren. 
Bisher, waren Rückfahrkarten mit 6 bis 16 tägiger 
Giltigkeit nur vereinzelt zugelassen; eine Rückfahrkarte 
Berlin-Paris z. B. hatte nur zwölf Tage Giltigkeit und 
nach anderen Stationen der französischen Bahnen wurden 
solche überhaupt nicht ausgegeben. Vom 1. Januar k. I. 
ab sollen nun, nach Vereinbarung mit der Direktion der 
Paris-Lyon-Mittelmeerbahn, 45 tägige Rückfahrkarten Berlin- 
Cannes bezw. Nizza zugelassen werden, wobei es den 
Reisenden freigestellt sein wird, ihren Weg über Genf 
oder Belfort zu nehmen. 
Lokales. 
ff Gegen die Stadtwerdungs-Geiüste? In den 
großen Berliner Vorortgemeinden erregt eine Mitteilung 
von parlamentarischer Seite Aufsehen, wonach für den 
preußischen Landtag eine Vorlage in Vorbereitung ist, die 
eine Abänderung der Bestimmungen über die Verleihung 
der Stadtrechte vorsieht. Nach dem Gesetze vom 30. Mai 
1853 können die Stadtrechte jetzt an Orte verliehen werden, 
welche mindestens 25 000 Einwohner aufzuweisen haben. 
Diese Minimalgrenze soll nun angeblich auf 50—60 000 Ein 
wohner erhöht werden. Würde eine solche Änderung der 
gesetzlichen Bestimmungen Platz greifen, so könnten gegen 
wärtig nur die Gemeiden Wilmersdorf und Lichtenberg 
ihre Anträge auf Verleihung der Stadtrechte aufrecht er 
halten, vorausgesetzt, daß die Minimalgrenze nicht auf 
60 000 Seelen festgesetzt wird, welche Einwohnerzahl auch 
diese beiden Orte wohl im Laufe des nächsten Jahres er 
reichen werden. — Die Gemeindebehörden der Orte, welche 
bei einer Einwohnerzahl von 25—35 000 Personen jetzt 
schon Anträge auf Verleihung der Stadtrechte gestellt haben, 
u. a. bekanntlich auch Steglitz und Lichterfelde wollen 
gegen eine Erhöhung der Mindestzahl protestieren. 
hatte; vielleicht verließ er sich auf sie, um das Haus zu be 
wachen, obwohl Rivington ihn weder auf dem Schiffe noch 
seit der Landung auf der Insel mit irgend jemandem 
hatte sprechen gesehen, der zu seinen Kollegen gehören konnte. 
In seinem Schlafzimmer allein gelassen, überdachte 
Rivington die Situation, während er mechanisch begann, sich 
zu entkleiden. Es schien hoffnungslos, in dieser Nacht eine 
Unterredung mit Janet zu erlangen, obwohl sie in demselben 
Hause war und sich zweifellos nur einige wenige Schritte 
entfernt von ihm befand. Und doch ging deutlich aus den von 
Frau Krance indirekt überbrachten Rachrichien hervor, daß 
sie sich bemühen wollte, sein geflüstertes Flehen um eine Unter 
redung zu erhören. Die Zurücknahme der Kündigung erschien 
ihm als eine Heilsbotschaft; es beglückte ihn, zu denken, daß 
Janet zu ihm halten wolle, und er baute darauf, daß ihm 
das Glück am nächsten Morgen holder sein und ihn mit ihr 
zusammenführen würde.' 
Wenigstens hatten sich doch seine äußeren Umstände zum 
Besseren gewendet; vor zwei Nächten hatie er in der Zelle 
der Verurteilten in Winchester geschlafeit; die letzte Nacht hatte 
er in einem schäbigen Hotel in Southampton zugebracht und 
heute sollte er, wenn er Schlaf fände, in einem anständigen 
Wohnhause eines aufblühenden Badeortes schluinmern. Wenir 
sich die Umstände in demselben Maße besserten, wo würde er 
dann am Emde der vierzehn Tage mit Herzog sein? . . . Frei, 
rehabilitiert? . . . Aber davon war er, nachdem sein plötz 
licher Anfall von Uebermut vorübergegangen war, soweit ent- 
sernt als je zuvor. 
Denn was nützte ihm die größte persönliche Behaglichkeit, 
ivas koimte Janets Nachbarschaft und liebende Sorge ihm 
helfen, so lange er ein gehetzter Verbrecher war, über dem der 
dunkle Schatten eines rechtskräftigen Urteils schwebte. Sogar 
wenn es ihm gelang, Herzog noch ein wenig länger über sein 
Vorhaben zu täuschen und glauben zu machen, daß er wirtlich 
seinen mörderischen Befehl ausführen wollte — das Ende 
würde sicher und unausweichlich dasselbe sein, als wenn «r 
nie die Gefängniszelle verlassen hätte. (Fortsetzung folgt.)
        
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