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Periodical volume Nr. 290, 11.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

gestimmt und so wird der Bürgerschaft an diesem schon 
jetzt vom Verkehr umtosten Platze ein bescheidener Blick 
auf das Wasser und die grüne Ufer-Promenade erhallen 
bleiben, wie cs der Magistrat geplant hatte. Mit Recht 
bezeichnete man eS daher als einen wahren „Gliicks- 
umstand". daß die Stadt Eigentümerin des Restgrundstückes 
geworden, denn sonst wäre diese hübsche Anlage sicher am 
Kostenpunkt gescheitert. 
8 De» Geburtstag des Kaisers beabsichtigt der 
Magistrat auch im kommenden Jahre in Gemeinschaft mit 
den Mitgliedern der Stadtverordneten-Bersammlung durch 
ein Festmahl im Rathause feierlich zu begehen. Er er 
sucht daher die Versammlung, sich mit der Benutzung der 
Festräume des Rathauses am Sonnabend, den 27. Januar 
nächsten Jahres einverstanden zu erklären. Die zur Ge- 
burtStagSfeier erforderlichen Vorbereitungen sollen eine 
aus je zwei Stadträten und Stadtverordneten bestehende 
Deputation treffen. 
8 Die „Ehrentafel" der Armendirektion zählt 
jetzt nicht weniger als 63 unbesoldete Gemeindebeamte 
aul. welche länger als 25 Jahre im Dienste der städtischen 
Arnienpflege ehrenamtlich tätig sind. Drei davon, der 
Bürgerdeputierte Geheimrat Harder, sowie die Stadtver 
ordneten Sreger und Gericke, sind seit 40 bezw. 28 Jahren 
Mitglieder der Armendirektion. Unter den 60 Armen 
pflegern hat der Dienstälteste, der inzwischen ausgeschiedene 
Rentier Wurst, seine Kräfte länger als 50 Jahre in den 
Dienst der Kommune gestellt. Gegenwärtig ist unser 
ältester Armenpfleger der Mechaniker Schacko, !der seit 41 
Jahren seines Amtes waltet; je weitere zwei Mitglieder 
versehen ihr Amt nun schon seit 40 bezw. 39 Jahren. 
Die Zahl der Armenärzte, die länger als 25 Jahre tätig 
sind, beträgt elf; der Dienstälteste Geh. San.-Rat Dr. 
Wolfert steht seit 47 Jahren im Amte. 
8 Der kleine GaSverbraucher spielt im Berliner 
Etat schon eine Rolle. Die Zahl der Automat-Gasmesser 
hat sich im letzten Jahre von 16 939 auf 22 146 Stück 
vermehrt. Dagegen ist die Zahl der Gasmotoren um 
69 Stück herabgegangen, weil viele Kleinmotoren abge- 
schafit worden sind. Vielfach werden zu den Betrieben 
andere Gasarten, elektrische Kraftanlagen rc. benutzt. Der 
Gasverbrauch im allgemeinen ist in den letzten vier Jahren 
von 108 auf 125 Kubikmeter pro Kopf der Bevölkerung 
gestiegen; in Charlottenburg beträgt er 155, in London 
182. in Brüssel 232 Kubikmeter. - Gewöhnliche Gasmesser 
zählt man jetzt in Berlin 176 314, das sind 12 258 Stück 
mehr als im Vorjahre. 
8 Die Zahl der Berliner Armen-Kommksfionen 
ist im letzten Jahre, infolge Teilung von 14 Bezirken, 
von 357 auf 371 gestiegen. In der Arnienpflege war ein 
Heer von 3897 Personen ehrenamtlich tätig, darunter 367 
Vorsteher. 3142 Pfleger (ausschließlich der Bezirksvorsteher 
und Stadtverordneten) und 37 Armenpflegerinnen. Die 
Zahl der letzteren hat sich leider nur um sieben vermehren 
lasten, wiewohl die überwiegende Mehrzahl der Armen- 
Kommissionen sich durchaus für die Mitarbeit der Frauen 
ausgesprochen hat. 
8 Das Grab de- Frhr. Adolf von Lützow auf 
dem Garnison-Kirchhofe in der Linienstraße, das nun voll 
ständig wieder hergestellt und mit einem würdigen Gitter 
umgeben ist, prangt in diesen Tagen in prächtigem 
Blumenschmuck. Aus Anlaß der 80. Wiederkehr des 
Todestages von Lützows halten sich die Mitglieder des 
Berliner „Vereins ehemaliger Kameraden des Infanterie- 
Regiments von Lützow, 1. Rhein. Nr. 25" am gestrigen 
Sonntag, Nachmittags 2 Uhr, um das Grab des Frei 
heitshelden versammelt, um dem Gedächtniste des unver 
gessenen Führers der „wilden, verwegenen Jagd" eine 
Kranzspende zu weihen. 
8 Für die Arnren-Dpeisungsaustalt, welcher die 
Stadt bisher einen Jahreszuschuß von 40 000 M. gewährte, 
sind im laufenden Etat 50 000 M. eingestellt worden, 
weil man dieser Privat-Wohlfahrtseinrichtung von jetzt ab 
immer diejenigen Kosten vergüten will, welche für die zur 
Armendirektion gehörigen Mittagsgäste verursacht werden. 
Für die genannte Summe dürften die Portion zu 9 bis 
10 Pf. gerechnet, 500 bis 600 000 Portionen geliefert 
werden können. Nach dem jeweiligen Jahresbedarf soll 
dann mit der Anstalt abgerechnet werden. 
8 Die Marmortafel an der Klostermaner, 
welche die Primaner vor 10 Jahren zum Gedächtnis des 
„Groß-Sekundaners Otto von Bismarck" stifteten, scheint 
gefährdet. Vor Jahr und Tag wurde darauf hingewiesen, 
daß der Bronzekopf einer der beiden unteren Schrauben 
fehle, welche die schwere Tafel im Gestein festhalten; jetzt 
fehlt auch noch der zweite Schraubenkopf. Wenn auch 
die beiden oberen Schrauben noch einige Zeit genügend 
halten, so ist doch das Gesamtbild der schönen Tafel ent 
stellt. Jedenfalls ist es bester, den Schaden bald zu 
reparieren, ehe es zu spät ist. 
8 Mit der Verstärkung der Straßenbeleuchtung 
ist jetzt in den Querstraßen der Friedrichstrabe begonnen 
worden. Zunächst werden in der Zimmerstraße auf beiden 
Seiten zwischen den bestehenden Gasglühlichtlaternen neue 
eingesetzt, die mit Doppelbrennern versehen sind. 
8 Der Weihnachtsmarkt ist heute Morgen im 
Norden auf dem Arkona Platz und im Südwesten auf den, 
Bellealliance Platz aufgebaut worden. Hier stehen die 
etwa 26 Buden auf der östlichen Hälfte des breiten 
Mittelganges, wo sich die Säule erhebt, während die west 
liche Hälfte für den Christbaumhandel bestimmt ist, denn 
mit dem heutigen Tage hat auch der Kleinhandel mit 
Christbäumen an zahlreichen Stellen Berlins und der 
Vororte seinen Anfang genommen. Auch am Petri Platz 
sind ein paar Buden aufgestellt worden. 
8 Orgelkonzert. Ant Mittwoch, den 13. Dezember, 
Abends 71/2 Uhr. veranstaltet der Kgl. Musikdirektor 
Bernhard Jrrgang in der St. Marienkirche das nächste 
Orgelkonzert (Weihnachtsmusik) unter Mitwirkung von 
Frau Martha Dreyer-Wolff (Sopran), Herrn Kurt 
E. Wieck (Violine) und Herrn Heinrich Scholz (Orgel). 
Der Eintritt ist frei! > 
Gerichtliches. 
?. Wege« Unterschlagung mußte sich vor dem Berliner 
Schöffengericht II der frühere Inhaber eines hiesigen Warengeschäfts, 
Kaufmann Städter, verantworten. Er hatte einen Kaffen-Registrier- 
Apparat für 1650 M. gekauft und zwar auf Teilzahlung mit der 
vertragsmäßigen Vereinbarung eines Eigentums-Vorbehalts bis zur 
völligen Bezahluna. BiS auf einen Restbetrag von 250 M. hatte St. 
den Apparat bereits bezahlt, als es ihm einfiel, ihn an einen Dritten 
zu verkaufen. Die liefernde Firma stellte den Strafantrag wegen 
Unterschlagung. Der Angeklagte wurde für schuldig befunden, jedoch 
milde beurteilt, weil er schon 1400 M. bezahlt und nur noch eine 
kleine Restschuld hatte. Das Urteil lautete auf 15 M. Geldstrafe ev. 
2 Tage Gefängnis. 
Vermischtes. 
* Die schnellsten und die langsamste« Bewegungen. 
Mit vieler Mühe hat ein Amerikaner, James Jackjon, eine Reihen 
folge der verschiedensten Geschwindigkeiten für die Sekunde festzu 
stellen gesucht; dabei ist er zu folgenden seltsamen Entdeckungen ge 
kommen: Die allerkleinste Zahl bezieht sich auf das Wachstum der 
Nägel, das 2/1,000,000 Millimeter in der Stunde beträgt! Flut in 
Saint Malo steigt mit einer Schnelligkeit von 0,00111 'Meter. In 
einer Sekunde bewegt sich die Schnecke von einem Ort zum andem 
mit einer .Geschwindigkeit" von 0,0015 Meter. Von einem fließenden 
Text liest man in einer Sekunde eine Anzahl Buchstaben, die einen 
.Raum von 38 Millimeter Länge c nnehmen. Ein Faustschlag wird 
mit einer Geschwindigkeit von 8,50 Meter pro Sekunde erteilt, eS ist 
also weniger gefährlich, einen Fausischlag za bekommen, als von 
einem fallenden Körper nach der ersten Sekunde getroffen zu werden, 
der dasselbe Gewicht hat; denn dieser hat nach einer Sekunde deS 
FallenS eine Geschwindigkeit von 9,81 Meter. Der Geier durchfliegt 
in einer Sekunde 15,65 Meter, die Wachtel 17,8) Meter, die Brief 
taube 2? Meter, der Adler 8t Meter, die Schwalbe 67 Meter und 
der Segler 89 Meter. Die Elektrizität verbreitet sich in einem unter 
seeischen Telegraphendraht mit einer Geschwindigkeit von 4000 Kilo- 
in der Sekunde, der galvanische Strom in einem telegraphischen 
Stromkreis legt 18400 Kilometer zurück, die Elektrizität in einem 
oberirdischen Telegraphendraht 36,000 Kilometer und der elektrische 
Strom, der von der Entladung einer Leydener Flasche ausgeht, durch- 
läuft einen Kup^erdraht, der einen Durchmeffer von 0,00.7 Meter hat, 
mit einer Schnelligkeit von 463,300 Kilometer. 
" Ein galanter Einfall des Königs Friedrich Wilhelm IV. 
von Preußen. Auf einem Balle, der dem König zu Ehren gehalten 
wurde, stand dieser im Saale und unterhielt sich mit einem langen, 
äußerst dünnen Herrn. Ein Husarenosfizier, der im Wirbel des 
Tanzes war, jagte mit seiner Dame zwischen den beiden sich Unter- 
haltenden hindurch, indem er sie nicht ganz unsanit auseinander stieß. 
AIs der Offizier darüber erschrocken still hielt und sich entschuldigen 
wollte, rief ihm der König mit Lächeln entgegen: .Nur keine Ent- 
schuldigung! Es war ganz in der Ordnung, ein Husar muß durch 
Dick und Dünn!' 
HemeinnüHiges. . 
Da« in Echlaf- oder Äraukenziinwer« stehende Wasser 
ist schädlich. Das Waffer nimmt verschiedene, in der Luft b-find- 
liche S:offe, namentlich auch die fauligen und die Ansteckungsstoffe in 
sich auf. Es ist daher nicht anzuraten, sich des Waffers, das in 
einem Krankenzimmer stand, zu bedienen, besonders wenn es in 
einem unbedeckten Gesäße war. Selbst das Waffer, das über Nacht 
im Schlafzimmer stand, kann in manchen Fällen schädliche Teile auf- 
genommen haben. Man hat mehrere Bespiele, daß durch Trin,'waffer, 
das, damit es überschlagen sollte, in Krankenzimmer gestellt wurde, 
ansteckende Krankheiten verbreitet wurden. 
Amtliche Anzeigen. 
Auszug 
aus dem Protokollbuche der 
Gemeindeverttetung. 
Verhandelt 
Friedenau, den 7. Dezember 1905. 
Zur Beschlußfassung über die auf der 
nachstehenden Tagesordnung bezeichneten 
Gegenstände war auf heute eine Sitzung 
anberaumt, zu welcher die Mitglieder 
der Gemeinde-Vertretung, unter Angabe 
der zur Beratung kommenden Gegenstände, 
5 D;r Herr Gemoinde-Derordnete Uhlen- 
b ock stellt folgenden schriftlichen Dring- 
lichkeitsantrag: 
.Die Gem-inde-Vertretung wolle be 
schließen, den wackeren in Afrika 
kämpfenden T uppen eine Weihnacht^ 
spende von 500 M. bewilligen.' 
Nachdem die Dringlichkeit deS AnüazeS 
anerkannt worden war, wird er in zwei 
Lesungen einstimmig angenommen und 
der Betrag auS dem Dispositionsfonds 
I Abschnitt 19.7 deS HauptooranschlagS br< 
| reit gestellt. 
Hierauf folgt eine geheime Sitzung 
Schluß der öffentlichen Sitzung 7% Uhr. 
Deutscher flottenverein, Ortsgruppe frieöenan. 
Mittwoch, den 13. Dezember 1905 8 l / 2 Uhr Abends 
im Rheinschloß, parterre 
Sitzung des Gesamtvorstanöes. "Wk 
Die Tagesordnung wird den Herren direkt zugehen. 
Um allseitiges Erscheinen wird gebeten (6456 
Der geschäftsführende Ausschuß. 
. c/s 
fooie mit dem Hinweise darauf daß die. ^ m @i£mIt eine3 ästigen 
Nichtanw«,enden sich den gezaeten Be- j»// 
fchluffen zu unterwerfen haben, eingeladen // ANÜii1NgSPUU17bS 
worden find. i^ («nab- und Mädchen) zeigen hoch- 
Eingefunden hatten sich die nachstehend J erfreut an [6139 
genannten Personen: s ä Rieh Kman? 
Gemeinde • Vorsteher Bürgermeister | 
"*8 
nebst Frau 
Schnackenburg, Schöffe Bache, Draeger, I Al ^anleoh. 
Lichtheim, Sadoe, Wossidlo, Gemeinde-Friedenan, den 10. Dez l90o. 
verordneter Bierhan, Fechner, Frölich, | 
Haustein, Hendrich, 
Fron eliuS Haustein, Hendrich, Hertzer, 
Homuth, Kunow, Lohmann, MatthieS, 
Panse, Echremmer, Schu, Leo Schultz, 
Uhlknbrcck und als Protokollführer: 
Bureauoorsteher Sudan. 
Die Gemeinde-vertretung ist, da mehr 
alS die Hälfte der Mitglieder derselben 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende 
Gegenstände: 
1. Mitteilungen des Gemeindevorstandes. 
2. Tagesordnung: 
») in öffentlicher Sitzung: 
1. Erweiterung des Kabelnetzes und 
Bewilligung der Mittel 2 Lesung. 
2. Wahl eines Mitgliedes des Bau 
auSschuffes. 
3 Vorlage betr. Zuftimmungserklürung 
zum gemeinschaftlichen Vorgehen der 
Vororte mit Berlin g genübe- der Gtoß.-n 
Berliner Straßenbahn. Referent Herr 
Schöffe Draeger. 
4. Schaffung neuer Stellen zum neuen 
ElaiSjahr. 2. Lesung. 
Referent zu Punkt 1, 2 und 4 der 
Unterzeichnete. 
Nach Eröffnung der Sitzung wurde das 
letzte Protokoll verlesen und genehmigt, 
Mitteilungen waren nicht zu machen. 
Beschlüsse: 
1 In zweiter Lesung wird die Er- 
»eüerung d-S Kabelnetzes beschlossen und 
die erforderlichen Mittel in Höhe biS zu 
3000 M. bewill gt. 
2 Dieser Punkt wird in die geheime 
Sitzung verwiesen. 
Nach Kenntnisnahme von der Vorlage 
erklärt stch die Gemeinde-Bertretung mit 
der von dem diesseitig n V rtreter in der 
Versammlung von Vertreten Berlins und 
den Vororten eingenommenen Stellung- 
aahwe einstimmig einverstanden. 
4. Die tu der ersten Lesung am 16. v. 
Vf, bewilligen neuen Stellung:n werden 
euch in zweiter Lesung befchl ffen 
Bin nunmehr unter 
Nr. 3103 
an das Fernsprechnetz angeschlossen. 
Dr. Carrascb 
prfct. Bnt, Olaid' «. Trauum, 
KlsCbstr. 16, Ecke Rheinstr. 
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Frisdenauer 
Spar- und Oarlaftaskataa 
E. G. m. b. H. 
Friedenau, Rheinstrasse 9 
Gartenhaus links pari. 
H t fchäftszeit: 
Vorläufig 9—12 Uhr Vorm. 
Akwohwslnwi-hwhi». 
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Scheckve rkehr. 
Sparkasse 4 Proz. 
Annahmestellen; 
Zn der Geschäftsstelle, Rhein 
straße 9. 
bei HanS L 0 ren;, Rheinstr. 55. 
Bei letzterer Annahmestelle zu 
jeder Tageszeit. 
Der Vorstand. 
Saat. Haaatala. 
Hat« Laraaz. Fr. Z«tz*aaa. I 
i. 
2. 
Hohenzollerntheater 
Friedenau, Handjerystr. 
Direktion: .Adolf Behle. 
Dienstag, den 12. Dezember 
Nachmittag» 4 Uhr 
Hr. Wei-nnchts-Aindervorkessnng 
»a gaaz kleinen preisen. 
Sperrfitz 60 Pfg.. 2. Platz 30 Pfg. 
(Erwachsene zahlen d «selben tlein-n Preise) 
Zur Aufführung gelangt: 
Dornröschen 
Ein Weihnachtsmärchen in 5 Bildern. 
! Zum Schluß: Große Gratisverlosung 
mit vielen prächtigen Gewinne». 
(Die Billettnummer gilt als Losnummer.) 
1 KasseoerSffaung 3 Uhr. Anfang 4 Uhr. 
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