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Periodical volume Nr. 289, 09.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Tagesordnung; «erlesen des Protokoll» bet letzten 
6ifcung. «erlesen eingegangener Schreiben und Offerten. 
Anmeldung und Aufnahme neuer Mitglieder. Zur An 
meldung gelangt Kollege Sternberg. TaunuSstraße 7, durch 
Kollege Kiewitz: Kollege Kar! Haar. Lauterstraße 19/20. 
durch Kollege Gundlach eingeführt. Besprechung über da» 
am 23. November stattgefnndene Stiftungsfest. Be 
sprechung unserer diesjährigen Weihnachtsbescherung, welche 
am 19. Dezember stattfinden soll. Innere BereinSange- 
legenheiten. — Pause und Warenmarkt. — Verlesen der 
Präsenzliste. Geschäftliches. Fragekasten. 
t Die «»gemein starke Ausdehnung, welche 
die Amateurphotographie heute gewonnen hat und die Er- 
kenntniS, daß eS namentlich dem Anfänger meist an einer 
sachlichen Anleitung fehlt, hat die „Märkische Gesellschaft 
von Freunden der Photographie (E. V.)" mit dem Sitz 
in Steglitz veranlaß», zu Beginn des neuen JahreS einen 
LehrkursuS in der praktischen Photographie einzurichten. 
Der Kursus soll unentgeltlich und für Anfänger und Fort- 
geschrittene (Damen und Herren) offen sein. Das Lehr- 
persoual besteht aus theoretisch und praktisch durchaus vor 
gebildeten Herren; die Lehrräume sind direkt am Bahnhof 
in Steglitz gelegen. Festsetzungen und Lehrplan wolle 
man von der Geschäftsstelle der „Märkischen Gesellschaft". 
Belfortstraße 13 in Steglitz, fordern. 
t Im Rheinschloß findet morgen Nachmittag wieder 
von 5 Uhr ab ein großes Künstlerkonzerl statt, zu welchem 
die treffliche italienische Damenkapelle „Picollo Vesuvio" 
ihre Weisen erklingen laffen wird. Ein jeder wird dort 
bei fröhlicher Musik morgen angenehmstes Vergnügen 
finden und können wir einen Besuch aufs beste empfehlen. 
t „Moselburg", dieses neue bürgerliche Restaurant 
an der Mosel- und Ringstr.-Ecke gehört unstreitig mit zu 
de» gemütlichsten Lokalen Friedenau's. Nicht nur, daß 
der Maler die Räume geschmackvoll und zweckentsprechend 
ausgestattet hat. daß die gesamte Einrichtung dem Auge 
wohlgefällig anheimelt, hat der rührige Wirt, Herr Noack, 
auch eine so vortreffliche Anordnung getroffen, daß ein 
leder ein angenehmes Plätzchen findet. Hier der große, 
runde Stammtisch, an dem man sich gerne zu anregendem 
Gespräch niederläßt, dort ein Tisch für größere Gesell 
schaften K., am gemütlichsten aber fühlt man sich wohl 
in dem angrenzenden Zimmer, vorzüglich geschaffen, um 
im familiären Kreise einige schöne Stunden zu verbringen. 
So können wir jedem empfehlen, sich die „Moselburg" 
zu öfterem Aufenthalt zu wählen. 
t Rohheit ober Uebermut? Von unserer Mit 
bürgerin Frau Geheimrat Schremmer, als Augenzeugin, 
die mit großem Eifer die Bestrebungen des Tierschutzes 
unterstützt, wird uns über ein Verbrechen gegen ein Pferd 
mitgeteilt, das vorgestern von einem kaum der Schule ent 
wachsenen Burschen in der Prinzenstraße in Berlin ver 
übt wurde. Dieser hatte im Vorbeigehen dem Pferde 
eines Speditionsgespannes, der Firma Bergemann & Co. 
Berlin, welches vor einem Hause genannter Straße hielt, 
ein Meffer in die Weichteile gejagt. Das arme Tier er 
litt dadurch eine bedeutende Wunde und natürlich auch 
dadurch einen erheblichen Blutverlust. Aus einer in der 
Nähe befindlichen Apotheke wurde Arnika besorgt, dieses 
verdünnt und damit der Bluterguß gestillt. Das Pferd 
wurde ausgespannt und in einen naheliegenden Stall 
untergebracht. Der Vorfall ist tief bedauerlich; schade nur, 
daß der Lümmel entkommen ist, so daß er für die von 
ihn aus Rohheit oder Übermut verübte Tat der Strafe 
entgeht. Bei dieser Gelegenheit sei wiedermals darauf 
hingewiesen, daß die Eltern, Lehrer, wie überhaupt alle 
Erzieher der Jugend diese immer und immer wieder er 
mahnen mögen, auch die Tiere mit Liebe behandeln und 
größter Sorgfalt pflegen zu wollen, keinesfalls ihnen aber 
wehe zu tun. Das Gemüt und den Charakter des Men 
schen läßt sich mit Leichtigkeit danach bemessen, wie er 
das Tier behandelt. Nur böse und schlechte Menschen 
können sich herbeilassen Tiere zu quälen und zu miß- 
handeln. 
Schöneöerg. 
— Lchöneberg der gesundeste Ort um Berlin. 
Unsere Stadt übertrifft nicht nur sich, sondern auch alle 
anderen Städte mit einer Sterblichkeit von nur 4,1 auf 
1000 Einwohner und auf» Jahr berechnet, ein Verhältnis, 
das sonst wohl kaum jemals beobachtet worden ist. In 
Berlin betrug die Sterblichkeit auch nur 14,8, in Charlotten 
burg 7,0, in Dtsch. Wilmersdorf 6,8, in Lichtenberg 16,0, 
t i Rixdorf 17,3. 
— Prozeß Golli». Der seit mehreren Tagen vor 
der 5. Strafkammer de» Landgerichts II verhandelte 
Prozeß gegen den Kaufmann Karl Gollin wegen straf 
barer Machenschaften, die er als Vorstand der Spar- und 
Diskontobank in Schöneberg in den Jahren 1898 bis 
1901 ausgeübt, ist nun zu Ende gegangen. Durch die 
Beweisaufnahme wurden die Verfehlungen des Angeklagten 
als sehr ernste hingestellt, sodaß der Staat-anwalt ihn im 
vollen Umfange der Anklage für überführt erachtete. Die 
Verteidiger beantragten aus juristischen Gründen in fast 
allen Punkten der Anklage die Freisprechung und 
plädierten in den Fällen der Bilanzfälschung auf Zu 
billigung mildernder Umstände. Der Gerichtshof ver 
urteilte den Angeklagten zu 3 Jahren Gefängnis, unter 
Anrechnung von 6 Monaten Untersuchungshaft und 1800 
Mark Geldstrafe. Der Verurteilte trat die Strafe sofort an. 
— In dem Konkursverfahren über das Ver- 
mögen des Kaufmanns Hugo Cohn in Schöneberg, 
Herbertstraße 1, ist infolge eines von dem Gemeinschuldner 
gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche Ver 
gleichstermin auf den 19. Dezember 1905, Vormittags 
UVa Uhr, anberaumt. 
Merlin und Wororte. 
8 Z»r Fortführung der Hochbahn. Auf dem 
Bauterrain des Hotel-Neubaues der Firma Aschinger, so 
weit dies für den künftigen Bahnhof der Unterpflaster 
bahn in Anspruch genommen wird und bereits freigelegt 
ist, wurde gestern unter Leitung der bauausführenden Ge- 
sellschaft Siemens & Halste mit den Bohroersuchen be 
gonnen, welche den Zweck haben, die unteren Boden 
schichten zu sondieren und über die zur Wafferhaltung er 
forderlichen Maßnahmen einen Überblick zu erhalten. Man 
muß hier mit dem Grundwasser besonders rechnen, da die 
Sohle der Baugrube bis zu sechs Metern unter dem 
Straßenniveau liegen wird und schon bei Ausführung der 
Fundament-Verstärkungen am Hause Leipiger-Platz 6, in 
welchem sich das Baubureau und die Kanzlei des Land- 
wirtschaftlichen Ministeriums befinden, die Wafferhaltung 
erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Auf dem etwa 50 Meter 
langen und 16 Meter breiten Landstreifen, der sich quer 
über das Hotel-Grundstück hinzieht und unter dem der 
Unterpflasterbahnhof liegen soll, sind drei hohe Bohrgerüste 
aufgestellt worden; eine Anzahl von gußeisernen Rohren, 
durch welche das Grundwasser später fortgeleit wird, liegen 
schon bereit. Zwischen den Häusern Leipziger-Platz 3 und 6 
hat man jetzt eine freie Durchsicht auf das Potsdamer 
Bahnhofsgebäude und man kann sich daher über die Lage 
der künftigen Unterpflasterbahn genau orientieren. Später 
werden dann, wie dies unter dem Warenhaus Wertheim 
geschehen ist. die starken Grundpfeiler des Hotel-Neubaues 
ausgemauert, zwischen denen der Tunnelbau liegen soll. 
Der Bahnhof selbst wird dann erst ausgebaut werden, 
wenn das Aschinger-Hotel im Rohbau fertig sein wird. — 
Gestern hat sich übrigens das Gerücht verbreitet, daß der 
seßhafte Zigarren-Händler den kleinen, von Baugerüsten 
umgebenen Laden räumen wolle; leider hat sich dies Ge 
rücht nicht bestätigt und so ist Aussicht vorhanden, daß 
das neue Hotel eine ähnliche „Enclave" erhalten wird, 
wie das Grand-Hotel Alexanderplatz mit dem „Schlächter- 
Scharren". Der Inhaber der Potsdamer Bierquelle, der 
das Feld bekanntlich schon geräumt, hat. wie nachträglich 
bekannt wird, ziemlich schlecht abgeschnitten. Er forderte 
ursprünglich 350000 Mark, die Firma Aschinger bewilligte 
ihm 200000 Mark, da ihm dies zu wenig schin, zer 
schlugen sich die Verhandlungen. „Überbauen wollte sich 
der seßhafte Mieter aber doch nicht laffen, er schlug nun 
aber doch nur 180000 Mark Abstand heraus, sodaß er 
einen „Verlust" von 20000 Mark erlitten hat. 
8 Mit der Entfernung der großen blaugelben 
Doppelbriefkasteu ist jetzt zunächst vor dem Postamt 
12 in der Zimmerstraße und in dessen Schalterraum be 
gonnen worden. Die Doppelbriefkasten, die sich praktisch 
nicht bewährt haben, werden durch einfache blaue ersetzt. 
8 Ehamiffo'S Gartenhäuschen auf dem weiten 
Hinterlande des Hauses Friedrichstraße 235, wo der 
Dichter gelebt hat uud gestorben ist, dient jetzt zur Auf 
bewahrung von Kulissen für das daneben gelegene „Lust 
spielhaus". Die alten Möbel, die Chamisso noch selbst 
benutzt hat. sind aus dem Häuschen entfernt worden und 
in Privatbesitz übergegangen. Der Garten, der sich früher 
vor dem Häuschen ausdehnte ist schon längst seine« 
Pflanzenschmuckes beraubt worden. Nur die beiden alten 
breitästigen Kastanienbäume, die das Häuschen beschatten 
und noch aus de» Dichters Zeit herrühren, sind stehen ge- 
blieben. Nach dem ehemaligen Gartengebäude führen jetzt 
die NotauSgänge des LustfpielhaufeS. 
8 Z«« Beste« des 12. KreiS-Kommiffariats deS 
National-Danks für Veteranen findet am Montag, den 
11. d. MtS., eine Vorstellung im Zirkus Busch statt. 
Herr KommisstonSrat Busch hat für diese Vorstellung ein 
Programm aufgestellt, daß die besten Dreffurnummern, 
insbesondere die Vorführung der sechs Araberhengste, die 
neuesten Scherze der Clowns und zum Schluß die Panto- 
mime „Indien" bringt, daß nach dem einstimmigen 
Urteil der gesamten Berliner Preffe das beste und groß- 
artigste Manegenstück ist. In anbetracht des guten 
Zweckes ist ein Besuch der Vorstellung zu hoffen und zu 
wünschen. 
8 Allgemeiner Deutscher Sprachverein, Zweig 
verein Berlin-Charlottenburg. Mittwoch, den 13. d. Mts., 
abends 8 Uhr. im Vereinshause, Wilhelmstraße 118 
Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Prof. 
Dr. Hentig über „Vor- und Kosenamen. Geschichte, Brauch 
und Unsitte." Tätigkeitdes Arbeitsausschusses. Verschiedenes. 
8 „Mexiko", die prächtige Pantomime des Zirkus 
Busch, nimmt ganz besonders das Interesse der zahlreichen 
in Berlin ansässigen Amerikaner in Anspruch. Auf 
Ersuchen der hiesigen Amerikanischen Kolonie hat sich Herr 
Direktor Busch entschloffen, „Mexiko" in das Programm 
der Sonntag Nachmittagsvorstellung aufzunehmen, wobei 
er noch die Vergünstigung gewährt, daß Kinder bei 
halben Preisen Zutritt haben. 
Vermischtes. 
' Heinrich Heine bekam in einem Gasthause einmal eine Reis- 
suppe, in welche eine Fliege hineingefallen war. Er gab sie mit den 
Worten zurück: „Ich habe keine Reissuppe mit Geflügel bestellt". — 
In seinen letzten LebenStagen besuchte ihn einmal ein Freund in 
Paris und kam gerade dazu, wie ihn zwei Krankenwärteriuen in ein 
frisches Bett legten. .Wie gehtS Heinrich" z fragte d r Freund. .Recht 
gut", antwortete Heine, .wie du flehst, tragen mich die Frauen noch 
immer auf den Händen. 
"Der wissenschaftlicheNichtwiffer. Der Lakai deS gelehrtm 
Peter Griffet sagte einst zu dem Prinzen Karl de Ligne, indem er 
sich beklagte, daß dieser nie wüßte, wo er seine Dose, seine Feder oder 
sein Schnupftuch hingelegt habe: .Glauben Sie mir, der Mann ist 
nicht dar, was sie von ihm halten; seine Mffenschaften ausgenommen, 
weiß er gar nichts." 
Geschäftliches. 
Der Pelz beherrscht auch in diesem Jahre wieder die Mode; 
daher: Keine Dame ohne Pelz! Wir wollen unsere Leser für den 
Einkauf von Pelzwarcn an die Firma B. Tischmeyer, Kürschner- 
meister, SchSneberg, Hauptstraße 147 (Nähe der Grunewaldflraße), 
aufmerksam machen, welche nur eigenes Fabrikat auS gutem Material 
anfertigt und verkauft. Ein Blick auf die reichhaltige Auswahl wird 
die Käufer überzeugen, daß hier guter Geschmack und solider Preis 
vereinigt find, und welcher seine Wahl bei dieser Firma trifft, wird 
unS für die Empfehlung Dank erweisen. 
Die Firma Hermann Meyer & Co., Berlin N, Mattst. 11/12, 
welche in Berlin und den Bororten 400 Niederlagen unterhält, ist 
eine der größten Likörfabriken deS Kontinents und arbeitet seit 
Jahren daraufhin, ihre Liköre zu verfeinern; sie ist imstande, trotz der 
bedeutend billigeren Preise, solche Qualitäten zu liefern, welche die 
französischen und holländischen Lcköre überragen. Die Firma ifi auch 
auf dem Gebiete der Fruchtsaft-, Fruchtwein-, Marmeladen- und 
Mineralwaffer-Fabrikation usw. außerordentlich leistungsfähig. Die 
Firma unterhält in Friedenau. Rheinstraße 58, eine Niederlage ihrer 
Fabrikate. Wir machen unsere Leser auf die der heutigen Nummer 
unserer Zeitung beiliegende Preisliste dieser Firma noch besonders 
aufmerksam. 
MT Zigarren- und Zigarreten-Präsentkistche« in 
luxuriöser Ausstattung find in dem bekannten Zigarren-Jmportgeschäft 
von M. C Schnell, Ringstraße 61-62, Ecke Hedwigstraße, zuhaben. 
Richt aber nur die Kistchen selbst find prächtig, sondern auch die darin 
enthaltenen beliebten Zigarren- und Zigaretten-Marken genannter 
Firma werden in nur prima Qualitäten geboten. Im Bedarfsfälle 
suche man also diese vorzügliche Bezugsquelle auf. 
WW" Die Tptelware« - Ausstellung des Kaufhause» 
G. Raphael, Rheinstraße 55. ist eröffnet. Es sind reizende 
Geschenkartikel in großer Anzahl zu billigen Preisen vorhanden, 
wovon sich jeder überzeugen kann. Es ist für alle etwas da. Reich, 
haltig sortierte Läger in Damenwäsche, Blusen, Teppiche und 
Gardinen werden in Erinnerung gebracht, und der vorgerückten Saison 
wegen garnierte wie ungarnierte Hüte zu bedeutend herabgesetzten 
Preisen verkauft. Man statte dem Kaufhaus einen Besuch ab. 
■T Bissel» Teppichfege-Mafchiueu find vortreffliche Weih. 
nachtsgeschenke für unsere Hausfrauen. Die Firma H. Eisen, 
Rheinstraße 11, hat eine Ausstellung dieser Teppichfeger veranstaltet 
und ladet zur gest. Besichtigung ergebenst ein. Alles Nähere über 
dieieS praktische Geschenk finden unsere Leser in dem der heutigen 
Nummer beigefügten Prospekt. 
Hierzu eine Beilage. 
Für die uns infolge des Todes meines mir unvergess 
lichen Mannes, unseres lieben Vaters, Sohnes, Bruders, 
Schwagers und Onkels, des Gastwirtes 
Carl Fassmann 
in so überaus reichem Masse erwiesene Teilnahme sagen 
wir hierdurch allen Beteiligten herzlichsten Dank. 
fl628 3>ie Mnterbtiebenen. 
Feuerbestattung 
58721 Broschüre gratis u. franko durch 
ful****. H a Kam« BeeedlgunaS-Juftitur 
tturiäv noper Ari-d.«-«, ,s 
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Jfufvpärterin: t" 
6130s Noack, Ringst». 9. 
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64331 Hanffür. 18 3 Trep. I. 
HauSrriuiguug 
2 Ausgänge, an saub. mögl. kinderlose 
Leute i. 1. Januar zu vergeb. [6102 
Behre.id, Nhriastr. 34. 
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Müller, Cranachstr. 3/4,111. 
CtvHmnfa werden angestrickt, angewedt. 
0hkWPlS auch handgestrickt. Nütz 
linge z. felbstannihen sowie I». Strick 
garne am Lager. Haudserhftratze 89.
        
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