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Periodical volume Nr. 288, 08.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Frikdkimel lokdl^iiifigfr. 
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Nr. 288 
Fnedeuau, Freitag den 8. Dezember 1905 
12 Iatzrg. 
Depeschen. 
Genf. Hier und in der Umgegend wurden mehrere 
heftige Erdstöße verspürt. Auf dem Paß von Vaucille 
erfolgte ein Erdrutsch, durch welchen der Paß verschüttet 
wurde, sodaß der Verkehr unterbrochen ist. 
Mailand. Mehrere russische Hofbeamte besichtigten 
dieser Tage mehrere Landhäuser am Gardasee. Es heißt, 
diese Besichtigungen hätten den Zweck gehabt, eine Billa 
für die Zarenfamilie ausfindig zu machen. Die Wahl 
sei auf eine Villa in Riva Tranto gefallen, wo die 
kaiserliche Familie im Januar zu längerem Aufenthalte 
eintreffen werde. 
Rom. Die meisten Zeitungen schweigen über die 
Rede Bülows, nur 3 Blätter bringen Kommentare. 
„Jtalia" meint, es sei ein Widerspruch, wenn Bülow die 
Bündnisse lobe und zugleich das Verlassen auf eigene 
Kraft betont. Letzteres sei vielleicht nur mit Rücksicht auf 
das Inland gesagt. DoS Militärorgan „Efercito" lobt 
begeistert die Rede und sagt, der Austritt Italiens aus 
dem Dreibunde wäre ein Hazardspiel, weil es identisch 
mit völliger Isolierung sei. „Tribuna" findet. Bülow 
zeige Furcht, daß der Dreibund nicht lebensfähig wäre. 
Er muffe doch wissen, das alles Menschliche dem Wechsel 
unterworfen sei. Die deutsche Politik sei immer loyal und 
klar und deshalb schätzten die Italiener die deutsche 
Politik so hoch. Die deutsche Politik sei auch friedlich, 
aber häufige Friedenserklärungen, die mit der Hand am 
Echwertgriff und hochgezogenen Brauen erfolgten, verlieren 
den Wert und machten Verbündete und Freunde miß 
trauisch. Die , .Tribuna" könne auf diese Gefahr hin 
weisen, weil ihre Freundschaft für Deutschland unbe- 
zweifelt sei. 
Im Vatikan wird die Verlobung des Königs von 
Spanien mit der Prinzesfin von Battenberg bestätigt. Der 
Pater Whitmee, der Abt der englischen Kirche St. Syl 
vester. der Beichtvater der Königin, unterrichtet sie in den 
Lehren der katholischen Kirche. 
Pari-. Die vorgestrige Rede Bülows hat die hie 
sigen politischen Kreise ernst gestimmt und die Blätter, 
die sich jetzt ebenfalls äußern, spiegeln die gleiche Stimmung, 
um nicht zu sagen Mißstimmung, wieder. Man erkennt, 
daß Deutschlane immer noch nicht bereit ist, Frankreich in 
Marokko diejenige Aktionsfreiheit zu lassen, die es zur 
t eruhigung und Erschließung des Sultanats für uner- 
äßlich hält. 
In den Couloirs der Kammer unterhielt man sich 
gestern nach Schluß der Sitzung geheimnisvoll, aber ziem 
lich erregt über die Möglichkeit eine- lebhaften Zwischen 
falls, der in der heutigen Sitzung zu erwarten ist. Der 
Nationalist Faure soll beabsichtigen die verschiedenen Ge 
rüchte vorzubringen» wonach während der französisch-eng 
lischen Verhandlungen, die der Konvention vom 8. April 
1904 vorausgingen, diplomatische Indiskretionen begangen 
worden seien, sodaß man in Berlin stets gewußt habe, was 
vorging. Man- kündigt an, daß Delcassö das Wort er 
greifen dürfte um diese Geschichte zu dementieren, oder 
doch zu berichtigen. Das Gelbbuch über Marokko soll 
nächste Woche erscheinen. 
London. Aus Peking wird gemeldet, die Boykott 
erklärung gegen englische und amerikanische Waren hat in 
der Mandschurei eine große Ausdehnung genommen. Die 
japanische Polizei hat die Plakate der englischen und 
amerikanischen Tabakverkäufer zerstört. Der Agent einer 
Handelsgesellschaft in Niutschwang beklagt sich, daß er keine 
Abschlüsse mehr machen könne. 
„Central News" melden aus Saigon, der Dampfer 
„Marl-Jsle" ist durch Explosion zerstört worden. Er 
hatte eine Ladung von 1500 Tonnen Waffen, Munition 
und Dynamit an Bord, welche für Rußland bestimmt 
waren. Die Ladung hatte einen Wert von 20 Millionen. 
Warschau. Telegramme aus Petersburg berichten, 
daß zahlreiche Privatbanken den Finanzminister informiert 
haben, daß sie gezwungen sind, ihre Geschäfte zu schließen, 
wenn der Ausstand der Postbeamten re. noch lange 
fortdauere. 
Aus Lodz wird gemeldet, daß die revolutionäre Be 
wegung unter den Truppen bedeutend zunehme. Alltäg 
lich ereignen sich zahlreiche Vergehen gegen die Disziplin. 
Petersburg. Witte, dessen Antwort auf die Ein 
gabe der Semstwodeputation das Regierungsprogramm 
enthalten wird, hat die Richtung nach dem reaktionären 
Lager eingeschlagen. Das bedeutet für ihn selbst den 
Sturz. Sein Empfang der Semstwodeputation* mani 
festiert den endgültigen Bruch mit den Liberalen. 
In diesem Augenblick aber sind den Reaktionären andere 
Persönlichkeiten der reaktionären Richtung angenehmer und 
bequemer als Witte, dem sie nicht unbedingt vertrauen. 
Gegenwärtig hat die größten ChancenDurnowo, der er 
klärte, die einzigen Männer und Parteien, mit denen die 
Regierung gehen könne, seien der berühmte Reaktionär 
Graf Dobrinski (Pule) und der Agrarierverband, dessen 
Kongreß eben in Moskau tagte. Man scheint einen größeren 
revolutionären Ausbruch Hervorrufen zu wollen um ihn 
unerbitterlich mit Kanonen und Kartätschen zu unter 
drücken. 
Die Führer der revolutionären Bewegung haben, 
wie nunmehr verlautet, den Priester Gapon zum Tode 
verurteilt, indem sie ihn beschuldigen, daß er für den 
Zarismus gewonnen worden sei. Die angebliche Auslands 
reise Gapons sei eine regelrechte Flucht vor seinen bis 
herigen Genossen. Gapon soll bereits die deutsche Grenze 
überschritten haben, um sich nach Frankreich zu «enden. 
Die Demission des Justitsministers wird in den näch 
sten Tagen amtlich publiziert werden. Durch seinen Rück 
tritt wird die Stellung des Kabinetts nicht geschwächt. 
Ein Nachfolger des' Justitsministers ist noch nicht be 
zeichnet. 
Hier herrscht Ruhe. Alle im Auslande umgehenden 
Gerüchte sind unbegründet. Die Arbeitesschaft ist des 
Streikes müde und nimmmt überall zu den alten Be 
dingungen die Arbeit wieder auf. Auch das Militär kehrt 
zur Disziplin zurück. 
Kiew. Wegen des Nichtzustandekommens des 
Generalstreikes ist hier, in Jekaterinoslaw und in Odessa 
der Post- und Telegraphenstreik vollständig beendet. Die 
Zentralpostämter und deren Filialen sind wieder geöffnet, 
die teilweise Einstellung des Verkehrs auf der russischen 
Südbahn wieder behoben. In Odessa hat auch der 
geschäftliche Verkehr wieder begonnen, der Austausch der 
Handelsdepeschen ist ein enormer. Im Odessaer Hafen 
schickt man sich an, die Güter wieder zu verladen. Auch 
in den Fabriken wird die Arbeit wieder aufgenommen. 
Behufs Hintanhaltung eines Rückschlages werden die 
Straßen vorläufig noch von starken Militärpatrouillen 
bewacht. — Die von den Juden aus Anlaß der Juden- 
massakres abgehaltenen allgemeinen großen Trauerfestlich 
keiten sind in aller Ruhe verlaufen. 
Rio de Janeiro. Die hiesigen Blätter protestieren 
heftig gegen das Verfahren des deutschen Kanonenbootes 
„Panther", welches angeblich ohne vorherige Erlaubnis 
der Behörden in St. Katharina Matrosen landete und 
einen Mann unter dem Vorwände, er sei ein Deserteur, 
verhaftete, worauf er an Bord geschafft wurde. Bas Boot 
setzte dann seine Fahrt nach Süden fort. 
Tokio. Privatmeldungen aus Söul berichten, daß 
man dort ein Komplott entdeckte, welches bezweckte, 
sämtliche koreanischen Minister, die den Vertrag mit 
Japan unterzeichnet haben, zu ermorden. Gestern Mittag 
hielten die Haupträdelsführer eine geheime Versammlung 
ab, als plötzlich japanische Soldaten in das Lokal ein 
drangen und zehn Verschwörer verhafteten. 
Sitzung der Hemeindeverlrelung 
vom 7. Dezember 1905. 
In 2. Lesung wurde zunächst der Betrag bis zu 
3000 M. für Erweiterung des Kabelnetzes debattelos ge 
nehmigt. 
Zur Wahl eines Mitgliedes des Bauausschusses bemerkte 
der Herr Bürgermeister, daß dieser Punkt s. Zt. von 
der Tagesordnung abgesetzt war, weil die Herren noch 
Vorschläge machen wollten, welchen Herrn sie in den Bau- 
ausschuß wünschten. Es wurde der Wunsch ausgesprochen, 
hierzu auch ein Mitglied außerhalb des Vorstandes stehend 
zu erwählen. Die übrigen Mitglieder seien Vorstands 
mitglieder und so habe er auch nichts gegen die Wahl 
eines Gemeinde-Verordneten in diesen Ausschuß und bitte 
er um Vorschläge. Da es sich hier um eine Personal 
frage handelt, wurde dieser Punkt in geheimer Sitzung 
vertagt. 
Herr Schöffe Draeger referiert dann zum Punkt: 
Vorlage betr. Zustimmungserklärung zum gemeinschaftlichen 
Vorgehen der Vororte mit Berlin gegenüber der Großen 
Berliner Straßenbahn: Wie bekannt beabsichtigt die 
Straßenbahn die Untertunnelung der Linden und der 
Leipzigerstraße und hatte dieserhalb eine Verlängerung der 
Verträge beantragt. Auf Betreiben Rixdorfs wurde nun 
eine Versammlung von Vertretern der Vororte und Ber 
lins im Berliner Rathause einberufen. In dieser Ver- 
Tausendfäkttg (Unglück. 
Roman von H. Hill. 
6. lRaibdruck virb-t-a.) 
4. Kapitel. 
Aus dem Damm erwartete Rivington eine Ueberraschung 
angenehmster Art. Herzog blieb einen 'Augenblick stehen, um 
Len Gepackmeister zu instruieren» was mit ven Reiseeffekten 
geschehen solle. 
„E- sind zwei Reisesäcke auf dem Dampfschiff, der eine 
mit der Etikette „Marlin" und der andere nnt der Etikette 
„Tr. Variables". sagte er. „Bitte, senden Sie einen Träger 
damit nach „Sprmglhorpe", wo wir Zimmer gemietet 
haben." 
Rivington ging an Herzogs Seite und dachte nach, ob 
seine Ohre« ihn wohl getäuscht hätten; denn wenn er richtig 
verstanden hatte, so schien die Hand des Schicksals ihm kräftig 
zu helfe,» — zum Guten oder zum Schlechten, wer konnte es 
sagen? . . . „Springthorpe" war, wie er wußte, der Name 
des Hanfes, wo und Janet ihr Vater, Oberst Chilmark, feit 
dem Winter wohnten. Von dort aus hatte sie ihm mehrere 
Briefe grset,lieben, während er im Gefängnis wgr. sowohl vor 
als nach seinem Prozeß. Es müßte mit seltsamen Dingen 
zugehen, wenn er nicht unter demselben Dache mit seiner 
ö'aiu'bien eine Gelegenheit finden sollte, mit ihr zu reden und 
ihr seine verzweifelte Angelegenheit zu erklären. 
Sic haben bereits Zimmer bestellt?" fragte er, seine 
Bewegung beherrschend, als sie langsam den steilen Weg hinan 
gingen. der zu den zerstreuten Gruppen von Villen aus roten 
-riegeln führte, welche den aufblühenden Badeort Totland 
Bay bilden. Die Haltung, die. er seiner Ausgabe gegenüber 
eingenommen hatte, machte es ihm zur unumgänglich nötigen 
Pflicht, ein eifriges und verständnisinniges Interesse an den 
Tag zu legen. 
„Ich tappe nicht im Dunklen, mein Freund," erwiderte 
sein Gefährte. „Ich habe unser Absteigequartier aus zwei 
guten Gründen gewählt: der erste und wichtigste ist, daß 
unsere Fenster auf das Terrain von Ardmore hinausgehen, 
das Landhaus, wo Lord Alphington seine Mußezeit ver 
bringen soll; der zweite, der von der gleichen Bedeutung ist, 
besteht darin, daß dort nur noch Wohiigclegenheit sür eine 
einzige Partei ist und die jetzigen Mieter Leute sind, die nach 
allem, was ich von ihnen gehört habe, sich wahrscheinlich nicht 
im geringsten um unsere Pläne kümmern werden. Ein aus 
gedienter Oberst vom indischen Stabskorps, der seine ange 
griffene Leber kuriert und von einer ergebenen Tochter 
gepflegt wird, ist ke»n Nachbar, der sich Männern mit einem 
Geheimnisse, wie das unserige, gefährlich erweisen könnte." 
Die Krankheit des Obersten! Wie sehr segnete Rivington 
sie in diesem Augenblicke! Aus Rücksicht auf sie war seine 
Verlobung mit Janet geheim geblieben: niemand wußte 
davon, außer ihm selbst und seinem Auiralt. Er hatreOberst 
Chilmark nur zweimal getroffen aber diese beiden Gelegen 
heiten harten genügt, um ihn zu überzeugen, daß Janel seinem 
Temperament einen gerechten Tribut zollte, indem sie es nicht 
wünschte, ihr gegenseitiges Einvcrnehnieu bekannt zu machen, 
bis sie beide in der Lage waren, zu heiraten. Nach seiner 
Verhaftung hatte sie an ihn geschrieben und ihn gebeten, ihren 
Glauben an ihn dokumentieren zu dürfen, indem sie die Ver 
lobung veröffentlichte. Aber seine juristischen Ratgeber waren 
durchaus dagegen gewesen: es häkle nich: nur die Anklage 
mit einer neuen Waffe gegen ihn versehen, indem ein neues 
Motiv für sein Verbrechen gegeben war, sondern es Hätte 
auch das Mädchen zu der lebenslangen Schmach uenuicilt, 
mit einem Mörder in Verbindung gewesen zu sein. 
Daß sie niemals ein öffcnrliclies Brautpaar gewesen ivaren, 
kam Rivington jetzt sehr zu statten, denn es gab ihm die 
Möglichkeit, sich mir ihr zu verständigen, ehe Herzog ent- 
deckte, daß er ihm dazn behilflich gewesen, in die nächste 
Nachbarschaft einer so lrcrien Verbündeten zu gelangen. 
Fünf Minuten Weges brachten sie nach „Springthorpe", 
einem hübschen kleinen Hause, das in einein schattigen 
Garten stand. Ms sie den Pfad zur Hanpieingangstür ein 
schlugen, begann Rivingtons Herz ungestüm zu pochen, denn 
da, an dem offenen Fenster ihm gegenüber, saß Oberst Eiul 
mark, las seine Zeitung und rauchte. Bei dein Anblick der 
Fremden blickte er auf und ließ ihnen jene eifrige Prüfung 
aiigedeihcn, init welcher ein Seebadbesucher seine Mitbewohner 
abschätzt, und es war ein gutes Zeichen für Rivingtons 
Verkleidung, daß er keinerlei Miene des Wiedererkennens 
machte. 
Die Haupttür stand offen, und die Hausfrau selbst schoß 
heraus, um die Ankömmlinge zu begrüßen. Rivington studierte 
sie ängstlich, um zu sehen, was er von ihr zu erwarten hatte; 
mit Mißvergnügen kvnstatierte er, daß sie eine bewegliche, 
scharfäugige, kleine Frau war, die, wenn sie wollte, sicher 
jede Bewegung ihrer Mieter sehen und.hören konnte. Wenn 
ne sich als ebenso fragelustig erweisen würde, wie es ihr 
scharfer Blick verhieß, so würde er keine leichte Aufgabe 
daran finden, sich Janet zu entdecken. 
„Wie geht es Ihnen, Frau Krance? Ich habe Ihnen 
meinen Patienten pünktlich gebracht, wie Sic sehen," sagte 
Herzog, indem er seine abscheuliche Rolle mit der wichtigsten 
Gesprächigkeit eines hochtrabenden Medikus spielte. Ich setze 
voraus, daß unsere Zimmer bereit sind?"
        
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