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Periodical volume Nr. 287, 07.12.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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»*. 287. 
Friedenau, Donnerstag den 7. Dezember 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Frankfurt. Der Qberregifseur des Frankfurter 
Schauspiels, Wolfgang Quincke verläßt im Herbst 1906 
diesen Wirkungskreis. Wie man hört, stehen in der Lei 
tung des Schauspiels Neuorganisationen bevor, die den 
Anlaß dazu gaben. 
Wien. Wie verlautet, soll das Kompromis mit der 
Koalition daran gescheitert sein, daß die für die Kabinetts- 
bildung inbetracht kommenden Parteien, die liberale und 
die Versafsungspartei, entschiedene Gegner des allgemeinen 
Wahlrechts seien, ohne welches die dauernde Ruhe in 
Ungarn als ausgeschlossen gilt. Nun soll nach den 
gestrigen Dispositionen der Versuch mit der Auflösung des 
Hauses gemacht werden, der zweifellos eine Majorität der 
äußeren Linken ergeben wird. Es soll dem Minister 
präsidenten gelungen sein, die Bedenken der Krone gegen 
ein solches voraussichtliches Ergebnis mit der Darlegung 
zu zerstreuen, daß jetzt die Hauptaufgabe sei, die wider 
natürliche Koalition zu sprengen, da mit einer einheitlichen 
Majorität eine Verständigung viel leichter wäre. Trotz 
diesen aus guter Quelle kommenden Informationen ist die 
Lage noch mit äußerster Vorsicht zu beurteilen. 
Wie«. Der Zentralverein der österreichischen Post 
hilfsbeamten droht, falls die Forderungen der Post 
bediensteten nicht binnen 24 Stunden bewilligt werden, 
noch vor Weihnachten mit der passiven Resistenz zu 
beginnen. 
Bukarest. Hier treffen fortgesetzt maffenhaft 
Flüchtlinge aus Rußland ein. Dieselben schildern die 
Lage in den düstersten Farben. In Moskau und 
Rikolajew sollen die Wafferleitungen zerstört sein. Die 
Bevölkerung leide Mangel an Nahrungsmitteln, Licht und 
Waffer. In Odessa wird am Hellen Tage geplündert und 
gemordet. 
Belgrad. Der Finanzminister Markowitsch wurde 
aus offener Straße in der Nähe seiner Wohnung von 
einem entlaffenen Steuerbeamten mit einem dicken Stocke 
durchgeprügelt und konnte sich nur durch eilige Flucht vor 
weiteren Mißhandlungen retten. Der Beamte gibt an, 
unrechtmäßig entlassen worden zu sein. 
PodwoloSziSka. Seit gestern verkehren die Züge 
nach Rußland wieder regelmäßig. Die Telegramme werden 
durch Eisenbahntelegraphisten anstandslos befördert. Nur 
auf der russischen Südwestbahn stockt der Verkehr noch. — 
Flüchtlinge aus Serbinowe und Schmerinka erzählen, daß 
dorr Judenmaffakres stattfinden. 
Petersburg. Der frühere Kriegsminister Sacharow, 
welcher beauftragt war, eine Rundrreise durch das Gou 
vernement Saratow zu unternehmen, um dort die Ruhe 
wieder herzustellen, ist gestern Nachmittag durch einen 
Revolverschuß getötet worden. — Der Priester Gapon 
hat sich entschloffen, Rußland zu verlaflen und beabsichtigt 
in Paris dauernden Aufenthalt zu nehmen. — Der Ver 
band der Moskauer Buchdruckereigehifen erklärte, gegen 
wärtig einzelne ökonomische Ausstände nicht unterstützen 
zu können, weil daS ganze Proletmiat zum politischen 
Tausrndfäkttg (Unglück. 
Roman von H. Hill. 
S. Kapitel. 
lSkackdriick Untaten.) 
Als Rivington am nächsten Morgen in dem Hotelzimmer, 
das er mit Herzog geteilt, aus unruhigem Schlummer erwachte, 
sah er die durchbohrenden Augen seines neuen Gefährten 
unverwandt auf sich gerichtet. Vielleicht verriet sich das Un- 
behagen, das er darüber empfand, allzudeutlich m seinen 
Mienen, denn Herzog fühlte sich veranlaßt, zu sagen: 
„Beunruhigen Sie sich nicht! Ich uudierle Ihr Gesicht 
soeben gewissermaßen Künstler. Hch uuip daraus bedacht 
fein. Sie unkenntlich zu machen, und ich meme, dag Ihr 
Aenßeres hinlänglich der Verwandlung fähig ist. Vor allen 
Dingen muß Ihr Schnurrbart herunter. Wenn Sie ,ich dann 
mit einem falschen Backenbart ausrüsten, wird S.e schwerlich 
jemand erkennen. Ihr bester Schutz aus der Reije wird 
irden falls sein, daß niemand ernen Mörder gerade in meiner 
Gesellschaft vermuten wird.'' . P 
'»latt) dem Frühstück bewirkte er in dem Aussehen seines 
Schüblings dann in der Tal die Veränderung, d.e er eben 
angekündigt hatte. Und als Rivington ,n den Spiegel blickte, 
mußt, er zugeben, daß Herzog e.n Meisterstück zuwege 
gebracht hatte. Dann schärfte er ihm ein. daß «r von nun 
an als Herr Martin auftreten wurde, und zwar als ein 
vornehm« Patient, der sich den Luxus leiste e. m der Ge- 
lellicdait seines Arztes, des Doktor Barrables. zu reisen. 
MA-sK- foüie jede -M>. di- in da- Winch-i,--,-. 
sängnis zurückführen könnte, vernichtet werden. 
Generalstreik rüste, der der Regierung den letzten Schlag 
versetzen soll. — Der „Ruß" meldet, daß die gesellschaft 
lichen Vertreter, die das Wahlsystem im Ministerkonseil 
beraten, sich bis auf einen, für das allgemeine Wahl 
recht aussprachen. Die Forderungen des direkten Wahl 
rechts spaltete die Meinungen; die Minister enthielten sich 
jeglicher Äußerung, doch erklärt der „Ruß", daß das all 
gemeine Wahlrecht bereits abgelehnt sei, wobei Durnowo 
sogar für den Status des August-Manifestes eintrat. — 
In Kiew ist allgemeine Panik. Die revolutionären Elemente. 
Studenten, Sozialisten, und Sozialrevolutionäre wurden 
unter administrativer Leitung des „Schwarzen Hunderts" 
niedergemacht, über 1500 Personen wurden getötet, alles 
flieht. — Die Semstwodeputation reichte Witte eine schrift 
liche Erklärung ein, die Witte schriftlich zu beantworten 
versprach. Die Antwort soll der Presse mitgeteilt werden. 
Soweit bis jetzt bekannt, erklärte Witte strikte, das all 
gemeine Wahlrecht sei ausgeschoffen. Ein Bruch zwischen 
der Regierung und dem Semstwo- und Städtekongreß ist 
somit unvermeidlich. Die Radikalen meinen, die Semstwos 
waren jetzt gezwungen, sich auf das Proletariat zu stützen. 
Der Moskauer Agrarkongreß beschloß, die Entsendung einer 
Deputation au den Zaren mit der Bitte um Einberufung 
des Semski Sobor, die mit Unterschriften unterstützt wer- 
beu soll. Die Kongreßmitglieder der Rechten treten scharf 
gegen Witte aus. den sie durch Durnowo ersetzt wünschen. 
Paris. Der römische Korrespondent des „Eclair" 
will erfahren haben, daß Fürst Blllow, bevor er gestern 
im Reichstage die Erklärung über Italien abgab, dem 
König von Italien die Worte, welche er zu sprechen ge 
dachte. durch Vermittelung JittoniS habe unterbreiten 
lasten. König Viktor Emanuel habe dieselben sofort 
gebilligt. 
Pari«. Der „Matin" berichtet im Zusammenhang 
mit der Affäre des Generals Oudard, daß der Gouverneur 
von Lyon einen Bericht über die Angelegenheit an den 
Kriegsminister gesandt hat. Infolge dieses Berichtes hat 
der Minister den General nach Paris befohlen, um von 
ihm nähere Aufklärungen über den Zwischenfall im Hotel 
zu erhalten. Von diesen Erklärungen wird es abhängen, 
ob der General vor ein Kriegsgericht gestellt wi,d. — 
Ein neuer AuSstand der Arsenalarbeiter wird befürchtet, 
weil der Marinepräfekt von Brest ein.n Arbeiter auf drei 
Tage von der Arbeit ausgeschloffen hatte, weil er einen 
arbeitswilligen Arbeiter mißhandelt hatte. Die Delegierten 
werden heute zusammentreten, um den Sachverhalt zu 
prüfen. — Alle republikanischen Blätter beglückwünschen 
sich zu der gestrigen Abstimmung des Senates über daS 
Trennungsgesetz. Das erste Resultat dieses Gesetzes wird 
die Verminderung deS Kultusbudgets von 42 auf 34 
Millionen sein. Die ersparten 6 Millionen sollen gemäß 
Artikel 41 des Trennungsgesktzes unter die verschiedenen 
Gemeinden verteilt werden. Anläßlich der Annahme des 
Trennungsgesetzes durch den Senat erwartet man nun 
mehr aus Rom eine Kundgebung des Papstes über die 
Durchführung des Gesetzes. In politischen Kreisen ist 
Nach de». Besuch eines Modemagazins, wo Rivington 
mit mehreren elegamen Anzügen und anderem, für einen 
vornehmen Gentleman Nötigem ausgerüstet wurde, machten 
sie sich auf den Weg zur Eisenbahnstation, und Herzog löste 
Fahrkarten nach Lymington. Während sie ouf den Zug 
warteten, bemerkte Rivington. daß der Stand des Zeitungs 
händlers lebhaft umdrängt war. Die Leute riffen sich förm 
lich um die Blätter, und als jemand mit der eben erstandenen 
Zeitung an ihm vorüberging, las Rivington in großen Buch 
staben auf der ersten Seite des Blattes: 
„Verwegene und geheimnisvolle Flucht des zum Tode 
verurteilten Mörders Rivington." 
Es lief ihm eiskalt über den Rücken. Herzog aber ging 
mit der unbefangensten Miene von der Welt hin und kaufte 
eine Zeitung. 
„Alles ist in schönster Ordnung," sagte er mit gedämpfter 
Stimme, nachdem er den Artikel überflogen hatte. „Die 
Polizei durchschnüffelt ganz London, um Sie zu finden, deitn 
sie ist sicher, daß Sie sich dort aushakten. Ich habe gestern 
nicht umsonst einige Stunden in Winchester zugevracht." 
Seine Kaltblütigkeit wirkte ermutigend aus Rivington, der 
für einen Augenblick auf's neue von jener Furcht ergriffen 
worden war, die ihn gestern unmittelbar nach dem Verlassen 
des Gefängnisses gepeinigt hatte. 
Es war ein Sommertag von strahlender Schönheit, und 
als das Schiff, das sie bestiegen halten, aus der Enge des 
Flusses in den breiten Solent hinausfuhr, offenbarte sich 
ihnen die Pracht dieses Meeresarmes in all seiner leuchtenden 
Herrlichkeit. Vor ihnen erhoben sich wie aus einem flimmern 
den Nebel die sanft geschwungenen Hügel der Insel Wighr, 
zu ihrer Rechten schäumte die tiefblaue Flut gegen die Felsen 
der Needles. Ein halbes Dutzend weiß beschwingter Jachten 
man der Ansicht, daß wenn der Papst eine Kundgebung 
erläßt, diese in gemäßigter Form gehalten sein werde. 
Die neue, im letzten Ministerrat beschloffene Haltung 
der Regierung, die auf ein Ausweichen vor einer be 
stimmten Stellungnahme der Regierung hinausläuft, be 
friedigt weder de» rechten noch den linken Flügel der 
Mehrheit, sodaß die Situation des Kabinetts heute noch 
kritischer geworden ist. 
Mgemeines. 
[] Die „General-Konferenz" der deutsche« 
Eisenbahn-Berwaltungeu, welche in der Regel einmal 
jährlich zusammentritt, wird am 15. d. M. in Berlin ab 
gehalten werden. Auf der Tagesordnung, die bereits in 
der „Ständigen Tarifkommission" unter Mitwirkung des 
Ausschusses der Verkehrs-Jntereffenten vorberaten worden 
ist, stehen nicht weniger als 75 Anträge, welche vor 
wiegend Güter-Tarif-Fragen betreffen. Von den im 
Personen-Tarif beantragten Änderungen ist nur hervorzu 
heben, daß die für mittellose Kranke rc. gewährten 
Fahrpreis-Ermäßigungen künftig auch auf die Mitglieder 
der Landes-Versicherungs-Anstalten und eingeschriebenen 
Hilfskaflen (sofern die Mitglieder der letzteren versicherungs 
pflichtig sind) ausgedehnt werden sollen. 
sj VerkehrSbeschränknugen mit russischen Werken. 
Sendungen für die Manufaktur-Fabrik Zyrardow bei 
Station Ruda-GusowSkaja, für die Eisenwerke Huld- 
schynsky bei Station Sawerze und für die Hüttenwerke 
Katerine bei Gzichow, Benslin, werden, wie die Kgl. 
Eisenbahndirektion Berlin mitteilt, bis auf weiteres nicht 
angenommen. 
Lokales. 
1' Der Neubau der Gemeiudefchule schreitet 
trotz des Frostwetters der letzten Tage rasch vorwärts. 
Die Erdarbeiten sind beendet und konnte bereits mit der 
Bauausführung begonnen werden. 
i KreiStagSfitzung. Die nächste Kr^iStagssttzung 
findet Montag, den 18. Dezember, mit folgender Tages 
ordnung statt. 1. Wahl von Vertrauensmännern für die 
Amtsgerichtsausschüsse deS Kreises in Gemäßheit des 8 40 
des GerichtsverfaffungSgesetzes für das Deutsche Reich vom 
27. Januar 1877. 2. Ersatzwahl eines stellvertretenden 
Mitgliedes deS 2. Pferdeaushebungsbezirks Königs- 
Wusterhausen. 3. Ersatzwahl eines Mitgliedes der Ersatz 
kommission und eventuell eines stellvertretenden Mitgliedes, 
sowie Neuwahl der Mitglieder und stellvertretenden 
Mitglieder der Hilfs-Ersatzkommission. 4. Verstärkung der 
Kommission zur Vorbereitung der vom Kreistage vorzu 
nehmenden Wahlen und Neuwahl der Mitglieder derselben. 
5. Anhörung des Kreistages über die Abänderung von 
Amtsbezirken. 6. Vorlage, betr. den Antrag des 
Magistrats Charlottenburg auf Abtrennung von Teilen 
des Forstgutsbezirks Grunewald Forst zwecks Vereinigung 
mit der Stadt Charlottenburg. 7. Vorlage, betr. den Bau 
einer Kreischauffe« von der Sperenberg-Fern Neuendorfer 
war eben auf einer Wettfahrt von Cowes nach Spit Buoy 
begriffen. Alles atmete Leben und Fröhlichkeit. 
Das kleine Dampfschiff war überfüllt, denn es hatte An 
schluß an den ersten Morgenzug gehabt. Herzog hatte ziveisel- 
los seine guten Gründe gehabt. Fahrkarten erster Klaffe zu 
lösen, die den Reisenden das Recht gaben, sich auf dem abge 
schlossenen Teil des Verdecks aufzuhalten. An Rivingtons 
Seile stehend, plauderte er mit lauter Stimme über allerlei 
Nichtigkeiten und machte scherzhafte Bemerkungen, die offenbar 
dazu bestimmt waren, von der Umgebung gehört zu werden. 
Diejenige Persönlichkeit in dieser Umgebung, die Riving 
ton am meisten auffiel, war ein großes, schönes Mädchen in 
einfacher, aber nichtsdestoweniger sehr eleganter Kleidung. Sie 
reiste in Begleitung einer Kammerjungser, und man sah auf 
den ersten Blick, daß sie eine Dame der besten Gesellschaft sei. 
Herzog war augenfällig bemüht, in ihre Nähe zu gelangen, 
und Rivington schloß aus seinem Benehmen, daß sein Be 
gleiter sehr gut wiffe, wer die Dame sei. 
Ein breitschultriger junger Mann, deffen geckenhafte Klei- 
düng und deffen selbstbewußtes Auftreten Rivington sogleich 
gegen ihn einnahmen, kam die Kajütentreppe heraus und trat 
aus die junge Dame zu. Im Vorübergehen ließ er einen 
flüchtigen Blick über Rivington hinstreisen, offenbar ohne 
irgend welches Jntereffe an seiner Person zu nehmen. Als 
seine Augen dann auf Herzog haften blieben zeigten sie für 
einen Moment den Ausdruck höchsten Erstaunens. 
Scharf sahen sich die beiden Männer eine Sekunde lang 
an, dann wandte der junge Mann sich an das hübsche 
Mädchen. 
„Ich bedauere, daß ich nicht früher kommen konnte. Lady 
Muriel, aber ich hielt es für meine Pflicht, mich zunächst uni 
Ihr Gepäck zu kümmern."
        
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