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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Beilage zu Nr. 283 des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Sonnabend, den 2. Dezember 1605. 
Sonnlagsplauderei. 
Du warst lang nicht in der Kirche, hast lang keine 
Predigt gehört, keinem Gottesdienst beigewohnt, lang nicht 
gebetet im Hause der Herrn. ES hat dich nicht hin 
getrieben. Bei all dem Hasten und Mühen und dem 
Kampf umr Dasein hast du vergessen, daß dir gelehrt 
wurde, der Sonntag sei ein heiliger Tag, sei deiner GotteS 
Eigentum. Aber nun erwachst du an solch einem Sonntag 
und du hörst die Glocken läuten — sonst hast du nie 
darauf geachtet, heut mußt du e§ ohne deinen Willen 
tun! Und wie du nun lauschst und dich freust, daß die 
Glockenstimmen in so feierlich-schöner Harmonie durch die 
Morgenstille klingen, da überkommt dich plötzlich eine 
wunderbare Sehnsucht: Du möchtest wieder einmal zur 
Kirche I Und da ist auch gar nicht erst ein langer Kampf, 
sondern Sehnsucht und Entschluß fallen beinahe in eins 
zusammen. Warum auch solltest du nicht? Es ist ja 
Sonntag! Und du gehst. 
Wie die Orgel einsetzt, durchschauert eS dich heimlich 
— du hast sie so lange nicht gehört. War alles weckt 
ihre Stimme, die, ein dunkles, weiches Flügelpaar ent 
faltend, deine Seele emporträgt auS den dumpfen 
Niederungen de« Menschenleider in Höhen voll Licht und 
Sonne. Und wie nun die Predigt beginnt, ist dein Herz 
offen für jedes gute Wort und manch eines fällt als 
fruchtbringender Same hinein und du nimmst eS mit nach 
Hause, glücklich und tiefbewegt. »Ich will doch öfter in 
die Kirche gehen", sagst du und meinst es ehrlich und 
im Ernst. 
Aber du bist ein abgehetzter Mensch, bist vielleicht 
eine vielbeschäftigte Hausfrau, eine kinderreiche Mutter 
und über all dem Kleinen, Alltäglichen, das aus dir lastet, 
kommt der Vorsatz in Bergeffenheit. Und selbst wenn du 
daran denkst, ist doch die Ausführung nicht immer möglich, 
denn zu vieles bindet dich ans Haus. Das entlockt dir 
wohl manchen ungeduldigen oder auch bekümmerten 
Seufzer. Doch gräme dich nicht. Freilich ist es schön, 
wenn man ein paar Sonntagsstunden im Hause des 
Herrn verbringen kann. aber auch daheim ist es dir 
möglich, Gottesdienst zu halten, nicht bloß durch Andachten 
und Gebet, sondern ganz in der Stille und jederzeit. All 
dein Tun sei ein Gottesdienst, sei eine lebendige Predigt 
für die Deinen! Was du redest, was du schaffst, alles 
atme den Geist GotteS — den Geist der Liebe und des 
Friedens. 
ES gibt Menschen, die an jedem Sonntag zur Kirche 
kommen, die keine Predigt versäumen und sich bei jeder 
Gelegenheit auf den frommen Christen hinausspielen. 
Doch wenn es einmal nötig ist, in wirklicher Selbst 
verleugnung die Lehre Jesu zu betätigen, dann versagen 
sie. Ihre Sonntage, ja die sind bestenfalls ein Gottes 
dienst — aber wir haben ungleich mehr Werktage und 
auf die kommt es an. Auch in den Werktag Sonnlags 
glück und Sonntagsfrieden zu bringen, das sei deine Auf' 
gäbe. Dein ganzes Leben wird dadurch zum Gottesdienst! 
p ie glotze Krage. 
Was streckt ihr die verkrümmten Hände aus, 
WaS wollen eure Lugen mit den treuen Blicken, 
Ihr, ärmsten Kleinen in dem Kinderkiüppelhaus? 
Gesteht es frei, was mag euch wohl das Herz bedrücken? 
Wollt ihr uns euren Jammer denn ausklagen? — 
Nein, nein! Wir wollen alle eins nur fragen: 
„Hast du mich lieb?" — 
ES kriecht, eS rutscht von allen Seiten her, 
Gebückt, gelähmt, blind, taub, bedeckt mit bösen Wundcn. 
Warum der Jammer, namenlos und schwer? 
Warum die Kindlein schon von Wih und Leid umwunden? 
Der Stärkste kann den-Anblick nicht ertragen: 
Der Kinder Elend will ihn eins nur fragen: 
„Hast da mich lieb?- - 
Hast du noch einen, der dich liebt, ist alles gut; 
Da muß aus tiefstem Dunkel Licht und Freude werden. 
Neig' dick herab, wo eins die große Frage tut; 
Ein GrößreS als die Lieb' ist nicht auf dieser Erden. 
Vergiß dein eigen Leid und alles Klagen, 
Horch, wie die kleinen Krüppel auch dich fragen: 
„Hast du mich lieb?" — 
Das ist die große Frage der Elendesten, meiner 26?! ver- 
krüppetteu Kindlein» die hier a»s allen Teilen Deutschlands auf. 
genommen, ganz unentgeltlich verpflegt werden. Bitte, bitte 
herzlichst für fi« zu Weihnacht um tröstende Antwort, eine Liebesgabe 
auS milder, edler Hand. Auf jedes, auch das geringste Opfer, folgt 
dankbarer Segensgruß. 
Angerburg Ostpr., Kinderkrnppelheim. 
Braun, Superintendent. 
Amtliche Anzeigen. 
Auszug 
aus dem Protokollbuche der 
Gemeindevettretung. 
Verhandelt 
Friedenau, den 3a. November 1905. 
Zur Beschlußfassung über die auf der 
nachstehenden Tagesordnung bezeichneten 
Gegenstände war auf heute eine Sitzung 
anberaumt, zu welcher die Mitglieder 
der Gemeinde-Vertretung, unter Angabe 
der zur Beratung kommenden Gegenstände, 
sowie mir dem Hinweise darauf, daß die 
Nichtanwesenden sich den gefaßten Be- 
schlufsen zu unterwerfen haben, eingeladen 
worden find. 
Eingefunden hatten fich die nachstehend 
genannten Personen: 
Gemeinde . Vorsteher Bürgermeister 
Schnackenburg, Schöffe Boche, Draeger, 
Lichtheim Sadee, Wosfidlo, Gemeinde. 
Verordneter Bierhari. Bergei, F chner, 
Frö ich, Haustein,Hendrich.Hertzer Homuth 
Kunow, Lohmann (erschien erst beim Be- 
ginn der geheimen Sitzung) Matthies, 
Panse, Schrcmmer, Schu, Leo Schultz 
Uhlenbrvck und als Protokollführer: 
Bureauvorsteher Sudau. 
Die Gemeinde-Vertretuna ist, da mehr 
als die Hälfte der Mitglieder derselben 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgeude 
Gegenstände: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Mittellungen des Gemeindevorstandes. 
2. Tagesordnung: 
1. Bewilligung der Mittel für den Grenz- 
zäun deS Turn- und Spielplatzes. Rcf. 
Herr Schöffe Bache. 
2. Erweiterung deS Kabelnetze« und 
Bewilligung der Mittel. Referent der 
Unter; ichnetr. 
3. Genehmigung zur Verwendung der 
500 M.-Beihilfe der Vaterländischen Feuer- 
DerficherungSgesellschaft. Referent Herr 
Schöffe EadSe. 
4. Erwecke- ung der elektrischen Beleuchtung 
im Gymnasium. Referent Herr Schöffe 
Lache. 
5. Gewährung einer Teuerungszulage 
an die Beamten und Angestellten der 
Gemeinde. Zwei Lesungen. Referent der 
Unterzeichnete. 
b) in geheimer Sitzung: 
6. Anst llung der Herren Mulertt und 
Duntz, Referent der Unter«eichnete. 
7. Vorlage betr. Zurück ahlung einer 
Anliegerbeitrages. Referent Herr Schöffe 
Draeger. 
8. Genehmigung einer Straßenauibau- 
vertrageS. Referent der Unterzeichnete. 
S. Bewilligung der Kosten für Herstellung 
einer Urkunde. Referent Herr Schöffe Bache. 
Nach Eröffnung der Sitzung wurde dar 
letzte Protokoll verlesen und genehmigt, 
nachdem der Beschluß zu Nr. « auf An- 
trag deS Herrn Gnu. verordneten 
Schrcmmer dahin ergänz! worden ist, daß 
der neu anzustellende Baurat evtl, auch 
die Oberaufsicht über das ElektrijitätS- 
mitzuübernehmen hat. 
Mitteilungen. 
Der Herr Vorsitzende teilt mit: 
»f daß der Herr Gemeindevorsteher von 
Schmargendorf verstorben sei und er die 
Gemei de bei der BrisetzungSfeierlichkeit 
vertr' t n werde, 
d) daß d e Einrichtung der elektrischen 
Straßenbeleuchrung durch die Schuld der 
Firma Lahmeyer-Werke noch nicht fertig 
gestellt sei; 
c, daß der Magistrat von Berlin da» 
Protokoll über die kürzlich jtattg habte 
Versammlung betr. geneii same Stellung- 
nähme der Vororte mit Berlin geg-m die 
Große Berliner Straßenbahn übersandt 
habe un die Angelegenhert auf die TageS- 
ordnung ter nächsten Gemeinde-Vertreter» 
fitzung gefitzt we den wird. 
Befchlüffe: 
1. In zwei Lesungen genehmigt die ver- 
tretuna die Aufstellung einer neuen Um- 
Währung und bewilligt die Mittel in 
Höh« brS zu 450 Mark au» Abschnitt 19,7 
M voransackags. 
2. Mit der Vorlage erklärt fich dre 
Gemeinde-Vertretung einverstanden und 
vewill gt d e Summe bi» zu 30"0 Mark 
au« der großen Anleihe zur Deckung der 
Kosten für Heinere Erweiterungen de« 
Kabelnetz «. 
3. Dre Beschlußfaffung wird bi» zur 
nächsten Sitzung vertagt. 
4. Die Gemeinde-Vertretung bewilligt 
in zwei Lesung», für die in der Vorlage 
bezeichnete Erweiterung der elektrischen 
Beleuchtung sowie zur Beschaffung von 
R«s«r«teilen den Betrag von 600 Mark 
aus Abfchn'tt 7 der Ausgaben de» Gym> 
nafialooranfchlag» unter Überschreitung 
desselben. 
5. Auf Antrag de« Herrn Gemeinde- 
verordneren p ornu h wu-de dieser Punkt 
in die geheime Sitzung verwiesen. 
Hle:auf folgt eine geheime Sitzung. 
Sitzung 
der Gemeinde-Vertretung. 
Die Herren Schöffen und Gemeinde- 
Verordneten beehre ich mich zu einer 
Sitzung der Gemeindevertretung auf 
Donnerstag, den 7. Dezember d. I«, 
Nachmittags « Uhr 
im Gttznng«saale de« Symnafial» 
»bände« am Maybachplatz» unter 
Mitteilung der Tagesordnung mit dem 
Hinweis ergebenst einzuladen, daß die 
Verttetung bei Anwesenheit von mehr als 
12 Mitgliedern beschlußfähig ist und die 
Nichterscheinenden fich den gefaßten Be- 
schlüffen zu unterwerfen haben. 
1. Mitteilungen d«S Gemeindevorstande». 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Erweiterung d.« Kabelnetze» und 
Bewilligung der Mittel 2. Lesung. 
2. Wahl eines Mitglieder deS Bau- 
auSschuffeS. 
3. Vorlage betr. ZusttmmungSerklärung 
zum gemeinschaftlichen vorgehen der 
Vororte mit Berlin g genüber der Großen 
Berliner Ettaßenbahn. Referent Herr 
Schöffe Draeger. 
4. Schaffung neuer Stellen zum neuen 
EtatSjahr. 2. Lesung. 
Referent zu Punkt 1, 2 und 4 der 
Unterzeichnete. 
b) in geheimer Sitzung: 
5») Verlage betreffend Anstellung von 
Herrn Mulertt. 
5b) Vorlage betreffend Anstellung von 
Herrn Duntz 2. Lesung. 
«. Vorlage betr. Zurückzahlung eine« 
Aniiegerbe-trage». 
7. Genehmigung eine« StraßenauSbau- 
Vertrages. 
8 Bewilligung der Kosten für Her- 
stellung einer Urkunde. 
Punkt 5—8 Referent der Unterzeichnet«: 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten 
find während der Dienststunden in meinem 
Amtszimmer für die Herren Gemeinde, 
verordneten einzusehen. 
Friedenau, den 2. Dezember 1905. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
Echnackenburg. 
Bekanntmachnng. 
Das Verzeichnis der am 1. Dezember 
d. IS im hiesigen Orte vorhandenen 
Pferde- und Rindviehbestinde liegt in der 
Zeit vom 
4 bi« einfchl 18. Dezember d. I« 
im hiesigen Gemeindebureau. Feurigstr. 8, 
Zimmer 11 während der Dienststunden zur 
E nficht für die Beteiligten auS. Anträge 
auf Berichtigung deS Berzeichniffe» können 
in der vorgedachten Frist bet un» schrift 
lich angebracht werden 
Friedenau, den 2. Dezember 1905. 
Der Gemeinde-Vorstand. 
Schnackrnburg. 
sehr-3nstitut 
/Sr moderne Damenschneiderel 
von Fno O. ■■urko|rff l 
Rheinatrasse 27, I 
Unterricht nach bewährter leicht- 
faaalicber Methode. Nene Kone be 
ginnen am 1. eines jaden Monats. 
„Sieter Tropfen höhlt den Stein!" 
Line tägliche fortgesetzte Schwächung des Herzens und Nervensystems bedeutet der 
tägliche Genuß von Bohnenkaffee. Man bedenke doch, daß der Kaffee einen ausge 
sprochenen Giftstoff, daß Koffein, enthält, daß auch in kleinen Dosen auf die Dauer 
lähmend und zerstörend auf den Organismus wirkt. Gin Fachgelehrter, wie vr. Stuhl- 
mann, sagt kurz und treffend vom Koffein: — 
„Das Koffein ist ein Gift und nicht ein Nahrungsstoff. 
2. Das Koffein führt, an geeigneten Grien appliziert, in verhältnismäßig kleinen Dosen und in 
kurzer Zeit den Tod der verschiedensten Tiere herbei. 
5. Vas Koffein wirkt nicht tödlich dadurch, daß es das Blut zersetzt, sondern sicher und gewiß dadurch, 
daß es im Kontakte mit dem Nervensystem Lähmung herbeiführt.' 
Di« täglich wiederkehrende Tasse Kaffee ist also ein täglich wiederkehrender Angriff 
auf unsere besten und wichtigsten Körperkräfte, der mit der Zeit ein schweres Zör- 
störungswerk zu vollbringen vermag. 
Was wir täglich trinken, muß absolut unschädlich und zuträglich sein, 
damit wir gesund und leistungsfähig bleiben. 
Deshalb haben auch die hartnäckigsten Gegner fich allmählich ganz uud gar zu 
Kathreiners Malzkaffe« bekehrt, weil dessen, von den ersten Autoritäten der Wissenschaft 
anerkannter Gesundheitswert eben eine unwiderlegbare, wirkliche Tatsache ist. 
Zu dieser wichtigen, unschätzbaren, hyginischen Eigenschaft des echten „Kathreiner" kommt 
noch sein anregender, würziger Kaffeegeschmack, der ihm durch ein eingenartiges, patentiertes 
Verfahren mitgeteilt wird und wodurch fich Kathreiners Malzkaffes vor sämtlichen 
ähnlichen Fabrikaten und Nachahmungen auszeichnet und überall dauernden Eingang 
findet. Der echte Kathreiner Malzkaffee wird nur in geschloffenen Paketen verkauft, die 
das Bild und den Namenszug des Pfarrer Kneipp als Schutzmarke tragen. Wer den 
„Kathreiner" noch nicht kennt, der mache gleich einen versuch mit ihm. 
«irchltche Nachrichten. 
Sonntag, den 3. Dezember 
Friedenau. 
vorm. 10 Uhr: P. Kleine. 
Dann Leichte und Abendmahl, 
vorm. II 1 /* Uhr: Kindergottesdienst: 
P Kleine. 
Nachm. 6 Uhr: P. Görnandt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Svang. Jünglins«verein: Sonntag 
Abend» 8—10 Uhr im Gemeindehausr. 
Gäste willkommen! 
Evang. Jungftauenverein, Gemeinde. 
Haus Kaiser-Alle 76 a, 7—9 Uhr. 
Ehristl. Jungftauenverein, Fregestr. 46. 
5*',—9 Uhr. 
Schünebera. 
Apostel Pauluö?Ktrche. 
Bonn. 10 Uhr: P. Rodatz. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottesdienst: 
P. Rauchstein. 
Nachm. 6 Uhr: P. Boehm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kirche. 
vorn». 10 Uhr: P Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst: P. 
R>.ditz. 
Nachm ? Uhr: P. Habel. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirchsaal Er anstr. 81. 
Bonn. 10 Uhr: P. Habel. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr KindergotteSdienst: P. 
Boehm. 
Nathanael-Kirche. 
Bonn. 10 Uhr: P. Reumann. 
Dann Beichte und Abendmahl, 
vorm. 11'/, Uhr KindergotteSdienst: 
P. Reumann. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Kaumann. 
Mer Stag Abend 8 Uhr: Dortrag deS 
8ic. Dr. 8 cker über: Jesuitenorden und 
die Gegrnrefonnatton. 
Mittwoch Abend 8 Uhr Bibelstunde: 
P. Neumann. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7a-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C. Güther. 
II'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. 
Gottesdienstordnung 
ür die in Friedenau wohnhaften zur 
Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken. 
Katholische Kirche in Steglitz (Kieler 
Straße 11). 
An Sonn- und Festtagen: Meffe 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9'/- Uhr 
Vorm. Segensandacht 7 Uhr Abends. — 
An Wochentagen: Meffe 7'/. und 8 Uhr 
Vormittags. Beichtzelegenheit an den 
Abenden vor Sonn- und Festtagen und 
früh vor der Meffe. 
Austen! 
Wer diesen nicht heilt, ver- 
sündigt fich am eigenm Leibe! 
Kaiser’; 
rnst-Caramellenl 
, fkisschmeckende« Malz.Extrakt. 
■ ■ Ärztlich erprobt u. empfohlen 
I " " gegen Husten, Heiserkeit, Ka- " 
■ tarrh, Verschleimung und > ■ 
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