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Periodical volume Nr. 268, 14.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

— fjfät die schleunige Feststellung deS Resultats 
der Volkszählung vom 1. Dezember in Schüneberg ist 
seitens de8 hiesigen statistischen Amts Vorsorge getroffen, 
indem den Zählern bereits adressierte und frankierte Post 
karten zur Verteilung übergeben sind. Es empfiehlt sich 
stir unsere Einwohnerschaft, für schleunige Ausfüllung und 
Übersendung der Karten an da? Amt. spätestens bis zum 
<. Dezember zu sorgen. 
Aertin und Wororte. 
§ „($ine neue VorortS-Gisenbahn", unter dieser 
Ueberschrift wurde berichtet, daß die im April 1901 er 
öffnete, vollspurige N>beii-Ci>enbahn von Renirkendorf- 
Rosenthal nach Liebenivalde und Gcoß-Schönebeck demnächst 
in das Eigentum des Staares übergehen und nach dem 
Stettiner Bahnhof weitergeführt werden solle, womit zu 
gleich die Einführung des Vorort-Tarifs für die Bahnstrecke 
gesichert sei. An unterrichteter Stelle wurde diese Nach 
richt als völlig erfunden bezeichnet: wir haben uns aber 
noch der Mühe unterzogen, die Genehmignngs Urkunde 
der Bahn vom 12. Februar 1900 einzusehen. In der 
selben ist unter XVIII zu lesen: „Der Staatsregierung 
bleibt, unbeschadet des gesetzlichen Ankaufsrechts, vor 
behalten, das Unternehmen jederzeit, jedoch nicht vor dem 
Ablauf von 10 Jahren seit dem Tage der Betriebseröffnung 
gegen Erstattung der rc. Ankagekosten eigentümlich zu er 
werben." Danach ist der Ankauf dieser Nebenbahn vor 
April 1911 völlig ausgeschlossen. Nun könnte aber Jemand 
einwenden: ja aber^das .gesetzliche Ankanfsrecht"! Darüber 
besagt tz 42 des Gesetzes über die Eisenbahn-Unternehmungen 
vom 3.Noo. 1838: DemStaate bleibt vorbehalten, dasEigen- 
tum derBahn nsit alleinZubehör gegen vollständige Entschädi 
gung anzukaufen . . . Die Abtretung kann nicht eher als nach 
Verlauf von dreißig Jahren von dem Zeitpunkte der Trans 
port-Eröffnung an gefordert werden rc. . . . Die neue 
Berliner Vorortbahn läßt sich also auch aus diesem Gesetz 
vor der Hand noch nicht konstruieren. 
8 Zur Fortführung der Hochbahn Potsdamer- 
Alexanderplatz - Schönhauser-Allee, mit deren Bau die 
städtische Verkehrsdeputation sich grundsätzlich einverstanden 
erklärt hat. erfahren wir. daß nunmehr in die Einzel- 
beratung über die Kreuzungsstellen eingetreten worden ist, 
bei welchen technische Schwierigkeiten zu überwinden sind. 
In einer gestern im Rathause stattgehabten Konferenz 
wurde über die Tunnel-Anlage im Zentrum der Stadt 
beraten. Am Alexanderplatz soll die Hochbahnlinie eine 
vom Osten her kommende Unterpflasterbahn kreuzen, sodaß 
hier eine Umfteige-Gelegenheit erwünscht ist. Hier muß 
auch Rücksicht auf den neu zu erbauenden Notauslaß des 
Radial-Systems XI der Kanalisation genommen worden, 
welcher vom Nordosten der Stadt durch die Neue König- 
straße nach der Friedrichsbrücke hier angelegt werden muß. 
Über die Kreuzung dieses Kanals mit dem Tunnelbau ist, 
wie verlautet, eine Einigung beider Parteien erzielt 
worden. 
8 Gedenktafel. Nach einer kürzlich veröffentlichten 
Notiz soll der Magistrat beschloffen haben, an dem Hause 
Spandauerstraße 46 eine Gedenktafel für Lessing und den 
Philosophen Moses Mendelssohn anzubringen, die hier 
4 Jahre lang gewohnt haben sollen. Dazu ist zu be 
merken, daß weder Lessing noch Mendelssohn jemals zu 
den Bewohnern dieses Hauses gezählt haben. Auch dessen 
Besitzer Herr Hoflieferant Mandicke, dessen Geschäft sich 
seit dem Jahre 1798 hier befindet, weiß nichts davon. 
Es liegt vielmehr ohne Zweifel ene Verwechslung 
mit dem Grundstück Spandauerstraße 68 vor, wo sich, wie 
älteren Berlinern gewiß noch in der Erinnerung sein wird, 
früher das alte schlichte graue Haus erhob, in dem Moses 
Mendelssohn gewohnt hat und auch gestorben ist. Auf 
einer Tafel über der Eingangstür las man die Worte: 
„Hier lebte und wirkte Unsterbliches Moses Mendelssohn". 
Auch an dem neuen Hause, das auf dem Grundstück ent 
standen ist, befindet sich noch heute an der unteren Seite 
des Balkons des ersten Stockwerks, den Vorübergehenden 
allerdings wenig in die Augen fallend, ein ähnlicher Ver 
merk. Hier wohnte, wie aus den Akten des Vereins für 
die Geschichte Berlins hervorgeht, Lesstng bei seinem 
ersten Berliner Aufenthalte vom Jahre 1748 bis Neujahr 
1752 und zwar zusammen mit seinem Freunde Mylius. 
Dies bestätigt auch Nicolai, indem er erzählt, daß er An 
fang 1757 als kleiner Rentner in das Haus Spandauer- 
straße 68 zog, in welchem Mylius nnd Lessing gewohnt 
hätten und welches Moses Mendelssohn später gekauft 
hat. Bei seinem zweiten Berliner Aufenthalte von 1752 
bis 1755 wohnte Lessing auf dem Nicolaikirchhof 10, die 
dritte Wohnung 1758—60 hat nicht nachgewiesen werden 
können. Umso bekannter ist seine Wohnung während seines 
vierten Aufenthaltes in Berlin 1765—1767. Sie lag am 
Königsgraben 10, wo, wie eine Tafel meldet, Lessing seine 
„Minna von Barnhelm" gedichtet hat. 
8 Für einen Erweiterungsbau de» Kraft 
werkes der Hoch- und Untergrundbahn am Tempelhofer 
Ufer und in der Trebinerstraße wird jetzt das Haus Nr. 4 
dieser zuletzt genannten Straße abgerissen. 
8 Auf der Südseite der neuen Grünstraßen- 
Brücke an der Wallstraße, wo sich früher das Ravenesche 
Haus erhob, wird jetzt eine Schmuckanlage hergestellt, 
welche die Form eines Dreiecks hat und von beiden Seiten 
von Bürgersteigen eingefaßt wird. Auf der anderen Seite 
der Wallstraße befand sich früher neben der alten Brücke 
ein Garten, der zu dem Tettenbornschen Vereinshause ge 
hörte. Dieses Gartengelände wird bebaut werden. 
8 Mit dem Abbruch des vielbesprochenen Hauses 
Königgrätzerstr. 128, in dem sich die Potsdamer Bierhalle 
I befand, ist gestern begonnen worden. Der Besitzer der 
Bierhalle hat das Lokal ebenfalls bereits gestern geräumt. 
Gerichtliches. 
P Zwei gewerbsmäßige lkogisschwiudl-e trieben im 
Sommer d. I. ihr Unwesen auf verschiedenen Stellen in Friedenau 
In Begleitung eines noch nicht ermittelten Kompliren mietete der 
schon aus ganz gleichartiger Veranlassung vorbestrafte Kellner Arthur 
Sturm Schlafstellen und möblierte Zimmer unter falschem Namen 
Stet« wurde ein großer Koffer mitgebracht, der dem Zweck diente die 
überall zusammengestohlenen Gegenstände zu verbergen und fortzu- 
schaffen. — Wegen Diebstahls in drei Fällen mußte sich st., der aus 
dem Moabiter Untersuchungsgefängnis vorgeführt wurde, vor der 
3. Strafkammer des Landgerichts verantworten. Durch die Beweis- 
aufnähme konnte St. nur in zwei Fällen betr. Diebstähle bei der 
Witwe Köpernick und bei dem Bildhauer Bischof überführt werden. 
DaS Urteil der Strafkammer I miete wegen Diebstahls im Rückfalle 
auf 9 Monate Gefängnis. 
vermischtes. 
' Die Pyramiden bei Chorln Eine ergötzliche Epistel 
gegen die sogenannten I.Verschönerungs-Lereine" finden wir in den 
Mitteilungen des Bundes „Her natschutz". Es heißt darin: Vom alten 
Chorinchen führte ein recht ursprünglicher, interessanter Feldweg durch 
das Mariental nach der herrlichen Klosterruine Chorin. Dieses Tal 
mit einer grünen Wiese und schilfumkränzten Teich bot mit seinem 
Häuschen am Bergabhang früher einen recht anmutigen Anblick. Jetzt 
ist es vollständig verschandelt und wirkt als abschreckendes Beispiel, 
wie eine Karrikatur aus den .Fliegenden Blättern". Schon aur dem 
Berge zeigt eine hölzerne Ehrenpforte dem Wanderer an, daß er ge- 
würdigt ist, ins Mariental zu kommen Unten im Wiesengrunde er- 
schreckt uns zunächst ein Ungetüm von Brettern und Putz, das jeden- 
falls einen griechischen Tempel vorstellen soll. Weiterhin erblicken 
wir ein chinesisch wirkendes GartcnhäuSchen und zwei ägyptische Pyra 
miden aus Zement. Rechts vom Wege wieder eine Putz-Pyramide 
und hoch oben am Walde wieder eine weiß angestrichene, hölzerne 
Tempelk-iliffe . .. Man atmet förmlich aus, wenn man wieder durch 
eine hölzerne Ehrenpforte zum schönen See und zur altehrwürdigen 
Kloster-Ruine gelangt. War würden wohl die kunstsinnigen Mönche 
zu diesem modernen Aufputz der Natur sagen? Wer übrigens nicht 
gewillt ist, sich durch dieses „Faren-Tal" erheitern oder ve ärgern zu 
lassen, der schlage aber an der „Ehrenpforte" den Waldsteig nach dem 
Kloster ein, der ihn schneller durch die unverfälschte Natur zum 
Ziele führt. 
* Wi viel Stecknadeln werde« täglich verbraucht? Ein 
englisches Blatt hat ausgerechnet, daß in Europa täglich 84 Millionen 
Stecknadeln verbraucht werden. Wenn man die Bevölkerung Europas 
auf 240 Millionen schätzt, so braucht nur jeder dritte Mensch täglich 
eine Stecknadel zu verlieren, dam t ein Verbrauch von 84 Millionen 
herauskommt. Von diesen 84 Millionen Stecknadeln erzeugt England 
allein 54 Millionen, Frankreich 20 Millionen und Deutschland nebst 
den anderen Ländern 10 Millionen täglich. Der tägliche Verbrauch 
au Stecknadeln in Europa repräsentiert einen Wert von 25 000FrcS. 
* Spanische Etikette. „Ihr verdient den Tod durch daS 
Beil", sagte Philipp II. zum Herzog Alba, nicht weil er die Nieder 
lande mir Feuer und Schw rt verwüstet, sondern weil er ohne ange- 
meldet worden zu sein, bei seinem Monarchen ins Zimmer zu treten 
gewagt. 
* Alte Bekannte. Dame.- „Ja, ja, mein Herr, wir müssen 
uns kennen. Ich erinnere mich ganz deutlich, Sie irgendwo in Ge- 
schäftsaugelegenhcitcn gesprochen zu haben." Herr: „Ja, ja, ich er 
innere mich auch." Dame: „Sir sind Beamter, nicht wahr?" Herr: 
„Zu dienen, Kassierer im Leihaus!' 
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nach vollendetem 60. Lebensjahre. 
Die trauernden Hinterbliebenen. 
FRIEDE!*AU, den 28. November 1905 
Die Beerdigung findet am Freitag Nachmittag 3 Uhr von 
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