Path:
Periodical volume Nr. 279, 28.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

rourbe zugestimmt. Die Vorlage hinsichtlich der Neuver- 
mtrtung von Platzen zur Aufstellung von Trinkhallen 
wurde mit einigen ?on dem Ausschuß vorgeschlagenen 
Änderungen angenommen. Die Zahl der Hallen soll von 
« erhöht werden. Der Verwaltungskostenetat der 
Sparkaffe für wurde genehmigt, die Einnahmen 
wurden auf 2500 M. festgesetzt und die Ausgaben mit 
flammen 62200 M bewilligt. Stadlo. Lessig hob hierbei 
als Berichterstatter den guten Stand hervor, in dem sich 
die Sparkasse befindet. Der Magistrat teilt mit. daß er 
dem Ersuchen der Stadtverordneten Versammlung, ihr 
fernerhin alle abzuschließenden Verträge über den Ausbau 
von Straßen. Straßenteilen und Plätzen in vollständiger 
Ausfertigung vorzulegen, entsprechen wird. Die Anträge 
der Stadtv. Zobel und Hecht, den Schulkindern für den 
kommenden Winter Eisbahnen unentgeltlich zur Verfügung 
zu stellen, wurde dem Magistrat zur Berücksichtigung 
überwiesen. 
Aertin und Vororte. 
8 städtische Straßenbahn-Projekte. Die von 
der Stadt geplanten fünf Straßenbahnlinien werden, wie 
s. Z. gemeldet, gegenwärtig im Ministerium der öffentlichen 
Arbeiten geprüft und scheinen auch hier, wie bei den Auf 
sichtsbehörden. eine wohlwollende Aufnahme gefunden zu 
haben. Nur bezüglich zweier Linien, welche die letzteren 
schon beanstandeten, nämlich Großgörschenstraße-Dönhof. 
platz und Baltenplutz Stettiner Bahnhof, sind Bedenken 
aufgetreten, deren Beseitigung auf Schwierigkeiten stößt. 
Bei der genannten Südlinie handelt es sich bekanntlich 
um die Anlegung einer neuen Brücke über den Landwehr 
kanal, im Zuge der Köthenerstraße; hierzu wäre aber die 
Aufhöhung der Ufer und der anschließenden Straßen not 
wendig. Die Nordlinie andererseits kann an den Balten 
platz nicht herangeführt werden, ohne die Gleise der Großen 
Berliner Straßenbahn auf eine Strecke von ca. 900 Meter 
(400 Meter sind vertraglich gestattet) mitzubenutzen. Wie 
wir hören, ist der Magistrat nicht abgeneigt, die Brücke 
am Hafenplatz bauen zu laffen, während andererseits Er- 
Hebungen darüber angestellt werden sollen, ob es nicht 
doch möglich ist. die Petersburgerstraße mit vier Gleisen 
zu belegen. 
8 Der» Glockenspiel der Berliner Parochi«!- 
ttrch« in der Klosterstraße ist jetzt 190 Jahre alt. Vom 
Meister Johann Jacobi-Berlin (1702/46) gegoffen, erklang 
e« zum ersten Male aus feierlichem Anlasse am 1. Januar 
1715, leider in etwas unreinen Tönen. Jacobi mußte 
daher die Glocken zum Umschmelzen zurücknehmen; er 
zahlte bare 30 Taler für den Zentner Metall, da» macht, 
bei einem Gewicht von 10 000 Kilogramm, eine Summe 
von 6000 Talern. Da» mit Pedal und Manual ver 
sehene Glockenspiel hatte 7441 Taler 6 Groschen gekostet; 
da» einige Jahre später von dem Holländer Graaven. 
Amsterdam verfertigte Kunstwerk kostete etwas weniger. 
nämlich 12 000 Gulden (ca. 6800 M.) Jede der 37 
Glocken trägt den Namen deS Meisters, Gießerstadt und 
Bußjahr: „.Jan Albert de Grave me fecit Amstelodomi 
a- d. 1717.“ Nach KühnleinS „Kirchenglocken von Groß- 
berlin“ besitzt Deutschland nur 8 Spiele dieser Art. Wohl 
allen Berlinern bekannt ist das Glockenspiel der Nachbar- 
Residenz Potsdam, welches, um 1720, ebenfalls in Holland 
verfertigt, von Meurer-Berlin gegoffen ist; es zählt 46 
Glocken und wurde, einschließlich aller Nebenkosten, mit 
27 000 Talern bezahlt. Weitere bekannte Glockenspiele 
befinden sich in Aachen, Hamburg, Danzig usw. 
8 Neue Schilder werden jetzt auf den Bahnhöfen 
der Hoch- und Untergrundbahn angebracht. Sie tragen 
auf weißem Untergründe in schwarzen Buchstaben den 
Vermerk: „Der nächste direkte Zug folgt in 2 Minuten“ 
und werden zugleich mit den grün-weißen und grün-roten 
Schildern hochgezogen, welche die Inschrift haben: „Über 
Potsdamer Platz nach Warschauer Brücke“ bezw.: „Über 
Potsdamer Platz nach Knie". Die direkten Züge erreichen 
nämlich die beiden Endpunkte der Bahn und die zwischen 
diesen und dem Potsdamer Platz gelegenen Stationen 
schneller, als die vor ihnen abgelaffenen über den Pots 
damer Platz gehenden Pendelzüge. 
8 Am ISA. BeobachtungSabend des Vereins von 
Freunden der Treptow-Sternwarte, Mittwoch, 29. No 
vember hält Herr Dr. Buß einen Experimental - Vor 
trag: „Wanderungen durch die Chemie“ im Hörfaal des 
2. Chemischen Instituts, Bunfenstraße. Der Vortrag be 
handelt: „Geschichte der Chemie, (Alchemie in alter und 
moderner Auffassung) unter Vorführung zahlreicher Experie- 
mente aus der reinen und angewandten Chemie.“ Nach 
dem Vortrag findet im Restaurant „Zum Heidelberger“. 
Dorotheenstraße 18/21, die Generalversammlung statt. — 
Beitrittserklärungen nimmt das Bureau der Treptow- 
Sternwarte entgegen. Die Mitglieder erhalten gegen 
Zahlung eines Jahresbeitrages von 12 Mk. die von 
Direktor Archenhold herausgegebene illustrierte Halb 
monatsschrift „Das Weltalls und haben das Recht an den 
Vortragsabenden und auch an den Beobachtungen mit dem 
Riesenrefraktvr gratis teilzunehmen. 
Wilmersdorf. Hinsichtlich einer Verbefferung der 
Fahrgelegenheiten aus dem Südringe sind die sämtlichen 
kommunalpolitischen Vereine von Wilmersdorf bei der 
Eisenbahndirektion Berlin vorstellig geworden. Die 
Wünsche auf Vermehr«ng der Züge beziehen sich auf 
folgende drei Punkte: 1. mindestens 4 Züge stündlich auch 
an den Sonntagfrühslunden. 2. völliger Wegfall der 
20 Minuten-Pausen an den Wochentagen, also reine Ein 
führung deS 10 MinntenverkehrS, 3. Verlängerung des 
Nachtbetriebes um etwa 1—1 l j t Stunden in beiden 
Richtungen. 
Inschriften. 
Werte Redaktion! Wir bitten Sie höflichst um »ufnahme folgen- 
der Aufklärung: Wr hatten leider daS Unglück bei unserer für Sonn- 
tag angesagten Vorstellung »on .Kabble und Liebe' von dem Ler- 
t'eter der Haupttolle (Ferdinand) e ne plötzliche Absage Abends 
>/,7 Uhr zu erhalt.n. angeblich wegen plötzlicher Erkiankung Wir 
temöhlen uni von ellen in Frage kon-.inenden Berlinern Theatern 
einen sofortigen Ersatz zu schaffen, leider vergebens. So blieb uns 
nichts weiter übrig, als die Dorsttlluiig um >i,8 Uhr wieder abzu- 
sagen. Wer je Gelegenheit hatte, die Seiden einer Theaterdirektion 
weiche in verschiedenen Orten Vorstellungen gibt, kennen zu lernen 
der wird sich hineindenken löiinen, wie schwer uir durch diesen be-' 
danerlichen Vorfall geschädigt sind, und wird unser Mißgeschick de- 
dauern. Wir halten daS Friedenauer Theater-Publikum für so ver- 
ständig, daß wir überzeugt find, das es uns nicht wegen deS Aus- 
'alles verdammen, sondern daß es mitfühlen wird, daß d-r Ausfall 
der Vorstellung für uns ein schwerer Schicksal-schlag war. Wir 
bitten an dieser Stelle di- geehrten Besucher unserer Vorstellung 
höfl'chst nochmals um Entschuldigung, und versichern, daß die 
Direktion in Perron durchaus unschuldig an der Sache ist. Die im 
Vorverkauf gelösten Billet- find in den B.rkaufSstell n am Mittwoch 
ein »lösen. Auß.rdem werden wir den Besuchern der SonntagS-Vor- 
stellung in den nächsten Tagen als Entschädigung für die Umstände, eine 
Gratisrorstcllung liefern, welche wir näh r bekannt geben werden. 
Hochachtung-voll Max Reinhardt. 
HerichtüHes. 
(:) Zu- ,,Weiße« mit Htr.be,,«- hatte em Schankwirt in 
Rixdorf nicht Himbeersaft, sondern ein Kunstprodukt „^imbril' ver- 
wende», w e dies in solchen Wirtschaft n allgemein üblich sein soll, 
weil der reine Fruchisast viel zu teuer ist. Dao Schöffengericht ver- 
urteilte ihn wegen Vergehens gegen dai Nah'ungsmiilelqesetz zu 
30 Mk. Geldstra-'e. 
vermischtes. 
• Die Höhe der MeereSwelleu ist im Ailaniische» -^zeanauf 
Veranlassung deS hydrographischen Büros in Washingttn lorgfiltig 
gemeffen worden. Danach beträgt fie durchschnittlich S Meter, kann 
aber bei schwerer See bis auf >5 Mettr anwachsen. Die Länge einer 
iusammenhäng nden Woge steigt bei Stürmen oft aus 150 bis 180 
Meter, und die Tauer einer Woge ist auf 10 bis I I Sekunden be- 
stimmt worden. Die längste bisher gemeffe Welle dehnte sich jedoch 
8 0 Meier aus und hatte eine Dauer von 23 Sekunden. 
* Unüberlegte «utwort. Rat (eine Wohnung ansehend): 
.Hm, die Wohnung ist ganz reuend; fie gefüllt mir und ich werde 
fie mieten Hier gedenke ich zu sterben!' — Wirt: .Wird mir sehr 
angen hm sein, Herr Rat!' 
Gemeinnütziges. 
Feuchtn».tue von Bee en und Obst werden bei uns noch 
viel zu wenig geschätzt, und doch sind sie meist leicht und billig her 
zustellen. Ganz schmackhaft und s.hr bekömmlich ist der Hüdelbeer- 
wein, man braucht ihn sogar a!S Zusatz zum echten Rotwein, und der 
Johannisbeerwein kann die Probe mit manchem weißen Traubenweine 
bestehen und macht selbst bei dem Kenner dem Sonntagstische keine 
Schande. Tie Heidelbeeren wachsen bei uns in gewaltigen Mengen 
wild, die Johannisbeeren gedeihen ohne alle Mühe und Düngung, 
daß es nur darauf ankommt, V rsuche mit solchen Weinen zu machen. 
tzS kommt bei allen Dingen nur auf die Gewohnh it und die Mode 
an. Vor einigen Jahrzehnten dachte man überhaupt noch nicht an 
Beerenweine. In manchen Gegenden haben fie sich bereits sehr ein 
gebürgert. Zur weiteren Verbreitung gehören nur weitere Versuche. 
Je mehr etwa- bekannt und angeboten wird, desto mehr wird eS 
verlangt. Der Apfelwein, zu welchem auch geringe Sorten, sogar 
unreif.S Fallobst verwendet werden können, hat hervorragende 
g.sundheitliche Bedeutung. Apsclweinkuren haben nachweislich schon 
viel gutes bewirkt. Besonders stärkend ist er für den Magen. Würde 
man die Beeren- und Obstweine mehr kultivieren, so könnte auch 
mancher weniger Bemittelte seine Flasche Wein auf dem Tisch haben. 
Echl NQrnherger Lebkuchen v. Haeberleln u. Metzger. Thorner Honigkuchen v. Thomas u. Weese 
Aachener Printen, Rhein. Speculatius, Pfeffernüsse, Bomben, Honigkuchen-Melange 
Coburger Schmäftzchen, Marzipan, Chocoladen, Confecte, Bonbons, Biscuits, Cakes 
empfiehlt in nur anerkannt 
besten Qualitäten das 
grösste Spezialgeschäft von f. £. Richard 
Zwieback- u. 
Waffelfabrik 
Rheinstrasse 8. 
Telephon 
200. 
Amtliche Anzeigen. 
HufbeschlagSprüfung. 
Unter Be ugnahme auf r>ie Bekannt 
machung vom 1. Januar 1905 — Amts 
blatt Seite 6/8 — wird hiermit ein Termin 
zur Abhaltung der HufbeschlaqSprüfung 
vor der in Potsdam errichteten staatlichen 
Prüfungskommission auf Sonnabend, den 
kZ Dezember 1305, anberaumt. 
Diejenigen H.fschmiede, wUche das 19. 
Lrbensjahr vollendet haben und zu der 
Prüfung zugelassen werden wellen, haben 
ihre Meldung -pLiestens 4 Wochen vor 
kr P »fung schriftlich an den Vorsitzenden 
d.i Prüfungskommufion He-rn Velerinä:- 
rat Ki.bda hier elbst ,u richten. Ter 
Meldung find folgende Schriftstücke bet- 
pffügen: 
a) ein amtlicher Ausweis über daS Alter 
t«4Prü'ltng»(Geburt»schetn. Taufschein !C.) 
d) eine polizeiliche Bescher igung darüber, 
dach der P t'ling mindestens 3 Monate vor 
der Meldung zur Prüfung sich im Re 
gierungsbezirk Potsdam aufg-ha'ten hat, 
e) eine Bescheinigung über die bestandene 
Gesellenprüfung (Ge ellenbrier), 
4) riwaige Zeugniff: üb.r die erlangte 
trchuijche Ausbildung. 
«) eine Erklärung des Prü'lings, daß 
er sich innerhalb der letzten 6 Mona e nicht 
afolgl - einer HafbeschlagSvrüfnng unter 
zogen hat. 
Gleich«eitig ist dem Herrn Beterinärrat .... 
«lebba dir Prüfungsgebühr von lOMaik HtandeSaMtSNaMrichte«. 
tzortostei zn übersenden, welche vergällt, -- 
Man d r Prüf-ing ohne genügende En!- 
schuldigung im Termin nicht erscheint oder 
»te Prüfung nicht besteh». Verspätet ein- 
gegangene Meldungen dürin nur aus- 
»ahmsw-se berücksichtigt werden. Uber 
di» Zulaffung zur P ü'ung e, ticheidet der 
Gor fitzende der Prü'ungskommifsi rn, welcher 
ach die Prüflinge m Prüfung einberurt. 
S it Prüfung hat der Prü'ii g einen 
imrenmeffer und einen Unieihauer mit- 
Ddringen. 
Potsdam, den l8. Oktober 1905, 
Der Regierungspräsident. 
Gestern Abend 10 Uhr, am Totensonntag, ver 
schied sanft mein innigst geliebter Gatte, unser treu 
sorgender, lieber, guter Vater, 
Herr Apotheker 
Albert Hirt 
Königl. Ober-Apotheker der Landwehr. 
Dies zeigt mit der Bitte um stille Teilnahme an 
Marie Hirt 
geb. Br&unlicb 
Ruth Hirt 
Charlotte Hirt 
Gabriele Hirt. 
Friedenau b Berlin, den 27. November 1905. 
Die Beerdigung findet am Donnerstag nm 3 Uhr Tom 
Tranerhanse Wielandstrasse 15 ans nach dem Friedenauer Fried 
hof statt. [6173 
Woche 
Friedenau. 
20. biS 26. November 1905. 
Veröffentlicht 
Friedenau, den 20. November 1905. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
Echnockenburg. 
^THMolhelenoeerehe^^^ 
26000 Mark . 
4 Hypothek zu 5°/, auszulohen An rang ohn 
-_ n AM nn X sVrntfS h .ttT_ 
P M 00 
d, Eroed, d. j]ta. 
vom 
Geburten: Ein Knabe: 
Physiker Dr. phil. Paul Rasehorn. 
Bankbeamten Ecgar Friedmann. Schrift- 
steller Fritz Neumann 
Ein Mädchen: 
Gärtner Friedrich Bullerjrhn. Arbeiter 
Friedrich Neuenfeldt. Tapezier Richard 
rh.il. Kaufmann Salli 8e»y. Redakteur 
Edgar Worms. 
Aufgebote: 
Rechtsanwalt und Notar Ernst Glogau 
und Gertrud Mufal ohne Beruf. Ersen- 
bahnarbeiter Paul Haase und verw. Ersen- 
bahnarbeiter Martha Tollos geb. Lailch, 
Autwärterin. Arbeiter Karl Krüning und 
Emma PiskorSki. Aniwärterin. 
Ehefchiießungen: 
Schriftsteller u Redakteur Oskar Ungnad 
t~Tfartba voitin. Schauspielerin. Ober- 
§>.r,ner E'.rn-IiS H r.nnnn de G-ot mit 
-Margarethe Sotfcheck, ohne kernt Ban - 
beamter Kurt Krüger m.t «nnaUett Ludrck 
Beruf Tischler Ernst Kroh mit 
Günther. Schn ide in. 
Unterricht. 
Kandidat erteilt energisch gewiffenh. 
Nachhülfeunterricht. 8. F. postl. Friedenau. 
I 
Vermischte Anzeigen. 
Ein älterer Herr 
!Pensionär) wünscht Anschluß an soliden 
Skat Off, erbeten u. M. E Exp, d. Zig. 
Weißer Terrier 
Kopf braun gezeichnet am Montag, d.n 
20. Novbr. Abends abhanden gekommen. 
Dem Wiederbringer oder dem, der Sicheres 
über den Verbleib deS TiereS melden kann, 
wird hohe Belohnung zug sichert. (6166 
Fri-'dena». Wilhelurstr. 17, 3 Tr. l 
werden angestrickt, angeweht 
Otllllüftlv auch handgestrickt Aütz 
linge ». selbflaimihen sowie Ir. Strick 
z.une am Säger. Handjmchstraß« 85 
Das Heihnachtsgesciiäft 
»» II 
»» II 
hebt sich bedeutend 
•• •• 
wenn das Publikum in allen Fällen Bescheid weiss, wo es die gewünschten 
Artikel im Ort kaufen kann. Daher mögen schon jetzt die Herren Geschäfts 
leute ihre Weihnachtsartikel in vorteilhafter Weise empfehlen und dies 
geschieht am besten durch den 
„Friedenauer Lokal-Anzeiger“. 
An- und Verkäufe. 
Herreuktrrder, Damenkieider,Uniform 
lachen, Möb l Pianinos, Wriischaften, 
Antiquitäten, ganze Nach äffe. höchst 
zahlend, kauit Falikurarrn 
Schöneberg, E seuacher Ltr. 52. 
Postkar e erbeten. [5994 
Sterbefälle: 
Rentenempfänger Ferdinand Paul, 75 I. 
Verw. Feuermann Karoline Bornemann 
geb Eiedmann, 8t I 
irr, Mk. Rente ra ! T 
Grdstcks. in Stcgl. Näh. Jaruicke, 
Friedenau. Goßlerstt. 9. 4—6. (6100 
Wirtschaftsmöbel billig. 
Falikmaun, Schöneberg, 
Eisenacher Ltr. 52. 
(5995 
3 fl. Gaskrone, 
schw. mit kupf und eis Flaich.-Spind zu 
verk. Thorwaldseustr. I I, III. r. (6168 
] 
Sofa 18, Lutheitijch 4, Vogelbauer 1, 
Bilder 1. Kaiserbilder zu versa fen 
6164)Slubenrauchstr. 70 pari. 
Mehrere gebrauchte Möbel 
Betlkommode, Notenetagere, geschn. Sofa 
spiegel rc. PrcNw. zu ve,k. Äkoselffr. 13 
II l. B.sichtlgung Borm. 10— 2. 16167 
Gat erhaltenes Plüschsofa sehr billig 
zu verkaufen. [6161 
JllftraSe 10. 
Hühnerhahn ® inö rt) 
verkauft 
Wege, «aiseralleo 108 
Piano 
fast neu spottbillig zu verkaufen 
6184] Selling, Rheinstr. ? ?. 
Brlefaarke« aut Agyptta und Orunl 
bill. zu vergeb, f. k. postl. Friedenau. 
Stellengesuche. 
ftausvervaltnng 
sucht pens. Beamter, sofort oder später 
E. F. 35 Exped. d. Bl. 1617? 
«^iue Wittwe sucht Aufwartung. 
Rheiuft». », Ltg recht« 4 Tr. ( 6170 
Reform-Institut 
empfishltWasch- u.Reiuemachfraue«, 
Plätterinnen, Aushilfemädcheu, 
Ltubenbohner, Teppichklopfer, tücht. 
ehrliches Personal Schöneberg, Haupt 
straße 30. Lad. Amt 6, Nr. 2440. f2230 
Stellenangevote. 
Portierftelle 
m. Wohn, an kinberl. Ehepaar z. 1. 06. 
z. vergeb. AuSk. Men elstr. 5/6 II. (6175 
Juagrs Mäd reu daS zu Haufe 
schläft tagsüber bei Kinder ges. Zu e fragen. 
Kart Stechert, Restaurant. Handjerystr. 86. 
Geübte Haieienstlcksrln 
verlangt BSttcher, Fregestr. 66 III. (6176 
*8lela 
Waschfrau gesucht. 
iclandstr. 4^, 3 Tr. r^[6169 
Aushülfe ob. «ufwäitcrin sauber 
und ordentlich von 7—10 u S — t sofort 
verlan .t für erkranktes Mädchen. 
6183]" Hedwigstr. 18 a I. 
frau 
ob Mädchen zum Milch 
austragen verlangt (6127 
Hedwigstr. »f.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.