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Periodical volume Nr. 277, 25.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

»urbe. Auf der hiesigen SanitätSwache legte man dem 
Verunglückten einen Nowerband an, doch scheint es 
zweifelhaft, dem Auge die Sehkraft zu erhalten. 
t Polizeibericht. Als gefunden sind hier ange 
meldet worden: 1 Hammer, l Messer, 1 dreiteilige 
Korallenkette und als zugelaufen: 2 Hunde. Die recht 
mäßigen Eigentümer der oorbenannten Gegenstände 
werden aufgefordert, ihre Ansprüche binnen 3 Monaten 
im hiesigen Amtsbüro. Feurigstraße 8. Zimmer Nr. 26. 
geltend zu machen, widrigenfalls anderweit über Sie 
Fundobjekte verfügt werden wird. 
ZLertitt und Vororte. 
8 Da« Projekt einer Schwebebahn Gesund- 
brunnen—Ripdorf ist, wie mir hören, nach nochmaliger 
Prüfung durch die Aufsichtsbehörden dem Minister der 
öffentlichen Arbeiten zur endgiltigen Entscheidung vorge 
legt worden. Es handelte sich bei dieser wiederholten 
Prüfung vornehmlich um die abgeänderte Linienführung 
im Zentrum der Stadt, insbesondere die lleberbrückung der 
Stadtbahn, nicht, wie ursprünglich geplant östlich, sondern 
westlich der Jannowigbrücke. woselbst der Schwebebahnhof 
über der frei zu haltenden „zweiten Etage" des Stadt- 
bahnkörpers liegen würde, ferner um die Durchquerung 
des Häuserblockes in der Brücker.straße. zwischen Spree- 
Ufer und Kvpenickerstraße. Die Aufsichtsbehörden haben 
die geplante Schnellbahn Verbindung. die verkehrsreiche 
und dichtbevölkerte Stadtgegenden berührt, als sehr zweck 
entsprechend und im öffentlichen Interesse notwendig be- 
zeichnet und danach die Bahnanlage, gegen welche Be 
denken in keiner Weise vorliegen, dem Minister zur Ge 
nehmigung empfohlen. Die städtische Verkehrsdeputation 
hat bekanntlich beschlossen, in eine technische Prüfung des 
Schwebebahnprojektes einzutreten, gleichzeitig aber von der 
Kontinentalen Gesellschaft den Bau einer Probestrecke zu 
verlangen. Wie wir hören, ist die Gesellschaft auch dazu 
bereit, wiewohl die Mitglieder der Berkehrsdeputation die 
Elberfelder Strecke besichtigt haben und nach den in der 
Denkschrift der Gesellschaft enthaltenen Entwürfen die 
Wirkungen derartiger Bahnanlagen in den geraden 
Straßenzügen Berlins sehr wohl ohne Probestrecke würden 
beurteilen können. 
8 Berkehr«-Berbefferuuge« im Norden Berlin«. 
Der viergleisige Ausbau der Nordbahn bis Oranienburg 
ist wieder um einen Schritt vorwärts gekommen. Die 
landerpolizeiliche Prüfung des Projekts hat nunmehr statt- 
gefunden und es sind inzwischen auch Berhandlungen 
wegen deS freihändigen Erwerbes der zu den Gleisan- 
lagen benötigten Grundflächen eingeleitet worden. Da- 
nach dürfte mit der Legung deS dritten und vierten Gleises 
voraussichtlich im nächsten Jahre begonnen werden können; 
vordem wird es wohl nicht möglich sein, mehr Vorort 
züge auf der Nordbahnstrecke befördern zu können, 
wie dies die Anlieger wünschen. Diesem Verlangen kann 
vielmehr erst dann entsprochen werden, wenn für die 
schnellfahrenden Fernzüge besondere Gleise vorhanden 
find. Auch die Stettiner Vorortstrecke soll bis Bernau 
viergleisig ausgebaut werden; daS bezügliche Projekt, 
welches zunächst die Teilstrecke Berlin—Blankenburg um 
faßt. ist bereits in Arbeit. Daß mit den geplanten Gleis- 
erweiterungen auch entsprechende Umbauten der Bahnhofs- 
Anlagen verbunden sein werden, ist selbstverständlich. — 
Der Berliner Nord-Bahnhof hat übrigens bereits eine 
wesentliche Verbesserung erfahren. Bisher mußten die 
Interessenten einen weiten Umweg machen, da der Bahn 
hof nur von der Kopfseite her zugänglich war. Es ist 
nun vom Westen her eine neue Zufahrtstraße zum Bahn 
hof angelegt worden, welche in der Verlängerung der 
Bolta- und Lortzingftraße liegt. Dieselbe wird voraus- 
fichtlich schon in den nächsten Tagen dem Verkehr über 
geben werden können. 
8 Mit der Errichtung eine« Ncubaue« für die 
Universität ist jetzt auf dem Hinterlande deS Hauses 
Dorotheenstraße 4, das sich bis zur Bauhofstraße erstreckt, 
begonnen worden. Das neue Gebäude, daß auch eine 
Front nach der zuletzt genannten Straße hat. wird einen 
großen Hörsaal und Räume für wissenschaftliche Seminare 
enthalten. Das alte HauS Dorotheenstraße 5, in dem 
sich früher die Frauenklinik befand, wird späterhin abge 
rissen werden und auf dem freigelegten Grundstück ein 
Neubau entstehen, der die jetzt in dem Privathause 
Dorotheenstraße j95/96 untergebrachten Seminaren und 
sonstigen wissenschaftlichen Anstalten der Universität auf 
nehmen wird. 
8 Mit der Herstellung der neuen großen Au 
legestelle der Spree-Havel DampfschiffahrtS-Gesellschaft 
„Stern" auf dem linken Spreeufer zwischen der Jannowitz- 
und der Waisenbrücke ist jetzt begonnen worden. Es wird 
ein festes Bollwerk geschaffen, an welches die Dampfer 
dicht heranfahren können. Die Anlegestelle, die auch mit 
Bäumen bepflanzt werden wird, ist besonders für Vereine 
bestimmt, die bekanntlich während der guten Jahreszeit 
fast täglich Ausflüge mit Sterndampfern zu unternehmen 
pflegen und deren Mitglieder sich bei dem reichlich vor 
handenem Platze hier sich bequem ansammeln und auf 
stellen können. Die alte Dampferstation auf dem anderen 
Spreeufer an der Jannowitz- und Stralauerbrücke bleibt 
bestehen. 
8 Der au« Eisenblech bestehende Zaun vor 
dem alten Dreifaltigkeits-Kirchhof auf dem Potsdamer Platz 
ist nun endlich um 8 Meter zurückgesetzt worden. Die 
Vorderseite des Kirchhofs hält nunmehr die Baufluchtlinie 
der Königgrätzerstraße ein. 
8 Da« Königliche Institut für Meereskunde, 
Georgenstraße 34—36, veranstaltet in der kommenden 
Woche, Abends 8 Uhr, folgende öffentliche, Herren und 
Damen zugängliche Vorträge: Montag, den 27. d. Mts., 
spricht Herr Prof. Schellwien-Königsberg über „Die 
Bernsteinkllste und die Kurische Nehrang", mit Lichtbildern; 
Dienstag, den 28. d. Mts., und Freitag, den 1. Dez., 
spricht Herr Professor Pfeffer-Hamburg über die „Die 
Lebensbedingungen der Tiefseetiere"' mit Lichtbildern. 
Einlaßkarten sind zum Preise von 25 Pfg. pro Abend 
von 12—2 Uhr Mittags und an den Vortragsabenden selbst 
von 6 Uhr ab im Institut erhältlich; außerdem in der 
Zeit von 9—4 Uhr im Deutschen Flotten-Verein, Bern- 
burgerstraße 35 I. 
8 Evangelischer Bund, Zweigverein Berlin. 
Am Montag, den 27. November, Abends 8 Uhr, Volks 
versammlung in der Tonhalle, Friedrichstraße 112. Tages 
ordnung: „Die Hochflut des bayerischen Ultramontanismus 
eine Gefahr für das deutsche Vaterland." Stadtpfarrer 
Fikenscher aus Fürth in Bayern. „Der evangelische Bund 
in Bann und Acht," Pastor Sylvester. Aussprache. 
Mehrere Abgeordnete, darunter Professor Dr. Hieber, haben 
ihr Erscheinen in Aussicht gestellt. Nur evangelische 
Männer und Frauen sind herzlich willkommen. 
8 Der neue lichtstarke Komet, dessen Durch 
messer Vs deS scheinbaren Monddurchmessers beträgt und 
einen deutlichen Kern erkennen läßt, wird von jetzt an 
täglich den Besuchern der Treptow-Sternwarte gezeigt. 
Freilich ist zu befürchten, daß er bei seinem starken Laus 
nach Süden bald wieder verschwinden wird. Außer dem 
Kometen werden noch Saturn, Jupiter und Neptun gezeigt. 
Sonntag nachm. (26. Nov.) 5 Uhr spricht Herr Direktor 
Archenhold auf der Treptow-Sternwarte in einem Vortrage 
„Einführung in die Astronomie" auch „über die Bahn 
deS neuen Kometen". Um 7 Uhr spricht Direktor Archen 
hold über „Die Gestirne als Wegweiser für unsere Schiffe 
auf dem Ozean," — Montag, den 27. November, Abends 
9 Uhr über „Nebelflecke und Sternhaufen." 
Gerichtliches. 
P Ein eigenartiger BeleidlgungS-Prozeß war gegen den 
Straßenbahnschaffncr Karl Hartwig vor dem Schöffengericht anhängig 
gemacht worden. Wegen tätlicher Beleidigung mußte sich H. vor dem 
genannten Gericht verantworten. Am 26. Juli d. I. war ein Fahr 
gast Namens D. mit dem vom Angeklagten geführten Straßenbahn- 
wagen nach Friedenau gekommen. SIS D. den Wagen verlassen wollte, 
empfand er an seinem Gesäß einen stechenden Schmer; und er nahm 
wahr, daß H. ihn kniff. H. zog dann zwar sehr rasch die Hand von 
dem Körperteil fort, aber D. sah dies noch. Er stellte den Straf- 
anttaa gegen H., von dem behauptet wurde, daß er schon einmal bei 
einer Fahrt im Juni d. I. versucht habe, den D. an einen aewiffen 
Körperteil zu fassen und den D. auch mit Redensart belästigt habe 
— Der Angeklagte bestritt vor dem Schöffengericht, den Zeugen D 
gekniffen zu haben, er hätte zwar, als D. durch di- Wagentür ging' 
eine Handbewegung gemacht, aber nichts derartiges unternommen 
gegen den Fahrgast. Der Zeuge Sk blieb aber bei seiner bestimmten 
Aussage, daß ihn der Angeklagte gekniffen. Der Staatsanwalt 
beantragte 50 M. Geldstrafe gegen den Angeklagten, dem sexuelle 
Beweggründe zu der «IS tätliche Beleidigung aufzufassenden 
Handlungsweise allerdings nicht nachgewiesen werden können. Dem 
Mangel dieses Nachweises zufolge nahm das Gericht von Zuerkennung 
der schon in Erwägung gezogenen Strafe Abstand und erkannte auf 
20 M. Geldstrafe ev. 5 Tage Gefängnis. 
vermischtes. 
" Uber de» Nrfp ung einiger Name« von Zahlwittelu. 
Das Wort Geld hingt mit gelten zusammen und ist eigentlich das 
wa» als Entgelt gegeben wird Im Altertum wurden zur Be 
zeichnung deS Geldes teilweise Wörter verwendet, die auf die Zeit 
zurückdeuten, wo der Besitz im wesentlichen auf dem Viehstand« 
beruhte, und es daher auch kaum ein anderes Tausch- oder Zahl» 
mittel gab. als das Vieh. Im Gothischen z. B. wurde dafür kaihu, 
im Altfri-sischen «bet, beide gleich Vieh, gebraucht und das lateinische 
Wort peeunia = Geld kommt von peons — Vieh her, woraus unser 
Fremdwort pekmüLr — geldlich entstanden ist. — Münze geht auf 
lateinisch ironet» zurück und bedeutet ursprünglich die Münzstätte, die 
in Rom neben dem Tempel der Jnno Mooeta stand. Der Gulden ist 
eigentlich ein golden-S Geldstück, mittelhochdeutsch gnldia — pfenninc. 
Die noch jetzt übliche Abkürzung für den Gulden Fl- deutet auf den 
Floren oder Flonn hin, eine Münze, die ihren Namen entweder von 
der Stadt Flor.nz, wo sie im 1t. Jahrhundert geprägt wurde, oder 
unmittelbar von fios — Blume hat, nach der Lilie.' dem Wappen- 
zeichen von Florenz, das sie ursprünglich trug. — Dukaten hängt mit 
lateinisch äur = Führer, Herzog zusammen. Der König Roger II. 
von Sizilien ließ diese Münze seit 1140 als Herr über das Herzogtum 
Apulien (äueato d’Apnglia) schlagen. — Dublone vom lateinischen 
dnplex = doppelt bedeutet lediglich Doppelstück. — Die Zecchine, 
1280 zuerst in Venedig geprägt, verdankt ihre Bezeichnung dem 
dortigen Münzhause, Ta Zecca, einem Worte, daS auf das arabische 
sekkah = Prägstock zurückgeht. — Von d utschen Geldstücken sei 
zunächst der Taler erwähnt. DaS Wort ist eine Abkürzung von 
JoachimSthaler Gulden, einer Münze, die zu Anfang des 16. Jahr- 
Hunderts zuerst durch die Grafen Schlick i» dem durch seine Silber- 
bergwerke damals hochberühmten JoachimSthal in Böhmen geprägt 
wurde. Im Englischen hat sich daraus Dollar entwickelt. Der 
scheinbar so deutsche Groschen ist lateinischen Ursprungs. DaS Woct 
kommt vom spätlatcinischen grossns — dick und bezeichnete zunächst 
im Gegensatze zu den dünnen Denaren, d.n sogenannten Brakteaten, 
eine dicke Kupfermünze, den Dickpfcnnig. — Den Bildern, die sich 
früher darauf befanden, verdanken drr Kreuzer, der Batzen und der 
Rappen ihre Namen: der Kreuzer einem Kreuze, d-r Batzen, der 
zuerst gegen 1492 in Bern geprägt wurde, dem Wappen dieser Stadt, 
einem Bären (— Pitz oder Bätz), und der Rappen einem Rabenkopf, 
dem Wappcnzeichen von Freiburg(im Breisgau. Der jetzt nur noch 
volkstümlich gebrauchte Ausdruck berappen = bezahlen bedeutet 
ursprünglich wohl »Rappen geben". 
* Ein Rechtsanwalt gesucht, wie er sein soll! In den 
Bamberger »Neuesten Nachr." befindet sich folgende Anzeige: »Ich 
suche einen Rechtsanwalt, der mich nicht für einen Narren hält, der 
meinen Prozeß nicht verschleppt, der nicht ruhig zusieht, wie sein 
Kollege arbeitet, um mich um das zu bringen, war mir gebort bei 
Gott und Gesetz, der seine Stelle nicht dazu benützt, um mir die 
paar Federn herauSzurupfcn, welche sein Kollege nicht rupfen konnte, 
einen mit vornehmer Gesinnung und ehrlichem Charakter." Veronika 
Hillingmaier-Hallstadt. O du Veronika! 
" Ein Herr war zur Abwickelung mehrerer Geschiste in einem 
Einspänner auf Zeit gefahren und schickre fich nach beendigter Tour 
an, dem Kutscher das Fahrgeld und ein Trinkgeld zu geben, wobei er 
beiläufig bemerkte: »Eigenilich hätten Sie etwas schneller fahren 
können" — »Mein Pferd abhetzen 1" meinte der Kutscher. »Nie 
mals! ich bin Mitglied des Tierschutzvereins." — »Und ich," sagte 
der Fahrgast, indem er das Trinkgeld wieder einsteckte, »bin Mitglied 
des MäßigkeitsvereinS und daher »Feind der Trinkgelder." 
Geschäftliches. 
M. Peterfeim» Blumeugärtnereie« erreichten in dem jetzt 
zu Ende gehenden Rechnungsjahre in der Anzucht und im Versand 
eine Gesamtstffer ron 23 Millionen Pflanzen und Zwiebelgewächsen. 
Hierzu ei«e Beilage. 
Aufruf. 
Di: freiwillige Tanitätskolonue vom Roten Kreuz beabsichtigt einen 
Samariterkorsus für Samen 
einzurichten, in dem Untericht in der ersten Hülle bei Unglücksfällen und in der 
Kraakenrflcge erteilt werden soll. Der Unterricht beginnt am Montag, den 
>7. November im Sitzungssaal de» Gamuasiuurs Abends 8 Uhr. 
Alle Damen, weiche Interesse für die edlen Aufgaben des Roien Kreuzes 
haben, werd n gebeten, am Montag, den 27. im Gymnasium zu erscheinen. 
Nähere Angaben werden bei diesem ersten Unterricht gemacht werden 
Freu Bürgermeister Scbnaokeadarg, 
Frau Wetzet, Frau Lichlhelm, Frau Sadee Frau Hoflieferant^ Sache, 
Frau Profrffor Kam leih. Fra» Pastor Kleias. 
P Biraaadt, Bache Headrlch. Lement, 
Pfarrer. Geh. Rat. Ge^-. Rat. Hauptm. d. L. 
Haaaemaaa, üehtheim Evera, 
Rektor. Kgl preuß. Kellekt. Rech. Rat 
yer Marstand htv Zanitatskolonne. 
Soheackesbarg, Bürgermeister. 
Paal Sadee, Vorsitzender u. Kolonnenführer. Dr. Töpfer, Kolonuenarzt. 
KeleHob Sachs, Ehrenvorsitzender. Paal Grossheim, Kassierer. 
Radtke, Beisitzer. Lee Schultz, Beisitzer. 
Maar, Kolonnenfühler-Ltelloertieter. Liedeaberg, Kolonnen-Schriftführer. 
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