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Periodical volume Nr. 276, 24.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

g Haltung, neue Anwendung von Vorhandenem, neuen 
Zeichnungen, bte „stilvoll" fein missen, ist in allen Kreisen 
rege. Roch hat weder Frauenstudium, noch Frauenbewegung 
den werblichen Handarbeiten den Garaus gemacht, im 
«egenteil, die Strömung der Zeit, die Betätigung der 
Frauen auf allen Gebieten haben der Handarbeit neue Wege 
gewiesen. 
Die älteste aller weiblichen Arbeiten allerdings, die 
ist bei der jetzigen Generation fast ganz in Vergessenheit 
geraten, das Spinnen. 
Ein Aschenbrödel unter den Handarbeiten ist leider 
auch das Strickzeug geworden, trotzdem das Stricken noch 
ein Hauptzweig bei der Ausbildung der Handarbeitslehre 
rinnen ist. Durch die Konkurrenz, welche die Maschinen 
weberei und Strickerei der Handstrickerei macht, wird sie 
außerdem aus den meisten Häusern ganz verdrängt. Die 
heranwachsende Jugend nimmt den „Schulstricksrrumpf" 
für ein notwendiges Uebel, legt ihn- sobald er fertig ist, 
beiseite und vergißt es schließlich, auf welche Weise ein 
Strumpf mit gutsitzender Ferse und Spitze gestrickt wird. 
Vereinzelt allerdings trifft man auch jüngere Frauen, welche 
es sich nicht nehmen lassen, in den Dämmer- und Abend 
stunden das Strickzeug zu handhaben und Mann, Kinder, 
auch wohl ihre Leute, mit selbstgestrickten Strümpfen zu 
versorgen oder wenigstens die langen englischen modernen 
„Längen" mit Füßlingen anzustricken. Daß solche selbst 
gestrickten Strümpfe besser halten und sich besser stopfen 
lassen, als gekaufte, steht außer jedem Zweifel. 
Die französische Schriftstellerin George Sand sagt von 
der Beschäftigung des Strickens: „sie sei beruhigend bei 
mancher inneren Aufregung und bei Gemütskämpfen, wie 
sie das Leben mit sich bringt." Und als „geistreich" gilt 
sie, weil nian nebenher denken, lesen und sich mehr oder 
minder geistvoll unterhakten konnte. 
Außerdem sei bemerkt, daß bei anmutiger Haltung 
der Hände beim Stricken, welche durch Uebung erreicht 
werden kann, auch der Anblick strickender Frauenhände 
sehr hübsch wirken kann, jedenfalls ebenso hübsch, wie beim 
Nauen, Stricken und Häkeln. Weniger bedauerlich ist das 
Verschwinden der „Frivolitäten-Arbeit", die in den sech 
ziger Jahren des 19. Jahrhunderts mit geradezu unheim 
lichen Eifer betrieben wurde, ebenso das Filetstricken, 
welches allerdings hübsche Netze ergab. Weniger geschmack 
voll waren die Filetgardinen, und die Häkelarbeit bringt 
unaleich praktischere und hübschere Gebilde hervor. Die 
. » . - 1 • « . l Z s f AM /Xi a(«i i- Ci ei* ^ ! .C . 
Buntstickerei 
Bindloch stich ist noch immer sehr modern und gewandte 
Stickerinnen noch immer gesucht. Allerdings macht die 
hohe Vollendung der Wäschestickerei diesem Zweige weib 
licher Handarbeit bedeutende Konkurrenz. Dicht an diese 
Slickkunst schließt sich die der Perlstickerei und des „Kreuz 
stichs". Perlarbeiten, wie man sie früher so mühsam ver 
fertigte, sind fast ganz verschwunden, und die Stramin 
stickerei wird ganz anders gehandhabt. ^Vo sind die Zeiten 
geblieben, wo man Kissen. Teppiche, Fensterkissenbehänge 
mit bunten Rosen, weißen Lilien und grünem Blattwerk 
bestickte und „schwarz fülltet Wo ist die Zeit der tür 
kisch gemusterten Morgenschuhe, die der Papa als Weih 
nachtsgeschenk von dem stickgewandten Töchterchen erhielt? 
Und wie mühsam waren derartige Kunstwerke. Wie sorgsam 
mußte das „Muster" ausgezählt werden, wie eifrig wurde 
ein störender Fehler gesucht! 
Wie hoch bewertet solche Stickereien waren, zeigt uns 
u. a. ein mittelgroßer Teppich in Kreuzsticharbeit, den 
Frau Kriegsminister von Witzleben für den König Frie 
drich Wilhelm HI. gearbeitet hat und der im Salon des 
Schlößchens auf der Pfaueninsel liegt. Man sieht auf ihin 
eine Landstraße, auf der eine von vier Pferden gezogene 
gelbe Postkutsche fährt. Der Postillon mit Peitsche und 
Horn fehlt natürlich nicht. Zwar — der Kreuzstich lebt, 
und der Straminstoff auch, aber die ganze Art wird an 
ders gehandhabt. Der neue Stickstoff bedarf nicht, wie 
der früher übliche, der „Füllung", er selbst kann als pas 
sender Grund und Unterlage für verschiedene flotte Muster 
dienen. Langweilig sich immer wiederholende Ornamente 
hat man verbannt, große Blumen, stilvolle Linienmuster 
kommen in möglichst geschmackvoller Farbenzusammenstel 
lung zur Geltung. Man verschwendet auch die Mühe der 
Stickkunst nicht mehr auf Teppiche, sondern wendet sein 
Augenmerk mehr auf andere Gegenstände. Sofakisscn, Tisch 
decken, Fenstermäntel, selbst die jetzt schlicht und faltenlos 
sollenden Portieren und Übergardinen können auf solche 
Weise verziert werden. Wo Straminstoff oder Jutestofs 
nicht angewendet erscheint, kann man auch Fries nehmen 
und die Muster mit großen Flach-, Zier- und Ueberstichen 
geben. 
Als eine Imitation griechischer Diwandecken empfeh 
len sich die in orientalischem Geschmack gestickten Decken 
aus buntgefärbter Sackleinwand. — Dieses Sackleinen läßt 
man sich, am besten, in Pommern weben oder aus Pommern 
von einem Weber kommen. Dann gibt man sie in eine 
? Färberei und läßt sie in zwei bis drei Farben, etwa gelb- 
ich, rotblau färben, näht sie nach Geschmack zusammen 
und bestickt sie mit bunter starker Perlwolle in beliebigem, 
am besten chinesischen oder orientalischen Muster. Selbst 
verständlich gehört zu dieser Arbeit schon ein höheres künst 
lerisches Verständnis. 
Wie eine Zeitlang rumänische und bulgarische Stickerei 
sehr bevorzugt war, so ist es heut die nordische Haus 
kunst, welckie erhöhtes Interesse in Deutschland erworben 
hat. Daß diese nordische Hauskunst auch die Wohltat der 
Arbeit und den Segen der Arbeit in die Idioten- und 
Krüppelheime trägt, ist von größter Bedeutung für die 
Frage der Handarbeiten überhaupt. Wir haben in Deutsch 
land den, Segen der Arbeit für Blindenanstalten schon 
lange, im Großherzogtum Baden und in Schleswig-Hol 
stein hat man jetzt den Anfang damit gemacht, auch Idioten 
und Krüppel nach schwedisch-norwegischem Vorbild daran 
teilnehmen zu lassen. Damit hat man wieder einen neuen 
Beruf für warmsühlende, geduldige und liebreiche Frauen 
geschaffen, der allerdings, seiner Schwere eingedenk, auch 
sehr gut honoriert werden muß. 
Die Handweberei wird sich wahrscheinlich weniger hier 
einführen, sie bedingt die Aufstellung eines mehr oder 
weniger großen Handwebeapparats, der von denen, die 
man bisher hier hatte, vollständig abweicht. Die Muster, 
welche die schwedische Hausweberei hervorbringt, sind ent 
weder alt oder ganz in modernem Stil gehalten. Ent 
weder zeigen sie Arabesken in schönen, wohltuend abge 
tönten Farben, oder tanzende Gruppen schwedischer Land 
leute. 
Die Leinenstickerei, welche gleichfalls eigenartige Muster 
auf buntem Leinen zeigt, dürfte auch in Deutschland eine 
große Zukunft haben. Für Kissen liebt man neuerdings 
auch das Besticken eines Wollstoffes mit großen, langen 
Stichen in bunter Seide. Der kleine Kreuzstich in blau 
oder rot, hin und wieder auch buntgemischt, der, auf 
Stramin auf untergelegten Batist- oder Zeugstreifen aus 
geführt wird und — nachdem die Straminsäden entfernt 
sind — wie auf den Stoff hingeworfen erscheinen, sind 
für Kinderkleider und Damenblusen noch immer sehr be 
liebt. Letztere müssen, um gut zu wirken, dann auch schwe 
disch oder russisch gemacht werden. In dieser Form blei 
ben sie viel länger modern, als wenn sie sich nach der 
Tagesmode richten. 
Litterarisches. 
AuS dem Verlage der Faberschen Buchdruckern, Magdeburg, liegt 
unS ein Aalender für 1806 vor, der beiüglich seiner Ausstattung, 
seines Inhalts und billigen Preises, 50 Pfg., vollauf den Anspruch 
erheben kann, in Zukunft zu den vollkommenen Haus- und Familien- 
freunden gezählt zu wnden. Für das allmärkische und mitreldeutsche 
Gebiet und die thüringischen Sande be-echntt, will dieser Kalender 
mit seinen vortrefflichen Erzählungen und seinen Illustrationen nicht 
nur die Siebe zur engeren und weiteren Heimat wecken, sondern auch 
auf dem Gebiete des Verkehrswesens (Messen, Jahrmärkte usw.), der 
Landwirtschaft, Rechts- und GesctzeSkunde, in HauS- und Hof ein 
treuer, nie versagender Ratgeber sein. Poetisch eingeleitet und mit 
dem wohloelungenen Titelbilde des Kaijeipaares geschmückt, enthält 
der Kalender auch unter den farbigen Bildern eine erschütternde 
Episode aus dem opferreichen Aufstand von Südwest-Afrika. Alles in 
allem kann der wohlvorbereitete und praktisch zusammengestellte 
Kalender, welcher für Wiedeiverkäufer zu niedrigsten Partiepreisen zu 
beziehen ist, auf das angelegentlichste zur Anschaffung empfohlen 
werden. 
Neueste Versuche und Erfahrungen mit dem Karbolineum als 
sicheres Mittel gegen Blutlaus Krebs und Brand, gegen Fufikladium 
und Ungeziefer aller Art mit 26 Abbildungen von R. Betten, Preis 
85 Pfennig. Verlag des Erfurter Führers im Obst, und Gartenbau. 
Noch niemals haben im Obst, unb Gartenbau Versuche solches Auf 
sehen erregt, als die ersten Versuche mit dem Karbolineum gegen 
Krebs, B:and und gegen Blutlaus. Tie zeigten ein außerordentlich 
günstiges und noch nie dagewesenes Resultat. — Es heilte» alte 
Wunden und es verschwand die Blutlaus. Die Versuche zeigten aber 
noch mehr. Sie ergaben, daß durch Karbolineum die vielgefürchtete 
Schwarzfleckigkeit tes Obstes niedergekämpft weiden kann, das 
Madigweiden des Obstes zu hindern ist, und kranke Bäume gesunden. 
Jnfolgcdeffen ist das Karbolineum schon jetzt im Obst- und Gariew 
bau ein so nützlicher Stoff geworden, daß jeder mit seiner Anwendung 
vertraut sein muß. Ebenso nützlich kann cs event, in der Landwirt- 
schast werden und dort vielleicht da- teure Kupfervitriol verdrängen 
— Das Büchlein ist jedem zu empfehlen — er wird viel daraus lernen. 
Ein Bild aus der «roßstadt Berlin bietet Maria Albrecht in 
ihrem Roman .Arme Mädchen', den die rührige Verlagshandluna 
Hermann Hillger, Berlin W. 9, in Nr 477 deS .Kürschnerschen 
Bocherschatzes" zur Ausgabe gelangen läßt. An drei Mädchenschick- 
salen erweist die Vertafferin den teils fördernden, teils unheilvolle« 
Einfluß deS GroßstadtledenS, das mit seinen Leiden und Freuden, mit 
-einen Verführungen und Lockungen am Auge des LeserS vorüber- 
sieht. Die Figuren find mit großer Schärfe gereichnet, und ganz be- 
sonders ist die Dezenz u loben, mit der die Verfasserin ihr Thema 
zu gestalten weiß, jo daß wir auch unseren Leserinnen das Buch bestens 
empfehlen können. 
Gemeinnütziges. 
Über da« Reinigen «nd Au fetschrn von Pelzsache», 
die gaeuwärtig wieder aus dem Schrank genommen werden, teilt ein 
Ingenieur, der sich lange in Rußlaud, dem klassischen Lande' für 
Pelzsachen, aufgehalten hat, folgende im russischen Reiche übliche 
Methode mit: .Man bringt Roggenkleie in einen Topf, macht diese 
unter stetem Umrühren so heiß, wie die Hand es vertragen kann, 
schüttet die so erhitzte Kleie auf den Pelz und reibt diesen damit 
tüchtig ein. Dann bürstet man ihn mit einer reinen Bürste aus, 
oder klopft ihn so lange, bis alle Teile der Kleie entfernt find Der 
Pelz erhält dadurch sein n früheren Glanz wieder und werden sogar 
weiße Pelze wieder wie neu. 
Kartoffeln- «nd Eier-Pnddlng. 6 Personen. 2 Stunden. 
Man kocht 2—3 Pfund Kartoffeln in der Schale nur halbgar, gießt 
sie ab, schält sie und schneidet sie in Scheiben. Unterdeffen hat man 
auch 8 Eier hart gekocht, abgeschält und nach dem Erkalten in dicke 
Scheiben geschnitten. In ungesähr 40 Gramm Butter macht man 
3 Löffel Mehl gar, verkocht diese Einbrenne mit Liter süßer Sahne 
und Salz und vollendet diese Sauce mit 6 Trcpjen Maggi's Würze. 
Nun streicht man eine Form mit Butter aus, legt eine Schicht Kar- 
toffeischeiben hinein, darauf Eierscheiben und so fort, bis alles ver- 
braucht ist, gi ßt die Eahnensauce darüber und läßt das Gericht eine 
kleine Stunde im Ofen backen. 
Depeschen. 
Warschau. Infolge telegraphischer Berufung reiste 
Generalgouverneur Skalon nach Petersburg ab. Man 
bringt die Reise mit der bevorstehenden Aufhebung des 
Belagerungszustandes in Russisch-Polen in Zusammenhang. 
Petersburg. Rach den dem Marineamt zuge 
gangenen Meldungen herrscht unter der Mannschaft der 
in Saigon eingetroffenen zwei russischen Kreuzer große 
Erregung. Ebenso meldet General Linewitsch, daß Agita- 
toren unter den Truppen in der Mandschurei Aufwiegelungen 
verursachen. 
Helfiugfors. Hier herrscht große Unzufriedenheit, 
weil der neukonstituierle Senat noch nicht zusammen 
getreten ist. Die früheren Mitglieder des Senates be 
halten ihre Ämter einstweilen bei. bis die Nachfolger 
ernannt sind. 
Pari«. GrafL Tattenbach hat gestern Tanger ver- 
laflen und sich nach Marseille eingeschifft, von wo er 
nach Deutschland weiter reist, um dem Kaiser Bericht zu 
erstatten. 
Paris. Aus Petersburg meldet der „Mattn": 
Trotz aller Dementis rüst der Gesundheitszustand Wittes 
tatsächlich in seiner Umgebung ernste Beunruhigung 
hervor. Witte leidet an einer Lähmung des linken Armes 
und hatte mehrfach Ohnmachtsanfälle von längerer Dauer. 
Cadix. Nachrichten aus den Provinzen, in denen 
die Hungersnot herrscht, lauten schlimm. Arbeiten, welche 
von der Regierung und den Behörden organisiert wurden, 
genügen nicht um die Tausende von Arbeitslosen zu be 
schäftigen. Die Unterstützungen von Behörden wie auch 
von privaten Leuten sind ungenügend. 
Koustautiuopel. Die Pforte beauftragte ihren 
Petersburger Botschafter, die russische Regierung um Auf- 
klärung über die kolossalen Truppenanhäufungen im Kau» 
kasus zu ersuchen, weil dies große Aufregung unter der 
türkischen Bevölkerung verursacht und zu den Gerüchten 
Anlaß gibt, daß Rußland sich mit Kriegsabsichten gegen 
die Türkei trage. 
Tokio. Die hiesigen Blätter veröffentlichen die neuen 
Bestimmungen über die Verteilung der japanischen Kriegs 
flotte. Hervorzuheben ist, daß ein Geschwader speziell 
zwischen Japan und Singapore dauernd kreuzen soll. 
Danksagung. 
För die herzliche Teilnahme 
bei der Beerdigung unserer lieben 
Matter, der 
Ww. Anna Jordan 
geb. Brack 
sagen wir allen Beteiligten, ins 
besondere Herrn Pastor Görnandt 
für seine tr streichen Worte, unsern 
innigsten Dank. (6082 
Familie Benno Biedermann 
Margarethe Wache. 
Ich habe mich in Friedenau, 
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Beke Kaiserallee niedergelassen. 
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