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Periodical volume Nr. 180, 03.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Medenaner Grtsteil 
Unparteiische Zeitung für Kommunale 
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Witzblatt „Seiferrbtasen". 
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Leo Schultz in Friedenau. 
von Schöneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
und bürgerliche Angelegenheiten. 
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Leo Schultz in Friedenau. 
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Nr. 275 
Allgemeines. 
II Zu den ruffischen Verkehrswirreu ging 
gestern Nachmittag die folgende Drahtmeldung hier ein: 
Der Güterverkehr auf der Herby-Genstochauer Bahn ist 
wieder aufgenommen worden; Güter für Herby, Ort und 
Übergang, werden wieder unbeschränkt angenommen und 
die angehaltenen Güter weitergesandt. Die Warschau- 
Wiener Bahn hat den Gesamtverkehr auf dem Übergangs- 
punkte Warschau, Ringbahn mit sämtlichen Stationen 
der Weichselbahnen wieder aufgenommen. 
Lokales. 
t Aur Toten-Lonntag, 26. d. M., werden, wie 
die König!. Eisenbahndirektion Berlin bekannt macht, 
dreizehn Vollringzüge in den Sonntags-Fahrplan eingelegt 
werden. Sieben dieser Züge verkehren in der Richtung 
Westend-Gesundbrunnen-Rummelsburg-Tempelhof-Westend 
um 9 -15. 10,15. 10.45, 11.15, 11.45 Vormittags, 12.15 
und 12.45 Nachmittags; sechs in umgekehrter Richtung ab 
Westend 10.17, 10.47, 11.17, 11.47 Vormittags. 12.17 
und 12.47 Nachmittags. Den Nachmittags-Kirchhofs 
besuchern stehen dann, außer den zahlreichen Nord- und 
Südringzügen, noch weitere 19 Vollringzüge in jeder der 
beiden Richtungen zur Verfügung. 
-j- Die Friedhöfe in Berlin und den Vororten 
wurden bereits am gestrigen Bußtag von überaus zahl 
reichen Personen besucht, die, um dem Gedränge des 
Totensonntags zu entgehen, die Gräber ihrer dahin 
geschiedenen Anverwandten mit Kränzen und Blumen 
schmückten. Das Kranzgeschäft in den Markthallen und 
Blumengeschäften, wo ganz gewaltige Vorräte aufgestapelt 
sind, hat denn auch bereits am Dienstag seinen Anfang 
genommen und wird sich im Laufe der Woche noch 
bedeutend steigern, bis es am Sonnabend und Sonntag 
seinen Höhepunkt erreicht. Neu sind diesmal auf dem 
Markte lange Zweige des Ilex (Stechpalme), die sich mit 
ihren roten Beeren ganz prächtig ausnehmen, sowie 
Orangenzweige, an denen kleine gelbe Früchte hängen. 
Von Kränzen sind die aus dem sogenannten Phantasie- 
grün gewundenen, die es auf dem Markte in ganz 
lÄckffalen Massen gibt, sehr begehrt. Auch die aus braun- 
Märblen Mahonienblättern bestehenden Gewinde, die einen 
Untergrund von immergrünen Blattpflanzen haben und 
sehr'HÄsch aussehen, kommen immer mehr in Aufnahme. 
Die sogenannten Wollstaubsachen. Kränze und andere 
Gewinde, die auS künstlich präparierten und mit mehr 
farbigen Wollstaub überzogenen Zweigen und Früchten 
bestehen, Werden ihrer Dauerhaftigkeit wegen ebenfalls 
viel o,djäjß$ 
s^Mchu hmacherurelster - Versammlung. Die 
zweite öffentliche Versammlung sämtlicher selbständiger 
Ar erster Gatte. 
21. 
Roman von Franz Treller. 
(Siachdnrik »rrbokk,.» 
Und dieser, ihr schöner, stolzer Liebling sollte von eurer 
blonden hölzerner» Deutschen versa mäht werden'' Welche 
Demütigung. . ,,, 
Sic ließ sich ankleiden und schickte dann zu Mane. 
Marie von Manrod war ans solche Botschaft vorbereitet. 
Daß es nach dem gestrigen Vorfall, in Verbindung mit 
den Andeutungen, die ihr früher über ihr zukünftiges Verhältnis 
zu Alfons gemacht worden waren, zu einer Ansemanderjetzung 
kommen werde, hatte sie vorausgehen. , 
Sogleich sie wußte, ivie schwach ihr Pater Vieler Frau 
gegenüber war. ivollle sie sich doch seines Beistände-,' versichern 
und lieGhin sagen, daß sie zur Mutter beschieden ,ei und 
erwarte, «hn dort zu sehen. , „ 
Sic fürchtete das Zusainnientreffen nnd die Ausfpracye 
mit ihrer Stiefmutter nicht, die Widerstandskraft des zarten 
Mädchens rourde verstärkt, ja unüberwindlich gemacht durch 
die Erinnerung an den Mann, dessen Bild io tief m >b 
"liebte^ Rudolf von Falkenhain mit der tiefen Znnrg- 
keil einer ersten, reinen Liebe und hatte das bcnelrgenoe 
Gefühl, daß sein Herz ihr gehöre. . r ... 
Ohne diese Liebe würde sie wahrscheinlich dre komödianten 
hafte Dreistigkeit ihres sogenannten Bruders wert leichter 
genommen haben, so aber deuchte ,re ,er,.e stnul che .g"- 
lichleit Entweihung des Ideals, das „e ,.n Herze" trug, und 
rief diesen Widerwillen hervor. ,, ... _ 
Mft ruhiger Entschlossenheit begab sie ,ich zu ihrer 
Wider Erwarten empfing dieje sie sehr freundlich. 
Ick beareife Dich aar nicht, mein ftmö, daß Tu 
Deinem Brrrder gegenüber eine solche peinliche -^zenc spie en 
konntest." 
Friedenau, Donnerstag den 23 November 1905 
12. Iahrg. 
Schuhmacher von Steglitz. Friedenau, Dt.-Wilmersdorf, 
Halensee, Grunewald, Schmargendorf, Zehlendorf, Groß- 
Lichterfelde, Lankwitz, Südende, Mariendorf und Tempel 
hof fand vorgestern in Steglitz im Restaurant „Zur Krone" 
statt, Der geräumige Saal war dicht besetzt. Den Borsitz 
führte Herr Obermeister Seeger-Steglitz. Um die zwingende 
Notwendigkeit eines Preisaufschlages nachzuweisen, wurde 
zuerst 'eine genaue Berechnung der einzelnen Arbeiten zum 
Selbstkostenpreise vorgelegt und dabei der Nachweis ge 
führt, daß innerhalb der letzten 20 Jahre der Preis für 
Leder um 25 Proz. gestiegen sei. Ebenso müsse berück 
sichtigt werden, daß die Gesellen jetzt einen Stundenlohn 
von 40 Pf. erhalten, daß Miete und Lebensmittelpreise 
nicht minder eine erhebliche Erhöhung aufweisen. Die 
Löhne für Arbeiter seien um 10 bis 15 Pf. für die 
Stunde aufgebeffert worden, die Beamten hätten Teuerungs 
zulagen erhalten; nur der Schuhmacher wäre bei den alten 
Sätzen stellen geblieben. — Hierauf legte die Kommission 
den ausgearbeiteten Tarif vor, der in Rücksicht auf die 
veränderten Lederpreise einen dementsprechenden Aufschlag 
um 25 Proz. verlangt. — In der Aussprache rief die 
Mitteilung eines Meisters aus Schöneberg, Mitglied einer 
Einschätzungskommission, eine, große Bewegung hervor, daß 
ein Schuhmacher zur Einkommensteuer mit 33 1 / 3 , ein 
Bäcker und Milchhändler dagegen nur mit 7 Proz. seines 
Einkommens herangezogen werde. — Der Tarif wurde 
einstimmig angenommen und soll in jeder Werkstatt zur 
Kenntnisnahme für das Publikum aushängen. Es wird 
dadurch auch in Stand gesetzt, über die Qualität des auszu 
wählenden Materials sich zu unterrichten und je nach dem 
Preise sich zu entscheiden. Für Jnnehaltung des Tarifs 
hat jeder selbständige Schuhmacher sich durch Unterschrift 
zu verpflichten. 
f TurnvereiuSprozeß. Der Vorsitzende eines 
Turnvereins, der zu den Vereinen im Sinne des Vereins 
gesetzes gerechnet wird, war in Strafe genommen worden, 
weil eine Versammlung der Vereinsmitglieder stattgefunden 
habe, ohne daß hiervon der Polizeibehörde frühzeitig Mit 
teilung gemacht worden war. Das Landgericht sprach den 
Angeklagten frei, weil in der fraglichen Versammlung nur 
Turnübungen stattgefunden hatten, eine Erörterung öffent 
licher Angelegenheiten also nicht erfolgt seien; unter diesen 
Umständen brauche eine polizeiliche Anmeldung der Ver 
sammlung nicht vorgenommen zu werden. Die Revision 
der Staatsanwaltschaft wurde , vom Kammergericht als 
unbegründet abgewiesen. In Übereinstimmung mit dem 
Oberverwaltungsgericht nimmt das Kammergericht an, daß 
nicht alle Versammlungen eines Vereins anmeldepflichüg 
sind, sondern nur solche, in welchen öffentliche Angelegen 
heiten erörtert oder beraten werden sollen. 
f Friedenauer Parochialverein. Der nächste 
„Liebe Mama. Tu vergißt, daß Alfons nur dein Rainen 
nach »rein Bruder ist und seine Zärtlichkeit und seine Worte 
waren durchaus nicht mehr brüderlich." 
„Kannst Tu Dich denn verivundern, Kind, wenn ein 
feuriger Südländer, dessen Herz von Jugend auf für Dich 
schlägt * 
„Für mich?" 
„Ja, für Dich, mein Kind. Es scheint mir, daß nach 
denr, rvas gestern zwischen Euch' vorgegangen, und geheim 
wird der ganze Vorgang ja nickt bleiben, wenn er nicht bereits 
überall bekannt ist, nur so rasch als möglich Eure Verlobung 
der Welt mitgeteilt werden muß." 
Das war ein scharfes Vorgehen und überraschte selbst 
Herrn von Manrod, der sich mit der Tochter zusammen 
eingefunden hatte, und der die Energie seiner Gattin kannte. 
„Das ist die einzige würdige und ganz natürliche Lösung. 
Oder solltest Du anders über einen, durch dre Anwesenheit 
eines Fremden peinlich gewordenen Vorgang denken?" 
Ihre dunklen Augen blitzten ihren Gatten an. 
„Hm, hm. Liebste. Tu hast eine etwas eigenartige Anf- 
fassiing des nicht ganz entschuldbaren Benehmens des Marquis." 
Marie war bleich geworden, aber es war nicht die Furcht, 
die das Blut ans den Wangen trieb, es war nur die Folge 
der starken Erregung. Mit leicht bebender Stimme sagte sie: 
„Um iveitere Erörterungen über das, durch nichts zu 
entschuldigende Benehmen Deines «ohnes und besonders der 
Folgerungen, die Du daraus ziehst, Mama, zwecklos zu rnachep, 
erkläre ich hiermit auf das bestimmteste, daß Alfons nie mein 
Gatte wird." 
„O, hat die Mut." dachte Manrod. 
Seine Frau wandte die zornig funkelnden Augen auf die 
anscheinend ruhige Marie. 
Du wirst dem Befehl Deines Vaters gehorchen und 
Dich." was auf alle Fälle und besonders jetzt das Bcste für 
Dich ist. mit Alfons verloben." 
„Ah, hm meine Liebste o ich sagte 
Dir schon — — o nein, befehlen kann ich das Marie 
nicht wenn sie “ 
Vortragsabend findet am Freitag, den 1. Dezember im 
„Kaiser Wilhelm-Garten", Eingang Ringstraße 1, nicht 
im „Hohenzollern" statt. Den Vortrag hat der bekannte 
Vorkämpfer des Evangelischen Bundes in Berlin. Herr 
Pastor Sylvester, gütigst übernommen, und sind alle Mit 
glieder und Freunde des Bundes zu diesem Abend herz 
lichst eingeladen. Herr Pastor Sylvester wird sprechen 
über das Thema: „Der Evangelische Bund in Bann und 
Acht." Dieser äußerst zeitgemäße Vortrag dürfte einen 
regen Besuch der Versammlung rechtfertigen. Für den 
musikalischen Teil sind gewonnen worden die Konzert 
sängerin Frau Schattschneider, sowie die Herren Max Felix 
Bruch und Johannes Stütz, welche alle ihre bewährte 
Kunst schon wiederholt in den Dienst der guten Sache ge 
stellt haben. Der Eintritt ist frei. Am 18. Dezember 
findet die Weihnachtsfeier des Vereins start. Die Ver 
losung wird künftig bereits am Nachmittage, die Ver 
teilung der Gewinne jedoch am Abend während der Feier 
vorgenommen werden. Die Mitglieder werden herzlichst 
gebeten, den Verein auch in diesem Jahre wieder mit 
Spenden für die Verlosung gütigst bedenken und an Frau 
Direktor Wolff, Handjerystraße 80, abliefern zu wollen. 
Außerdem sind der Vorsitzende des Vereins, Herr Ober 
lehrer Weber, Handjerystraße 80, der Schriftführer, Herr 
Lange, Fregestraße 16, und der Schatzmeister, Herr 
Rechnungsrat Möller, Albestraße 13/14, gern bereit, Gaben 
anzunehmen. Auch Lose zur Lotterie ü 25 Pf. sind an 
den angegebenen Stellen, sowie bereits am nächsten Abend 
(1. Dezember) erhältliche 
F Hoheuzollern-Theater. In seinen „Brüdern 
von St. Bernhard" hat Anton Ohorn ein Stück geschaffen, 
das den Anzengruber'schen Bauerschauspielen in seiner 
Tendenz würdig zur Seite stehen kann. Wie in jenen 
gezeigt wird, wie unter dem Deckmantel der Frömmigkeit 
sich eine falsche und unlautere Seele verbirgt, so ist es 
auch in diesem. Aber in den „Brüdern von St. Bernhard" 
ist noch viel deutlicher ausgeprägt, wie das Gift Glanz 
und Ansehen im weltabgeschlossenen Kloster emporstrebt, 
wie es dem, der es nicht versteht, scheinheilig zu sein, 
erdrückt und ihn in Schranken hält, wie sie ein den edelsten 
Regungen der menschlichen Vernunft hohnsprechendes 
Klerikertum geschaffen hat. Ferner wird aber auch dar 
gelegt, wie hirnverbrannte Eltern sich an ihre Kinder 
versündigen und sie, in dem Wahne, weiter sündigen zu 
dürfen, wenn ihre Kinder Fürbitter für sie bei Gott sind, 
hineinpressen in Verhältniffe, die dem Empfinden der 
menschlichen Seele direkt entgegenwirken. So ist uns in 
diesem Stücke eine Verherrlichung des wahrhaft religiösen, 
edlen Menschenherzens, des beseligenden Glaubens an den 
einen Schöpfer, an den einen Gott, der sich in allen 
Naturwerken kundgiebt, im Gegensatz zu dem Pharisäertum 
„In diesem Augenblicke, wo es gilt. Deine väterliche 
Autorität zum Heile Deines Kindes geltend zu machen, versagt 
Dir das väterliche Pflichtgefühl — - verhöhnst Du mich im 
Angesicht dieses ungehorsamen Kindes. O, das hätte ich nie 
von Dir erwartet." 
„Liebe Hortense, Du mußt mich nicht mißverstehn." 
„Ja. ich verstehe Dich ganz gut — was bin ich diesem 
Fräulein gegenüber." 
„O , o — Hortense." 
„Lieber Papa, Mama beliebt zu übertreiben. — Ich 
wünsche Alfons de Fleury alles Gute, — aber seine Gattin 
werde ich nie." 
„So darf man also annehmen, daß das Fräulein sich 
bereits durch einen Linderen das Köpfchen berücken ließ." 
Eine feine Rote stieg in Maries Gesicht auf und mit 
leiser, aber fester Stimme sagte sie: 
„Berücken, Mama, lasse ich mich nicht, wenn ich aber 
jemals meine Neigung einem Manne schenken sollte, so darfst 
Du sicher sein, daß er dieser auch würdig ist." 
Hoch horchte der Präsident auf. Frau von Manrod 
erschrak. Bon dem unnatürlichen Hab auf den, der ihrem 
Alfons in den Weg trat, hatte sie sich hinreißen lassen. Sie 
fühlte, daß dieser Widerstand zunächst nicht zu brechen sein 
würde, und besaß Kraft genug, ihren witdausiodernden Zorn 
zu bändigen. 
„Die treue Fürsorge Deiner Mutter wirst Tu noch 
erkennen. Du bist ein Kind. Ich hatte nur Dein Wohl im 
Auge. Geh jetzt. Du hast mir sehr weh getan." 
„Liebste Hortense - " 
„Bitte, nichts mehr, ich wünsche nichts mehr zu hören." 
Sie sab mit tiefer Erregung den Sturm auf das junge 
Mädchen, von dem sie sich so viel versprochen, mit aller Ruhe 
abgeschlagen. Das Mädchen war doch stärker, als sie ge 
glaubt hatte. Aber sie gab noch nicht alle Hoffnung auf. 
Jhreit Gatten jetzt zu bereden, wo er den Mul gefunden, sich 
gegen sie aufzulehnen, hielt sie nickt inr richtig, sie mußte die 
gelegene Stunde abivartcn. Welche Mächte lehnten sich gegen 
sie aus?! (Fortsetzung folgt.)
        
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