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Periodical volume Nr. 272, 18.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

t 85 Angebote sind der Gemeinde-Verwaltung auf 
ole ausgeschriebene Stelle eines Baupolizeiassistenten zu 
gegangen. 
f Verkehrswünsche der Berliner südwestlichen 
Vororte. Das Verhälinis Berlins und seiner Vororte 
zu der Großen Berliner Straßenbahn-Gesellschaft, welches 
schon zu mehrfachen Auscinandersetzungen geführt hat, 
wird am nächsten Dienstag, den 21. d. Mts., von dem 
bekannten Verkehrsingenieur vr. jnr. et phil. Kollmam^ 
l J} einer öffentlichen Versammlung des Mietervereins zu 
Heglitz, des größten Vereins am Orte (über 1100 Mit 
glieder) behandelt werden. Sieglitz hat besonderes Jntereffe 
an diesen Fragen, da die dortige Gemeinde bekanntlich 
eine elktrische Bahn nach dem Grunewald in eigener Ver 
waltung bauen läßt, die noch in diesem Monat eröffnet 
werden soll. Dr. Kollmann hat bei dem Bau als tech 
nischer Sachverständiger der Gemeinde mitgewirkt. Auch 
für Berlin dürfte der Vortrag, der wohl eine rege Aus 
sprache nach sich ziehen wird, von Bedeutung sein. Er 
findet im Bürgergarten, Schloßstraße 92, abends 8 X L Uhr 
statt. 
f Das nette Verzeichnis der Fernsprechteilnehmer 
Berlins und der Vororte, Oktobcr1905, ist heute in Friedenau 
zur Ausgabe gelangt. 
-j- Elektrische Signallatcrne. An der Friedenauer 
Brücke, wo der Elektrische Betrieb eingleisig ist, wurde 
dieser Tage eine elektrische Signallaterne angebracht, die 
rotes und grünes Licht gibt und selbsttätig anzeigt, ob die 
Strecke frei ist oder nicht. 
f Unter dem Pferdcbestande der Gebr. Schack 
auf dem Güterbahnhofe Halensee ist die Rotzkrankheit fest 
gestellt worden. ^ 
-s- Znr Ltraßenreinignng. Es wird soviel über 
unsaubere Straßen gesprochen und immer sucht man 
die Schnld in der Verwaltung zu finden. Wir möchten 
aber auch das liebe Publikum bitten, für die Reinhaltung 
unserer Straßen etwas besorgt zu sein. Fahrscheine der 
elektrischen Straßenbahn z. B. fliegen an allen Haltestellen 
aufs Pflaster und flattern dann lustig im Winde umher, 
Auch mit sonstigen anderen Papierresten treibt mans nicht 
bester. Es gewährt dies jedenfalls auch keinen angenehmen 
Eindruck, wenn so die Papierschnipselchen umherliegen und 
-fliegen. Da kann allerdings dann die Gemeinde viele 
Arbeiter einstellen, wenn so rücksichtslos vom lieben 
Publikum verfahren wird. 
-ß Die Äieskästen an verschiedenen Straßenstelleu 
werden von unseren Jungen gern dazu benutzt, um darin 
herum zu klettern und zu stampfen. Der Kies wird 
dadurch fest und kann zu Streuzwecken kaum Verwendung 
finden. Es wäre sehr zu wünschen, daß die Kinder von 
ihren Angehörigen angehalten werden, diese Kästen nicht 
zu Spielzwecken zu benutzen. 
ff Friedenauer Männer-Turnverein. Heute 
Abend findet im Restaurant „Kaiser-Eiche" Familienabend 
der Alters-Abteilung statt. 
ff Im Rheinschlost findet morgen Nachmittag von 
5 Uhr an ein Großes Künstler-Konzert bei freiem Eintritt 
statt. Wir können einen Besuch dieses Konzerts nur 
bestens empfehlen. 
ff Lustige Abende. Die hier schon bekannten 
Carbaret-Abende des Herrn Direktor Weiß werden wieder 
hier fortgesetzt und zwar im „Rheinschloß" jeden Freitag. 
Der erste Carbaret-Abend findet also am 24. d. Mts. statt. 
Es werden auftreten Sänger, Sängerinnen, Humoristen, 
Dichter, Rezitatoren, Komponisten usw. Das Programm 
ist stets abwechselnd. Wer sich-also einen vergnügten Abend 
machen will, gehe bei Weiß ins Cabaret. 
ff „Zum Gockelhahn". Der rührige Inhaber des 
Restaurants „Zum Gockelhahn", Lauterstraße 18, Herr 
Köhler, wird wegen Übersiedelung nach auswärts in seinem 
Lokal nur noch heute und morgen anwesend sein. Die 
Gäste, Freunde und Bekannte werden zu einem Abschieds 
schoppen eingeladen, auf deren zahlreichen Zuspruch der 
Wirt rechnet. Morgen soll's noch einen recht fidelen 
Abend geben. 
ff Naddiebstahl. Gestern wurde dem Möbelhändler 
Herrn Belling sein Rad gestohlen, das er vor das Haus 
Ringstr. 56 gestellt hatte. Zur Kennzeichnung des Rades 
sei bemerkt, daß beide Pedale beschädigt sind, am Vorder 
rad fehlen drei Speichen und der Hinterreifen ist geflickt. 
Im Verdacht, das Rad entwendet zu haben, stehen drei 
junge Burschen. 
Berlin und Vororte. 
§ Die langgeplante Vergrößerung des Stadt 
bahnhofs „Friedrichstraße", soll nunmehr ernstlich in 
Angriff genommen werden. Der Plan begegnete großen 
Schwierigkeiten und wurde, wohl mit Rücksicht auf den 
nötig werdenden Grunderwerb, sehr geheim gehalten. 
Jetzt lüftet eine Bekanntmachung des Polizei-Präsidenten 
den Schleier, welche wie folgt beginnt: „Auf Grund des 
tz 15 des Enteignungsgesetzes vom 11. Juni 1874 hat 
der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten von Landes- 
polizeiwegen vorläufig festgestellt, daß das Grundstück 
Friedrichsir. 99, Band 5, No. 401 des Grundbuchs von der 
Dorotheenstadt, von 845 csm, welches dem Hierselbst, 
Matthäikirchstraße 4, wohnhaften Rentier Adolf Michel 
gehört, eine Fläche darstellt, welche von dem Projekt der 
Erweiterung des Bahnhofs Friedrichstraße betroffen wird." 
Es ist dies das Grundstück gegenüber dem Bahnhof, von 
den „Linden" aus gesehen, jenseits der Georgenstraße, in 
welchem sich ein Juwelierladen, ein Bankgeschäft und ein 
Hotel befinden. Auch von dem schräg gegenüberliegenden, 
militärfiskalischen Grundstück der ehemaligen „Pepinisre" 
(Kaiser Wilhelm-Akademie, Friedlichst!. 139/41,) wird zur 
Erweiterung des Bdhnhofs eine Fläche in Anspruch ge 
nommen, bezüglich deren der Eisenbahnfiskus sich mit dem 
Eigentümer bereits geeinigt zu haben scheint. Der vor 
läufig festgestellte Bahnhofs-Erweiterungsplan soll nun 
demnächst, wie das Enreignungsgesetz es vorschreibt, vier 
zehn Tage lang in. der Registratur der ersten Abteilung 
des Polizei-Präsidiums am Alexagderplatz „zu Jedermanns 
Einsicht" öffentlich ausgelegt worden. Danach wird die 
Enteignung des Michelschen Grundstücks und die Inangriff 
nahme des umfangreichen Bahnhofsbaues erfolgen. 
8 Ein kleiner Konkurrenz-Streit hatte sich bei 
Beratung der Tunnelprojekte zwischen den Vertretern der 
Stadt und Hochbahn-Gesellschaft entsponnen; er betraf 
nach Mitteilungen des Stadtverodneten Kreitling, die 
Kreuzung der beiderseits geplanten Unterpflasterbahnen auf 
dem Gcnsdarmenmarkt und zwar in der Markgrafenstraße. 
Wie wir meldeten war mit Rücklicht auf die starke Gegen- 
K^rve der Alexanderplatz-Linie zwischen diesen vereinbart 
worden, daß an der Kreuzungsstelle die städtische Nord- 
Südbahn unten liegen solle. Nachträglich waren hiergegen 
Bedenken betriebstechnischer Natur geltend gemacht worden; 
man sagte, die Züge der städtischen Bahn, die hier, zwischen 
den Bahnhöfen Französische- und Leipzigerstraße eine 8- 
Kurve beschreibt, würden die Steigungen vor der Kreuzungs 
stelle nur sehr schwer, jedenfalls aber urlter großer Strom- 
vergeudung nehmen können, falls sie einmal gezwungen 
wäre auf ^freier Strecke zu halten. Dieser Einwand ist 
auch an behördlicher Stelle geprüft worden; es hat sich 
aber ergeben, daß die Befürchtungen nicht zutreffen. Zwischen 
den Rampen des unteren Tunnels und den Einfahrts- 
Signalen der beiden Bahnhöfe liegt nämlich noch eine 
ausreichend lange, nahezu horizontale Strecke, um die 
Züge aufzunehmen, welche eben vor der Einfahrt zu halten 
gezwungen wären. 
8 Stadtrats-Vorwcrke. Der Regierungs-Präsident 
hat auf Antrag der städtischen Kanalisations-Deputation 
von Landespolizeiwegen bestimmt, daß die der Stadt 
Berlin gehörigen, im Kreise Teltow, nördlich bezügl. südlich 
der Landgemeinde Sputendorf und östlich der Landgemeinde 
Gütergotz bezw. Ahrensdof liegenden Vormerke künftig für 
die Namen „Vorwerk Marggraffs-Hof" bezw. „Vorwerk 
Struves-Hof" führen sollen. Stadtrat Marggraff ist be 
kanntlich der langjährige Vorsitzende der städtischen Kanali 
sations-Deputation, während der verstorbene Stadtrat und 
Stadtälteste Struwe langjähriges Mitglied dieser Depu 
tation gewesen ist. 
8 Schnlpersoualieu. Die Kandidaten des höheren 
Schulamts Fritz Müller, Dr. Rosensplenter und Max 
Schmidt sind als Oberlehrer, ersterer am Friedrichs-Real 
gymnasium. letzterer an der 14. bezw. 13. Realschule zu 
Berlin, der Lehrer Olto Ehlermann ist als Rektor an der 
17. Gemeindeschule und der Lehrer Rhode als Vorschul 
lehrer am Luisenstädtischen Gymnasium zu Berlin angestellt 
worden. — Dem Organisten an der Dorotheenstädtischen 
Kirche, Martin Grabert, ist der Titel Kgl. Musikdirektor 
beigelegt worden. 
8 Eine „öffentliche Belobigung" wird dem 
König!. Bankbuchhalter Wilhelm Markgraf aus Rixdorf, 
Köpenicker Landstraße 51, seitens des Regierungs-Präsidenten 
zu Potsdam zu Teil. Herr M. hat am 16. Juli d. I. 
einen unbekannt gebliebenen Mann, welcher in der Spree 
bei der Abtei-Insel badete und von einem Vergnügungs 
dampfer überrannt worden war, vom Tode des Ertrinkens 
gerettet. 
8 Durch die Umnummerierung der Frobenstraße 
ist der merkwürdige Fall eingetreten, daß, trotzdem die 
Westseite der Straße zwischen Bülow- und Kurfürstenstraße 
völlig neu bebaut worden ist, sich die Anzahl der Haus 
nummern um 9 verringert hat. Denn während man 
früher 40 Nummern zählte, gibt es jetzt nur noch 31. 
Es kommt dies daher, daß man den Grundstücken des 
Omnibusdepots auf der Westseite mit Rücksicht auf eine 
zukünftige Bebauung mit Wohnhäusern entsprechend der 
Anzahl der auf der Ostseite liegenden älteren Häuser elf 
Nummern gegeben hatte. Da nun die auf der Westseite 
neu entstandenen Häuser eine ganz bedeutend breitere Front 
als die gegenüberliegenden haben, so mußte bei der Neu 
bezeichnung ein Teil der Nummern fortfallen. 
8 Die öffentlichen Bedürfnisanstalten (Rotunden), 
die sich jetzt in Privatbesitz befinden, werden zu Ostern 
nächsten Jahres in das Eigentum der Stadt übergehen 
und von der Direktion der städtischen Straßenreinigung 
mit verwaltet werden. In den Besitz der Anstalten teilen 
sich jetzt zwei Unternehmer. Die des älteren Unternehmers 
bestehen seit 30, die des jüngeren 15 Jahre. Beide 
mußten an die Stadt jährlich 15 Proz. ihrer Brutto 
einnahme abgeben, was einen Betrag von ungefähr 
25 000 M. jährlich ausmachte. Die Anstalten müssen der 
Stadt, ohne daß sie dafür eine Vergütung zu zahlen hat, 
in gutem Zustande übergeben werden. 
Gerichtliches. 
k Nnt <r gute« Freuuden. Der Schlaffer Karl Rudolf aus 
Südende, d.r Schloff?! Max Eggebrecht aus Schöneberg und der 
Nagelschmietemeister Albert Heinow aus Friedenau — b ei Freunde 
bis dato — mußten fich vor dem Schöffengericht rerantworten, Rudolf 
und Eggebiecht wegen Hausfriedensbruch Heinow nur wegen Be 
leidigung. — Am 30. Januar d. I. kamen R. und E. zu ihrem ge 
meinsamen guten Frunde H. Dieser neckte den E. mit der Anrede 
„Abgebrannter'. Weil nun bei E. wirklich einmal ein Brand aus- 
aebrvchen war, ärgerte dem Abgebrannten die freundschaftliche An- 
s.ielong. Er wurde grob gegen H. und und weil auch R. sich dem 
E. anschloß, verbot er beiden seine Wohnung. Die Besucher weigerten 
sich zunächst, der Aufforderung des H. Folg- zu geben, jedoch gingen 
sie endlich, als H. sie auf den Hausfriedensbruch hinwies. H. stellte 
tatsächlich gegen seine bisherigen Freunde den Strafantrag wegen 
Hausfriedensbruchs. Der Schlaffer Eggebrecht dagegen stellte Straf 
antrag gegen Heinrw wegen Beleidigung. Drei Freunde standen nun 
neben einander auf der Anklagebank vor dem Schöffengericht. Der 
Angeklagte H. behauptete, er habe nur „scherzweise" Aeußerungen 
gegen E. getan und die beiden Mitangeklagien E. und R. behaupte 
ten, sie hätten als gute Freunde des H nicht geglaubt, daß diese, 
seine Aufforderungen ernstlich gemeint habe und sie wirklich aus seiner 
Wohnung „hinausschmeißen" wollte. Heinow räumte zuletzt noch einr 
er habe geschimpft, jedoch nur, weil E. und R. nicht fortgehen 
wollten. — Die Sache löste sich vor Gericht in allgemeines Wohl 
gefallen auf und bli;b schließlich in der Freunescheft. Den Angeklagten 
E. und R. wurde geglaubt, daß sie nicht das Bewuß:sein der R.chts- 
widrigkeit gehabt, als sie bei ihrem Freunde in der Wohnung verweilen 
wollten trotz Aufforderung zu gehen. Hausfriedensbruch und Be- 
leidigung wurde nicht für vorliegend erachtet, demgemäß lautete das 
Urteil insgesamt auf Freisprechung. — Und es bleibt in der Freund-- 
schart. — 
Hierzu eine Beilage. 
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