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Periodical volume Nr. 267, 13.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

unter Überreichung einer dritten Denkschrift, jn der völlig 
neue^GestchtSpunkte zum Ausdruck kommen, nochmals eine 
Petition an das Haus der Abgeordneten zu richten. 
gerichtliches. 
?. »nt unrechten Ort. Weil die Stadtbahuzüge nicht, wie 
andere Vorort, rc. Züge, mit einem Abort-Abteit versehen find, 
glaubte der Klempner Ed. Reusch sich zu einer Selbsthilfe berechtigt. 
Er fuhr am 3. Juli d. I. gegen i t Uhr Nachts mit der Stadtbahn 
«ach Hause. Jiii Wagen-Abteil saßen zwei Feldwrbel und mehrere 
Damen. Reusch war etwas berauscht und befand sich außerdem im 
Zustand drangvoll fürchterlicher Enge. Als der Zug die Station 
giiedenau-WilmerSdorf veriaffen Ijatle, öffnete- R. die Koupeetür und 
benahm sich sehr ungeniert Die Wagen.Jnsaffen hielten cs nicht mit 
dem Seethe.Zitat: .Welt hinter unS im wesenlosen Scheine liegt 
was uns alle bändigt — das Gemeine." Sie nahmen an der 
t andlungsweise des R Ärgernis und veranlaßten aut dem Bahnhof 
chöneberg die Feststellung des Naturmensch^. Der Ungenierte 
wußte sich deshalb vor dem Schöffengericht wegen Erregung öffent- 
lichtn Ärgernisses verantworten. Der Angeklagte entschuldigte sich vor 
Gericht mit der Erklärung, er sei in der Zwangslage gewesen und 
habe nicht geglaubt, daß er beobachtet werden würde. Der Staats- 
anwalt-beantragte 50 M. Geldstrafe. Das Urteil des Gerichts lautete 
auf 25 M. Geldstrafe ev. 5 Tage Gefängnis. 
Vermischtes. 
* Weshalb ist de» stabe schwarz? Ängstlich harrte Noah 
in seiner Arche, daß die Gewässer der Sü.idflut fallen möchten, und 
als er endlich die Spitzen eines hohen Gebirges erblickte, rief er 
alle- Gefieder zu sich, daß er sich aus ihm einen Kundschafter erwähle 
Da drängte sich der Rabe mit seinem Geschrei hervor, nicht, um 
Noah zu dienen, sondern auS Eigennutz, um nach Aase zu spähen 
und als ihm Noah das Fenster öffnete, flog er fort, ohne wiederzu- 
kehren, denn undankbar vergaß er seines Retters und hing am ver- 
«elenden Aase. Aber die Luft war noch schwer, die Atmosphäre voll 
giftiger Dünste, der Dampf davon bedeckte den Raben dergestalt, daß 
sein weißeS Gefieder schwarz wurde bis auf diesen Tag; sein 
Gedächtnis verschwand, sein Blick ward benebelt, so daß er fortan 
seine neugeborenen Jungen nicht kannte, über ihre Häßlichkeit erschrickt 
und sie hilflos im Nest verderben läßt. Dies war die gerechte Strafe 
für seine Treulofigkeit. 
* Al» Le fing einst in einem Gasthause saß und schrieb, trat 
der Wirt herein und fragte ihn, wer er sei. Lessing schrieb im Eifer 
fort. Nun ging jener aus den Schreibenden zu, sah ihm über die 
Schulter ins Papier und fragte nochmals barsch: „Wer der Herr ist, 
will ich wissen!" L-ssing wandte sich zu ihm und antwortete gärn 
ernsthaft: .Ich bin der Evangelist Lukas." (Man malt, wie bekannt, 
neben diesen Heiligen einen Ochs n.) 
Kumoristisches. 
" HinScken, deffen Bruder soeben gestraft worden: Warum haust 
Du den Erich, Mama? — Mutter: Weil er unartig ist und ich cs 
ihm in die Seele prägen w'll, daß Kinder artig sein müssen. — 
Häuschen: Aber Mama, ist denn da seine Seele? 
* Der rück fichtsvolle Gatte. Ein vornehmer Engländer 
fährt mit seiner Gemahlin auf der Eisenbahn. ,Teure Gattin", hebt 
er an. .Du befindest Dich doch behaglich, ganz behaglich in Deiner 
Ecke?" — .Ja, mein Teurer, ganz und gar." - „Du hast doch 
Platz genug für Deine Füße?" — .Bollkommen, Bester!" — „Und 
kein Zug am Ohr von dem Fenster?" — .Nicht der geringste, Du 
Guter?" — »Dann, meine Teure", schließt er mit Ruhe seine Fragen, 
»will ich den Platz mit Dir tauschen!" 
' Originelle Grabschrift. Auf dem Friedhofe zu W . . . . 
in Tyrol findet man auf einem Grabsteine ein Kästchen befestigt mit 
einer kleinen Tür, auf der ist zu lesen: .Wanderer, mach's Türle 
auf!" — und innen: „Hier liegt Herr Thomas Hasenlauf — Gott 
schenk' ihm die ewige Ruh! — Jetzt mach' das Türle wieder zu!" 
* Zweierlei. Junge Gattin: .Artn-, ich will Dir's nur gleich 
sagen: wenn Du glaubst, den Schlüssel zum Hanstor ebenso leicht zu 
finden, wie Du ihn zu meinem Herzen gesunden hast, dann irrst Du 
Dich gewaltig!" 
" Er hat recht. Lehrer: „Ich will eine leichte Kopirechnnng 
geben: 8 von Euch bekommen -18 Äpfel, 32 Birnen und 64 Pflaumen; 
was bekommt jeder einzelne davon? Nun, Du weißt es, so sag'Sl" 
— Hans: „Seibweh!" 
* Gemütvoll. Gräfin: „Aber, Herr General, sollten jetzt doch 
auch einmal heiraten!" — General: „Warum denn, Frau Gräfin?" — 
Gräfin: „Ach Gott, — es wäre doch Künd' und Echand' um die 
schöne Generais-Witwen-Pevsion." 
Bekanntmachunq. 
Das diesjährige Pferde-Bermusterungsgeschäft findet in der Zeit rom 10. Oktober bis 29. November statt. 
3nfcem id)^nstcI;enden Plan für das Musterungsgeschäft bekannt gebe, bemerke ich noch sa gendes. 
»)^der unter4^Jahr'?att?n Pfmde sau.tlamen Pferde zur Musterung zu gestellen, mit «usitahme: 
b) der Hengste 
°) der Linien, die entweder hochtragend sind oder innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben — als hochtragend 
find Stute» zu betrachten, deren Abfohlen mnerhnib der nächsten vier Wochen zu erwarten ist 
. d ’ b V m »"^meinen deutschen Gestiitsbuch oder den dazu aehörigen offiziellen vom -Unionklub 
Geführten - Listen eingetragen und von einem Vollbluthengst laut Deckschein belegt, auf Antrag des Besitzers. 
e) der Werde, welche auf beide Augen blind sind, ” 
f) der Pferde, welch: in B-rgweiken dauernd unter Tag arb iten, 
lassen dürfen Pferde, welche wegen Erkrankung nicht marschfähig sind oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht ver- 
,, ^ der P/"i>e, welche bei einer früheren, in der betreffenden Ortschaft abgehaltenen Musterung als dauernd krieaSun- 
brauchbar bezeichnet worden sind, 
i) der Pferde unter unler 1 51 m Bandmaß. 
Bei hi chtragenden Stuten (Ziffer o) ist der Pferde-VorführungSliste der Deckschein beizufügen. 
Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen. 
i .Mitglieder der regierenden deutfckrn Familien — diese Bestimmung erstreckt sich jedoch nur auf die zum persönlichen 
Gebrauch bestimmten Pferde, wogegen d,e in Wirtschaftsbetrieben verwendeten Pferde zu gestellen sind — 
2. die Gesandten fremder Mächte und das Gesandschaftsversonal, 
3 die aktiven Offiziere und Sanckätsv'fizierc b zügl.ch der von ihnen rum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde. 
4. Beamte im Reicks- oder Staatsdienste hi> sichtlich der zum Dienstgebrauch sowie Ärzie und Tierärzte hinsichtlich der 
zur Ausübung ihres Beruzs an dem Tage der Musterung unbedingt notwendigen eignen Pferde, 
5. die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraklmässig ge 
halten werden muß. 
6. die Königlichen Staatsgestüte, 
7. d', städtischen Bern sfeuerwehren. 
Pferdebcsitzer, welche iyre [gestellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorführen, haben außer der 
gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pfe de vorgenommen wird. 
Die Bürgermeistr, Gemeinte- und Gutsvorsteher im Behinderungsfalle ihre Stellvertreter, haben sich zum Musterung? 
termin einzufiuden, dem Komiffar eine schreibgewandte Perlon zu Verfüaurg m stellen und im eine Pferdevorführungsli'te in 
doppelter Ausfertigung vorzulegen. Jn die Verzeichnisse sind die nicht gestellungs- berw. nicht vorsührungspflichtigen Pf-rde 
richt einzutragen — ausgenommen die hochtragenden Stuten — und nur die Spalten I, 2, 3 rnd 6 auszufüllen. Beide Listen 
müssen bezüglich der Eint agungen seitenweise genau übereinstimmen. Die Dorsübrungsl stm des V rsahres sind zur Musterun 
mitzubringen, die in denselben als zeitig kri gSunbrauckbar bezeichneten Pferde sind vorzuführen. Die Bürgermeiüer pp. sind 
verpflichtet für die Gestellung der zum Ordnen und Vorführen der P'e'öe erforderlichen Leute und dafür zu sorgen, daß das 
Vorführen genau in der Reihenfolge der Dorführungsliste stak findet Hie zu ist an dem linken Backenstück der Halfter jedes 
Pferdes ein Zettel mit deutlicher Nummer, welche derjenigen der Vorführungsliste entspricht, zu befestigm. Für die seit d r 
letzten Musterung in Zugang gekommenen Pferde ist eine besondere Zugangsliste in vopp lier Ausferligung vorzulegen. Zur 
Au'st-'llnng der Zugangsliste können die Formulare der Vorführungsliste rerwendet werden. Der Titel für die Zugangsliste 
heißt: Verzeichnis der seit der letzten Musterung in Zugang gekommenen Pferde Musierungsjahr 1905. 
Bei Pferten welche bereits bei einer früheren Musterung als kriegsbrauchuar berechnet wurden, sind außerdem unter 
Velantwortlichkeit der Gevieinde-Voisteher Bestimwurgsiäfelchn ausbringen. Diese Täfelchen weiden beim vorführen der Pferde 
zur Musterung an dem linken Backenstück d r Halfter beststigt. Sie sind für die einzelnen Pferdeklass n verschiedenfarbig ber- 
gcstellt und zum Anbinden an der Haifier mit en sprechender Einrichtung versehen Die Farbe der Taiel ist (auf beiden Seiten): 
weiß: für Reitpferde I, gelb: für Reitpferde II, hellrot: für Zugpferde 1 und Stangen-, dunkelrot: für Zugpferde I, 
- Voroer-, hellblau: für Zugpferde U, Stangen-, dunkelblau: für Zugpferde H, Vorder-, grün: für chesonders schwere 
Zugpferde. 
Die Tafeln besitzen auf beiden Seiten nur die ihrer Farbe entspre hende Bezeichnung, zum Beispiel gelbe Tafel 
Reitpferd II. 
Die Magistrate, Gemeinde- und Gutsvorsteher ersuche ich, Vorstehendes den Beteiligten wiederholt in orjsüblicher 
Weise bekannt zu machen, die vorbandenen gestellnvgspflichtrgen Pferde zu ermitteln und die Besitzer unter Hinweis aut die 
im KriegsleistmigSgesetz vom 13. Juni 1873 Reichsgesetzblatt Seite 129 für ZurmederhaMungen festgesetzt Strafe, sowie u-cker 
Androhung der zwangsw isen Gestellung auf ihre Kosten zur Dorsührung der Piecde aufzufordern/ Die Formulare zur Vor- 
i ührungsliste und dir Bestimmtäfelchen kostenlos von hier bezogen werden. ' Bei Bei Feststellung des Bedarfs dient die vor- 
ährige Liste als Anhalt. De alten BestimmunaStäfelchen sind wieder zu verwenden 
Die H rren Privat-Tierärzte und Zivilschmiede ersuche ich in ihren Wohnorten an der Pfcrdemnsterung teilrunehmen 
damit der Herr Muste ungskommrffar sie auf die das Pferdeotaterial so überaus schädigende Vernachlässigung der Hufpflege 
und des Beschlages hinweisen kann. 
Dev Lcrnövcrt. - 
von Stubenrauch. 
Veröffentlicht mit dem Bemerken, daß für Friedenau die Pferdemusterung am 
Mittwoch de» 13. Uorrernlrer d. Ars.» Varmittags 9Vs Uhr 
am Msylmchplatz Hierselbst 
stattfindet. 
Zur Ermittelung der gestellungspflichtigen P erde wird Ende Oktober d. JrS. eine Aufnahme sämtlicher Pferde im 
Orte durch un» veranh ßt werden. 
Die Pserdebefitzer find verpflichtet, den damit beauftragten Beamten die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. 
Friedenau, den i?. Oktober 1905. Der Gemeinde.Vorstand. Schnackenburg. 
Friedenau, den 17. Oktober 1905. 
Dev Herneinde-Movstanö. 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
Am 1. Dezember d Js. findet im 
Deutschen Reiche bekanntlich eine Volks 
zählung statt. 
Ihre Durchführung ist kaum möglich 
wenn nicht wie bei früheren Volkszählungen, 
hiesige Bürger sich als freiwillige Zähler 
an der «»Steilung, Ausüllung und 
Wiedereinsammlung der Zählpapiere be 
teiligen. 
Indem wir auf di- Wichtigkeit der 
Zählung für die Staats- und Gemeinde- 
Verwaltung sowie zur Förderung wifs n- 
schastlichen und gemeinnütziger Zwecke bin 
weisen richten w r an diejenigen hiesigen 
Einwohner, welche das Ehrenamt eines 
Zählers übernehmen wollen, die Bereit 
Willigkeit hierzu unS schriftlich, oder münd 
lich im Gemeindezimmer Nr. 2 Feurig 
straße 8 baldmöal'chsl erklären zu wollen. 
Nach einem Erlaß des Herrn Minister 
LeS Innern soll darauf Bedackt genommen 
werden, daß Beante und sonstige von 
öffentlichen Behörden beschäftigte Personen, 
welche daS Ehrenamt eines Zrhlers über- 
nehmen, während des ZählgeschästS nach 
Mög rchkert von ihrem sonstigen Dienste 
entbunden weid n. 
Friedenau, den 25. Oktober 1905. 
Der Gemeinde-Bürfsther. 
Schnackenburg. 
Nach längerer schwerer mit Geduld ertragener Krankheit entschliet 
sanft heute Abeud ^10 Uhr mein inuiggeUebter Sohn, unser guter 
kleiner Bruder (5907 
€*otttiold Mahn 
im kaum vollendeten 7. Lebensjahr. 
Um stille Teilnahme bitten 
Frau Ww. Marie Hahn geb. Labahn. 
Charlotte. Hermann, Anna, Bertholts, Han», 
Willy, Hildegard als Geschwister. 
Friedenau, den 12. November 1905. 
Die Beerdigung findet am Mitwoch, den 15. d. Mts.„ Nachmittags 
3 Uhr Tnm Trauerbanse Niedstr. 20 ans statt. 
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Mitwoch. Die Heiat wider Willen. 
Donnerstag. D-r schwarze Domino. 
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Sonnabend. Mignon. 
Sonniag. Der Roland von Berlin. 
Montag. Z. 1. Male: Lconore (Fidelio) 
Schauspielhaus. 
Dienstag. Der Lckw-rc der Treue. 
Mittwoch. Maria Magda ena. 
Donnerstag Der Schwur der Treue. 
Freitag. Wann wiraltriii.DerDameukrieg 
Sonna.end. Der Schwur d r Treue. 
Sonniag. Der Schwur der Treue. 
Montag. Götz von bcrlichingen. 
Neues Käuial. Ope n-Theater. 
Dienstag. Gustav Ado f-Festsri le. 
Mittwoch Gustav Ad If-Fest Piele. 
Donne stag Gustav Adolf-Fest piele. 
Freitag. Gusta» Adolf-Festspiele. 
Sonntag. Sappho. Nachm. 2 Uhr: 
Sustav Adol -Festspiele. 
HoSienzollerntheater 
Friedenau, H ndjerrmr. 
Direktion: Adolf Behle. 
Dienstag, den 14. November 
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