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Periodical volume Nr. 228, 28.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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Ur. 262 
Fried nan, Dienstag den 7. November 1905 
12. Iahrg» 
Depeschen. 
Braunschweig. Eine hier stattgehabte Versammlung 
von Tabakinteressenten nahm eine Resolution gegen jede 
Mehrbelastung des Tabaks an und wählte eine Kommission 
zur Einleitung der Agitation dagegen. 
Wien. Bon der sozialdemokratischen Partei ein 
berufene sieben Wahlrechtsversammlungen verliefen ohne 
Zwischenfall. Abg. Pernerstorffer kündigte den Ausbruch 
des Generalstreiks an, falls die nächsten Wahlen unter dem 
bisherigen Wahlsystem stattfinden. Auch würden diese 
Wahlen nicht ruhig verlaufen. 
Budapest. Obwohl die Koalitionsführer noch 
immer mit großem Terrorismus gegen das allgemeine 
Wahlrecht agitieren, wurden in allen Teilen des Landes 
große Volksversammlungen für das allgemeine Wahlrecht 
vorbereitet und an vielen Orten sogar unter Beihilfe der 
Kossuthpartei. 
Petersburg. Hier ist man überzeugt, daß im 
Judenrayon nur Ruhe eintritt, wenn die Juden gleich 
berechtigt werden. Der materielle Schaden der Judenhetzen 
ist unerhört. — Aus bester Quelle wird das Gerücht von 
der erschütternden Stellung Wittes für unbegründet erklärt. 
Odessa. Die fremden Konsuln begaben sich zum 
Gouverneur Kaulbars, welchem sie drohten, die Kriegs 
schiffe, welche im Bosporus stationiert sind, nach Odessa 
kommen zu lassen, falls die Anarchie fortdauere. 
Paris. Die deutsche Kolonie veranstaltete gestern 
Abend' ein Abschiedsessen für den bisherigen Militär» 
attachtz der deutschen Botschaft Oberst von Hugo. Der 
Botschafter Fürst Radolin brachte einen Toast auf den 
Scheidenden aus, wobei er sehr lebhaft seiner Befriedigung 
über die Herzlichkeit der gegenwärtig zwischen Deutschland 
und Frankreich bestehenden Beziehungen Ausdruck gab und 
die Hoffnung aussprach, daß dieses mit der jetzigen 
Regierung bestehende Einvernehmen fortdauere. 
Paris. „Petit Pausten" teilt mit, daß die 
Schwierigkeiten, bezüglich der Marokkofrage, insofern die 
Hauptpunkte inbetracht kommen, geregelt seien. Es handelt 
stch nur noch um einige formelle Fragen, die noch nicht 
geregelt seien. Die französische Regierung hat an den 
Gesandten Taillandier telegraphiert, um ihn hierüber zu 
befragen Wenn die Mächte den Wunsch ausdrücken 
sollten, daß die Konferenz möglichst schnell zusammentrete. 
waS indessen nicht vor Ablauf des Fastenmonates, also 
vor Anfang Dezember möglich wäre, so ist keine Zeit zu 
verlieren. Rouvier hat Taillandier ersucht, stch deswegen 
an den Sultan zu wenden, sowie auch die Vertreter Eng 
lands und Deutschlands um ihre Ansicht zu befragen, da 
mit das Datum der Konferenz endgiltig bestimmt werde. 
Die Flottendemonstration gegen die Türkei wird nicht 
vor Ablauf einer Woche stattfinden können. Bevor man 
die Einzelheiten regelt, sollen noch die Vorschläge Ruß 
lands und Österreichs abgewartet werden. Man glaubt, 
daß diese in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. 
Aus Petersburg meldet der „Malin", das Minister 
kabinett werde, wie bis jetzt verlaute, aus folgenden Per- 
^—■—g 
Ihr erster Gatte. 
Roman von Franz Treller. 
8. (Nachdruck «erbotn».) 
Seine ihr wenig angenehme Anwesenheit schrieb sie 
einzig der leidenschaftlichen Liebe ihrer Stiefmutter für diesen 
Sohn zu, und die, übrigens sich in bescheidenen Grenzen 
haltenden Annäherungen des jungen Franzosen beachtete sie 
nicht. So unberührt ihr Herz auch noch war, hatte sich doch 
seit einigen Tagen in ihre Träume das Bild eines jungen 
Mannes gemischt, dessen Aeußeres ihr germanische Männer 
schönheit verkörperte, dessen Anstand das männlich Ritterliche 
hatte, das dem Franzosen gemeinhin abgein und doch der Än- 
mut nicht entbehrte, die den Gallier auszeichnet. 
Sie hatte ihn n„r flüchtig die zwei Mal gesehen, als sie 
ihm in der Tür begegnete; als sie in seinen Augen einen 'Aus 
druck las, der wohl auf Freude, sie wiederzusehen, zu deuien 
war, errötete sie, mehr tu dem Bewußtsein, wie ,'ebr sich ihre 
Gedanken mit ihm beschäftigt hatten, als daß sie di: auf- 
richtige Bewunderung verstanden hätte, die in seinem Blicke lag. 
Diesmal hatte sie sein Bild sich fest eingeprägt, so 
flüchtig auch die Begegnung war. 
Sie erfuhr, das; er bei ihrer Stiefmutter gewesen — sie 
würde ihn also wiedersehen — man müßte ihn doch einladen. 
Würde sie ihn bald wiedersehen? 
Heute fuhr sie aus, um bei der Frau Oberprändentin 
einen Besuäi zu machen. Ihre Exzellenz war noch mit der 
Toilette beschäftigt und ließ Fräulein von Aianrod in den 
Gartensalon sichren, mit der Bitte, einen Augenblick ihrer 
zu Jmb b(icftc si,i„e„d durch das Fenster auf das 
sonen bestehen: Supow, konservativer Anhänger der 
Semstwos, werde das Landwirtschaftsministerium über 
nehmen. Fürst Eugen Trubstukoj, Unterricht, Schipow, 
welcher Witte nach Amerika begleitete, soll zum Gehilfen 
des Ministers des Innern ernannt werden, Dumnowo 
soll nur interimistischer Minister werden, um später den 
Fürsten Urussow im Ministerium des Innern abzulösen. 
Ter Justizminister Monuchin behält sein Portefeuille. 
Nach einer Petersburger Meldung des „Journal" er 
klärte Witte in einer Unterredung, daß die politische 
Amnestie ungenügend sei und daß eine neue zu erwarten 
stehe. Weiter teilte er mit, daß s / 4 aller Provinzial 
gouverneure ihrer Ämter enthoben werden würden. 
Toulon. Wie verlautet, wird das Panzerschiff 
„Charlemagne" vom Mittelmeergeschwader nach der Türkei 
entsandt werden, der in Kreta den Panzerkreuzer „Kleber" 
abholen soll, um mit diesem zusammen an der Flotten 
demonstration teilzunehmen. 
Lyon. Fin hiesiges Blatt veröffentlicht ein Inter 
view mit dem augenblicklich in Genf weilenden Priester 
Gapon. Dieser sagte u. a.: Wir sind unseres Erfolges 
sicher, unsere Organisation ist derart, daß der Sieg uns 
nicht entgehen kann. Ich glaube, daß derselbe nahe ist 
und daß wir uns nicht an die Landbevölkerung, die mit 
uns sympathisiert, noch zu wenden brauchen. Würde dies 
der Fall sein, so würden sich 80 Millionen Landleute der 
revolutionären Bewegung anschließen. 
London. Der „Standard" meldet aus Petersburg: 
Die konstitutionellen Demokraten, welche in Moskau ver 
sammelt waren, entsandten mehrert Delegierte zu Witte; 
dieser erklärte, daß die Anhänger der Semstwos die 
Einzigen seien, mit deren Ideen er am meisten sym 
pathisiere. Die Delegierten antworteten, daß ihre Partei 
den Standpunkt vertrete, man möge eine konstitutionelle 
Versammlung einberufen, welche auf Grund des allge 
meinen Stimmrechtes gewählt ist. Witte erwiderte darauf, 
das allgemeine Wahlrecht sei zwar notwendig, aber dieser 
Wahlmodus könne nicht ohne Vermittelung einer Reichs 
duma eingeführt werden. 
Neuyork. Witte telegraphierte an Schiff, die Lokal 
behörden seien unfähig, die Juden zu schützen. 
Mgemeines. 
[] Daß die Auslegung von Waren unter An 
kündigung niedriger Preise, als sie beim Verkaufe tat 
sächlich in Rechnung gestellt werden, gegen die Be 
stimmungen deS Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren 
Wettbewerbes sowie auch gegen § 826 des Bürgerlichen 
Gesetzbuches verstößt und hiernach den Anspruch auf Unter 
lassung sowie auf Ersatz des dem Gewerbetreibenden der 
gleichen Branche entstanden Schadens begründet, kann, wie 
jüngst der oberste deutsche Gerichtshof in Übereinstimmung 
mit dem Berufungsgerichte entschieden hat, einem Zweifel 
nicht unterliegen. In den Motiven zum Wettbewerbs 
gesetz werde — so führen die Entscheidungsgründe des 
Reichsgerichtsurteils aus — ein solches Geschäftsgebaren 
Beet mit den herbstlichen Astern, als der Diener die Tür 
öffnete und mit den Worten: „Exzellenz ivird gleich er 
scheinen", einen Herrn eintreten ließ. 
Sie wandte sich, und sie fühlte, wie ihr das Blut in die 
Wangen stieg, vor ihr stand Rudolf von Falkenhain, in dessen 
Gesicht es freudig anflcnchtete, als ec das junge Mädchen sah. 
Er verbeugte sich artig vor dem errötenden, so schüchtern 
aussehenden Mädchen — und merkwürdig — seine gewohnte 
Sicherst it schien ihn verlassen zu haben — er schwieg. 
Marie von Aianrod war nicht das, was nian eine 
Schönheit nennt, aber eine überaus annuuige Erscheinung. 
Ein zartes Gesicht mit nicht ganz regelmäßigen Linien, in 
dem aber jeder Zug gefällig ivar, eingerahmt von dunklem 
Haar, eines von den Gesichtern, die immer schöner scheinen, 
je öfter nia>r sie sicht. Die junge Dame, deren Hand un 
ruhig sich auf dem Tische bewegte, neben dem sie stand, halte 
die Lider mit den langen Wimpern niedergeschlagen. 
Rudolfs Befangenheit dauerte aber nur einen Augenblick, 
er begann alsbald, freilich mit nicht ganz sicherer Stimme: 
„Ich weiß nicht, ob Fräulein von Manrod sich meiner noch 
entsinnen?" 
Sie neigte leicht das Köpfchen und sagte leise: „O ja" 
und dabei hob sie auch den Schleier von den schönen un 
schuldsvollen Augen. 
Ein Schauer nanienlosen Entzückens überlief ihn, als er 
jetzt so nahe in diese Augen schaute. 
Sie mußte es fühlen, denn wiederum senkte sie die Lider. 
Was sollte er nun sagen — sagen mußte er etwas, und 
es fiel ihm nichts Gescheites ein. 
„Sie haben Ihrem Vaterlande lange fern gelebt", äußerte 
er endlich, sein ganzes Ingenium zusammenfassend. 
„Ja, und bin glücklich, wieder zu ihm zurückgekehrt zu sein." 
ausdrücklich als ein Fall unlauteren Wettbewerbes hervor 
gehoben. Die Auslagen in den Schaufenstern dienten 
weniger dazu, die einzeln ausgestellten Waren zum Ver- 
kauf zu bringen, als vielmehr dem Zwecke, dem Publikum 
die im Geschäft verkäuflichen Waren, ihre Art, Güte sowie 
Preislage zur Kenntnis zu bringen. Jede Veranstaltung 
solcher Auslagen, welche geeignet sei, das Publikum über 
die wahre Natur des inneren Geschäftsbetriebes irre zu 
führen und den falschen Anschein eines besonders günstigen 
Angebots hervorzurufen, sei mit Rücksicht auf die be 
rechtigten Interessen d r redlichen Mitbewerber zu unter 
lassen. Dieser Grundsatz gelte gleichmäßig für alle Ge 
werbetreibenden. und die Händler, die mit Partie- oder 
Ramschwaren handeln, machten hiervon keine Ausnahme. 
In der Natur des Partiewarengeschäfles liege es aller 
dings, daß die einzelnen Stücke der angekauften Waren 
inbezug auf Beschaffenheit, Größe, Güte und Gangbarkeit 
vielfach ungleich seien und deshalb auch nicht gleichmäßig 
zu denselben oder entsprechenden Preisen verkauft werden 
könnten, sondern vielfach zu unverhältnismäßig billigen 
Preisen verkauft werden müßten. Ein solcher Partiehandel 
habe auch an und für stch nichts Unlauteres, er biete viel- 
mehr wirtschaftlich den Vorteil, daß unbemittelten Leuten 
Gelegenheit zum Erwerb verhältnismäßig guter Waren zu 
billigen Preisen geboten wird. Es stehe auch nichts ent- 
gegen, daß der Händler mit Partiewaren die wenig gang 
baren Stücke im Schaufenster zu außergewöhnlich billigen 
Preisen zum Verkaufe auslegt. Dagegen verbiete es sich 
im Jntereffe des redlichen Geschästsverkehrs, daß ein 
Händler solche Partiewaren zu außergewöhnlich billigen 
Preisen unterschiedlos neben anderen Waren auslege, für 
welche die üblichen Preise gefordert würden. In Fällen 
solcher Art liege die Absicht, jedenfalls aber die Gefahr 
einer Täuschung des Publikums sehr nahe, daß in den 
irrigen Glauben versetzt werde, die in dem Geschäfte ver 
käuflichen Waren würden durchweg zu den Preisen ver 
kauft, welche den im Schaufenster angekündigten ent 
sprechen. Denn das Publikum rechne mit der Tatsache 
und dürfe damit rechnen, daß dergleichen Waren, die 
fabrikmäßig hergestellt werden, zu entsprechenden Preisen 
in allen Größen hergestellt und verkauft würden. Des 
halb sei es in den Fällen, in denen ein Händler nicht 
offenkundig ausschließlich mit Partiewaren handele, durch 
die Rücksicht auf die Mitbewerber und nach den Grund 
sätzen redlichen Geschäftsverkehrs geboten, bei den Aus 
lagen im Schaufenster in irgend einer Form bestimmt er- 
kennbar zu machen, daß die bei den Partiewaren ange 
kündigten Preise als Ausnahmepreise zu verstehen seien. 
sj Für das Barbier- und Friseurgewerbe wurde 
inbezug auf Weihnachten und Neujahr eine ministerielle 
Verfügung erlaffen. In diesem Jahre fallen der 24. und 
der 31. Dezember auf den Sonntag. Da an diesen 
beiden Tagen erfahrungsgemäß im Barbier- und Friseur 
gewerbe die Arbeit sich ganz besonders häuft, sodaß die 
stehenden Vorschriften über die Sonntagsruhe stch an 
manchen Orten schwer durchführen lassen werden, so sind 
l————■— 
„Ah, das überrascht und erfreut mich, man sagt, Paris 
und die Pariser Gesellschaft sollen ungewöhnliche Anziehungs 
kraft haben." 
„Von der Gesellschaft kenne ich ivenig, und das Wenige, 
was ich kennen lernte, sagte mir nicht zu, ich muß wohl als 
Deutsche kein Verständnis für die Vorzüge der Pariser Ge 
sellschaft haben." 
„Das ist ein selten vernommenes Urteil. So haben wir 
also eine Landsmännin ganz und voll zurückgewonnen." 
„Ja", sagte sie, „mein Entzücken ivar stets das gleiche, 
wenn wir das Vaterland besuchten und ich deutsche Berge 
und deutsche Wälder sah und deutsche Laute um mich her 
vernahm.' 
Zur Tür herein rauschte ihre Exzellenz die Frau Ober 
präsidentin, eine Dame von stattlicher Fülle, deren angenehmes 
Gesicht, eingefaßt von starkem weißen Haar, etivas überaus 
Güiiges im Ausdruck hatte. 
Sie ging sogleich aus Marie von Manrod zu und erfaßte 
ihre Hände. „Es ist sehr freundlich, mein liebes Kind, daß 
Sie eine alte Frau nicht vergessen haben, entschuldigen Sie 
nur, daß ich Sie warten ließ. Sie kennen Herrn von Falken 
hain doch?" 
Marie neigte zustimmend das Haupt. 
„Nun, hoffentlich hat er Sie als galanter Kavalier meine 
Abwesenheit nicht vermissen lassen." 
Sich zu Falkenhaiu wendend, fuhr sie fort, ihn durch 
eine Geberde zum Sitzen einladend und sich selbst niederlassend: 
„Sie werden sich, wie ich hoffe, in den Dienst der guten 
Sache stellen, Herr von Falkenhain?" 
„Ich stehe ganz zu Befehl. Exzellenz." 
„Mein Sohn Botho hat nur erzählt, mit welchem Geschick 
Sie so etwas arrangieren. Wir haben nämlich einen Wohl-
        
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