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Periodical volume Nr. 258, 02.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

sich — wohl mehr zur Betäubuna — in einen Strudel rauschender 
Vergnügungen ur d Festlichkeiten stürzte, ein Vorgehen, daS ihr seitens 
der hämischen Hofkamarilla die schamlosesten V rleumdunqen zuzog, 
die ind>fsen ihren Gipfel erreichten, als die Königin nach 8jähriaer 
Ehe erst Mutter wurde. Besonders der Herzog von Provenze, der 
hiermit eine Anwartschaft auf den französischen Königsthron in nichts 
zerfallen sah, tat in Gemeinschaft mit seinen Anhängern alles, um 
Marie Antoniette durch Ausstreuen von allerlei Berdächrignngen herab- 
zuwürdigen und unpopulär zu machen, und als die unglückliche 
Königin nun auch noch in die berüchtigte Halsbandgeschichte verwickelt 
wurde, ließ man es sich in den gegnerischen Kr.isen angelegen sein. 
ihren Ruf völlig zu zerstören. K in Wunder, daß die .Österreicherin', 
wie das französische Volk die bemitleidenswerte Königin dank jmer 
Verlästerungen verachtend nannte, beim Ausbruch der französischen 
Revolution dem fanatischen Haß der blinden, irregeführten Menge zum 
Opfer fiel. Ihr schob man das ganze Unheil, das die Regierung 
des wankelmütigen Königs herbeigeführt hatte, in die Schuhe, geqen 
sie richtete sich tn erster Linie die Wut der Menge und als sie sich 
nach den fchreckcnsvollen Versaillen Vorgängen mit ihrem Gatten und 
den beiden Kindern nach den Tuilerien flüchtete, holt das auf- 
gestachelte Volk sie hier förmlich gefangen. Ein Fluchtversuch, den 
die königliche Familie in der Nacht vom 20. auf den 
21. Juni des Jahres 1791 unternahm, scheiterte bekanntlich und 
unter schweren Demütigungen wurde sie und die Ihrigen von den 
Rebellen nach Paris zurückgeführt. Aber auch die schwersten Schicksals- 
schläge und die schmachvollsten Erniedrigungen hielten die edelmütige 
Königin nicht dav. n ab, ihrem Gatten fest und treu zur Seite zu 
stehen. Sie begleitete ihn in die Nationalversammlung, ging mutig 
mit ihm ins Gefängnis, wurde aber zu Anfang des Jahres 1793 
vom Könige getrennt, den sie dann erst unmittelbar vor seiner Hin- 
richtung noch einmal — um Abschied zu nehmen — wiedersehen 
durfte. In raffinierter Weise entriß man der Schwergeprüften bald 
darauf ihre Kinder und beraubte sie damit des letzten Trostes und 
der letzten Freude. Die Türen der Conciergerie, zenes furchtbaren 
Kerkers, schloffen sich hinter ihr und als man, nach einem mißglückten 
Befreiungsversuch von seiten des Gefangenenwärters sie wieder aus 
ihrer Zelle hervorführte, da geschah eS nur, um die unglückliche Frau 
vor das Revolutionstribunal zu stellen und ihr hier neben der Be- 
schuldigung, Frankreich verraten zu haben, die obsckeuligste und 
niedrigste Anklage entgegen zu schleudern, die nur der Haß zu ersinnen 
vermag, indem man sie der Verführung ihres eigenen Sohnes zieh. 
Stolz und voller Hoheit entgegnete die bedauernswerte Märtyrerin: 
.Ich appellierö an alle hier anwesenden Mütter, ob solch' Verbrechen 
möglich ist!' Vergebens versuchte die Unglückliche, sich vor den 
Henkersknechten, die sich ihre Richter nannten, zu verteidigen. Am 
16. Oktober des JahreS 1793 um 4 Uhr Morgens verurteilte das 
rote Tribunal sie zum Tode und um die Mitiagsstunde desselben 
TageS rollte das schöne, stolze Haupt der königlichen Dulderin, — 
die man ungeachtet ihrer völligen Erschöpfung gezwungen hatte, 
einen zweistündigen Weg bis zum Richtplatze zurückzulegen — in den 
band und das Blut einer schuldlos Gemordeten schrie zum Himmel. 
— Die Gebeine Marie Antoinettes, die anfangs neben denen ihres 
Gatten auf dem Kirchhofe Madeleine geruht hatten, wurden später 
— nach der Restauration — in der königlichen Gruft zu Et. DeniS 
beigesetzt. 
* Eier««,Himmel im November. Merkur in der Wage und 
im Skorpion, anfangs unsichtbar, von Mitte an eine halbe Stunde, 
zu Schluß eine Stunde nlrch Sonnenuntergang im Südwesten sichtbar. 
— BenuS, in der Jungfrau und der Wage, Morgenstern, geht anfangs 
um halb 5 Uhr, zum Schluß um 6 Uhr morgens auf. — Mars, im 
Schützen und Steinbock, geht bald nach 8 Uhr abends unter. — Ju- 
Piter, im Stier, geht bald nach Sonnenuntergang im Nordosten auf 
und ist bis früh morgens sichtbar. — Saturn, im Wassermann, geht 
anfangs um 12 Uhr, zum Schluß um 10 Uhr abends unter. — Am 
1. November abends gegen 8 Uhr stehen in Berlin in der Richtung 
von Süden nach Norden folgende Sternbilder: Fische, Pegasus, An- 
dromkda, Casfiopeja. Kleiner Bär, Grrßer Bär. — Im Osten: Widder. 
Etter, Perseus, Fuhrmann. — Im Westen: Schwan, Leier, Herkules, 
Krone. — Dauer der Dämmerung im November 43 Minuten. 
* Für die ersten Lage im November prognostiziert Otto 
Falb heiteres, trockenes Weiter, dann aber soll es trüb, regnerisch 
und kalt werden, während zum Schluß deS Monats eine veränderliche 
Witterung mit ausgebreiteten Niederschlägen zu gewärtigen ist. Den 
26. des Monats bezeichnet Falb als einen kritischen Tag I., den 12. 
aber als einen Sölten III. Ordnung. Der 1< 0 jährige Kalender 
stellt vom 1.—15. November kühles regnerisches Wetter in Aussicht, 
dann soll es si h wieder veränderlich gestalten, vom 24. ab aber 
.sommerliche' Wärme bringen. 
' Ein Idyll vo« der Kleinbahn, die von Großkreutz nach 
Kloster Lehnin führt und schon öfter von sich reden gemacht hat, weil 
die Passagiere aussteigen mußten, um den Zug über den Berg bei 
D hmsdorf hinwegzuschieben, wenn die Lokomotive versagte, wi-d 
wieder einmal gemeldet. Der Dahmsdorfer Berg war glücklich 
passiett, auch Station Nahmitz erreicht, und der Zug dampite in 
mäßigem Tempo Lehnin zu, als er Plötzlich hielt. Die Passagiere 
hörten nun die Bahnbeamten über die „verfluchten Lümmels' 
schimpfen und erfuhren, daß der Zug auf ein totes Geleise gefahren 
war. Die liebe Dorsjugend hatte sich nämlich den „Scher,' gemacht, 
die Weiche herumzuwerfen, sodaß der Zug auf das tote Geleise geriet. 
Sonst war die Weiche durch einen Verschluß gegen unbefugte Be- 
dienung geschützt, aber das Schloß befand sich augenblicklich zur 
Reparatur, sodaß die „verfluchten Lümmels' ein neues Spielzeug 
hatten. Es dauerte eine geraume Zeit, bis der Zug durch die Fahr 
gäste wieder auf das richtige Geleife geschoben worden war. 
* D>e Sprache der Musik. Man hat die Musik eine der 
großen Trösterinnen des Lebens genannt Gewiß ist, daß sie wie 
nichts anderes die geheimsten Fasern unseres Hemers in Schwingungen 
zu setzen versiebt. Was kein Wort mehr ausdrückt Tiefen des Gefühls, 
in denen die Sprache kein Echo mehr findet, Höhen, die ihr, der 
allzu sehr mit irdischer Schwere belasteten, ewig unerreichbar bleiben, 
— den beseelten Tönen sind sie zugänglich. Die Musik weckt eine 
Welt schlummernder Gefühle in uns, von deren Dasein wir uns zu- 
vor nichts träumen ließen sie legt in den wogenden, dämmerhaften 
Nebeln unseres Alltagsempfindens mit visionenhafter Plörlichkeit und 
Deutftchkcit Pesp.ktiven klar, die einen Augenblick den Schl ier von 
den Geheimnissen ins Lebens zu lüften scheinen. Und damit erhebt 
die Musik uns über uns selbst und zugleich über die tausend kleinen 
Schmerzen, die fast mit j dem neuen Tagesprauen verheerend auf uns 
einstürmen. Bisweilen reißt sie wohl auch schlecht vernarbte Herzens- 
wunden wi der auf; aber die Träne, die sie sanft hervorlockt, fällt 
dann auch zugleich als heilender Balsam darauf nieder. Es liegt 
etwas rätselhaftes in der allgewaltigen Wirkung der Musik auf ein 
empfänglich s Gemüt; diese geheimnisvolle, geistig sinnliche Macht 
spottet der nüchternen Erklärung, die uns die Naturforscher von ihrem 
Wesen geben, wie immer in letzter Instanz, wo sie den flüchtigen 
Schmetterling des Lebens zu fassen meinen und nur die tote, glanz- 
lose Hülle in den Händen behalten. Die Musik, die allein die ganze 
Skala unserer Empfindungen auszulösen vermag, deren Zauberstab 
aus dem Schoße der Vergänglichkeit die holde Fata morgana des 
versunkenen Glücks, wenn auch nur auf Augenblicke beschwört, muß 
daher auch eine gewaltige Handhabe, unter Umständen eine Waffe 
von großer Tragweite sein für den, der sie zu führen versteht. Die 
Musiker, die in dieser betörendsten aller Sprachen zu den Frauen 
geredet haben, sind in der Tat stets ihre verhätschelten Lieblinge ge 
wesen. Wagner, Chopin, Rob nstein, Liszt waren bekanntlich große 
Herzensbrecher. Vielleicht kommt hierzu noch hin^u, daß daS Zarte, 
Weiche, Sensitive, das den meisten derartigen Künstlernaturen eigen 
ist, verwandte Saiten im Frauenherzen anschlägt. Das Samenkorn 
der Liebe, das ihnen, gleichviel, ob auf Flügeln des Gesanges oder 
instrumentaler Töne entgegengetragen wird, findet dann den Boden 
schon vorbereitet, gelockert und vermag daher, wie eine jener märchen 
haften Wunderblumen des Orients, sich oft in einer einzigen Nacht 
zu berauschender, sinnverwirrender Pracht zu entfalten. 
* Die deutsche« Frauen und die Luftschiffahrt» Erst in 
allerneuster Zeit haben auch die deutschen Frauen begonnen, selbsttätig 
in die Förderung der Luftschiffahrt einzugreifen. Die erste oeutsche 
Luftschifferin war Frau Wilhelmine Reichardt in Berlin, die 1811 mit 
einem Ballon auffuhr. Dann 1828 Fräulein Schüler in Berlin, 
weiterhin Frau Securius und im letzten Jahrzehnt Käthchen Paulus 
mit ihren kühnen Vorführungen eines Absturzes mit einem doppelten 
Fallschirm, der zuerst 1894 in Crefeld versucht wurde. Jetzt ist die 
Beteiligung der Frauen an der Luftschiffahtt, wie Major Moedebeck 
unlängst in den .Aeronautischen Mitteilungen' ausführte, in ein 
neues Stadium eingetreten, nämlich in die Form einer regelmäßigen 
Betätigung in den aeronautischen Vereinen. Der Oberrheinische 
Verein für Luftschiffahrt zählt mehrere Damen zu seinen Mitgliedern. 
Im Berliner Verein für Luftschiffahrt wurde den Frauen erst 1897 
der Weg frei gegeben, naitdem die Frau des bekannten französischen 
Luftschiffe s Smeouf die Anregung dazu gegeben hatte. Hier erfolgte 
der erste Aufftieg mit weiblichen Jnsass n am 12. August des letzt 
genannten Jahres, ater zuletzt blieb die Teilnahme von Damen eine 
Äusnatme. Das tätige Interesse von Fürstlichkeiten am Flugsport 
hat wohl nicht wenig dazu beigetragen, die Ausfüllung von Luft- 
fahrten durch Frauen standesgemäß und modern zu machen. Im 
Mai 1901 kam eine hocharistokratische Ballonfahrt zustande, indem 
die Besatzung eines Luftschiffs aus dem Herzog Leopold Saloat r von 
Österreich, seiner Frau, der Ercherzogin Bianca, seinem sechsjährigen 
Töchterchen, Erzherzogin Margaretha, uud der Prinzessin Therese von 
Bayern bestand In Berlin kamen 1951 auch erst zwei, 1902 dagegen 
schon 7 Ballonfahrten mit Damen zustande, und seitdem ist eine 
weitere Zunahme zu verzeichnen gewesen. In Italien hat gleichfalls 
eine deutsche Frau das erste Beispiel einer weiblichen Luftfahrt 
gegeben. 
' Die gute alte Seit. Nachstehendes Reglement des Königs 
Heinrich VIII. von England für seine Dienerschaft ist der Auf- 
bewahrung nicht ganz unweit: 1. Des Königs Barbier soll sich 
reinlich halten und mit keiner lüderlichen Weibsperson umgeben, 
damit Sr. Majestät Gesundheit nicht gefährdet werde. 2. Um 
10 Uhr soll das Mittags- und um 4 Uhr das Nach'effen serviert 
werden. 3. Die Dienerschaft soll in guter Eintracht leben und nicht 
davon reden, wie sich seine Majestät unterhält. 4. Die Bedienten 
sollen die Mägde, wenn sie ihnen auf der Treppe begegnen, in Ruhr 
lassen, weil durch ihre Unarten viel Geschirr zerbrochen wird; auch 
auf die hölzernen Teller und zinnernen Löffel wohl acht hab n. 
5. Wenn ein Page ein Mädchen im Palaste zu Fall bringt de ahlt 
er dafür 2 Mark Strafe an Se. Majestät und erhält einen Monat 
lang kein Bier. 6. Auch sollen die Stallknechte Sr. Majestät Stroh 
nicht stehlen, um ihr Bett damit auszustopfen, weil das, was sie 
erhalten hinreichend ist. 
' Der Tabak war zur Zeit des Großen Kurfürsten in der Mark 
-noch unbekannt. Ein im Dienste des Kuifürsten stehender Mohr, der 
bei einem Halt auf der Reise rauchte, wurde von den neugierigen 
Dorfbewohn.rn umringt; als er einem derselben seine brennende 
Tabakspfeife anbot, erwiderte jener: „Nee, gnädigster Herr Düwel, 
ick fräte keen Füer!' 
• Umschrieben. Junger Gatte: „Ella, wenn wir auch eine 
Köchin haben, — aber wir sind nun drei Monate verheil atet und ich 
möchte so gern einmal etwas von Dir Gekochtes essen!' — Gattin: 
„Aber, Paul, wir haben ja bisher so glücklich und zufrieden gelebt!' 
Gemeinnütziges. 
Sardellen-Hecht. 6 Personen. 2 Stunden. Vier 
Pfund gute Hechte werden geschuppt, geputzt und zurecht 
gemacht, mit Salz bestreut und 1 Stunde fortgestellt. 
Dann legt man sie in Salzwasser, gibt 2 Zwiebeln und 
ein Stück in Scheiben geschnittene Sellerieknolle dazu und 
läßt den Fisch weich dünsten, nimmt ihn heraus, schneidet 
ihn in Stücke, die man sofort auf eine gut erwärmte 
Schüssel legt, und gießt 150 Gramm heißgemachte gute 
Butter darüber, in' der man 100 Gramm entgrätete und 
durch ein Sieb gerührte Sardellen und 10 Tropfen Maggi'S 
Würze verrührt hat. 
Kapuziuer-ReiS. 6 Personen. 1 Stunde. Zwei 
feingehackte Zwiebeln dünstet man in 100 Gramm zer 
lassener Butter, fügt etwas entgrätetes, leicht gewässertes, 
gehacktes Heringsfieisch und 1 Pfund gebrühten Reis 
dazu, läßt diesen unter beständigem Rühren gelblich an 
laufen, gießt heißes Wasser oder schwache Brühe darauf 
und dünstet den Reis langsam weich, aber so, daß er noch 
körnig bleibt. Zuletzt schmeckt man nach Salz ab, rührt 
10 Tropfen Maggi'S Würze und 2 Eßlöffel geriebenen 
Käse darunter und richtet an. 
Bekanntmachung. 
Am 1. Dezember d. Js. fiudet im 
Deutschen Reiche bekanntlich eine Volks- 
zädlung statt. 
Ihre Durchführung ist kaum möglich, 
wenn nicht, wie betfruherenVolkszählungen, 
hstfige Bürger sich als freiwillige Zähler 
an der Austeilung, Ausfüllung und 
Wiederetnsammlung der Zählpapiere be 
teiligen. 
Indem wir auf die Wichtigkeit der 
Zählung für die Staats- und Gemeinde 
verwaltung sowie zur Förderung wiff.n- 
schastlichen und gemeinnütziger Zwecke bin 
weisen richten w r an diejenigen hiesigen 
Einwohner, welche daS Ehr.namt eines 
Zählers übernehmen wollen, die Bereit 
Willigkeit hierzu unS schriftlich, oder münd- 
lich im Gemeindezimmer Nr. 2 Feurig 
straße 8 baldmöglichst erklären zu wollen. 
Rach einem Erlaß des Herrn Minister 
des Innern soll darauf Bedacht genommen 
weiden, daß Beamte und sonstige von 
öffentlichen Behörden beschäftigte Personen, 
welche das Ehrenamt ^ines Zählers über 
nehmen, während des Zählgeschästs nach 
Mög ichkeit von ihrem sonstigen Dienste 
entbunden werd.n. 
Friedenau, den 25. Oktober 1905. 
Der Gemeinde-Vorst.her. 
Schnackenburg. 
Hohenzollerntheater 
Friedenau, Handjerystr. 
Direktion: Adolf Behle. 
Dienstag, den 7. November 
jjastspiel frl. Trude jÄangelsöor// 
vom Kgl. Schauspielhaus iu iöerlill. 
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Lustspiel in 5 Akten von William Shakespeare. 
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1906. 
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