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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

an den Kragen gehen, wir würden Scherereien haben und Sie, tief 
verschleiert unter dem Deckmantel der Anonymität, lachen Sich uner 
kannt ins Fäustchen. Nein, lieber Freund, ,det machen wir nich!" 
— Immer hübsch mit offenem Visier! Wer eiwaS behauptet, muß 
auch den Mut haben, nicht aus dem Hinterhalt, sondern frei und 
offen kämpfen. — Im üb.igen raten wir, mit dem Manne einmal 
ernstlich zu reden; vielleicht weigert er sich garnicht. 
Terrarium. Die meisten Eidechsenarten müssen lebendes Futter 
haben Also: lebende Mehlwürmer, Regenwürmer, Schwaben, Mai- 
käfer, Junikäfer, Heuschr.cken, unbehaarte Raupen usw. Ewige 
Eidechsenalten nehmen auch füge Früchte zu sich, als Erdbeeren, süße 
Kirschen und Pflaumen, Datteln usw. 
Anna R. Staub- und andere Flecken in schwarzseidenen 
Stoffen und Kaschmir werden am besten dadurch beseitigt, daß man 
dieselben mit einem weichen, wollenen Lappen, der mit schwarzem 
Kaffee getränkt ist, sorgfältig abreibt. Derartige Flecken mit Spiritus 
oder Kölnischem Wasser zu reinigen, ist sehr schädlich, da diese 
Flüssigkeiten das Gew be hart machen und den Stoff angreifen. Auch 
ist es nicht zu empfehlen, bei weißem Kaschmir Wasser anzuwenden, 
da derselbe dadurch unansehnlich und gelb wird. Um weißen Kaschmir 
zu reinigen, reibe wan den Stoff sorgfältig mit Kartoffel- oder 
Weizenmehl, und klopft ihn dann im Freien ordentlich aus. 
Sitzung 
der Gemeinde-Vertretung. 
Die Herren Schöffen und Gemeinde- 
verordneten beehre ich mich zu einer 
Sitzung der Gemeindevertretung auf 
Donnerstag, den ». November d. I , 
Nachmit ags 6 Uhr 
im Sitzungssaale des Gymnafial- 
gebäudes am Mahbachplatz, unter 
Mitteilung der Tagesordnung mit dem 
Hinweis ergebenst einzuladen, daß die 
Vertretung bei Anwesenheit von mehr als 
12 Mitgliedern beschlußfähig ist und die 
Nichterscheinenden sich den gesaßten Be 
schlüssen zu unterwerfen haben. 
1. Mitteilungen des Gemeindevorstandes. 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Zweite Lesung des Voranschlages für 
das Elektrizitätswerk. Res. der Unter 
zeichnete. 
2. a Anstellung von Lehrkräften (l Lehrer 
1 Lehrerin) an der Gemeindevolksschule 
zum 1. April k. Js. 2 Lesungen, 
b. Bewilligung der Mittel für 1 Ver 
treterin für die zu teilende 6. Klaffe. 
2 Lesungen. 
3. Nachbewilligung zu Abschn. I, 41 des 
Volksschulvoranfchlages. Re', zu 2 und 3 
Herr Schöffe Bache. Herr Rektor Hanne- 
mann wird zugegen sein. 
4. Erweiterung der Geschäftsräume. 
Res. der Unterzeichnete. 
d) in geheimer Sitzung: 
5. Genehmigung eines Straßenausbau- 
vertrages. 
6. Anstellungen (Herr Mulertt u. Herr 
Duntz). 
7. Anstellung eines Baupolizeiassistenten. 
Res. der Unterzeichnete. 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten 
find während der Dienststunden in meinem 
Amtszimmer für die Herren Gemeinde- 
verordneten einzusehen. 
Friedenau, den 28. Oktober 1905. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung 
Polizeiverordnung 
betreffend die Ausdehnung des Beschau- 
Zwanges auf solche Hausschlachtungcn Pri- 
vater, welche in Schlachthäusern vonSchläch- 
lern vorgenommen werden. 
Auf Grund der §§ 6, 12 und 15 des 
Gesetzes über die Polizeiverordnung vom 
11. März 1850 (Ges.-S. S. 265) und der 
§§ 137 und 139 des Gesetzes über die all 
gemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 
1883 (Ges.-S. S. 195.) der §§ 1 und 24 
deS Reissgesetzes betreffend die Schlacht 
Vieh- und Fl ischbescha» vom 3. Juli 1910 
(R.-E.-Bl. S. 547) und der §§ 1 und 13 
des preußischen Ausführungsgesetzes vom 
28. Juni 1902 (G.-S. S. 229) wiid mit 
Zustimmung des Bezirksausschusses für 
den Umfang des Regierungsbezirks Pots 
dam folgende Polizeiverordnung erlassen: 
§ 1. Alle in den privaten Schlachtstätten 
der Fleischer von Privatleuten vorgenomme 
ne n Hausschlachtungcn unterliegen dem 
gesetzlichen Beschauzwange. 
tz 2. Zuwiderhandlungen gegen diese 
Verordnung werden mit Geldstrafe bis zu 
60 Mark bestraft. 
§ 3. Diese Pollzeivcrordnung tritt mit 
dem 1 Oktober 1905 in Krast. 
Potsdam, den 20. September 1905 
Der Regierungspräsident. 
Veröffentlicht: 
Friedenau, den 25. Oktober 1905. 
Der AnitS-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
Am 1. Dezember d. Js. fiudet im 
Deutschen Reiche bekanntlich eine Volks 
zäblung statt. 
Ihre Durchführung ist kaum möglich 
wenn nicht, wie bei früheren Volkszählungen, 
hi-sige Bürger sich als freiwillige Zähler 
an der Austeilung, Aus'üllung und 
Wiedereinsammlung der Zählpapiere be 
teiligen. 
Indem wir auf die Wichtigkeit d. 
Zählung für die Staats- und Gemeinde 
verwaltung sowie zur Förderung wiffn 
schastlichen und gemeinnütziger Zwecke bin 
weisen richten w r an diejenigen hiesigen 
Einwohner, welche das Ehrenamt eines 
Zählers übernehmen wollen, die Bereit 
Willigkeit hierzu uns schriftlich, oder münd 
lich im Germi dezimmer Sir. 2 Feurig 
straße 8 baldmöglichst erklären zu wollen 
Nach einem Erlaß des Herrn Minister 
des Innern soll darauf Bedacht genommen 
weiden, daß Beamte und sonstige von 
öffentlichen Behörden beschäftigte Personen 
welche das Ehrenamt eines Zlhlers über- 
nehmen, während des Zählgeschäfts nach 
Möglichkeit von ihrem sonstigen Dienste 
entbunden werd.n. 
Friedenau, den 25. Oktober 1905. 
- Der Gemeinde-Vorstcher. 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
Diejenigen Btwohner Friedenau's, welche 
im Kalenderjahre 1906 einGewerbc im Um 
herziehen betreiben wollen, haben schon jetzt 
ihre An räge ans Erteilung von Wand.rge 
werbescheinen im hiesigen Amtsbüro, Feurig 
straße 8, Zimmer 26, während der Dienst 
stunden von 8—3 Uhr zu stellen. Säumig 
müffen es sich selbst zu schreiben, wenn 
ihnen der neue Schein erst nach Beginn 
des neuen Jahres ausgehändigt wird. 
Friedenau, den 25. Oktober 1905. 
Der Amts-Vorsteher 
Schnackenburg. 
Das Märchen 
von der verdaunngsbefördernden Wirkung des Bohnenkaffees wird von der modernen 
Wissenschaft aufs schärfste bekämpft. 
So hat Professor Schulz-Schulzenstein in seinem geschätzten werke: „Die Ver 
fügung des menschlichen Lebens" den sicheren Beweis dafür erbracht, 
„daß durch den Kaffeegenuß ein Stadium der Verdauung förmlich übersprungen wird. 
„Daher kommt es, daß man nach einer Taffe Kaffee bei gefülltem Magen sich fast augenblicklich 
„erleichtert fühlt, indem ein Teil der noch unverdauten Speisen durch den Kaffeereiz vorzeitig in 
„den Darmkanal abgeht. Ls kann ein so naturwidriger Eingriff in das walten der Natur nicht 
„ungestraft bleiben, und der Kaffee mit seiner reizenden, aber auch Krämpft, Schmerzen und 
„Lähmung erzeugenden Wirkung übt sein Amt als Exekutor der Strafe redlich aus. Das Heer 
„von Zahn- und Kopftchmerzen ist größtenteils vom Kaffee unter die Fahne gerufen. )a, der 
„halbseitige Nervenkoxfschmerz, der mit dem Erwachen beginnt, sich allmählich steigert, fast un- 
„erträglich wird, ist ein Erzeugnis, eine Nachwirkung des anhaltenden Kaffeegenuffes. Denn man 
„findet diese Art Kopffchmerz nur bei ftüheren Kaffeetrinkern; auch wird eine Taffe schwarzen 
„Kaffees die Schmerzen stets palliativisch (d. h. nur die Symptome, nicht die Krankheit selbst be- 
„seitigend) lindern oder abkürzen, der deutlichste Beweis, welch starkes Arzneimittel der Kaffee ist." 
Wer also die dauernde Garantie für eine gute ^Verdauung und des daraus ent 
springenden Wohlbefindens haben will, der muß unter allen Umständen den regelmäßigen 
Genuß von Bohnenkaffee meiden. 
Aathreiners Malzkaffes bietet uns dafür ein wahres Gesundheitsgetränk, das gerade 
auf die Grgane des Unterleibes und speziell auf den wichtigen Prozeß der Verdauung, 
wie wissenschaftlich feststeht, eine durchaus fördernde, mild anregende Wirkung ausübt und 
auch nicht die geringste Störung der normalen Funktionen verursacht. Deshalb ist 
Aathreiners Malzkaffee, zu dessen hygienischen Vorzügen sich noch ein würziger, kaffee 
ähnlicher Wohlgeschmack, der ihm durch ein eigenartiges, patentiertes Verfahren mit 
geteilt wird, gesellt, das denkbar beste, zuträglichste und angenehmste tägliche Getränk, 
vorausgesetzt, daß man den echten, d. h. den in geschlossenem Paket mit Bild und Names- 
zug des Pfarrer Aneipp, einkauft. Durch einen Versuch überzeugt man sich sofort von 
den angeführten Tatsachen. 
Bekanntttlalbnua. 
Zivilpensionen, Wartegeider, Witwen- 
und Waisengelder und Witwenpensionen 
der allgemeinen Witwenrurpflegungsanstalt 
bis zum Monatsbetrage von 800 Mark 
können innerhalb des deutschen Reiches 
im Wege des Postanweisungsverkehrs 
ohne Monatsqnittung bezogen werde», 
ofern die Zahlung an den zum Bezüge 
Berechtigten selbst, nicht an einen dritten 
(Vormund, Pfleger, Bevollmächtigten) zu 
erfolgen hat. 
Als zum Bezüge von Waisengeldem be- 
berechtigt gilt hierbei die Witwengeld- 
berechtigte Mutter der Kinder. Die Zu- 
sendung erfolgt nur auf schriftlichen An 
trag des Berechtigten. Formulare zu An- 
trägen werden bei den zahlenden Kaffen 
unentgeltlich verabfolgst 
Potsdam, den 3. Oktober 1905. 
Königliche Regierung. 
Veröffentlicht 
Friedenau, den 25 Oktober 1905. 
Der Amts-Vorsteher: 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
Das diesjährige Pferde-Vermusterungsgeschäft findet in der Zeit vom 10. Oktober bis 29. November statt. 
Indem ich nachstehend den Plan für das Musterungsgeschäft bekannt gebe, bemerke ich noch fo'gendes. 
Jeder Pferdebesitzcr ist verpflichtet seine sämtlichen Pferde zur Musterung zu gestellen, mit Ausnahme: 
a) der unter 4 Jahre alten Pferde 
b) der Hengste 
o) der Stuten, die enrweder hochtragend sind oder innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben — als hochtragend 
rnd Stuten zu betrachten, deren Abfohlen innerhalb der nächsten vier Wochen zu erwarten ist. 
ä der Vollblutstutcn, die im allgemeinen deutschen Gestütsbuch oder den dazu gehörigen offiziellen vom —Unionklub 
geführten — Listen eingetragen und von einem Vollbluthengst laut Deckschein belegt, auf Antrag des Besitzers, 
e) der Pferde, welche auf beide Augen blind sind, 
f) der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten, 
g) der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht marschfählg sind oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht ver- 
lassen dürfen, 
h) der Pferde, welche bei einer früheren, in der betreffenden Ortschaft abgehaltenen Musterung als dauernd krieasun- 
brauchbar bezeichnet worden sind, 
i) der Pferde unter unrer 1 50 w Bandmaß. 
Bei hcchtragenden Sluten (Ziffer c) ist der Pferde-Vorführungsiiste der Deckschein beizufügen. 
Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen. 
1- Mitglieder der regierenden deutschen Familien — diese Bestimmung erstreckt sich jedoch nur auf die zum persönlichen 
Gebrauch bestimmten Pferde, wogegen die in Wirtschaftsbetrieben verwendeten Pferde zu gestellen sind. — 
2. die Gesandten fremder Mächte und das Gesandschaftspersonal, 
3. die aktiven Offiziere und Sanititsosfiziere b züglich der von ihnen zum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde. 
4. Beamte im Reichs- oder Staatsdienste hivsichttich der zum Dienstgebrauch sowie Ärzte und Tierärzte hinsichtlich der 
zur Ausübung ihres Berufs an dem Tage der Musterung unbedingt notwendigen eignen Pferde, 
5. die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraktmässig ge 
halten werden muß. 
6. die Königlichen Staatsgestüte, 
7. d'e städtischen Berus Sfeuerwehren. 
Pferdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig cder vollzählig vorführen, haben außer der 
gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweiseHerbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. 
Die Bürgermeister, Gemeinde- und Gulsvorsteher im Behinderungsfalle ihre Stellvertreter, haben sich zum Musterungs 
termin einzufwden, dem Komiffar eine schreibgewandte Person zu Verfügung zu stellen uns im eine Pferdevorführungsliste in 
doppelter Ausfertigung vorzulegen. In die Verzeichnisse sind die nicht gistellungs- bezw. nicht vorjührungspflich-.igen Pferde 
nicht einzutragen — ausgenommen die hochtragenden Stuten — und nur die Spalten 1, 2, 3 und 6 auszu,üllen. Beide Listen 
müsfrn bezüglich der Einl:agungcn seitenweise genau übereinstimmen. Die Vorfuhrungsl sten des Vorjahres sind zur Musterung 
mitzubringen,^ die in denselben als zeitig kriegsunbrauchbar bezeichneten Pferde sind vorzuführen. Die Bürgermeitier pp. sind 
verpflichtet für die Gestellung der zum Oidnen und Vorjühren der Pjerde erforderlichen Leute und dafür zu sorgen, daß das 
Vorführen genau in der Reihenfolge der Vvrführungstiste stattfindet Hierzu ist an dem linken Backenstück der Halfter jedes 
Pferdes ein Zettel mit deutlicher Nummer, welche derjerag.n der Vorsühiungsliste entspricht, zu befestigen. Für die seit der 
letzten Musteiung in Zugang gekommenen Pferde ist eine besondere Zugangsliste in depp.lter Ausfertigung vorzulegen. Zue 
Ausstellung der Zugangsliste können die Formulare der Vorfühlungsliste verwendet werden. Der Titel für die Zugangsliste 
heißt: Verzeichnis der seit der letzten Musterung in Zugang gekommenen Pferde Musterungsjahr 1905. 
Bei Pferrrn welche bereits bei einer früheren Musteiung als lriegsbrauchbar bezeichnet wurden, sind außerdem unter 
Verantwortlichkeit der Gemeinde-Vorsteher Bestimmungstäfelch n anzubringen. Diese Täfelchen werden beim vorführen der Pferde 
zur Musterung an dem linken Backenstück d r Halfter befestigt Sie sind für die ewrelnen Pfeidcklass.n verschiedenfarbig her 
gestellt und zum Anbinden an der Halfter mit entsprechender Einrichtung versehen Die Farbe der Tarel ist (auf beiden Seiten, 
weiß: fiir Reitpferde I, gelb: für Reitpferde II, hellrot: für ^Zugpferde 1 und Siangen-, dunkelrot: für Zugpferde I, 
Vorder-, hellblau: für Zugpferde II Stangen-, dunkelblau: für Zugpferde II, Vorder-, grün: für besonders schwere 
Zugpferde. 
Die Tafeln besitzcn auf beiden Seiten nur die ihrer Farbe entsprechende Bezeichnung, zum Beispiel gelbe Tafel 
Reitpferd II. 
Die Magistrüte, Gemeinde- und Gulsvorsteher ersuche ich, Vorstehendes den Beteiligten wiederholt in ortsüblicher 
Weise bekannt zu machen, die rorhandenen gestellungspflichtigen Pferde zu ermitteln und die Besitzer unter Hinweis auf die 
mV t! e ® S lciflmi9Sge(efc vom 13. Juni 1873 Reichsgesetzblatt Seite 129 für Zuwiedeihandlungen festgesetzte Strafe, sowie unter 
Androhung der zwangsw isen Gestellung auf ihre Kosten zur Vorführung der Pferde aufzufordern. Die Formulare zur Vor- 
fuhrungsliste und die Bestimmtäfelchen kostenlos von hier bezogen weiden. Bei Bei Feststellung des Bedarfs dient die vor 
jährige Liste als Anhali. De alten Vestimmungstäfelchen sind wieder zu verwenden 
. Die H-rren Privat-Tierärzte und Zivilschmiede ersuche ich in ihren Wohnorten an der Pferdemusterung teilzunehmen 
damit der Herr Musteiungskommiffar sie auf die das Pferdematerial so überaus schädigende Vernachlässigung der Hufpflege 
und des Beschlages hinweisen kann. r ' “ 
. Der Sandrat. von Stubenrauch. 
Veröffentlicht mit dem Bemerken, daß für Friedenau die Pferdemust-rung am 
statt nd-t ^»tt"woch den 18. November d. Jrs. Vorwlttrgs 1»'/. Uhr am Maybachplatz Hierselbst 
. >. Zur Ermittelung der gestellungspflichtigen P:erde wird Ende Oktober d. Jrs. eine Aufnahm: sämtlicher Pferde im 
Orte durch uns veranlaßt werden. 
Die Pferdeb efitzer sind verpflichtet, den damit beauftragten Beamten die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. 
Friedenau, den i7. Oktober 1905.Der Gemeinde-Vorstand.Schnackenburg. 
Kirchliche Nachrichten. 
Sonntag, den 29. Oktober 
Vorm. 10 llhr: P. Görnandt. 
Dann «eichte und Abendmahl. 
Vorm. II Vz Uhr: Kindergottesdienst: 
P. Römer. 
Nachm. 6 Uhr: P. Kleine, 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Evaug. Jünglingsverein: Sonntag 
llbends 8—10 Uhr im Gemeindehause. 
Bäste willkommen! 
Evang. Jungftauenverein, Gemeinde 
haus Kaiser-Alle 76 a, 7—9 Uhr. 
Christi. Jungftauenverein, Fregestr. 46. 
5>/,—9 Uhr. 
SchSneberg. 
Apostel Paulus-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: K.-R. Jacobi. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Miltags 12 llhr Kindergottesdienst: 
P. Mirbt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kirche. 
Bonn. 10 Uhr: P. Rauchstein. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr KindergotteSdienft: P. 
Delbrück. 
Nachm. 6 Uhr: P. Habel. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirchsaal Setanstr. 81. 
Vorm. 10 Uhr: P. Habel. 
Nachm. 2 Uhr Krndergottesdienst: P. 
Boehm. 
Nathanael-Kirrhe. 
Vorm. 10 Uhr: P. Lic. Dr. Becker. 
Vorm. II'/» Uhr Kindergottesdienst: 
Nachm. 6 Uhr: P. Neumann. 
Mittwoch Abend 8 Uhr Bibelstunde: 
P. Nenmann. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7a-8. 
10 llhr u. 6 Uhr: Pred. C. Güther. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. 
Gottesdienstordnung 
ür die in Friedenau wohnhaften zur 
Pfartei Steglitz gehörigen Katholiken. 
Katholische Kirche in Steglitz (Kieler 
Straße II). 
An Sonn- und Festtagen: Messe 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr 
Vorm. Segensandacht 7 Uhr Abends. — 
An Wochentagen: Messe 7'/« und 8. Uhr 
Vormittags. Beichtzelegenheit an dm 
Abenden vor Sonn- und Festtagen und 
früh vor der Messe. 
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