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Periodical volume Nr. 252, 26.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

— Handelsserichtliche Eintragung. BeiNo.4789. 
[Firma Ernst & Bismark, Berlin): Der Ort der 
Niederlassung ist fl»# Schöneberg verlegt. Inhaber wohnr 
in Schöneberg. 
——— — ' 
Ilertin und Wrorte. 
8 Für tie 1^. Nealschnle, die in der Müller- 
straße 40 ein Mläufiges Heim gefunden hat. wird auf 
dem der ßerlin gehörenden Grundstück Nr. 146/47 
derselben @U>l> e ' das auf der anderen Seite in der Nähe 
der neu a«S<^!flen, zum Rudolf Virchow-Krankenhaus 
führenden Straßen liegt, ein eigenes Gebäude errichtet 
werden. Die Schule, die zunächst aus den unteren 
Klassen besteht, hat sich übrigens eines so regen Besuches 
zu erfreuen, daß viele Schüler haben abgewiesen werden 
rnüssen. Es ist deshalb in der Bevölkerung dieses Stadt 
teils bet Wunsch nach Errichtung einer neuen Realschule 
rege geworden, die ihren Platz etwa zwischen dem Wedding 
und dem Oranienburger Tor erhalten möge. Die nötigen 
Stritte zur Erfüllung dieses Wunsches sind bereits ein 
geleitet worden. 
-ß Die Lncasitcht-Lampen, die in der Friedrich 
straße zwischen Leipziger und Französischestr. probeweise 
angebracht worden waren, sind gestern, da sie durch die 
neue elektrische Beleuchtung der Straße überflüssig geworden 
sind, gleich den Gaslaternen herabgenonimen worden. Sie 
werden für eine bessere Beleuchtung der westlichen Teile 
des Tiergartens Verwendung finden, wie dies bereits mit 
den Spiritus'Glühlichtlaternen geschehen ist, die bis vor 
einiger Zeit den Ostrand des Tiergartens zwischen dem 
Brandenburger Tor und der Lennöstraße erhellten. 
§ Mit der» villenartigen Hause Bellevuestr. 5, 
das abgerissen wird, um einem modernen Geschäftsbau 
Platz zu machen, verschwindet die langjährige Wohnstätte 
eines berühmten Berliners, des Malers Gustav Richter, 
der hier auch am 3. April 1884 verstorben ist. Die 
Schöpfungen Gustav Richters, der sich zuletzt ganz der 
Porträtmalerei zugewendet hatte, sind in vielen hervor 
ragenden Galerien zu finden und durch Reproduktionen 
auch weiteren Kreisen zugänglich gemacht worden. Seine 
Bildnisse des neapolitanischen Fischerknaben, der Odaliske, 
der Aegypterin usw. sind geradezu volkstümlich ge 
worden. Gustav Richter ein geborener Berliuer, hat seine 
letzte Ruhestätte auf dem alten Mathäikirchhof an der 
Großgörschenstraße gefunden, wo die Gräber so vieler 
berühmter Männer liegen. 
§ Für die Allgemeine Photographische Aus- 
strllnng zu Berlin 1906, welche der Berliner „Verein 
zur Förderung der Photographie" in den Prachträumeu 
des Landtagsgebäudes veranstaltet, hat Seine Hoheit, der 
Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg das Ehrenpräsidium 
übernoipmen. 
8 ZurBeobachtnng eines großenSonnenflrckes 
wird die Treptower Sternwarte am Montag, den 30. 
Oktober, Dienstag, den 31. Oktober und Mittwoch, den 
1. November er., schon um 10 Uhr vormittags geöffnet, 
statt wie sonst um 2 Uhr nachmittags, um weiteren Kreisen 
Gelegenheit zu geben, die interessanten Änderungen in der 
jetzigen Sonnenfleckengruppe zu beobachten. Auf der 
Treptowtr Sternwarte spricht Herr Direktor Archenholr 
heute Sonnabend Abend ausnahmsweise schon um 6 Uhr 
auf Wunsch des Sauerländischen Gebirgsoereins „Uber die 
Sternenwelten", am Sonntag, den 29. Oktober, Nachmittags 
5 Uhr „Ueber die Orientierung unserer Schiffe auf hoher 
See" und abends 7 Uhr: „Ueber Wolken, Blitz und 
merkwürdige atmosphärische Erscheinungen." Das Thema 
für den Vortrag am Montag, den 30. Oktober, Abends 
9 Uhr, lautet: „Unser Wissen von den Planeten". Mit 
dem großen Fernrohr wird Abends jetzt Saturn und 
Jupiter beobachtet. 
Gerichtliches. 
P. NakrungSmittelfSlfchnug. Der Delikatefsenhändler Otto 
Loof, Sedanstraße zu Schöneberg, mußte sich ror dem Schöffengericht 
wegen Vergehens gegen das Reichsgesetz, betr. den Verkehr mit 
Nahrungsmitteln verantworten. Der Angeklagte verkauft Schweizer- 
käle in kleineren Posten von l0 Pfund rc. an Kolonialwarenhändler. 
Er hatte im Juli b. I. an den Kolonialwarenhändler Scbeerer in 
Friedenau einen Posten Schweizeikäse geliefert. Bei diesem kaufte am 
6. Juli d. Js. ein Maurerlehrling im Aufträge des Poliers für 
15 Pf. Schwcizerkäse. Der Polier schickte den Käse zurück, weil der- 
selbe verdorben war, aber Scheerer weigerte sich ihn abzunehmen. 
Auch die Drohung mit der Polizei half gegenüber dem Sch. nichts, 
der einfach sagte: „Na bringen Sie ihn man dahin!" — Das geschah 
dann. Der Gerichts-und Polizei-Chemiker Behr bezeichnete den Käse 
als total verdorbenes Nahrungsmittel. Die Rinde war vollständig 
braun, der Geruch rauchig, weiße Schimmelflecken zeigten sich rc. Sch. 
behauptete, daß der Käse schon in diesem Zustande von dem Ange 
klagten 8. geliefert worden sei. Der Angeklagte 8. bestritt, daß der 
Käse verdorben war, es seien nur Fabrikationsfehler gewesen. Das 
Schöffengericht erkannte auf 30 Mk. Geldstrafe eventuell 6 Tage 
Gefängnis. 
Vermischtes. 
* D.r Gsnvernrur von Deutsch-Lamoa, Dr. Solf, ist, 
wie schon kurz telegraphisch gemeldet, auf der Durchreise nach Berlin 
mit dem Dampfer „Sonoma" in San Francisco eingetroffen und 
dort im Palace Hotel abgestiegen. Nach der heute hier eingetroffenen 
„Ealifornia-Staals-Ztg." hat sich der frühere Berater des Königs 
Melietoa über die Verhältnisse auf Samoa sehr günstig ausgelassen; 
er sag'e u. o., daß die drei Regi rungen, Vereinigten Staaten, Eng 
land und Deutschland dort die freundlichsten Bestehungen unt.rhiclien: 
kein:m deutschen Bürger würden mehr Rechte oder Privilegien einge 
räumt,[als[den Amerikanern und Engländern. „Keiner ist eifersüchtig auf 
den andern und die Verhältnisse könnten ga: nicht friedlicher sein. Es 
ist unter diesen Umständen stets ein Vergnüg.n für mich gewesen, 
meinem Vaterland zu dienen." — Ueber den jüngsten Vulkan- 
Ausbruch auf Savali äußerte der Gouverneur, daß dieser eine 
auffallende, topographische Veränderung der Jnsil zur Folge gebabt 
habe. Es ist cine Reihe von Larabergen entstanden, welche, meh re 
F ß doch, die ganze Szenerie des Ackergeländes verändert hätten. 
Der Vulkan befand sich sechs englische Meilen vom Meeresstrande 
und die 8avamassen seine» dis eine Meile vom Ufer entfernt g> floss n. 
Der erste Ausbruch habe die Eingeborenen in Angst und Schrecken 
versetzt. Dr. Solf schildert die schrecklichen Eruptionen und die ert- 
standcne Panik in anschaulicher Wehe; er meint, daß, solange die 
Kräder in Tätigkeit bleiben, die Erdbeben nicht wiederkehren werden. 
Tics ließ er den Eingebornen mitteilen, worauf sie sich sichtlich be- 
ruhigten. 
* Tein Pelz. Friedrich der Große duldete bei den Offizieren 
keinerlei Verweichlichung weshalb auch streng verboten war, bei der 
Ronde Pelze zu tragen, was die Herren Offistere mit Vorliebe t.tcn 
und dabei 8uxus trieben. Der König kam, von einem Spaziergange 
zurückkehrend, in die Wachtstube, fragte den wachthabenden Offizier, 
ob etwas vorgekommen sei und erblickr dabei einen neben dem Kamin 
hängenden Pelz. Der Offizier sagt, daß cr nichts weiter zu melden 
habe, als die Anwesenheit des englischen Gesandten, der im Bor- 
zimmer warte. Der „alte Fritz" fragt: „Gehört der Pelz ihm?" 
worauf die Antwort erfolgt: „Zu Befehl, Majestät!" Der König geht 
nach dem Pelz, nimmt denselben, schleudert ihn in das hochauflodernde 
Feuer und bemerkt dabei: „Der Verlust wird Ihn schmerzen, aber er 
weiß" . . . Darauf antwortete der Offizier: „Mir kann der Pelz sehr 
gleichgiltig sein, er gehört dem H:rrn Gesandten!" — „Der Teufel 
auch!" ruft der König aus, bei dem vergeblichen Bemühen, den Pelz 
noch zu retten, der bereits unbrauchbar geworden, „ich habe Ihn doch 
gefragt, ob der Pelz Ihm gehört!" — „und ich habe berichtet, daß 
er ihm, dem Gesandten gehört!" erwiderte der Offizier. Der König 
äußerte sich nun weiter: „Ei, da« ist ja ein fatales Mißverständnis, 
und ich werde die Kosten tragenrnüfsen, gibt es Krieg wegen deS 
PelzeS, dann stecke ich Ihn in dieMvantgarde." 
Gemeinnütziges. 
Der Wert einer Würze beinißt sich einmal nach 
Kraft und Güte ihres Aromas, sodann nach ihrer Be 
kömmlichkeit. Nur, wenn sie diese Vorzüge in sich ver 
einigt, erfüllt sie ihren Zweck in wirtschaftlicher, wie 
hygienischer Richtung. Daraus erklärt sich auch die 
allgemeine Verbreitung der bewährten Maggi-Würze. 
Ihre Ausgibigkeit wird von allen Fachleuten anerkannt, 
während ihre mild anregende, wohltuende Wirkung auf 
den Organismus durch zahlreiche Versuche erster Autoritäten 
der Ernährungslehre dargetan ist. 
Litterarisches. 
A. Pekrun. Ranoneller Schnitt aller Obstbaumformen, 
Pfirsichschnitt und Weinschuitt mit 150 Abbildungen. Preis 
broschiert 1 M., gebunden 1,80 M. Verlag I. C. Schmidt, Erfurt. 
Kein Gartenbuch hat jemals solchen Erfolg aufzuweisen gehabt, als 
das Werk von Pekrun, welches innerhalb zweier Jahre in 20 Tausend 
Stück verbreitet wurde und von dem jetzt das 20.—30. Tausend vor 
uns liegt. Es nimmt die Verbreitung eigenllich nicht Wunder. DaS 
Buch, welches mit der goldenen Medaille preisgekrönt wurde, ist kurz, 
sachlich und anschaulich geschrieben. — Die Bilder ergänzen den Text 
in vorzüglicher Weise. Beim Durchlesen des Buches ist es erklärlich, 
wenn die 8eser davon begeistert sind und wenn einer derselben dem 
Autor schreibt: durch den Erfurter Führer habe ich Ihr herrliches 
Buch kennen gelernt und werde ich bis zuletzt dem Geschick dafür 
danken, daß ich cs mir bestellt habe. Durch dasselbe bin ich Obst 
züchter geworden, ihm habe ich schon viele herrliche Morgen, viele 
fröhliche gesundheitsfördernde Stunden zu verdanken. Heil dem Autorz 
Geschäftliches. 
BBT Extrabeilagen. Der heutigen Nummer liegen bei: 
Eine Preisliste des bekannten Geschäfts Fritz Borrmann, 8auterstr. 10 
und ein Prospekt der Berliner Färberei und chem. Reinigungsanstalt 
H. Bergmann, die hier Rheinstiaße Ecke Hcdwigstr. ein Zweiggeschäft 
besitzt ' Wir empfehlen beide Extrabeilagen der b sonderen Beachtung 
unserer Leser. 
Hierzu eine Beilage. 
Danksagung. 
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anlässlich 
des Hinscheidens unseres lieben unvergesslichen Sohnes 
und Bruders, des 
cand. cliem. Richard Colosser, 
sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, 
sowie der Landsmannschaft Zaringia, den Herren Lehrern 
und Schülern des chemischen Laboratoriums, der Studenten 
schaft der Universität Heidelberg und der Landsmannschaft 
Guilelma zu Berlin unseren innigsten Dank. Vor allem 
fühlen wir uns auch verpflichtet, Herrn Pfarrer Lic. 
Dr. Becker für seine trostreichen Worte am Sarge des 
Verschiedenen unseren tiefgefühlten Dank auszusprechen. 
Schöneberg-Friedeuau, den 28. Oktober 1905. 
A. Colosser und Frau 
56451 Otto Colosser 1 . Geschwiser 
Frieda Colosser J als ^ esctiwiser - 
Freiwillige Samtiilslrolorme vom Roten Krenz 
zu Friedenau. 
Aufruf! 
D r Unterricht der freiwilligen Sanitätskolonne voroten Kreuz beginnt 
Anfang November 1S05. 
Diejenigen, 
welche geneigt sind, der Kolonne als aktive Mitglieder beizutreten, wollen sich melden 
bei dem Vorsitzenden Paul Sad6e, Adle?-Apotheke Rheinstraste 18. 
Schnackenburg, Bürgermeister. 
Paul Sadee, Dr. Töjifcr, 
Vorsitzender u. Kolonuenführer Kolonnenarzt. 
Heinrich Sachs, Ehrenvorsitzender, Paul Grossheim, Kassierer, Rsdtke, 
Beisitzer, Rehmer, Kolonnenführer > Stellverkreier. Lindenberg, Kolonnen- 
Schriftführer, Miedergesäss, Sek'tonsführer.[5473 
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Skizzen und Kostenanschläge gratis. 
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i. d Hauffstr.. 1 schw Pompadour enth. 
Portemonai m. Inhalt. Photogrqphie nsw. 
Abzugeben Hautfetr. 18 II r. [5622 
Kranke«- und Wochenpflege übern. 
Privatperson. Lauterstr 24, Hos u, 1.Tür. 
Für unbemittelte Dame 
besseren Standes, die durch schwere Krank 
heit ciwerbSunsähig geworden ist, werden 
Eceldenkcnde um alte Leib- und Bett- 
Wäsche g-beten. Sendung zwischen 11 u. 
3 Uyr an Kanehl, Fregestr. 76, GH. L 
Kochfrau cinpiehlt sich auch zur 
Aushilfe Kcanachstr. 55 Gartenhaus 
2 Trep. Kannen gie'er. [5640 
5cbnrider-stukl«r 
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Frau Martha Pricbe, Crauach- 
straste 56 Ecilenfl. 2 Tr. 1591 
werden gestimmt und 
repariert. [5480 
C anachstr. 56, H. Kaufmann. 
SI»kkl«Siii'ill"nPstehlt sich den gechrten 
RlSriiSsUim Damen für Haas-, Sa». 
b Hoohzeltsfrlsnren, Kopfwäschen. [8348 
Clara Scheck, Rheinstr. 81. H. p. 
Haue-, 8ervler- 
, Kleider, Blusen 
und RScke. Handjerystraße 85, Part.
        
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