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Periodical volume Nr. 254, 28.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Fmileimer (oknl^iiicigcr. 
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Nr. 234 
Friedenau, Sonnabend den 28. Oktober 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Berlin. Wie der „Frkf. Ztg." gemeldet wird, ist 
über die Einberufung des Reichstags z. Zt. ein Beschluß 
noch nicht gefaßt, doch steht er nahe bevor und die Wahr 
scheinlichkeit spricht dafür, daß man ihn nun möglichst 
bald zusammentreten lassen und ihm die Flottenvorlage 
und die sogenannte Reichsfinanzreform als die ersten vor 
allem zu erledigenden Aufgaben vorlegen wird. Der 
Ertrag der Reichserbschaftssteuer ist nicht auf 100 und 
mehr Millionen, wie es hieß, sondern wie zuverlässig ver 
lautet, auf ungefähr 60 Millionen für die Reichskasse 
veranschlagt. Einige kleinere Spezialetats sind dem 
Bundesrat inzwischen auch schon zugegangen. 
Christiania. Der Abschiedserlaß König Oskars 
machte hier im allgemeinen keinen stärkeren Eindruck, da 
der Inhalt schon früher bekannt war. Die Regierungs 
vorlage in Sachen der Abstimmung über Thronfolge wird 
voraussichtlich eine große Mehrheit nach heftiger Debatte 
erlangen, da die Obstruktionsversuche der Opposition durch 
Einbringung von zahlreichen Abänderungsanträgen tot 
geborene Versuche sind. Die republikanische Presse 
charakterisiert die Regierungsvorlage als einen Ver- 
tuschungsversuch, der die Verfassungsfrage umgehe. 
Petersburg. Infolge der Kundgebung Trepows 
herrscht hier unheimliche Ruhe. Trotz des Verbotes von 
Versammlungen haben die Revolutionäre eine solche ab 
gehalten und für Montag den allgemeinen bewaffneten 
Aufstand beschlossen. Die Polizei trifft bereits die um- 
fassensten Vorsichtsmaßregeln. Nach Meldungen aus 
Moskau finden allenthalben Versammlungen statt, in 
welchen aufrührerische Reden gehalten werden und in denen 
die Einführung einer Konstitution gefordert wird. Es wird 
erklärt, es sei sehr wohl möglich, unverzüglich eine Kon 
stitution einzufiihren. Die Reaktionäre scheinen die 
Hoffnung zn verlieren. Die „Moskowskija Wjedomosti" 
erschien gestern schwarz umrändert und ersuchte alle Russen, 
sich in den Kirchen zu versammeln, sich zu bewaffnen und 
gegen die Aufrührer zu verteidigen. Aus Minsk wird 
berichtet, daß die Einwohner Befehl erhalten haben, ihre 
Häuser nicht zu verlaffen. 15 Versicherungs- und Trans 
portgesellschaften haben ihre Büros schließen müssen, da 
die Angestellten erklärten, sich den Ausständigen anzu 
schließen. 
Riga. Die hiesigen Eisenbahnarbeiter beschlossen 
ebenfalls, in den Streik zu treten. In Libau ist dies 
bereits geschehen. Bisher herrscht hier noch Ruhe. In 
den Fabriken wird noch gearbeitet. Die Staatsbank, Post 
und Bahnhof sind militärisch bewacht. Die Zensur 
streicht alle Nachrichten über die Streikbewegung. 
Gesagtes 6piel. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
51 (Nachdruck seti»tea.) 
Mit jeder vorüber rinnenden Viertelstunde ward die Ein 
samkeit für sie drückender und qualvoller. Anklagen und 
Vorwürfe, an die sie nie bisher gedacht, erhoben sich in ihr 
und verwirrten ihr Denken. Dann glaubte sie, Schritte von 
draußen zu hören, doch es waren nur ihre eigenen lallten 
Herzschläge. 
- Auf einmal fiel ihr der geheime Allsgang ein, bcn 
Steinmann durch sie erst kennen gelernt hatte. Sofort war 
sie entschlossen, ihn zu benutzen. Sie hatte nicht versprochen, 
,m Kloster zu bleiben, Steinmann hatte sie ja deshalb ein 
geschlossen. Im Hofe heulte und rvinselte der Hund, sie 
konnte ihn nicht mitnehmen. Im Keller erschrak sie einige 
Male über Tiere, die sich wie Schutz suchend an sie drängten, 
zugleich war eine Art seltsames Rauschen und Knistern zu 
hören. In dem Augenblicke, als sie wieder in's Freie trat, 
ertönte em ohrbetäubendes Geräusch, ein Prasseln und Krachen, 
lauter und anhaltender als ein Gewitterdonuer im Sommer. 
Monika sah sich um. 
Der Himmel war klar, sonnig und wolkenlos — doch nein, 
dort erhob sich eine graue Wolke. Eine seltsame, ungewöhn 
liche Wolke! Sie hing nicht oben am Himniel, sie stieg iliid 
wuchs von unten herauf, verdunkelte erst dann den Himmel. 
Und die Erde zitterte, Monika fühlte ein Schwanken und 
kauerte nieder. Das mußte ein Erdbeben sein. Sie dachte 
sofort an Steinmann, sehnte sich in seine Nähe und dachte 
seines Trostes, seiner Hilfe, seines Schutzes, die sie imineo 
bei ihm gesundem . . Plötzlich packte sie auf's neue die 
riesengroße Angst um ihn. Jetzt wußte sie, waruni es sie 
hinausgetrieben, warum sie ihn hatte folgen, ihn hatte zurück 
halten wollen. Dort, wo die dunkle Wolke aufstieg, dort 
hinter jeneni Felsengrate lag Anialfi, dort war Fortunatas 
Hütte. . . . Ihr Herz schien stehen zu bleiben, sie haschte 
nach Atem, sie glaubte zu ersticken. War dort das Erdbeben 
gewesen, war dort die Stätte der Zerstörung, dort, wohin 
Steinmann seine Schritte gelenkt hatte, dann ' 
Moskau. Der Stadtrat hat sich in Permanenz 
erklärt und hat die Vertreter des Adels, des Lehrerstandes 
und der beruflichen Verbände für heute zu einer Beratung 
über die allgemeine Lage einberufen. 
Kiew. Hier wurde der verschärfte Kriegszustand 
proklamiert. 
Saratow. Hier herrscht vollständige Anarchie. 
Jeder Verkehr stockt, alle Läden sind geschlossen. In allen 
Fabriken ruht die Arbeit. Der Gouverneur droht, alle 
Volksversammlungen und jede Ruhestörung mit Waffen 
gewalt zu unterdrücken. 
Odessa. Der Gouverneur erklärte, er sei für alle 
Eventualitäten bereit, dagegen gilt der Polizeichef als 
überaus unfähig und zaghaft. Nach neueren Mitteilungen 
wird der Ausstand seinen Höhepunkt erst am Montag er 
reichen. Die unterwegs festgehaltenen Passagiere leiden 
große Not. So sind beispielsweise auf dem Bahnhöfe von 
Pskow 500 Reisende seit 48 Stunden blockiert. Ihre Lage 
ist aussichtslos. Die ausländischen Reisenden haben tele 
graphisch ihre Gesandten ersucht, sich zu ihren Gunsten 
zu verwenden, damit sie aus ihrer mißlichen Lage befreit 
werden. 
Nom. Der Papst empfing in separaten Audienzen 
den Bischof Korum und den preußischen Armeebischof 
Vollmar. 
Brüfs'l. In Borinage steht ein Ausstand der 
Grubenarbeiter zu erwarten. Die Lage ist bedenklich. 
London. „Daily Telegr." meldet aus Warschau, 
eine Infanterie-Patrouille, bestehend aus 15 Mann, welche 
Befehl erhalten hatte, eine Abteilung Polizisten zu be 
gleiten, verweige-te den Gehorsam. Den Soldaten wurden 
darauf die Waffen abgenommen. Sie sollen vor ein 
Kriegsgericht gestellt werden. Aus Petersburg meldet der 
„Standard", auf der Börse werde die Lage als so ernst 
betrachtet, daß daselbst auf Grund guter Informationen 
verlautete, ein Mitglied der Umgebung des Zaren habe 
Befehl gegeben, die kaiserliche Dacht unter Dampf zu 
halten und desgleichen mehrere Kriegsschiffe, welche die 
Dacht begleiten sollen, um für alle Fälle bereit zn sein, 
den Zaren und die kaiserliche Familie nach Deutschland 
zu bringen. 
Madrid. Montero Rios übernahm die Kabinetts 
bildung. 
Neuyork. Der Zollkutter „Joy" brachte Roosevelt 
an Bord des Kreuzers „Virginia". Beide zusammen 
gestoßenen Schiffe sind gestrandet und liegen am Ufer des 
Missistppi. Verletzt wurde niemand. 
Mgemeines. 
[] Liffa-Krotoschiri. Die zur schienenfreien Ein 
und Ausfahrt der Züge auf Bahnhof Krotoschin erbaute 
Monika stieß einen Schrei aus, so kläglich, so ver 
zweiflungsvoll, wie nie zuvor. Sie konnte nur noch einen 
klaren Gedanken fassen: Hin zu ihm, wo er auch war! 
Ohne Ueberlegung, nur von einem Instinkte getrieben, 
über den sie sich keine Rechenschaft gab, sprang sie auf und 
lief talwärts, bis sie die Landstraße erreichte, auf der sie am 
schnellsten vorwärts zu koninien hoffte. Schon strömten 
Menschen darauf demselben Ziele zu, schreiende, entsetzte 
Menschen, die nach dem Meere zeigten, dessen Wogen sich über 
die niedrig gelegenen Teile der Straße, über die Gärten, 
t äuser und Anlagen ergossen hatten und im Rückprall 
erraffen, Bäume, Brücken, Mauern und Treppen mitrissen. 
Die Straße war hier unberührt, man konnte aus ihr gehen, 
Monika drängte sich m der Menge m,t vorwärts, bis eme 
mächtige Wand von Erde, Schlamm und Felsen den Weg 
versperrte. 
Die Leute riefen und schrien durcheinander. „Der Berg 
ist gestürzt." — „Die Stadt vernichtet." — „Alle Häuser 
zerstört." — „Die Schiffe zerscheitert." — „Zahllose Menschen 
tot." — „Feuer kommt aus dem Berge." — „Nein, das 
Meer steigt, alles wird versinken." — „Die Heiligen werden 
uns helfen!" Die Angst, der Schrecken vergrößerten die 
Tatsachen, an sich schrecklich genug, ins Ungemessene, die 
Phantasie schuf neues Entsetzen. 
Monika hörte, faßte aber den Sinn der Worte kaum, 
bis jemand in ihrer unmittelbaren Nähe sagte: „Wer heute 
in Amalfi oder in der Urngebung geivesen ist, der hat die 
Sonne zum letzten Male gesehen!" Da sank sie mit einem 
Aufschluchzen nieder und drückte ihren Kopf in ihr Kleid, 
um ihre Stimme zu ersticken. Niemand achtete ihrer, es hatte 
jeder mit sich und dem Furchtbaren zu tun, das über sie herein 
gebrochen war. Man begriff es noch kaum. 
Das Antlitz der Gegend hatte sich in kurzer Zeit ge 
ändert. Wo fruchtbare Terrassen mit herrlichen Öbstbäumen, 
wo Landhäuser inmitten blühender Gärten gewesen, sah man 
nur noch ein wüstes Trümmerfeld. Noch immer rollten 
Felsblöcke herab, schoben sich Erdmassen vor und sanken 
mit den Bämnen und Büschen, die darin gewurzelt, lautlos in 
das Meer, das seine lehmfarbigen Wogen gierig darüber 
Uingehungslinie zwischen Dzierzauow und Krotoschin wird, 
wie die König!. Eisenbahndirektion Posen bekannt gibt, 
am l. November d. Js. in Betrieb geno:. men werden. 
Von diesem Tage ab werden sämtliche Züge der Strecke 
Lissa-Krotochin die Umgehungslinie befahren. Die dadurch 
veranlaßten übrigens geringfügigen Erhöhungen der Fahr 
preise und Gepäckfrachtsätze werden erst mit dem 1. Januar 
k. Js. in Kraft treten. 
sj Infolge des Eifenbahner-Ausstandcs in 
Nustland ist, wie die Kgl. Eisenbahndirektion Berlin 
unter dem 27. d. Mts. bekannt macht, nunmehr auch der 
Gesamtverkehr auf der Warschau—Wiener-Eisenbahn ein 
gestellt worden. Im Rollen befindliche, nach Stationen 
der Warschau—Wiener-Bahn und für die russische Strecke 
Wirballen—Petersburg bestimmte Güter, werden ange 
halten und den Versendern zur Verfügung gestellt. — Der 
Personen- und Gepäck-Verkehr mit Rußland über Grajewo 
ist gesperrt. Grajewo übernimmt heute noch Güter, die 
tarifmäßig nach Leitungs-Vorschriften über Grajewo zu 
befördern sind; da indes Güterzüge ab Grajewo nicht ver 
kehren und die Grajewoer Lagerräunie überfüllt sind, 
dürfte die Übernahme demnächst eingestellt werden. 
Lokales. 
-f Gemeindevertreter-Sitzung, mit einer reich 
haltigen, wichtigen Tagesordnung, findet am Donnerstag, 
den 2. November, Abends 6 Uhr statt. Alles weitere ist 
in der amtlichen Bekanntmachung enthalten. 
-j- Ordensverleihung. Dem bisherigen Groß- 
Herzoglich-Oldenburgischen Geheimen Landesökonomierat 
Herrn Eberhard Heumann, Hierselbst wohnhaft, ist von 
Sr. Majestät der Kronen-Orden dritter Klasse verliehen 
worden. 
Belobigung. Der Regierungspräsident zu Pots 
dam läßt folgende „öffentliche Belobigung" amtlich bekannt 
machen: „Der städtische Lehrer Rudolf Matthias aus 
Berlin, Müllerstraße 135 und die dreizehn Jahre alte 
Schülerin Charlotte Wedemeyer aus Lindow, Kreis Ruppin, 
haben am 30. Juli d. I. die neun und elf Jahre alten 
Söhne Karl und Georg des Hausbesitzers Klemme aus 
Friedenau, welche im Wutz-See bei Lindow badeten, von 
dem Tode des Ertrinkens gerettet. Ich bringe diese von 
Mut und Entschlossenheit zeugende Tat hiermit lobend 
zur öffentlichen Kenntnis". — Herr Matthias ist nach dem 
Rotbuche des Magistrats Lehrer an der 166 ten Gemeinde- 
schule, Ruheplatzstraße 5/7. 
f Mit der Neuordnung der Amtsgerichts 
bezirke in Berlin und Umgegend wird auch eine 
Änderung des Geldeinziehungswesens verbunden sein. Die 
jetzt gebräuchliche Einziehung der Gerichtskosten durch 
Postnachnahme hat sich wenig bewährt, da das Publikum 
Hintrieb. Es war unmöglich, von hier aus weiter vorzu 
dringen, doch Monika wollte zur Hütte Fortunatas, sie hatte 
keinen andern Gedanken, sie mußte hin. — 
„Bis zu den Capucini ist alles zerstört, kein Haus, kein 
Garten, nichts ist mehr da!" ries ein Mann, der mit An 
strengung einen Felsen erklettert hatte. 
„Die Menschen, die Menschen ■— sie sind doch gerettet!" 
stammelte Monika mit bleichen Lippen. In ihren Augen lag 
ein Flehen, als hinge ihre Seligkeit davon ab. 
Ein alter Mann neben ihr schüttelte traurig den weißen 
Kopf. „Nein. Wer dort," seine Hand deutete nach der Unglücks 
stätte, „heute war, hat ausgelitten, der lebt nicht mehr. Sieh 
dort, wie es den Schiffen ergangen ist, Schivester!" Er wies 
auf die Wellen, wo Leichen auf und nieder tauchten. Schaudernd 
verhüllte Monika ihr Antlitz. Was tat sie noch hier! Die 
Nähe der vielen lärmenden Menschen ward ihr mlf einmal 
unerträglich. Was ihr vorher ein Trost gewesen, war ihr jetzt 
eine unaussprechliche Pein. Sie mußte allein sein, um den 
ganzen Unifang ihres Elendes übersehen zu können. 
Sie ging zurück, doch andere folgten ihrem Beispiele, da 
man ja doch nicht iveiter könnte, sie ivar noch immer nicht 
allein. Rings um sie her wurde laut und lebhaft gesprochen, 
Vermutungen aufgestellt und die verschiedenen Empfindungen 
verglichen. Viele hatten an den Weltuntergang geglaubt, 
andere ängstigten sich um Freunde und Verwandte jenseits 
des Trümmerhaufens — mit Monika sprach niemand. Welches 
Interesse konnte die Nonne daran haben, ihr Kloster ftcmb 
ja noch! Das lag sicher, sie hatte nur Grund sich zu freuen, 
glücklich zu sein. 
Wie noch nie zuvor, brach die Erkenntnis ihres Allein 
stehens, ihrer grenzenlosen Vereinsamung über Monika herein. 
Steinmann war der einzige, der ihr Teilnahme und, jetzt 
gestand sie es sich ein, ihr Liebe gezeigt hatte. 
Und wie hatte sie es ihm gelohnt und gedankt! • — 
Den ersten Seiteupfad kletterte sie hinauf. Der Weg war 
noch weit, sie fühlte sich erschöpft, ihre Knie zitterten, cs 
flimmerte ihr vor den Augen, aber es zog sie unwiderstehlich 
nach dem Kloster, wo die Erinnerung an Steinmaun ihr winkte. 
Nach kurzer Zeit begegnete ihr Pietro. Auf seinem alten
        
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