Path:
Periodical volume Nr. 253, 27.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Berlin und Wororle. 
8 Für den Ban einer neuen städtischen Volksbade 
anstalt, der größten Berlins, ist jetzt mit den Arbeiten be 
gonnen worden. Sie wird auf dem zwischen der Gericht- 
und Savenöstraße gelegenen Gelände errichtet, wo sich 
früher eine städtische Baumschule befand, und zwei große 
Schwimmbassins, eines für Männer und eines für Frauen 
enthalten. Die Baukosten sind auf 1 571 800 Mark ver 
anschlagt worden. Sie haben sich wegen der Beschaffung 
von bakterienfreiem Wasser um rund 70 000 Mark erhöht. 
Z Die große Vorhalle des neuen Doms am Lust 
garten erhält jetzt neue künstlerisch ausgeführte elektrische 
Laternen mit Doppelbrennern. Am Fuße der Laternen 
sind Engelsköpfe aus Bronze angebracht morden, zwischen 
denen sich Guirlanden hinziehen. 
8 Wegen Errichtung eines neuen Postamtes 
zwischen dem Gesundbrunnen und dem Wedding hat der 
Grundbesitzer-Verein des Wedding und des Oranienburger 
Tor-Stadtteils an die Oberpostdirektion eine Petition ge 
richtet. 
Steglitz. Die Aachen-Münchner Feuerversicherung 
spendete der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr den Betrag 
von 300 M. 
Charlottenburg. Die neue Epiphanienkirche in 
Charlottenburg ist im Bau bereits fast vollendet. Der 
Außenbau ist vollkomnien fertig, nur an der inneren Aus 
stattung wird noch gearbeitet. Die Einweihung der Kirche 
erfolgt im April 1906. Die neue Epiphaniengemeinde 
umfaßt ganz Westend, dann zieht sich die Grenze im Nor 
den von der Spree aus westlich am Schloßpark entlang, 
geht bis zur Schloßstraße und bezieht diese und die Suarez- 
straße in die neue Gemeinde mit ein, deren Bezirk dann 
südlich durch die Weichbildgrenze ihren Abschluß findet. — 
Der Bau des Schiller-Theaters hat nunmehr in sofern 
begonnen, als die Ausschachtungsarbeiten zur Herstellung 
des Baugrundes in Angriff genommen worden sind. Das 
Theater wird auf der Ostseite der Grolmannstr. zwischen der 
Schiller- und Bismarckstr. mit der Front nach dieser er 
richtet. Für die Grundsteinlegung ist der Geburtstag 
Schillers am 10. November d. I. in Aussicht genommen. 
Herichiliches. 
(:) Für polit fche Vereine dürfte folgender Gerichtsspruch von 
Zu'cnesi'e sein Der Maurer Wbhelm Schneider aus Mitienwalte, 
Mitglied des Arbeiter-Radfahrervereins, hatte im Vereinsiokale des 
Gastwirts Schmidt ein Plakat ausgehängt, das zum Beitritte rc. 
aufforderte und auf dre Vergünstigungen hinwies, welche der Verein 
seinen Mitgliedern bieten könne. Da nach §§ 9 und 41 de- Prcuß. 
Prcßg sctzeS nur der Aushang von Plakaten, welche Nachrichten und 
Ankündigungen über gewerblichen Verkehr er. enthalten, gestattet 
ist, so erfolgte die Bestrafung des Schneider seitens der 
Polizeiverwaltung in Mittenwalde mit 10 M. Geldstrafe ev 2 Tagen 
Haft. Auf die Berufung des Schneider hin besrbäftigte sich dieser 
Tage das Schöffengericht mit der Frage und hielt eine Erhöhung der 
Strafe für angebracht. Das Urteil lautete auf 30 M. Geldstrafe ev. 
sechs Tage Haft. 
(:) Die Strafkammer des Landgerichts Hanau hatte len „Dresd. 
Nachr." zufolge darüber zu befinden, ob das Fortlaffen des „Hoch, 
achtungsvoll" in einem Briefe eine Beleidigung sei. Ein Hanauer 
Brauereibesitzer hatte an den Brauereidirektor St., dereinevndere dortige 
B aueret leitet, einen geschäftlichen Brief gerichtet, der mit „Achtungs- 
voll" unterzeichnet war. Der Direktor fühlte sich dadurch beleidigt, 
weil frühere von dem Brauereibesitzer an ihn ergangene Briefe immer 
mit „Hochachtungsvoll" unterzeichnet gewesen waren. Er monierte 
dies in einem Antwortschreiben und warf darin auch dem Brauerei- 
besitzer vor, ihm seien „offenbar die einfachsten kaufmännischen Höf- 
lichkeitsformen nicht bek- nnt." Wegen dieser Bemerkung str.ngte der 
Brauereibesitzer eine Beleidigungsklage gegen den Direktor ans dieser 
erhob Widerklage auf Grund der Weglassung des „Hochachtungsvoll" 
ebenfalls wegen Beleidigung. Während nun das Schöffengericht den 
Direktor wegen Beleidigung des Brauereibesitzers zu 50 M. Geld- 
strafe verurteilte, wurde der Brauereibesitzer freigesprochen, da in der 
Anwendung des „Achtungsvoll" anstatt des „Hochachlungsvoll" keine 
Beleidigung zu erblicken sei. Demeirtspiechend erkannte auch die 
Strafkammer als Berufungsinstanz. 
’ Vermischtes. 
* Ei« interessantes Handschreiben deS Mathematikers 
C. F. Gantz (1777jl£55), das dieser im Dezember 1827 von 
Göttingen aus an seinen gelegentlichen Assistenten Hauptmann 
E W. Müller-Hannover richtete, ist der Autographen-Sammlung der 
Treptow - Sternwarte geschenkt worden. Der damals 50jährige 
Gelchrte erwähnt darin u. a. eine Zeitungsnachricht, nach welcher 
Miß Herschel »ach Dorpat zu reisen beabsichtigen sollte, „um den 
Genuß des Beobachtens mit dem dortigen groß n Refraktor zu 
haben." Die Schwester des großen Astronomen, Lucretia Karoline 
Herschel, war damals schon 77 Jahre alt (sie starb im Alter von 
98 Jahren in Hannover); es ist nun intercffant, daß Gauß der ehr 
würdigen Matrone noch die weite Reise nach Dorpat zutraute, zumal 
doch ihr Bruder sich selbst sehr große Spiegel-Teleskope und F-rnrohre 
konstruiert hatte, die Schwester dcs Entdeckers des Uranus und un- 
gezählter Sterne dem Dorpater Refraktor also ein außergewöhnliches 
Interesse entgegenzubringen schien. Dieser hatte eine .Brennweite 
von nur vier Metern bei 24 cm Linsendu-chmesser, während das 
Herschel'fche Teleskop von 1790, mit dem dieser Gelehrte zwei 
Trabanten des Saturn entdeckte, eine Länge von 12 Metern hatte. 
(Das Treptower Fernrohr hat bekanntlich 21 Meter Brennweite bei 
68 cm Linsendurchmeffer.) Der große Refraktor der König!. Stern- 
warte zu Berlin ist übrigens dem Dorpater nachgebildet und zwar 
1837 durch die bekannte Firma Frauenhofer aufgestellt worden. In 
diesem Jahre ist das große Fernrohr nach Angabe des Prof. Knorre 
neu montiert worden. 
" Unsere Nachbarn im Osten begehen mit dem heutigen 
27. Oktober einen Gedenktag von geschichtlicher Bedeutung, dcnn 
heute vor 4 Jahrhunderten schied Iwan I. (Wassilj.'witsch), der Be- 
gründer des russischen Zarentums aus dem Leben. Am 21. Januar 
des Jahres 1410 geboren, bestieg cr nach dem Tode seines Vaters 
Wassilj am 17. März 1462 den Thron, vereinigte die übrigen 
russischen Fürstentümer mit dem moskewitischen Großiüistentum, 
unterwarf 1478 Nowgorod seiner Herrschaft und befreite sich zwei 
Jahre später völlig vom Joch der Tartaren. Mit Sophia, einer 
Tochter deS letzten byzantinischen Kaise-S, des Thomas Paläologus 
seit 1472 vermählt, nahm er den zweiköpfigen, noch heute in Rußland 
üblichen Slble von Byzanz in sein Wappen auf und verlieh sich als 
Erster den Titel: „Zar von Großrußlaud." Sein Hinscheiden erfolgte, 
wie schon eingangs erwähnt, am 27. Oktober 1505 zu Moskau. 
" Die alte Zeit. In früheren Zeiten gab es freilich deS 
Geldes weniger und es hatte einen höheren Preis, aber man lebte 
auch mit wenigerem zufrieden. Deshalb ist es nicht zu verwundern, 
wenn man aus jenen Zeiten Rechnungen vorfindet, wo die Hochzeit 
eines Fürsten, die 8 Tage gedauert, kaum 30—40 Taler gekostet, ob 
gleich solcher eine Menge vornehmer Fürsten mit großem Gefolge bei 
wohnten. Als im Jahre 1524 der Herzog Georg von Sachsen seine 
Tochter an den Markgrafen, den nachherigen Kurfürsten Joachim von 
Brandenburg vermählte, ging es am Abend vor der Hochzeit gar 
weidlich zu. Man brachte Apfelmus und schwarzes Gänsegekcöse auf 
die Tafel und in der Küche schmauseten die Hofbediensteten Wurst 
und Graupen. Ein herzoglicher Rentschreiber meldet davon Folgen 
des: „Heut dato ist unser Herzog mit allen seinen Junkern in daS 
Weinhaus gegangen und habe ich dafür 8 Taler bezahlen müffen: 
„tat hett geschlempampet", setzte er noch hinzu. Um die damalige 
Zeit hatte ein Prinz von Württemberg bloß 90 Gulden zu seinem 
ganzen Unterhalte und zehn Gulden zu einem Ehrenkleide. Nach 
dem Formular der alten Bestallungsbri f« erhielten die ehemaligen 
Württemberg schen Geheimräte noch in »eueren Zeiten unter ihrer 
übrigen Besoldung 10 Gulden zu einem Ehrenkleide und die Amt 
leute 6 Gulden. Ein Tagelöhner bekam damals 1 Kreuzer oder 
3 Pf. — Als im Jahre 1541 Peter zum jungen Otten Sohn, wie 
Lesner in seiner Chronik von Frankfurt a. M. meldet, nach Erfurt 
gegangen, hatte er zum Hofmeister Klaffen Greffenroda von Linden- 
fels. Diese verzehrten in einem Jahre mit e.nander 23 Gulden 
4 Kreuzer und der Hofm ister erhielt 8 Gulden zum Lohn. Solche 
billigen Zeiten werden freilich bis an der Welt Ende nicht wieder 
kehren. 
~~ Litterarisches. 
Als vor 5 Jahren das Männerchor-Album (Verlag von P. I, 
Tonger in Köln) zum erstenmal in die Welt hinausgesandt wurde 
fand cs sofort eine derartig enthusiastische Aufnahme, baß die erste 
Auslage von 10 000 Exemplaren in wenigen Monaten vergriffen war. 
Wenn heute das 100 000. Exemplar die Presse verließ, so dürfte 
damit der Beweis e bracht sein, daß es, trotz zahlreicher ähnlicher 
Werke, eine Lücke füllte. DaS von dem Dirigenten des Kölner 
Männeigesang-Vereins, Königlichen Musikdirektor Prof. Jos. Schwartz 
mit sachkundiger und liebevoller Hand zusammengestellte und teilweise 
neu bearbeitete Album verdient alle Beachtung. Es fanden nur 
die besten Werke von Meistern wie Bach, Beethoven Böhme, Dregcrt, 
Esser, Gastoldi, Gluck, Hauptmann, Heinze, Kalliwoda, Kreutzer, 
Loewe, Mendelssohn, Mozart, Mücke, Palestiina, Schumann, Silcher, 
Weber, W lhelm Zöllner und vielen anderen Aufnahme. Und darin 
liegt der hohe Wert der Sammlung, weil sie dem heutigen G schmack 
gerecht wird, der auf einer weit vollkommeneren Stufe als früher 
steht. Die 144 erlesenen Nummern des Tongerschen 1. Männerchor- 
Albums verteilen sich ihrem sachlichen Inhalte nach auf die ver 
schiedensten Verhältnisse im menschlichen Leben, ein Punkt, der nicht 
unerwähnt bleiben möge, weil gerade in der richtigen Verteilung de» 
Stoffes oft gefehlt wild. Daß der billige Pceis von 1 M. für das 
schön und stark kartoiierte Exemplar der riesigen Verbreitung des 
Albums sehr dienlich war, bedarf keiner Frage. 
Biscuits, Cakes, Nähr- u. Tee-Zwiebäcke, Waffeln, Chocoladen, Bonbons, Confecte 
Cacao, Tee in nur anerkannt besten Qualiäten, sowie [5047 
Bonbonnieren, Alrappen, Cartonagen, Knallbonbons in reichhaltigster Auswahl empfiehlt das 
grösste Spezialgeschäft von f. £. jffcfearö z waMab.lk Rheinstr. 8. Te 'IS? on 
i. Öffentliche Ausschreibung. 
Für den Neubau der Gemcindeschule in der Rheingaustraße soll.n d:e 
Krö- tut6 Maurerarbeiten 
in öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. 
Die Unterlagen sönnen im Baubureau des Armenhauses, Laubach'r Straße 
von 9—1 und von 3—5 Uhr Nachmittags eingesehen werden oder sind geg n 
Eistallung der Schrcibgebühren dort erhä tlich. 
Die Eröffnung der Angebote erfolge am 30. Oktober Vormittags 10 Uh: 
im Baubureau des Armenhauses, Laubacher St-aße. [5533 
Der Geweinde-Norstand. 
Schnackenburq. 
FEST-ALBUM DER KflONPRIHZLICHEN 
HOCHZEIT als Weihnacbtspeschenk 
Gedenkwerk an unser Kronprinzenpaar und Kaiserhaus enthaltend; in 
Prachtfarben-, Litographic-, Licht- und Kunstdruck die erhabensten 
Momente der Kronprinzlichen Verrnählungsfeier am 6. Juni 1905,1 
sowie Bilder aus der Brautzeit, der Einholung der Braut, dem | 
ST'fc.Ä Grösstes Bildar-Kunstwsrk unserer M 
von immer bleibendem Wert. Für die Weihnachtssaison in 3 Grössen 
lieferbar, No. 1 Folio-Format, Prachtausgabe M. 15.—, No. 2 Quart- 
Format Volksausgabe M. 10.—, No. 3 Oktav-Format kl. Ausgabe 
M. 6—, 1. Serie nach den Original-AIbnm-Bildern hergestellte Kunst 
postkarten 20 Stück M. 4.—, 10 Stück M. 2.—, 1 Prachtfarben 
(Wandschmuck)- Wiederverkäufen, Platz- u. Reisevertreter gesucht 
vom Kronn?in?en evtl. Alleinvertrieb an tüchtige Herren zu vergeben, 
paar M. 4.—. Da» Neueste Bild von Prinz Eitel Friedrich mgm 
mit seiner Braut Sophie Charlotte von Oldenburg Mk. 4.—. 
—- h H m Zn Weihnachten lassen wir das Pracht- 
MGll fUntl: werk Folio No. I, in einer Riescnauilage Mß 
W SV für Weihnachtsgeschenke herstellen und MM 
liefern dasselbe bei sofortiger Bestellung für den beispiellosen Preis 
von M. 7.50, sofern die Bestellung noch während des Druckes erfolgt. MM 
Ebenfalls können das Quart-Format No. 2 und das Oktav-Format 
No. 3 bei sofortiger Bestellung noch zu Vorzugspreisen, No. 2 zu 
M. 8.—, No. 3 M. 4.50, Postkarten, sofort lieferbar per Serie von 
20 Stck. M. 3.—, 10 Stck. M. 1.50, bezogen werden. Prachtfarben (Wand- 9g 
schmnckVBild von unserm U g „ v t av nziJ Prachtf.(Wandschmuck)- 
Kronprinzenpaar M. 3.—. nCUSlßS DHU Bild von Prinz Eitel 
Friedrich und seiner Braut Sophie Charlotte von Oldenburg M. 3 —. 
Bestellung zu (diesen Preisen ist ein Drittel 
Anzahlung beizufügen, Frankolieferung gegen 
Einsendung des Betrages. Auf Wunsch 
wöchentliche Ratenzahlungen von M. 1.— an. 
Christliches Schriflen-Verlagshaus 
zu Hamburg. »I 
Gratis als Weihnachts 
gratifikation erhält jeder 
der dieses Inserat inner 
halb 8 Tagen nach Er 
»cheiuen einsendet ein 
Prachtf. Wandschmuckbild 
»on unserm Kronprinzen 
paar. 
Kaiser Wilhelm-Garten 
Friedenau. H. Siepert. Rhelnetr. 65. 
Sonnabend, den 28. Oktober 
Unwiderrustich letztes 
Auftreten der beliebten 
Anfang 8 Uhr. (5584 
Entree -50 u. 60 Pfg. 
Vorverkauf 40 u. 50 Pfg» 
Nach der Vorstellung 
F&milienkTänzchen. 
Gänse Psd. 60 Pf. 
(Freitag im Lade«) 
Enten Hühner Kapaune 
Rehwild u. Spießer 
Pfd. von 40 Pfg. an. 
Hasen 
gehäutet und gespickt 
M Schlösser 
Nheinstr. 22 h. d. Kirchstr. Telephon 153 
Mittwoch u. Sonnabend auf hiesigem Mark.. 
7 1 ^ 
Niederlage Friedenau 
der vereinigten Firmen 
J. P. Trarbach Nachf. 
und 
5or9eaux-3mport-Qesellschaft 
Berlin Trier Oesirich Bordeaux 
empfiehlt als vorzüglichen 
s Tischwein = 
[3889 
1902. Liessrer 
per Dutzend Flaschen 12 Mk. 
Prima Beluga - Malossol - Caviar 
Verkauf in Dosen ä 1 / 8 , 1 / i , l / r Vi Pfund- 
Nornrbmr Uleinstuben 
Mosel-Strasse 1-2 a - d - Kaiser-Elche. 
Inhaber Waldemar Reuter. 
Telephon No. 772. 
Heute von 5 Uhr ab und 
morgen den ganzen Tag 
frische Blut- 
u. Leberwurst 
Rob. Raabe, Rhemstr. 36. 
Ausgekämmtes Haar kauft oder ferckgl 
n. Wunsch sämtl. Haararbeite» an. Alrc 
Haarsachen w. wieder w. neu auf- od. um 
gearbeitet u. gefärbt. Zopffabrit von 
bmw, Knansftr. 1 an der Fried. Brücke. 
Garnierte Sammethüte 
5,50 Mk. 
Kinderhsltei Modelle 4,50 Mk. 
Hardsnbergstr. 25, Bhf. Zoolog, (guten. 
Neuausführung, Umarbeitung und In 
standhaltnng von 
Garten- und Parkanlagen 
rluerei 
3UÖ sib"^5525 
Fr. Radioff, Rheinstr. 9 Hof links pari. 
An- und Verkäufe. 
Zu verkaufen 
Theatermantel 
15606 
verschiedene Möbel u. 
Nicdstr. 10 II I. 
Ein Posten Kürbisse 
zum Einmachen pro P'und 20 u. 30 Pf. 
Rubensnr. 31 Hof Keller. [5605 
EU nig gebrauchter Kindecwage» 
mit Gummirädern verkauft 15. M. Schultz, 
Steglitz, Düppelstr. 17 Hof prt. [5604 
Stellengesuche. 
Sebstständiges Mädchen 
sucht Stellung bei kinderlosen Leuten [5653 
Dämmer, Hähnelstr. 18, 
Stellenangebote. 
Mädchen tür. alles oder «ufwär- 
Me«zclst^ 
terin 
19 
verlangt 
Rolaud, 
[5607 
Aufwärtm» .»'ÄiolS 
Laub.res r-ädchen mit guten Zeug- 
niffen, 60—70 T ler Lohn, rerlangt 
5582] Lauterstratze 3 Part, l. 
Ausmärten» Sa*, „ gg 
Ein junge« Mädchen 
wird tagsüber verl. Kirchstr.l8p. l. 
Unterricht. 
Klavierlehrer!!! 
von Professoren ausgebildet uc.terichtet zu 
mäß. Honor. X. 8.120 Üxed. d Ztg. >559) 
Malunterricht 
erteilt [5078 
Emy Rogge, Lauterste. 81 III. 
| Vermischte Anzeigen. j| 
Eine junge Dame die Familienanschluß 
wünscht kann Pension erhalten Klavier- 
benutzung gleichrcitigs Offert, bitte unter 
A. H. 40 i. d. Expd dies. Z'g [5551 
«metist Brosche verloren 
gegen Belohnung ab ugeben bei [5607 
Lindner, Nheinstr. 44. 
Scbneider-Hursus 
für Damen au eigener Garderobe erteilt 
ci au Martha P riebe» Crauach- 
ftratze 56 Seiicnfl. 2 Tr. 591 
vUuHmnfft «erden angestrickt, angcwebt, 
oLillIIlpiö auch handgestrickt. Fütz» 
liuge z. selbstannähen sowie 1*. Strick 
garn: am Lager. Harrd;rrhftratze 85»
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.