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Periodical volume Nr. 252, 26.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Mdenaner Grtsteil von Schöneberg und den Vezirksverein Süd-West. 
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Fernsprecher: Nr. 129. 
Kr. 252. Friedman, Donnerstag den 26. Oktober 1905. , 12. Iahrg. 
Depeschen. 
Leipzig. Der Nestor des deutschen Buchgewerbes, 
Generalkonsul Berendt-Lorck, ist im Alter von über 
91 Jahren gestorben. 
Prag. Gestern Abend inszenierten mehrere hundert 
Tschechen, welche von einer Versammlung zurückkehrten, vor 
dem deutschen Kasino deutschfeindliche Demonstrationen, 
die Polizei mußte einschreiten und mehrere Verhaftungen 
vornehmen. 
Moskau. In Odessa ist gestern ein einziger Zug 
eingegangen. Die Linie Odessa—Kiew wird von Truppen 
bewacht. 
Petersburg. Gestern Abend tagte bei Witte 
abermals eine Konferenz, um über Reformen zu beraten. 
Derselben wohnten u. a. bei Fürst Solski, der^Minister 
des Innern Bulygin und General Trepow, sowie mehrere 
Minister. Die Ernennung Wittes zum Ministerpräsidenten 
wurde beschlossen, wobei er gleichzeitig den Auftrag erhielt, 
das neue Kabinett zusammenzustellen. Witte hat sich 
bereit erklärt, unter der Bedingung, daß ein liberales 
Regime eingeführt und dies ihm durch ein persönliches 
Versprechen des Zaren garantiert werde. 
Hier zirkulieren Gerüchte, der Zar werde mit seiner 
Familie in den nächsten Tagen nach Darmstadt reisen. 
Nach Meldungen aus Peterhof üben die Nachrichten 
über die Ausbreitung der politischen Bewegung einen 
höchst ungünstigen Einfluß auf das Befinden des Zaren 
aus. Die Nervosität des Zaren ist aufs höchste gestiegen. 
Wie ferner bemerkt wird, trägt sich der Zar mit der 
Absicht, ein Manifest zu erlassen, in welchem alle gut 
gesinnten Untertanen aufgefordert werden, sich um den 
Thron zu scharen und dem Zaren behilflich zu sein, dem 
verbrecherischen Treiben der Revolutionäre ein Ende zu 
bereiten. 
Nunmehr mußte auch der Briefverkehr über Finnland 
eingestellt werden, so daß jetzt jede briefliche Verbindung 
zwischen dem Auslande und Petersburg unterbrochen ist. 
Petersburg. Der Eisenbahnerausstand wird stündlich 
ernster. Die Börsen und die Banken legen große Unruhe 
an den Tag. Die Vorräte an Lebensmitteln sind noch 
folgende: Mehl zweiter Qualität ist für zwei Monate, 
Mehl erster Qualität für zwei Wochen vorhanden. Die 
Zuckeroorräte sind sehr geringe, doch könnten diese auf dem 
Seewege ergänzt werden. Handel und Industrie erleiden 
durch die Einstellung des Bahn- und Postverkehrs enormen 
Schaden. In den Fabriken wird die Arbeit schlechter 
ausgeführt, da auch die Ingenieure sich dem Streik an 
geschlossen haben. 
Odessa. Die Bediensteten der Südwestbahn be 
schlossen, heut in den Streik zu treten. 
Kiew. Hier ist ebenfalls ein allgemeiner Streik der 
Eisenbahnangestellten ausgebrochen. Der Verkehr mit 
Petersburg, Moskau und Warschau ist eingestellt' worden, 
die Lebensmittelpreise beginnen enorm zu steigen. 
Nagy-Darog. Auf dem hiesigen gräflich Alexander 
Scechany'schen Gute ist ein großer Brand ausgebrochen, 
der bereits für Über eine halbe Million Schaden ange 
richtet hat. 
Rom. Die Regierung hat nunmehr energische 
Schritte unternommen, die geplante Errichtung einer 
Spielbank in San Marino zu hintertreiben. 
Paris. Ein Marineoffizier hat dem „Eclair" 
folgende Mitteilungen gemacht, welche auf die Disziplin 
in der französischen Kriegsmarine ein eigentümliches Licht 
werfen. Während der Fahrt des Panzerschiffes „Du Petit 
Thouars" von Toulon nach Saigon wurde die Mannschaft 
am 28. September zum Appell an Bord berufen. Die 
Mannschaft antwortete den Offizieren, welche beauftragt 
waren, sich von der Anwesenheit der Mannschaft zu über 
zeugen, mit Hohngelächter, worauf sie sich an Deck begab 
und die Internationale sang. Vier Meuterer wurden in 
Eisen gelegt, aber später wieder von der Mannschaft 
befreit. Ursachen der Meuterei bildeten Klagen der 
Mannschaft wegen schlechter Nahrung. 
Brüff- l. Ein Bankbeamter hat hier 310 000 Frcs. 
in Wertpapieren unterschlagen und ist flüchtig geworden. 
London. Der „Standard" meldet aus Petersburg, 
der Zar sei in Peterhof im Begriffe, nach Dänemark ab 
zureisen, wo er zwei Monate Aufenthalt nehmen wolle, 
um sich von den Aufregungen der letzten Zeit zu erholen. 
Voraussichtlich wird der Zar mit seiner Familie bis 
Weihnachten in Dänemark verweilen. Während seiner 
Abwesenheit soll Witte mit den weitgehendsten Vollmachten 
betraut werden und dieselben Befugnisse erhalten, wie ein 
Regent. 
Woitlie. 
Zum 26. Oktober. 
Zu denjenigen Männern, welche unserm deutschen 
Vaterlande die Wege bereitet haben zu dem Emporstieg 
unter den Völkern bis zu seiner gegenwärtigen Macht 
stellung, gehört mit in erster Reihe der seltene Mann, 
der berufen war, das von den Hohenzollern sorgfältig ge 
schmiedete Schwert in einer großen Zeit gegen mächtige 
Gegner zu erproben, und dessen Name heute auf aller 
Deutscher Lippen lebt, — Helmut von Moltke. Der 
heutige Tag, wo ihm in der Reichshauptstadt ein Denkmal 
gesetzt wird, ist der 105 jährige Erinnerungstag seiner 
Geburt, denn die Spuren seiner ruhmvollen Erdentage 
leiten zurück bis zum 26. Oktober 1800 zu dem mecklen 
burgischen Städtchen Parchim, wo seine Wiege gestanden 
hat. Von dort nahm der einem schmächtigen Körper inne 
wohnende Geist seinen Aufflug, um fortan am Ehren 
himmel der deutschen Nation als ein Gestirn erster Größe 
durch alle Zeiten zu erstrahlen. 
Moltke hat in dem Berufe des Soldaten die Aufgab? 
seines Lebens gesucht; fast 70 Jahre lang hat er der 
preußischen Armee angehört. Deshalb bewegt der heutige 
Tag auch die gesamte deutsche Armee in ganz hervor- 
ragender Weise. Sind doch die noch unter uns weilenden 
und in Ehren ergrauten Krieger stolz darauf, unter der 
Leitung dieses großen Mannes persönlich an den sieg 
reichen vaterländischen Kriegen teilgenommen, ihn von An 
gesicht zu Angesicht gekannt zu haben; ist es doch der 
bleibende Ruhm für alle deutschen Heeresgeschlechter, daß 
dieser geistreiche Schlachtendenker aus ihren Reihen her 
vorgegangen ist. 
Unsere Armee weist auf ihren Ruhmestafeln die 
Namen vieler hochverdienter Feldherrn auf. Aber so hoch 
man auch die Feldherrngaben eines Zielen und Seydlitz, 
eines Blücher, Park und Gneisenau schätzen mag, keiner 
von ihnen vereinte eine solche Fülle hervorragender 
Geistes- und Seeleneigenschaften für den Beruf deS 
Soldaten in sich wie Moltke. Er hat der Frage der 
Führung von Massenheeren in den von ihm betätigten 
Grundsatz „Getrennt marschieren und vereint schlagen" 
eine Lösung verschafft, die bis jetzt unerreicht dasteht, und 
zu der ihn sein weiter Blick, seine Ruhe und Größe in den 
Entschlüssen, seine Tatkraft im Handeln und seine volle 
Beherrschung aller Zweige des Waffenhandwerks besonders 
befähigten. Jeder Zoll in ihm bestand aus dem Holz, 
aus dem die größten Heerführer geschnitzt worden sind. 
Nimmt man hierzu seinen Pflichteifer, seine Königstreue, 
seine Geradheit und Einfachheit, so vereint sich alles, um 
dem Lebensbilde des großen Feldherrn eine fast ideale 
Eigenart zu verleihen. 
Selbst seine heftigsten Gegner können ihm nicht ver 
sagen, daß er stets streng sachlich, pflichtgetreu, von außer 
ordentlicher Bescheidenheit und Schlichtheit bis zum Tode 
gewesen ist, daß seine Tatkraft und sein Fleiß einzig da 
gestanden haben. 
Die Armee wird seiner in allen Zeiten mit Be 
wunderung und Dankbarkeit gedenken. Auch das deutsche 
Volk im weitesten Rahmen wird sein Andenken stets in 
hohen Ehren halten, denn sein Lebenswirken erschöpft sich 
in Taten für seine Macht und Wohlfahrt, sein Wahl 
spruch: „Jeder Zeit — treu bereit — für des Reiches 
Herrlichkeit" — hat sich bewundernswürdig rein und fest 
bewährt. Seit 14 Jahren weilt der große Mann nicht 
mehr unter uns; er ruht aus von seiner Lebenspilgerschaft. 
Aber das köstliche Erbteil seines Ruhmes überträgt sich 
ungemindert von einem Geschlecht zum anderen, und am 
heutigen Tage gedenkt ein ganzes Volk des ruhmreichen 
Feldhern mit inniger Liebe und mit dem aufrichtigen 
Wunsche, daß das Vaterland in den Stunden der Gefahr 
immer so wehrhafte Männer zu seiner Verteidigung finden 
möge, wie dereinst den Feldmarschall von Moltke. 
Gesagtes 8pie». 
Roman von H. von Schrribershofen. 
49 (Nachdruck »ttb.tr«.) 
„Niederträchtiger Hund, infamer Mörder!" schrie der alte 
Pietro, doch ehe sich seine Hand gegen den Grafen erheben 
konnte, hatte des andern Dolch di Boyn fest und sicher ge 
troffen. Schwer sank er nieder, bat wimmernd um Gnade 
und versprach alles, was er besaß, für sein Leben . . . 
Laut aufheulend trieb der Wind die schäumenden Wogen 
hoch auf den Strand, eine Möwe kreischte, sonst blieb es 
ganz still, nur in der Ferne verhallte das Rollen der Räder. 
Spät in der Nacht pochte es an die Hütte der alten 
Fortunata, die murrend und scheltend nur unwillig öffnete. 
Villano lag von Schmerzen und Fieberträunien geplagt in 
unruhigem Schlummer auf dem armseligen Bette. Pietro und 
ein Fremder, der sogleich wieder verschwand, trugen einen 
Mann herein und legten ihn neben den Kranken. Er 
erwachte. „Was wollt Ihr? Laßt mich in Ruhe!" stöhnte 
er. „Pietro, Elender, wer ist das?" „Herr und Diener 
gehören zusanunen." Pietro schlug den Mantelkragen zurück, 
der das Gesicht des Hereiugctragenen verdeckte. „Dieses eine 
Mal habe ich gern gehorcht. Morgen könnt Ihr Euch zu 
sammen freuen. Lippone wird nnrs danken." Er verließ 
die Hütte. Die Alte wollte ihn halten, es ward ihr bange 
allein, doch er schob sie von sich. „Mein Tagewerk ist noch 
nicht zu Ende. Den einen hierher, wo ihn der Teufel holen 
mag, den andern in die Kirche zu den Heiligen. Jedem das 
Seine!" .... 
„Der Teufel, ja der Teufel!" wiederholte die Alte und 
kroch" an der Außenwand der Hütte hin. Mit einen, heiser,, 
Schrei fuhr sie enipor. „Er kommt, die Hand geht schon 
hinein, nun holt der Teufel sie beide. Graut der Morgen, so 
rette ich mich." 
Sie setzte sich auf die Bank im Freien und sah unver 
wandt nach dem Meere, bis das erste lichtgraue Dämnierlicht 
heraufstieg. Dann erhob sie sich vorsichtig, warf noch einen 
Blick in den Raum, wo sich Herr und Diener zum letzten Mal 
zusammen gefunden hatten und bückte sich noch einmal nieder 
zu dem Riß zwischen Fels und Mauer, der weih auseinander 
klaffte. Dann ging sie hinweg. 
Kapitel 18. 
Ein wundervoller, sonniger, heiterklarer Morgen stieg 
herauf. Die Frühnebel waren gewichen, der Tan glänzte noch 
auf den Blättern und Gräsern, die Eidechsen schlüpften auf die 
vou der Sonne beschienenen grauen Felsen, um sich zu wärmen' 
und zahllose Käfer und Insekten schnurrten und summten in 
den Sonnenstrahlen, die das Kloster vergoldeten, daß es sich 
fast glänzend von dem dunklen Berge dahinter abhob. Der 
alte Neptun sah leichtsinnig in den heule ganz hellen und 
sonnigen Klosterhof, wo Monika-Jsotta mit ganz sorgenvollem 
Gesichte stand und umher blickte. Ihre umwölkte Stirn paßte 
ganz und garnicht zu dem heitern Sonnentage, diesem zwei- 
undzwanzigsten Dezember, der so garnichts Winterliches mit 
sich brachte und an sich hatte. 
Monika wollte Steinmann sprechen und hatte sich dazu den 
Hof ausgesucht; sie bildete sich ein, ihm hier schneller ent 
fliehen zu können, wenn er sie mit seinen Bemerkungen und 
Fragen allzu sehr quälte. Denn eine unsägliche Qual waren 
seine Fragen, die sie in schwere Ziveifel und peinvolle Un 
ruhe stürzten. Und doch konnte sie nicht anders, als sich nach 
ihm sehnen, rief auch sein Anblick Herzpochen hervor und ver 
wirrte sie sein Heller, klarer und doch so inniger, warmer 
Blick. Sein Lächeln hatte eine unwiderstehliche Gewalt über 
sie, sagte sie sich auch immer vor, sie müsse als Nonne fühlen. 
' Sie war keine, sie hatte keine Gelübde, an die sie sich hätte 
halten können, sie war frei . .. 
Ta erklang Steinmanns Schritt, ihre Wangen tauchten sich 
in dunkle Glut, doch gleich darauf ward sie so bleich, daß er 
erschreckt nach ihrem Befinden fragte. Sie schob die Frage 
niit einer ihrer reizenden Handbewegnngen beiseite, sie hatte 
ihm etwas nntzuteilen. Schon seit gestern, aber sie war un 
schlüssig gewesen, ob es besser sei, der Sache ihren Lauf zu 
lassen oder nicht. Sie schwieg und errötete verlegen unter 
dem Blick, den er auf sie heftete; es zitterte wie eine große 
heimliche Freude durch ihr Herz dabei. Er wartete ruhig auf 
ihr Weitersprechen, ja er schien über ihren Anblick ganz zu 
vergessen, was sie gewollt. Endlich fuhr sie fort, sie habe 
gehört, von wem, sagte sie nicht, aber es war Gismonda, 
Graf di Boyn werde hier erwartet und sie fürchte, Lippone 
werde seine Drohung am Ende wahr machen und sich an ihm 
rächen. 
Steinmanns Augen nahmen sofort einen andern Ausdruck 
an. „Mich geht ja die Geschichte im Grunde garnichts an, 
doch ist im Notfälle jeder berechtigt, ja verpflichtet, einen 
offenbaren Schurken festzuhalten. Lippone könnte dem Herrn 
Grafen aber doch sehr übel mitspielen. Wir wollen ver 
suchen, ihn dem ordentlichen Gerichte zu übergeben. Wäre 
nur Laveggi zurück!" 
„Herr Girolamo ist hier," sagte Monika, voller Freude, 
ihm eme gute Nachricht geben zu können. Auf Steinmanns 
fragenden Blick setzte sie stockend und etwas verlegen hinzu: 
.Ich — ich sah feilte Fenster gestern Abend erleuchtet." 
„Desto besser, das ist sehr gut sogar. Was ich tun 
kann, um Freund Lippone von einem allzu schnellen Justizakte 
abzuhalten, soll geschehen. Aber Doktor Lavcggis Einfluß 
ist eine große Hilfe." Steinmann nickte befriedigt. 
Doch Monika hatte nicht die Wahrheit gesagt. Nicht 
Girolamos erleuchtete Fenster, Pietro hatte es ihr verraten. 
Der Alte hatte ihr aber auch zur Pflicht gemacht, es Stein 
mann erst heute zu sagen, mit einem Nachdrucke, daß sie 
keine weitere Fragen zu stellen wagte, ihn nur mit Angst und 
Bangen ansah. Und da hatte er ihr noch zugeflüstert, sie 
möge dafür sorgen, daß Steinmann überhaupt das Kloster nicht 
vor dem andern Morgen verlasse. Sie könne im Noffalle ja 
auch krank werden. Mit einer beklemmenden Angst hatte 
Monika über Steinmann gewacht, aber er war nicht aus 
seinem Zimmer gegangen, hatte das Haus nicht verlassen und 
nun durfte sie rede». 
(Fortsetzung folgt.)
        
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