Path:
Periodical volume Nr. 251, 25.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Aiedenauer Ortsteil von 
Ull-llckW Ikitmg flr Kommmilile 
Bezugspreis 
bei Abholung aus der Expedition, Rhein- 
ttraße 15,1,20 M. vierteljährlich; durch Boten 
tnS Haus gebracht oder durch die Post be 
zogen 1 M. 50 Pf., monatlich 50 Pf. 
Bestellungen 
in der Expedition, bei sämtlichen Zeitungs- 
spediteuren und Postanstalten. 
Fernsprecher: Nr. 129. 
Erscheint täglich abends 
Besondere 
Jeden Mittwoch: 
Wrhbtcrtt „Seifenblasen". 
Druck und Verlag von 
Leo Schultz in Friedenau. 
Schöneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
und bürgerliche Angelegenheiten. 
Erscheint täglich abends 
Beilagen 
Jeden Sonnabend: 
Zgrätter für deutsche Ivanen. 
Verantwort!. Redakteur: 
Leo Schultz in Friedenau. 
'Anzeigen 
werden bis l Uhr mittags angenommen. 
Preis der 5 gespaltenen Zeile oder deren 
Raum 25 Pf. 
Die Reklamezeile kostet 60 Pf. 
Anzeigenannahme 
in der Expedition, Rheinstraße 15, sowie 
in allen Annoncenexpeditionen. 
Fernsprecher: Nr. 129. 
Kr. 251 
Friedenau, Mittwoch den 25 Oktober 1905 
12. Iahrg. 
Depeschen 
Zürich. In einer sozialdemokratischen Volksver 
sammlung, die von etwa 2500 Personen besucht war, 
wurde gestern beschlossen, für die 9 Sitze bei den National- 
ratSwahlen nur eigene Kandidaten aufzustellen. 
Dur. Zwischen tschechischen Exzedenten und der 
Polizei kam es zu einer fürchterlichen Schlacht, wobei 
mehrere schwer verletzt wurden. 
Moskau. Die Lage verschlimmert sich immer mehr. 
Die städtischen Angestellten und Arbeiter haben nochmals 
der Stadtverwaltung ein Ultimatum gestellt, worin sie mit 
dem Generalstreik drohen, falls ihre Forderungen nicht 
berücksichtigt würden. Die Situation wäre dann um so 
gefährlicher, als auch die städtischen Wasserwerke nicht im 
Betriebe erhalten werden könnten. 
Riga. Der Kassenbote der Riga-Oreler Bahn wurde, 
als er gestern Nachmittag mit einer Droschke zur Staats 
bank fuhr, um dort 25 000 Rubel niederzulegen, mitten 
in der Stadt von bewaffneten Männern überfallen und 
gelötet. Der Droschkenführer wurde verletzt. Die Räuber 
sind mit dem Gelde entkommen. — Im Alexander- 
Gymnasium haben die Schüler der oberen Klassen den 
Streik proklamiert. 
Petersburg. Die „Nowoje Wremja" läßt sich aus 
London telegraphieren, daß ein deutsch-englischer Krieg 
unvermeidlich sei und ,nahe bevorstehe. Das Blatt 
bemerkt hierzu, daß Rußland nunmehr verpflichtet sei, für 
das Gleichgewicht Europas einzutreten. — Auch fordert 
das genannte Blatt die sofortige Lösung der Dardanellen 
frage. (?) 
Petersburg. Da die Bediensteten sämtlicher hier 
einmündenden Bahnen beschlossen haben, heute in den 
Streik zu treten, werden die diplomatischen Vertretungen 
amtlich benachrichtigt, daß die Postämter die Veranwortung 
selbst für eingeschriebene Briefe und Geldsendungen für die 
Dauer des Eisenbahnerstreiks ablehnen müssen. 
Odessa. Sämtliche Bahnbedienstete der hier ein 
mündenden Bahnen sind in den Streik getreten. Seit 
gestern Abend sind keinerlei Züge mehr von hier ab 
gegangen. 
Rom. Der Papst empfing gestern in separaten 
Audienzen den Erzbischof von Bamberg und den Bischof 
von Würzburg. 
Paris. Das „Echo de Paris" meldet aus Madrid: 
Während der König und Präsident Loubet sich im Theater 
befanden, wo sie unter Hochrufen auf Frankreich und 
Spanien begrüßt worden waren, nahm die Polizei auf 
dem Platze vor dem Theater einen Anarchisten fest. Ein 
französischer Sicherheitsbeamter hatte einen Pariser 
Anarchisten erkannt und ließ ihn mit seinem Begleiter 
zum Polizeibureau führen. Wie die Polizei mitteilt, 
fand man bei dem Verhafteten weder eine Waffe noch 
Gesagtes Spiel. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
4L <R-ch»r»ck «ttbiteiL) 
Die Abreise des ^Grafen di Boyn gab Mynheers Miß 
trauen neue Nahrung, und er meinte, es sei für ihn wie für 
Steinmann gut, andere Lust aufzusuchen. Er trieb auch das 
junge Ehepaar zum Entschluß, er hielt jede Zögerung für 
verderblich. Doch Ercole wie Estella wollten die Stätte ihrer 
Leiden nicht verlassen, ohne Steinmann wiedergesehen zu 
haben, wollten auch Mynheers Vorschlag, ihn nach Sorrent 
einzuladen, nicht gelten lassen. Mynheer warnte vergebens: 
Kleinliche Rachsucht ruht nicht, bis sie sich Genüge gethan. 
„Nur sentimentale Torheit, könnten fast Derilsche sein," 
brummte Mynheer ärgerlich. „Nur um sich in unangenehme 
Erinnerungen zu vertiefen, setzen sie sich Gefahren aus. Aber 
sie wollen zeigen, daß aus der armen, geisteskranken Dona 
Teresa die schöne, glänzende Herzogin Estella geworden ist." 
„Nein, sie wollen Steinmann besuchen und ihre Dank 
barkeit beweisen," sagte Mcffrouw scharf dazwischen. 
„Meffrouw van de Pullen, echte Dankbarkeit wird durch 
Liegen nicht gleich schimmelig, sie kann etwas warten, Mintje." 
„Das verstehst Du nicht," versetzte Mintje so schnell und 
entschieden, daß er nur die Achseln zuckte und sich auf einen 
ver vielen Balkons setzte und auf das Meer hinabblickte. 
Wortwechsel niit Mintje waren stets unangenehm. 
Der cinundzwanziaste Dezember war ein herrlicher, klarer 
Tag, in der Sonne so warm wie im schönsten Frühling, 
nur im Schatten zwischen den Bergen und Felsen herrschte 
eine kalte, kellerige Luft, besonders in den spätern Nach 
mittagsstunden. Ganz begreiflich, daß di Boyn ans seinem 
Wege nach Amalfi sich dichter in seinen Mantel hüllte. 
Er lachte über sich selbst. Einer Bäuerin, einer kleinen 
Tänzerin halber solche Umstände! Aber er hatte ja keine 
Wahl gehabt, da Villano, aus dessen Beistand er fest ge- 
recknct. nickt aufzufinden geivesen war. So mußte er selbst 
sonst einen gefährlichen Gegenstand, indessen wurde eine 
Untersuchung eingeleitet, ob irgend ein Anschlag geplant 
sei. Die Persönlichkeit des Begleiters wurde festgestellt, 
und darauf in seiner Wohnung eine Haussuchung vorge 
nommen. Über das Resultat derselben wird noch Still 
schweigen bewahrt. 
Aus Petersburg meldet der „Eclair", Graf Witte 
werde außer dem Ministerpräsidium auch das Portefeuille 
des Innern, nicht dasjenige der Finanzen übernehmen. 
Großfürst Alexis Michaelowitsch werde zum General 
inspektor der Marine ernannt werden. 
Der Kriegsminister machte gestern in dem lenkbaren 
Luftschiff Lebaudys einen wohlgelungenen Aufstieg mit. 
Die Landung erfolgte ohne Schwierigkeiten. 
London. Nach einer Warschauer Meldung des 
„Standards" befürchtet man dort, daß sich der Eisen 
bahnerausstand auch auf ganz Polen ausdehnen werde. 
San Jago de Chile. Die Ruhe ist teilweise 
wieder hergestellt. Die Stadt trägt wieder ihr früheres 
Gepräge, obwohl der Straßenbahnbetrieb noch nicht wieder 
aufgenommen ist. Der Schaden, der von den Aufrührern 
angerichtet wurde, beziffert sich auf über eine Million. 
Wie sich herausstellt, verfolgen die Tumulte keinen poli 
tischen Zweck, sondern waren lediglich inszeniert, um 
plündern zu können. Die Polizei war ohnmächtig, den 
Aufruhr zu ersticken, da die Unruhen gleichzeitig an 
mehreren Punkten der Stadt ausgebrochen waren. 
Allgemeines. 
fj Der angebliche Mannschaftsmangel in der 
englischen Marine. Die offiziöse „Berl. Korresp." 
schreibt: Bekanntlich macht man einen der größten Fehler 
im politischen und militärischen Leben, wenn man seine 
eventuellen Rivalen unterschätzt. Ein Teil unserer Presse 
verfällt immer wieder in diesen Fehler bei der Beurteilung 
der englischen Marine. Bald ist es die angeblich mangel 
hafte Disziplin an Bord, dann ist es das vermutete Fehlen 
einer gründlichen wissenschaftlichen und praktischen Aus 
bildung der Offiziere und jetzt wieder ist es die behauptete 
Schwierigkeit des Mannschaftsersatzes, welche herhalten 
muß, um die voraussichtliche Leistungsfähigkeit der eng- 
lischen Marine herunterzusetzen. Bei dem Bestreben, den 
Mannschaftsmangel zu beweisen, wirft man skrupel- oder 
aber^ahnungslos die Handelsmarine mit der Kriegsmarine 
durcheinander und malt so gänzlich falsche Bilder. Die 
englische Kriegsmarine ist im Gegenteil durch die außer 
ordentlich große Zahl ihrer aktiven und lange Jahre 
dienenden Mannschaften fast allen anderen Marinen gegen 
über in einer sehr vorteilhaften Position. Die Zahl der 
aktiven Mannschaften im Etatsjahr 1904/06 in der eng 
lischen Marine beträgt nicht weniger als 131 000 Mann. 
Selbst wenn man annimmt, daß im Kriegsfall die ge 
handelt:, nicht nur die Früchte genießen, die anderer Mühen 
ihm boten. Tenn Gismouda aufgeben —! das fiel ihm gar 
nicht ein. Die ganze Angelegenheit beiseite schieben und sich 
auf seine andern, doch ziemlich bedenklich aussehenden Pläne 
beschränken, schien ihm ganz fern zu liegen. Ter Augenblick 
war ihm alles, Gismondas Bild füllte seine Phantasie, ihre 
Eroberung, ihr Besitz, seine Gedanken vollständig gus. 
Der Wagen, in dem der Graf saß, hielt mit einem Ruck 
nnd er wurde unsanft aus seinen Träumen gerissen. Un 
mutig blickte er hinaus. 
Nicht weit von ihm fuhr ein kleiner Einspänner, den er 
bei jeder Wcgbicgung gesehen, aber nicht weiter beachtet 
hatte. Jetzt wurde der Wagen von zwei Männern ange 
halten, die nur hineinsahen, einige Worte wechselten, dann 
aber mit einer höflichen Entschuldigung sofort wieder zurück 
sprangen. „Bitte, fahren Sie nur weiter, es war ein Irrtum," 
sagte der eine nnd machte ein Zeichen zum weiterfahren, 
worauf der Kutscher das Pferd wieder antrieb. 
di Boyn sah mit ziemlich unbehaglichem Gefühl die 
beiden Leute jetzt auf sich zukommen, doch zugleich hatte der 
andere Wagen wieder gehalten, ein junger Mann war 
hcrausgesprungen und näherte sich rasch. Des Grafen Blick 
war scharf, er erkannte Girolamo Laveggi auf der Stelle und 
sein ganzer Haß gegen ihn loderte hell empor. In dieser 
Minute war Gismonda vergessen nnd seine Gedanken drehten 
sich nur um den Mann der sich ihm entgegengestellt und seine 
Pläne durchkreuzt. Auch er sprang aus dem Wagen und 
stand vor dem jungen Arzte. 
„Ein ganz unvorhergesehenes Wiedersehen, das aber 
meinen heiß.sten Wunsch erfüllt. Man soll keine Schuld un 
bezahlt lassen, und ich schulde Ihnen noch etwas von Rom 
her. Sie haben mich wohl noch nicht vergessen, sonst — dies 
zur Erinnerung!" _ Er hatte den Revolver herausgezogen, 
doch schon hatte einer der Männer seine Hand mit festem 
Griff ersaßt, indem er zugleich sagte: „Herr Laveggi täte 
gut, rasch rveiter zu fahren. Wir haben nichts mit ihm, nur 
samten Kriegsschiffe (darunter 65 Linienschiffe und 105 
große Kreuzer), Fahrzeuge und Torpedoboote Englands 
sich im^Dienst befinden werden, erreicht die Höhe der be 
nötigten Mannschaften nicht ganz 134 000. Natürlich wird 
es nun nicht genügen, zur Besetzung dieser insgesamt 521 
Schiffe zählenden Riesenflotte nur noch ca. 3000 Mann 
Reserven heranzuziehen, sondern es ist von jenen 131000 
Mann aktiven Personals ein erheblicher Abzug für Küsten 
wache (ca. 2200 Mann), Hafenschiffe, Werftpersonal, 
Schiffsjungen und Kadetten (4800), Kranke usw. zu 
machen. Da aber in der Royal Naval Reserve z. Zt. noch 
37 105, in der Royal Fleet Reserve 16 600 und an 
Pensionären ca. 6700) Mann — insgesamt also über 
59 000 Mann Reserven — vorhanden sind, würden nach 
vollständiger Besetzung aller Schiffe und unter Berück 
sichtigung des oben näher spezialisierten Abganges immer 
noch ca. 30 000 Mann absoluter Reserven übrig bleiben. 
Da sich die Royal Fleet Reserve ständig vergrößert und 
die außerdem noch bestehende Royal Naval Volunteer 
Reserve gleichfalls dauernd zunimmt, konnte Lord Selborne 
im Februar d. Js. dem englischen Parlament ,mit Recht 
versichern, daß der wünschenswerte Stand der 'englischen 
Marinemannschafts-Rekrutierung für den Kriegsfall ge 
sichert sei. 
sj Unter Kontrolle. Vom 1. November d. I. ab 
sollen offiziell die Geldbriefträger des gesamten Oberpost 
direktionsbezirks Berlin daraufhin kontrolliert werden, ob 
sie während ihrer Bestellgänge Gastwirtschaften aufsuchen, 
in denen sie dienstlich nichts zu tun haben. Der Besuch 
der Gastwirtschaften behufs Restaurierung während des 
Dienstes ist vom genannten Tage ab verboten. Vier aus 
den Oberschaffnern ausgesuchte Kontrolleure in Zivil, die 
in der Person häufiger wechseln, um nicht schnell bekannt 
zu werden, sollen während der Dienststunden ständig 
unterwegs sein, um die Befolgung der Vorschrift zu über 
wachen und Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen. 
Wie es heißt, sind die Kontrolleure schon jetzt an der 
Arbeit. Die Paketschaffner werden in ähnlicher Weise von 
Kollegen in Zivil schon seit über Jahresfrist kontrolliert. 
In den Kreisen der Postschaffner erregt diese Kontrolle 
natürlich sehr gemischte Gefühle. 
Lokales. 
f Zur Personenstandsaufnahme werden jetzt 
wieder die Hauslisten herumgereicht, die gewissenhaft aus 
gefüllt werden müssen, da unwahre Eintragungen streng 
bestraft werden. Gleichzeitig mit diesen Hauslisten geht 
den Hausbesitzern eine Grundstückskarte zu, zur Feststellung 
der bebauten und unbebauten Grundstücke in unserer 
Gemeinde. 
t Straßeureinigung. Wie uns mitgeteilt wird, 
soll das Straßenreinigungswesen im Ort reformiert werden. 
mit diesem Herrn zu tun." di Boyn versuchte sich zu befreien. 
„Laßt mich los, was fällt Euch ein! Blein Revolver hat 
mehr als einen Schuß, ich warne Euch. Ich bin Graf di 
Boyn, komme ans Rom —." 
„Ganz recht, beinahe Herzog von Leonforte, auf dem 
Wege nach Sizilien. Wärmn dieser Umweg, Herr Graf? Ihr 
Spiel ist gewagt, aber verloren. Sie haben die Hilfe unseres 
Bundes angerufen und sind dadurch seinen Gesetzen verfallen 
die Verrat und Ungehorsam mit dem Tode bestrafen. Sie 
haben sich beider Vergeben schuldig gemacht, wie Sie nicht 
leugnen werden." Der Redende, ein kräftiger, großer Mensch, ' 
durch Hut und Mantel unkenntlich, preßte den Arm des 
Grafen wie mit einem Schraubstock, di Boyn stieß einen Ruf 
nach Hilfe aus. 
Keine Sekunde bedachte sich Girolamo, dem, der ihn so 
eben tätlich bedroht, beizustehen; er trat für das Recht auch 
des Verbrechers ans den Schutz des Gesetzes ein. Er rief 
di Boyn zu, sich durch die Flucht zu retten, und befreite ihn 
zugleich mit einem gewaltigen Ruck von der Hand seines 
Angreifers. 
„Mischen Sie sich nicht in Dinge, die Sie nichts angehen, 
Herr," flüsterte heftig der zweite Blaun, oer erst dem Kutscher 
des Grafen befohlen, weiter zu fahren, bis die Herren ihre 
kleine Aussprache beendet hätten, nnd nun schweigend zusah. 
„Ich dulde nicht, daß irgend jemand auf offener Straße 
überfallen rvird, unter welchem Vorwände es auch sei!" rief 
Laveggi entrüstet aus. „Pietro, ich verlange, daß Du mir 
beistehst." 
Blitzschnell war alles vor sich gegangen, und höhnisch 
auflachend hatte der Graf sich mit einem schnellen Schritt 
aus dem Handbereiche seines Verfolgers gebracht, hob den 
Revolver und mit den Worten: „So nimm das als meinen 
Tank!" gab er einen Schuß auf Girolamo ab, der ihm die 
Brust durchbohrte. Er warf beide Arme in die Luft, drehte sich 
um und fiel mit einem röchelnden Schrei zu Boden. 
(Fortsetzung folgt.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.