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Periodical volume Nr. 247, 20.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Medenaner Grtrteil von SchSneberg «nd den Vezirkrverein Süd-West. 
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Ur. 247 
Friedenau, Freitag den 20. Oktober 1905. 
12» Iahrg. 
Depeschen. 
Karlsruhe. Bisher liegt das Ergebnis der 
badischen Landtagswahlen aus 56 von insgesamt 73 
Wahlkreisen vor. Definitiv wurden gewählt 41 Abge 
ordnete und zwar: 17 Zentrum, 15 Nationalliberale, 
3 Demokraten, 5 Sozialdemokraten und 1 konservativer 
Bündler. An den Stichwahlen sind beteiligt das Zentrum 
in 14 Fällen, Nationalliberale in 10, Demokraten in 4, 
Sozialdemokraten in 13, Freisinnige in einem, konser 
vative Bündler in 4 und sonstige in zwei Fällen. Die 
Bolksparteien haben bisher 18 sichere Mandate und sind 
an 14 Stichwahlen beteiligt. 
Budapest. Die Mitglieder des neu ernannten 
Kabinetts reisen heute zur Eidesleistung nach Wien. 
Baron Fejeroary, der erst am Sonntag heimkehrt, wird 
ansang nächster Woche sein Programm in einer Rede ver 
öffentlichen. — Abgeordneter Mkolaus Bartha, ein be 
deutender Publizist und Kämpfer für die Unabhängigkeits 
idee, ist gestern plötzlich gestorben. — Baneth erklärte im 
Verhör vor dem Untersuchungsrichter, nicht der Autor, 
sondern blos der Übersetzer der Zeisig-Broschüre zu sein. 
Nom. In Alessandria (Provinz Piamont) sind 
60 Personen nach dem Genusse verdorbenen Fleisches unter 
Vergiftungserscheinungen schwer erkrankt. 
Rom. In verschiedenen italienischen Städten findet 
augenblicklich eine kräftige Agitation zu Gunsten der Ein 
führung des allgemeinen und gleichen Stimmrechtes statt. 
In Cantane war die Rede eines Advokaten Matchi 
besonders wirkungsvoll, welcher ausführte, daß die Be 
fürchtungen, die Reform würde besonders den Katholiken 
zu gute kommen, nicht begründet fei. 
Paris. Aus Konstantinopel wird berichtet, die 
Pforte habe bei den Creuzot-Werken für 2Mill. Franks 
Material zum Bau einer neuen Brücke über das Goldene 
Horn bestellt. 
Paris. Bei den nächsten Kammerwahlen wird 
Jaurös in seinem Bezirk ein sozialistischer Gegenkandidat 
in der Person des Vorsitzenden des Syndikates der 
„Gelben" gegenüber gestellt werden. 
Paris. Papst Pius X. richtete ein Schreiben an 
den Kardinal-Erzbischof von Paris, worin er ankündigt, 
er werde, wenn der Augenblick der Trennung von Staat 
und Kirche gekommen sei, den französischen Klerus die 
jenigen Instruktionen zugehen lassen, welche durch die 
schmerzliche Lage der Kirche notwendig werden. Unter- 
deffen fordert der Papst die Gläubigen in allen Bis 
tümern Frankreichs zum Gebet und zur Buße auf. 
Antwerpen. Die Senkungen des Quai Herbuwele 
haben völlig aufgehört, und in fachmännischen Kreisen 
Gewagtes Spie». 
Roman von H. von Schreibershofen. 
44 'l'tNachdrxii »rriile».) 
Ebenso vergeblich hatte Brllano den allen Alaun be 
auftragt, in Sorrent Nachricht von seinem Unfälle für di 
Boyn niederzulegen. Der Verwundete traute Pietro nicht 
mehr, aber er bekam ja keinen andern Menschen zu sehen. 
Höchstens die alte Fortunata, die er nur niit Verdruß und 
Widerwillen komnien sah. Konnte sie nicht jung und hübsch 
sein, anstatt häßlich wie die Nacht und alt wie die Felsen, 
die ihm jeden Ausblick verwehrten. Niemand wußte besser 
als er, wie wichtig es für den Grafen di Boyn sein mußte, 
die hiesigen Ereignisse zu erfahren. Nicht einmal die ge 
heimnisvolle Reise des jungen Ehepaares hatte er ihin mit 
geteilt. Er hatte ja von Dona Nicoletta, die so leicht ein 
zuschüchtern war, alles zu hören gehofft und erst mit be 
stimmten Nachrichten vor ihn hintreten wollen. Wie hatte 
er an ein solches Mißlingen seines Planes denken können! 
Und nun lag er hier, krank, verwundet, unfähig zu jeder 
Bewegung und was, was mochte jenseits dieser erdrückend 
hohen Berge vor sich gehen! Villano brüllte vor Zorn und 
Schmerz, bis Fortunata ihren alten Kopf hereinsteckte und 
fragte, ob er Verlangen nach den, Doktor habe. 
Als sich zeigte, wie unmöglich es für Villano war sich 
zu rühren, ging Lippone endlich einmal ohne große Besorgnis 
nach Sorrent. Gismonda bewahrte die Hütte ebenso gut. 
Er wollte Neuigkeiten über Baron Ercole bei Mynheer van 
de Putten holen. 
„D es steht alles sehr gut," sagte Meffrouw nut großer 
Befriedigung. „Wie geht es dem Herrn Steinmann?" 
Lippone wußte nichts, er glaubte gut. „Und. — und 
Graf di Boyn?" fragte er zögernd aber mit unverkennbar 
ernstem Interesse. . 
Meffronws blaue Augen strahlten triumphierend auf. 
Vor dem hat alle Welt Ruhe!" Sehr energisch und aus 
drucksvoll, doch Mynheer lachte dazu, laut, fast spöttisch. 
„Er ist doch nicht tot!" rief Lippone ernstlich beun 
ruhigt, ward aber von Mynheer beruhigt, der ihn dann hin 
ausschickte, um seine Makkaroni zu essen. 
ist man überzeugt, daß eine Katastrophe nicht zu 
erwarten sei. 
London. Ein Landstreicher namens Priest hat vor 
dem Untersuchungsrichter eingestanden, er sei der Mörder 
des Fräuleins Money, die bekanntlich vor einiger Zeit 
während einer Eisenbahnfahrt durch einen Tunnel ermordet 
worden war. 
London. Nach einer Meldung der „Central News" 
aus Tanger hat der Gouverneur des Angheras-Bezirkes 
an der Spitze seiner Truppen das Dorf umzingelt, in 
welchem die Räuber die beiden englischen Offiziere als 
Gefangene festhalten. Der Gouverneur hofft, ohne einen 
Schuß zu tun, die Freilassung der beiden Offiziere zu 
erlangen. 
San Sebastian. Der spanische Kreuzer „Jnfanta 
Jsabella" ist in Ceuta eingetroffen, wo augenblicklich eine 
Typhusepidemie herrscht. An derselben find bereits 200 
Personen erkrankt und 10 verstorben. Die Verwaltung der 
öffentlichen Gesundheitspflege und der Gouverneur treffen 
energische Maßnahmen, um eine Ausdehnung der Seuche 
zu verhindern. 
Sitzung der Hemeindeverlrelung 
vom 19. Oktober 1905. 
Vor Eintritt in die Verhandlungen stattet Herr Prof. 
Dr. Frölich dem Gemeindevorstand für die ihm anläßlich 
des 26jährigen Bestehens des Falk-Realgymnasiums, an 
welchem er seit Gründung der Anstalt als Oberlehrer 
tätig, bewiesenen Aufmerksamkeiten seinen besten Dank ab. 
Herr Bürgermeister Schnackenburg teilt dann mit, daß 
Herr G.-V. Franzelius für längere Zeit in den Gemeinde- 
vertretersttzungen nicht erscheinen könne, da er zur Zeit 
zum Hoflager des Kaisers kommandiert sei. Herr Pastor 
Görnandt sagt der Gemeindevertretung besten Dank für 
die für den Konfirmandenunterricht überlaffenen Bänke. 
Ferner ladet die Freiwillige Feuerwehr die Gemeinde 
vertretung zu ihrem 23. Stiftungsfest am 28. Oktober ein. 
Die Wehr hat letzthin einen Aufruf erlassen, in dem junge 
Leute aufgefordert werden, der Wehr beizutreten und 
müffe die Wehr in jeder Weise unterstützt werden. Er 
ersuche die Herren Schöffen wie Gemeindevertreter, ins 
besondere an diesem Stiftungsfeste recht rege sich zu 
beteiligen. 
Von Herrn Franz Schmidt ist ihm eine Zuschrift 
zugegangen, in welcher dieser Herr bittet, in der heutigen 
Sitzung den von ihm vertretenen Standpunkt inbetreff der 
Anbringung von Rosetten an den Häusern zur elektrischen 
Beleuchtungsanlage richtig zu stellen. Der Herr wäre 
s. Zt. vielfach angegriffen worden, auch öffentlich in der 
Sehr beleidigt stellte sich Mintje vor ihren Eheherrn hin. 
„Was habe ich Ungeschicktes gesagt, daß mich Mynheer vor 
dem Burschen auslacht?" Da ein abermaliges Lächeln seine 
ganze Antwort war, fuhr sie entzürnt fort: „Wir hätten viel 
besser nichts von dieser Sache gehört. Sie geht uns nichts 
an, ich möchte wissen, wozu Du Dich hineingeniischt hast, 
Hendrik!" 
Mynheer richtete sich zu seiner vollen, recht stattlichen 
Größe auf und in seinen blauen Augen lag ein so ent 
schiedener, strenger Ausdruck, daß es Meffrouw unbehaglich 
ward. 
-„Mintje, ich pflege, zu wissen, was ich tue und habe 
meine guten Gründe gehabt, Steinmanns Wünsche zu er 
füllen. Er hat etwas vom Don Quixote an sich, was mir 
immer sehr an ihm gefallen hat, weil er das Herz dabei auf 
dem rechten Fleck hat. Es ist immer etwas Gutes, wofür 
er sich in Ungelegenheiten bringt, ich schätze es als einen Be 
weis seines tüchtigen, edlen Charakters. Er weiß noch nicht, 
daß cs für ihn ebenso ratsam sein dürfte wie für uns — ja 
so! Mintje, ich habe das Landhaus bei Nitza instand sehen 
lassen. Hier der Beweis, daß der Graf di Boyn nicht, wie 
Du Dir einbildest, kalt gestellt ist, sondern zweifelsohne alle 
genau kennen zu lernen wünscht, die ihre Hände mit in die 
Geschichte hinein gesteckt haben. Daß es nicht einmal ge 
lingen würde, einen solchen Schurken wie den Herrn Grafen, 
fest zu halten, konnte Steinmann nicht wissen. Uebrigens 
hätte er wohl genau so gehandelt, wäre ihm dieser Erfolg 
bekannt gewesen. Nach dieser für ihn ungewöhnlich langen 
Rede zog Mynheer ein Telegramm aus der Tasche und reichte 
es seiner Frau. 
„.Graf di B. soeben Privatwohnung wieder bezogen, 
gütlicher Vergleich wahrscheinlich/ Gütlicher Vergleich?" wieder 
holte Meffrouw fragend. 
Ihr Mann nickte. „Er kann es nun noch einmal ver 
suchen." 
„Und wir gehen nach Nizza! Was wird dann aus 
Steinmann und Monika!" Meffrouw schlug ihre rundlichen 
weißen Hände entsetzt zusammen. 
„Sie kann in Nizza ebenso gut von Dir erzogen werden. 
Steinmann sollte den Lippone mit seiner schönen Gismonda 
Zeitung. Herr Schmidt hatte s. Zt. verschiedene Be 
dingungen an die Gemeindevertretung inbetreff dieser An 
bringung von Rosetten gestellt, auf die wir naturgemäß 
nicht eingehen konnten. Nach Bermittelung war der Herr 
dann auch mit Streichung dieser Bedingungen einver 
standen und hat auch bereits die Rosetten an seinem Hause 
anbringen lassen, sodaß nunmehr die Sache als erledigt 
gilt. Von den sich s. Zt. ablehnend verhaltenen 24 Haus 
eigentümern sind nun nur noch 7, die sich noch nicht ent 
schließen können, ihre Einwilligung zur Anbringung der 
Rosetten an ihren Häusern zu geben, er hoffe jedoch, daß 
auch diese noch zu einer besseren Überzeugung kommen 
und ihre Einwilligung nicht versagen. — Herr G.-V. Schultz 
bemerkt hierzu, daß in der letzten Sitzung der Elektrizitäts 
kommission hiervon nichts bekannt war. 
Für unsere Feuerlöscheinrichtung hat der Vorstand 
des Teltower Kreisvereins einen Zuschuß von 600 Mark 
bewilligt. — Dann begrüßt es der Herr Bürgermeister 
noch mit Freuden, daß unser Ort einen immer größeren 
Aufschwung nimmt und die Einwohnerzahl immer höher 
steigt. Während wir im vorigen Jahre einen Zuzug von 
836 Köpfen zu verzeichnen hatten, sind es in diesem 
Jahre 1279 gewesen, sodaß Friedenau nunmehr 17 670 
Einwohner zählt. 
Nach Eintritt in die Tagesordnung gibt nun Herr 
G.-V. Homuth einen Überblick über die Kaffenverhältnisse 
unserer Gemeinde während des Jahres 1903. Die 
Rechnungen sind alle geprüft und haben die Herren 
G.-V. Hertzer die Vermächtnisse, Prof. Frölich die 
Gymnasialrechnung und Kunow die Baurechnung des 
Gymnasiums geprüft und alles in bester Ordnung befunden, 
während die Herren G.-V. Schultz, Matthies und Referent 
die Gemeinderechnung sorgfältigster Prüfung unterzogen 
haben. Er wolle hier nur näher auf die- einzelnen 
Positionen der Hauptrechnung eingehen und deshalb nur 
das Notwendigste vorbringen. Die Ergebnisse sind sehr 
gute und ist ja hiervon auch schon im „Lokal-Anzeiger" 
berichtet worden. Bei der Gemeinde - Hauptrechnung 
beliefen sich die Einnahmen auf 594 727,80 M., die Aus 
gaben auf 539 985,13 M., sodaß ein Bar-Überschuß 
von 54 742,67 M. für 1903 verblieb. Bei verschiedenen 
Positionen sind Überschreitungen des Voranschlages vor 
gekommen, die heute die Gemeindevertretung noch nachzu 
bewilligen habe. Von diesen sind als die höchsten be 
sonders zu erwähnen die Überschreitung des Armenetats 
um 4670,70 M. und die der zurückgezahlten Steuern um 
6197,33 M. Die Rechnungskommission bittet daher die 
Gemeindevertretung um Nachbewilligung dieser Posten.— 
Der Herr Bürgermeister gibt noch an, daß wir diese 
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als Verwalter in das Kloster setzen und mit uns kommen. 
Die Luft taugt ihm hier auch nicht." 
Mintje ivarf ihren blonden Kopf sehr entrüstet in den 
Nacken. „Das verstehst Du nicht, das geht gar nicht, Stein 
mann kann gar nicht eher weggehen, als — 
„Als bis sie ihm den Laufpaß gibt, ja!" 
„Davon ivird keine Rede sein," sagte Meffrouw sehr 
entschieden. 
Er zuckte auf seine phlegmatische Art, die so gar nichts 
Italienisches an sich hatte, die Achseln. „Sobald Baron Ercole 
seine Mutter abgeholt hat —" 
„Das freut mich zu hören!" Mintje hatte nichts von 
Nicolettas ferneren Plänen erfahren, ja Nicoletta hatte keine, 
sie wartete auf ihres Sohnes Bestimmung. „Also er kommt 
doch her?" Biynheer nickte. „Ich fürchtete, sie blieben 
vielleicht getrennt," fuhr Mintje fort. „Sie haben sich viel 
zu sagen." 
„Und die schöne junge Frau auch," bemerkte ihr Mann 
nach einer Weile. Meffrouw warf sich etivas in die Brust, 
ihre Stirn zog sich kraus. „Sie mag nur zeitig genug lernen, 
ihre Ansprüche als ganz unwesentlich zu betrachten." 
Mynheer schwieg wohlweislich, häuslicher Friede ging ihn: 
über alles und er wußte auch, trotz ihrer Nadelstiche war 
Mintje die beste Frau und gehorchte stets unweigerlich, sobald 
er etwas verlangte. 
Biynheer hatte eine sehr offene Hand, Lippone erhielt ein 
ansehnliches Geldgeschenk zum 'Abschiede. Nun tat es dem 
Burschen zwar sehr leid, seine Ersparnisse nicht um die jetzt 
erhaltene Summe vermehren zu können, aber die Angst, der 
Graf di Boyn könnte am Ende seiner Rache entgehen, hatte 
ihn gepackt, er mußte sich selbst überzeugen, daß er noch nicht 
darum betrogen war. So fuhr er nach Rom, hatte dort sehr 
bald erfahren, was er wissen ivollte, getan, was er sich vor 
genommen und konnte die ewige Stadt beruhigt wieder ver 
lassen. Er ging nicht einmal in den Palast der Marchesa, es 
sollte niemand seine Anwesenheit in Rom ahnen. 
* * 
(Fortsetzung folgt.)
        
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