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Periodical volume Nr. 245, 18.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Hriedenauer Grtsteil von 
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Leo Schultz in Friedenau. 
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Leo Schultz in Friedenau. 
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Friedenau, Mittwoch den 18. Oktober 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Brauuschweig. Gestern Abend erschoß in seiner 
Wohnung der 18 jährige Banklehrling Karl Brunke die 
beiden Töchter des Kaufmanns Haars, die im Alter von 
20 und 22 Jahren standen. Die beiden jungen Mädchen 
wollten infolge unglücklicher Liebe aus dem Leben scheiden 
und hatten Brunke ersucht, ihnen die Gefälligkeit zu er 
weisen, sie zu erschießen. Brunke stellte sich alsdann selbst 
der Polizei und wurde in Untersuchungshaft genommen. 
Im übrigen hat Brunke seinem Chef 800 M. unterschlagen. 
Brunke, der etwas excentrisch zu sein scheint, hat bereits 
mehrere Dramen verfaßt, die aber noch der Aufführung 
harren. 
Zürich. Die Vertrauensmänner-Versammlung der 
demokratischen und liberalen Partei beschloß gestern Abend 
einstimmig, für die Nationalratswahlen eine rein bürger 
liche Neunerliste aufzustellen. 
Budapest. Gestern fand ein Ministerrat statt, nach 
dem bekannt wurde, daß das heutige Amtsblatt die Er 
nennung des Barons Fejervary zum Ministerpräsidenten 
publiziert. 
Petersburg. Auf Befehl des Zaren wird eine 
Kommission, welcher der Stadthauptmann, ein von der 
Studentenschaft ernannter Professor, sowie ein Vertreter 
der Studentenschaft angehören sollen, die Ursachen der am 
15. d. M. stattgefundenen Studentenausschreitungen fest 
stellen. Die Stellung des Unterrichtsministers Glasow, 
welcher vom Zaren für die Studentenbewegung verant 
wortlich gemacht wird, gilt als erschüttert., 
Odessa. Die hiesige Studentenschaft beschloß in 
einer gestrigen Versammlung, die Vorlesungen nur dann 
zu besuchen, wenn ihnen allgemeine politische Freiheit ge 
währt wird. Nach der Versammlung veranstalteten die 
Studenten in den Straßen eine Demonstration, ohne von 
der Polizei und dem ausgerückten Militär daran gehindert 
zu werden. 
Brüssel. Der Pariser Korrespondent der „Gazette" 
hatte eine Unterredung mit Clömenceau, dem Anwalt der 
Prinzessin Luise von Koburg. Er befragte diesen, ob seine 
Klientin bereit sei, dem Kompromiß, welcher in Gotha vor 
geschlagen worden ist, zuzustimmen, worauf Clömenceau 
antwortete, offiziell habe die Prinzessin noch keine definitive 
Entscheidung getroffen. Sie habe auf 48 Stunden das 
Westminster Hotel verlaffen, um Interviewern aus dem 
Wege zu gehen. Indessen glaube er zu wissen, daß die 
Prinzessin den Vorschlag des Prinzen ablehnen werde. 
Sie wünsche die Durchführung des Prozesses und wolle 
eine öffentliche Verhandlung in Budapest. 
London. Dem „Standard" zufolge hat die 
französische Regierung sofort nach Bekanntwerden der 
Gefangennahme der beiden Offiziere ihren Vertreter in 
Fez informieren lassen, daß er die Forderungen Englands 
wegen der Gefangennahme mit allen Mitteln zu unter 
stützen habe und seinerseits energisch dazu beitragen möge, 
daß die beiden Gefangenen bald freigelassen werden. Die 
englische Regierung hat in Gibraltar Befehl gegeben, 
sofort zwei englische Panzerschiffe nach Tanger zu ent 
senden. Da aber inzwischen die marokkanischen Behörden 
bereits mit dem Bandenchef wegen Auslieferung der 
englischen Offiziere in Verhandlungen getreten sind, hofft 
man, daß der Zwischenfall bald seine Erledigung finde. 
Kapstadt. Mehreren hiesigen Blättern wird be 
stätigt, daß die Hottentotten in den letzten Tagen in 
Deutsch-Südwestafrika 47 deutsche Soldaten niedergemacht 
und 15 Wagen erobert hätten. Es heißt, Hendrik Witboi 
wolle jetzt nach Süden durchbrechen, um mit seinen Leuten 
zu Morenga zu stoßen. Der letztere hat den Deutschen 
mitteilen lassen, daß er die Absicht habe, mit aller Energie 
vorzugehen und sich nicht mehr darauf zu beschränken, in 
der Defensive zu verharren. 
Gesagtes"Spiel. 
Roman von H. von Schreibershosen. 
42 (Nachdruck »kibrlra.) 
Graf di Boyn hatte eine unruhige Nacht, erst gegen 
iorgen fand er Schlaf. „Halbe 'Arbeit rächt sich immer," 
ar sein letzter klarer Gedanke. 
Mit spöttischer Ergebung unterwarf er sich den Frciheits- 
rschränkungen, die für nötig erachtet wurden. Er ichicite 
nen vertrauten Diener in ein ihm genau bezeichnetes kleines 
iasthans in Trastevcre, wo er Nachricht von Villano oder 
,n selbst zu finden erivartete, doch war 'keines von beiden 
er Fall. Zum ziveiteninale packte den Grasen eine aber- 
läubische Furcht, doch nicht auf lange. Sein Leichtsinn 
>ußte fick auch jetzt noch zu beruhigen. Er rechnete nun 
uf die Hilfe der Freuiide, denen er bisher ausgewichen war. 
Iber ehe er für seine eigene Verteidigung Schritte tat, wollte 
c für die Bestrafung Girolamo Laveggis sorgen. Tiefer freche, 
ordringliche kleine Landarzt, der sein fast schon ans- 
eführtes Weggehen im lctzleii 'Augenblicke noch verhindert hatte, 
-r sollte büßen, büßen für Ercole, der durch die Teilnahme 
es Königshofes und die öffentliche Aufmerksamkeit seiner 
lache für jetzt entzogen war. Es bedurfte zweifellos nur 
ines Winkes nach der richtigen Stelle hin, um diesen kleinen 
Doktor unschädlich zu machen. Weit wichtigere, bedeutendere 
Persönlichkeiten hatten sich zu rechter Zeit verloren, zurück 
gezogen, waren unsichtbar geworden. Tie Nkaffia hatte Haiidc 
Mug zur Verfügung, und den Herzog von Lconforte zu 
verpflichten, war nichts geringes. Tenii noch war er Herzog 
md wollte es bleiben. Bei dem Gedanken, die Früchte feines 
Verbrechens nicht genießen zu sollen, lief er wie ein gereiztes 
vildes Tier in seinen Räumen hin und her. Tenn er wurde 
iberwacht und konnte sich nicht frei bewegen. 'Allerdings 
Mnte keine Zeitung einen Artikel über diesen Famillenftreit 
tilgen, aber verhaftet war er. 
Eine Unterredung mit dem Staatsanwalt ließ keinen 
awiifel anstonilucn an der Beurteilung, die diesem Krimmalfalle 
Mgemeines. 
[J DaS neue „Merkbuch für Reifende" ist, wie 
angekündigt, von der Staatsbahnverwaltung jetzt heraus 
gegeben worden. Es ist, wie es im Vorworte heißt, aus 
dem Bedürfnis entstanden, den Reisenden Gelegenheit zu 
geben, sich leicht und bequeni über die für den Reisever 
kehr getroffenen Einrichtungen zu unterrichten. Selbst 
verständlich haben hier nicht alle Bestimmungen aufge- 
nommen.werden können, sondern nur solche Vorschriften 
allgemeinen Inhalts, welche geeignet erscheinen, die Reisen 
den von Unbequemlichkeiten und Weiterungen zu be 
wahren. Wer sich eingehender über die Rechte und 
Pflichten der Reisenden unterrichten will, wird auf die 
Eisenbahn-Verkehrs-Ordnung und die Tarife verwiesen, 
welche käuflich zu haben sind; Auszüge derselben findet 
man übrigens auch in den amtlichen Kursbüchern. Das 
„Merkbuch für Reisende" wird an den Schaltern und in 
den Reisebüros unentgeltlich verabfolgt. 
Lokales. 
-j- Grundstücks-Aufnahme. Der Gemeindeoorstand 
verteilt in den nächsten Tagen neben den Hausstandslisten für 
die Personenstandsaufnahme auch Grundstückskarten zwecks 
Aufnahme der im Ort vorhandenen bebauten Grund 
stücke. Die Karten werden spätestens 3 Tage nach dem 
27. Oktober abgeholt und die Herrn Hausbesitzer dringend 
gebeten, die Ausfüllung des Zählmaterials gewissenhaft 
und genau auszufüllen. 
-s Bestätigt! wurden vom Landrate die seit 1. April 
im Dienste der Gemeinde stehenden Amts- und Gemeinde 
diener Wilhelm Steuft) ner und August Schucht. 
f Silber-Hochzeitsfeier. Das nicht allen Ehe- 
paaren vergönnte schöne Fest der silbernen Hochzeit be- 
von oben zu teil wurde. Aber di Boyn hatte sich seinen 
Weg klar gemacht, von dem er nicht alnvich. 
„Nebcrzeuge ich mich, daß jene Dame in der Tat Gräfin 
Estella ist und nicht eine geschickt abgerichtete Abenteuerin, un 
Solde jener beiden Männer An ihrer Begleitung, so werde 
ich sie sofort in den Besitz ihrer Güter einsetzen," war seine 
stehende Antwort. „Bis jetzt habe ich die Dame nicht als meine 
Nichte anerkennen können, trotz der Aehnlichkeit, die jene — 
Herren zu ihrer Intrigue benutzt haben." 
Man hielt chm vor, der Sarg im Erbbegräbnis sei 
leer gefunden. 
Di Boyn erbleichte zwar, zuckte aber die Achseln. „So 
viel unnütze Mühe!" 
„Warum hat niemand die Gräfin als Kranke und Leiche 
sehen dürfen?" 
„Uebermäßigc Vorsicht des Arztes," gab der Gras beinahe 
gelangweilt zur Antwort. 
„Zu groß, um nicht Mißtrauen zu erregen. Entschließen 
Sie sich, die Tatsache anzuerkennen." 
„Ohne Kampf meine Rechte preisgeben? Niemals!" Da 
der Graf dabei blieb, ward er doch noch in festes Gewahrsam 
gebracht, zum Zwecke reiflicher lleberlegung, zum Nachdenken, 
wie es hieß. Er fügte sich mit seiner gewöhnlichen Gcwaud- 
heit, ja, er war es ganz zufrieden. Sein Verschwinden mußte 
nun auffallen nnd besprochen werden, seine einflußreichen 
Freunde konnten sich seiner jetzt annehmen! 
Estella bedurfte mehrerer Tage zu ihrer Erholung, doch 
ihre kräftige, gesunde Statur, im Verein mit der liebevollen 
Pflege ihres Gatten und der Marches« errang bald den Sieg. 
Sie entsann sich jetzt ihrer ganzen Vergangenheit bis auf die 
letzte Seefahrt, die sie auf Wunsch ihres Oheims mit ihm 
unternommen. Eine Menge Kleinigkeiten fielen ihr wieder 
ein, die zur Genüge bewiesen, wie sorgfältig das Verbrechen 
eingeleitet war. Die ungewöhnliche Besorgnis des Grafen bei 
der geringfügigen Erkältung Estellas, er hatte darauf bestanden, 
den Arzt holen zu lassen und sich sehr ängstlich gegen die 
alte Kammerfrau ausgesprochen, die Hoffnung geäußert, die 
ging unser ehemaliger Amts- und Gemeindevorsteher Herr 
Major a. D. Roenneberg und Gemahlin. Die Feier 
ging im Kreise der Familienmitglieder und Verwandten 
still und abgeschlossen vor sich, da der Gesundheitszustand 
des Jubilars leider nicht der beste ist. Zahlreich waren 
die Glückwünsche, die dem ehrwürdigen Militärveteranen 
von Freundes- und Bekanntenseite zu seinem Ehrentage 
zugingen, unlk verschiedene kostbare Geschenke werden diesen 
stets ich angenehmste Erinnerung halten. An dem 
Familienfest nahmen außer den beiden Schwestern, die In- 
haberinnen der Roennebergschen Höheren Töchterschule in 
der Moselstraße, auch seine beiden Söhne, zurzeit Offiziere 
im Elsaß, von denen einer jetzt zur Artillerieschießschule 
nach Berlin kommandiert ist, teil. So treu der Jubilar 
seiner Gemahlin ein Ehegatte, so gut und fürsorglich er 
seinen im blühendsten Alter stehenden Kindern ein Vater, 
seinen ehrenwerten unermüdlich tätigen Schwestern ein auf 
merksamer Bruder und Berater ist, so fest und vorteilhaft 
ist der Name der Familie Roenneberg mit unserem Ort 
verwachsen. Als die ersten Ansiedler fanden sich der 
Bruder des Jubilars, Herr Georg Roenneberg nebst 
den beiden Schwestern ein. Dieser wurde, nachdem Frie 
denau eine selbständige Gemeinde geworden, von der Ge 
meindevertretung einstimmig zum Ortsleiter gewählt, und 
hatte er dieses Ehrenamt 18 volle Jahre unentgeltlich 
inne. Während er nun um daS Wohl seiner Bürger be 
sorgt war, seine Arbeitskraft und Kenntnisse im Dienste 
des Gemeinwohls stellte, waren die beiden Schwestern 
M. und H. Roenneberg bemüht, Schulverhältnisse einzu 
führen und zu regeln, was zur Hebung der neuen Kolonie 
viel beitrug. Zu Anfang unterrichteten die beiden Damen 
Knaben und Mädchen, bis dann später aus der ersten 
Schullehranstalt eine Höhere Mädchenschule geschaffen 
wurde. Durch regem Eifer, Ausdauer und großem Fleiße 
errangen Beide dann auch bedeutende Erfolge, die nur am 
besten diejenigen beurteilen können, welche die Kinder 
krankheiten im damaligen Schulwesen durchgemacht haben 
und sich das heutige umfangreiche Unterrichtsinstitut an 
sehen. Jedenfalls haben sich die beiden Damen, die noch 
heute mit Umsicht und Energie ihre Schule leiten, durch ihre 
nunmehr über 30 jährige Tätigkeit, um den Ort sehr verdient 
gemacht, daS nie vergessen wird. Heute zählen zu unseren 
Mitbürgerinnen Mütter, die s. Zt. die Rönnebergsche 
Schule besuchten und jetzt selbst ihre Kinder gern der Ob 
hut der Geschwister Roenneberg anvertrauen. Im Jahre 
1892 trat Herr Georg Roenneberg von seinem Ehren 
posten, durch den er sich große Achtung in der Bürgerschaft 
verschafft hatte, zurück und verstarb einige Jahre später. Ihm 
verdankt die Roennebergstraße ihren Namen. Als Nachfolger 
des Herrn Georg Roenneberg übernahmderJubilar die Amts 
und Gemeindegeschäfte. Auch er war stets bemüht, das 
Beste für die Einwohner zu tun; soweit seine Kräfte 
Seefahrt möge ihr nur nicht schaden. Vermutlich war das 
Gift in dem Weine gewesen, dessen scharfer Geschmack ihr auf 
gefallen war, in Folge dessen halte ihr Oheim sie veranlaßt, 
verschiedene andere Weine zu probieren nnd sie dann aus 
gelacht, da sic in jedem denselben Geschmack gefunden. Er 
hatte es als ein Erkältnngssymptom bezeichnet, ihr dann 
nochmals Gabricli als Gatten vorgeschlagen und bei ihrer 
entschiedenen Weigerung gelacht. Später aber — es konnte 
auch sehr bald darauf sein, hiv verließ Estella ihr Gedächtnis 
schon — hatte er ihr zugetruirken und mit eigentümlich fun 
kelnden Augen gefragt, ob sie nie gehört habe, daß ,nan un 
gehorsame Mündel zwingen könne. Sie hatte dagegen sprechen 
wollen, doch keine Worte mehr finden können. Ob sie bc- 
wußlos in das Landhaus zurück getragen oder gleich nach 
Vettica gebracht worden war, ahnte sie nicht. Erst in Villa 
Roverdo, als sie die zuletzt gehörten Worte ihres Oheims, 
seine Drohung wieder zu hören vermeinte, hatte ihr Geist 
angefangen, gegen die Betäubung anzukämpfen, die ihn wie 
ein eisernes Band nmklamniert hielt. Mit inniger, dankbarer 
Rührung gedachte sie der nie ermüdenden Geduld und Liebe 
Ercoles, der beglückt erfuhr, wie sie sich dadurch zuerst wieder 
gefunden, wie glücklich sie in seiner Nähe, unter.seiner Leitung 
gewesen und wie das Vertrauen auf ihn ihr Ruhe gegeben. 
So gern Girolamo alle peinlichen Eindrücke fern gehalten 
hatte, konnte er doch den Ueberfall auf die Villa nicht ver 
schweigen und weckte dadurch die lebhafteste Sehnsucht in 
Ercole wie in seiner holden Gattin nach der schwer geprüften 
Mutter. Sobald die nötigen Schritte, Estella in ihre Rechte 
wieder einzusetzen, getan waren, wollten sie nach Sorrent 
Der Prozeß-, der sich nun entwickeln mußte, sollte in 
seinem Verlaufe d,e Enthülluugen über den Anteil der Maffia 
an diesem Verbrechen wie an dem Tode von Ercoles Vater 
bringen. Je lauter die Anklagen, je Höher stehend die Kläger, 
um so weniger durfte und konnte der Prozeß ergebnislos ver 
laufen. So hoffte Ercole und dachte Laveggi, der noch in 
Rom war. 1 
(Fortsetzung folgt.)
        
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