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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Beilage zu Nr. 242 des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Sonnabend, den 14. Oktober 1905. 
Sonnlagsplauderei. 
„Glück und Unglück, Lieber, Trag' in Ruh'I 
Beides geht vorüber — Oder du!' 
Der obige Vers stand einst auf meinem Abreiß 
kalender. Es ist mir sonderbar mit ihm ergangen. Er 
hat mich nicht wieder verlaflen, er hat mir Tag und Nacht 
in den Ohren geklungen und ist mein Weggenosse ge 
worden. Aber nicht nur dies! Ein Tröster ist er mir 
gewesen so manchesmal, ein stiller, milder Tröster, ein 
freundliches Licht im Dunkel trüber Erdentage. Wenn 
man sich ihn vorsagt, so ist es der bangenden Seele bald 
als ob e§ stiller, friedlicher in ihr würde; wie man wohl 
empfindet, wenn ein liebes, ernstes Menschenauge teil 
nehmend, verständnisvoll auf uns ruht; oder wenn eine 
milde Stimme tröstend zu uns spricht: — „Glück und 
Unglück, Lieber, trag' in Ruh'; beides geht vorüber — 
oder dul" Tun wir das eigentlich je, lieber Leser? Regen 
wir uns nicht im Glücke immer zu sehr auf und bauen 
wir nicht zu felsenfest auf dasselbe, nicht bedenkend, daß 
es vorübergeht, daß es nur zu oft sehr vergänglich ist? 
.Nichts ist im Leben schwerer zu tragen, 
AIS eine Reihe von guten Tagen!" 
Warum? Weil wir uns nur zu schnell daran ge 
wöhnen, wsil wir dann nur immer mehr vom Leben ver 
langen und unsere geistigen wie körperlichen Kräfte brach 
liegen lassen, bis sie nach und nach versiegen und in Zeiten 
der Not ganz versagen. Es geht ja vorüber, das Glück, 
es hat keine bleibende Stätte bei dir, bedenke es wohl 
und fühle dich nicht so sicher in seinem Besitze; oder du 
gehst vorüber, d. h. mitten im Glück berührt dich des 
TodeS kalte Hand und du kannst es nicht mehr genießen. 
Uud das Unglück, das auf Erden so heimisch ist, daß es 
wohl den Weg eines jeden Menschen kreuzt, tragen wir 
es je „in Ruh'?" Sind wir nicht immer fassungslos, 
wenn es unS naht? Ringen wir nicht sehr schnell die 
Hände und rufen verzweifelt aus: „Ich kann es nicht 
länger ertragen!" Wir bedenken eben nicht, daß hienieden 
nichts ewig währt, daß die Zeit nie stille steht, auch in den 
schwersten Tagen nicht, wenn es uns auch so scheinen will; 
es geht alles vorüber. Das tiefste Weh, die schwerste 
Heimsuchung, das qualvollste Leiden, die bittersten Todes 
kämpfe, sie gehen vorüber — oder du! Unser ganzes 
Leben ist ja eigentlich, genau genommen nur — ein Vor 
übergehen. Kein Tag gleicht dem andern, kein Lebens 
alter dem nachfolgenden. Wir gehen am Glücke vorüber 
wie am Unglücke, von jenem im Vorübergehen nippend, 
von diesem mehr oder weniger kostend; und am Ende sind 
wir, hier nach langem Kampfe, in jahrelangem Wandern, 
dort ganz plötzlich, nach kurzem Wege — vorübergegangen 
für ewig. Deshalb sollen wir Glück und Unglück „in 
Ruh" tragen, weil es so schnell vorübergeht, es lohnt sich 
die Unruhe gar nicht; ehe wir uns versehen, ging es 
vorbei an unS, oder wir an ihm. Wohl liegt eine gewisse 
Resignation in diesem kleinem Verse, die lebensfrohen 
Menschen schmerzlich berühren kann, aber der tiefe Sinn, 
der köstliche Trost, der aus ihm spricht, wiegt dieses 
Schmerzliche bei weitem auf. So ungern ein Glücklicher 
an das Vergängliche alles Irdischen sich mahnen läßt, um 
so lieber werden die Schwergeprüften, und ihre Zahl ist 
Legion, an das Ende ihres Leides und ihres kummervollen 
Daseins denken. 
Eine in den vierziger Jahren stehende Verwandte 
weinte vor Jahresfrist am Sarge der Mutter, die ihr 
ganzes Leben Freud' und Leid mit ihr getragen hatte, 
und fragte sich unter Seufzen und Klagen, wie es nun 
weiter gehen, wie sie die große Einsamkeit ertragen sollte. 
Genau nach einem Jahr war sie glückliche Braut und 
sandte ihre Verlobungskarten hinaus, die ihr Glück ver 
kündeten. Das Unglück war schnell an ihr vorüber 
gegangen. — Auf einem Balle lernte ich vor Jahren ein 
junges Mädchen kennen, ein Geschöpf von seltener Lieb 
lichkeit und Anmut, wie geschaffen zum Glücklichsein und 
Glücklichmachen. Sie gehörte zu den bevorzugten Gesell 
schaftsklassen, ein köstliches Menschenlos schien vor ihr zu 
liegen. Sie heiratete sehr jung und wurde eine glück 
strahlende Frau und Mutter. Nach einem kurzen Ehe 
glücke verließ sie der Mann — um einer andern willen, 
und sie blieb mit ihrem vaterlos gewordenen Kinde in 
tiefem Jammer zurück. Jahre vergingen. Eines Tages, 
ungefähr vor Jahresfrist, las ich von ihrer abermaligen 
Verheiratung, die ihr, so hoffte man, dauerndes Glück 
bringen sollte. In den Reihen der Gestorbenen fand ich 
auch ihren Namen vor kurzem in der Zeitung; in der 
Blüte der Jahre, nun in tiefster Seele glücklich, war sie 
gestorben. Das Glück und Unglück dieser Erde war erst 
an ihr vorübergegangen, und als dann tiefes, echtes 
Menschenglück noch einmal ihr nahte, da reichte sie die 
Stirn zum Todeskusse — und ging vorüber. 
Wermischles. 
* Ein Jah> hundert ist mit dem morgigen !5. Oktober ver 
strichen seit dem Tuge, da Wilhelm von Kaulbach, das berühmte 
Haupt der bekannten Künstlerfamitie, zu Arolsen im Fürstentum 
Waldeck das Licht der Weck erbl'ck-e. Die Kinderzeit des Meisters 
war keine frohe. Er erhielt seine Erziehung teilweise bei Verwandten 
in Westfalen, denn im Elternhause herrschten wenig erfreuliche Ver- 
hältniffe. Ein behagliches Familienleben hat er daselbst nie kennen 
gelernt, im Gegenteil, die Eindrücke, die er daheim empfing, mögen 
ihn wohl erst zu dem bitteren Satiriker und herben Sarkasten ge 
macht haben, als er sich später hin und wieder in seinen Schöpfungen 
zu erkennen gab. Mit 17 Jahren kam Wilhelm von Kaulbach an 
die Düffeldorfec Akademie, wo Meister Cornelius ihn zuerst in der 
hohen Kunst unterwies. Der Schüler gewöhnte sich auch gar bald 
Stil und DarstellunoSweise seines genialen Lehrers völlig an; 
wenigstens offenbarte sich das in seinen späteren Bildern mit großer 
Deutlichkeit, die Richtung aber, die er einschlug, war eine durch 
aus andere — realistischere. Ein Auftrag für die Kapelle einer 
Irrenhauses einige Engelsköpfchen zu malen gab dem jungen 
Künstler Gelegenheit, Studien an den unglücklichen Bewohnern 
der Anstalt zu machen und alles, was herbei auf fein leicht er- 
regbares, phantcsiedurchglühtes Gemüt einwirkte, hat er in dem 
um 1829 zu München entstandenen großen Gemälde ,DaS Irren- 
hauS mit so ungemein scharfer Charakteristik zum Ausdruck gebracht, 
daß sein künstlerischer Ruhm damit für alle Zeiten festgelegt und be- 
gründet wurde. — Ein weites Feld der Tätigkeit hat sich dem nun- 
mehr in der Mitte der zwanziger Jahre stehenden Kaulbach zu 
München erschloffen. Er schuf hier zunächst sechs symbolische Fluren, 
unter denen sich die.Bavaria und die bayerischen Ströme' befanden, 
schmückte den Plafond im Odeon mit dem mythologischen Gemälde 
„Apollo unter den Musen" und malte für den Palast des Herzogs 
Max einen Zyklus von 16 Wandbildern zur Fabel von .Amor und 
Psyche". Hierauf b-teiligte er sich an den künstlerischen Arbeiten für 
den Königsbau mit Szenen aus KlopstockS Dichtungen sowie 16 Ge- 
mä den zu Goetheschen Gedichten lKompositionen zu Reinecke Fuchs 
und schritt alsdann zur Ausführung seiner berühmten „Hunnenschlacht", 
eines in braunen Tönen gehaltenen Koloffalbildes von so hinreißender 
Wirkung und von solcher Lebendigkeit und Naturwahiheit in der 
Darstellung, daß Publikum und Kritik röckhaltSlos die Meisterschaft 
Kaulbachs anerkennend, von der Herbeiführung einer neuen Kunstperiode 
durch den Schöpfer jenes Gemäldes sprachen. In rascher Folge s buf 
nun der Künstler eine Reihe von Bildern zn Schillerschen.und Goethe 
schen Dichtungen und vollendete dann im Winter des Jahres 1837 
die große historische Komposition „Zerstörung Jerusalems durch 
Titus", ein Riesenwerk, welcher König Ludwig später für die 
Pinakothek erwarb. Es hatte, in Oel ausgeführt eine Größe 
von 18 bis 20 Fuß und wurde durch den Kupferstecher Merz trefflich 
vervielfältigt. Im Jahre 1845 folgte Kaulbach einem Rufe nach 
Berlin, um hier das Treppenhaus im Neuen Museum mit sechs 
mächtigen historischen Wandbildern zu schmücken, die sein hervor- 
vorragendes Könn-n glänzend illustrieren. Sie zeigen uns den Turm- 
bau m Babel, führen uns das Volk der Hellenen vor, wie es den 
Gesängen Homers lauscht, schildern uns die Zerstörung Jerusalems, 
versetzen uns in das Gewühl einer Hunnenschlacht, veranschaulichen 
uns die Kreuzzüge und leiten uns endlich in das Zeitalter der Re 
formationen h.nüber, wo eine gewaltige gothische Kirche den erhabenen 
Schauplatz bildet. Ein G.mäldezyklus, den der Meister alsdann für 
die Außenwand der Pinakothek in München schuf und der die Ent- 
Wickelung der Kunstgeschichte behandelte, fand infolge der unverhohlen 
daraus sprechenden Satiie nicht den Beifall wie se'ne anderen Werke, 
ja Schnorr von Carolsfeld protestierte sogar öffentlich gegen eine 
derartige Auffassung der Kunstgeschichte. In rastlosem Schaffensdrang 
war Kaulbach ungeachtet solcher (allerdings berechtigten) Angriffe un 
ermüdlich tätig. Für das Maximilianeum malte er die „Schlacht von 
Salamis", wendete sich dann dem Porlrätfach zu und lieferte eine 
große Anzahl tr.fflicher Illustration.» zu Shakespeares, Goethes und 
Schillers Werken. Seit dem Jahre 1839 Direktor der Münchener 
Akrdemie, Ehrenmitglied fast aller Kunstinstilute und Ritter zahlloser 
Orden schloß der geniale Künstler am 7. April des Jahres 1874 die 
Augen zum letzten Schlummer. In der Geschichte deutscher Kunst 
ab'r wird sein Name weiterleben für und für. Seine Schöpfungen 
sind reich an Schönheit und Formensülle und weisen einen wunderbar 
reinen Stil auf. Wilhelm von Kaulbach hinterließ sein künstlerisches 
Erbe seinem Sohn Hermann, dem bekannten G neralmaler, der 1846 
u München geboren wurde. Weite,hin halfen noch den Ruf des 
Namens Kaulbach mehren: der Neffe des Meist rS, Friedrich von 
Kaulbach, nochmaliger hannöverifcher Hofmaler und endlich Fritz August 
von Kaulbach, deS letzteren Sohn, der berühmte Porträt- uud Genre 
maler, der während der Jahre 1886—88 gleich seinem Gr,Henkel die 
Stellung eines Direktors an der Münchener Akademie bekleidete. 
Amtliche Anzeigen. 
Sitzung 
der Gemeinde-Vertretung. 
Die Herren Schöffen und Gemeinde 
verordneten beehre ich mich zu einer 
Sitzung der Gemeindevertretung auf 
Donnerstag, den 19. Oktober d. I., 
Nachmittags 6 Uhr 
im TitzungSsaale des Gynniasial- 
S ebäude« am Maybachplatz, unter 
Meilung der Tagesordnung mit dem 
Hinweis ergebenst einzuladen, daß die 
Vertretung bei Anwesenheit von mehr als 
12 Mitgliedern beschlußfähig ist und die 
Nichterscheinenden sich den gefaßten Be- 
schlöffen zu unterwerfen haben. 
1. Mitteilungen des Gemeindevorstandcs. 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Prüfung und Entlastung der Jahres- 
rcchnungen für 1903: 
a) der Gemeinde-Hauptrechnung, 
b) der Rechnung für das Gymnasium, 
e) der Rechnung für die Gemeindeschule, 
d) der Rechnung über die Stiftungen 
und Dermüchtniffe, 
e) der Rechnung über den Gymnasial- 
Neubau. 
Referent Herr Gemeinde - Verordneter 
Homuth. 
2. Genehmigung des Voranschlages für 
das Elektrizitätswerk. 
3. Genehmigung des OrtSstatuts be- 
treffend das gemeinsame Kaufmannsgericht 
für Echöneberg und Friedenau. 
4. Vorlage betreffend den Bau eines 
Verwaltungsgebäudes. Zu 2, 3 und 4 
Referent der Unterzeichnete. 
5. Anträge wegen Gewährung von 
Schadenersatz. Referent Herr Schöffe 
Draeger. 
b) in geheimer Sitzung: 
6. Anrechnung von Dienstjahren einem 
Oberlehrer Referent Herr Schöffe Bache. 
7. Neuwahl von 3 Mitgliedern zur 
Echuldeputation. Referent derselbe. 
8. Genehmigung von Straßenausbau- 
Verträgen. t _ , 
9. Anstellungen. Zu 8 und 9 Referent 
der Unterzeichnete. 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten 
find während der Dienststunden in meinem 
Amtszimmer für die Herren Gemeinde- 
verordneten einzusehen. 
Friedenau, den 13. Oktober 1905. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
l Evang. JnnglingSvereiu: Sonntag 
i Abends 8—1V Uhr im Gemeindehauje. 
Gäste willkommen! 
Evang. Jungfrauenverein, Gemeinde 
haus Kaiser-Alle 76 a, 7-9 Uhr. 
Christi. Jungfrauenverein, Fregestr. 46. 
5'/,-9 Uhr. 
Schöneberg. 
Apostel PauluL-Kirche. 
Dorm. 10 Uhr: P Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Miitags 12 Uhr Kindergottesdienst: 
P. Mirbt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Rodatz. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kircke. 
Vornr. 10 Uhr: K.-R. Jacobi. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst: P. 
Delbrück. 
Nachm. 6 Uhr: P. Habel. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirchsaal Seeanstr. 81. 
Vorm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst: P. 
Boehm. 
Näthanael-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Neumann. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. 11'/, Uhr Kindeigottesdienst: 
P Neumann. < 
Nachm. 6 Uhr: P. Lic. Dr. Becker. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittwoch Abend 8 Uhr Bibelstunde: 
P. Neumann. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7a-8: 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C Güther. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. 
Gottesdienstordnung 
für die in Friedenau wohnhaften zur 
Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken. 
«irchtirye Nachrichten. 
Sonntag, den 15. Oktober 
Frieden an. 
Vorm. 10 Uhr: P. Görnandt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. 11'/, Uhr: Kindergottesdrenst: 
Görnandt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Kleine. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Katholische Kirche' in Steglitz (Kieler 
Straße 11). 
An Sonn- und Festtagen: Meffe 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr 
Vorm. Scgensandacht 7 Uhr Abends. — 
An Wochentagen: Meffe 7'/« und 8 Uhr 
Vormittags. Beichtzelcgenheit an den 
Abenden vor Sonn- und Festtagen und 
früh vor der Messe. 
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