Path:
Periodical volume Nr. 242, 14.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den ßriedenauer Grtsteil von Schöneberg und den Bezirksverein Süd-West. 
Unparteiische Zeitung für kommunale 
Bezugspreis 
bei Abholung aus der Expedition, Rhein- 
»tratze 15,1,20 M. vierteljährlich'; durch Boten 
ins Haus gebracht oder durch die Post be 
zogen 1 M. 50 Pf., monatlich 50 Pf. 
Bestellungen 
in der Expedition, bet sämtlichen Zeitungs- 
spediteuren und Postanstalten. 
Fernsprecher: Nr. 129. 
Erscheint täglich abends 
Besondere 
Jeden Mittwoch: 
WiHbKrtt „Seiferrbkaserr". 
Druck und Verlag von 
Leo Schultz in Friedenau. 
und bürgerliche Angelegenheiten. 
Erscheint täglich abends 
Beilagen 
Jeden Sonnabend: 
MlÄtter für deutsche Krauen. 
Verantwottl. Redakteur: 
Leo Schultz in Friedenau. 
Anzeigen 
werden bis 1 Uhr mittags angenommen. 
Preis der 5 gespaltenen Zeile oder deren 
Raum 25 Pf. 
Die Reklamezeile kostet 60 Pf. 
Anzeigenannahme 
in der Expedition, Rheinstraße 15, sowie 
in allen Annoncenexpeditionen. 
Fernsprecher: Nr. 129. 
Ur. 242. 
■in— 
Friedenau, Sonnabend den 14. Oktober 1905. 
12. Iahrg. 
Aepeschen. 
Wien. Das kaiserliche Handschreiben, in welchem 
die Ernennung Fejervarys zum Ministerpräsidenten ver 
öffentlicht werden soll, soll am Dienstag oder Mittwoch 
nächster Woche bekannt gegeben werden. 
Budapest. Graf Andrassy betonte gestern einem 
Interviewer gegenüber, die Koalition sei ihres endlichen 
Erfolges sicher. Er glaube nicht, daß die Regierung bei 
den Neuwahlen einen Erfolg erzielen werde. Die 67 er 
Parteien blieben nur bis zur Lösung der Militärfrage in 
der Koalition, für eine Personal-Union seien die 67 er 
Parteien nicht zu haben. 
Die Erklärung Fejervarys, daß noch keine Ent 
scheidung in der Krisis gefallen sei, erweckte in der 
Koalition die Hoffnung, daß die Krone zu einem 
Kompromiß mit der Koalition geneigt sei. 
Im hiesigen Hotel „Union" stürzte das Treppenhaus 
ein. Hierbei wurden zwei Hotelbedienstete sowie ein 
Stubenmädchen schwer verletzt. Da die in den Zimmern 
befindlichen Gäste ebenfalls in Gefahr waren, mußten sie 
durch die Feuerwehr mittelst Leitern aus den Fenstern 
heraus in Sicherheit gebracht werden. 
Rom. Der Pariser Korrespondent der ,,Patria" be 
richtet, daß in dem Ministerrate, in dessen Verlauf Del- 
cassö demissionierte, der letztere, nachdem er die Ver 
sicherung einer englischen Unterstützung im Kriegsfalle 
gegeben hatte, auch ein Schriftstück verlas, wonach Italien 
sich verpflichtet hätte, im Falle eines deutsch-französischen 
Konfliktes strickte Neutralität zu beobachten. Der 
Korrespondent versichert, diese Information von einer hohen 
Persönlichkeit aus der unmittelbaren Umgebung Delcaffäs 
erhalten zu haben. 
Verschiedene Abgeordnete wirken auf den Deputierten 
Cirmeni ein, daß er die beabsichtigte Interpellation über 
die angeblichen Äußerungen Rouviers nicht einbringe und 
abwarte, bis die auswärtige Politik in der Kammer zur 
Beratung gelange- 
Lyon. Professor Behring ist in Begleitung seiner 
Gemahlin gestern hier eingetroffen. Der deutsche Gelehrte 
wurde durch den Direktor der medizinischen Fakultät und 
mehreren anderen Professoren empfangen und besichtigte 
znnächst die größeren Krankenhäuser, wobei er eine längere 
Besprechung mit Dr. Arlouing über die Tuberkulose hatte. 
Mittags fand zu Ehren Behrings ein Diner statt. Nach 
mittags besichtigte er die Sehenswürdigkeiten der Stadt. 
Verschiedene Journalisten versuchten Behring zu inter 
viewen, dieser lehnte aber jede Mitteilung über seine Ent 
deckung ab. Heute wird Behring nach Montreux und 
von dort nach Ajacco reisen, woselbst er den Winter ver 
bringen wird. 
Rio de Janeiro. Telegramme aus Bahia melden 
von einem Attentat auf den Gouverneur, der schwere 
Schußwunden am Kopf erhielt. Über die Gründe dieses 
Attentats ist bis jetzt nichts bekannt. 
Allgemeines. 
sj Jnbetreff des Reformationsfestes haben die 
Schulvorstände einiger Vorortgemeinden den Antrag ge 
stellt, das Fest von diesem Jahre ab nicht mehr wie bisher 
durch Schulfeiern zu begehen, sondern einen besonderen, 
der Bedeutung des Tages angemessenen kirchlichen Gottes 
dienst mit gänzlichem Schulausfall zu veranstalten. Die 
Herren Ortsgeistlichen haben sich bereits zur Übernahme 
der Predigten bereit erklärt. Eine behördliche Genehmigung 
solcher Anträge dürfte zu erwarten sein. . 
[] Die Sanitätsmannschaften der Feuerwehren 
erhalten Abzeichen. Der Minister des Innern und der 
Kultusminister haben sich damit einverstanden erklärt, daß 
als Abzeichen für die im Sanitätsdienst ausgebildeten 
Mannschaften der freiwilligen und Pflichtfeuerwehren das 
rote Kreuz in der Form des eisernen Kreuzes auf weißem 
Felde eingeführt wird. 
sj Ein neues „Welt-Rcisebureau" wird 'sich 
am 1. November d. I. unter dem Namen „Union" in 
der Reichshauptstadt auftun. Die Geschäftsräume desselben 
werden im Hause Unter den Linden 5/6 eingerichtet. Die 
„Union" hat, gleich den schon bestehenden Unternehmen 
derselben Art, dem Internationalen Reisebureau (Sieper- 
mann) und dem Reisebureau der Hamburg-Amerika-Linie 
(vorm. Karl Stangen), mit der Staatsbahnverwaltung 
einen Vertrag abgeschlossen, nach welchem ihr der Fahr- 
und Platzkarten-Verkauf, sowie die bahnamtliche Gepäck 
abfertigung (einschl. der Abholung des Gepäcks aus den 
Wohnungen, Hotels rc.) zu den üblichen von der Staats- 
bahnverwaltung festgesetzten Gebühren übertragen wird. 
sj Einjahrig-Freiwillige werden am 1. April k. I. 
im 3. Armeekorps bei dem Grenadier-Regiment Prinz 
Karl v. Preußen (Nr. 12) und dem Jnfant.-Regiment 
Prinz Friedrich Karl v. Preußen (Nr. 64), Garnisonen 
Prenzlau und Angermünde, eingestellt. 
Lokales. 
-j- Gemeindevcrtreter-Sitzung findet am Don 
nerstag, den 19. d. M. statt. Die reichhaltige Tages 
ordnung finden unsere Leser im Anzeigenteil. 
-j- Ernennung. Zum Rechnungsrat ernannt wurde 
der in der Handjerystraße Hierselbst wohnhafte Geheime 
exped. Sekretär im Kriegsministerium, Herr Glintzer. 
-j- Grundstücksmarkt. Das große Terrain an der 
Ecke Kaiser-Allee und Rönnebergstraße, auf dem bisher 
der Landschaftsgärtner Beidatsch seine Anpflanzungen 
hatte, ist in anderem Besitz übergegangen. Für die Quadrat 
rute sollen angeblich 950 Mark gezahlt morden sein. 
ch Ein wunderbarer Zopf, so schreibt uns ein 
sehr achtbarer Mitbürger, ziert immer noch die Gemeinde 
Friedenau, nämlich die tiefsinnige Unterscheidung zwischen 
Leuchtgas und Heizgas, welche zwar aus demselben Rohre 
kommen, aber verschieden bezahlt werden müssen. Wie 
wir von der Gasfabrik erfahren, haben alle Nachbarge 
meinden, Charlottenburg, Schöneberg, Schmargendorf, 
Wilmersdorf u. s. w. diesen alten Zopf längst abgeschnitten, 
nur uns Friedenauern hängt er noch hinten. Vielleicht 
verrät uns der wohllöbliche Gemeindevorstand demnächst 
die Gründe, welche ihn bisher abhielten, auch für Friedenau 
den Antrag auf Herbeiführung des Einheitspreises zu 
stellen I? 
-j- Totenfest. Mit den Arbeiten für das Totenfest 
ist in den großen Berliner Bindereien bereits begonnen 
worden. Es werden zunächst die grünen Kränzen ge 
bunden, die sich in kühlen Kellern lange Zeit halten und 
kurz vor dem Totensonntag garniert werden. Auch mit 
der Anfertigung der Kränze aus dem ebenfalls sehr halt 
baren „Phantasiegrün" ist man bereits beschäftigt. Es 
besteht dies aus Fichte, Buxbaum, Lorbeer, Kieferbüscheln, 
Wachholder und anderen derartigen Pflanzen. 
-j- Den Tod erlitten hat der Sohn des in Friedenau 
sehr geachteten Maurermeisters und Schöneberger Stadt 
verordneten Herrn Colosser. Wie wir vor einigen Wochen 
berichteten, wurde der erst zweiundzwanzigjährige junge 
Mann auf der Jagd angeschossen. In der Klinik, wo man 
den Verletzten unterbrachte, wandten die Ärzte alle Kunst 
an ihn zu retten, leider vergeblich. Die Wunde ver 
schlimmerte sich dermaßen, daß sie dem jungendfrischen, 
lebensfreudigen, sehr begabten jungen Mann gestern Vor 
mittag den Tod brachte. Der Verstorbene war ein hoff 
nungsvoller, arbeitsfreudiger Mensch, der in Heidelberg 
mit Lust und Liebe Chemie studierte. Leider ist eS ihm 
nun nicht vergönnt worden sein Studium zu vollenden, 
und seinen geachteten Eltern in dieser neuen Lebensbahn 
ein Stolz und eine Freude zu sein. 
-j- Der Haus- und Grundbesitzer-Verein hielt 
gestern Abend im „Hohenzollern" seine Monatsversammlung 
ab. Nach dem Verlesen und Annahme des Protokolls der 
letzten Versammlung erfolgte die Aufnahme neuer Mit 
glieder, und zwar der Herren Emil Brand, Schriftsteller, 
Böhland und Carl LooS. Hierauf schritt man zu Punkt 3 
der Tagesordnung: Vortrag über Mängel im Feuer 
versicherungswesen. Der Herr Vortragende, Vertreter des 
Deutschen Feuerversicherungs-Schutzverbandes, wies zunächst 
auf verschiedene Mißstände im Feuerversicherungswesen hin, 
besonders wo bei Brandschäden eine zu geringe oder gar 
keine Entschädigung bewilligt wurde, welches durch die 
Klauseln in der Polize hervorgerufen wird. Er empfiehlt 
daher ganz besonders das Beachten der Klauseln in der 
Polize. Dann ist ein großer Mißstand darin zu suchen, 
daß bei Mobiliar-Versicherung die einzelnen Positionen 
angegeben werden müssen. Es ist doch aber nie der Fall, 
daß die eine oder andere Position nicht verringert oder 
Gesagtes Spiel, 
89. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
(Nachdruck verdate».) 
Mit großer Umsicht und Sicherheit hatte Ercole die 
gefahrvolle Reise unternommen und sah jetzt der nächsten Ent 
wickelung ruhig, kaum ungeduldig entgegen. Niemand hatte 
ja Estella so genau beobachtet, er nannte sie noch Teresa, 
und er war nicht überrascht über den Eindruck, den der 
Anblick von Rom und des Palastes auf sie gemacht. Immer 
wieder hatte sie sich die Stirn gestrichen, ivie um emen 
Schleier, ein Band zu lösen, das sie drückte, hatte sich um 
gesehen, Ercole gebeten, ihr zu helfen, doch er hatte geichwiegen. 
Er blieb seiner Absicht treu, nichts in ihr vorzeitig zu wecken. 
„Ich kenne alles hier, was ist es nur!" sagte sie und preßte 
die Hände an den schönen blonden Kopf, ^jhre Unruhe, 
ihre. Versuche, sich klar zu werden, erfüllten Ercole mit Jubel, 
doch er hatte es so erwartet. . ,.. . 
Ter Salon des Grafen Gianotti war für eine jener 
zwanglosen, intimen Zusammenkünfte hergerichtet, die häufig 
durch die Gegenwart des Köuigspaares ausgezeichnet wurden. 
Heute war die Marchesa di San Croce, die soeben aus dem 
Quirinal kam, mit der Entschuldigung ^er Majestäten be 
auftragt. In einer nochmaligen Audienz hatte der König 
selbst den Wunsch nach Beschleunigung der Angelegenheit aus- 
gesprochen. beute bei Gianotti versammelt hatte, 
war anders zusammengesetzt wie sonst wohl. Die spitzen der 
Sicherheitswache, der Justiz, der städtischen Polize. eu her 
vorragender Staatsanwalt und mehrere andere nur Herr n 
die Marchesa war die einzige geladene Dame. Und obgleuh 
sonst immer von den Herren umichwarmt, stand ste heute nicht 
nur allein, man verhielt sich gegen sie Eck füblba? 
und zurückhaltend. Uebcrhaupt machte sich em Druck fühlbar, 
der keine unbefangene Unterhaltung aufkommen ließ, erwartungs 
volle Spannung prägte sich auf allen Gesichtern a . 
Im Hintergründe stand Girolamo Laveggi, der vor e'uer 
Stunde von Neapel gekommen war — er hatte bei Mynheer 
van de Putten das Telegramm erhalten, das ihn herrief. 
Ein Aufatmen der Erlcichtcrnng ging durch die Ver 
sammlung, als Graf Gianotti endlich mit einer gewissen Feier 
lichkeit einen Herrn und eine Dame einführte. Ter Herr war 
allen fremd, doch seine vornehme, edle Erscheinung nahm 
günstig für ihn ein, seine Begleiterin aber erregte das leb 
hafteste Erstaunen und eine Ueberraschiing, die sich durch 
gegenseitiges Zunicken, bedeutungsvolle Blicke und h.e und da 
ein gemurmeltes Wort kundgaben. In der Mitte des Salons 
blieben beide stehen, so daß jedermann sie genau sehen und 
icobachten konnte. Die Dame war weiß gekleidet, ihre 
chweren blonden Zöpfe hingen frei über den Nacken herab, 
ie war von ebenso eigenartiger wie fesselnder Schönheit und 
üum zu vergessen, selbst nach einmaligem Sehen. Die dunklen 
Brauen gaben dem zarten Gesichte einen charakteristischen, be 
deutenden Ausdruck, die Augen, von langen dunklen Wimpern 
beschattet, blickten ohne Befangenheit umher; man sah, eine 
solche Umgebung war ihr weder fremd noch ungewohnt. 
Unter der gespannten Aufmerksamkeit aller trat die Mar 
chesa di San Croce auf sie zu, doch ohne zu sprechen. Atem 
los blickten alle ans die beiden Frauen. 
Die blonde Dame sah die Marchesa einen Augenblick nur 
an, dann brach ein Strahl des Erkennens aus ihren Augen, 
der bisher so seltsam verschleierte Blick verlor sich, ein unbe 
schreiblich reizendes und zugleich hochbeglücktes Lächeln er 
schien auf ihrem schönen, rosig gefärbtem Antlitze. Es war 
eine Wandlung, die keinem der Anwesenden entgehen konnte, 
es war, als durchleuchte ein aufflammendes Licht den bis da 
hin verdank.iten Geist. „Meine Teresa! Du bist hier, ich 
sehe Dich endlich einmal, ich habe Dich nach so langer Zeit 
wieder. Ja, Du bist es, Teresa, meine Teresa!" 
„Du kennst mich!" jubelte die Marchesa auf. 
Ein Ausdruck, halb Freude, halb tiefe Wehmut zog über 
der andern Gesicht. 
„O ivärc es denkbar. 
daß Estella di Boyn ihre Teresa 
di San Croce nicht erkennen sollte! Dich würde ich immer 
erkennen, wäre a.lch die ganze übrige Welt für mich in Nacht 
gehüllt. . . . Aber, wie ist mir denn!" Die Hand Estellas 
irrte schon wieder suchend nach der Stirn, der hilflose, ver 
lassene Zug trat abermals hervor lind der strahlende Blick 
erlosch. „Warum nailntc man mich nicht Estella — ich bin 
doch Estella." Sie sah die Marchesa an, als fürchte sie das 
Baud zwischen früher und jetzt zu verlieren, das sich soeben 
erst wieder geknüpft. Dann blickte sie auf Ercole, dann iviedcr 
zur Marchesa. 
Gianotti näherte sich der Marchesa. „Graf di Boyn ist 
gclümmcu, halten Sie die Herrschaften zurück, damit wir den 
ersten Eindruck des Wiedersehens beobachten können." 
Die Marchesa atmete tief auf, zum ersten Mal wechselte 
sie einen Blick mit Ercole, und seine Ruhe, seine Sicherheit 
gaben ihr den Mut zurück. Ein Vorwurf über ihre Zag 
haftigkeit erhob sich in ihr, sie sah schnell nach Girolamo hin, 
der ihren Blick voll erwiderte, doch dann auf Estella deutete. 
Ihr Amlitz zeigte einen peinvollen Kampf, das Ringen nach 
Klarheit, nach vollem Bcivußtscin. Die Marchesa und Ercole 
führten sie zur Seite, und zitternd lehnte sie sich gegen die 
Freundin, gerade als di Boyn eintrat. 
Man halte ihm absichtlich eine spätere Zeit, als den 
übrigen bezeichnet, er mußte jetzt glauben, zu spät gekommen 
zu sein. Doch als gewandter Weltmann versuchte er keine 
Erklärung, berief sich nicht etwa auf die Einladung, er be 
kannte einfach seine Schuld. Sein Blick suchte schon nach der 
Marchesa, die er hier zu finden erwartete. Ihre rücksichtslose 
Zurückweisung seines Sohnes gab ihm ein Recht, ihr zu 
zürnen, er wollte es nicht ungenutzt lassen. 
Gianotti hatte den Grafen bis in die Mitte des Salons 
kommen lassen, war ihm nicht entgegen gegangen, sagte aber 
jetzt verbindlich: „Wir rechneten allerdings auf Sie, doch 
kann man, nein, wir wollen Sie gewiß nicht zwingen." 
Gianotti hatte bei der Anrede keinen Titel gebraucht und 
sprach merkwürdig langsam und deutlich. 
(Fortsetzung folgt.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.