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Periodical volume Nr. 241, 13.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

vornehmer Gesellschaft paffe, führte Bläsing beide zunächst 
itt ein Geschäft in der Rosenthalerstraße und ließ sie vom 
-Kopf bis zu den Füßen neu einkleiden. Dann ging es 
nach dem ZirkuS. Dort saß aber zufällig schon der Pro 
kurist aus Steglitz, ohne daß Bläsing ihn sah. Er ließ 
Len jungen Mann in einem geeigneten Augenblick unauf 
fällig festnehmen und nun war es mit der Herrlichkeit 
vorbei. Die beiden Damen wunderten sich, daß ihr 
Kavalier auf einmal verschwunden war, wußten es sich 
nicht zu erklären uud gingen etwas enttäuscht nach Hause. 
Noch mehr aber erstaunten sie, als gestern Morgen zwei 
Kriminalbeamte kamen und von beiden die neuen Garde 
roben abholten. Die Kellnerin, die die Nacht bei der 
Wirtin geblieben war, mußte erst Ersatz holen laffen und 
sich bis auf das unterste Gewand wieder umkleiden. 
t Festgenommen. Heute Vormittag wurde ein 
junger Kaufmann K. durch einen Polizeibeamten festge 
nommen und dem Gefängnis in Moabit überliefert. K. 
hat eine Reihe von Erpressungen hier begangen, welche 
die Folgen and. rer Verfehlungen waren. 
-j- Zwei Sittlichkcittverbrccher verhaftet. Zu 
unserer gestrigen Notiz betreffend „Dreifacher Sittlichkeits 
verbrecher" können wir heute mitteilen, daß der Neumann 
nebst einem Komplizen (Hippe Handjerystraße), der sich an 
demselben Mädchen vergangen hatte, bereits verhaftet und 
beide dem Untersuchungsgefängnis zugeführt worden sind. 
Sie haben ihre Schandtaten eingestanden. 
Schöneöerg. 
— Die Stelle des Direktors der Oberrealabteilung 
an der Hohenzollsrnschule kommt nach einem Beschluß des 
Magistrats zur Ausschreibung und soll zu Ostern nächsten 
Jahres besetzt werden. Bis dahin versteht Oberlehrer 
Günther die Direktorialgeschäfte. Für die Stelle war be 
kanntlich Professor Dr. Mellmann vom Königstädtischen 
Realgymnasium gewählt worden, der von der Regierung 
nicht bestätigt wurde und dann, als ihn der Magistrat 
trotzdem zum zweiten Male wiedergewählt hatte, die Über 
nahme des Direktorats ablehnte. 
— Die alten Schöneberger Bauernhäuser, 
von denen Schöneberg nur noch gegen 10 aufzuweisen 
hat, verschwinden immer mehr. Die Großstadt Schöneberg 
will diese Überbleibsel des alten Dorfes nicht mehr 
zwischen ihren Mietskasernen dulden. Von diesen wenigen 
alten einstöckigen Häusern in der Hauptstraße, die an der 
alten Dorfaue stehen, verschwindet jetzt das Haus Haupt 
straße 42, um einer Villa Platz zu machen. Im Friedenauer 
Ortsteil steht aus Schönebergs Dorfzeit nur ein Haus noch, 
es liegt am Ausgange der Friedenauerstraße kurz vor der 
Bahnunterführung. Dieses Haus ist auch der am weitesten 
nach Schöneberg vorgeschobene Posten des Friedenauer 
PostbestellbezirkeS. 
— Jur Wege der Zwangsvollstreckung soll das 
in der Goltzstraße 32, Ecke Hohenstaufenstraße 86, belegene,' 
im Grundbuche von Schöneberg Band 47, Blatt Nr. 1710, 
zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsoermerkes 
auf den Namen des Kaufmanns Josef Nußbaum in 
Berlin eingetragene Grundstück am 12. Dezember 1905, 
Vormittags 11 Uhr, versteigert werden. Das Grundstück 
ist mit 13 600 Mark Nutzungswert zur Gebäudesteuer 
veranlagt. 
— Ueber das Vermögen des Kaufmanns Jacob 
Gerson, Goltzstraße 45, ist am 11. Oktober 1905, Nach 
mittags 2 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der 
Kaufmann Wilhelm Schultze in Berlin, Am Karlsbad 14, 
ist zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen 
sind bis zum 2. Dezember 1905 bei dem Gericht anzumelden. 
— Firmeneintragungen. Bei Nr. 26 671. (Offene 
Handelsgesellschaft Neuheiten-Vertrieb Elektra Paul Hoff- 
mann & Co., Schönebcrg.) Dem Kaufmann Paul Hoffmann 
in Schöneberg ist Prokura erteilt. Der bisherige Gesell 
schafter Felix Freund ist alleiniger Inhaber der Firma. 
Die Gesellschaft ist aufgelöst. — Bei Nr. 17 163. (Firma 
Trapp & Münch, Schöneberg.) Dem Fräulein Elise 
Düring in Berlin ist Prokura erteilt. — Bei Nr. 25 589. 
(Firma A. Reimann & Co., Schöneberg.) Das Geschäft 
von Schöneberg nach Berlin verlegt. 
— Auf der Feuerwehrwache erschien bei dem 
Branddirektor kürzlich der Feuerwehrmann Volk und er 
stattete Anzeige, daß der Brandmeister Meyer ihn im 
Dienst geschlagen habe. Er legte gleichzeitig ein ärztliches 
Attest vor, in dem bescheinigt wurde, daß Volk an Kopf 
schmerzen und Schwindelanfällen infolge eines Schlages 
leide und deshalb dienstunfähig sei. Der Branddirektor 
Flöther hat den Vorfall pflichtgemäß dem Oberbürgermeister 
Wilde gemeldet. Der Oberbürgermeister erklärte, daß er 
sofort eine eingehende Untersuchung eingeleitet habe, und 
falls sich auf irgend einer Seite eine Schuld ergeben sollte, 
ein Disziplinarverfahren veranlassen werde. Der Feuer 
wehrmann hat außerdem gegen den Brandmeister bei 
Gericht Strafantrag gestellt. 
Berlin und Wororte. 
8 Im Berliner Pfandbrief-Amt ist, nachdem 
der bisherige Syndikus, Dr. Minden (an Stelle des ver 
storbenen Stadtältesten, Geheimrats Voigt) zum Direktor 
ernannt worden ist, die Stelle eines Syndikus frei. Der 
selbe muß die Qualifikation züm Richteramt besitzen. Um 
das hohe Gehalt zu sparen, beabsichtigt der Magistrat, 
diese Stelle nebenamtlich durch ein qualifiziertes Magistrats 
mitglied verwalten zu lassen, zumal die beiden anderen 
Räte des Direktoriums ihre Dienste dem Institut ebenfalls 
nur nebenamtlich widmen. Es sind dies gegenwärtig die 
Stadträte Haack (Ehrenbürger) und Hübner. Der 
Magistrat hat der Stadtverordneten - Versammlung eine 
entsprechende Vorlage gemacht, da diese seinem Vorschlage 
zustimmen muß. 
8 Die „Uebergangcne«." Die Witwe Albertine 
Kittel geb. Cuno hat, wie s. Zt. gemeldet, die Stadt 
gemeinde Berlin zur Universalerbin eingesetzt. Die Nach 
laßmasse sollte dem Fonds der bereits bestehenden 
Weichanschen Stiftung für hilfsbedürftige Berliner Privat 
lehrer und Lehrerinnen einverleibt werden. Da meldeten 
sich, wie es leider häufig zu geschehen pflegt, zwei „Über 
gangene", Kinder eines verstorbenen Neffen der Erblasserin, 
welchen, wenn ein Testament nicht vorhanden wäre, nach 
der gesetzlichen Erbfolge der Nachlaß der Frau Kittel 
hätte zufallen müssen. Die „übergangenen" sind: ein 
Gelegenheitsarbeiter in Hamburg und eine Häusreiniger- 
frau in Berlin, welche beide in sehr ärmlichen Verhält- 
niffen leben. Der Oberpräsident hat die Herbeiführung 
der landesherrlichen Genehmigung zur Annahme der Erb 
schaft an die Bedingung geknüpft, daß die beiden „Über 
gangenen" mit je 5000 Mark abgefunden werden. Mit 
Rücksicht auf die hilfsbedürftige Lage derselben und weil 
sich aus dem Testamente nicht ergibt, ob sie mit Absicht 
gänzlich übergangen worden sind, haben sich die städtischen 
Behörden bereit erklärt, jene Bedingung zu erfüllen. Jeden 
falls können die Testamentoren und solche, die es werden 
wollen, aus diesem Falle wiederum eine Lehre ziehen. 
8 Die Sandsteiugruppen auf der Herkules-Brücke 
werden jetzt einer gründlichen Erneuerung unterzogen und 
sind deshalb zum Teil bereits von einer sehr soliden 
Bretterumhüllung eingeschlossen worden. Schon vor einiger 
Zeit sind die Gruppen aufgefrischt worden, doch blieben 
davon weiße Streifen zurück die sich recht auffällig bemerk 
bar machten. Die beiden Herkulesgruppen sowie die 
Sphinxe sind von Schadow modelliert worden und haben 
ein Alter von über 110 Jahre. Sie standen bekanntlich 
früher auf der alten Herkules-Brücke, die zwischen Burg 
straße und Neue Promenade über den längst zugeschütteten 
Königsgraben führte. Als nach dem Abbruch dieser Brücke 
die alte Albrechtshofer-Brücke, die im Zuge der Friedrich- 
Wilhelmstraße über den Landwehrkanal führte, in den 
Jahren 1889 bis 91 massiv ausgeführt wurde und den 
Namen Herkules-Brücke erhielt, fanden die Gruppen auf 
ihr einen neuen Standtort. 
8 Die Banlichkeitcn, die in dem verpachteten 
Teile des alten" botanischen Gartens stehen und ursprüng 
lich abgerissen werden sollten, bleiben erhalten und werden 
jetzt für die Zwecke dieses verpachteten Teils neu herge 
richtet. Vor allem erhalten diese Baulichkeiten, unter 
denen sich auch das Schinkelsche Winterhaus befindet, neue 
feste Dächer, da sie auch Restaurationszwecken dienen sollen. 
Im Übrigen sind die Planierungsarbeiten in dem alten 
Garten schön recht weit vorgeschritten, denn bekanntlich 
soll hier mit Eintritt des Frostes eine künstliche Eisbahn 
von ganz bedeutendem Umfange angelegt werden. 
8 Gedenkfeier. In der'Aula des Falk-Realgym 
nasiums fand aus Anlaß des 25 jährigen Bestehens dieser 
Anstalt eine schlichte Gedenkfeier statt. Nach einleitendem 
Gesänge des Schülerchors hielt der Direktor Prof. Dr. 
Schellbach eine Rede, in der er einen Rückblick auf die 
Entwickelung der Anstalt tat. Er gedachte hierbei auch 
der verstorbenen Lehrer und hob hervor, daß heute noch 
4 Lehrer seit dem Bestehen der Anstalt an ihr in voller 
Rüstigkeit tättg sind, die zugleich mit der Schule ihr 25- 
jähriges Jubiläum feiern können. Der krirnns omuium 
erhielt zum Andenken Theodor Storms sämtliche Werke. 
Zum Schluß sang der Chor das Niederländische Dank 
gebet: „Wir treten zum Beten". Zur Feier des" Tages 
fiel der Nachmittagsunterricht aus. 
§ Teltower Kreishaus. Mit der Aufführung des 
Erweiterungsbaues für das Teltower Kreishaus ist auf 
den Grundstücken Viktoriastraße 16/17, wo sich früher 
ältere Gebäude erhoben, begonnen worden. DaS neue 
Gebäude, das vorzugsweise den Zwecken der Kreissparkaffe 
dienen soll, wird im ähnlichen Stile wie das KreishauS 
selbst gehalten werden, das auf dem Grundstück Viktoria 
straße Nr. 18 steht. __ 
~~ Gerichtliches. 
(:) „Havanua-Lchutz". Für Raucher dürfte eine Gerichts- 
Entscheidung von Zntereffe sein, welche Rechtsanwalt Dr. Lubcjynski 
in der Monatsschrift „Unlauterer Wettbewerb' mitteilt. Dem 
Inhaber einer Partie-Warenhandlung war vom Amtsgericht verboten 
worden, in öffentlichen Anpreisungen seine Zigarren — 100 Stück 
für 2,50 M.! — als .Havanna-Schuß' zu bezeichnen. Das 
Berufungsgericht hat indeß entschieden, daß jene Anpreisung nicht 
geeignet sei, den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervor 
zurufen und demzufolge die Klage des Schutzverbandes gegen un- 
lauteren Wettbewerb abgewiesen. Der Sachverständige hatte erklätt, 
daß es in vielen Geschäften üblich sei — 7 Pfnnig-Zigarren als 
„Havanna-Schuß" zu verkaufen I In der Urteilsbegründung heißt eS 
u. a.: „Ein Raucher, der zu 2,50 M. oder 3 M. das Hundert 
kauft, weiß ganz genau, daß in diesen Zigarren kein Havanna-Tabak, 
überhaupt kein befferer, überseeischer Tabak, sondern in der Haupt 
sache inländischer Tabak enthalten ist; derselbe (?) wird auch, wenn 
er solche Zigarren nicht in einem Zigarren-G schäft, sondern in einer 
Partiewaren-Halle kauft, keine bessere Qualität erwarten.' Es 
komme ihm nur darauf an, eine preiswerte Zigarre zu erhalten und 
das sei die vorliegende; daß der Käufer durch die Anpreisung in 
einen falschen Glauben versetzt werden konnte, sei nicht nachweisbar rc. 
Dr. Lubczynski bemerkt hieWu: wollte man diese Sätze verallgemeinern, 
so müßte man zu der Konsequenz gelangen, daß gerade die gröbsten 
Unwahrheiten der Verfolgung entzogen bleiben, weil sie vom ver 
ständigem Publikum am wenigsten geglaubt werden. Dann könnte 
man auch „Talnn" als Gold bezeichnen, denn auch hierbei müsse sich 
ja das verständige Publikum sagen, daß eckte Sachen für einen so 
geringen Preis nicht zu haben seien! 
. Gemeinnütziges. 
Die Liebe des Mannes geht bekanntlich durch 
den Magen und unsere verehrlichen Leserinnen werden 
uns daher gewiß dankbar sein, wenn wir ihnen in nach 
stehenden Zeilen mit einigen erprobten Küchenrezepten in 
die Hand gehen. 
Gebackene Kalbsbrieschen. Die Brieschen werden in lauwarmem 
Wasser gut gewässert, fünf Minuten in gesalzenem Wasser gekocht, 
sodann in kaltes Wasser gelegt. Hierauf werden sie in der Mitte der 
Breite nach durchschnitten, auf beiden Seiten gesalzen, in verrührte 
Eier eingetaucht, gut mit Reibmehl besät und in schwimmendem 
Schmalz schön lichibraun gebacken, etwas Zitronensaft darauf 
geträufelt und die Gemüse damit garniert. 
Gebeizte Hammelskeule. Eine Hammelskeule wird auSgebeint, 
abgehäutet, sauber gespickt und mit Essig, in Scheiben geschnittenen 
Zwiebeln, gelben Wurzeln, Lorbeerblättern, ganzem Pfeffer, Tymian 
und einer in Scheiben geschnittenen halben Zitrone 24 Stunden ein 
gebeizt, nachher gut abgetrocknet, mit reichlich Butter weich gedämpft 
und mit einer Rahmtunke serviert. 
Glacierte KalbSrippen. Die Rippen klopfe leicht, salze und 
wende sie in Ei und Weißbrot und laß sie mit Speckschetben aus- 
braten und bräunen. Füge Salz, ein Glas Weißwein, eine Tasse 
Bouillon zu und dünste die Rippen unter Begießen weich. 
Hammelrippen. Schneide vom Hammellücken, oder besser, säge 
Rippenstücke von einem guten Zentimeter Dicke, gib ihnen eine 
hübsche, rundliche Form, indem der untere Teil nach innen gebogen 
wird, bestreue sic mit Salz und Pfeffer und brate sie aus scharfem 
Feuer, wobei sie öfter umgewendet werden. Nach zehn Minuten sind 
sie gar und werden mit Butter bestrichen aufgetragen. — Gebratene 
Kartoffeln schmecken vorzüglich dazu. 
Geröstete Kalbsleber. Die gewaschene, abgehäutete Kalbsleber 
wird feinblätterig geschnitten. Dann läßt man Butter gelb werden, 
gibt einen Eßlöffel voll feingeschnittene Zwiebel dazu, röstet diese eine 
Minute, gibt die gesalzene und gepfefferte Leber hinein und röstet sie 
unter beständigem Umdrehen mit einem Sckäuselchen, bis sie nicht 
mehr blutet, aber auch nicht hart geworden ist, richtet sie sogleich an 
und gibt sie zu Tische. 
Kurnoristisches. 
* Dasselbe. Hausfrau (zur neuen Köchin): Aber Minna, Eie 
haben doch nicht etwa einen Grenadier zum Bräutigam, wie die 
vorige Kochin? — Köchin: Nee, Madame, keinen Jrenadier nich — 
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