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Periodical volume Nr. 214, 12.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Hriedenauer Grtsteil von Schömberg nnd den Vezirksverein 5üd - Veft. 
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Ur. 241. 
Friedenau, Freitag den 13. Oktober 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. - 
Wien. Der Kaiser hat Kaiser Wilhelm anläßlich 
der Verlobung des Prinzen Eitel Friedrich telegraphisch 
beglückwünscht. 
Budapest» Die hiesige Studentenschaft beschloß, 
Aufrufe an die tschechischen und polnischen Studenten zu 
richten, in denen es heißt: Ungarische, tschechische und pol 
nische Studenten müssen sich vereinen, um gemeinsam für 
die Freiheit zu kämpfen, selbst um den Preis der Revo 
lution der Seelen. — In hiesigen parlamentarischen 
Kreisen verlautet, Fejervary habe einen Gesetzentwurf aus 
gearbeitet, der die Errichtung von Zollschranken für Kon 
sumartikel für das Jahr 1908, sowie die vollständige 
Trennung Österreichs im Jahre 1915 vorsteht. 
Petersburg. Zum Leiter des neu errichteten 
Ministeriums für Post und Telegraphie wurde der Senator 
Durnow ausersehen. 
In Rejitza wurde eine aus Litthauen eingetroffene 
und nach Dünaburg reisende Frau verhaftet, in deren 
Reisekoffer 40 fertige Bomben gefunden wurden. 
Bordeaux. Der Unterrichtsminister erklärte in einem 
Briefe an ein hiesiges Blatt, daß die Meldung über den 
Verkauf der Pläne des Unterseebootes „Aigrette'^ an 
Deutschland unbegründet sei. 
Paris. Unter dem Titel „England und die Demission 
Delcassö's" veröffentlicht der „Figaro" heute einen Brief, 
aus welchem folgende interessante Einzelheiten zu ent 
nehmen sind: Wenn auch kein bestimmtes Angebot gemacht 
morden ist, so besteht doch ein gewisses Engagement beider 
Staaten. Die Wahrheit über diesen Punkt sei folgende: 
Bor der marokkanischen Krisis hat in dem Jahre, welches 
nach Abschluß des englisch-französischen Schiedsvertrages 
verflossen ist, die englische Regierung mit der französischen 
Diplomatie Fühlung genommen, um festzustellen, ob 
Frankreich bereit wäre, mit England einen Allianze- 
Vertrag abzuschließen. Die französische Regierung habe 
sich mit Rücksicht auf Rußland, welches in einen Krieg 
mit den Verbündeten Englands verwickelt war, geweigert, 
die Frage zu erwägen. Aber als der deutsch-französische 
Konflikt einen kritischen Charakter angenommen hatte, 
nahm die französische Diplomatie die Frage wieder auf. 
Der Londoner Botschafter Cambon erhielt von Lord 
Landstowne die wörtliche Versicherung einer eventuellen 
englischen Beteiligung im Falle eines Krieges mit Deutsch 
land und Cambon konnte Delcassö mitteilen, daß, sobald 
der casus föderis vorhanden sei, England die mündlichen 
Versicherungen in schriftlicher Form erneuern würde. Das 
sei auch nachher geschehen. Der deutsche Kaiser zögerte 
hinsichtlich der zu fassenden Entschlüsse, aber am 26. Mai 
erhielt er die Nachricht von der russischen Niederlage bei 
Tsuschima. Es wurde in Berlin sofort beschlossen, einen 
energischen Vorstoß gegen die englisch-französische Koalition 
durchzuführen, ehe noch die englisch-japanische Koalition 
von ihrer Aktion in Ostasien frei geworden sei. Der 
Kaiser ließ der italienischen Diplomatie eine Note über 
mitteln, in welcher von einem Ultimatum wegen Marokko, 
dessen Durchführung den Kriegsfall darstellte, nicht die 
Rede war, sondern in welcher der Abschluß des französisch 
englischen Vertrages angezeigt wurde. Diese Note stellte 
eine Art Ultimatum dar, das an Frankreich gerichtet war, 
doch auf indirektem Wege, um dem Frieden eine letzte 
Tür offen zu lassen. Die italienische Regierung teilte die 
deutsche Note dem französischen Botschafter Barrßre mit, 
der sie nach Paris übermittelte. Dies geschah am 4. Juni, 
am 5. war die Demission Deleassss beschlossene Sache. 
Am 6. Juni fand der denkwürdige Ministerrat statt, in 
welchem Delcaffs seine Kollegen noch in letzter Stunde zu 
gewinnen hoffte, indem er ihnen die Einzelheiten der 
Verpflichtungen darlegte, welche England im Falle eines 
Krieges mit Deutschland eingegangen war. 
Paris. Aus Verdun wird gemeldet: Verschiedene 
Reservisten, welche augenblicklich hier zur Dienstleistung 
eingezogen sind. hatten gestern um Nachturlaub gebeten. 
Da sie diesen nicht erhielten, rotteten sie sich zusammen, 
nahmen ihre Waffen und setzten sich auf die Mauer der 
Zitadelle, wo sie während der ganzen Nacht die Inter 
nationale fangen. Infolge dieses Vorfalles wurde eine 
strenge Untersuchung eingeleitet. 
London. Aus Pretoria wird gemeldet: Der 
Untersuchungsausschuß der Buren, 'welcher beauftragt war, 
die Lebensverhältniffe in Deutsch-Südwestafrika zu prüfen, 
ist zurückgekehrt und veröffentlicht seinen Bericht. Es 
heißt darin, daß die Auswanderung in das deutsche 
Gebiet gleichbedeutend sei mit dem Ruin für die Aus» 
Wanderer. Trotz der günstigen Angebote der deutschen 
Behörden würden die Burenführer entschlossen sein, mehr 
denn je zu verhindern, daß ihre Landsleute sich in jener 
Kolonie niederlassen. 
London. Der französische Botschafter Cambon begab 
sich gestern nach dem Auswärtigen Amte, wo er eine lange 
Konferenz hatte. Es soll sich angeblich um die Marokko 
frage gehandelt haben. 
Die Verteilung zum Vertragsbruch. 
Nach der Reichsgewerbeordnung ist der Arbeitgeber, 
der einen Gesellen oder Gehilfen verleitet, vor rechtmäßiger 
Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Arbeit zu ver 
lassen, dem früheren Arbeitgeber für den entstandenen 
Schaden als Selbstschuldner mitverhaftet, ebenso der 
Arbeitgeber, der einen Gesellen annimmt, von dem er 
weiß, daß er einem anderen Arbeitgeber zur Arbeit noch 
verpflichtet ist. Es ist dies ein schwacher Schutz gegen die 
Verleitung zum Vertragsbruch, allein besser als gar keiner. 
Auf dem Gebiete des Gesinderechts steht der Arbeitgeber 
in dieser Hinsicht so gut wie rechtlos da, und doch kommen 
hiex, begünstigt durch die Dienstbotennot, sehr viel Fälle 
dieser Art vor: Die Herrschaften versuchen nur zu häufig, 
sich gegenseitig die Dienstboten abspenstig zu machen. Und 
dabei werden sie wirksam von kleinen Krämern, Keller 
händlern, Portiers, getreue Nachbarn u. drgl. unterstützt. 
In der Gesinde-Ordnung (§§ 11, 12) ist nur der Fall 
vorgesehen, daß eine Herrschaft einen Dienstboten ange 
nommen hat, auf dessen Dienste ein anderer ein Recht 
hat; der Mietskontrakt ist dann ungiltig und der An 
nehmende, der sich das Dienstabschiedszeugnis nicht hat 
vorlegen lassen, hat außerdem noch eine Geldstrafe ver 
wirkt. Strenger geht der Gesetzgeber mit dem Mäkler 
(Gesindevermieter) ins Gericht; ihm wird (in den 88 16 
und 17) hohe Geld- oder Haftstrafe, ja, im Wiederholungs 
fälle Konzessions-Entziehung angedroht für den Fall, daß 
er Gesinde, welches schon im Dienste steht, zum Vertrags 
bruch verleitet. Eine analoge Strafbestimmung müßte 
auch für die Herrschaften gelten, und auch der Versuch der 
Verleitung zum Vertragsbrüche müßte unter Strafe gestellt 
sein. Der Mangel jeglicher Strafbestimmung hat uns 
dahin gebracht, daß heute schon vornehme Damen sich 
garnichts dabei denken, wenn sie versuchen, anderen Herr 
schaften das Dienstpersonal abzujagen. In vielen Fällen 
tritt der Erfolg dieser verwerflichen Handlung auch äußer 
lich garnicht in die Erscheinung. Das neue Mädchen zieht 
nicht an oder tritt den Dienst unwillig an, um nach 
einigen Tagen auf Grund gesuchter Differenzen wieder zu 
verschwinden. Man kann sie zwingen, ihre vertraglichen 
Pflichten zu erfüllen, aber der Mann des Gesetzes verhehlt 
uns nicht, daß das auch nichts hilft: „Wollen sie sich", 
so fragt er, „mit dem widerspenstigen Mädchen noch 
Monate lang herumärgern? Die bleibt doch nicht und 
wenn wir sie zwingen, werden Sie an ihren Diensten keine 
Freude erleben." Der Mann hat Recht, Liebe läßt sich 
nicht erzwingen. Wir verzichten auf die guten Dienste der 
„Dame", verlieren die Vermittelungsgebühr und vielleicht 
auch noch den Mietstaler dazu. Oder soll man das 
Mädchen auf Herausgabe der 3 M. verklagen? Das un 
treue Mädchen aber hat sofort wieder einen Dienst und, 
wenn man der Sache auf den Grund geht, erfährt man 
die Beweggründe: Unser Dienst ist ihr durch Redereien von 
vorherein verleidet, es ist ihm ein besseres, freies Leben, 
ein höherer Lohn versprochen worden. In den meisten 
Fällen kümtnert man sich, wie gesagt, nicht weiter um 
die Sache, und so kommt es dann selten heraus, daß weiter 
nichts als eine Verleitung zu schnödem Vertragsbruch zu 
grunde lag. Der Zufall kann einem dabei freilich zu 
Hilfe kommen, wie folgender Fall zeigt: Bei der Herrschaft, 
die soeben ein Mädchen für 25 M. Monatslohn gemietet 
hat, klingelts am Telephon. Eine Regierungsrätin T. 
fragt an, ob denn das Mädchen gemietet sei. Auf die 
Gewagtes Spiel. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
J8 (Nachdruck verdaten.) 
Ein lautes, energisches Pochen an der Haustür, von 
einem schrillen Pfeifen begleitet, erklang. Jnnocenzo sollle 
den Pfiff beantworten — er war nicht dazu imstande, ^.cr 
arme, alle Mann konnte für seine Herr,chast leiden und beten, 
mit ihr dulden und untergehen, aber in seiner ictzigcn Ver 
fassung nicht handeln. Endlich gelang ihm eine Art P tz, 
worauf eine herrische, zornige Stimme das Verlangen stellte, 
die Dame des Hanfes zu sprechen. Wieder mutzte JUE»zo 
antworten, es sei unmöglich, sie sei krank, morgen vielleicht 
„Zum Teufel, weist Du nicht, wem Du ,o antwortest, 
rief de? andere entrüstet. „Aufgemacht sonst brauche ich Ge 
walt So wie ich mir soeben eine Fackel angesteckt habe, ,oll 
auch das Haus brennen, machst Du noch lai'gerUmstande, 
aller Dickkopf. Vorwärts, sonst soll Dich meine Pistole Ge 
horsam lehren." „ . . „ . 
Mit gefalteten Händen sank Jnnocenzo auf scliie Kniee 
nieder und sandte flehende Blicke nach «teinnianri ui gg > 
Er sah sich schon tot, das Haus in flammen. , 
Das Pochen an Fenstern und Türen begann aufs neue, 
aber diesmal mit anderm Nachdruck. Tie seniler "an 
Eisenstangen verwahrt, sie hielt stano, doch das y 1 ' 
dem jetzt Laveggi lehnte, gab nach und brachi f 
krachend ein. Zugleich ertönte ein lannr Aufschrei. ^ 
hatte Steinmann das andere Fenster cu ‘f9 c f t ?J| e i , . . , 
den Revolver schußbereit - doch draußen im Sch ne de» 
brennenden Laubengangc? tobte ein wildes, -Nmge, - '|L ei , 
gemcnge zwischen Leuten, die sur ihr Leben ps - o ., 
mal hob Steinmann die Waffe, ohne zu ich ß - ) 
den Falschen zu treffen. ''Da — jetzt endlich riß stet) echer ü - 
Aug de» nächsten seine'.- Angreifer nieder und^war mit einem 
Satze an das Ende des Gartens gesprungen, wo che ^enasse 
nach der Seeseitc hm sich anschloß. Nun kr j ) 
Girolamo ließ den rauchenden Revolver sinken. Hatte er 
getroffen? Der Entfliehende verschwand — doch zugleich sah 
Steinmann einen Schatten neben der Terrasse auftallchen und 
ihm folgen. . . . Vielleicht eine Aligentäuschung, durch das 
Arifflackeril der letzten ersterbenden Flammen hervorgerufen. 
Noch wehrten sich zwei andre verzweifelt gegeil einige Gens- 
darmen, ein dritter wollte gerade mit dem Messer ztlstechcn, 
da sank er, von einer Kugel getroffen, lautlos zu Boden. 
Daratlfhin ließen sich die andern fesseln und gaben ihren 
Widerstand auf. 
Girolamo sah fragend auf Steinmann, der nur nieste. 
„Wir wären ja ganz gut allein fertig geworden und eigentlich 
tat cs mir leid, aber für die Folgen war es doch nötig, daß 
die hohe Obrigkeit genau davon Bescheid wußte. Sie glauben 
es sonst gar zu leicht nicht. Wer ist denn der hier?" Er 
beutete auf den Toten. „Ein hübscher Mensch. Ist er von 
hier?" Laveggi kannte ihn nicht. „Hoffentlich haben Sie 
dem Entflohenen einen ordentlichen Denkzettel niitgcgebcn, 
Doktor, ich glaube, er war der Wichtigste von der Gesell 
schaft." Sie gingen zusammen an den Terrassenabhang, wo 
sie ihn zuletzt gesehen hatten; eine kleine Blutsplir zog sich 
daran entlang, weiter war nichts zu entdecken. Steiilmann 
schüttelte besorgt den Kopf. „Das war noch nicht das Ende, 
ich fürchte, der Nerv der Geschichte ist nicht zerdrückt. Diese 
armen Burschen wissen vermutlich garnicht, um was es sich 
eigentlich handelt, der Hauptheld aber ist entwischt." 
„Wie mir Jnnocenzo sagt, muß es derselbe sein, der schon 
im Sommer einnlal hier war", sagte Laveggi unruhig. „Ein 
Glück, daß Dona Nicoletta in Sicherheit ist." 
Das Anerbieten, sich im Hause zu erholen, ward von den 
so zu rechter Zeit aufgetauchten Gensdarmen abgelehnt, sie 
hatten Befehl, die Gefangenen möglichst schnell abzuliefern. 
Doch eine kleine Erquickung im Freien ward dankbar an 
genommen. . Ä , 
„Ich werde mich entschließen und Dona Nicoletta wie 
Mynheer van de Putten die Nachricht bringen," sagte Giro 
lamo, und Steinmann bestärkte ihn in dieser Absicht. Er 
selbst nahm Jnnocenzo mit hinauf in sein Kloster, denn der 
alte Mann war unfähig, allein in dem Hause zu bleiben. 
„Mit der Pergola stecktet Ihr Nils ein sehr angenehmes 
Licht aus, wir hätten uns sonst garnicht so schnell zurecht- 
gefnnden," sagte lachend ein Gendarm zu den Gefangenen im 
Abmarschieren. „Es ivar aufmerksam von Euch." 
Monika kam Steinmann entgegen, sobald sie seine Schritte 
hörte. Sie fragte nichts, als sie ihn aber frisch und gesund 
vor sich sah, verlor sich der gespannte Ausdruck ihres hübschen 
Gesichtes. Sie hatte sich gebangt um ihn, nun ivar sie ruhig. 
Steinmann verließ das Kloster nicht ani nächsten Tage, 
und Jnnocenzo hatte genug zu tun, Btonika die Begebenheiten 
der letzten Nacht zu beschreiben, in denen Steiumann eine 
solche Rolle spielte, daß Monikas Herz hoch aufpochte und er 
in ihren Augen der größte Held wurde. „Was wäre aus 
uns geworden, ohne ihn!" sagte Jnnocenzo begeistert, und 
Monika nickte ernst dazu. 
Es war spät abends, als Lippone im Kloster erschien. 
Steinmann mußte ihn erivartet haben, wenigstens war er 
garnicht überrascht, ihn zu sehen und fragte ,'ofort: „Dil 
warst es, der ihm folgte! Lebt er noch?" 
Lippone nickte. „Gismonda war auch da und erkannte ihn. 
es ist Herr Villailo, derselbe, der im letzten Februar die 
Dame —" 
„Nichts Ueberflüsflges! Ist er schwer verwundet?" 
„Er hat einen Schuß im Rücken und beim Abstieg in der 
Dunkelheit ein Bein gebrochen. Wir fanden ihn gegen Btorgen," 
Lippone lachte höhnisch auf, „sein Aechzen war gewaltig. Wir 
haben ihn in die Hütte der Großmutter gebracht, es war weit, 
aber es mußte sein, dort haben wir ihil fest. Einen Arzt will 
er nicht, er denkt, es soll alles von selbst zusanunenheilen. 
Ich habe ihm das Bein fest binden müssen — geschrien hat 
er dabei!" Es freute Lippone noch nachträglich. 
„So haben wir ihn für die nächste Zeit also sicher." 
Steinmann war sehr befriedigt. „Jetzt aber gut es aufzupassen, 
daß er uns nicht widerrechtlich entwendet wird, niemand 
überhaupt von ihm erfährt, bis die Sache in Rom geordnet ist.
        
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