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Periodical volume Nr. 239, 11.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Hnedenauer Ortsteil von Schöneberg und den Bezirksverein Süd - West. 
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Wr. 239. 
Friedenau, Mittwoch den 11. Oktober 1905. 
Depeschen. 
Hamburg. Die ausländischen Bewerber um den 
Rücktransport der in Japan gefangenen Russen erhielten 
gestern den endgiltigen Bescheid, daß diese etwa 60 000 
Mann ausschließlich auf russischen Schiffen nach Wladiwostok 
überführt werden sollen. 
Hamburg. Heute tritt der neue Luxus-Riesendampfer 
der Hamburg-Amerikalinie „Amerika" die erste Fahrt nach 
Neuyork an. Generaldirektor Ballin reist mit. Seine 
Fahrt ist nicht durch außerordentliche Umstände veranlaßt, 
sondern nur durch die regelmäßigen transatlantischen 
Beziehungen der Gesellschaft bedingt. — Gestern gab die 
Hamburg - Amerikalinie an Bord der bei Krautsand 
ankernden „Amerika" ein Fest, das die Spitzen von 
Hamburg, von Hamburgs Handel und Schiffahrt vereinigte. 
Der neue Turbinendampfer „Kaiser" führte die Gäste an 
ihren Bestimmungsort und fuhr dann nach Glücksburg 
weiter, wo de: Kaiser ihn besichtigt. 
Helfiugfors. Der bisherige stellvertretende Gou 
verneur Oberst Rainbodt hat Befehl erhalten, Finnland 
sofort zu verlassen. Der Oberst hatte den Petersburger 
Behörden gemeldet, daß für den 30. September die Er 
mordung aller Ruffen geplant sei, und deswegen die Ent 
sendung von zwei Kriegsschiffen beantragt, was auch be 
willigt worden war. Die Kriegsschiffe hielten dauernd 
ihre Geschütze gegen die Stadt gerichtet, um eine eventuelle 
Beschießung sofort beginnen zu können. Indessen ist be 
kanntlich am 30. September alles ruhig geblieben. Der 
Oberst soll auch die Unruhen verschuldet haben, welche den 
Tod Alexandrows herbeigeführt hatten. 
Petersburg. Dem Blatte „Wjet" zufolge, soll der 
bisherige französische Botschafter Bompard durch den 
früheren Minister des Äußeren, Hanotaux, ersetzt werden. 
Während der letzten Unruhen im Kaukasus hatten 
die Armenier in Baku 185 Tote und Verwundete, die 
Tartaren 650 Tote und Verwundete. 
Moskau. Die Behörden haben die getroffenen Vor 
sichtsmaßregeln noch erweitert. Polizei und Truppen 
abteilungen sind im Zentrum der Stadt allenthalben auf 
gestellt. Die Arbeiter von 6 großen Metallfabriken haben 
sich nunmehr mit den Streikenden solidarisch erklärt. — 
Infolge des Bäckerstreiks macht sich der Brotmangel bereits 
stark fühlbar. Infolge des Ausstandes der Straßenbahner 
mußte der Betrieb teilweise eingestellt werden. Eine 
Störung der Wafferversorgung, welche man befürchtete, 
konnte bisher abgewendet werden; die Lage ist jedoch nach 
wie vor lehr beunruhigend. 
Belgrad. Bei der Einfahrt in den hiesigen Bahn 
hof karambolierte der Wiener Schnellzug mit einem 
Rangierzug. Ein Beamter und ein Reisender wurden 
schwer verletzt, mehrere Waggons zertrümmert. 
Tiflis. Bei den letzten Bombenexplosionen, welche 
in mehreren Stadtvierteln sich ereigneten, sind 22 Personen 
getötet oder verwundet worden Bedeutende Truppen- 
Verstärkungen werden erwartet. 
Rom. Der Abgeordnete Cirneni wird in der Kammer 
den Minister des Äußern wegen gewisser Worte inter 
pellieren, welche Rouvier im Ministerrate, bei welchem die 
Demission Delcassos erfolgte, gebraucht haben soll. Rouvier 
soll auf die Erklärungen Delcassös geantwortet haben: 
„Sie haben Italien verführt." 
Madrid. König Alfons wird voraussichtlich am 
3. November von hier abreisen und am 7. in Berlin ein 
treffen. Nach 4 tägigem Aufenthalte in Beilin wird sich 
der König nach München begeben. Es ist noch nicht be 
kannt, ob die Reise nach Wien mit der Berliner Reise 
verbunden ist. 
Die Sünden des Zuötikums im 
Eisenbahnverkehr. 
Mehrfache Unfälle leichterer Art im Eisenbahnbetrieb 
Groß-Berlins der letzten Wochen geben uns Veranlassung, 
uns ein wenig mit den Sünden des Publikums im Eisen 
bahnverkehr zu befassen und hoffen, unsere Leser durch 
diesen kleinen Aufsatz zu veranlassen, bei Benutzung der 
Eisenbahn etwas mehr auf sich zu achten, einesteils ihret- 
selbstwegen, anderesteils ihrer lieben Mitmenschen wegen. 
Eine allzusehr verbreitete Unsitte, die man täglich auf der 
Wannseebahn erlebt, ist das Nichtschließen der Wagentüren 
beim Verlassen des Abteils. Es ist nur eine kleine Mühe, 
dieses Schließen der Tür. unterläßt man es. so erhalten 
die Mitreisenden bei der jetzt herrschenden kalten Temperatur 
für einige Minuten die kalte Luft und den Windzug als 
Beigabe und sind ärgerlich über die Rücksichtslosigkeit des 
AuSsteigendeu. Mancher setzt sich darüber hinweg und 
denkt, was die anderen denken, ist mir gleichgiltig, 
übrigens ist ja ein Türschließer da. Dieser arme Tür 
schließer müßte, wenn alle so dächten, in einer halben 
Minute eventuell 45 Wagentüren schließen, kommt, da der 
Zug gleich scharf anfährt, beim Schließen der Türen in 
Lebensg fahr und kann leicht verunglücken. Die offene 
Tür kann auch einen auf dem Bahnsteig stehenden 
Reisenden verletzen oder sonst , wo anschlagen und in 
Trümmer gehen. In beiden Fällen kann derjenige, der 
die Tür nicht geschlossen hatte, zum Schadenersatz und 
zur Bestrafung herangezogen werden. Ebenso häufig ver 
breitet ist die Unsitte des Auf- und Abspringens, ehe der 
Zug hält resp. nachdem er schon sich in Bewegung gesetzt 
hat. Neuerdings sind die Stationsbeamten angewiesen 
worden, sämtliche Personen, die auf- und abspringen 
während der Fahrt, mit Bahnpolizeistrafen zu belegen, im 
Weigerungsfälle ihre Personalien feststellen zu lassen. Es 
Gesagtes Spiel. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
Atz (Nachdruck »erbäte».) 
Die alte Fortunata schien krank zu sein, Doktor Laveggi 
mußte nach ihr sehen, so wenig es ihm auch gerade paßte. 
Er zankte laut über die Unvernunft und den Eigensinn alter 
Weiber — bei der Entfernung — und wo er so viel zu tun 
hatte, sprach sich auch noch gegen Stciumann darüber aus, 
dem er zufällig begegnete. Ob sie sonst noch etwas ziffammen 
redeten? Kaum glaublich, sie gingen nur wenige Schritte 
nebeneinander, aber es läßt sich freilich vieles m kurzer 
Zeit sagen. 
„Ja, so ist der armen Frau zu helfen, — Fortunata, 
meine ich," sagte Sleinmann und Laveggi nickte bcdeutungvvolt. 
„Sie können sich auf mich verlassen." Damit stieg er zur 
Hütte hinab. ^ , 
Das Zimmer Nicolettas war in Halbdunkel gehüllt, sie 
lag aus den Knieen vor dem Marienbilde, m der Hoffnung, 
durch stetes Gebet das Herz der Madonna zu erweichen 
Steinmanns Pochen an die Tür ^er Bräa r,ef^ i 
herbei, der bei seinem Anblicke erschrack. Visiten 
lernt, sein Kommen als Vorboten neuen Unglücks zu Nichten, 
denn er so wenig wie seine Herrin konnten an das Gelingen 
von Ercoles kühnen Plänen glauben. Die schrecklich , g 
heimnisvolle Macht, die Dona Nicolettas Lebensgluaschon 
einmal zerstört, erschien beiden als unbesiegbar, ihr c g g 
treten, hieß einfach untergehen. , 
Steinmann wünschte Dona Nicoletta zu sprechen 
folgte dem alten Diener, der ,hn anmelden wollte, 
Halle. Dort aber hielt er ihn zurück und flüsterte ihm ein,ges 
zu. Jnnocenzo entfärbte sich. -Sre darf also mcht h 
bleiben, sie muß sich in Sicherheit bringen. ^ 1 "J® 
selbst nach der Höhe hinauf geleiten, wo ein Wagen schon 
wartet. Soll ich es ihr sagen oder —?" Mann 
«Und ich soll hier zurückbleiben?" fragte der alle ,. 
mit zitternder Stimme uno verpicyie vergeblich vertrauens 
voll auszusehen. 
Stemmann nickte. „Das geht nicht anders." 
„So will ich es ihr wenigstens selbst sagen, es versteht 
niemand, sie so zu behandeln." 
Damit pochte der alte treue Diener an seiner Herrin 
Tür und in höchster Ungeduld wartete Steinmann auf sein 
Wiedererscheinen. 
Endlich kamen beide heraus, Nicoletta in einem großen 
schwarzen Mantel gehüllt, ein Tuch über den Kopf gebunden. 
„Ich bin bereit," sagte sie leise, „ist es für Ercole nötig, so 
gehe ich bis ans Ende der Welt. Aber — betrügt Ihr mich 
auch nicht?" 
Ihr Blick fiel auf Jnnocenzo, der auf seine Knie stülpte 
und laut alle Heiligen zu Zeugen anrief, er habe nur ihr 
und Baron Ercoles Bestes im Auge. 
Steinmann verlor die Geduld. Das Demonstrattve der 
f Italiener schien ihm gerade jetzt höchst unnötig und über 
issig. „Jede Minute ist kostbar," sagte er entschieden, 
och einmal nahmen Nicoletta und Jnnocenzo Abschied, als 
gelte es eine Trennung für ewig, dann ergriff Steinmann 
schnell Nicolettas Hand und führte sie schnell hinweg, der 
Höhe zu, wo der Weg nach Sorrent sich über den Berg 
wand. 
Es war still und einsam, niemand begegnete ihnen. Die 
Stufen waren rasch erstiegen und dann sahen sie auf der 
Fahrtstraße eine» Wagen, neben dem Lippone stand. 
Steinmann ergriff die Zügel der Maultiere. „Wann?" 
fragte er bedeutungsvoll. 
„Sicher nicht vor morgen Abend." 
Stcinmann drückte Lippone ein Goldstück in die Hand, 
half Nicoletta einsteigen und trieb die Maultiere an, die 
Sur Xoirfsio slOrtrtpn rrtssfp fdhtipTT hsihin 
Täuschung vollkommen, man konnte sie für Monika halten. 
Steinmann nickte befriedigt; jedermann wußte, daß er und 
die letzte Klosterinsamn zusammen gehörten. 
12. Iahrg. 
ist ja manchmal unangenehm, den Zug an der Nase vorbei 
fortfahren zu sehen, besser ist aber 10 Minuten warten, 
als zu verunglücken. Wir können dringend raten, nicht 
mehr den Zug zu besteigen, wenn der Ruf „Zurückbleiben" 
ertönt. Wir waren erst gestern Zeuge einer Szene, wo 
ein Herr sich dem Beamten widersetzte, der ihn zurück 
halten wollte, den Zug noch bestieg, auf der nächsten 
Station sofort in Empfang genommen wurde und 6 M. 
blechen mußte. Man hatte sofort die nächste Station 
benachrichtigt, daß der'Herr mir dem schwarzen Vollbart 
im zweiten Wagen der zweiten Wagenklasse, drittes 
Abteil festzunehmen sei. Die Eisenbahn-Nemisis arbeitet 
schnell. Eine ähnliche Szene erlebten wir vor einiger Zeit 
auf dem Wannseebahnhof Berlin. Der Zug läuft ein, 
die Maschine hat kaum den Halleneingang passiert, da 
springt auch schon ein Herr aus einem der ersten Abteile, 
des noch ziemlich schnell fahrenden Zuges. Der Stations 
assistent ist aber schon hinter ihm her und bittet ihn um 
einen Besuch im Dienstraum. Der Herr verbittet sich die 
Belästigung im groben Tone, ein Haufen Menschen 
sammelt sich an und das Ende des Liedes ist, daß der 
Herr von einem Bahnbeamten nach dem nächsten Polizei 
büro geleitet wird, zwecks Feststellung seiner Persönlichkeit. 
Später erhielt er ein Strafmandat und wäre noch wegen 
Beamtenbeleidigung bestraft worden, wenn er nicht Abbitte 
geleistet hätte. Wegen drei Sekunden Zeitersparnis soviel 
Unannehmlichkeiten und noch die Möglichkeit, zu 
Unglücken. Nachdem wir uns jetzt mit Herren beschä 
haben, wollen wir auch der Damen gedenken, dann 
nicht böse sind. Eine beliebte Art bei Damen ist es, 
Bänke und Polster der Abteile mit Paketen, Pompado 
ja selbst offenen Portemonnaies zu belegen. Ei 
manchen Damen dabei manchmal gleich, wieviel Platz 
Abteil ist, die Gepäcknetze existieren für sie einfach n 
Bittet man eine Dame, sie möge doch ihre Pakete 
wenig zusammennehmen, so bekommt man häufig 
Antwort: „Drüben oder im Nebenabteil ist ja noch Pb 
Da es das Recht eines jeden ist, die Platzfrage nach sei 
Gefallen zu lösen, so kann man es dem Herrn , 
verübeln, wenn er sich auf die Pakete setzt. 
unbefangene Leser wird denken, es sei alles aufgeschnitten, 
im Gegenteil, wer täglich so und so oft Wannseebahn 
fährt, kann noch mehr „Unglaubliches" erzählen. So 
z. B. folgenden Fall: Der letzte Zug (1 Uhr 10 Nachts) 
soll in 2 Minuten abgehen, ein Herr stürzt an den 
Schalter, um ein Billett zu lösen. Vor ihm steht eine 
etwas ältliche Dame und läßt sich in aller Seelenruhe auf 
100 M. herausgeben, rechts von ihr liegt ein Pompadour, 
links davon ein kleines Paket. Der Herr wird ungemütlich 
und streckt die Hand über die das Geld zählende Dame 
aus, um sein Billett zu empfangen, es ist die höchste Zeit. 
Auf der'Paßhöhe pfiff und sauste der Wind, vor ihren 
Blicken rollte sich mit einem Schlage die farbenreiche, herrliche 
Küste des Golfs von Neapel auf, umsäumt von zahllosen 
Ortschaften, inmitten grüner Gärten und Felder, darüber der 
Vesuv mit seiner Rauchsäule. Je mehr sie sich dem Piano 
di Sorrento näherten, um so klarer trat alles hervor. Das 
Meer blaute dunkel herauf, weiße Wellenköpfe blitzten auf, 
und über den Gattenniauern, hinter denen Orangen und 
Mandarinen goldig zwischen dem Dunkelgrün der glänzenden 
Blätter aufleuchteten, hingen Rosen und Geranienblüten in 
Fülle nieder. Noch lag nichts Winterliches.über den Fluren, 
alle Gärten spendeten Duft und die Sonne brannte. 
Die Reisenden hingen ihren Gedanken nach) die bei 
Steinmann schließlich aus eine verdrießliche Verwunderung 
über sich selbst hinaus liefen. Kaum zurück und bis über 
S als und Kopf in diese garnicht ungefährliche, abenteuerliche 
«schichte verwickelt! Aber gerade das hatte ihn gereizt. 
„Du bist und bleibst unverständig," schalt er sich selbst. 
Und Nicoletta ward sich erst bei dem plötzlichen An 
blicke des wundervollen Panoramas, das sich in seiner ganzen 
Pracht vor ihr ausbreitete, und bei der so ganz verschiedenen 
Beleuchttmg, die das Meer hier dunkelblau, nicht grün wie 
bei Amalfi erscheinen ließ, bewußt, welch ein Bruch mit ihrem 
bisherigen Leben diese Fahrt bedeute. Das ruhige, angstvolle 
Sichfügen unter das Schreckensregiment des Geheimbundes 
gehötte jetzt der Vergangenheit an, sie schloß sich hiermit 
ihres Sohnes Plänen, seinem Vorgehen, seinen Anklagen an. 
Ihr Herz pochte laut, ihre kalten Hände fasteten sich zu einem 
Stoßgebete. Sie konnte ja nur sterben und dann — für 
Ercole. „Was werden Ihre Freunde zu meiner Ankunst 
sagen!" Denn erst jetzt erfuhr sie auf ihre Frage, daß Stein 
mann sie zu van de Puttens bringen wolle. „Sie kennen 
mich nicht, ich bin ihnen fremd." 
„Sie wissen alles und ermatten uns," war seine Ant- 
wott, gerade als sie ankamen. 
(Fottsetzung folgt.)
        
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