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Volume Nr. 146, 25.06.1900

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger (Public Domain) Ausgabe 7.1900 (Public Domain)

weiß der Steql. Anz." zu berichten. Ein achtjähriger Knabe, 
Sohn rechtlicher Eltern, der von seinen Mitschülern „Eich 
hörnchen" genannt wird, weil er mit kaum glaublicher Geschwindig 
keit die höchsten Bäume erklettert, ohne bisher erheblichen 
Schaden genommen zu haben, liebt es, öfters das Elternhaus 
zu verlassen. Er kommt oft mit total zerrissenen Hosen nach 
Hause und bekommt allerdings jedesmal dafür recht gut ge 
salzene Prügelsuppen zu schmecken. Der Junge zählt mit zu 
den besten Schülern, man kann ihn in der Kaiserallee zu 
weilen mitten auf einem der hohen Bäume, eifrig lesend, be 
obachten. Die Eltern beabsichtigen, den Knaben wegen seines 
vorzüglichen Klettertalentes einem Schornsteinfeaermeistcr in die 
Lehre zu geben. 
f Mit genauer Noth der Gefahr des Neber- 
fahrenwerdcns entgangen, ist am Sonnabend Mittag vor 
dem Hause Schloßstraße Nr. 13 der Kutscher eines Wagens 
der Fnedenauer Waschanstalt „Neptun". Er hielt mit seinem 
Gefährt vor dem betreffenden Hause und überschritt mit einem 
Korb auf dc.r Schulter das Geleise, um Wäsche abzuliefern, 
als ein elektrischer Wagen der Linie Zoologischer Garten durch 
die Kaiserallee herangesaust kam und ihn umwarf. Dem 
Führer war es nicht möglich, auf so kurze Distanz den Wagen 
zum Halten zu bringen. Die in der Nähe befindlichen 
Passanten schrieen laut auf vor Schreck und Entsetzen, , denn 
der Fall sah sehr gefährlich aus. Zum Glück war der Korb 
so gefallen, daß er zwischen dem Gestürzten und dem Wagen 
lag, auch besaß jener die Geistesgegenwart, fich mit einer 
blitzschnellen Bewegung von den Schienen zu rollen, so daß er 
mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen davonkam. 
-J-— Von einer Leiter fiel am Sonnabend Nach 
mittag der Staker Junghans auf dem Neubau Ecke Bismarck- 
und Handjerystraße herab. Der Verunglückte zersplitterte sich 
den rechten Ellbogen und zwar so unglücklich, daß die Knochen 
durch das Fleisch gingen. Nachdem ihm auf der Friedcnauer 
Sanitätswache der erste Verband angelegt worden war, wurde 
er nach einem Krankenhaus gebracht. 'Junghans wohnt in 
Schöneberg, Hauptstraße 105. 
— Das Ortsstatut der Veamtenbesoldung ist 
vom Bezirksausschuß mit einigen kleinen redaktionellen 
Aenderungen genehmigt worden. 
— Der Bebauungsplan sowie die diesbezüglichen 
Straßen- und Baufluchtlinien für das Westgelände der Stadt 
Schöueberg . ist der Stadtverordnetenversammlung zur Geneh 
migung vorgelegt. 
— Thermophor. Der Vortrag des Herrn Wawroneck 
im Haus- und Grundbesitzer - Verein war sehr lehr 
reich. Während es sich sonst nicht verlohnt, mit den an 
Säulen oder in Inseraten ausgerufenen Fragen sich zu be 
schäftigen, weil gewöhnlich ein an sich werthloser Reklame- 
artikel die Lösung ist, der für alle die Losung werden, dem 
Unternehmen aber die größte Losung bringen soll, so zeigt der 
Thermophor uns, daß es doch nicht angebracht ist, schablonen 
haft zu urtheilen. Mit dem Thermophor ist der Welt ein un 
geheurer Dienst erwiesen, er füllt in Wahrheit eine Lücke aus, 
die uns heute, wo er da ist, riesengroß erscheint. Man denke 
sich heute das wirthschaftliche Leben ohne Eis. Genau dasselbe 
umgekehrt bedeutet der Thermophor. Der Hauptbestandtheil des 
letzteren ist essigsaures Natron. Das essigsaure Natron, in 
Wasser erwärmt, löst sich auf und bindet dadurch Wärme, 
welche bei Ausscheidung der Krystalle frei wird. Die Ver 
wendung dieser Eigenschaft ermöglicht es, Gefäße und Apparate, 
welche das essigsaure Natron in Wasser in ihrer Wandung ent 
halten, stundenlang warm zu halten. Die Zuhörer waren 
geradezu überrascht über die Höhe der Wärme, welche die vor 
gezeigten — Vormittag um 11 Uhr in Hitze gebrachten Ge 
fäße noch aufwiesen. Für Hotels, Restaurants, Militär vor 
allem aber für Aerzte und Krankenhäuser dürften die Ther 
mophore bald unentbehrlich sein. Unser Reichskanzler bedient 
sich im Reichstage zum Warmhalten der ihm unentbehrlichen 
Bouillon eines Thermophors, ja selbst unsere Kaiserin, welche 
an kalten Füßen leidet, befindet sich im Besitz eines solchen. 
Natürlich hat die Industrie bereits für alle möglichen Gebrauchs 
arten vorgesorgt. Allerlei Töpfe. Teller. Schüsseln, Kannen, 
Menagen, Milchthermophore, Couveusen, Brutapparate, Kom- 
pressen, Kissen rc. Der Vorsitzende dankte dem Vortragenden 
und ersuchte ihn, denselben zu günstigerer Zeit im Herbst zu 
wiederholen. 
— Zu den Pflasterkosten der Martin Lutherstraße 
zwischen der Grunewald- und Apostel Paulusstraße beantragt 
der Magistrat die Kosten für den laufenden Meter auf 
106,0672705 M. festzusetzen, welche die Bauintereflenten 
zu zahlen haben werden. 
— Die Große Berliner Straßenbahn beab 
sichtigt jetzt, an Stelle der von der Südlichen Vorortbahn 
herzustellenden ganz neuen Linie Eichhorn-Linkstraße—Flottwell-, 
Bülow-, Manstcin-, Bahnstraße—Colonnenstraße—General 
Papestraße am Tempelhofer Felde ihre alte Pferdebahnlinie 
Weddingplatz—Moabit — Brandenburger Thor — Potsdamer- , 
straße—Groß-Görschenstraße von der Potsdamerstraße aus durch 
die Bülow-, Manstein-, Bahn- und Colonnenstraße bis zu den 
Kaserncments der Eiscnbahntruppe und den Bezirkskommandos 
an der General Papcstraße zu führen und zu verlängern. Der 
Antrag auf Genehmigung dieser Linien-Vcränderung bczw. 
Verzichtleistung auf die'kontraktmäßig zu schaffende neue Linie 
Eichhorn-Linkstraßc—General Papestraße ist nach vorher ein 
geholter Zustimmung der städtischen Verkehrsdeputation Berlins 
vom Schöncberger Magistrat bereits angenommen und auch 
schon der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlußfassung 
zugegangen. Die Ausführung dieser Veränderung und Ver 
längerung der Wedding-Linie, die für Alt-Schöneberg wieder 
eine wesentliche Verkehrsverbesserung bedeutet, soll noch in 
diesem Sommer erfolgen. Daß jedoch auf der Linie dann auch 
der Pferdcbctrieb endlich durch elektrischen Betrieb ersetzt werden 
soll, ist von der Straßenbahnverwaltung in ihrem Antrage an 
den' Schöneberger Magistrat wieder noch nicht in Aussicht ge 
stellt worden. 
— Gruppe Schöneberg des I. Bezirks des 
Deutschen Krieger-Bundes. In der im Beisein des 
ersten Verbands-Vorsitzenden Kam. -Wolkewitz am 23. d. M. 
im Lindenpark abgehaltenen Sitzung der hiesigen Krieger- 
vereins-Vorstände wurde einstimmig die Bildung einer Gruppe 
Schöneberg beschlossen. Dieselbe hat den Zweck, die gemein 
samen Interessen wahrzunehmen und die Vereine nach außen 
hin zu vertreten. In den provisorischen Vorstand wurden 
Kamerad Beutel als Vorsitzender und von jedem Verein zwei 
Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Das erste Hoch aut 
die neue Gruppe Schöneberg brachte der Verbands-Vorsitzende 
Kamerad Wolkewitz aus. 
— Zum heutigen Städtetag nach Spremberg ist 
Herr Stadtverordnetenvorsteher Gustav Müller als Vertreter 
unserer Stadt gereist. 
— Der Magistrat beschloß: Beschaffung eines 
Desinfektions-Apparates für die Desinfektion der Schulen, und 
sollen mit demselben während der Ferien die Schulräume des 
infiziert werden. — Von der Erhebung eines Lesegeldes soll 
versuchsweise an den Schülcrbibliotheken für dieses Jahr Ab 
stand genommen werden, um dadurch die Werke den Kindern 
leichter zugänglich zu machen. — Dem Beschluß der Stadt- 
verordneten-Versammlung, die Gewährung einer Entschädigung 
für Besorgung der staatlichen Veranlagungs-Geschäfte bei zu 
ständiger Stelle bald zu veranlassen, ist der Magistrat bei- 
getreteu. 
— Schulpersonalien. Die Schuldeputation hat die 
zum 1. Oktober neu zu besetzenden Lehrerkräfte gewählt und 
zwar die Herren Häse aus Stettin. Brauer aus Frankfurt a. O., 
Worms aus Breslau. Zu Lehrerinnen: Frl. Reiche aus Zossen 
und die Lehrerinnen Frl. Behrend, Keydert und Wieprecht von 
Schöneberg. 
— Das Schöneberger Tageblatt sucht sich heute 
gegen die Angriffe, welche im Haus- und Grundbesitzerverein 
erhoben worden sind, damit zu vertheidigen, daß es den ganzen 
Konflikt zwischen Magistrat und Tiefbau-Deputation auf das 
persönliche Gebiet hinüberspielt und es von sich weist: „Den 
kleinlichen Kommunalklatsch bis in seine feinsten Verästelungen 
zu verfolgen und jede Stänkerei (!), die, aus verärgertem 
Gemüth entsprungen, in irgend einem Verein vorübergehendes 
Aufsehen erregt, getreulich zu registriren." Aus diesen Zeilen, 
die wir hier wörtlich anführen, spricht doch gar zu sehr der Aerger, 
welcher ja auch ganz erklärlich ist. Die Prinzipienreiterei des 
Magistrats und ihre Bekämpfung durch die Stadtverordneten 
als eine persönliche Sache aufzufassen, beweist am besten, 
daß das amtliche Ortsorgan heute durch die Magistratsbrille 
sieht. — Der schönen Mahnung des Blattes schließen wir uns 
auch au: „nicht durch Streit, Zank und Hader, sondern durch 
friedliches Zusammenwirken der dazu berufenen kommunalen 
Faktoren kann unser Schöneberg groß und angesehen werden"; 
sie ist ein reuiger Ausspruch zu einer Zeit, wo gerade die Frei 
sprechung des Lehrers Richard wie ein schwerer Alp ihm auf 
die Brust gefallen sein wird. 
— Zwangsversteigerung. Morgen, 10 llhr: 
Kyffhäuserstraße 16 in Schöneberg, Friedrich Bredow, Berlin, 
gehörig. Fläche 8,74 Ar. Nutzungswerth 11 600 M. 
— Gegen Einbruchsdiebstahl will der Magistrat 
die städtischen Kassen versichern. Das Versicherungsobjekt be 
trägt 1 Million Mark und für die Schränke k. 4000 M. 
Die Prämie incl. Police soll 200 M. kosten. 
P. Aus dem Weibergefängniß in der Barnim- 
straße wurde gestern in Begleitung eines Schutzmanns die 
18 jährige Dienstmagd Martha Würzbach der 1. Strafkammer 
des Berliner Landgerichts II vorgeführt. Am 3. April d. I. 
verließ die W. heimlich ihren Dienst bei Fräulein Rosenthal 
in Schöneberg und zwar unter Mitnahme von 30 M., welche 
aus einem Wäschespind gestohlen waren. Vor der Strafkammer 
war die angeklagte Diebin geständig, jedoch behauptete sie, es' 
läge nicht schwerer sondern nur einfacher Diebstahl vor, weil, 
das Wäschespind unverschlossen gewesen sei, als sie das Geld z 
entwendete. Da die Zeugin Rosenthal die Möglichkeit zugab, 
daß das Spinde einmal unverschlossen gewesen sein könnte, so < 
nahm der Gerichtshof nur einfachen Diebstahl als erwiesen an. 
Das Urtheil dicserhalb lautete auf 2 Monate Gefängniß ju*| 
sätzlich. zu einer anderweitig am 17. Mai d. I. der Auge- 
klagten vom Landgericht zu Rendsburg wegen Diebstahls zu 
erkannten Freiheitsstrafe von 8 Monaten Gefängniß. _ 
P. Der nicht weniger als 30 Mal verschiedentlich wegen 
Bettelns, Diebstahls u. s. w. vorbestrafte Arbeiter Karl' 
Pospicch wurde in Schöneberg abgefaßt, als er beim Betteln | 
einen Gelegenheits-Diebstahl verübte. Er hatte einen Reise-: 
korb, enthaltend Wäsche, gestohlen. Vor der ersten Straff 
kammer behauptete der Angeklagte, er habe den Diebstahl aus 
Verzweiflung begangen, weil er völlig mittellos und hungrig 
gewesen war. — Der Staatsanwalt beantragte 1 Jahr 
6 Monate Zuchthaus. Der Gerichtshof bewilligte mildernde 
Umstände und demgemäß lautete das Urtheil auf 2 Jahre 
Gefängniß und Ehrverlust auf die Dauer von 4 Jahren. 
* Gegen die Einführung der Krinoline, die dem. 
nächst in Berlin ihren Einzug halten soll, macht einZTHeil 
der Frauen mobil. Es zirkulirt hier zur Zeit ein Aufruf „An 
die gebildeten Frauen Deutschlands", in dem die Gründe 
gegen die Auferstehung des Reifrockes kurz zusammengefaßt werden. 
Der Aufruf schließt mit folgenden Sätzen: „Von einer Pompadour 
und ihren Kreaturen erdacht und eingeführt, von einer französischen 
Kaiserin wieder angelegt vor der Geburt eines Thronerben, 
hat der Reifrock einen Ursprung, der mit unsern jetzigen An 
schauungen von Sittlichkeit im grellsten Gegensatze steht. Seit 
fast 100 Jahren ist Deutschland befreit von der Fremdherrschaft 
und schon lange selbstständig geworden im nationalen Kunst- 
gewerbe — sollten da die Frauen nicht auch in Bezug auf ihre 
Kleidung deutsch zu denken versuchen? Sind wir aber dazu 
noch zu unselbständig, so schließen wir uns doch lieber den 
Engländerinnen an, die aus praktischen Gründen schon unent 
wegt gesundes Schuhwerk und sußfrcic Röcke tragen und für 
die auch das Korsett, schon aus Rücksicht auf Spiel und Sport, 
großcntheils ein überwundener Standpunkt ist. Der Geschmack, 
der sich dem Ungeheuerlichen anzupassen vermochte, die Frauen- 
gcstalt in einem Drahtgesteü verhüllt wandeln zu sehen, würde sich 
sicher noch rascher an die fußfreien Röcke gewöhnen. Wer die 
ständige Berührung mit dem Staub scheut und der Schleppe, 
als Vergrößerung und Stütze des Ich-Gefühls, nicht entrathen 
mag, der beschränke sie wenigstens auf das wohlgcpflcgte Parkett 
des Gesellschaftssaales oder des eigenen Heims." 
Paris. Der Marineminister hat Befehl gegeben, in 
Cherbourg und Brest den Bau von 2 neuen Kreuzern von je 
12 416 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 21 Knoten in 
Angriff zu nehmen. Die betreffenden Kreuzer sollen je 29 
Millionen Frcs. kosten und die Namen „Jules Ferry" und 
„Leon Gambetta" erhalten. — Gestern Morgen fand zum An 
denken an den verstorbenen Grafen Murawiew ein Trauer 
gottesdienst in der hiesigen russischen Kirche statt. Der Minister 
des Auswärtigen, Delcasse, sowie sämmtliche Direktoren dieses 
Ministeriums wohnten demselben bei. Präsident Loubet und 
der Kabinetschef Waldeck-Rousseau hatten sich vertreten lassen. 
Paris. Wie der „Figaro" meldet, hat sich der Groß 
fürst Alexis, welcher sich in Paris zur Ausstellung befindet, 
nach China eingeschifft, wo er den Oberbefehl über die 
russische Flotte in Porte Arthur übernehmen wird. 
Newyork. Eine Bestätigung der Meldung des 
„Journal", wonach 50 amerikanische Soldaten, unter dem 
Befehl des Leutnants Wrigth in Tientsin getödtct und ver 
wundet worden seien, ist noch nicht hier eingetroffen, weswegen 
die Nachricht stark angezweifelt wird. 
Wetterbericht. 
24. Juni Nachm. 7 Uhr: Barom. 759 mm; Thermom. 4-15 • g 
25. „ Vorm. 8 „ „ 758 , 4- 15 » g. 
25. , Nachm. 1 „ „ 756 . Z- 21 « (ä. 
I 
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, 
daß am Sonnabend Abend 10 Uhr nach kurzem, aber schweren Leiden unser 
einziger, inniggeliebter Sohn 
Herbert 
im 7. Lebensjahre verschieden ist. 
Dies zeigen tiefbetrübt an 
Paul Naumann und Frau. 
Friseur. 
Friedenau, den 24. Juni 1900. ■ 
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 27. Juni, Nachmittags 4 Uhr, 
von der Leichenhalle des Schöneberger Kirchhofes in der Maxstraße aus statt. 
Getragene Herren- und Damen-, " «wronww jauyi uu 
Garderoben kauft Petrulat, Rheinstr. 26.1 Frau Gröning, Friedenau, Rheinstr.9H.p. I. 
Kinderkleider fertigt an 
Gelegenheits-Gedichte, 
Tischreden, sowie jede Art Vorträge werden 
ntt und billig angefertigt. Buchbinderei 
Zschcrmack, Rheinstr. 61-62. 
34,000 Mk. 
zweite Hypothek zu 5 Proz. wird gesucht. 
Das Grundstück bringt eine Miethe von 
etwa 12,000 Mk. ErsteHypothek 90,000 M., 
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Selbstdarleiher unter P. W. 34 an die 
Expedition des Fried. Lokal-Anzeigers. 
Gardinen werden sauber gewaschen und 
gespannt. 
Frau Sobeck, Rheinstr. 22, Hof Part. 
Grieben’s Reisebücher 
(Verlag von Albert Goldschmidt in Berlin) 
stets vorräthig in der 
Buch- und Papierhandlung: 
von 
Leo S clrTO.lt z 
Rheinstr. 15 * Friedenau « Rheinstr. 15.
	        
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