lern die Prozente, die sie aufzuschlagen haben, und zwar beträgt
das Minimum dieses Aufschlags bei geringwerthigen Tapeten
durchschnittlich 90—100 pCst., bei besseren über lOOpCt.,
bei Tapetenborden nicht unter 275 pEt.! Hiergegen handelnde
Händler werden entweder mit 30—1000 M. Strafe belegt
oder einfach gesperrt; bei den Fabrikanten beträgt die Konventionalstrafe
300—3060 M. Zum Zweck des sicheren Eingangs
dieser Strafen muß jeder Händler einen Solawechsel
beim Vorstande hinterlegen, den dieser eventuell in Umlauf
setzen kann. Wie wir hören, wollen sich die Hausbesitzervereine
mit dieser Ringbildung in nächster Zeit von neuem
beschäftigen.
Aus den Nachbarorten.
Lchöncbcrg. Am Bahnhof Ebersstraße herrscht rege Bauthätigkeit.
Geradcüber vom Terrain der Schöneberger Schloßbrauerei
entsteht eine lange Reihe großer Miethshäuser, deren
Hinterfronten dein Bahnkörper der Potsdamer Bahn zugekehrt
sind. Die günstige Verbindung, die dieser Ortstheil durch die
Verlängerung der Straßenbahn bis zum Bahnhof Ebersstraße
mit Berlin erhält, hat hier die Baulust mächtig gefördert, rmd
wenn vorläufig auch nur die eine Seite der Straße, die der
Bahn zuzekebrte, bebaut wird, so wird cs nicht lange währen,
bis eine völlig bebaute Straße sich parallel der Potsdamer
Bahn bis zum Bahnhof Ebersstraße hinzichr. Die Wohnungen
in diesen neuen Häusern, die im Laufe des Jahres 1899 beziehbar
sind, werden unzweifelhaft sehr schnell vergriffen sein,
da schon jetzt große Nachfrage darnach ist, und die Wohnungen
ihrer günstigen Lage und soliden Einrichtung wegen dem Bedarf
an Mittelwohnungen ganz besonders- entsprechen.
Die Domaine Dahlem wird im Jahre 1900 behufs
anderweitiger Verpachtung zur öffentlichen Ausbietung kommen.
Die Pachtperiode läuft von Johannes 1901—1919. Die rund
490 ha. große Domaine brachte bisher 24 902 M. Pacht. Bei
der letzten Verpachtung im Jahre 1883 mußte ein Vermögen
von 100 000 M. nachgewiesen werden.
Gerichtliches.
P. Der gestohlene Nadfahrerpreis der Stadt
Paris, eine goldene Uhr im Werthe von ca. 1000 Mk., dem
Weltfahrer Morin gehörig, beschäftigte gestern wiederum die
1. Strafkammer des Berliner Landgerichts II. Jin Sommer
d. I wurde aus dem Friedonauer Sportplatz aus einer Kabine
ein Radfahrcr-Eostüm, ferner ein Fahrrad und auch die Uhr
des Vir. Morin gestohlen. Der Amtswachtmeister Meier zu
Friedenau hatte sofort den Thatbestand zu Protokoll genommen
und dasselbe unverzüglich nach erstatteter Anzeige an das Kgl.
Polizei-Präsidium Berlin abgegeben. Dies schnelle Verfahren
hatte zur Folge, daß noch am selben Tage von der Berliner
Kriminal-Polizei der Dieb in der Person des bereits vorbestraften
Mechanikers Wilhelm Müller festgenommen wurde, als
er die gestohlene Uhr bei einem Berliner Pfandleiher versetzen
wollte. Fm früheren Termin hatte Müller die That zwar
eingeräumt, jedoch bestritten, daß schwerer Diebstahl vorläge,
indem er behauptete, die Kabine des Vir. Morin
sei unverschlossen gewesen. Durch Vermittelung des Auswärtigen
Amtes- bezw. der deutschen Gesandtschaft zu Paris
wurde laut Gerichtsbeschluß der Bestohlene Monster Morin in
Paris als Zeuge über diesen streitigen Punkt vernommen. Das
Zcugen-Protokoll des französischen Gerichts- lag gestern der
Strafkammer vor und wurde von dem Dollmctscher der französischen
Sprache, Professor Rose, ins Deutsche übertragen.
Aus dem Wortlaut konnte der Gerichtshof indessen nicht für
festgestellt erachten, daß schwerer Diebstahl vorlag, da das
französische Protokoll nach dieser Richtung hin so unvollständig
lei, daß kein Beweis dafür spräche. Wegen einfachen Diebstahls
und auch wegen Führung. falschen Namens- (bei der
durch den Kriminal-Schutzmann Meißner bewirkten Verhaftung
hatte Müller sich des Namens seines unbescholtenen Bruders
bedient) erkannte die Strafkammer auf I Jahr 3 Monate
Gefängniß und 1 Woche Haft. Die Haststrafe wurde für
veibüßt erachtet und außerdem wurden dem Müller 3 Monate
Untersuchungshaft angerechnet.
Zuschriften.
Geschätzte Redaktion! Ihr -s-Korrespondent theilt in der
letzten Nummer des „Fncdenauer Lokal-Anzeiger" mit, daß im
hiesigen Orte vielfach die Miether gesteigert worden sind.
Gleichzeitig rechnet er einem Vermiether nach, daß derselbe
durch seine Steigerung eine Mehrmiethe von 1500 M. erziele
und hierdurch seine Grundstücke um 13000 M. höher bewerthet
habe. Der betreffende Herr muß jedenfalls viel Zeit
haben und bei allen Miethern der Häuser herumgelaufen sein,
wenn er so gut informirt ist. Den Werth aber, den die
Grundstücke vor noch nicht 3 Jahren hatten, und den Verlust,
der durch das Fallen der Miethen entstanden ist, wodurch sogar
Grundstücksbesitzer ihr Vermögen verloren haben, berücksichtigt
der Herr nicht. Die Miether sind auch nicht blöde,
sobald ein Ueberfluß an Wohnungen vorhanden ist, die Preise
vielleicht erheblicher zu drücken, als sie jetzt erhöht worden sind.
Ich kenne Fälle, in denen Miether von Wohnungen von
4—5 Zimmern damals den Preis gleich um 200 M. drückten,
während die Steigerungen bei dergleichen Wohnungen jetzt
höchstens 50 M. betragen. Ich will hier nur einen Fall erwähnen.
Jemand kaufte sich vor 4 Jahren in der Feurigstraße
ein Grundstück im Werthe von 118000 M. und zahlte
30000 M. an. Da er die Zinsen für das Nestkaufgeld infolge
des Fallens der Miethsprcise und der leerstehenden Wohnungen
nicht zahlen konnte, war der Mann in zwei Jahren
seine Anzahlung los. Es fiel bei der Subhastation nicht
allein das Anlagekapital, sondern auch noch die letzte
Hypothek aus. Da der so viel Zeit habende Herr -«-Korrespondent
jedenfalls Rentier ist, möge er sich ein Haus kaufen
und, wenn er dazu Lust hat, die Wohnungen unter dem
Preise vermiethen, den er erzielen könnte. Jedenfalls gehört
er aber zu den L-chlaumeiern, die lieber den Hauswirth
für sich arbeiten lassen und dabei klugschnacken. z.
Vermischtes.
* Die Finanzen eines englischen Klubs. Wenige
Leute machen sich einen Begriff davon, wie groß das Budget
eines der vornehmen Westenvklubs ist. Dem Londoner
Korrespondenten des „Manchester Guardian" ist darüber eine
interessante Information zugegangen. Sie bezieht sich auf den
„Junior Eonstitutioual", Hessen Palast Piccadilly ziert. Dieser
vornehme Klub begann seine Laufbahn mit einer Schuld von
1 400 000 M. und hatte eine weitere Million durch eine
Hypothek aufzubringen. Er hat jetzt die Schuldenlast auf
1 180 000 Ai. und die Hypothek auf 920 000 M. rednzirt,
was- ihn immer noch mit einer jährlichen Ziusenlast von über
80 000 Ai. belastet. Weitere große Jahresausgabcn sind
40 000 Bk. Grundrente, 40 000 M. Steuern, Abgaben und
Versicherungskosten, 140 500 M. Salaire, Löhne und Livreen,
32 000 M. Gas- und elektrische Beleuchtung usw. Trotz
dieser schweren Auslagen hat der Klub aber jedes Jahr einen
Uebersckuß von etwa 00 000 M.
' Ein galanter Gänserich. Daß der Gänserich ein
treuer Beschützer und, wenn es gilt, auch ein tapferer Vertheidiger
seiner Aus-erwählten ist, weiß Jedermann. Daß esaber
unter der großen Anzahl der wackeren Gänseriche arich
Eremplarc giebt, die den Begriff „Schutz" tiefer auffassen,
dürfte nicht allgemein bekannt sein. In dem Dorfe Stetten
in Hohenzolleni, so wird der „Frkf. Ztg." geschrieben, ist
nämlich ein biederer Gänserich verliebt, und zwar „sterblich"
verliebt. Das wäre nun gerade nichts Auffälliges und Seltenes.
Aber unser Gänserich hat sein Herz einer Gaus geschenkt, die
nicht zu seiner Herde gehört und weit von seiner Heimstätte
wohnt: sie hat ihr Heim im llnterdorf, er wohnt im Oberdorf.
Der Weg von ihm zu ihr ist weit, sehr weit; er beträgt
nahezu 300 Meter. Die räumliche Entfernung bietet
aber kein Hinderniß, denn beide haben eine lobenswcrthe (Eigenschaft:
sie sind „entgegenkommend". Jeden Morgen, sobald die
Thür des Stalles sich öffnet, treten sie die Reise an: er zu
ihr, sie zu ihm. In dem erfrischenden Naß des Dorfbaches,
der die Wegstrecke etwa in der Mitte durchschneidet, findet
unter lautem Jubel die Begrüßung statt. Dann bleiben sie
den ganzen Tag beisammen, zurückgezogen und ganz familiär.
Und wenn das Tagesgestirn untergegangen ist, begleitet der
galante Gänserich seine Erkorene nach Hause, siebt aufmerksam
und besorgt zu, wie sie ihr Scklafquarticr bezicht, und hält,
nachdem sie sich vollständig zurückgezogen, eine volle Stunde vor
der Thür ihres Stalles treue Wache. Und jetzt tritt er ganz
allein, muthig und voll Stolz, die Heimreise an. Aber wie überall
so auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Zuweilen überkommt
auch sie eine noble Anwandlung. Sie begleitet dann ihren
Gänserich in seine Wohnung, übernachtet an seiner holden
Seite, und in früher Morgenstunde treten sie alsdann gemeinsam
den Weg zum Dorfbache an. So geht es seit vollen fünf
Jahren, Tag für Tag.
* Ein ergötzlicher Zwischenfall ereignete sich kürzlich
im Wiener Josesstadttheater: Frau Dickens, die Darstellerin
einer Hauptrolle, kam während des Zwischenaktes mit einem
Kollegen in Streit. Sie gerieth darob so sehr in Aufregung,
daß sie mitten im Stück erklärte, nicht mehr weiter spielen zu
können. Der Vorhang wurde niedergelassen, der Regisseur
wendete Alles auf, um die erzürnte Künstlerin zu beruhigen;
vergebens! Frau Dickens beharrte so lange bei ihrem Willen,
bis ein Polizeikommissär sie endlich dazu brachte, ihre Rolle
bis zu Ende zu spielen. „Und die Zornigkeit wird groß"
singt Busch.
' Aus dem Puppenreich. Ein französischer Statistiker,
der viel Zeit haben muß, hat sich letzthin der eigenartigen
Aufgabe unterzogen, den Prozentsatz der männlichen
„Wesen" in der Puppenwelt verschiedener Länder festzustellen,
und ist zu dem Resultat gekommen, daß Deutschland die meisten
als Männer und Knaben angezogenen Puppen in den Handel
bringt. Während wir aber in dieser Beziehung mit 15—18 pEt.
den ersten Platz einnehmen, folgt Amerika mit nur 5 pEt.,
England mit 4 pEt. und Frankreich mit 3 pEt. In den Vereinigten
Staaten erwartet man jedoch, wie der „Hann. Cour."
meint, in Folge des letzten Krieges ein bedeutendes- Zunehmen
der männlichenPuppenbevölkcrung. Trotzdem nun dieFranzosen mit
dem niedrigsten Prozentsatz auf der Liste des Statistikers verzeichnet
sind, dürfte die Puppenfabrikation im Allgemeinen in
Paris wohl die höchste Vollkommenheit erreicht haben. In
den eleganten Spielwaaren-Magazinen der Seinestadt giebt es
Puppen zu kaufen, deren Garderobe und Juwelen nicht selten
mehrere tausend Francs kosten. Einige der kostspieligsten dieser
Puppendämchen sind sogar mit Phonographen ausgestattet, die
eine beträchtliche Anzahl von Worten und ganzen Phrasen von
sich geben können. Mit ein wenig Geschick ist man im Stande,
eine regelrechte Unterhaltung über das Wetter und ähnliche
interessante Themata zwischen zwei phonographischen Puppen
in Gang zn bringen.
* Die Tochter -es Polizeireviers. Vor einigen
Jahren führte Jemand dem dritten Polizeirevier in Rostow
am Don ein Mädchen zu, das sich verirrt hatte. Die sehr
energischen Maßregeln, die unternommen wurden, um die
Eltern des Kindes ausfindig zu machen, blieben ohne Erfolg,
weshalb daö Kind in's Asyl der Alerandrow'schen Wohlthätigkeitsgesellschaft
aufgenommen wurde. Die Polizeibeamten
hatten aber eine solche Vorliebe für das kleine Mädchen gefaßt,
daß sie es die Tochter des Polizeireviers nannten und
in jeder Weise für das Kind zu sorgen begannen. Abwechselnd
war es- bei vielen verheirathctcn Beamten während der Ferien
zu Besuch und jetzt opfern die Polizeibeamten monatlich etwasvon
ihrem Gehalt, um für das- Mädchen eine Mitgift zusammen
zu sparen. Jedes Jahr werden etwa 50 Rubel für
die Kleine ausgebracht, so daß sie später, da sic jetzt erst sieben
Jahr alt ist, ein hübsches Sümmchen ihr Eigen nennen wird.
' Geld aus Aluminium. In der Kopcnhagcncr
königlichen Münze werden jetzt Versuche angestellt, kleine Münzsortcn
wie fünf und zwei Oere aus Aluminium zu verfertigen.
Es gilt zunöchst festzustellen, ob dieses leichte, jedoch starke
Bietall die Zirkulation ertragen kann.
Wetterbericht.
Tag
Barometerstand (mm)
Thermometer (Celsius)
8 Uhr vm.fi Uhr Rm.fi Uhr R>».
8Udr Vm.fi Uhr Nm.!? Uhr Nm.
1 29. Dez.
1 30. „
3 81. „
754 I 755 j 752
748 747 J 748
752 1 753 1 —
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1 Bedeckt. * abwechselnde Bewölkung mit leichtem Regenschauer,
bedeckt, bei starkem Westwind.
Älmtlichcr Theil.
Ltkamltmachnllg.
In Nachstehendem bringe i<1, die SS l
mit 2 der Polizeiverordmiiia betreffend
bas Abdeckerei-Gewerbe vom 15. November
is;i3 (3i. Bl. S. 473), welche vielfach nicht
beachtet ivcrden, zur öffentlichenKenntniß.
S 1. Das gewerbMlUuge Ablebern, Zertheilen
ober Bergraben der Kadaver gefallener
ober, ohne de» Zweck der Nützung
als Schlachtvieh, gctödteter Thiere barf
nur auf ben genehmigten Abdeckereien
ober Luderstätten stattfinben.
S 2. Feber Abdecker ist verpflichtet, der
Aufforderung zur Abholung eines innerhalb
seines Bezirks gefallenen oder zu
töbtenben Thieres bei geringer Entfernung
binnen längstens 12 Stunden, andernfalls
binnen längstens 24 Stunden nachzukonunen.
Auf polizeiliche Anordnung und von
öffentlichen Straffen und Plätzen muff die
Abholung sofort erfolgen.
Berlin, den 20. Dezember 1898.
Ter 2 an drall)
Stubenranch.
Veröffentlicht
Friedenau, den 27. Dezember 1898.
Ter Amts-Vorsteher.
Rocnneberg.
Bekanntmachung.
AIs gefunden sind hier angemeldet
worden: 1 weihe Kinderkapotte, 2 Zäckchen,
1 Knaben- und 1 Mädchenhemd.
TerrechtmätzigeEigenthümer wird aufgefordert,
seine Ansprüche binnen 3 Monaten
im Amtsbürcan zu Friedenau, Fcurigftr. 8,
geltend zu machen, widrigenfalls anderweit
über das Fundvbjekt verfügt werden wird.
Friedenau, den 24. Dezember 1898.
Ter AmtS-BorsteHer. Roenneberg.
Ltandcsamt Frievena».
Woche vom 24. bis 30. Dezember 1898.
Geburten: Ein Sohn:
Dem Fabrikreisenden William Gicse.
Eine Tochter:
Dem Maschinentechniker Konrab Hcnselder.
Dem Techniker Stto Marzillier.
Dem Kaufmann Paul Frank.
Dem Schlächter Paul Schubert.
Eheaufgebote:
Der Posthülssbote Friedrich Schwenk Hier,
und die Bertha Hinz, Dienstmädchen zu
Berlin.
Eheschließungen:
Der Arbeiter Samuel Gosteli mit der
Emilie Luise Auguste Nilliner, beide hier.
Der Administrator Robert Werner Eduard
Spinola zu Desfow mit der Hulda Helene
Martha Gertrud.geil, hier.
Der Schuhmacher Georg Gustav Freitag
mit der Elara Auguste Karoline Gamli»,
beide hier.
Der Schlächter Heinrich Adolph Paul
Schulz mit der Henriette Wilhelmine Dreher,
Heide hier.
Der Kaufmann Franz Curt Schröder
hier mit der Auguste Maria Münchhausen
zu Einbeck.
Sterbefälle:
Eine Tochter des Gärtners Nowakowski.
Der «Seh. Kanzlci-Secrctär a. D. Karl
Albert Vincenz Ezablicwsti, 6l Fahre.
Kirchliche Nachrichten.
Friedenau.
Sonntag, de» 1. Januar' 189!».
Vorm. 10 Uhr: Herr Pfarrer Görnandt.
Dann Beichte und heiliges Abendmahl.
Vorm. 11'/, Uhr: .kindergottesdienst
Herr Hilfspred. Mefferschinidl.
Nachm. 6 Uhr: Hilfsprediger Messerschmidt.
Dan» Beichte und heiliges
Abendmahl.
Lchöncbcrg. Apostel Paulus-Kirche.
Sonntag, den 1. Januar 1899:
Bonn. 10 Uhr: Herr Past. Bönisch.
Daun Beichte und heiliges Abendmahl.
8!achin. 2 Uhr: Herr Past. Rauchstein.
Nachm. 6 Uhr: Herr Pastor Rauchstein.
Tann Beichte und heiliges Abendmahl.
Alte Kirche.
Vorm. 10 Uhr: Herr Past. Rahlenbeck.
Dann Beichte und heiliges Abendmahl.
Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst Herr
Nachm. 6 Uhr: Herr Pastor Rodatz.
Dann Beichte und heiliges Abendmahl.
Gottesdienstordnung
für die in Friedenau wohnhaften zur
Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken.
Katholische Kirche in Steglitz (Kielerstraffe
II).
An Sonn-' und Festtagen: Frühmeffe
7 Uhr. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr.
Segen Nachmittags 5 Uhr. — Wochentags:
Täglich Frühmesse 7'/, Uhr. Beichtgelegenhect:
Festtagen.
Die Abende vor Soun- und
Vermischte Anzeigen.
Der Vorstand
des Kriegsveteranen-Vereins
von friecienau uns Umgegend
wünscht allen Kameraden beim Jahreswechsel
ein fröhliches neues Jahr!
Die
herzlichsten Glückwünsche
zum
neuen Jabre
sende meiner werthen Kundschaft.
P. Aaiimami.
Friseur.
Unserm Hochverehrten Bewahrer, dem
Geh. Rechnungsrath Herrn St.
zu seinem heutigen Geburtstage ein
donnerndes Hoch, daß die ganze Kirchstraße
wackelt!
Friedenau, 2. Januar 1899.
DIE VIER WENZEL
Aufpolstern
Matratzen 5 Mark, Sopha 7,50 Mark.
Fricdebold, Lapezirer, Rheinstr. 3.
Elisabeth Eisen
Hebamme
empfiehlt sich den geehrten Herrschaften.
Meldungen von 2—5 Uhr.
Feurigste. 14, Part.
S Shleseldt, "S'wSgg*
tischlerei. Rheinstrasse 61/62.
Grabdenkmäler
in großer Auswahl zu soliden Preisen.
. W. Ahrendt.
Berlin W., Enl,n strafte 19 |
< unweit Bahnhof Gr. Görschenstr.).
Kostenanschläge ».Zeichnungen gratis.
Hübsche Lolovorträge» auf die Person
paff., ernste u. heit. Gedichte zu Feste»,
Polterabendscherze bei
Zschermack, Rheinstraffe 61-62.
— Atelier
für
MM- d. KMer-Gartaliei
Kirchstrasse 8
Garten, Gebäude rechts, 1.1.