Publication:
1890
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365876
Path:

16
Allgemeines und Statistik.
1888 um 5,38% 0 , hinter dem (4. Bericht S. 27) vierzigjährigen Durch
schnitt 1838/77, 29,6 o/gg Gesammtsterblichkeit bis zu inehr als 9% 0 im
Jahre 1888 zurück. Nunmehr dürfte wohl der Schluß nicht mehr zu ge
wagt erscheinen, daß der dauernde Rückgang der Sterblichkeit durch die
hygienischen Verbesserungen, welche in der Wasserversorgung und Kanali
sation von Berlin am deutlichsten in die Augen springen, herbeigeführt ist.
Im Vertrauen auf das Erreichte dürfen aber die Hände nun nicht
etwa in den Schooß gelegt werden; es muß vielmehr in dankbarer Aner
kennung des auf dem Felde praktischer Gesundheitspflege erzielten Erfolges
unter Beachtung der großen wissenschaftlichen Errungenschaften unserer Zeit
für die Hygiene besonnen und ruhig, aber stetig zur günstigeren Gestaltung
der allgemeinen Gesundheit fortgearbeitet werden.
„Wer da rastet, der rostet!"
Viel bleibt noch zu schaffen zur Verminderung der Kindersterblichkeit,
der Verbreitung der Tuberkulose, auch zur Bekämpfung der akuten In
fektionskrankheiten, wie im Jntereffe der Gewerbehygiene, um nur einige
Punkte herauszuheben.
Die Sterblichkeit der Kinder unter einem Jahr und diejenige aller
übrigen Verstorbenen in den einzelnen Monaten läßt die folgende Ueber
sicht erkennen, während die folgenden die Vertheilung der Todesfälle beider
Altersklaffen nach Standesämtern und endlich die Reihenfolge der Letzteren
nach der Gesammtsterblichkeit im Jahresdurchschnitt veranschaulichen.
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